Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 44 (11.11.1932)
- Date
- 1932-11-11
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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ite 4 M׳.% . ן \ % allbekannter) R-.. Jeehesfcel $c.h 1 ehge'f 5•». war sie vom Mause aus?,א שר! מ im Leben zu Ü4#äi1ren. Wie sie aber^dääj^was sie ״von ihren Vätefi1' ererbt“j Jn eigenem^ Rihgen. . zu vervoll- > kommnen ühU Mch den nur von ־ivenlgeh juaisfchen Zeitgenossinnett >1 c h t i g erkannten j ü d i sehen Not- Wendigkeiten tt n ser e 1־ Tage zürn Nutzen und Frommen der;jüdischen M i t- und N a c hwe lt zu ver-i werten gewußt hat, das ist ünd_ bleibt ihr dauernder Ruhm,! der sie zu .einer geschichtlichen Gestalt der slowakischen; Orthodoxie erhebt Der Grabstein verewigt dies in der lapidaren Feststellung: •היא היתהנשיאתה הראשית הראשונה של קבוצת נשי אגרת ישראל ונשיאה בהברת נשים/ Der unverwundene Schmerz um den Heimgang Rosa Schlengers kam auch in dem Nachruf zum beredten Ausdruck, den bei der. Denkmalsetzung namens .der Familie, der Agüdas-JisroebFrauen- und Mädchengruppe, des! orthodoxen Fraitertvereines und aller anderen Wohltätig- keitsvereine, Herr Rabbiner Salomon XJnsdorfer gehalten hat, ebenso wie in den Nachrufen der Herren Jenö Singer, Dr. Josef Fisch und Dr. Ludwig L i e b e n, der die feierliche Stunde mit warmen Worten für die Größe einer jüdischen .Frau schloß, deren ganzes Leben eine Kette edler Werke war und deren Seele nun in den Höhen vor* dem himmlischen Thron für das Wohlergehen ganz Jisraels Gebete verrichtet זכרונה לברכה! Frau Leni Schenk ITJL Vergangenen Mittwoch wurde, in Topölcany Frau Leni Schenk, eine אשת היל im wahrsten Sinne des Wortes, im Alter-von 89 Jahren zu Grabe getragen. Sie war eine . Frau, die zeitlebens von tiefer Frömmigkeit beseelt war. Mit!ihr ist uns eine jener נשים צדקניות genommen worden, die immer seltener werden. ■Die große!Beteiligung bei der 'לוי zeigte die allgemeine Wertschätzung und Verchrimg der Heimgegangenen. Im Trauerhause hielt der Sohn der- Verblichenen, Se. Ehnv. Herr (Rabbiner Schenk aus. Wien, einen•;ergreifenden ד. ם ם ד• in welchem er die;Persönlichkeit und; das• große צדקות seiner Mutter schilderte. Hernach sprach« Herr Rabbiner Haberfeld, der den großen Verlust dieser edlen. Frau beklagte. Das Andenken dieser א ש ה ח ש גבת wird in dem Herzen aller; die sie kannten, unvergeßlich bleiben. Von den Agudii-Gruppeji. In Ilumenne, wo der unvergeßliche Oberrabbiner Rabbi Jizchok F r i eJl r i c h זצ׳ל der' zu den begeistertsten Anhängern der Agudas Jisroel‘ und; zu den; Begründern der Agudas Jisroel-Landcsorganisation in der Slowakei zählte, schon vor Jahren die Gründung einer A g udä-,0 r t s g r upp e in die Wege, geleitet hatte, aber seine Absicht wegen seiner Erkrankung und seines allzufrühen Todes nicht verwirklichen konnte, äst neben der bereits bestellenden Jugendgruppe nunmehr auch die. Ortsgruppe ins Leben gerufen worden. Dieser Ortsgruppe fällt nach den Verhältnissen in der Gemeinde und in der; ganzen religiös stark vernachlässigten Gegehd die . höhe Aufgabe zu, alle thoratreuen Kräfte organisatorisch zu sammeln und sie zu positiven T a t e n für die Hebung des orthodoxen Judentums zu vereinigen. Zur; Durchführung dieses Programms wurde ein provisorisches Komitee eingesetzt, das aus folgenden .Herren ■bestellt: Mor. Ehrenberg (Präses), Jer. Zwi Klein (Vizepräs.), Kalman Groß,,. Abr. Z. ■Groß, Ghäjim. G u 11 e •r und David D e u t s c 11׳.. Die konstituierende Versammlung ■findet in den nächsten Tagen statt.־ In die. Leitung der jüngst gegründeten Agudas- Jisroel-Jugendgruppe in I z a; die sich mit einem wohlgelungenen Simchüs-Thora-Fest zum erstenmal in der Gemeinde einführte, wurden folgende Herren gewählt: Mosche. L. S c h a b ■s o w i t s c h, G1. Z. W o 1 j w 0־ v. i t s c h, Abr. M e i r o w i t s c h und M. 11 z k o w i t s c 11. Die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Svalava, wo .der Zionismus Jahre hindurch seine Verheerungen in der Jugend fast unbehindert vollbringen konnte, luvt ihre schwierige!religiöse. und organisatorische Aufbauarbeit ebenfalls bereits begonnen. Oer Oberrabbiner hat sich mit seiner, Jesohiwa und Chewra Bachurim der Vereinigung angcschlossen. Allgemein werden von. dieser gemeinsamen Arbeit die •besten Resultate erhofft. In die Leitung der Gruppe wurden, gewählt die iHerrjn: R. Awrohom ׳ S'cha'psc •ho witsch (Ehrenpräses), Ign. Ma jer (Präses), Oscher Klein (Vizepräs.), Ch. Jeh. Leb ö wit s ch (Kassier), Mosche IIerschk 0־ w its'ch (Kontrollor), Selig G u t m a •n n (Gaba j), Jiz. Eisik Wiesel, Awr. Jak. Meislik und Mordch. Stern. (Vorstand). ׳ln Ganic wurde auf Initiative der Herren B. Deutsch und B. Großmanai eine bereits 55 Mitglieder zählende Agudas -,Jisroel -Jugendgruppe.gegründet. In dem sofort gemieteten Vereinssaal wird auch •schon täglich das ״Daf-Jomi“׳ gelernt. Zum Präses wurde Herr Majer Deutsch, Sohn des Oberrabbiners, gewählt. Charakteristisch für, die Begriffsverwirrung, die immer noch in manchen Kreisen des karpathorussischen Judentums herrscht, ist die folgende Postkarte, die dieser Tage aus einer starkbevölkerten orthodoxen Gemeinde in Podkarpatska Rus an die Brntislaväer Aguda-Zentrale gelangt ist: Zentral-Agudas-Jisroel-Verein, Bratislava. Agudias-Jisroel-Zentraille, Bratislava! Ich wollte schon längst eine Misrachi Verein (!) hier gründen, aber jetzt hätte ich das beste Gelegenheit gehabt dazu. Daher ersuche liöfl. mir die Aufklärung• herein schicken wollen wie auch die Statuten. Mit Misrachi Gruß (!) (Unterschrift). Abschiedsfeier für Jescliiwa-Bachurim. Die A güdas-Jis 10 ־ e 1 - J u g e nd g r üp p e in Bratislava veranstaltete letzten מוש׳ק פ׳ כראשית für die Bachurim, die von hier nach den verschiedenen auswürtigen Jeschiwoth reisen, im Rahmen einer Melaweh dhnälko-Feier ein gemütliches Abschiedsfest, Wie die; Aguda-Jugend es als ihre Pflicht ansieht, in ihrer nun־, mehr seit zehn Jahren wirkenden ״Jeschiwo- Aktion*‘, sich ihrer auf den Jeschiwoth dem Thoralernen sich widmenden, unterstützungsbedürftigen Altersgenossen durch!monatliche Zuwendungen materiell anzünöhmen, so betrachtet sie es als ■ein Gebot der Karneradschaft und der Solidarität, mit den Gesinnungsfreunden in ständigem Kontakt zu bleiben und sie auch moralisch im Kampfe um die Reinheit ihres religiösen Denkens nnd Fühlen® zu stärken. Diesem Zwecke dienen in ganz hervorragender Weise.solche Abschiedsfeste zu Beginn eines jaden Semesters. Die Zahl der jungen Preßburger, die auf jeschiwoth lernen, hat erfreulicherweise abermals eine aufsteigende Linie aufzuweisen. Herr Max Weiß, Präses der Jugendgruppe, begrüßte die Erschienenen in einer herzlichen onspornenden Anspräche. Darauf sprach Herr Red. J. J. Braun über die Lebensrichtung der thorabeflissenen Jugend in unserer Zeit. Herr B. Ch. Steiner erfreute die Anwesenden mit einem gut durchdachten Charifusvortrag. Herr A. Z. Kohn gab den jungen Leuten die guten Wünsche und die Grüße der Freunde mit auf den Weg. Zwischendurch wurde das Fest van זמירות , agudistisehen Gesängen und chassidischen Reigentänzen belebt. Amerikareise. Einer unser er podkarpatska russischen Mitarbeiter,!Herr B. ׳Mar ton aus Chust, ׳tritt ■in den nächsten Tagen über Einladung seiner Verwandten eine Studienreise nach den U. S. A. an. Herr Mnrton ist Schüler der Preßburger Jeschiwa und widmet sich in seiner freien Zeit auch publizistischer Arbeit. In Amerika will er auch Interesse für die Linderung der Not in seinem engeren Heimatlande wecken. Bnrmizwafeier. In Sered n. V. wurde am Schabbos Bcreschis im Hause des .Herrn Alex. Krakauer die iBarmizwafeaer seines Sohnes Jecheskel würdig begangen. Der Barmizwa hielt eine vielbewunderte Rode. Bei der Festmahlzeit sprachen die Herren Oberrabbiner M. Eckstein, Anron Schwanz, Leopold׳ Groß, Kohn (Frauenkirchen) und T. Lö wy. zur Feier des Tages. Noch ist es nicht zu spät aber es ist höchste Zeit, e;n zu bestellen Viefe Millionen Schillinge sind schon mit Glücksbauer-Kfassenlosen gewonnen worden Ziehung 1. Klasse schonam 16.11.18. November Lospreise: 72 - ־־ S 6.— 12.- 24.— 48*- Bestellen Sie sofort mit Postkarte oder Telephon U-47-5-20 beim BANKHAUS ALBERT BAUER (GlfitRsbauer) Wien IV, FavoritenStraße 4 Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Das Friedhof amt der israelitischen Kultusgemeinde macht darauf aufmerksam; daß die Einschaltung im Telephönverzeichnis 1952 für Anmeldung von Todesfällen in den Nachtstunden unrichtig ist. Die Anmeldung kann nicht unter der Nummer U-25-0-85, sondern unter den Nummern U-27-1-64 und U-25-5-85 erfolgen. Die Kleiderstelle der Fürsorgezentrale bittet dringendst um Zuweisung von brauchbaren B e ■k 1 e i d u n g sgegenständen j ed e!rt A r t, Wäsche, Schuhe usw. für Männer, Frauen _und Kinder. Telephonische oder schriftliche Benachrichtigung erbeten an die Fürsorgezentrale der isr. Kultusgemeinde Wien, ■I., Seitenstettengasse 2, Telephon U-25-5-85, welche die Abholung1 veranlaßt. . ■ Das Wanderheim der Agudas Jisroel bittet uns um Veröffentlichung folgender Zeilen: Die Firma lg. Reich, Wien, IV., Preßgasse 18, (״IRjE“-Oefen) hat uns auf unser Ersuchen einen Ofen für unser Heim schenkungsweise überlassen. Für diese liebenswürdige Wohltat sei der Firma Reich hiemit öffentlich gedankt. Anläßlich der Verlobung1 unserer verdienstvollen Vorstandsmitglieder, der Herren Miklös Koth, Alexander Greiner und Ernö Herzog, entbieten wir ihnen auch auf diesem Wege unsere herzlichsten Glückwünsche. מזל טוב Zeire und Pirche Agudas Jisroel, Nove Zamky. SCHIDUCHIM-ECKEl Inserate in dieser Rubrik im Einheitsausmaß von 20 mm werden mit S 3.— (K tsdi. 15,—) berechnet. Für größere Inserate ist entsprechender Aufschlag zu bezahlen. . Für außergewöhnlich tüchtigen, hochanständigen Kaufmann, Mitte 30 J., wird hübsches, wirtschaftliches Mädchen mit zeitgemäßer Mitgift gesucht. Zuschriften unter ,Bestimmung“ an die Wiener Administration. Suche für Verwandte, hübsches, modernes und intelligentes Mädchen, in den Zwanzigern, aus angesehenen jiid. Kaufmannshause, passenden- Gatten in Wien oder großer Stadt der C, S. R. Mitgift S 40.000, eventuell Einheirat. Unter ״Repräsentative Erscheinung“ an die Wiener Administration. Die Rabbinatsstelle in einer angesehenen Gemeinde (Fixgehalt Kc 18.000 jährlich und Wohnung) gelangt zur Besetzung und wird ein tüchtiger Rabbinatskandidat gesucht, der tschechoslowakischer Staatsbürger sein und wenigstens vier. Gymnasialklassen absolviert haben muß. 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Gemeinde ist die Stelle eines חזן (Oberkantors) in ihrer Hauptsynagoge (Kazinczy-Gasse) zu besetzen. Offerte können einreichen nur streng orthodoxjüdischen Lebenswandel führende ירא ישמים , die das- 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben, in der althebräischen Liturgie vollauf bewandert sind, musikalische, Bildung besitzen und die Befähigung haben, mit משוררים zu fungieren. Dem Offert sind Nachweis über Alter, Familienstand, Lebensführung und bisherige Verwendung beizuschließen und dem Gemeindesekretariat (VII., Dob־u. 35)■ einzusenden. . > Nur die Berufenen werden zum Probevortrage zugelassen, und die Reisekosten nur dem Akzeptierten vergütet. Budapest׳, Marcheschwan 5693. Der Vorstand der Budapster auth. orth. isr. Gemeinde. Tag Cheschwan November ראש השנה Sonntag 14, lb 15. Montag 15, 14. 16, Dienstag 16, 15. 17. Mittwoch 17. 16. 18. Donnerstag 18, 17. 19. Freitag 19 18. 20, Samstag 20, 19. 21. Adas Isroel (Schiffschul) Gebetstunden in der Zeit: vom 12. bis 19, Cheschwan 5693. Freitag, den 13, Cheschwan Mihchah 4.25 ׳ לך לךg ש״ק Morgengebet .7 und 9,30 Uhr, Minchah 3.30 Uhr, 5.15 מוצש״ק ־ Uhr. An Wochentagen Morgengebet 6,30 Uhr, Minchah 4 30 Uhr. Eigentümer, Herausgeber und Verleger: David Türkl (für eine Arbeitsgemeinschaft), Wien, II., Malzgasse 12a, — Verantwortlicher Redakteur: Karl Richter, Wien, IL, Franzddochedlinger-Gasse 2. — Für die Tschechoslowakei; Jacob Joel Braun, Bratislava,-״Druck: Druckerei- und Verlags-A.-G. Ig.Steinmann, Wien,DG,Universitäfsstr. 6״8־ 945647