Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 37 (16.9.1932)
- Date
- 1932-09-16
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 89% known words query
- IRI
…/2629891-2630438-2630474--4251-2636392- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
WIM,יו r nusiiuwnr&i 191 w» a*an*§* Aufnahmen ttflich tö» § 11« § Hbf, Att SönntSfrS» *etfSMd 01# seines Vortrfgbs Amn IrenetiSehem Beifall unterbrochen, 0te| sich zufÄ Schlüsse zu einet großartigen, minutenlang aimaltentfem hpplautliejfenclenilCtintlfemtng der altge-׳ meinem^||t!1i|rti11fhf steigerte»^, '; ׳" :pewissefntnßen *als Exempel auf die von Doktor Bren^f tlntg|te|fte. |iitfisehe Verfassungstehre beleuchtete Herr ׳ ■־.:/|>;;\w;' .. v':'.1׳ 4 ׳ i; Dr.׳Snlom0h Ehrmann die praktiseliib'jüdischp Arbeit für Erez Jisroel im Sinne des Chasam Spfer ן״ל wie sie sich im Tätigkeitsprogramen;,der Ägudns Jisroel auswirkt. An der Hand geistreicher aus den Schriften dieses Genius loci, wies er;den wa!hreh jüdischen Sinn der Fürsorge für lErez Jisroel auf. Im^Qegensatz zu ״Palästina“, dem Sinnbild des von der 'Bjiora nicht beherrschten und nicht 'regulierten .Landes, das gleich allctL&ndemi Lätidem;aiis dem Boden, auf dem das Volk seßhaft ist, eine \ |״y macht, kann ״Erez Jisroel“ nur die von G’.tt kewollt'ej. im Judentum der Thora verankerte Hejtnat bedeuten, ,die;'ein ׳!Bestandteil ' des jüdischen Gemeinschaftslebens ist. Was der Zioiiismhs lelirV'r und betätigt, ist, auch wenn ,das Land vonKindern des Jüdischen ,Volkes bewohnt und bearbeitet wird, nichts anderes als ein ״Palästina“ eines -kleinen Balkahstaates,. das die Menschen nicht glücklicher^ macht Uls* ׳welches Goltisland. Das Judentum aber sehnt Sich nach ״Erez Jisroel“ und nicht einem ,^Palästina“. Hiebei entwickelte der Redner das E1־ez- Jisroel*Programm der , Aguda in seinen a k t u e J1 e 11 Teilen und forderte die Anwesenden unter dein lauten Beifall der^l/ersijignmelten auf, sich ,einhellig der Aguda arizuschlicßcn. .'־* Herr J. J. Braun dankte sodann den Rednern namens der;!begeisterten "Versammlung für den inhalts reichen ״Lernabend“, zu dem sie den ״Vortragsabend' erhoben?;/lind schloß die ׳wöhlgelungene und;harmonisch verlaufene Veranstaltung unter ׳den' ' Tönen des ״ItikoWzu“-Liedes, in das die Versammlung einstimmte.. Minister Dr. Derer in den Brntislavner orth. isr. Schullanstaltcn Den Untcrrichtsanstalteii der ortli. isr. ,Kultusgemeinde in Bratislava ist am 12. d. M. eine erfreuliehe Auszeichnung zuteil geworden. Der Minister für Schulwesen und Volksaufklärung, •Herr Dr. Ivan Derer, besuchte in Begleitung des Leiters des Schulreferals, ׳Herrn׳ Ministerialrates׳ Dr.!Pisecky, einige Klassen der Volkslind Bürgerschulen ׳und stellte ver schiedene Fragen an die Schüler, welche erkunden sollten, ob die im Vorja'lire erworbenen Kenntnisse!fest genug sitzen.!Die erhaltenen!Antworten und aufge ׳ ׳zeigten. Leistungen׳ errangen seinen!Beifall. Die ■feine Kunst des Ministers,''‘siTTL׳'alI's6glcich i'u das ■Ceh'1üts-* und Seelenleben "der Kiuderscbar einzulcben, erweckten auch die ■Bewunderung alter Pädagogen. Sein l'eutseliges, echte Demokratie atmendes Wesen gewann ihm sofort־ ■■alle. Hetzen. Die lichtvollen Erklärungen des Herrn Ministers und seine begeisternden Worte• werden den Kindern, die das seltene Glück hatten, deren teilhaltig •zu werden, gewiß .unvergeßlich .•-bleiben. Sein :bcsolideres Wohlgefallen!fand die ungezwungene, heitere Art der Schüler, welche ■Zeugnis davon ablegte, wie sehr es den jüdischen Jugendbildnerii gelang,' die Schule zum zweiten Heim der Kinder zu gestalten. Besondercs Interesse •widmeten die illüstren Gäste den Erörterungen, welche das Verhältnis der Jesode Hathora zur 'Bürgerschule darstellten. Der hohe ■ßesuch wird iii der Chronik dieser Schulanstalten als Ehrung־ verzeichnet!werden, Bei Herzleiden und Adernverkalkung, Neigung zu Gehirnblutungen und Schlaganfällen sichert das natürliche ״Franz-Josef“-Bitterwasser leichten Stuhlgang ohne Anstrengung. Wissenschaftliche Beobachtungen in den Kliniken für Krankheiten dqr Blutgefäße haben ergeben, daß das. Franz-Josef-Wasser namentlich älteren Leuten sehr ersprießliche Dienste leistet. Das ״Franz-Josef“- Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Religiöse Töehtererziehung in Uzhorotl. Als ein erfreulicher wahrer Fortschritt auf dem stark, ver nachlässigtcu Gebiet der religiösen Töehtererziehung kann die nunmehr auch in■ U z 11 0 1• o cl durchgeführte. Errichtun״ ei ner o r t h o d o x e n R e l i g ionsscl! ule f Li r Mädchen (״Betli Jakob“), wie sie von der Agudas Jisroel'propagiert wird, begrüßt werden. Dank den energischen mul zielbewußten Bemühungen einiger' Herren in Uebereinstiminung mit Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Josef Kolm konnte die Idee der Verbesserung der religiösen Mädclieucrziehung schon nach ku'rzer Zeit mit dem besten Erfolg־ verwirklicht werden. ׳Die Eröffnung der'Schule, fand in dem von der Gemeinde zur Verfügung gestellten Saale in feierlicher Weise statt. Als Lehrerin wurde Fräulein Löwy, Tochter des für diese Idee seit Jahren tätigen Herrn Hermann Löwy in Novi Zamky, gewonnen. Sie hat als eine der ersten ihre Ausbildung ׳in der Wiener Lehranstalt gewonnen und tritt gut ausgerüstet mit der erforderlichen Begeisterung für das orthodoxe Judentum an die Erfüllung ihrer schweren Aufgabe heran. Sie..eröff11ete ihre Lehr- und Erzieliungstütigkeit mit einem schönen Vortrag über die Ziele, die der ׳■Schule gesteckt sind. Der Zustrom der Schülerinnen ist so überraschend groß, daß schon' am Eröffnungstage die Berufung einer zweiten Lehrerin׳ in ■Betracht gezogen werden mußte. (Wir beglückwünschen sowohl die Gründer der Schule als auch die strebsame Lehrerin' zu ihrem Erfolg und wünschen ihnen recht viele NachahnVer! — Die Redaktion.) Neue Aguda-Gruppen. Aus K e z nr a r 0 k berichtet man uns: Auch bei uns, 'wo, die Aguda-Tätigkeit seit, vielen Jahren als ein dringendes Bedürfnis empfunden wird, hat die Agudas Jisroel endlich feste und hoffentlich dauernde Formen angenommen. Nachdem• hier der bekannte Agnda-Führer aus Jerusalem, Rabbi Mosche B I a u, auf Beehrung durch unseren ehrw. Herrft OberraT/biüer Grünburg schon vor einigen Wochen über die Grundsätze der Agudas jisroel einen ■wirkungsvollen informativen Vor trag gehalten hatte und die nötigen Vorbereitungen getroffen waren, versammelte sich am der orthodoxjjüdisch gesinnte Teil der hierortigen jagend, um sich zu einer ״A g 11 d « s - J i s r o e 1 - J u g e n d g r 1! p p e“ zu vereinigen. Nach freundlicher Begrüßung der Erschienenen erklärte der mit dem Vorsitz betraute eifrige Kämpfer für die Aguda-ftlee Herr Andor ß ro tl y abermals in ,wenigen, aber inhaltsreichen Worten die Ziele der Aguda-Jugendgruppen. ■Die Erschienenen erklärten ihren! Anschluß und nahmen auf der Stelle die Konstituierung vor. Die Wahl der Leitung ergab folgendes Resultat: Israel Gottl 1 eb (Präses), Jakob Katz (Vizepräses), Zoltan Lenz (Schriftführer),Mor N e ug r Ö s c h 1 (Kassier), Mor Hers ko vits (Kontrollor), David B i r n b a u m, Jakob S c 11 ö n f e l d, Josef E n g e 1 und Samuel V o g el m a n n׳ (Ausschuß). Um der bewußten und feierlich bekannten Zugehörigkeit zum thoratreuen כלל ישר auch gleich sichtlichen Ausdruck zu geben, trug der. Vorsitzende, Herr Andor Brody, auf allgemeines Verlangen mich vollendeter. Wahl das,דף יומי vor. ^Generalversammlung der ״Machsike Hajeschhvoth“ Am 17. Elül (18,!September) I. J., um drei ׳Uhr!nachmittags, findet im; Saale der ortli. isr. Schule in!Bratislava!(Turnergasse'14) die zweite ordentliche G e.n e ral v e rsamgnl u!1 g des- Vereines mir Unter- ■Stützung der slowakischen Jeschiwoth ״Ma c 11 s i׳k e Ha j es cb i ■w o th“ mit folgender Tagesordnung statt: 1. Einleitende .Ansprache des!Präses 1H. J: H erzog. 2. Jahresbericht Se. Ehrw. des Herrn Öberrabb. Eckstejn. 3. Bericht des Kassiers H. J. R e i c h s f e 1 d. 4. Erteilung des AbisolutöHums. 5. Neuwahl der!Funk- Zu tionäre und Vereinsorgane. 6. Verhandlung brachte!■ Anträge. 7.' Schhißvvort des!Präses. einjre- Regine Rosenberg Wien Verlobte. Emil Müller Sopron STATT KARTEN! Benjamin Schreiber und Frau. laden hiemit höflichst zur ז^ז־בר־םצוה ihres Sohnes יצחק, welche אי״ה שבת פ׳ כי־תבא beim ersten מנין in der Schiffschul stattfindet. Empfang und דרשה um 4.30 Uhr nachmittag im Restf1ii1;änt|.’״Wieneau, 11, . Obere Donau- ׳:• .״'׳׳•' יי.,.‘j :;;״:Ätfale' 91. .!, VollePension oder auch WohngclegenhHt allein finden in streng orthodoxem Hause ein; öder־-«zwei junge Herren. . Unter ״M ä ß i g e r Preis“ an.-die Wiener Administration. Adas Jisroel (Schiffschul) Wien, II., Gr. Schiffgasse Kanzlei II. Gr. Schiffgasse 1. Z. 260 ex 1932. ' : £ * ־, # י \ יי Die Adas Jisroel bestellt einen geübten und ,erfahrenen Schochet und Bpdek, der gleichzeitig befähigt ist, als Bai Tefilah und',!©al .Koreh zu fungieren. . Nur solche Bewerber können',..berücksichtigt werdenj welche die österreichische Staatsbürgerschaft ' und Keboloh (Schlächterbefähigungszeugnis) ׳in der üblichen Weise von ,drei orthodoxen Rabbinern haben, den Nachweis erbringen, daß sie nur in orthodoxen־ Gemeinden tinter Aufsicht orthodoxer Rabbiner ■gewirkt und stets in religiöser und sittlicher Hinsicht einen'1’ einwandfreien Lebenswandel geführt haben. Dem Gesuche sind auch die Nachweise über Alter und Familienstand beizulegen. Gehalt nach Uebereinkommen.' ' J Verlautbarung.. Gebe ■den p. t. Reisenden zur gefl. Kenntnis, daß ich mein seit Jahrzehnten «'bestehendes, ,bestrenommiertes streng orih.. כשר Gasthaus reor״anisierte\und stehe mit meiner vorzüglichen Küche; ,den p. t. Gästen jederzeit zur Verfügung. Bürgerliche Preise. Hochzeitsarrangements werden angenommen. Informationen erteilt das ehrw. Rabbinat. Hochachtungsvöll Wwe. J. König, S a 1 a. Da es vor meiner Abreise nicht möglich war, von 'allen Freunden und Bekannten Abschied zu nehmen, sage ich ihnen auf diesem Wege• Lebewohl und wünsche ihnen כתיבה וחתימה טובה. - , ,t; Oberrabb^ner Samuel Benjamin Müller, ■ Sv. Jur, dzt. Pasztö. Suche Hauslehrerin öder gebildetes Fräulein aus streng orth. Hause, welche die Fähigkeit hat, meine drei ■Kinder für die TI., III. Elementar- und I. Bürgerschule mit deutscher Unterrichtssprache zur Prüfung , vorzubereiten.. Alles Nähere schriftlich. M 6 r Sehr e i p er, Tatr, Lomnic a. Tüchtige, perfekte Köchin die auch leichte häusliche Arbeiten versieht, aus streng relig, orth., Familie, wird zu ebensolcher, bestehend aus zwei Personen für 1. November 1. J. gesucht. D, Katzbürg, Bratislava, Holzgasse( 13. —- ־.־.־•' ־ ־' ■ . Wir gratulieren helzl.;unserem verdienstvollen Präses und Mitgründeri Aes Vereins, Herrn Ferdinand Ehrlich anläßlich seihßF Vermählung mit Erl, Sari Berkövits aus Ko.§1י ©0־ , Orth. isr.1?Jugendverem .״Bne Emunim'V . ־• -.-V W':'־ Ko§ice. י•־' ראש.השנה s Wünschen Sie allen Ihren Verwandten, s Freunden, Kunden, Gästen u.ßekäfthten ׳.כתיבה וחתיטוז טונה ן 5 in der : 1 ״JÜDISCHEN PRESSE“ E Sie ertparen MUhe, Porto und Seitautwand! s Das Inserat laut neben- E stehendem Muster kostet 's einschließlich aller ׳S Steuern nur S S 5•“ resp. KÖ 25.— , 2 Bestellungen sind 'zu richteA: 2 Für die Slowakei an die Adresse: S’ \ f,Jüdl»chePre»8e*<,Braiisiawa,ßdlhol,PostLl40 E: B Wien! S | ״Jüdische Pr esse“,'Wien II, Gr. Pta rrgasse 3 E .חוווווווו1ו111ווווווווו1וווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווור^ Haushälterin gesucht zu älterem Ehepaar, wo die Frau leidend ist, wird eine־ intelligente, religiöse Jüdin, perfekte Köchin, aus guter Familie gesucht.' Ausführliche Anträge n 11 r von österreichischer Staatsbürgerin an S. Bonyhady, Graz, Annenstraße 13, ' ‘ II, Kleina Pfarrgasse ECHTE כשר eier-n udeln Unter Aufsich1 mit Siegelmarke und Stampiglie am Verschlußbeglaubigt des ehrw. Rabbinats derAdass Jisroel, Schiffschul aus den. besten orthodoxen Kreieeri nimmt Mädchen a׳us •ebensolchen Familien, in erstklassige Verpflegung. Streng religiöse!undintensdve , profane ׳Erziehung, auf Wunsch׳» Referenzen. Besonders mäßige Preise. Zu- Schriften an: Löwinger, Wien, XL, Hollandstraße 8/8. '; S Streng כשר Streng י! אפילו למהדרין מן חסחדרין I Speifehau! Hirsch! : PRAG. I. Bilkovü 19 m Haltestelle 'der Tramway Nr. 1. und 4 vom Bahnhof JÜDISCHE MÄDCHEN Wählet 1 die Schulen im Dr.-KRÜGER-HEIM Zweijährige Fachschule für Kleidermachen und Wäschewarenerzeugung Einjährige Kochu. Haushallungsschule, streng rituell, mit erweitertem Lehrplan für allgemeine Bildung Wien, II., Malzgasse 7. Telephon A-48-0-77.“ Streng rituelles Internat. Samstag schulfrei KINDERGARTEN. Knaben- und Mädchenreligionsschule sowie ganztägiger Jeschiwo- Vorher«itungs- und einjähriger Handelsnuts der ״JESSOD HATHORA“ der Adas ׳Jisroel Wien׳ II* Nestroygasse i1 Tag Elul September "‘'סוכה Sonntag 17, 18. 53, Montag 18. ׳ .19 ,54 ־ Dienstag 19. ' 20. 55; Mittwoch 20. 21, 56. Donnerstag 21. 22, ביצה l Freitag 22. 23. 2, Samstag 23. 24, 3. Adas Isroel (Schiffsqhul) Qebetstunden in der Zeit vom 15. bis 22.. ־ Elul Freitag, 15. Elul Minchah 6 ש״ה פי כי תכא Morgengebet 6.45 und 9,30, Vortrag von .יזעיקו 3,3'' א3יתQ Uhr, Minehah 4 Uhr. י50*6 מוצש״ק An Wochen^ tagen 5,15 השכמה, Morgengebet 6 Uhr. ^45, Uhr Eigentümer; Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Redakteur? Dr. Joel PoUak^Wien. IL, Gr. Pfarrgasse^Für die!Tschechoslowakei Jacob Joel Braun. Bratislava Druck! Druoktrei* und Verlags*A^G, ,k^Stemmann, Wien, IX., Umversitatsstraöe 6*ß.