Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 45 (18.11.1932)
- Date
- 1932-11-18
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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pW N1\ 41 JÜDISCHE PRESSE dem ״Ruch als Persönlichkeit“ sprechen kann — auf ihn trifft’s gewiß au. Er ist nicht mehr der liebenswürdige Plauderer von vor Jahferi, der uns nur ״Stoff zu einer Konversation“ gibt —* und doch ist er gewiß tausendmal bunter, lebendiger, unterhaltender geworden. Und dabei gewissenhaft. und zuverlässig. Die Aufgabe des ״Großen Brockhaus“ ist weit gespannt, so umfassend, daß uns der ״Große Brockhäus“ in der kurzen Zeit seit Erscheinen des ersten Bandes schon unentbehrlich geworden ist. Er soll ja nicht nur. das gesamte Wissen unserer ‘ Zeit, sorgfaltig nach Schlagworten und Unterschlagworten geordnet, darstellen, sondern er soll darüber hinaus den großen Kreis praktischer Fragen, die täglich an uns gestellt werden, mit allem Verständnis für das, was den Menschen von heute angeht, beleuchten. Wir verlangen von ihm nicht nur gewissenhafte Auskunft übet־ Namen und Daten, über'den Siebenjährigen Krieg etwa, über den Lebenslauf eines Nobelpreisträgers, über eine Stadt oder einen utts unbekannten Fachausdruck — wir möchten gegebenenfalls auch Ratschläge für unser tägliches Leben haben. Der ״Große Brckhaus“ ist das Nachschlagewerk, das diesen Anforderangen in hohem Maße gerecht wird. Und noch mehr. Die sehr gute Ausstattung läßt den Preis als niedrig erscheinen. Der 12. Band allein enthält 80 Tafelseiten, teil Kiitifr tnif vipIpu Hitnrl^rfpn vnh Ahhil« düngen, sowie 20 Kartenseiteff^ darunter farbige Stadtplätte von Mailand* Mainz, Matthheim-Ludwigshafen und Moskau. Wie wir selbst zu bfettnettden Fragen unserer Tage uns Unterrichtung aus dem ״Großem Brockhäus“ holen können, zeigen Artikel wie Memelgebiet una Minderheitsfrage. Die beigefügte Möndkarte kann als die beste augenblicklich vorhandene Kalte über unser Nachbargestirn bezeichnet werden, Den Kunstfreund werden die ausgezeichneten, teilweise bunten Tafelseiten über ״Majolika und Fayence“, ״Malerei deS 19. und 20. Jahrhunderts“ und ״Mosaik“ fesseln, der völkerkundlich interessierte findet unter ״Malaien“, ,,Menschenrassen“ (71 Abbildungen) oder ״Mongolen“ wissenswerte Beiträge, die Frau — Und nicht nur sie — wird sich unter ״Möbel“ oder ״Mode“, der Landwirt• Unter ״Milch" und ״Molkerei“, der Freund der Natur unter ״Manteltiere“, ״Meereskunde“, ״Meeresfische“ und ״Moose" Belehrung holen. Kurz, im neuen ״Großen Brockhaus“ ist die Welt in ihrer bunten Vielfaltigkeit vortrefflich eingefangen, und es ist nicht zu viel gesagt, daß man ihn nicht mehr missen mag, wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, sich von ihm das bunte Leben und seine Geheimnisse erklären zu lassen und sich in allen Fragen, die jeder Tag an uns stellt, bei ihm Rat zu holen. weise prächtig bunt, mit * vielen Hunderten von Abbil- Tschechoslowakei ■■■■■■■■■■!■■■■■■■■*■■«■■■■■■■■■■■■!■■■יי•■■■■"■■■■■■■■»■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■■* Vor der Delegiertentagung der wi״ die orthodo*c K°nfcss*10n {n der Slowakei m der slowakischen Orthodoxie.*) Mit Ende des!bürgerlichen Jahres läuft das Mandat aller Würdenträger und Körperschaften der orthodoxen .Landesorganisation in der Slowakei ab. Zum drittenmal werden also die orthodoxen Gemeinden in der Slowakei und ihre Rabbiner vor clic Aufgabe gestellt werden, Präses und Vizepräses des Bratislavaer orthodoxen Zentralbüros und ״die aus 65 Mitgliedern (25 Rabbinern und 40 Laien) bestehende Landesrepräsentanz auf die Dauer von sechs Jahren zu wählen. Von den Mitgliedern der Latidesrepräsentanz, bzw. der Rabbincrversammlung werden sodann der fünfzchnglicdrige Verwaltungsausschuß, bzw. das fünfgliedrige Rabbinerkomitee mit einer Mandatsdaucr von sechs Jahren ■und der Sekretär auf drei Jahre gewählt. Diesmal gewinnt die Wahl dadurch an Bedeutung, daß der Präses vor einem Jahre das Zeitliehe gesegnet hat, so daß die Präsesstellc unter allen Umständen neu zu besetzen ist. Noch ist der genaue Zeitpunkt und der Ort der Deicgiertcnversammlung, der diese Wahlpflicht Statutengemäß auferlegt ist, nicht festgesetzt. Da aber am 1. Jänner 1933 das neue Präsidium schon im Amte sein muß, so ist cs gewiß, daß der Tag sehr nahe bevorsteht, da die Gemeinden und Rabbiner des Landes eine Pflicht werden erfüllen müssen, die ■vor G-tt und Menschen mit der größten Verantwortung für die Gestaltung der innerjüdischen Verhältnisse der in Gemeinden organisierten Orthodoxie und für die Vertretung der orthodoxen Gemeindeinteressen nach außen verbunden ist. Im besonderen liegt eine furchtbar schwere Verantwortung auf allen denen, die entweder autoritär berufen sind oder durch ihre Stellung im öffentlichen jüdischen Leben die Möglichkeit haben, die jüdische öffentliche Meinung positiv oder negativ zu beeinflussen und auf den Ausgang der Wahl bestimmend einzuwirken. Denn von ihrem Pflicht־! bewußtsein und ihrer Gewissenhaftigkeit, von ihrer Einsicht und ihrer Mannhaftigkeit hängt es diesmal entscheidend ab, ob das orthodoxe Judentum für die nächsten sechs Jahre in den slowakischen Gemeinden und den .Landeskörperschaften d i e Führer und Sachwalter erhält, de ren es in den g eg enwärtigen Zcitver־■ h ä 1 t n i s s e n bedarf. Ihre Gewissenhaftigkeit allein wird aber auch darüber entscheiden, ob die Männer, denen das Wahlergebnis der Delegiertentagung statutarisch das Recht und ein gewisses Maß von Macht verleihen wird, die orthodoxen Belange im Lande, zu leiten, auch mit dem Vertrauen aus ■dem Herzen, der Gesamtheit ausgerüstet werden, dessen sie zu einer gedeihlichen Amtsführung nicht gut entraten können. Die Erfahrungen der letzten Jahre sollten bei allem, was jetzt unternommen wird, nutzbringend befragt werden. Sie haben vor allem geniigend deutlich gelehrt, daß es nicht angebracht, ja daß es das denkbar Verkehrteste wäre, ein etwa wünschens- Wertes Wahlresultat durch diplomatische W a h 11 a k t i k, öder durch vehemente Wahlagitation, oder gar durch eine skrupellose Wahldemagogie vorzubereiten. Der ״Erfolg“ wäre dann allerdings, daß in den• Amtsräum'en und bei den Sitzungen der slowakischen Landesorthodoxie formell unzweifelhaft rechtmäßig ״Gewählte“ schalten und walten würden. Diese wären aber nicht Männer, deren Amtsführung Autorität besitzt, nicht Männer, denen die orthodoxe Gesamtheit auch innerlieh irgendwie zugetan sein könnte, nicht Männer, denen der Respekt der orthodoxen Menschen im ganzen Lande die Würde verleiht, die religiösen Körperschaften und führenden Persönlichkeiten unerläßlieh innewohnen muß, wenn sie aus den berechtigten Wünschen ihrer Auftraggeber einen unversiegbaren Antrieb zu ersprießlichen Leistungen für die Gesamtheit erhalten wollen. Viel schlimmer noch und der gesamten Konstitution der orthodox-jüdischen Konfession sehr gefährlich wäre es natürlich,, wenn gar aus den dunklen Laufgängen der Politik ein äußerer oder innerer Protektionismus sich hervorwagen und bei der Wahl der führenden Männer ausschlaggebend ins Gewicht fallen würde. Dadurch würde das orthodoxe Judentum in der Slowakei unversehens den wahren, ausschließlieh aus den religiösen Gesamtbedürfnissen heraus ge- Wonnenen Wertmesser aus der Hand verlieren und jene moralischen Kräfte vollends einbüßen, die bisher der Organisation in ihren schweren Kämpfen festen Halt im Volke gegeben haben. Wollen wir, daß bei der!bevorstehenden Delegiertentagung die Wahl auf die richtigen Männer falle, die statutarisch und moralisch befugt sein •sollen, das Interesse der orthodoxen Gemeinden und der Gesamtkonfession mit dem Schwergewicht der Gesamtheit getreulich wahrzunehmen, so sehen wir zu diesem Ziele nur einen geraden und ־nicht einen einzigen krumm.en Weg führen. In der Reihe der Fragen, die durch die bevor- Stehende Wahl gelöst werden sollen, steht nämlich nicht die Frage an erster Stelle, wer gewählt werden soll, sondern die Frage, zu welchem Behufe, zu welchem Ende, zu welchem Zwecke neue Männer in die Leitung der orthodoxen. Landeskörperschaften gewählt oder die alten Männer wiedergewählt werden sollen. Was soll, was *) Dieser Artikel war für die yorige Nummer gesetzt. Inzwischen ist der Zeitpunkt durch den Verwaltungsausschuß annähernd festgesetzt worden. Siehe weiter die betreffende Nachricht. nächsten und in der ferneren Zukunft erreichen, was soll und was will sic leisten, welches A r b c i t s- Programm stellt sie sich und ihren Führern auf, welches Ziel schwebt ihr vor und w i e will sie zu ihrem Ziele gelangen, ist sic Selbstzweck oder dient sie als 111 s t r u m c n t einem höheren, über Augenblickswünsche hinauslangcndetn Zwecke und wie soll, wie will sie sich und ihre Teile, die orthodoxen Gemeinden, für den Dienst dieses Zweckes "t a u g 1 i c 11 machen? Das sind die Probleme, mit denen sich die orthodoxe jüdische Oeffentlickeit jetzt als Vorbereitung für die Delegiertentagung intensiv beschäftigen müßte, um den Maßstab zu gewinnen zur Beurteilung der Männer, die sich ihr zur Uebernahmc der orthodoxen Führung präsentieren, oder ihr von anderen präsentiert werden. Von einer solchen zielgerechtcn und zum Ziele führenden Behandlung der bevorstehenden Aufgaben ist aber bisher keine Spur zu merken, obgleich vorlaute Schwätzer und Hetzer seit Wochen schon sogar in den Tagesblättern die jüdische Oeff'entlichkeit in eine sinnlose Wahlagitation hineinzutreiben bemüht sind. Das ist nicht in Ordnung! Die orthodoxen jüdischen Gemeinden, denen Orthodoxie und traditionelle Glaubenstreue‘etwas bedeuten, sollten es sich nicht gefallen lassen, daß die Berufung ihrer obersten Sachwalter im Lande zu einer Wahlkampagne solch tiefen Niveaus herabsinkt. Sie sollten es sich■ nicht bieten lassen, daß ihre Aufmerksamkeit von den Dingen auf die Personen gelenkt wird. Vor.allem müßten sie auf der Hut sein, wenn sie wahrnehmen, daß würdige und leider auch sehr imwürdige Namen durch die Luft schwirren, ohne zu wissen, von welchem Sender sie ihnen zufliegen und ohne eine GewähF.Öafür zu‘haben, .daß ihre Träger h eü t e m eh r' a 1 's eh c d e m dazu auserkoren werden dürfen, den Rang von Bannerfürsten im orthodoxen jüdischen Leben zu erklimmen. In den Zirkeln und Versammlungen, die vielleicht noch vor der Delegiertentagung über die Angelegenheiten der slowakischen Orthodoxie beraten wollen, sollte man den Blick in die Zukunft werfen und an den Zukunftszielen die nächste Aufgabe messen, die von der Stunde gestellt ist. ’ J. J. B. Sitzung des orthodoxen Verwaltungsausschusses. * Dienstag, clen 16. Mareheschwan (15. Novem־ ber), hielt der Verwaltiingsausschuß der orthodoxein Lau d es o r g־an isalt i o n in Bratislava eine Sitzung ab. An ihr nahmen fast sämtliche Mitglieder teil. Den Vorsitz führten Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Schreib e r, Vorsitzender des Rabbinerkomitees, und Herr David E h r e n fe 1 d, Vizepräsident der orthodoxen Landeskanzlei. Auf der Tagesordnung ständen wichtige Organisationsfragen und laufende Angelegenheiten der Konfession. Die bedeutsamste Angelegenheit der Tages׳- Ordnung war die Beschlußfassung über die Einb e r u f u n g der Delegiertenversamm־ Inng zur Vornahme der Neuwahl des Präsidiums der Landeskanzlei und der Landesrepräsentanz. Diese wird voraussichtlich am 2 0. und 21. Dezr e m b e r in Tr. T e p 1 i c e stattfinden, wo auch die vorige Delegiertenversammlung vor sechs Jahren abgehalten wurde. Sobald die erforderlichen Vorarbeiten getan sind, werden alle Anordnungen den Gemeinden mittels Rundschreibens bekanntgegeben werden. •Die Eintreibung von Kultussteuern. Eine wichtige Entscheidung ist vor kurzem vom Obersten Verwaltungsgeriohtshof in Prag getroffen worden. Sie b.etrifft das Verfahren bei g e r i c >h tlieber Ed nt rie i b u n g v o 11 ,;K u 11 u sst e׳u e r u. Bisher konnte gegen die Bescheide, die von den Bezirksämtern (okresne ürady) auf!das Ersuchen der jüdischen Gemeinde um exekutive Eintreibung von Kultussteuern erbracht wurden•, sowohl von seiten der Gemeinde als, auch vom betreffenden Besteuerten rekurriert werden. Jetzt hat der Oberste Verwaltungsgerichtshof in einem konkreten Fall, am 10, Oktober, unter Zahl 20.194/1932, entschieden, daß dieser Vorgang ungesetzlich ist und grundsätzlich ausgesprochen, daß die Bezirksam t er (okresne urady) in der S1 o w a k e i über eventuelle Exekutionsgesuobe der jüdischen Kulltus-: 1®״n!endgültig entscheiden und daß gegen die Bescheide dieser Aemter, mit welchen sie die verlangteil Steuerexekutionen anordnen oder verweigern, u 1{׳•n& an d as Landesamt (krajinsk!? ürad) 111 Bratislava nicht zulässig sei. —• Die orthoaoxuLand es ka nz lei in Bratislava hat dieser Jage die Gemeinden von dieser Entscheidung verständigt und gleichzeitig mitgeteilt, daß .das Landesamt über ihr Ansuchen wahrscheinlich schon in den nächsten lagen, den Bezirksämtern in der ׳Slowakei genaue'"Tn« *"י"*." e\* $ 4V"’ o - ״kkiitf 1 1 struktionon bezüglich des Vorganges bei der Erledigung der Exckutiönsgesuche der jüdischen Kultusgemeinden erteilen wird. Mit Rücksicht auf diesen Umstand empfiehlt die Landeskanzlei den Gemeinden, bis zur Herausgäbe dieser ■Instruktionen keine Exekutionsgesudhe an. die!Bezirksämter zu richten und auch die Erledigung der!bereits eingebrach ton Exckutiönsgesuche bis dahin aufschieben zu hissen. — Von der erfolgten Heraus-; gäbe der oberwähnten Instruktionen werden die Kultusgemeinden mittels Rundschreiibens verständigt werden. Sijuinfeier in Tacovo. Donnerstag, den li. Mar-, cilcscliwan, veranstaltete der Verein ״Machsike Thora“ in Tacovo ein wohlgelungenes Sijumfcst auf פסהים an dem zahlreiche Baalebatim teilnahmen. Während des Festmahles, das den Charakter einer wahren סעודה של מצוה trug, sprachen unter großem Beifall Se. Ehrwürden Herr Oberrabbiner Grünwald, der Vortragende des Vereines. Herr Rabbiner Weiß, und Herr. Martin Gr oß. Die Herren Schächter Ma>1־ ko vits und W e r z b e r g c r erfreuten die Anwesenden mit schönen Gesängen, ln freudigster Stimmung schloß das Fest nach Mitternacht..!Um das Gelingen der Veranstaltung machte sich besonders Frau Oberrabbiner Grünwald verdient, wofür ihr auch an dieser Stelle Dank gesagt wird. Vom ,.Schomre-TI10ra“-Verein in Tmavn. Sonntag, den 6. d., wurde'die Jahresversammlung des ״Schomre- Thora“-Verei11es unter großer Beteiligung abgehalten. Nach der Berichterstattung durch den Präses, Herrn Bela Beck, und den Kassier, Herrn Desider A b e 1 e s z, entspann sich eine kurze Debatte, worauf die Berichte einstimmig angenommen wurden. Im!Berichts fahre war die Vereinsleitung infolge des ־ Wegzuges unseres allbeliebten Oberrabbiners nach Nit1;a vor die schwere Aufgabe gestellt, anstatt des bisherigen verdienten Vor־־ tragenden, Herrn.!Simon Schreiber, der mit :nach Nitra zog, einen anderen Vortragenden zu suchen. Die Frage ist in zufriedenstellender Weise so gelöst wanden, daß die Herren Leopold Schick und M. B. Weißmandel, die sich der größten Sympathie erfreuen, sich bereit erklärten, die Vorträge zu leiten. Die aus der darauf vorgenommenen Neuwahl hervorgegangene neue Vereinsleituhg konstituierte sich folgendermaßen: Bela B,e c k (Präsiejs)״ Alfred Adler ׳(Vizepräses), Armin Tauber (Beisitzer), Desider Abelesz (Kassier), Artur Löwy (Kontrollor), Siegmuncf Katzburg (Gabaj), Ernst Klein (Sekretär), Eugen Maityn, Eugen Gelb, Emil Winter uncl Arpad Roseneck._ Briefkasten. ״Jüdische Zeitung“, Munkacs: Sie haben unsere sehr klare und jedem Leser verständliche Erwiderung auf Ihren neuen deplacierten und objektiv und subjektiv unwahren Angriff gegen die Agudas Jisroel und alle die גדולים וצדיקים ans allen Ländern, die in ihr zu gemeinsamer Arbeit vereinigt sind,!nicht richtig wiedergegeben. Wir ׳haben ausdrücklich betont, daß auch Ihnen, wie jedem Menschen, der sich im orthodoxen Judentum auskennt, bekannt sein müßte, daß die Agudas Jisroel nirgends in der Welt eine Institution errichtet oder eine erzieherische Tätigkeit entfaltet, wenn die anerkannten orthodoxen rabbinischen Autoritäten des betreffenden Landes nicht zumindest in ihrer überwiegenden Mehrheit damit einverstanden sind. Aut- Worten Sie dar au f, ohne, zu drehen! Wir schweben ..ferner, daß gerade Sie — selbst wenn das wahr wäre, was Sie fälschlich von der Agudas Jisroel behaupten ־— am wenigsten berechtigt seien, sich, gegen die Aguda auf die פסקים des מהדם שיק zu berufen, weil es im Sinne des מהדם שיק in Munkacs seit 14 Jahren eine der orthodoxen. :Laiidieaorganisation angesohlossene Gemeinde nicht gibt. A n •t w o r!t e n s d e auch darauf, 011 ne... zu drehen! Wir schrieben des weiteren, daß Sie erst recht nicht beglaubigt sein kiöinnen, der Aguda w! a hi r h)׳e i t s w i d r i g הערוגה 9למזדי הו mit למודי קודש vorzuwerfen, während in d e rselben Nummer Ihrer eigenen Zeitung ein Aufruf als Beilage beigefügt war, der für Rabbinerausbildung mit Matura Propaganda׳ macht, der also auf dem Gebiete des הערוכה למורי ,9ו)ו . das Verwegenste darstellt, was in diesen Ländern je. unternommen wurde. Verstehen Sie. also■ gut: Wir hielten Ihnen nicht das voi־, daß in Ihrer Druckerei ein solcher Aufruf gedruckt wurde, , *sondern das, daß Ihre eigene Zeitung diesen Aufruf als Beilage' verbreitete. Antworten Sie darauf, ohne zu dreheu, aber auch wirklich ahne zu drehen, wenn Sie können! Oder aber Sie hören endlich auf unsere דגדי מוגר^ und verlassen den Weg des שקר, den Sie in Ihrem Kampfe gegen die Weltorganisation, des orthodoxen Judentums betreten haben. — J. J. B. I l - k *־ \ j k < ־,; ׳ .