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Jüdische Presse · 1933-04-07 · 14-15 (7.4.1933) · page 9

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Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
14-15 (7.4.1933)
Date
1933-04-07
Page
– (sequence 9)
Language
German
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ץ ׳v;,V H A N SB A2 AB Sch!af2immer, SpeiSe2imnlef*.W0hrt* ffliftn Ull NAtlhlllft 71 jgiiiimef, rftödcsrHöMöhtifi^BfröifttdÖlL •VIISII-VII#-IlkSUUuliy# M Freie Besichtigung _:___ nicht leiden; er darf nicht in Vergesenheit geraten. Wenn die Landeskansiei die versprochenen ächritte nicht üttter* nimmt, müssen ändere eingreifen .ünd sieh der. ldee an? nehmen, Ein Anfang muß doch endlich gemacht Werden; man kann und muß Mittel finden, die Bachurim der'he? gonnenen praktischen Tätigkeit wieder züzufUhren, um allmählich aus dieser kleinem Gemeinschaft eine Erzie* hungs* und Erwerbsgenossenschaft zu entwickeln. Der nächste Schritt wäre, in Anlehnung an einen großen landwirtschaftlichen Betrieb ein Arbeitsheim für 50 Bachurim unter fachmännischer Leitung au schaffen, f Mittel und Wege haben schon konkrete Form־ gewonnen. Es. wäre jetzt Pflicht der Landeskanzlei als Repräsentantin der orthodoxen Judenheitj die ersten Schritte zur Verwirklichung dieses schönen und gesunden Gedankens zu ergreifen. Handelt, solange dazu noch Möglichkeit besteht, bis noch nicht alle Aussicht zum Besseren ge- .scliwundeh ist! ' ' Schulprüfungen in Bratislava. Während der vergangenen Wochen wurden in den Bratislavaer Thoraschulen die Üblichen Semesterprüfungen abgehalten. Hunderte Schüler aller Altersklassen aus sämtlichen Lehranstalten, von der Thalmud-Thora־ Schule bis zur J'schiwoh K'tanoh, ja bis hinan an die J’schiwoh Horomoh, zogen an dem Auge des Beobachters ־vorbei und zeigten ihm die Generation, die .uns nächfolgt, ׳ mitten in ihrem geistigen und jüdischen — Werden. Ein^ sich fest ineinander schließende ־ Staffelung des 4Thoralernens von den ersten Gehversuchen auf den Gefildeh der Thora bis zu den Bergesgipfeln, die den Blick von den Höhen herab weiten in die Tiefen und die Breiten talmudischer Erkenntnisse, gewährte eine Umschau im religiösen ,,Erziehungswesen“ der Bratislavaer orthodoxen Gemeinde. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner S ehr e ib er und die Mitglieder des Rabbinates führten’abwechselnd den Vorsitz bei diesen Prüfungen. Es waren aber auch zahlreiche Väter der Schüler und sonstige Freunde des Thoralernens anwesend, um sich von den Thora- Kenntnissen ihrer s Kinder zu überzeugen. Und man muß es sagen: Die Kinder konnten. Die Lehrer haben ehrlich und 'tüchtig gearbeitet. Lehrer und, Schüler verdienen gleichermaßen alle Anerkennung. Es wird gelernt und es ist Zug in der Sache. In der ״Talmud Thora“ tummelt sich G. s. D. eine Kinderschar, wie sie zahlenmäßig in Preßburg niemals zuvor . auf zu weisen -war. Heber . .die ״Jess'o de Hathor a“ schrieben wir erst vorige Woche; Auch da stehen'die Schüler im Durchschnitt vor ihren Altersgenossen der besten früheren Zeiten keineswegs zurück. Die ״J׳ sch i w o h K׳ t a n o h“ ׳ zeigte auch diesmal an Qualität sehr beachtens- und anerkennenswerte' Lehrerfolge auf, die ihr Daseinsrecht vollauf beweisen. Die ״groß e Je'söhiwoh“ möchten wir in־ diesem^Zusammenhang der Vollständigkeit halber nicht übergehen. Denn auch sie gehört letzten Endes in die Reihe der Thoralehranstalteh der G e m e i n d e ri und sie gereicht' ihr wahrlich zum Ruhme — auch heute. Also . eine aufsteigende Stufenleiter von Anstalten, die dem Thoralernen ־ünd der religiösen Jugendpflege gewidmet sind. Ein ganz ־vorzügliches Schul-, Schüler- und Lehrer m a t e r i a 1 zu einem religiösen orthodoxen ״Erziehungswesen“, wie es sein m ü ß;t e und wahrlich auch sein könnte, wenn in der G e m e i n d e etwas mehr Verständnis für die Fragen der gestaltenden Grundsätzlichkeit und für solche sy stem a t i s c h e und ganze Arbeit im geistigen Bau seiner Grundlagen vorhanden wäre. Immerhin mag uns die Revue über das, was da ist, t r ö s 11 i c h sein, wenn uns die Sorge um die Zukunft des jüdischen Geistes 'allzu, niederdrückend erscheint. Diese Feststellung darf indessen nicht als ausreichend betrachtet werden, um uns selbstzufrieden der Un- ־tätigkeit auf dem Gebiete der thoragemäßen Jugend- Erziehung hinzugeben. Sie sollte vielmehr Mahnzeichen und Richtungsweiser sein denjenigen, die vorwärts drängen 'und die Zeit für gekommen ansehen, aus den an sich Wertvollen Unterrichtsanstalten der Bratislavaer ortho- 40xen Gemeinden ein vielgestaltiges, aber seinem. Wesen, seinem Geist e u nd s e ine r Z i e 1 r i c htung nach dennoch einheitliches orthodoxes ״Erziehungswesen" aufzubauen. Die ortho-. doxe Gemeinde hat wohl kaum ein höheres und heiligeres Ziel, als dem orthodoxen Judentum in unendlicher Folge neue Generationen orthodoxer J udenzuerziehen. Die U n t e r r i'c h t s anstalten müssen zu jeder Zeit Erziehungs anstalten sein. Der Unterschied ist gewaltig. Sind sämtliche Erziehungsanstalten einer Gemeinschaft auf ein deutlich hervortretendes - Erziehungsziel gerichtet, so besitzt diese Gemeinschaft ein Erzie- Kungs wesen. Das Erziehungswesen einer orthodoxen Gemeinde kann aber naturgemäß und moralisch von keinem anderen Erziehungsprinzip beherrscht sein, als dem der Thora. Jugenderziehung im Rahmen einer orthodoxeä Gemelfide ist äichta anderes* als Erziehung dtfdugöfidzü f Leb eüllfBl üfiö ad er TEdri?ילי ist Ges{ühü ü gseT־*i eKufif iö der edelsten Bedeutung dieses Wortes und sie iät, dann aueü ins gegenwärtig Jüdische übertragen, wieder wahre jüdische Voikserziehung, wie sie von grüßen schäl* fenden Führern unseres Völftes zu dien Zeiten gepflegt wurde. ־ .־׳ * Es kann aber auch festgestellt werden# daß der gegenwärtige Zeitpunkt Mjumal eine wirtschaftliche Mehrbelastung der Gemeinde hiebei nicht in Betracht kömmt — für die durchgreifende Ausgestaltung aller orthodoxen ünterrichtsanstalten in Bratislava — aller, ohne Ausnahme! — zu einem einheitlichen Erziehungswesen durchaus geeignet ist. Die psychologischen Voraus- Setzungen für klare Ziele und klare Wege sind bei einem sehr großen Teil der Gemeindemitglieder vorhanden. Die Ziele müßten nur gezeigt und die Wege richtig äbgesteckt Werden! Väter aus allen jüdischen Volksschichten, Vom armen Trödler bis zum begüterten Großkaufmann, vom schlichten Mann der ״Gasse“ bis zum talmudisch geschul* ten Ben Thora, sind heute ganz offenbar gleichermaßen von der Erkenntnis durchdrungen, daß im, rein orthodoxen, ausgesprochen thoragemäßen Erziehungssystem ihren Kindern ein teures Gut fürs ganze Leben vermittelt wird, denn sie schicken zahlreicher als früher ihre Kinder in die Lehranstalten der Thora, ohne jeden Zwang, ja beinahe ohne jede - Propaganda. Sie schicken ihre Kleinen hin, nur damit sie ״lernen“ und schöpfen aus dem heiligen Born, der nimmer versiegt. Und Sie allesamt . schicken sie hin,' unbekümmert um die ״große und furchtbare“ Frage des ״materiellen“ Zweckes und des ״greifbaren“ Lebenserfolges, der im wahnsinnigen Hasten und Jagen der Gegenwart außerhalb dieser Thoraanstalten alle Welt allein zu beherrschen scheint. Hieher sollten sie kommen, unsere Hasser und Feinde von draußen, die im jüdischen Volke die Verkörperung der Goldgier erblicken wollen, h i eher sollten sie geführt werden, die Schmäher und Verächter der unentwegten Thoratreue von drinnen, die dem ״fanatischen Starrsinn" der bewußten Orthodoxen die. Fähigkeit zum Höhenflug in die Sphären der Ideale beharrlich abzusprechen wagen! Hier, und nur hier findet man auch heute noch die jungen Menschensprößlinge in dichten Reihen nebeneinander, aus denen die Wahrhaft jüdische Zukunft des wahren jüdischen Volkes erblühen könnte, wenn wir nur verständen, sie richtig und ernstlich zu. wollen. Darin liegt die große Verantwortung der Sachwalter des Judentums und der jüdischen Gemeinschaften in der. peinerfüllten Gegenwart. Ihnen ist Einfluß auf die Jugenderziehung und ־ damit auf die Gestaltung der Volkserziehung eingeräumt. Schwere Kämpfe eines Jahrhunderts der Abkehr liegen'hinter uns. Noch schwerere Kämpfe einer Zeit der Volksverfälschüng stehen der kommenden Generation bevor. In den Kämpfen der Vergangenheit ging manches verloren. In den Kämpfen der Zukunft droht alles verlorenzugehen. Wohl uns, wenn wir verstehen, in der Rü’stungszeit die Thoratreue der Jugend zu festigen und ihre jüdische Gesinnung zu härten! Nützen wir die Zeit und streben wir durch Jugenderziehung, zur — V0,1 k's erziehung! ■ /. J. J. B. Gemeindewahl in Uzhoröd. In U Z h o r o d fand 'dieser Tage die Wähl der : sechzigglieärigen Gemeinderepräsentanz statt. Drei Gruppen von Bewerbern um die Gemeindestube führten seit Jahren einen heftigen Kampf' miteinander, die ״Mermelstein-Partei“, die ״Grünwald-Partei“ und die Zionisten aller Schattierungen, die für. ihre Stimmen bei beiden Parteien Vorteile zu erreichen suchten. Die Jereim sind zum größten Schaden der Orthodoxie nicht in einer gemeinsamen Partei vereinigt, sondern auch jetzt noch als Niederschlag der Oberrabbinerwahl auf die zwei genannten Parteien verteilt und dadurch im Schlepptau von Zionisten und anderen kleinen und ^kleinsten Gruppen, die sich um Personen scharen, von deren Gesinnung und Lebensführung das orthodoxe Judentum nichts Gutes zu erwarten hat. Aus der jüngsten Wahl ging die ״Grünwald- Partei“ als Sieger hervor. Ihr gelang es, 41 Mitglieder in . die Repräsentanz'zu bringen —• einschließlich der mit ihr operierenden Gruppe der Zionisten, während die bisher vorherrschende ״Mermelstein-Partei“ nur 19 Mitglieder hineinbrachte — einschließlich der mit ihr vereinigten Gruppe der Zionisten. Hoffentlich dient dieser Wahl-; ausgang den Jereim zur Lehre, sich zusammenzuschließen zu gemeinsamer fruchtbarer Arbeit für Thora und Jiroh! Die Rabbinerfrage in Humenne. Aus HurnennC berichtet man uns': Die Lösung der seit Jahren aktuellen Rabbinerfrage in unserer Gemeinde erregt in den letzten Wochen abermals die Gemüter. Donnerstag, den 19. Adar, anläßlich der Jahrzeit des allbekannten Zaddik, des Oberrabbiners von Szatmär, Rabbi Juda Grünwald זצ׳ל , veranstaltete die hiesige Schass-Chewra ihren sich alljährlich wiederholenden סיום הש־ם unter großer Beteiligung der Lomdim und Jereim aus Stadt und Provinz. Hern Hermann Klein, Präses des Vereines, und andere Bne Thora erfreuten die Tischgesellschaft mit schönen und aktuellen ברי תורה die auf all^ Anwesenden tiefen Eindruck machten. Bei dieser Gelegenheit wurde auch die sehr wichtige Rabbinerfrage aufs Tapet gebracht. Einige Redner wiesen mit ein* dfittglieheii Worten vom Standpunkte der Religiosität# der Jugenderziehung und der Gemeindeieitung im ״Geiste, der Wäiif die unaufschiebbare,Aktuahtät diesee 1 hin und forderten ihre Lösung in kürzester׳ Äeit. sieben Jahren, seit dem M'insoheiden des.. Oberrabbiners Rabbi Jizehöck Friedrich וצ׳ל steht eine ehemals so angesehene' orthodoxe Gemeinde Wie ׳ Humenne ohne Oberrabbiner, ohne allgemeiä anerkanntes und für *jedes Gemeindeffiitglied maßgebendes religiöses und geistiges Oberhaupt da. üm zü verhüten# daß unsere Gemeinde nicht völlig und unheilbar geistig zugrunde gehe, wurde nunmehr eine Aktion einglteitetr damit die vakante Öberrabbinerstelle baldigst wieder mit einer rabbinischeh Persönlichkeit besetzt wird, derals -וצדיק Anerken* nung finden und seiner berühmten Vorgänger in jeder Be* Ziehung würdig sein sollte. Eine mit mehr als hundert Unterschriften versehene Eingabe wurde dem Gemeinde* Vorstände Überreicht, in welcher Verlangt Wird, daß diese Frage auf die Tagesordnung der nächsten Bitzung gesetzt Werde. Da die gegenwärtige Gemeindeleitung zum über* wiegenden Teil aus Jereim besteht, ist eine günstige Er* ledigung zu erwarten. Als Kandidaten tritt ein entscheidender Großteil der Gemeindemitglieder für den ältesten Sohn des verewigten Öberralibiners זצ*ל Herrn Rabbiner Chajim Schlomo Friedrich, Schwiegersohn des Oberrabbiners von Helmec, ein. Seine Wahl hat somit gute Chancen. Von ,der Agudas-Jisroel-Mädchengruppe in Novö Zamky. Aus Novd Z a m k y schreibt man uns: Dank den vorzüglichen Leistungen der Frau Wwe. Sarlotta Treu.haf t entwickelt sich unsere Aguda-Mädchengruppe sehr gut. Im besonderen tragen die allwöchentlichen Vorträge zu ihrem Niveau bei. Den ersten Vortrag hielt die Ehreripräsidentin Frau Rabbiner Abr. S t e r n, den folgenden Frau Direktor Adolf Graf, Diese Vorträge machten einen nachhaltigen Eindruck auf die zahlreich Erschienenen. Letzten Schabbos hielt die Gattin des Präses des Machsike-Jeschiwos-Landesvereines, Frau Julius H e rzog, einen Inhalts- und geistreichen Vortrag. Des weiteren las Frl. Erzsi Rosenfeld aus der Wochensidrä aktuelle Stücke schön vor. Sijumfeier der Suranyer Agudä-Jugendgruppe. Am מושיק ריח אדר veranstaltete die Agudas-Jisroel- Jugendgruppe' in Surany einen Sijum auf מם׳ פסחים an welchem auch der hier als Gast weilende Herr Oberrabbiner M. Deutsch äus Subotica, die Bne Thora- und ehemaligen Mitglieder der Jugendgruppe teilnahmen. Nach der Begrüßungsansprache des Herrn Alex Grünwald trug Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner M. F r e y einen'scharfsinnigen Hadron vor, der 'mit großem Beifall aufge- 1 nommen wurde. Zum Gelingen des Festes trug der schöne Vortrag des Suboticer Raws viel bei, der mit seinen geistreichen Ausführungen und seiner angenehmen Vortragsweise die Zuhörer fesselte. Auch die Vortragenden des Vereines, die Herren Lazar Grünwald und Wilhelm R o s n e r, hielten beifällig auf genommene Ansprachen. Sijumfeier der Suranyer jeschiwa. Die Bachurim der Suranyer Jeschiwa veranstalteten wie alljährlich Donnerstag־, Taanis Ester, abends, einen Sijum auf שים , dessen Traktate unter den׳׳Bachürim verteilt waren. Während der S'udo. schel Mizwoh begrüßte Herr M. S. Spiegel (Preäov) die Gäste. Hierauf ergriff Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner M. Frey das Wort und erfreute die Zuhörer mit schönen דברי אגדה ' und tiefdurch? dachter שמעתתא und eiferte die Bachurim zu weiterem Lernen an. Sodann sprach Herr Oberrabbiner Alexander Frey (Lemeäany) vorzügliche דברי חורה Es sprachen ferner die Herren Josef Weiß, S. Guttniann (Putnok), N. Stern (N.-Zamky), B. Kr ako vi ts (Tornala) und M. I. Braun (Radvany) und ernteten reichen ׳ Beifall. ■ Aguda-Vortrag in Svaljava. Der bekannte Aguda-Rednier Herr Mendel S t e r n besuchte auch unsere Gemeinde^^ ünd erfreute uns^mit{■׳ einem sehr instruktiven Vortrag, in welchem er die Grund- Prinzipien des orthodoxen Judentums und der Aguda- Organisation erläuterte. Der Vortrag fand reichen Beifall ' und allgemeine Zustimmung, besonders bei der thoratreüen Jugend. Die Zionisten .hatten sich ganz vergeblich bemüht, den Redner am Sprechen zu verhindern. Sijumfeier in Galanta.. Im Verein ״Tiferes Bachurim“ der Gemeinde Galanta I fand Sonntag, den 28. Adar, eine wohlgelungene Sijumfeier auf מם׳ ברכוה statt, bei der außer den Vereinsmitgliedern auch der jüngst zum Nach- (folger seines großen Vaters זציל gewählte junge Oberrabbiner Sch. B. S ei dl, eine Vertretung des Gemeinde- Vorstandes und die Bne Thora der Gemeinde anwesend waren. Bei der Festmahlzeit trug Herr Oberrabbiner Seidl einen schönen Hadron vor und richtete eine aneifernde Ansprache an die Jugend, die großen Beifall fand. Sodann sprachen der Vortragende des Vereines, Herr Leopold Deutsch, Herr Abr, Löwinger, vorzüglicher Schüler der Sereder Jeschiwa, und Herr Max Preßburger zur Bedeutung des Tages. Für wohltätige Zwecke kam aus diesem Anlaß ein ansehnlicher Betrag zusammen. Fleisch verschleißstellen: Eckerling Markus, IX., Liechtensteinstraße 117. Fischer Bela, V17, Schmalzhöfgasse 19. Fischer Gabriel, II., Große Schiffgasse 11. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14,-*'■ Friedmann Samuel, X״ Humboldtga&se 15,* Hönigsbeer Emauuel, II״ Franz-Hochedünger- Gasse 25. Brüder Stadler, II., Im W«rd 3.* p Stern, Josef, ll, Große Schiffgasse 6,' - * Dort werden auch WursU und Selphw^ren verschleißt. (Aufsicht nur für ungeteilte, mit Plombe versehene; Stücke.) Deutsfo Heinrich, ijf״. Franz׳־H0(hedliuger*Gusse 10. Eckerling Markus, IX., Liechtensteiustraße 117. Fischer Bela, VI״ Sehmalzbofgasse^ 19, , Fridmann Meschulem, II., Große Schiffgasse 0. Friedmann Samuel, VI., Stiegengasse 14. Friedmann Samuel, X״ Humboldtgasse 15. Kaufmann Lazar, n., Große Schiffgasse 18. Koppel Ettel, IX., Säulengasse 19. Schlesinger Emanuel, H., Große Schiffgasse 5, Schreiber Benjamin (Wienea)i nur H״ Obere Donaustraße 91. _ ';;f. Gastwirtschaften und Selchworemverschleißstellen; Deutsch Johanna ־(Milch-Trinlc? und Speisehalle). II.,Herminengasse '10. Eisen & Hönigsbeer, II״ Haidgasse 5, Nagel’s Selchwaren-Restaurant,vHii;^ Praterätraße 33, Fischer Gabriel, II., Große Sohiffgasse 16. Fischer Gabriel^ It,," Kleine Sperlgasse 7. Schiffmann David, II., Hollandstraße 16, Schreiber Benjamin (Wieuea), II״ Obere Donaustraße 91, Weldler Hermann, II,, Floßgasse 9. Konditoreien und Bäckereien; Lederer & Kolm, II., Hollandstraße 7 und II״ Größe Sohiffgasse lb^ ' v Pomeranz Abraham Leib, 11״ Hermineugasse 13 und II״ Floßgasse 9. Weiß Karl Koppel, 11״ Franz-Hochedlihger- Gasse 24, Betrieb Floßgasse 9, Versohleißstelle'der Adas jisroel: II., Haidgasse 5. Ferner beziehen Milch aus den - unter Auf-« sidjt des ehw Ralbbinats der Adas Jisroel steheu* den- Meierei die folgenden Verschleißstellen, öhne daß deren Betriebe von dem genannten RahbinäF beaufsichtigt oder kontrolliert werden: Diamant Samuel! H״ Große Schiffgasse 10, Jeruchem Chaje, 11״ Kleine Pfarrgasee 13. Eicbler B., II., Haidgasse 14. Lanner B. S., II״ Große Sohiffgasse 5, Schischa David, II״ Rembraudtstraße 19, Scnmcha Leopold,*H״ Krummbauragasse 1. :mm

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