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Jüdische Presse · 1932-09-02 · 35 (2.9.1932) · page 4

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
35 (2.9.1932)
Date
1932-09-02
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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nesmenz - Aieuer für noden» Pnoiograpue sayäRS1^j׳Jä^rÄR geisternden Begriißungs worte des provisorischen Vorsitzenden Herrn Jeechaja Weiß fanden frenetischen Beifall. Die Wahl ‘der definitiven Leitung ergab folgendes Resultat: Jeschaja Weiß (Präses), Rüben Braun-tFrenkel und Mos. Ch. Men. Kahane (Vizepräses), Jizchok Rosenfekl (Kassier),, Uri ja Segal (Kontrollor), Abr. Lieberrtmnn und jos. Cb. Moschkowitsch (Beisitzet).!Der neugewählte Präses entwickelte in seiner Dankrede ein ausführliches Programm für die nächste Tätigkeit der Gruppe im Einklang mit dem allgemeinen Aguda-Programm. Im besonderen ,hob er die Notwendig* keit gntgeleiteter Kinder- (sogenannter B-) Gruppen hervor. Auch ,macht sich bereits das Bedürfnis nach agudistischen A rb e i t e rgr uppen (״Poale Agudas Jisi'oel“) sehr fühlbar.!Die Gruppenleiter werden bemüht sein, ihrer schweren und verantwortungsvollen, ztrgleich aber befriedigenden, Aufgabe gerecht zu werden. Die schöne Versammlung schloß mit Jechi-Rufen auf Jakob Rosenheim und die Agudia und mit dem Absingen des HikowzinLiedes in einem vielstimmigen Chor. Bürgerschulkurs für Erwachsene. Die Regierungs- Verordnung vom 26. Oktober 1922, Nr. 336, ermöglicht denjenigen, die schon nichtschulpflichtig sind, die Absolvierung sämtlicher Klassen der Bürgerschule in einem Jahre. Es gibt kaum einen Beruf, wo diese Qualifikation nicht erfoderlich wäre. Ein solcher, zu einer zusammengezogenen Bürgerschulprüfung vorbereitender Kurs wird am 1. Sept. für Erwachsene deutscher und ungarischer Muttersprache eröffnet. Die Absolvierung dieses Kurses bietet gleichzeitig auch Gelegenheit und Möglichkeit zur Aneignung der slowakischen Sprache. Anmeldungen werden spätestens bis 1. September in der Direktionskanzlei der orth. isr. Knabenbürgerschule (Turnergasse Nr. 14, 1. Stock) entgegengenommen. Agudn-Vortrng in Dunajska-Stredn. . Aus Dunajska St r e d a wird uns berichtet: Wie alljährlich, hat ' auch am jüngsten שבת נחמו der volkstümliche Agiida-Redner Herr Mendl Stern hier vor einer ansehnlichen Zuhörerschaft einen mit Spanniing erwarteten und angehörten Vortrag gehalten. Im Rahmen, köstlicher Agada-Aphorismen ,hat er, über seine Reise in die jüdischen Zentren des Ostens berichtend, das jüdische Weltbild der Gegenwart entworfen und für die offizielle Vereinigung der Weltorthodoxie klare und einleuchtende Wege gewiesen. Wenn es, wie jüngst in anderen orthodoxen Gemeinden, auch hier zu einer erneuten Äguda-Tätigkeit kommen sollte, dann1 wird ein Löwenanteil daran zweifellos diesem begeisterten und begeisternden Propagandisten zu danken sein; Agudn-Vortrag in Humenne. Auf Einladung der Zeire Agudas Jisroel in Humenne hielt am,ראךnachmittags im großen ב״מ das überfüllt war.!Herr David Liss aue r aus Michalovce einen ausgezeichneten, mit großem Beifall aufgenommenen agudistischen Vortrag. Er leitete seinen Vortrag mit der ,Schilderung des großen Tages, da sich von 20 Jahren die Gedeule Hatheum der Welt in Kattowitz zusanimengefuinden־ und die Agudas-Jisroel-Welt- Organisation ins Leben gerufen haben, ein und skizzierte in scharfen Umrissen die Hauptzüge des agudistischen Programms und ihre segensreichen Leistungen und großen Errungenschaften, seit ihrem Bestände. Mit tiefgründigen, köstlichen Teuraworten baute er jene Einheit des jüdischen yoliksgedankens auf, die im Talmudisch-Teuvagemäßen ihre volle Grundlage hat und im Faktum der Agudas Jisroel ihre lebendige Verwirklichung findet. Die Agudas - Jisroel - Jugend gruppe, welcher die religiöse und chassidische Jugend unserer Gemeinde angehörit, hat sich trotz ihres kurzen Besinndes schon die ,Sympathie der Allgemeinheit erworben. Dieser durchdringende( und aufklärende Vortrag, welcher auf die gesamte Zuhörerschaft einen tiefen Eindruck aaisübte, dürfte jeden Zweifel im religiösen Lager an der Agucla verwischt haben. A. F. Ein Jeschiwa-Kalender. Die Suranyer Jeschiwa gibt für das Jahr 5693 nun zum zweitenmal ihren Taschenkalender □לוח״בחורי heraus. Im händlichen Taschen* format enthält dieser Kalender außer dem.Kalendarium und den üblichen Gebetstücken diesmal etwas Neues: einen 1 i t e r a r i s c h e n Teil, in dessen Mittelpunkt die Jeschiwa und die Aneiferung zum Thorastudium gestellt sind, zum Teil in hebräischer Sprache und zum Teil in deutscher Sprache, aber in hebräischen Drucktypen. Da finden wir neben dem Schülerverzeichnis der Jeschiwa und einer Liste ehemaliger Schüler und einem Jahrzeit- Verzeichnis hervorragender talmudischer Größen die Biographien von Rabbi Mordchaj Leb Winkler (Mad), Rabbi Jos. Ch. Sonnenfeld (Jerusalem), Rabbi Kalman Weber (Piegtany) und Rabbi Binjamin Seidl (iGalanta) ן״ל und mehrere andere recht wertvolle Beiträge aus־der Feder von L. Grünwald, J. J. Braun, David Lissauer, A. J. Weinberger, Sam. El, Reiner und Rabbiner Ch. J. Weiß. Voran geht ein geistreicher und zu Herzen gehender ״Derusch" vom ehrw. Jeschiwaleiter in Surany über die Verbundenheit der jüdischen Nation mit Thora und Mizwoth. Der Kalender ist dem Andenken des verewigten Philanthropen und Jeschiwafreundes 'Professor Wald. M. Haffkine gewidmet und wird sich hoffentlich bald einer allgemeinen Beliebtheit erfreuen. , Eine Jeschiwa-Zeitschrift. Unter dem Titel ״H i 1choth Hachodesch" הלכות החלש (Talmüdisticke Rozpravy) gibt die Nitraer (früher Trnavaer) Jeschiwa seit einiger Zeit eine hebräische Monatschrift heraus, die den talmudischen Studien und dem Gedankenaustausch über die talmudischen Materien, die auf der Jeschiwa gelernt werden, gewidmet ist. Die Zeitschrift will ein geistiges Band sein zwischen den ehemaligen und den gegenwärtigen Schülern der Jeschiwa und sie allesamt mit dem ehrw. Leiter der Jeschiwa in dauerndem geistigen Kontakt erhalten. Sie hofft dies dadurch zu erreichen, daß alle בני חורה dieeinst Schüler dieser Jeschiwa waren, dauernd den ״Hauptschiur“ mitlernen, der auf der Jeschiwa vorgetragen wird, und ihre ״Chiduschim“ und sonstigen Bemerkungen zu diesem Schiur in den ״Hilchoth Hachodesch“ veröffentlichen. Bis jetzt liegen uns drei Hefte dieser auch drucktechnisch gut ausgestatteten Zeitschrift vor, ein Doppelheft noch aus der Trnavaer Zeit und zwei Hefte schon aus Nitra, Sie enthalten Chiduschitn und Diskussionen vom Jeschiwaleiter Für studierende Mädchen aus vornehmen, besten orthodoxen Kreisen geeignete erstklassige Verpflegung. Streng religiöse und intensive weltliche Erziehung wird von ebensolcher Familie mit besten Referenzen in beschränkter Anzahl geboten. Zuschriften unter **Zeitgemäße, der allgemeinen Wirtschaftslage Rechnung tragende Preise Nr. 33318“* an Annöncen-Expedition Heinrich Schalek, Wien, I., Wollzeile li. und seinen Schülern zu den ersten i4 Blatt Kiduschin sowie zu den Sugjoth ייחא מלתא und ülU DU nt Sehr angenehm berühren im ersten Heft die hier zum erstenmal veröffentlichten Beiträge aus vergilbten Manuskripten von ־ ראשונים ואחרונים aus den Schätzen der Genisa und der Bodlejana. Die geistreichen Verse über das Talmudstudium von Secharja be Saadja Almanzari wird man ebenfalls mit Interesse lesen. Zwei Palästina-Reisen! Gemeinsam mit der ״Pag“, reg. G. m. b. PI. in Wien, veranstalten wir bei genügender Beteiligung folgende zwei Pa Jästina-R eisen: 1. P ad ä e t d n a - R e i s e: Abreise von Wien am 25. Oktober, von Triest mit der ״Adria“, Führung durch Palästina!bis 16. November, Rückfahrt mit der ״Adria“, Ankunft in Wien am 22. November 1932. Datier vier Wochen. , Pr e i s: Bahn und Schliff III. Klasse 450 S und 64 Dollar, für Oesterreicher 900 S. Bahn und Schiff II. Klasse: 725 S und 103 Dollar, für Oesterreicher 1450 S. ן 2. Palästina-Reise: , Abreise von Wien am 25. Oktober. Programm bis 16. November wie unter 1. angegeben, dann mit Bahn nach Kairo, Abfahrt am 19. November von Alexandrien mit dev ״Ausonia“, Ankunft in Wien am 25. November 1932. Dauer vier Wo eben. Preis: Bahn und Schiff III. Klasse 525 S und 74 Dollar, für Oesterreich er 1050 S. Bahn aind׳ Schiff II. Klasse: 825 S und 117 Dollar, für Oesterreicher 1650 S.; Die Preise beinhalten Fahrkarten, Unterkunft in guten Ploteis, gute Verpflegung, Eintrittsgelder usw., von Wien bis Wien, exklusive Visagebühren und Versieherungsprämien. Visa Werden eventuell besorgt. S o f ö r 11i g e A nm e׳ldüng bei der Verwaltung unseres Blattes erforderlich!! j P. S. Die ״Pag“ wird den über Wien fahrenden ausländischen Reiseteilnehmern kostenlos das jüdische Wien zeigen; bei genügender ^Beteiligung wird auch der Preis der Karten bis Wien ui\c) ■d!er Rückfahrkarten ab Wien ermäßigt werden, ■können.;. _ Einheirat für einen jungen Mann, über 30 Jahre alt, in ein gutgehendes Geschäft am Land. Unter ״Siwüg“ an die Bratislavaer Administration dieses Blattes. , Stuhlverstopfung. Schon die Altmeister der Heilmittellehre haben aberkannt, daß sich das natürliche ״Franz-Jos'ef“-Bitterwasser als ein durchaus zuverlässiges Darmreinigungsmittel bewährt. Junge Leute können in kurzer Zeit und billig Diamantenschleifen erlernen bei A. Friedmann, Wien, X., Arsenal, Objekt 12. des Beth-Jakob-Schulwerkes, *Montreux-Clarens, franz. Schweiz. Separätabteilung im Töchterpensionat Marcus. Beginn des Vorbereitungskurses 15. September. Internat. Mäßige Preise. Näheres durch die Direktion. Zur Verhütung von Mißbräuchen im K asc11 1• u s wes en. In AnbeÜriaclit der festgestellten Taltslachie, d!aß die F1 e i s c 11 a 11 ss ch ,r o 111 n g s- und S e 1 c 11 w! a r e n f i r m a Lustig in Bratislava mittels Inserate in auswiirtigien jüdischen; Zeitungen fortgesetzt ״echt orth.בשר -Selchwaren‘4 anbi'etiet, welche mtng|eblicli ״unter Aufsicht des orth. Oberrabbineirs von Preßbürg und seines Rabbinats“ stehen, werden wir von der orth. isr. Kiultusgemeindb Bratislava zur Verhütung von Mißbrauchten gebeten, allen Intel•- essenten bekunntzugeben, daß dies nicht den Tatsachen entspricht. Die genannte Firmln stellt bereits seit dem 12. August nie h t m)ehr unter Aufsicht des Preßburger orthodoxen Rabbinats. Dagegen ist sie zur Bratislavaer neologe 11 Geni e i 11 d e in ein Viertragsverhültnis getreten und schrotet Fleisch neo log er Schecliitah aus. Gesucht wird ein בחור guter Talmudist, der die Fähigkeit eines Sekretärs und Religionslehrers besitzt, zwecks Heirat. Geboten wird passender guter Posten mit sofortigem Antritt. Zuschriften unter ״O esterreicher bevorzugt“ an die Wiener Administration. H der ungarischen Sprache mächtig, sucht Stelle als' Erzieherin in streng religiöses Haus. Zuschriften unter ״Sofort“ an die Wiener Administration. Such« inteliigetjfes, gebildetes' Fräulein, a,us religiösem jüd. Hause, das fähig ist, meine drei Kinder in deutscher und slowakischer Sprache zur Prüfung aus der II. und III. Klasse der Elementar- und I. Klasse der Bürgerschuile vorzubereiten. Klavierunterricht erwünscht. Offerte mit Angabe der Gehaltsansprüche, mit Zeugnissen und Photographie versehen, au Mör Schreiber, Tntra-Lomnica, Villa Bugsch. Vornehme Familie aus den besten orthodoxen Kreisen nimmt Mädchen aus ebensolchen Familien in erst- Massige Verpflegung. Streng religiöse!und intensive profane Erziehung, auf Wunsch Referenzen. Besonders mäßige Preise. Zu- Schriften an: Löwinger, Wien, II., Hollandstraße 8/8. In gutem judisidiem Hause werden Schüler in Kost und Quartier genommen. Zuschriften unter »Aller Komfort« an die Wiener Administration d. Bl. Vornehmes orthodoxes [11 I 1 mim! Dr. Krüger-hein Wien, ll, Nnlzgasse ג Sorgfältige religiöse Erziehung Schultyp Erstklassige Verpflegung nach Wahl Bürgerliche Preise Auf Wunsch Prospekt M* Betii - Jakob - LebreiinneDliildnngsansf alt Wien | Dr.-KRÜGER-HEIM Wien, II, Malzgasse 7 | mnn■ Beginn des n e u e n Schuljahres: g Rosch-Chaudesch-Cheschwan5693 |. Internat H Halbinternat 1 Externat // Massige Preise 1 Aufnahmszahl beschränkt Auf Wunsch Prospekt -j§. Streng כשר Streng אפילו למהדרין סן חמחדרין ■ Speisehaur Hirsch I PRAG, I. Bllkovä 19 י Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhof JÜDISCHE MÄDCHEN Wählet die Schulen im Dr.־KJ? Ü G E R - H EIM Zweijährige Fachschule für Klei• dermachen und Wäschewarener• zeugung Einjährige Koch• u. Haushaltungsschule» streng rituell, mit erweitertem Lehrplan für allgemeine Bildung Wien, II., Malzgasse 7. Telephon A-48-0-77. Streng rituelles Internat. Samstag schulfrei KINDERGARTEN. Knaben- und Mädchenreliglonsschule sowie ganztägiger Jeschi wo- VorbertHungs- und einjähriger Handelsguts der ftf 99 JESSOD HATNORA der Adas Jisroel Wien 11, Nestroygasse 11 Tag Elul September סוכה Sonntag 3. 4 39. Montag 4, 5. 40, Dienstag 5. 6. 4L Mittwoch 6 7. 42. Donnerstag 7, 8. 43, Freitag! 8 9. 44. Samstag 9 10. 45. Adas Isroel Schiffschul) Gebetstunden in der Zeit vom L bis 8, Elul Freitag, 1.* Elul Minqhah 6.30 ש״פ ס׳שוכוימםMorgengebet 630 und 9.3b, Vortrag von •סרקי 3,30 אבית Uhr, Minchah 4 Uhr 7.20 מוצש״ק. An Wochentagen ה השבסה Mp! gengebet 6 Uhr• Minchah 6.20 Uhr Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Redakteur; Dr. Jpel PoUak, Wien, JL, Gr, Pfarrgasse 3/3.״י Für die Tschechoslowakei Jacob Joel Braun, Bratislava Druck; Drucktreb und VerI1ags#A.#G, lg. Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6*8.

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