Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 24 (17.6.1932)
- Date
- 1932-06-17
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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r:§ SO lestgtsfetÄt .haf^tkßio defa^iifen Siifeitfältoni bzwv flö ^dtOvi-feb d«ÄiftÄttif' ^i sogenannte Hattpfaiissöhnä (Oiarrii ötSbor) zu ent* loheiden hat» itfttf gWar im Te^fahren zwischen Ge*•' meinden :uAd deren Rabbinern in erster und letzter Instanz. An der ersTen derartigen Sitzung diesen Obersten Disziplinargerichtes, die am 9. September 1930 stattfand, nahmen tt-m der!besonderen Bedeutung dieses Ereiguisses -willen zahlreiche hervorra-gende Persönlichkeiten der jugoslawischen Judenschaft teil. Normalerweise sollen nach den Statuten des Verbandes bei der Sitzung des Gerichtshofes wenigstens zwölf!Mitglieder des Haupta-ussohiisses •anwesend sein. Die Versammlung, die von dem routinierten Vorsitzenden des Verbandes derart gut geleitet war,1 daß sie trotz der herrschenden leidenschaftlichen Erregung einen würdigen und erfolgreichen Verlauf nahm, fand in dem Saale der sephardisehen Gemeinde statt und nahm fast volle fünf Stunden in Anspruch. Es wurde Ikontradiiktorisch verhandelt, d.!11. es wurde sowohl der Präses der Gemeinde als der Rabbiner gehört. IDie!Worte des Landesrabbiners, der .zum Frieden mahnte, machten auf die Anwesenden tiefen Eindruck und trugen wesentlich zur befriedigenden )Austragung des Streitfalles bei. Der Verfasser des Artikels macht allerdings als gewiegter Jurist darauf aufmerksam, daß das neueiugeführte Gerichtsverfahren natürlich nooli in der Ent- Wicklung (begriffen ist und — wie jede Neuerung r■'. ־׳erst der Erprobung und Ausgestaltung durch eine längere Praxis ,bedarf. Als vorläufig sich ergebende Er- ■fordernisse einer gedeihlichen Entwicklung der neuen Institution glaubt Dr. Sik schon jetzt die Leitsätze ׳hervorheben zu können, daß u. a. der Verhandlung eine .juristisch einwandfreie, den Tatbestand ■erschöpfende Untersuchung vorangegangen Sein muß, daß der Rabbinersynod sich nur darüber zu äußern habe, ab die gerügte Handlungsweise gegen die Glaubenslehren verstößt, daß jede!Einmengung auswärtiger Faktoren ausgeschlossen sein solle usf. Als letzte Forderung stellt der Verfasser den allerdings nicht zu den juristischen Voraussetzungen gehörigen Grundsatz auf, daß Rabbiner und Gemeindefu-nktionäre mit der Gemeinde in Frieden und Eintracht leben sollen, eine Forderung, die — so selbstverständlich sie scheint — vorläufig wohl ein unerreichbares Ideal darstellt.!Ich hoffe, nicht fehlzugehen, wenn ich für die!Darstellung der ob.enangefüihrten Einrichtung, so sehr sie auf andere Verhältnisse angeschnitten ist, doch, auch bei den Lesern dieses Blattes ein gewisses Interesse .glaube a n nehm en •£u können. * Nach 1b em erkling: Der verehrte Verfasser deg ■obigen Artikels schöpft seinen W!um6ch mach einer!Aus- •dehn 1mg der gesamtkonfessioinellen Gerichtsbarkeit auch auf disziplinarische Erledigung von Streitfällen zwischen Gemeinde uind Rabbiner aus seinen amtlichen Er- "fahrungen heraus. In, dev Tat wird auch' in den 1Gemeinden! selbst wie in den leitenden (Körperschaften der Konfession schon längst in solchen Fragen eine straffere Handhabung der geltenden statutarischen Bestimmungen gefordert. Vielleicht bringt das in Vorbereitung befindliehe neue Landesstatut auch in dieser Beziehung manche Verbesserungen.!Selbstverständlich kamn es sich bei einem Status o r •t h o d o x e 1• Gemeinschäften u i c 111 t um ein1 ähnliches! d i siz iipliuiar i s c 11 e 6 G e r i c h t s v e 1• if a 111• e n, wie das gesohilderte jugoslawische handeln.!Das betont ja der Verlasser selbst •mit seinem Hinweis auf die andersgearteten Verhältnisse. Die Gemeinde i11׳ eigener Machtvollkommenlheit kann;bei aller Autonomie gerechterweise niemals selbst Partei und'zugleich Richter sein. Auch der Rabbiner kann es nicht. Die Konfession aber als solche sollte gerade!zur Wahrung ihres religiösen Geistes und ihrer!Autonomie!für ein Gerichtswesen sorgen, das seinen Aufgaben vollkommen gewachsen ist auch gegenüber Gemeinden und Rabbinern, deren Konflikte die ruhige Entwicklung der Gemeinschaft gefährdet. In unserem autonomen Grundgesetz, dem Schulchan Aruch, dessen autoritäre Macht in, den inneren Angelegenheiten der Konfession und ihrer Lokalgemeinden auch im alten Statut zur Not ausreichend gesichert ist, und im!Anschluß durtan in der reichem Responsenliteratiu־ allev Zeiten findet sich eine Fülle von, Material zur befriedigenden Lösung aller hiehergehörigen Fragen und zur Schaffung eines gerechten Disziplinarstatuts, dem sich niemand widersetzen dürfte, ohne mit der Konfession überhaupt zu brechen, Miau müßte nur dieses Material mit Sachkenntnis!und einwandfrei herausheben. Leider ist bis zur Stunde nach' •dieser Richtung hin fast nichts ,geschehen. Die einzige, mir aus neuerer Zeit bekannte, allerdings sehr Inhaltsreiche. Arbeit auf diesem Gebiete!ist das neue Werk des Herrn Qberraibbiners Israel Reich in Batorkesy. Aber auch dieses Werk ist noch nicht ׳abgeschlossen und gibt — als Arbeit eines einzelnen, wenn auch gut ausgerüsteten Berufenen —!nicht über a 11 e s Auf- .{jchluß, was das konfessionelle Leben hervorruft. Das könnte lediglich ein Statut, das von gutem Willen ge- •schaffen, von geschulter Sachkenntnis geformt uud von unbeugsamer Zielsicherheit zum bindenden Gesetz er* hoben werde« wüßte. Ich glaube, auch die obigen ‘Zellen des Herrn Qberrates Dr.!Pick wollten nichts -anderes, als diese Frage ׳wieder ins -Rollen bringen. HB. Hie Böhmen — lue Podkarpatska Bus. Wir veröffentlichten in Nr. 2t eine Zuschrift aus einem böhmischen kleinen Orte, in der die Ans i e aittng religiöser Juden aus den wirb schiaif tHeben No-tge!b ieten d er R:epu>b11!ik in den der Auflösung und «r׳e 1 iigiiosen V/erkümm-e ruing pr1ei1sfgeg©!be‘nen Maisehen Gemeinden in!Böhmen und Mähren angeregt wird. Wir knüpften an diese 4 Anregung redaktionell einige Bemerkungen, worin Wir auf gewisse der.zeit noch nicht!behobene Mängel einerseits in der Volkserziehung unserer Massen und ,anderseits in der rechtlichen Stellung des orthodoxen^ Judentums in den böhmischen und mährischen Gemeinden als ein vorläufiges Hindernis zue Verwirklichung eines solchen Planes hiowiesen. Darauf erhielten wir vom ersten Einsender die folgende Zuschrift, die wir zur Klärung der Frage ebenfalls unverändert der Oeffentlichkeit übergeben: Sehr geehrte Schriftleitung! Für die Veröffentlichung meiner Zeilen danke ich bestens, nur hat mich Ihr Kommentar etwas enttäuscht — jedoch nicht entmutigt! Sie schreiben , unter anderem: ״Solange aber, wir selber uns gegen den von dort zu uns dringenden Geist der religiösen Verkümmerung unausgesetzt im Abwehrzustand. befinden“ usw. Also, verehr,tester Herr Redakteur, halten Sie die Orthodoxie wirklich für so schwach, -daß sie von dem ״Abwehrzustand“ nicht zur Offensive übergehen kann? Wir sind in -Böhmen zirka zehn gesetzestreue Kultusbeamte und uns allein will die Orthodoxie (nach Ihrer Meinung) in dem Kampfe gegen die Assimilation lassen?? האחיכם ילכו למלחמה יאחם תשבו פה Noch ist es nicht zu• spät und ginge noch manches zu retten. Möge nicht die Zeit kommen, in der sich die Orthodoxie wird reuevoll sagen müssen: אבל אשמים אנחנו על אחינו אשר ראיני צרת נפשו וכי׳ In manchen Gegenden ist es schon soweit gekommen, daß die zwei bis drei Familien, •die in einer ehemals großen Kehiloh, jetzt total verlassenem Dorfe wohnen, die Schul, da ihnen die Mittel fehlen, um das Gebäude zu erhalten (oder auch vielleicht das Interesse) ver- kaufen unddie dann als Stall benützt wird. Daß ein Zuzug von gesetzestreuen Elementen von Nutzen sein kann, beweisen die Städte Mährisch-Ostrau und Teplitz in Böhmen. Natürlich wäre ein Zuzug von Kaufleuten zwecklos, aber selbst in unserem kleinen Städtchen könnten Handwerker, wie z. B. Zimmermaler, Tapezierer, Schneider, ja selbst sogenannte Marktfieranten sehr gut ihr Auskommen finden und — beiden wäre geholfen. Nun bitte ich Sie, sehr geehrter Herr Redakteur, legen Sie die Sache nicht ad acta, sondern fördern Sie sie. Wir entsprechen dem Wunsche des geehrten Einsenders, indem wir seine Anregung hiemit abermals unseren Lesern und allen jüdischen Körperschaften, -die .-sich entweder mit der Linderung, der jüdischen Not in PadkarpatS'ka Rus oder •mit der,geistig-religiösen Wieder-, aufriebtung des Judentums in den,’ historischen Ländern beschäftigen, vermitteln. •<;. Der •Sache selbst wäre auch schon damit viel gedient, wenn diese Frage mit -der gleichen Wärme wie die obige Zuschrift auf der Tagesordnung, gehalten würde und über sie nicht — wie das bei uns üblich ist — gleichgültig hinweggegangen wird. Wem das Schicksal des Judentums am Herzen liegt, wird Mittel und Wege suchen, einen guten Gedanken zu verwirklichen, •auch wenn hiezu erst die Voraussetz 11 ngen geschaffen werden müßten. Weiße Zähne: Chiorodont Dem ״Rozvoj“ aber, der in seiner jüngsten Nummer von dieser Anregung mit der Bemerkung Notiz nimmt: ״Je to naivni voläni asi velmi prosteho cloveka, ktery se domnivä, ze zidovsiki u naäs mozno izadhräniti pejzy nebo S'ulchanaruchem“, •möchten ■wir in Erinnerung bringen, daß ״P e o t h 11 n d!5 c 11u 1 c h a n A r u c h“ •dem Judentum immerhin bessere und bewährtere Lebensgestalten des Judentums erwiesen haben als alle die Rat- Schläge, mit denen etwa •der ״Rozvoj“ aufwarten könnte. Dem ״Rozvoj“ fährt der Schrecken in die Glieder, wenn er hört, daß das Judentum in. den historischen־ Ländern unserer Republik zu neuem Leben erwachen könnte. Er fürchtet den Einspruch der ״Robotnicke noviny“, die in ihrer überhitzten Phantasie auch von den Tschechisch lernenden jüdischen Kindern in Podkarpatska Rus eine Ueberfiutung der historischen Länder befürchtet. Den Leuten •der ״Robotnicke noviny“ Sind die Juden, die nach dem •Rezept des ״Rozvaj“ leben und denken, nicht viel lieber •als die Juden mit ״Peoth,,und Schulchan Aruch“.' Hören wir also mit denartig’an Mätzchen auf, wenin1 in ernster Zeit ernste Fragen des Judentums erörtert werden! Rabbi Ar<?n Guhwmn S״T Aus Vraiiov n. T. wird uns geschrieben, daß dort Herr Aron Guttmann in seinem 82. Lebens- Jahre verstorben ist. Am 25, des Monats Ijar ,geleitete man ihn zur ewigen Ruhe. Herr Aron Guttmann war einer der Hervorragendsten der orthodoxen Judenlieit unseres Landes, bei dem sich Thora ügedülo harmonisch einten; Von seinem großen talmudischen Wissen gaben Zeugenschaft seine mehrere Jahrzehnte hindurch in den Zeitschriften ״Teltal-pijaus“ und ,;Vajlaket Josef“ erschienenen wissenschaftlich wertvollen Erörterungen und seine zurückgebliebenen mehrbändigen Ualachisehen und aggadischen Werke, Seine große Kenntnis des Talmuds bewunderten seine •Bekannten) •und umschwärmten ihn, den begeisterten Kämpfer für Thora und Judentum,• Bezeichnend für sein .großes Wissen ist folgende .interessante Reminiszenz. Als Vranov n, T. noch zu Ungarn gehörte und Herr Aron Guttriiann •als. Mitglied der orthodoxen Landeskonferenz in Budapest mit den großen Gelehrten des Judentums, mit den Rabbiuern, zusaromeukam, stellte ihn dev Uzhoroder Oberrabbiner Low זיל dem Großwardeiner Oberrabbiner Fuchs זיל mit den Worten vor; ״Ich stelle den berühmten Talmid Qhoohom vor, wir haben wenige in ganz Ungarn unter den Baale battim, die so viel Wissen habe», wie £» Aron Guttmann“, Zu diesen schönen anerkennenden Worten •fügte der dort anwesende JBeregsäsef Oberräbiner •Pf hinzu: ״Wir haben wenige unter den-tCliSbineftt, die mit sörviel Wissen begäbt sind, \vie R. Aron Outtaranit“ ־— Genannter jvar Jahrzehnte hindurch Präses der VMibyet Knititsgeüteihöe, der Schass Chewra* der Öhewra ftadisclia, üim *erwarb sich in dieser seiner Tätigkeit ruhmvolle Verdienste. Seine הלי יי verlief unter großer Teilnahme, bei welcher das Publikum mit tränenfeuchten .Augett die tote Hülle des R. Aron Guttmann unigab. Die Herren Lasar E!11 fengr.11 ber, Oberrabbiner in Vranov n. T״ und Wilhelm Fried mann, Oberrabbiner aus Nyiregyhaza, des Verstorbenen Schwiegersohn, hieltenergreifende Trauerreden, Ch-awal al Deawditt! Der neue tschechoslowakische Konsul in Jerusalem* Zum Nachfolger des in die Zentrale hach -Prag berufenen Konsuls von Jerusalem Wladimir F r i c ist der Öbersektionsrat des Außenministeriums Josef Kadllec ernannt worden. Er wird -seinen neuen Posten am 1. September antreten/ Zum Konsularbereich von * Jerusalem gehören Irak, Hedschas und Transjordanien. Ueber das bisherige Wirken des neuernaniiten Konsuls weiß das ,Prager Tagblatt“ folgende Daten zu berichten: Kadlec, der 1889 in Pribram geboren ist, w;ar Professor an der Höheren Gewerbeschule, ,ehe er 1919 in den diplomatischen Dienst trat. Sein erster Posten war Belgrad, wo er an der Gesandtschaft zwei Jahre die Stelle eines Sekretärs bekleidete. Dann war er zwei Jahre Konsul, in Varna und von 1925 bis 1930 Legationsrat an der Gesandtschaft in Albanien, die er -als Charge d‘Affai׳res leitete. Während dieser Zeit be- -schäftigte er sich eingehend mit den, geschichtlichen und wirtschaftlichen׳ Verhältnissen des Landes. Die Ergebnisse seiner Untersuchungen ,sind in zwei!Büchern niedergelegt: ״Diplomatische Geschichte Albaniens“ und ״Wirtschaftliche Uebersichten Albaniens“. Kadlec ist auch Mitarbeiter an der vom Außenministerium herausgegebenen Revue ״Zahranicni politika“. 1930 wurde er neuerdings nach Prag zurückberufen, um nun im Spätsommer seinen neiien Dienstposten anzütreten. Bei Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, gestörtem Schlaf, schlechter Laune, gereizter Stimmung greife man sogleich* zu dem altbewährten ״Franz-Josef“- Bitterwasser. Berichte von Oberärzten in Heilanstalten für Magen- und Darmkrankheiten betonen, daß das Franz-Josef-Wasser ein ganz vorzüglich wirkendes natürlichis Abführmittel ist. Das ״Franz-Josef“-Was.ser i§t in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Jüdische Versammlungen in Mähren. Am 22. Mai -fanden in Brünn Sitzungen und Ver- Sammlungen verschiedener jüdischer. ,Vertretungs- 1körperschaiften statt. Die Sitzung der -Leitung des Landesverbandes der israelitischen K-ultüsgemeinden in Mähren!begann mit einer Trauerkaindgebung •für ihre verstorbenen Mitglieder Dr. Moritz ׳Brunner und Dr. Max iBeer und beschäftigte sich hauptsächlich mit laufenden Angelegenheiten. Auch in der Voll versaminlun.g des Verbandes widmete Dr. Levy in Vertretung des Vorsitzenden den beiden Hingeschiedenen einen warmen Nachruf. Der Bericht der׳ Leitung wurde •nach einer (kurzen Debatte über die Unterstützung der jüdischen Schule in Brünn zur Kenntnis genommen. Die Viö 11 ve,1• s amml un.g der Rabbiner Mährens und Schlesiens beschäftigte!sich u. a.. mit dem gänzlichen Fehlen geeigneter, auch dem neuzeitlichen Geschmack!und modernen pädagogischen Grundsätzen entsprechender Religionsbüoher an Volks-, Bürger- und Mittelschulen. Rabbiner Dr. Baß erhält die -Zustimmung zur Ausarbeitung eines neuen Planes. Mit freudiger Genugtuang -wurde zur Kenntnis genommen, daß nach energisoher Intervention beim!Landesamt für Böhmen!ein Erlaß erwirkt wurde, demzufolge die Beschlüsse von Gemeinde- und Stad-tvertretungen, die das r i t u el le Schlachten;untersagt haben, aufgehoben und a n u 11 i e r t erscheinen. Es -wird angekündigt, daß demnächst die tschechische U eb e r s e t ׳z un g de s erste n 1B uclies der Thora erscheinen werde. Nach Erledigung diverser Verbandsgeschäfte!hielt Rabbiner Dr. Kahan!(!Znaim) einen* Wissenschaftliehen Vortrag über ״Zweifelhafte Subjekte in einem hebräischen Satz“. Vorträge in Prag. Der Verein ,ySinai“ in Prag veranstaltete zwei Vorträge, die starken Besuch aufwiesen und hei sämtlichen!Zuhörern großes Interesse weckten. Herr Dr. Isidor J e i t e i e s hielt im Sitzungssaal der Chewra Kadischa einen halächiselien Vortrag über das Hai lei, der das Thema nach allen Seiten gründlich behandelte. Herr!Prof. Dr. Eugen -Lieben wählte ■zum Gegenstand seines Vortrages ,Politik und M o r a 1“ und bot in sehr interessanten Ausführungen eine Psychologie des Antisemitismus unter den Völkern. Beide Vorträge ernteten reichen Beifall, Die bekannte, ״Pension Weiß“, Laurana bei Abbazia, ist in ein neues Haus verlegt worden. Unmittelbar am Meer gelegen, alle Zimmer, mit Loggien versehen und mit größtem Komfort ausgestattet. Bei zeitgemäßen ,Preisen anerkannt erstklassige Verpflegung. Ueber streng rituelle Verpflegung stehen die besten Referenzen zur Verfügung. Verlangen Sie Prospekte!! Gastvorträge in Senica n. V. Aus ftenica n. V. wird uns!berichtet: Vergangenen שביעית weilten •zwei illustre Gäste in unserer Mitte, die Herren S. G r ü n au!s Turaluka,!Schwiegersohn des verehrten Mitgliedes unseres engeren Vorstandes Herrn Moritz Winter, uud Daniel Grünwald aus Nerve Zamky. ßohn des über unsere Gemeinde hmaus rühmlidist bekannten . Herrn Samuel Grüuwald, Diese Gelegenheit!benützte der agile Chewrad^^s^^Pr-stand und beehrte sie mit der Abhaltimg vpü Gastvortrügeu» welcher Aufgabe sieh beide Redner?aur• freudigen Ueberraschunk aller Zahörer in außercrdejitUch gelungener Weise entlediigten. Sie wiesen beide eindrucksvoll auf den Umschwung •hin, der sieh -hier dank der hingebungsvollen Tätigkeit unseres Herrn Oberrabbiners vollde^t, und ,faröerten die Gemeinde auf, sich ihrer großen. Yergühgeabeit ׳würdig zu erweisen, Wir glauben auch, auf dein besten Wege des Aufblühens unserer Gemeinde ziu sein, So wird bei uns הול חילה wieder vernommen. Die Jesehiwa unseres