Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 3 (20.1.1933)
- Date
- 1933-01-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Seife 5 Vereinsitachrichten. Der Vorstand der AgUdas-Jisroel-Jugendgfuppe- Wien 11 hat in seinen jüngsten Sitzung seinem Vorstandskollegen Reh Schlomo Baum garten anläßlich seiner Wahl zum Dajan der Adas Jisroel die herzlichsten Glückwünsche ausgesprochen und beschlossen, ihm diese Wünsche schriftlich zu übermitteln. Die neugebildete Jugend-Erez-Jisroel-Kommission hat beschlossen, für Sonntag, den 29. Jänner eine Voll- Versammlung der Aguda-Jugend einzuberufen. Diese Versammlung hat die Heranziehung aller Mitglieder der Aguda-Jugendgrüppe zur praktischen Arbeit zum Ziele. Ein wenig verspätet fand am Dienstag, den 19. Tewes, im Lokale der Wiener Aguda-Ortsgruppe der Sijum auf מ6׳ ר״ענית statt, der in der 2. Folge des Daf-Jomi hier allabendlich gelernt Wird. Einige schöne Ansprachen mit Diwre-Thora und Gesangsvorträge belebten die gutbesuchte Feier. Sie endete in vorgerückter Stunde mit einem ״chassidischen Tänzel“. So hat denn wieder der Daf-Jomi ein freundschaftliches Band um alle Teilnehmer geschlungen. Der ״Bund ehemaliger Zöglinge des Badener VVaisenhauses“ Veranstaltete am Mittwoch, den 11. Jänner, eine Abschiedsfeier für seinen nach Erez Jisroel reisenden Obmann Abraham Reich. — Die Zusammenkünfte der Mitglieder finden jeden Mittwoch, um 8 Uhr abends, im Hause, II., Czerninplatz 4, statt. Personalnachrichen. Geburt: Herrn Emil Deutsch wurde eine Tochter geboren. Verlobung: Frl. Hofbauer, Tochter des Herrn Götz Hofbauer, hat sich mit Herrn Neufeld, Sohn des gewesenen Sekretärs der Adas Jisroel, Herrn Aron Neufeld, verlobt. Trauung: Am 12. Tewes fand hier die Trauung der Tochter des Herrn Rabbiners D. Friedmann (Marpe l’Nefesch) mit Herrn M. G r ü n w a 1 d, Surany, statt. Todesfälle: Frau Mina Kreppei, Gattin des ־Herrn Regierungsrates I. Kreppei, ist am 13. d. nach kurzem, schwerem Leiden im 34. Lebensjahr gestorben. — Im Rothschild-Spital verschied im Alter von 85 Jahren Herr Aron Spree h e r, der sich wegen seiner Menschenliebe und Wohltätigkeit allgemeiner Beliebtheit erfreute. Der Verstorbene, der aus Krakau stammte, hat in seiner Heimatstadt eine Talmud-Thora gegründet und stand in den vordersten Reihen der dortigen orthodoxen Judenheit. — Herr Fischl Nachtigall ist im 78. Lebensjahre nach kurzem Leiden gestorben. Briefkasten. An alle Leser: Wir legen Gewicht darauf, alle Personalnachrichten (Familienereignisse, Todesfälle uswj rechtzeitig zu veröffentlichen. Es ,gelangen aber leider nicht alle diese Nachrichten rechtzeitig zu unserer Kenntnis. Wir bitten daher unsere geschätzten Leser, uns von derartigen Personalnachrichten telephonisch oder Schriftlieh zu benachrichtigen. Redaktion. M Von Woche zu Woche M ׳■^₪K₪m₪₪₪a₪₪₪m₪₪₪₪₪m₪₪m₪₪₪mm₪mm Die Direktion dev j u gös'l a iv i s chen IR e i c! h s b a h n e n hal den jüdischen Kaufleuten zu gestanden, in Zukunft; .jüdischen Frachtsendern oder -empf Ungern für die Sa b b a I e und jüdischen Feiertage k e i n e S t a n dgetde r in Anrechnung zu bringen. * In W a r s c h a u fand am Dienstag die feierliehe Eröffnung eines A m b u 1 a I o r i u ui s für unbemittelte Kranke statt, das von der Agudas J i s r o ei gegründet wurde. ln L eilt and. oerbreiten nationalistische Zeitungen wieder eine Ritualmordlegende. Der Innenminister Kolitis verurteilt in einer offenlliehen Erklärung diesen ״Presse-lluliganismus“. hn Alter von 10? Jahren verstarb in einem Städtchen' neben Warschau Herr Jizchok Kaplan, der noch Erlebnisse aus 'dem polnischen Aufstand im Jahre 1831 zu erzählen wußte. Antisemitische Zeitungen F r a n kr ei c h s schieben die Schuld an der ״Atlantique״- Kala s t r o p h e dem jüdischen Marineminister, Leon Meyer, zu. Meyer hat in Wirklichkeit■ erst einige Tage vor dem Unglück sein Amt angetreten und hatte somit noch keine Möglichkeit, Maßnahmen zur Verhinderung von Brandkatastrophen zu treffen. Der jüdische Professor an der Konstanlinopler Universität, Abraham Galante, behauptet, zwei neue j ii dis che Sekten entdeckt zu haben. Die eine soll christlichen Glaubens (?) sein, aber noch die jüdischen Traditionen wahren, die andere feiert noch sämtliche jüdischen Feste. ■ Der p r e u ß i sehe I n ne n w i n iste r hat jede B o y k o 11 p r o p a g a n d a gegen jüdische Geschäf te in einem Runderlaß verböte n. . * Die Akademie für jüdische Wissenschaft in Amerika bereitet anläßlich des 800, Geburtstages des R amb a m die Herausgabe seines Gesamtm erk e s vor, die in fünfzehn bis zwanzig Jahren beendet sein soll. Die A g u d a s Jisroel ist bei der englischen Regierung um die Gewährung von 1100 Zeriifi- Haie n für die Einwanderung nach Erez Jisroel eingeschritten, * Gegen den P r ä s id e n t e n der jüdischen ßemeinde C har bin wurde ein B o m benat t e n tat ve r ü b t. Verletzt wurde niemand. Die Juden von Malaya. Bin Journalist der JB2. hatte Gelegenheit, mit Mr. J. M. Meyer anläßlich seines Schweizer Aufenthaltes über die Lage der Juden auf der indischen Halbinsei Malaya zu sprechen. Auf Malaya leben Juden seit ungefähr 100 Jahren, die hauptsächlich äUs Mesopotamien und später auch aus Europa einwanderten. Juden gibt es in Singapore und Penang insgesamt 3000 Seeien. Sie leben in guten Beziehungen zu den SEIDENWAREN UND SAMTE In- und ausländische Modeneuheiten FRANZ NEUMANN Wien I, Concordiaolatz Nr. 5 Engros /Endetail Nichtjuden. Mischehen kommen keine vor. Die aus Arabien stammenden Juden sind meistens streng orthodox, während die aus Europa eingewanderten Juden sich kaum noch mit jüdischen Dingen befassen. Zwischen den beiden Gruppen besteht eine ausgespro- 1 ebene Trennung. Die Juden ieben hauptsächlich von ן Handel und Industrie. Die ökonomische Lage hat sieh letztens auch dort sehr verschlechtert. Ritnalmordhetze inRasteitburg. In Rastenburg (Deutschland) wurde am?. Deaember ein Knabe mit durchschnittener Kehle tot aufgefunden. Die Nationalsozialisten machten sich dieses an einem Kind begangene Verbrechen zunutze, um gegen die jüdische Bevölkerung eine ״K i t u a 1 m o r d"-BeSchuldigung aufzubrihgen. Nun würde unter dem Verdacht der Täterschaft und zugleich wegen wiederholter Brandstiftung der christliche Fleischermeister Popp verhaftet. Popp Wollte durch die Ermordung des Knaben einen ihm un* bequemen Mitwisser aus der Welt schaffen, weil der Knabe zufällig von einer Brandstiftung Popps wußte. Die sephardischen Judensollen der Finanznot Spaniens abhelfen. Die in Barcelona erscheinende ״La Publicitat" veröffentlicht einen Aufsatz des bekannten Volkswirtschaftlers Senior Vicence Bernades, der den Vorschlag macht, die Kapitalskraft der sephajrdischen Juden zur Milderung der Finanzkrise Spaniens auszunutzen. Bernades will nachweisen, daß die sephardischen Juden ihrem einstigen spanischen Vaterlande in seinen jetzigen finanziellen Schwierigkeiten sehr wohl helfen könnten. י Lebensversicherungs- Q KJ M |J I V** Gegründet Gesellschaft yyr ■1 U 11 I A 1882 Versicherungsbestand Ende 1931 .. 2775 Millionen Schilling Prämien- und Zinseneinnahmen im Jahre 1931 . 182 Millionen Schilling Garantiemittel Ende 1931.472 Millionen Schilling j Auszahlungen an Versicherte im Jahre 1931 . 43 Millionen Schilling Am Ende des Jahres 1931 waren bei der Gesellschaft 836.664 Personen versichert. Tätigkeitsgebiet: Oesterreich, Deutschland, Frankreich, Belgien, Holland, Spanien, Italien, Tschechoslowakische Republik, Polen, Ungarn, Rumänien, Jugoslawien, Bulgarien, Griechenland, Türkei, Aegypten und Kleinasien. Tschechoslowakei [ DieTrauer nach Rabbi Simon Hicschler זצ״ל Die Trauer um den frühen Heimgang Rabbi Simon Hirschlers זצ*ל lastet, seitdem sich die Nachricht von seinem Hinscheiden verbreitete, schwer auf den Gemütern aller Kreise, die ihn kannten. Sie gab sich im besonderen kund in den Trauerfeiern und Hespedim, die während der Trauerwoche veranstaltet wurden, und den herzbewegenden Trostworten, die an seine Hinterbliebenen mündlich und brieflich gerichtet wurden. Donnerstag, den 14. Tewes, fand sich eine zahlreiche Trauerversammlung im Bethaus des Vereins ״Temime Derech" ein, um den Verlust des Vereinsrabbiners zu beklagen. Der hier weilende Schwager des‘ Betraüerten, Herr Rabbiner Dr. Ph. Frankl aus Halber- Stadt, würdigte in einer tiefbewegten Rede die menschliehen und jüdischen Vorzüge Rabbiner Hirschlers זצ׳ל entwarf ein getreues Bild seiner ganzen reichen Personlichkeit und seiner vielgestaltigen Tätigkeit auf Erden. In ergriffener Rührung horchten die Anwesenden auf die Schilderungen des Redners und die treffenden Er- Weiße Zähne: Chlorodont klärungen zu מאמרי ךןןיל die er, in seine Rede einflocht und die einen nachhaltigen Eindruck hinterließen. Die Rede, die Herr Mat. Reichenberger in der Magidus-Chewra der Jeschiwa hielt, war ebenfalls von der Trauer um Rabbi Simon Hirschlei זצ־ל beherrscht und kennzeichnete die Dankbarkeit, die die Schüler der Jeschiwa für die Lehrer empfinden. Sonntag, den 17. Tewes, hielt Herr Rabbiner Ph. Weiß aus Sahy in der Agudas -Jisroel- Jugendgruppe einen groß angelegten Hesped über den Heimgegangenen. Der Saal und seine Nebenräume waren weit überfüllt und die Augen aller vergossen Tränen bei den Worten des Redners, die das Wesen, die Lebensideale und Lebensziele des Verewigten meisterhaft beleuchteten. Die Aguda-Jugend von Bratislava, deren Gefühle der Redner zum Ausdruck brachte, empfinde ‘den Schicksalsschlag, als wären sie allesamt seine Kinder, wie er sich ihnen stets väterlich zugetan erwies. Seine Schiurim in der Jugendgruppe und die mannigfache Belehrung und Unterweisung, die er ihren Mitgliedern in allen Lebenslagen und Lebenfragen ״willig; erteilte, sichern ihm für alle Zeiten ein dankbares Andenken im orthodoxen Judentum und seiner Jugend. Herr Kantor Feldmann trug ergreifend das ״Kel mole Rachamim“ vor. An, seiner rabbiniseben Wirkungsstätte in Modra hielt am Sonntag, den 17. Tewes, Herr Oberrabbiner Schill aus Pezinok einen bewegten Hesped, der allen Gemeindemitgliedern den Verlust, den sie erlitten, noch deutlicher zum Bewußtsein brachte, als sie ihn aus eigenem Antrieb empfanden. Die ergreifenden Ausführungen des Redners ließen die Gemeindemitglieder die Pflichten der Dankbarkeit erkennen, die sie dem Andenken des Heimgegangenen schulden, und erhöhten ihre Teilnahme an dem Los seiner Hinterbliebenen. Agudas ]isroel in Podkarpatska Rus. Landeskonferenz der karpathorussischen Aguda-Jugend in Chust. Sonntag, den 17״ und Montag, den 18. Tewes, fand in Chust die erste Landeskonferenz der Agudas-Jisroel-Jugendgruppen in Podkarpatskä Rus statt. Die Bedeutsamkeit der Chuster Konferenz liegt in erster Reihe nicht so sehr in dem Fortschritt, der durch sie für die Ausbreitung der Agudas Jisroel erreicht wurde, sondern in der Tatsache, daß wir hier zum ersten Male die dichten Massen des orthodoxen Judentums in der Tschechoslowakei selber zu Worte kommen und sich in aufrechter Haltung einer Strömung e n t g e g e n 81 e m m e n s a h e n,. die ihr von außen künstlich aüfgezwungen wurde und die^ie unweigerlich schleunig und sicher dem Abfall von den heiligen Traditionen des Judentums zutreiben würde, wenn sie nicht mit gesundem Sinn die Gefahr wittert, b,evor es zu spät ist. Der Agudas Jisroel gebührt auch hier das geschichtliche Verdienst, das religöse Gewissen wachgehalten und durch ihre unaufhörliche und kon-• sequente organisatorische Arbeit, wie in anderen Ländern, so auch in Karpathorußland, breiten jüdischen orthodoxen Volksschichten, die inmitten der zermürbenden Wirtschaftsnot in Unkenntnis der geistigen Gefahren, die sie ringsum umgaben, schon auf dem Wege waren, ihre historische Zielrichtung zu verlieren, ein Mindestmaß von Selbstbewußtsein wiedergegeben zu haben. Daß es gerade die Jugend ist, die den festen Glauben an die Wahrheit des orthodoxen historischen Judentums mit Selbstbewußtsein und erhobenem Haupt auf Panier erhebt und fortan zur unerschütterlichen Grundlage aller weiteren Entwicklung zu machen entschlossen ist, gibt der Chuster Versammlung erst recht eine sich in die Zukunft hineinstreckende Bedeutung. Diese Jugend hat Thora gelernt und saugt ohne Unterlaß ihre Lebenskräfte aus dem Born der Thora. Sie sieht mit zehrendem Schmerz ihre Altersgenossen auf fremden Feldern weiden und trägt die große Sorge 'um die Zukunft der Thoratreue im jüdisehen Volke im Herzen. Sie sieht rings um sich jüdische Welten zusammen sinken und fühlt sich verantwortlich für jede Unterlassung, durch die der Zerfall jüdischer Kräfte gefördert oder beschleunigt wird. Der furchtbare Ernst der jüdischen Gegenwart ist ihr auf die Stirn gezeichnet und in ihrer Seele brennt wie Feuersglut die Sehnsuoht, zu helfen und zu retten, zu heilen und aufzurichten, damit # das teuerste Gut ihres Lebens, das beglückende Bewußtsein ihres ganzen Strebens, nämlich die Thoragemäßheit alles jüdischen Wollens, nicht zuschanden wird. Eine solche Jugend, eine echte und wahrhaftige jüdische Jugend ist es, die in Chust an ihre Altersgenossen und an ihre Väter und Mütter den Ruf zum Zusammenschluß in Agudas Jisroel, erhob, und sie, sie a 11 e i n, hat ganz gewiß wie kein anderer Volksteil ein Recht darauf, gehört zu werden von Führer und Volk; sie darf es beanspruchen, daß der Dienst, den sie an der thoratreuen Gesamtheit leisten will, von uns allen mit stolzer Zuversicht freudigen Herzens angenommen wird. Die Versammlung. Den Rahmen der Versammlung bildete allerdings bloß eine* ״Jugendkonferenz der Agudas Jisroel“, Aber sie war eigentlich viel mehr. Denn in dem geräumigen Ver־ sammlungssaal drängten sich in dichten Reihen nicht nur Jugendliche, sondern vielleicht in noch größerer Zahl ältere und bejahrte jüdische Männer aneinander, die aus Chust und vielen anderen jüdischen Gemeinden herbeigeströmt waren, um sich darüber zu unterrichten, was Agudas Jisroel will und soll und was sie in den Nöten der Gegenwart der jüdischen Gesamtheit zu erringen helfen will. Da waren neben den jugendlichen Kämpfern 'für den Aguda-Gedanken viele Persönlichkeiten des.orthöorthodoxen Judentums zu sehen, deren Namen in der karpathorussischen Orthodoxie seit Jahrzehnten schon einen guten Klang haben. Sie alle rechneten es sich zur Pflicht an, teilzunehmen an einer Tagung, die von der , ״Jugendorganisation der Agudas Jisroel“ einberufen wurde. Pünktlich zur anberaumten Stunde wurde die Ver- Sammlung eröffnet. Herr Jeschaje Weiß begrüßt die Erschienenen jn einer kurzen Ansprache und übergibt das Wort dem Versammlungsleiter, Herrn Akiwo Ungar aus Bratislava. Dieser eröffnet die Versammlung im Namen der Jugendorganisation mit einer Rede, die nach Inhalt und Form der Bedeutung entsprach, die dieser Tagung innewohnte. In klaren und anschaulichen Ausführungen erläuterte er die Leitsätze der Agudas Jisroel im allgemeinen und der Jugendarbeit in ihr im besonderen. Dieser Eröffnungsrede schloß sich, eine Reihe von Begrüßungsansprachen an, die zur nicht geringen Ueberrasebung der Versammelten bewiesen haben, daß die Aguda-Idee hier in der kurzen Zeit bereits viel tiefere Wurzeln geschlagen hat, als man anzunehmen geneigt war* Herr Reuwen B r a u n-Fränkl, Vizepräses der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Chust, begrüßt die Versammlung namens dieser Gruppe. Herr Aron Wiedermann im Namen der v Agudas-Jisroel-Ortsgruppe von Chust, Herr Leopold