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Jüdische Presse · 1933-02-24 · 8 (24.2.1933) · page 5

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
19 (1933)
Issue
8 (24.2.1933)
Date
1933-02-24
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
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Nr. 8 Wien II, Leopoldsgasse 8 fr«g0li־eart«l in i«dtr Autrahrung, tCfÜiiiilittif» ieiutfi• n. Ümrtdndt* binden Repnrdturen werden etaitt duigeffifirt # Zeitgemaiie Püiü V ereinstiacbrichteo. Frau Aranka Pisk Und Frau Gisela Weiß, n., Leopoldsgasse 22 bitten für Dienstag, den 28. Februar, 2ußa 5-Ühr-Tee der Frauentiilfe der Adas Jisroel im Restaurant ״Wienea“, II., Obere Donaustraße 91. Recht viele Gäste, sind herzlieh willkommen! ׳ Im Rahmen einer großen Melawo-demalko veränstaltet die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, Wien, n., Floßgasse 1, am Mozze-Schabbos, dem 29. Schwat (2g. Februar) um 8 Uhr abends einen doppelten S i j u m. Der Daf Jomi-Schiur einerseits und der kleine Zirkel ״Kwuzas Achim“ beenden eine , Gemoro. Herr W. S. Jacobson, Berlin, der zurzeit in Wien weilt, wird als Gast an der Feier teilnehmen und einen Vortrag halten. Generalversammlung der Stumperschul. Die 36. ord. Generalversammlung des Isr. Tempel- und Schulvereines, VI., Stumpergasse 42 (Präsident Moritz Felsenburg) findet am Sonntag, den 26. Februar, um j/.lO Uhr vormittags statt. Der Elternverein der Talmud-Thora-Schule veranstaltet am Sonntag, den 26. d., um halb 11 Uhr vormittags im Augarten-Kino, II., Untere Augartenstraße Nr. 28, eine Kinovorstellung mit ausgezeichnetem Programm. Die Agudas-Jisroel-Ortsgruppe veranstaltete am 23. Schwat einen •Sijum auf מם׳ מגילה der sehr angeregt verlief. Sie ladet auf diesem Wege zu zahlreicher Teilnähme an dem Daf Jomi Schiur ein, der allabendlieh um 8 Uhr im Lokal, II., Leopoldsgasse 16, stattfindet. Weiße Zähne: Chlorodont Generalversammlung der ״Einheit“. Unter, Vorsitz des Obmannes Herrn Moritz Felsenburg &fand am Sonntag, den 19. Februar, in Anwesenheit der Vertreter der Israelitischen Kultusgemeinde, Allianz, Agudas Jisroel, Adas Jisroel, Union und anderer jüdischer Körperschaften die Generalversammlung der ״Einheit“, Verein zur Errichtung und Erhaltung von Mittelstandsküchen und Volksspeisehallen statt. Trotz der schweren Wirtschaftskrise ist es dem Vorstand gelungen, sämtliche Ausspeisungszweige aufrechtzuerhalten. Im Jahre 1932 wurden 377.000 Portionen verabreicht gegen 295.000 im Jahre 1931,, bei ' gleichbleibenden Regien. Die große Not und das Massenelend stellen an die ״Einheit“ immer größere Anforderungen. Die Zahl der vollkommen gratis verabreichten Mahlzeiten steigt von Tag zu Tag. Die ״)Einheit“ ist der Winterhilfe der Gemeinde Wien als einzige rituelle Speisestelle angeschlossen. In der Mittelstandsküche bestehen reservierte Tische für Hochschüler. Die ״Einheit“ ist für die heutige Zeit eine unentbehrliche Institution, weil der größte Teil des verarmten Mitfelstandes geradezu auf diese Ausspeisung angewiesen ist. Nachdem der Schriftführer Herr Dr. Rybaczewski interessante Daten zum Tätigkeitsbericht vorlegte, erklärte der Re-, visor Herr Jakob Fuchs, daß er die Gebarung nach genauer Kontrolle in Ordnung gefunden habe. Es •sprachen noch der Vizepräsident der Israelitischen Kultusgemeinde, Herr Dr. Ornstein, Redakteur Dr. Reik, Dr. Armand Kaminka und Frau Helene Stein. Herr Gremialrat Bernhard versprach, in Anbetracht der großen Leistungen der ״Einheit“ sich beim Gremium der Wiener Kaufmannschaft für eine Erhöhung der Subvention für die ״Einheit“ einzu-;setzen. Herr Dir. Dr. Deutschländer dankte dem Vorstand für das Entgegenkommen, welches er den Schülerinnen, •des Beth-Jakob-Seminars bietet. Bei den vorgenommenen Wahlen wurden die Herren Nathan Schiff, Samuel Wechsler und Frau Irene Wechsler wieder-, Mr. Berger, Dr. Paul Raumann neugewählt. Revisoren: Jakob Fuchs, Jakob Stern und Emil Kritzler. Zum Wochenabschnitt. אנשי קודש תהיו' לי כשר כשדה טרפה לא תאכלו לכלב תשליכון אוחו Das Erringen der Heiligkeit ist das Ziel des jüdischen Speisegesetzes. ״Wehiskadischtem“ — ״Heiligt euch!“ Das Symbol des jüdischen Hauses iät das Kaschrus. Der jüdische Tisch wird umweht vom Geiste der Keäuscha. Beachten wir dieses Gebot, werden wir ״Ansche Kodesch“,. sonst sinken wir zum ״Kelew“ herab, dem eigentlich dieser Trefa-Bissen gebührte. — Und doch, wie viele Häuser gibt es leider, die diesem wahrhaft jüdischen Emblem zu entraten glauben. Wir denken hier nur an jenes leider durch!die bittere Not großgewordene Heer des kleinen Mannes, das gezwungen ist, mit jedem Groschen zu rechnen. Diese Menschen klagen uns ihr Leid, wie gerne würden sie das heilige Wahrzeichen des ״Kaschrus“ so hochhalten wie früher, wenn nicht alles, was den Namen ״koscher“ trägt, um ein Vielfaches teurer wäre, ״Ansche Kodesch“ soll dies nicht eine stille Mah-־ nung sein, an die Männer und Führer, die das ״Kodesch“ zu pflegen haben, daß sie auch dem kleinen Manne die Möglichkeit geben,. ohne allzu schwere Opfer die Keduscha seines Hauses und Tisches zu wahren? Im Sündenbekenntnis am Jomkippur schlagen wir uns an die Brust und klagen uns an, ob der Sünden, die wir begangen ״b’Massu •u'Maton“, im Handel und Geschäft, und bald nachher ״b’Maachol u'Mischte“. Diese beiden Vergehen scheinen eine einzige Kette der Mahnung an Erzeuger und Verschleißer zu sein; denn gar mancher nicht besonders Starke wird durch Preise, die ihm allzuhoch scheinen, verleitet, mit Speise und Trank zu sündigen. Modern« Küdien* Vorzimmer* Wohnzimmer* f. HOHN, Wien II, TABORSTRASSE NR. 28 Telephon R4״<KM4 , Samstag geschlossen ״י Abgeschlossen der ״Schomra“ MÖBEL Göttefftiyersafnmtiifrg der StofCheftsehü!. Am ver* gangenen Sonntag fand üütef zahlreicher Beteiligung den Mitglieder und der Vertreter jüdischer Korporationen die Generalversammlung des BethäusVereihes ״fimiinas AVres“ statt. Der verdienstvolle öbmahh, Herr Emanuel Weiß, begrüßte die Versammlung und gedachte der im abgelaufenen Jahre verschiedenen Mitglieder. Er berichtete über die Tätigkeit und insbesondere über die schwere Arbeit der Aufbringung der Baukosten für das neuerrichtete herrliche Bethaus. Es wurden von den Mitgliedern große Opfer gebracht und nur so war es möglieh, den Bau ZU Vollenden. Das Jahresbudget beträgt S 42.000.—. Das Bethaus Wird zahlreich besucht, Es Wird täglich morgens und abends gelernt. In der Talmud-Thora erhalten 100 Kinder kostenlos gründlichen Unterricht. Der Gemilas-Cheßed-Verein und die Frauensektion leisten auf sozialem Gebiete Bedeutendes. Besonderer Dank gebührt dem ehrwürdigen Herrn Rabbiner Weiß und dem Herrn Kantor Schwarz, Im Berichtsjahre wurde ferner durch Herrn Knesbach dem Bethause ein Sefer- Thora gewidmet. Die bisherigen Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt. Ein Vorschlag, die Israelitische Kultusgemeinde möge die Bethausvereine übernehmen, wurde von Herrn Schwarz in überzeugenden Worten zurückgewiesen. Die Orthodoxie könne in Wien nur dann bestehen und sich entwickeln, wenn sie ihre eigenen von der Kultusgemeinde unabhängigen Institutionen besitzt. Der anwesende zionistische Vertreter der Kultüsgemeinde erklärte, daß die Kultusgemeinde aus finanziellen Gründen die Vereinsbethäuser nicht über- | nehmen könne. Nachdem noch die aufopferungsvolle Arbeit des Vorstandes und insbesondere des Obmannes Herrn Emanuel Weiß und dessen Stellvertreter, der Herren Emanuel Schulz, Jakob Orner und Dr. S. Unterberg gewürdigt wurde, wurde die Versammlung geschlossen. Am vergangenen Schabbos feierte Herr Mayer Amschi das 25jährige Jubiläum als Obergabbai der ppr rCntj0jg0 aas dem IHlematianal bekannten Salon ROSA WEISS WiiA II, OH. Augarfeftatraße ׳ttk / Tel. A-45‘6‘84 werden in anerkannt geschmackvollster Ausführung A u. idealster Paßform von S 65.— aufwärts geliefert. "Jm Damen a. 1 Provinz erhalten 10% tf. Refsespesen vergütet /Samstag geschlossen Storchenschul. Es wurden ihm aus diesem Anlaß ver* schiedene Ehren zuteil. Herr Amschi, der Ehrenmitglied des Vereines ist, erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. Perm011a1itd<Hricl1te!t. Brls Miloh: Am 23. Schwat fand der Bris Miloh des Sohnes des Herrn Kalman Kohn statt, Todesfälle: Am 7. d. fand das Leichenbegängnis des im 75. Lebensjahre verstorbenen Wiener Arztes Doktor Samuel Korein statt. Die Trauerrede hielt Herr Rabbiner Schenk, der die hervorragenden Tugenden und die tiefe Religiosität des Verewigten in markanten Zügen schilderte. Als langjähriger Vorstand der Wiener Talmud- Thora hat sich der Verblichene große Verdienste erworben. Im Namen der Familie verabschiedete sich in rührender Weise der Bruder des Verewigten, Stadtrepräsentant Desider Korein aus Budapest, der die Herzensgüte, Humanitätsgefühlt und besondere Bescheidenheit des frommen Verblichenen hervorhob. — Vergangenen Donnerstag verstarb hier Frau Weiß, die Schwiegermutter des bekannten Antiquitätenhändlers Silbermann. — Herr Jakob Hausdorff, Gatte der vor drei Wochen verschiedenen Frau Paula Hausdorff-Bondi, ist in Rotterdam gestorben. Tsche eh oslowak ei Zwei rabbinische Autoritäten über die neue Affäre ״Munkacs“. Die neueste Affäre ״Munkacs“ hält die gesamte öffentliche Meinung der slowakischen Orthodoxie noch immer in Erregung. Die Ungültigkeitserklärung einer religiösen Eheschließung, die ein orthodoxer Rabbiner von dem Ansehen des Koäicer Oberrabbiners vorgenommen hat, wird — vielleicht gerade wegen der komödienhaften Art, wie sie in Szene gesetzt wurde — in der gesamten Orthodoxie als ein solch außergewöhnliches Ereignis betrachtet, daß man darüber nicht zur Tagesordnung über- , gehen will. Es dürfte somit am Platze sein, die Aeußerungen von zwei der hervorragendsten rabbinischen Autoritäten, welche die ganze Angelegenheit ins richtige Licht setzen, im hebräischen Wortlaut bekanntzugeben. Es sind dies Briefe von den ehrwürdigen Herren Oberrabbinern J. H. Duschinsky in Chust und Joel Teitelbaum in Carai mare (Nagykäroly), die uns zur Veröffentlichung übergeben wurden. Herr Oberrabbiner Duschinsky• schreibt: ב• ה יום ג׳ בשלח תרציג לפיק הוסט יע*א שלום וברכה מעתה וע׳ע, לכבוד יד׳נ חביבי הרבני המו*מ ירא מרבים מושלים במו־מ בערת ... שורותיו הגיעוני והי׳ לי למשיב נפש לשמוע שלומו עביי וע*ד אשר קנא קנאת רבן גאון עדנו יריע ציסיע אביר דק״ק קאשוי ני׳ וקרא תמה בשחקי רבנן על הני ביטוים כמרקדת חרב חרף פיפיות, שהדפיסו כנגדו להשפיל כבודו, וכתבת שהי׳ להם ■לצאת בקול ענות גבורה להצדיק צדיק מעיקרו, אין כאן חימא אם מונעים עצמם להיות שייחד. בפי בני אדם אשר שיניהם חנית וחיצים ולשונם חרב הדה ושפתם אתם מי אדון להם, ועוד מה יחן ומה יוסיף אם יכתבו נגדם עוד 'יגדלו המדורה ויגרמו חלילה חלול השם ובפרט. שרבו הגאון הצדיק ני׳ מדע ביורה וישראל■ גדול שמו בפרשת גדולת תודחו וצדקתו גודר גדר ועומד בפרץ מנעוריו ועד עתה והעמיד תלמידים לאלפים אהובים וברירים הולכים לאורן אור צדיקים. ובפיטומי מילי לא יוכלו להחשיך אורו אור נוגה ־־ ומה שם׳ שבל הדברים אין ־ להם יסוד, גם אני נודעתי שהנהפוך היא מדבריהם שכבוד הרב הגאון ני׳ לא עבר אפ״י כ״ש מהלכות דרך ארץ ועשה כמנהג עולם בענין זה, וכסאו נכון ועומד בחזקתו. בגדולות תורתו .וצדקתו ואסור להרהר אחריו ואחר הוראתו וד׳ יאריך ימיו ושנותיו ויעמוד על משמרתו משמרת הקודש לעטרת תפארת ישראל. והנני בברכה מרובה בדיש וב־ט לכל הנלוים ידידו הד*ש בלוניח יוסף צבי דושינסקי ־ Herr Oberrabbiner Teitelbaum schreibt: ביה שוכט״ם אל כבוד הרבני הנגיד החסיד המפואר ירא ושלם בשיח... היות כי שלח לי טופם הכתב לחתום בדבר מה שבעוה״ר יצאו מה שיצאו לאסור' איסור על הוראות כבור ידידי הרב הגאון הצדיק האביר דקאשוי שליט״א הנה לדעתי אין זה כבודו של הגהיצ שליטיא לאסוף חתימות בכזה כי יח ראה בעיני המון עם כאלו חיו יש צורך בדבר להשיב על דברי שטוח והבל, באלו ונמצא זה אוסר וזה מחיר ובאמת אין כדאי לטפל בהבלים באלו כי מי לא ידע את פרשת גדולת הרב הגאון הצדיק חאביד דקאשוי שליטיא שהיא הגבר הוקם עול עולו של חורה והיא העמוד הימיני כמדינות אלו בדור הזה, העומר לנס עמו ללחום מלחמת ד־ בעד תורתו אשר אין לנו דוגמתו וכל מי שיש לו מוח בקדקדו לא יהרהר אף־ הורהר כל דהוא ברברי בוז וקלון כאלה הדוברים על צדיק עתק, ואותם ההולכים אחרי ההבל ויהבלו אין כדאי להשיב להם והנה חם לכי בקרבי על השפלת כבוד התוה׳ק באופן כזה, אכל באמת לכבוד הרב הגאון הצדיק •האכ׳ד דקאשוי שליט׳א אין בזה שום קצת בזיון כי כבר נתפרסם בן החיים עבודתו לד׳ ולתורתו ולא יזזו אוחו ממקום כבודו אף זיז כיש, אמנם הוא בזיון גדול ונורא לאלה האוסרים הממלאים פני חכל בהכלים גלוים כאלו ונמצא שיש מתהלל ולהמוני עם אשר דרכם כסל למו נעשה בעיניהם עייז כל האיסורים וחתירים כחוכא וטלילא חץ וישיחו בהם יושבי שער ונגינות שיחי שכר והחוהיק חוגרת שק אוי לנו שכך עלתה הימינו —,והשיית ירחם ויוציאנו מאפילה לאורה, ונזכה לראות במהרה, בהרמת קרן ישראל והתורה הקדושה והטהורה, עלינו יערה רוח הבורא. י . יואל מייטעלבוים Aus diesen beiden Briefen, deren allverehrte Schreiber mit den Verhältnissen in Podkarpatska Rus doch wahrlich vertraut sind, geht deutlich hervor, daß der unbegründeten Kundgebung des Munkacser Rabbinats in dieser Abgelegenheit nicht die geringste religiöse oder moralische Bedeutung innewohnen kann und daß sie, trotz der sensationellen Aufmachung, die sie erhielt, ebensowenig geeignet war, die über jeden Zweifel erhabene persönliche religiöse Integrität des Koäicer Qberrabbiners zu erschüttern, wie etwa die Gültigkeit einer von ihm vollzogenen Trauung anzutasten. Aus den Aguda-Jugendgruppen. Neugründungen. In Medzilaborce fand unter Beteiligung der Bachurim und angesehener Baale Battim eine Versammlung statt, bei welchem Gelegenheit Herr Alexander L ebowits in einer Ansprache zu den Versammelten das Wesen der Aguda schilderte, worauf von diesen die Gründüng einer Agudas-Jisroel-Jugendgruppe ausgesprochen wurde. Die Leitung besteht aus den Herren: Alexander Freier,.Ignatz Groß mann und Hermann Mendlovits. Am 29. Jänner beschloß die Gruppe im Anschluß an eine Rede des Herrn Jisroel Neugröschel, mit dem Lernen des ״Daf Jomi“ sofort zu beginnen. Herr Mor Kohn aus H a b u r a Hielt ein Referat über das Thema ״Wozu braucht man Agudas Jisroel?“ und erntete den Beifall der Zuhörer. Am 10. Schwat hielt die Agudas-Jisroel Jugendgruppe in Uhlä (P. K. R.) ihre gründende Versammlung ab. Die - Gruppe zählt 38 Mitglieder.' Zum Präses wurde Herr Jona Markowits, zum Gabbai Herr M. D. Mosk o w i t s gewählt. Gruppen-Tätigkeit. Die Jugendgruppe in Topolßany wählte bei ihrer jüngst stattgefundenen Generalversammlung die folgenden Herren: Vorstand: Eugen Friedmann (Präses), Eugen Nagel (Vizepräses), Aladar Schlesinger (Schriftführer), Samu A. Bernfeld (Gabbai), Josef Katzburg (Kassier), Dawid Weiß (Kontrollor). Ausschuß: Jenö Bernfeld, Aladar Diamant, Samu M. Bernfeld, Lajos Rosenberg, Aladar Breuer, Armin Benau sen., Alex M. Bernfeld, Jenö Groß, Eugen Nagel jun., M. Gellis, D. Weiß, D. Krojnik, Eugen Neumann, B. Bernfeld, Bela Gellis und Marton Gellis. Aus dem Tätigkeitsbericht ist zu entnehmen, daß Herr Oberrabbiner A. Weiß die wöchentliehe Abhaltung eines Vortrages übernommen hat, ferner daß sich die Vorträge der Herren H. Kornfein, Ch. Friedmann und H. Trutzer eines großen Zu- Spruches erfreuen. Bei Verstopfung nimm DARMOL In Svalava (P. K. R.) veranstaltete die Jugendgruppe eine imposante Sijum-Feier, an welcher fast die ganze Gemeinde teilgenommen hat. Nach einer Begrüßungsansprache des Präses Herrn Ignaz Maj e r hielten die Herren S. Mermelstein, W. Spiegel, Gemeindepräses, W. H. Hecht und M. A. Rosental mit großem Beifall aufgenommene Reden. Von vielen auswärtigen Agudagruppen lagen Begrüßungsschreiben vor. Um die Zubereitung der S’uda hat sich Frau S. Maj er in dankenswerter Weise verdient gemacht. Erste Aguda-Arbeitergruppe. Die Agudas Jisroel hat dieser Tage auf dem Gebiete der Tschechoslowakei in organisatorischer Beziehung eine neue Erweiterung erfahren. Die erste. ״P o a 1 e - Agudas- Jisroel-Jugendgruppe“ ist ins Leben gerufen und in das Netz der Agudas Jisroel geknüpft worden. Das Verdienst um diese zielbewußte Neugründung gebührt der agilen Agudas-Jisroel-Jugendgruppe von Chust. Diese Arbeiter- Sondergruppe steht ideell auf streng agudistischer Basis, legt aber zugleich das Hauptgewicht ihrer Arbeit auf das soziale Gebiet und die sozial en LebenserscHeinungen im jüdischen Volke, Sie ist bestrebt, die Probleme der Arbeiterschaft, ganz besonders auch in Ihrem Verhältnis zu den Arbeitgebern, gemäß dem allgemeinen Programm der Agudas Jisroel i m Sinne der Thora zu lösen, Selbstverständlich wird dafür gesorgt, daß auch in dieser agudistisch organisierten Arbeiterschaft die Kenntnis der Thora in entsprechender Weise verbreitet und vertieft wird. Die Gründungsversamralung fand Sonntag, den 16. Schwat, statt. Der Vorstand setzt sich aus Vertretern der Jugendgruppe und der Arbeiterschaft zusammen. Ihm gehöre» an von seiten der Jugendgruppe die Herren Moses Weiß, David Rosenfeld und David Reismann und von seiten der Arbeiterschaft die Herren Falk Herschkowitsch, Abr, David Gans, Meier Vogel und Elieser Farkas. Es ist zu hoffen, daß nunmehr solche Arbeitergruppen der Agudas Jisroel überall dort gegründet werden, wo thoratreue jüdische Arbeiter in größerer Zahl wohnen. Brot für hwngernüe Juden! Von der furchtbaren Not, in der sich augenblicklich die jüdischen Massen in Podkarpatskä Rus befinden, bietet die ״Brot-Aktion“ der Agu das - J i s r 0 e 1 * I u g end-

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