Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 19 (1933)
- Issue
- 2 (13.1.1933)
- Date
- 1933-01-13
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 2 JÜDISCHE ERESSE J?fach Redaktionsschluß erhalten tvlr folgende zwei traurigen Nachrichten: öle Mutter der N i t r a e r Raus, Oberrabbiner Ungar, die zweite Gattin des Herrn M. Bernfeld- Topoicany ist in hohem Atter verschieden. Öie G a 11 i n des jüngst aus dem Leben geschiedenen frankfurter Dajan Posen ist ihrem Manne in den Tod gefolgt. Revolverattentat auf Esriel Carlebach. Auf Esriel Carlebach wurde in der Nacht zum 4. Jänner ein Revolverattehtat verübt. Esriel Carlebach, Sproß der altangesehenen Rabbinerfamilie Carlebach, ist Schriftleiter des ״Hamburger Familienblattes'‘ und hat in dieser Zeitung seine Eindrücke von einer Reise durch Rußland in einer Artikelserie ״Sowjet-Judäa" niedergelegt. Dies scheint ihm die Feindschaft der Kommunisten Deutschlands eingetragen Zu haben, die nun in dem verabscheuungswürdigen Attentat ihren Höhepunkt erreicht hat. Esriel Carlebach lag stundenlag bewußtlos auf offener Straße, ehe er von Polizeibeamten aufgefunden wurde. Die Aerzte hoffen, daß keine Lebensgefahr mehr besteht.' Dem schwerverletzten begabten jungen Schriftsteller — Esriel Carlebach steht erst im 25. Lebensjahr — wenden sich das Interesse und die Wünsche aller jüdischen Kreise zu. Der Plan einer jüdischen Weltwirtschaftskonferenz״ In London fand die erste Tagung des von der Londoner Föderation jüdischer Hilfsgesellschaften eingesetzten Komitees zur Untersuchung der Möglichkeiten der Einberufung einer jüdischen Weitwirtschaftskonferenz statt. Zum Vorsitzenden des Komitees wurde Chefredakteur Morris Myer, zu Ehrensekretären wurden H. A. G 0 o dm r. n, A. M. Kaizer und S. Koldowsky gewählt. lAfbiÜe Zähne: Chlorodont ff"■ •: Kongreß der religiösen Juden Frankreichs. Eine Anzahl der französischen Vertreter des traditionstreuen Judentums haben sich, aus Anlaß des 50jährigen Jubiläums der Gemeinde ״Ez Chaim", in Straßbürg zu einem Kongreß eingefunden. Den Kongreß eröffnete Rabbi Brunschwig (Straßburg), der in seiner Eröffnungsrede auf die unbedingte Notwendigkeit für die traditionstreuen Juden hinwies, sich um ein Zentrüm zu gruppieren, damit jeder weiß, daß er nicht allein ist. Er erklärte, daß es wichtig ist, auf dem Gebiete der Kindererziehung, des Schabbos und des Kaschrus zu arbeiten. Auf dem Kongreß wurden eine Reihe von wohldurchdachten Referaten gehalten, die sich mit den aktuellen Fragen des thoratreuen Judentums beschäftigten. Die angenommenen Resolutionen sehen, besonders auf dem Gebiete der Kindererziehung, des Kaschruswesens, der Erez-Jisroel-Arbeit, der Sabbatheiligung, der sozialen Fürsorge und der Verbreitung der Thorakenntnis, in den kleinen Landgemeinden, intensive Arbeit vor. M Von Woche zu Woche j| Herbert L e h m a n n. der mit iiberroiegender Mehrheit neugewählte j ii d i s c h e G o 11 o e r n e u r des Staates New York hat. am 2. Jänner sein Amt an ge t re t e n. * hi K i e t c e (Polen) bereiteten Antisemiten, nach dem Lemberger Muster, einen J 11 d e n p o gro m vor. Die Polizei erfuhr rechtzeitig und v e r h a f l e t e die Rädelsführer. Die transjordanische Grenzpolizei warnt jüdische Touristen vor dem Besuch Transj o r d a n i e ns. Es bestehe angeblich die Gefahr, daß die jüdischen Touristen von den Arabern ang e g r i ffe n werden. # ' Prof. Dr. Moritz S ob er nh e i m ist am 5. Jänner in Berlin gesiorb e n. Sobernheim, als Referent für jüdische Angelegenheiten im Reichsaußenministerium und als berühniter Orientalist, erfreute sich allgemeinen Ansehens. Jli Her-Leute in Danzig hetzten einen S c h ä f e r h u n d gegen R a b b i S c h n e u r s o h n, einen Vetter des Lubamitscher Rebbe. Der Hund riß dem Rabbi die Kleider vom Leibe und biß ihn tief in das Bein. Er wurde in erheblich verletztem Zustand in seine Wohnung gebracht. Der Familie des Rabbi, die sich an die Polizei gewandt halle, wurde erwidert, sie möge eine schriftliche (!) Klage einreichen. ii hi Jaffa beginnt demnächst ein Monster- Erbschaf ts - P roze ß um* die Hinterlassenschaft eines jüdischen Millionärs, die auf eine Million P f u n d geschätzt wird. ־ * Die jüdische Kolonisation in der Krim steht vor dem Zerfall. Ein Drittel des ursprünglich zur Verfügung gestellten Bodens wurde den jüdischen Kolonisten entzogen. V* In R o m ist der hervorragende jüdische Gelehrte Prof, Paolo Enriques gestorben. Dem Verstorbenen wurde vor einigen Jahren vom Papst eine hohe Auszeichnung verliehen, * Der Ober r a b b i n e r von M e t z, N e 11 e r% tritt für eine A n s iedl u n g jüdischer Arbeitsloser in F r a n k r e i c h ein. Er appelliert an die französischen Juden, für diesen Zweck einen Si edlu n g sfand s zu schaffen. Religiöse Jugend-Tagung. In Petacft-Tikwäh fand am Mittwoch, den 6. Chanuka-Abend eine erhebende Tagung statt, Es war die erste Tagung der orthodoxen Jugend Eres! Jisroels, die Abgeordnete aus allen orthodoxen Richtungen zur Zusammenarbeit einigte. Von 104 Delegierten, die aus ganz א׳י geladen waren, kamen 8i. Man sah Rabbi Amrom Blau (Sohn des Rabbi Mosche Blau) heben Herrn Schraggäi,. dem Führer der ״Poel-Misrachi"־BeWegung. Es waren sogar Vertreter der religiösen Sozialisten erschienen. Am ersten Abend fanden Referate Statt. Die Diskussionen zogen sich bis 4 Uhr morgens hin. Am Donnerstag wurde fortgesetzt. Nachmittags wurde die Tagung geschlossen, nachdem Herr Oberrabbiner R. Katz aus Petach-Tikwah eine erhebende Rede hielt, Gesang und Tanz knüpften freundschaftliche Bande zwischen den Beteiligten. Die Tagung ließ bei allen Beteiligten einen erhebenden Eindruck zurück. Man sah doch die Möglichkeit einer Zusammenarbeit zwischen allen Richtungen der Orthodoxie und man schied mit der Hoffnung, recht bald zur weiteren Zusammenarbeit wieder zusammenzukommen. E. M. * Nach den Angaben der Jewish Agency hat die jüdische Bevölkerung Erez Jisroels, die bloß 18 Prozent der Gesamtbevölkerung beträgt, zu den Einnahmen der Regierung im Jahre 1930 40 Prozent beigetragen. In den Jahren 1931 und 1932 soll der־ jüdische Anteil noch größer gewesen sein. Nach dem Bombeimttentat Veit Nahaiä!. Das Bombenattentat in Nahalal, dem Vater und Sohn Jacöby ׳— wie gemeldet — erlegen sind, hat die gesamte palästinensische Judenheit wachgerüttelt. «letzt wird ein Aufruf veröffentlicht, alle im «Jänner geborenen Knaben David Jakob, zu nennen, zum ewigen Andenken an den neunjährigen Knaben David Jacöby, der dem Attentat zum Opfer gefallen ist. Die Exekutive der Jewish Agency ist an die Regierung mit der Forderung herangetreten, durch Auf- Stellung von Scheinwerfern die ganze Kolonie des Nachts in helles Licht zu setzen, um Weitere Ueberfälle zu verhindern. Angeblich soll pie Regierung geneigt sein, dieser Forderung zu entsprechen. Das Attentat von Nahalal stellt den Höhepunkt eines von langer Hand vorbereiteten und organisierten Terrors dar, der mit Ueberfällen auf einzelne Personen begonnen und nun so tragisch geendet hat, Man nimmt allgemein an, daß die Anstifter in den Kreisen der hohen arabischen Führer zu suchen sind. Die Polizei will bereits auf die Spur der Täter gekommen sein. Eine orthodoxe Landwirtschaftsschule in Erez Jisroel. Auf eine Anfrage im englischen Unterhaus bezüglich der Hinterlassenschaft des Schanghaier Juden K a d o o r i e in der Höhe von 120.000 Pfund für jüdische Schulen in Palästina erwiderte der Kolonienminister Sir Philip Cuhliffe-Lister, daß der Bau der Kadoorie-Landwirtschaftsschule für Juden sich wegen der Schwierigkeit, ein geeignetes Terrain zu finden, verzögert habe. Die Schule wird jedoch im September 1933 fertiggestellt sein, und gleichzeitig zu funktionieren beginnen. Konstituierung des neugewählten Kultusvorstandes. Am Montag fand die konstituierende Sitzung des neugewählten Kultusvorstandes statt, bei der — wie vorauszusehen war — mit den Stimmen der zionistischen Mehrheit Herr Dr. Desider Friedmann zum P r ä s id e n t e n der Kultusgemeinde gewählt wurde. Zu Vize- Präsidenten wurden die Herren Dr. Josef Löwenherz und Dr. Jakob Ornstein wiedergewählt. Schon in dieser ersten Sitzung haben die zionistisehen Mehrheitsparteien einen gemeinsamen Dringlichkeitsantrag eingebracht, in welchem das allgemeine gleiche und direkte Wahlrecht und insbesondere die Wählbarkeit weiblicher Kultusvorstandsmitglieder beantragt wird. Es unterliegt keinem Zweifel, daß dieser Antrag in einer der nächsten Sitzungen zur Annahme gelangen wird. Mit diesem Antrag haben die Zionisten den ersten Schritt zur Verwirklichung ihres Programms, der Umgestaltung der Kultusgemeiride in eine ״Volksgemeinde" gemacht und sich in einen krassen Gegensatz zum jüdischen Religionsgesetz gestellt, das die Wählbarkeit von Frauen in öffentliche Aemter verbietet. Es bleibt abzuwarten, was weiter geschehen wird. SEIDENWAREN UND SAMTE In- und ausländische Modeneuheiten FRANZ NEUMANN Wien I, Concordiaplatz Nr. 5 Engros / Endetail Akademische Legion kommt nicht zustande? In jüdischen Kreisen hat die Verlautbarung des Rektors der Wiener Universität großes Aufsehen erregt, der zur Aufrechterhaltung der Ruhe an der Universität eine akademische Legion auch aus nationalsozialistischen Studenten bilden wollte. Wie nun die Tageszeitungen melden, hat der Unterrichtsminister Dr. Rintelen die Schaffung dieser akademischen Legion untersagt, weil sie den Bestimmungen der Gesetze widerspricht. Die Ruhe an der Universität werde mit Hilfe der amtlichen Pedelle aufrechterhalten werden müssen. ־ Der 5-TJhr-Tee der Frauenhilfe findet am Dienstag, den 17. Jänner, bei Frau Henni Schreiber, II., Krummbaumgasse 1 (Mezzanin), statt. Vereinsnachrichten. Herr Med.-Rat Dr. Reiniger, Vizepräsident der Adas-Jisroel-Schiffschul, blickt auf eine 25jährige Zugehörigkeit zum Vorstand der Adas-Jisroel zurück. In aufopferungsvoller Arbeit hat der Jubilar in diesem Vierteljahrhundert Ersprießliches für den Klall geleistet, wofür ihm die Allgemeinheit vielen Dank weiß. (Wir gratulieren herzlichst! Redaktion.) Personalnachrichten. Einen schweren Verlust erlitt die Gesamtjudenheit Wiens durch das Hinscheiden des Herrn Gerson Hönig ז־ל der sich ob seiner Klugheit und Geistesschärfe größter Beliebtheit erfreute. Der Verblichene wurde schon in seiner Jugend als ״Ilui" bewundert. Er starb als Zaddik, nachdem er in rührender Inbrunst die חפלות verrichtet hatte. — Herrn Samuel Stern wurde eine Tochter geboren. Stipendien. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien teilt mit, daß an bedürftige Personen, an arme kranke Frauen und Mädchen, an hilfsbedürftige Witwen im 3. Bezirk, an" arme Studierende an der Wiener Universität aus verschiedenen Stiftungen Stipendien zur Verleihung gelangen. Die Einreichungsfrist endet am 31. Jänner. Näheres in der Amtsdirektion der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Sekundararztstelle. In der Versorgungsanstalt der Isralitischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Stelle eines Sekundararztes zur Besetzung. Einreichungstermin bis 15. Jänner. Näheres in der Amtsdirektion der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 2. Friedhoffunktionär-Stellen. Bei der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gelangen .zwei Friedhoffunktionär- Stellen zur Besetzung. Näheres in der Amtsdirektion, I., Seitenstettengasse 4. Einreichung bis 25. Jänner d. J. Entdeckung einer Synagoge aus dem 14. Jahrhundert in Bruck an der Mur? Aus Bruck an der Mur wird gemeldet: Der Amtsrat Franz Wagner hat in den Akten des Stadtarchivs den Beweis dafür gefunden, daß das zweistockige, jetzt dem Trafikanten Florian Gangl gehörende, auf dem Kirchplatz zwischen dem^ alten Schulhaus und dem Mesnerhaus gelegene Haus eine mittelalterliche Synagoge gewesen sei. Zionismus kontra Revisionismus. In Berlin fand am Donnerstag, den 6. Jänner, die Verhandlung über die Klage der zionistischen Exekutive gegen den Sonderverband der Zionisten-Revisionisten vor dem zionistischen Ehrengericht statt, die mit der Suspendierung des revisionistischen Sonderverbandes endete. Das Urteil wurde in Abwesenheit der revisionistisehen Vertreter gefällt. Die. Revisionisten bezeichnen das Gericht als ״Standgericht" und erklären, sich dem Urteil nicht unterwerfen zu wollen. Sie würden vielmehr ihre Tätigkeit wie bisher fortsetzen. Die Anklage war bekanntlich wegen des selbständigen Vorgehens der Revisionisten in außenpolitischen Fragen erhoben worden. Der Abbröckelungsprozeß innerhalb der zionistisehen Organisation nimmt also seinen Fortgang. Zuerst entstanden . ״Fraktionen", dann ״Gruppen" und dann ״Sonderverbände", von denen der revisionistische der weitaus größte ist. Und nun wird sich dieser scheinbar von der ztonistischen Organisation — ein anderer Ausweg bleibt Ihm nicht — vollkommen loslösen. Uns interessiert diese ״Verhandlung" auch noch aus einem anderen Grund. Die Revisionisten hatten noch vor der Verhandlung die Mitglieder des Gerichtes als parteiisch abgelehnt, weil der eine der ״Poale Zion", der andere dem ״Misrachi" angehört Und die gleichen Zionisten muten der Agudas Jisroel, der orthodoxen Judenheit, zu, daß sie sich dem Diktat der von Nichtreligiösen beherrschten Jewish Agency unterwerfe. Als ob nicht die Kluft, die uns von ihnen trennt, viel größer und tiefer wäre als zwischen ״Revisionisten" und ״Poale Zion" oder ״Misrachi". Die organisierte Orthodoxie wird auch weiterhin selbständig und frei für ihr heiliges Ziel einzutreten und zu kämpfen verstehen und sie wird m. G. H. dieses Ziel erreichen! T. Schomre Schabbos-Ausstellung. Del* * Weltverband ״Schomre Schabbos" in Berlin ver•׳ anstaltet in Amsterdam eine ■sehr interessante ״Schomre־« Schabbos“-Ausstellung, an der sich auch der Wiener ״Schomre Schabbos“ mit seinem reichhaltigen Material beteiligt. Es sind Bemühungen im Gang, die Ausstellung auch nach Wien zu bringen. Gegen die G-ttlosenbewegung. Im Rahmen der in Frankfurt a. M. abgehaltenen Tagung des Verbandes orthodoxer Rabbiner Deutschlands fand eine öffentliche Kundgebung statt, die nach Ansprachen führender orthodoxer Rabbiner die folgende Entschließung annahm: ״Hunderte jüdischer Männer und Frauen aller Stände und Parteien erheben bittend und beschwörend ihre Stimme, die Stimme der Verfolgten, vor aller Welt, um zu erklären: Möge bald überall die Einsicht aufleuchten, daß wahre Sozialethik nur bei voller Gewissensfreiheit des Religiösen und bei reichlicher Mitverwendung der erziehlichen seelischen' Werte der Religion wirklich beglückend sich entfalten und daß wahres Völkerheil nur bei gegenseitiger Achtung und engster Zusammenarbeit zwischen religiösem und sozialem 'Gedanken gedeihen kann." Neues Kaschruth-System in New York. Am 1. Jänner trat das neue Kaschruth-System in New York in Wirksamkeit, das eine umfassende ,Kontrolle der Koscher- Nahrungsmittel vorsieht, Sämtliche Koscherwaren feilbietenden Geschäfte und Restaurationen werden unter strenger Kontrolle stehen und ein ״Koscher"-Zeichen erhalten. Tschechoslowakei. Frau Mirjam Löwinger ע״ח In Vrbovö verschied Mittwoch, den 22. Kislew, hochbetagt, nach vollendetem 82, Lebensjahr, Frau Mirjam Löwinger!עיו die Gattin des weit über die Grenzen unseres Landes verehrten Herrn Mosche David Löwinger. Die Heimgegangene entstammt der bekannten Familie Koth und verkörperte während ihres ganzen, an g-ttgefälligen Taten reichen Lebens die Traditionen, ihrer Familie in der edelsten Weise. An der לד׳ zeigte sich die Verehrung, die sie allgemein genoß? selbst die nichtjüdischen Geschäfte waren geschlossen, Deh Schmerz um ihren Heimgang brachten Herr Rabbiner Isak Weiß, sodann ihr Sohn Herr 41bert Löwinger aus Wien und ihre Enkel Saiomon Paschkus aus Wien und Jena: