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Jüdische Presse · 1932-12-02 · 47 (2.12.1932) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
47 (2.12.1932)
Date
1932-12-02
Page
– (sequence 3)
Language
German
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שווווווווווו₪ווווווו!ו!ווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו!וווווווווווווווו!וו1וווווווווווווווו!וווווווווווווו!וווווווווווווווו!ו!וווו!ווו!ו Spinoza als ״Jude“* , Die jüdische Wolf jubelt! ׳Alle Schattierungen. 01) liberal. oh konservativ, oh zionistisch oder nicht, haben sich in einer einzigen ׳Lobessymphonie für den ״Juden“ Spinoza gefunden. ..Die ׳Menschen müssen zur Leiden- «chaftslosigkeit und damit zur Gerechtigkeit gelangen“, schreibt Spinoza. Seine Epigonen wollen aber keine Gerechtigkeit walten lassen. Sie wollen unbedingt Spinoza zu einem Juden .stempeln, auch wenn einer seiner Getreuesten. K. Brunner, erklärt. ..Spinoza kann und will im Sinne der religiösen Lehre des Judentums nicht •als Jude*!)('trachtet ׳werden“. Tut nichts! Wie sagte nur Lueger: ..Wer ein Jude ist. da« •bestimme ich!“ Man will zeigen, dal! wir auch schöpferische Geister haben, mögen sie auch g-ttleugnenden Pantheismus schaffen. Ls würde uns weiters ganz kalt lassen, wenn es nicht •gleichzeitig so ■furchtbar traurig wäre. Diese Körperschaflen und Zeitungen nehmen von Persönlichkeifen. die sich für das Judentum wirklich aufgeopfert und bleibende Werte geschaffen •haben, k e i 11 (' r I e i!Notiz. Erst wenn die n i e 11 t j ii d i s e h e Außenwelt den Mann anerkennt, beginnt •auch die jüdische Welt aufmerksam zu werden. Die wahren Gedaule-Jisroel. die still in ihrer Stube schaffen und ihr Wirken nicht an die große Glocke ■hängen, der Juck', der Leschem-Schomajim für den Klall tätig ist. von diesem ׳weiß die große Journalistik nichts. Der große Jude ist er nicht, das ist ׳Spinoza, dei: Jude nicht •s e i n w i I I. _ Espe. Zionisten unter sich. Die Zionistische Organisation besteht bekanntlich aus einem• Reihe von Organisationen. Parteien. Fraktioncii. Gruppen und Griippchen. •Line unter ihnen bildeten die .,Poale Zion“, die ■sich schon vor;längerer Zeit in eine rechte und eine linke ..Poale Zion“ geteilt haben ■und sich gegenseitig ziemlich stark bekämpfen. In Warschau ■hat nun die Organisation der ..rechten“ Poale Zion beschlossen, sich mit irgend einer ...anderen“ Gruppe zu :fusionieren, was dem ..linken“ Flügel der ..rechten“ Organisation nicht paßte. ׳■Fs kam zur Spal- 11111g der ..rechten“ ■Poale Zion und •zur Gründung einer ....selbständigen Partei“, der ..linken Rechten“. Und da sagt man, es gehe den Juden schlecht... ״Bei uns gibt es keinen Zionismus“ Es war vor einiger Zeit, da ich bei Freunden in Budapest weilte, als mir eine zionistische Zeitung in die Hände kam. Und ganz erstaunt las ich die triumphierenden Nachrichten über die Steigerung der Einnahmen des ״Keren-Hajessod“, über große zionistische Versammhingen, über gelungene Ratai-Kulturabende und vieles vom Aufblühen des Zionismus in Ungarn. Früher einmal, vor einigen Jahren, da war die rechtliche Grundlage für den Zionismus in Ungarn nicht gegeben und, — so plädierten einige Führer des orthodoxen Judentums —• es war auch nicht notwendig eine Agudas Jisroel ins Leben zu rufen, denn Stoß ruft Gegenstoß hervor. Sehr richtig! Aber was ist es jetzt? Jetzt gibt es schon einen blühenden Zionismus. Jetzt gibt cs schon eine Organisation des A p i k o r s u s. War u tn ko in m t denn jetzt nicht der agudistische Gegenstoß? Warum bleibt noch immer der Schew-w’al-tassc- Standpunkt? Wäre es nicht jetzt hoch an der Zeit, die Jugend aus den Händen des Zionismus herauszureißen? Und sagen wir die Wahrheit! Es ist schon ein Teil der orthodoxen Jugend in ein anderes Lager übergetreten. Die fromme Jugend sehnt sich nach dem o r thodoxen Weltklall. Und an vielen Orten hört man ganz offen diesen Wunsch aussprechen. Warum schweigt vor allem der allvcrchrtc Reb. Awrohom Frankl, der Agudist von Kattowitz und Zürich? Warum arbeitet der agile Direktor Dr. Deutsch nicht dafür, daß wenigstens die J u g c n d eine Agudas Jisroel erhält, auf daß sie die innere organisatorische Stärke erhält, um des, mit den Waffen des Jczer Hora, wuchtig kämpfenden Feindes, Herr zu werden? Die Zeit ruft zur Tat! Zeigen wir uns gewachsen der Aufgabe! Hazofeh. (Wir übergeben diese Zuschrift, die wir von einem Freunde unseres Blattes erhalten haben der Oeffentlichkeit, ohne irgendwie Stellung hiezu zu nehmen. Die Redaktion.) Weiße Zähne: Chlorodont Tschechoslowakei ii Wegeziele der orthodoxen Delegierten- Versammlung. Das orthodoxe Judentum in der Slowakei rüstet zur Delegicrtenvcrsammlung in Trencianske Teplicc. Einmal in sechs Jahren hat die Gesamtheit der orthodoxen Gemeinden Gelegenheit, ihren Willen kundzutun, nach welchen Grundsätzen und in welchem Geiste ihre Angclegenhcitcn geleitet werden sollen. Es ist gewiß kein Vorteil und entspricht zweifellos auch nicht den veränderten Notwendigkeiten unserer Zeit, daß diese Willenskundgebung nur durch das Medium eines Wahlaktes zum Ausdruck kommen kann und nicht in einer durch den Wahlakt bloß zum Abschluß־ gelangenden parlamentarischeu Auseinandersetzung zwischen den etwaigen divergierenden Ansichten über die grundlegenden Fragen der orthodox-jüdischen Zielsetzung und die Methoden der Volkserzichung für die gesteckten und anerkannten Ziele der orthodoxen Gemeincleorganisatiou der sogenannten Konfession, wie dies der Wunsch aller derjenigen sein mußte, die gelernt haben, in jeglicher organisatorischen Gemeinschaft ort h odoxer J u d e n cinlns tr u m e n t z u r b cwußte n u n d p 1 a n m ä ß i g gewollten Verwirklichung der T h o r a 1 e 11 r e u n d d e s T horagebotes durch je d c G enerat i o n d e s j ü d i s c h e n V o 1 k c s zu erblicken. Zum tiefsten Leidwesen all derer, die den Glauben an den guten Kern der in unseren Gemeinden vereinigten Juden nicht verloren haben, muß sich indessen auch diese seltene Gelegenheit statutengemäß auf einen öden Wahlakt beschränken, der in positiver Richtung für die Gesinnungstreue des Judentums unfruchtbar bleiben muß und im besten Falle in seinem Ergebnis auch nur indirekt erkenneu läßt, wie cs zu diesem Zeitpunkte — gewissermaßen als ״Stichtag“ — um das orthodoxe Judentum in unserem Lande bestellt ist. Um so wichtiger ist es, daß dieser Wahlakt als einziger Gegenstand auf der Tagesordnung des ״orthodoxen Gemeindetages“ auch wirklich in seinen Folgen einen Erfolg jener Gesinnung bedeute, aus der heute jede Willensentschließung des orthodoxen Judentuins entsprießen sollte. Mit anderen Worten: Gute und gesinnungsbewußte orthodoxe Juden in den Gemeinden sollten es als ihre Pflicht betrachten, unter allen Umständen dafür zu sorgen, daß die Leitung der orthodoxen Gemeindegemeinschaft in der Slowakei Männern anvertraut'wird, deren ganze Persönlichkeit nach menschlichem Er m esse n Gewähr d afür ist, daß das V ä t e r. e r b e auch •im Brausen d e r S t ü r m e v o r Ungc m ach t r e u besc h ii t z t b 1 e i b t׳. Wir iibersc hä tzcii die Bedeutung und. die Macht des Landespräsidiums gewiß nicht. Wir wissen, daß seine Tätig keit sich auf dem Niveau, auf dem sich das jüdische Gemeinschaftsleben in unseren Ländern bewegt, sich leider zum größten Teil in administrativen und höchstens defensiven Maßnahmen erschöpft. Wir wissen auch, daß das Präsidium allein, wenn es nicht von s e h r starken Persönlichkeiten —י wie wir sie nun einmal n i c h t besitzen — innegehabt wird, wohl kaum in die Lage versetzt wird, dem orthodoxen Judentum, wie wir es verstehen, einen Ruck nach aufwärts zu geben, allsolange ■im Lande kein *Verständnis dafür vorbanden ׳ist, daß die gesamte Leitung — die rabbinischen und nichtrabbinischen Mitglieder der Landesrepräsentanz und aller anderen zum heiligen Dienst des orthodoxen Judentums auserkorenen Körperschäften und K o m m i s s i o n e*n — gleichermaßen bewußt, grundsätzlich und programmatisch auf gerader Linie und ausschließlich die großen orthodoxen Ziele im Aug$ haben muß, wenn sie eine Würde auf sich nimmt, die das orthodoxe Judentum in diesen schweren Zeiten zu vergeben hat. Ebensowenig dürfte aber die Tragweite dieser Wahl unterschätzt werden. Es darf nicht genügen, wenn von den Männern, die an die Spitze der slowakischen Landesorganisation gestellt werden wollen, mit weitherziger Vertrauensseligkeit angenommen werden soll, sie würden, einmal in Amt und Würden, 11 i c h t zu Verrätern dieses Vertrauens werden, sondern ihr Bestes tun, um gleich dem Posten eines Commis voyageur im nachhinein das blinde Vertrauen zu rechtfertigen, das gute Menschen •in sie gesetzt haben. Orthodoxes Judentum ist eine furchtbar ernste Sache! Hier sollen nicht Scheinerfolge mit naiven Jongleurkunst^tixckchen vor noch naiveren Zuschauern erreicht, sondern Taten geleistet werden, ernste schöpferische Taten mit weit in die Tiefe, in die Höhe und in die Breite reichenden Wirkungen für heute, morgen und die große jüdische Ewigkeit. Hier handelt es sich um die Wahl eines Areopags, dem wir, die gesamte slowakische Orthodoxie, in der Hauptsache deshalb mit aufrichtiger Zuversicht Autorität verleihen w ollen, weil wir die Gewißheit zu besitzen wünschen, daß an ihn orthodoxe Forderunge n gestellt werden dürfen, weil wir orthodoxe jüdische Männer am Werke jüdischer, ■thoragemäßer A u f r i c htung schaffen sehen wollen. Da wird nicht ein Amt vergeben mit so und so viel Jahreslohn, den es mit den Mitteln der Agitation zu ergattern gilt. Pfui auf solchen Gesichtskreis! Hier sollten im Namen von vielen tausend jüdischen Menschen, die täglich und stündlieh Opfer über Opfer zu bringen gewohnt sind, Männer auf ein P i e d e s t a 1 erhoben werden, denen der klare und eindeutige Auftrag erteilt wird, teures und heiliges Gut zu bewahren und zu beschützen, jüdisches Leben lebendig zu erhalten und zu sprießender und sprossender Zukunft zu gestalten. Wir können und wollen diesen Auftrag — wenn wir an unseren Vorfahren und unseren Kindern nicht treulos handeln wollen —- nur Männern erteilen, deren bisheriges zielbewußt'es und ,programmatisches Wirken in der Gemeinschaft und der heilige Ernst ihres ganzen Wollens ihre objektive und subjektive Kreditfähigkeit erwiesen halben. Das ist nicht so viel, wie es die richtige Erkenntnis der Zeitbedürfnisse uns auferlegen müßte, aber auch nicht so wenig, wie manche zu glauben geneigt scheinen, wenn s׳ie ztt Leichtfertigkeit bei der Bestellung der Führer ermutigen möchten. Jetzt ist die Zeit da, 1b e s i n n 1 i c h, ja sehr besinnlieh zu sein. Jetzt muß das Verantwort u n g s b ewußtsein (wach, ja sehr wach sein. Jetzt müssen die ידאי ד׳ ihr Gewissen schärfen und läutern. Jetzt heißt es einmal hochaufblicken, aufpassen und Juden sein und nicht kleine Menschlein mit gesenkten Augen und noch kleineren Zielen! J. J. B. Vorbereitungen zur Delegierlenversainnilung. Die Vorbereitungen zur 1Delegiertcnversammlung der orthodoxen Gemeinden sind in vollem Gange. Sie ziehen diesmal einen viel weiteren Kreis in ihren!Bann, als dies bei den vorangegangeuen Landesv ersamm 1 ungen •der Fall war. Das will nicht gerade sagen, daß die Gesichtspunkte, von denen man im allgemeinen an die Beurteilung׳ dieser Tagung herantritt, gewachsen seien. Im Gegenteil, man scheut sich nicht, auch ■bei dieser Frage die!kleinsten und!häßlichsten Agitatiousmittel, die jeden Ernst vermissen lassen, in Anwendung zu bringen, um die Gemeinden in der Provinz, zu übertölpelu und sie auf Kandidaten iestzulegen, deren sie sich bei «überlegter Betrachtung der Aufgabe, die diesen Kandidaten Zufällen soll, schämen müßten. Auch die Zeitungspolemiken, die der Delegiertenversammlung gewidmet sind, erheben sich zumeist nicht auf die erforderliche Höhe, sei es welchen Standpunkt immer!sie in sachlicher Beziehung vertreten mögen. Anderseits zeigen sich in den Kreisen der Jereim in den Gemeinden auch schon manche Anzeichen für die richtige Erkenntnis der zu lösenden Aufgaben •sowohl iu sachlicher als auch in persönlicher Beziehung. Mau wägt uud prüft die Vorschläge, die in würdiger und angemessener 1 \ V.»8? 1 *«La®8״' *»*S «** Ä/ piipii Briefkasten. B•» VIL: Wir müssen ׳.Ihnen dringend anraten, den A־orwöchigen Leitartikel noch einmal, aibcr ■g c•• na 11 er, zu lese,11. V,i 1׳ sind nie.11t ■gegen die ,hohen Ausgaben für iMirsorgezwecke durch die Ku.lt118gcmei.11de aufgetreten, sondern wir verlangen, daß die Kultus- und rituellen Belange, die den orthodoxen Juden dienen, in e 11 1• und stärker bedacht werden. — J. S.: . 1r wundern nnlS über Tlire Anfrage.!Es war doch .klar J11 unserer Ausgabe 45 vom 4. November ersichtlich, daß die Agudas Jisroel und die Adas Jisroel sich in •keiner Weise an dieser Kn Ituswahl beteiligen. Es gibt also natiirlieh keine Liste der Agudas Jisroel und der Adas Jisroel! Wir werden in der nächsten Nummer die Prämien veröffentlichen, die die Abonnenten der ״Jüdischen 1 resse ‘ erhalten, welche die Bezugsgcbühr für das Jahr 1955 bis «Ende Dezember d. J. bezahlen. Es werden ganz vorzügliche Bücher sein, d:1e die gesell. Abonnenten teils• kostenlos, teils gegen einen geringen ׳Einband-, bezw. Versand- Zuschlag* bekommen werden. _Verwaltung der ״Jüdischen Presse“, Form vorgeb rächt werden, ■mit reifem Urteil und. erwartet zuversichtlich die Lösung von der ■ei 11 •heit- I ich e 11!E n t s c h 1 •i e ß 11 n g, z u d e .1• man .sich d u 1• c 111■ i n g e 11 m ü c .111 e. In Bratislava fand sich •Sonntag, den 28. Marcheschiwan, im Sitzungssaale der orthodoxen Kultusgemeinde unter Vorsitz des ,Herrn Gemeindepräses Leop. VN e i ß, Nitra, aus fast allen nahegelegenen Gemeinden ein Kreis von Gemeindcführern zu einer Konlerenz zusammen. In gründlicher Aussprache wurden alle Möglichkeiten durchiberaten, die bei <ler Frage der Neuwahl der orthodoxen .Landesleitung in Erwägung gezogen zu werden brauchen.!Auch •aus den Gemeinden der Ostslowakei lagen vorläufige Berichte vor, ■die ein getreues Gesamtbild der Situation :in Erscheinung treten ließen. Die stundenlange Beratung schloß mit dem erfrenlichen ,Resultat, daß 0 i n e u n b odi i n g t e E i nii e i 11 i eh k c i t des Vorgehens unter einh e i 11 i c h e 1• Ade t i o 11 s I e11,׳ u 11 g id e 1• J o r cim in den Ge in ei.11 d e 11 d e r YV),cs t- und O s ts 1 o w a k e i g e s i c 11 e 1• t w u r d e. Man ist einheitlich entschlossen, jedem Anprall gegen die Intentionen der wahren Orthodoxie und jeder Schädigung ihrer Interessen mit Festigkeit Widerstand zu leisten und für die nächste Wahlperiode nur eine Leitung zu unterstützen, die ■für eine gediegene Führung Garantien zu leisten vermag. •Zur Vertretung und ׳Durchsetzung der bcsproclienen e i 11 h e i 11 i c ■h e n Gesichtspunkte wurde eine Kommission eingesetzt, die, nachdem sie schon in den nächsten Tagen auch aus der Ostslowakei ergänzt werden dürfte, unter Führung der rabbinisehen Autoritäten des ganzen Landes auf der Delcgicrtentag'ung ihr ׳Programm sowohl in bezug auf die •Grundsätze der orthodoxen Laüd e& fü■11 r u 11 g als alle h be zü■g 1 ic 11 der Personen der Leitung zu vc ,1• w i r 1kl l i o h'■ c n h a b c 11 w I 1־ d. Rabbinevwahl in Bratislava. Die Bratislavaei• orthodoxe Cliewra Kadischa wählte dieser Tage Herrn Rabbiner Salomon Unsdorfer einstimmig zu ihrem Vereinsrabbincr (Sapdon) als Nachfolger des verewigten Rabbiners Samuel ■Donath •s. z. 1. Rabbiner Unsdorfer wirkt in Bratislava seit Jahren segensreich als vortragender Rabbiner des Vereines ״Mewaksche Thora“ und der ״Weidritz-Scliul“ und erfreut sich allgemeiner Beliebtheit. (Wir gratulieren ihm zu dieser Änerkenniing seiner Tätigkeit! — Die Redaktion.) Die Wahl Oberrabbiner Ecksteins nach S. A.. Ujhely. Wie wir erfahren, werden verschiedentlich Versuche unternommen, Herrn Oberrabbiner Eck- 6 t •e •i n •in Sered, von dessen Wahl nach S, A, Ujhely wir berichteten, für die Slowakei zu erhalteil. Anderseits verlautet aber, daß er der ehrenden Berufung־ in eine große und angesehene orthodoxe Gemeinde, wie es die Wirkungsstätte des Rabbi Jirmija Löw s. z, l. ist, Folge zu leisten beabsichtigt. (Wir gratulieren dem elirw. Oberrabbiner sowohl wie auch der Gemeinde S. A. Ujhely zu dieser Wahl! — Die Redaktion.) Generalversammlung der Bratislayaer Jugendgruppe, Am 7. Marcheschwan fand unter großer Beteiligung der Mitglieder die XIII ,ordentliche Generalversammlung der Bratislavaer Aguda^Jugend statt,, Der Vorsitzende, Herr Max Weiß, ehrte zunächst das Andenken des im Berichtsjahr verschiedenen Führers der Agudas Jisroel,.

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