Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 23 (9.6.1932)
- Date
- 1932-06-09
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 23 JÜÜlSCttfc PRESSE Seile | 3 Tschechoslowakei I Rings um die Orthodoxie in Podkarpatskä Rns. Die Diskussion uni clie orthodoxe Organisation in Podkarpatskä Rus, die durch die Beschlüsse des Delegiertcntages von Sevijus und die Wahl Sr. Ehrvv. des Herrn Oberrabbiners Duschinsky aus Hust zum Präses des provisorischen Landesausschusses in das Stadium unaufschiebbarer Entscheidung geraten ist, geht unausgesetzt weiter. ״Diskussion“ ist vielleicht zu müde gesagt; man kann das schein ganz gut auch ״Kampf“ nennen, allerdings glücklicherweise bloß ein Rede- und Schreibkarnpf, unterstützt von den üblichen Wettlaufen in die Büros der entscheidenden Staats- und Landesämter. Wir könnten unsere Berichte aus der Kampffront mit Auszügen aus den zahllosen Tages- und Wochenblättern von Podkarpatskä Rus fortsetzen. Diese müßten aber die Leser ordentlich langweilen. Demi ein neues Moment oder neues Argument ist seit unserem letzten Bericht weder für den Munkacs-Uzhorodcr noch für den Hust- Scvljuser Standpunkt in die Waagschale geworfen worden. Erbauliches bekommt der Leser in diesen Artikeln der nichtjüdischen Zeitungen — wo sich die innerjüdischen Auseinandersetzungen mit weniger Widerstand von seiten der Redakteure zur Siedehitze steigern lasseti — nicht vor die Augen. Der jüdische Leser einmal sicher nicht. Ob der Nichtjude sein Ergötzen daran findet? Auch das dürfte zweifelhaft sein. Vorwärts kommt die Organisierung der Gemeinden auch dann nicht, wenn sämtliche nichtjüdischen Leser dieser ungarischen und tschechischen Blätter die felsenfeste Ueberzeugutig von der gegenseitigen Minderwertigkeit der beiden kämpfenden Parteien schon gewonnen haben. Auf jüdische Leser .hingegen wirkt nicht einmal mehr das vor einigen Tagen hcrattsgegebeue Rundschreiben der Uzhoroder Gemeinde überzeugend, das zwar ausnahmsweise nicht in einer ־Ungarischen oder tschechischen nichtjüdischen Zeitung erschienen ist, aber trotzdem an Gründlichkeit manches zu wünschen übrig läßt. In diesem Rundschreiben, das die UÜberschrift ״P r o g r a mm zur Schaffung einer Organis atioii aller o r 111. - i s r. K u 11 u s g e m e i n d e n, res p. z ur Errichtung einer selbständigen orthodoxen Z e n t r alka.nzlci f ii r P o dkarpatskä Rus“ trägt, beginnt die ״Entstehung der Frage“ nicht etwa mit der Weltschöpfung, sondern im Oktober des Jahres 1931. Alles, was in einem Jahrzehnt, also seit der Gründung des tschechoslowakischen Staates und der Wiedererrichtung und gesetzlichen Bestätigung der orthodox-jüdischen Konfession für die Slowakei und Podkarpatskä Rus geschehen ist, existiert einfach nicht! Man denkt sich geschaffene Tatsachen aus der Welt hinaus und glaubt damit zur Lösung von konfessionellen Organisationsfragen Entscheidendes beigetragen zu haben. Was sonst noch in diesem Rundschreiben gesagt und umständlich erzählt und namentlich, was von dem ״Programm“ wirklich verraten oder nicht verdeckt wird, riecht verdächtig stark nach Spuren von dem berühmt .gewordenen Plan eines ״G e m e i n d e b u n d e s“, der schon vor dem Oktober des Jahres 1931, nämlich vor m e h r als sec h s J a• h r e n, von dem Uzhoroder Zionistenführer Dr. Juskovics vorgcschlagen und von den Körperschaften der Uzhoroder Gemeinde mit Haut und Haaren akzeptiert wurde. Das wird aber verschwiegen. So arbeitet man nicht, wenn man sich gegenseitig aufklären und mit gemeinsamen Kräften Dauerhaftes leisten will! Die orthodoxe Judenheit in der Slowakei verfolgt die Auseinandersetzung ihrer Gesinnungsgenossen in Podkarpatskä Rus mit aufrichtiger Anteilnahme, ohne ihre eigene Meinung den podkarp.-russischen Gemeinden aufzuzwingen. Sie wird selbstredend trachten müssen, das Interesse der orthodoxen Allgemeinheit in vollem Maße zu stützen. Dies kann aber reib u n g s 1 o s nur geschehen, wenn nicht ״gekämpft“, sondern sachlich und ehrlich ״diskutiert“ wird. Wem die Obhut über jüdische Kindererziehung anvertraut wird. ־Dem ״Prager Taghlatt“ vom 29. Ma!i entnehmen wir die folgende Notiz: ״Die Sensation von Waag-Neustadt. P 1■ e ßfl>11 1• g. In ‘Waag-Neustadt wunde zauin Präses des jüdischen Sehulstuhles Advokat Dr. Ernst Tyr o- '1 e r ernannt, obwohl Stimmen laut wurden,, daß er nicht Jude sei. Einige Mitglieder der KiiltUiSgenieiinde . reisten nach Budapest und!suchten dort sämtliche römisch-katholischen Pfarrämter auf. Sie «teilten fest, daß Dr. Tyroler im Jahre 1919 in Budapest getauft worden ist. Als Taufpatin füngierte damals .Gräfin Elisabeth Bafthyänyi, als Taufpate ein Kaplan des Pfarramtes. Der Taufschein, den die Waag-Neustädter Detektive der Kultusgemoinde gegen einen Erlag von 3 Peugö erhielten, wurde nach Waag-Neustadt gebracht, wo der Fall das Tagesgespräch Bildet.“ —!27 ך Csl. Klassenlotterie beginnt schon am 14• Juni Ueber mow.ooo kc hat die Staatsverwaltung an Treffern bar und ohne jeglichen Abzug ausbezahlt* Mali könnte weinen über die Frivolität, mit der in vielen Jüdischen Gemeinden die Angelegenheiten der Jugenderziehung behandelt werden. Gewiß, die Wahl eines Getauften zum jüdischen Scliuivorsteher in Novo Mesto u. V. (Waag-Neustadt) ereignete .sieh nicht •i n der orthodoxen Gemeinde dieser Stadt lind gehört auch in nichtorthodoxen Gemeinden keineswegs zu den Alltäglichkeiten. Aber auch in orthodoxen Gemeindon — und in ncologen erst recht —!ist es nicht seiten, daß ׳in die Sch11lko.mmi.ssionen Leute gewählt werden, die sich in ihrer religiösen Gesinnung und in ihrorn praktischen Verhalten gegenüber den!Fragen des יראת ש w״• Gibhut über die Jugenderziehung gesetzrstreuer Gemeinden ganz bestimmt als ■ungeeignet erweisen. Nach dem Statut christlicher Kirchen dürfen in den Schiilstuhl mir .Personen gewühlt werden, deren Treue zu den Prinzipien der betreffenden Kirche in Theorie und Praxis über jeden Zweifel erhallen ist.!Die ncologen Gemeinden haben nicht viel zu vcvlieven. Nur bei uns orthodoxen Juden;begegnet mau •solchen Anomallen. daß man sich auch heute noch, nach jnlirzelmtelangen, niederschmetternden Erfahrungen, scheut, in den Landeslind Gemeimlestatulen Vorkehrungen dafür zu treffen, daß das a 1 1׳ e r \v i c h t i g s t e Gebiet der Religionspflöge — unseres Erachtens mindestens so wichtig wie Rabbimit. Schecliita u. a. dgl.l —, nämlich d i e S o 1־ g e f ii 1• c i 11 e t h o r n t r c u e J ,11 g e n derzfi e 11 11 u g, nur in religiös vertrauenswürdige ׳ILiinle gelegt wird. Der getaufte Wächter über die jüdischkonfessionelle Schule von Nove Mesto 11. V. ist freilich ein lEinzelfall. iBezeiehneud dabei ist aber der Mangel an Weitblick und an Verantwortungsgefühl bei der Auswahl der Seliuikominission und das ist zu unserer Schmach auch in orthodoxen Gemeinden leider — kein Eiuzelfal!! Müssen jüdische Gemeinden an katholische Pfarriimter Abgaben leisten? Diese prinzipielle Frage beschäftigte jüngst 1111• ־,ere politischen Behörden in einem gegebenen Fall, ׳der ihnen zur!Entscheidung vorlag. Sie tauchte in der Getneimle IIo I i c in der Slowakei auf, wo c\s seit alter Zeit!Brauch war. daß die jüdische Gemeinde au das ׳dortige katholische Pfarramt eine jährliche Naturalabgabe leistete. Von wann und aus welchem Anlaß ■diese Leistung datiert, ist nicht bekannt. Sie ist aber in einem alten Protokoll des katholischen Pfarramtes, in einer sog. ״Caiionicia visitatio“ a'ks bestehend verzeiohnet. Auf die einseitige iprotoikoll,arische Eintragung allein stützt sich auch der ■prinzipielle Rechtsanspruch des katholischen .Pfarramtes gegen die Holicer jüdische Gemeinde.!Diese erkennt den Anspruch auf diese Leistung grundsätzlich nicht an, zumal sie ihren Urisprung ganz bestimmt /in einet־ Zeit hat, in der die Juden Weiße Zähne: Chlorodont bürgerliche 'Rechte im alten ungarischen Staate noch nicht besaßen ׳und gezwungen wurden, zur Erhaltung einer Konfession beizutragen, der sie nicht angehörten. Mit de.m Besitz der biir.gcrliclven ■Gleichberechtigung und der!Freiheit der Religio ns Übung sei die Verp fliehtuiig zu einer solchen Leistung unvereinbar. Da aber das katholische Pfarramt von dieser Leistung gerade wegen ihres prinzipiellen Hintergrundes nicht abstehen wollte, kam die Angelegenheit vor die politischen Behördeii zur Entschedung׳. :Die ,Holicer jüdische Gemei 11de nahm hiebei die .Intervention der o 10 111 ׳• <! 0 x e n L a n d e s k •a 11 z lei i .11 B rat! s 1 ava in An- Spruch.!Diese vertrat die Suche ebenfalls wegen ihres prinzipiellen Charakters, obgleich die jüdische Ccs meinde Holic nicht zmr orthodox-jüdischen Konfession gehört. Obgleich es keinem Zweifel unterlag, daß auf Grund der geltenden ׳Rechtsordnung auf eine solche Abgäbe uks ,,öffentlich-rechtliche“ ganz gewiß kein An- Spruch erhoben werden könne, entschied die erste Instanz, •clais Bezirksamt in Uh. Skaliea, dennoch, daß ■die jüdische KiiUiisgemciucle in Holic verpflichtet sei, diese Abgabe an das ׳katholische Pfarramt auch weiter zu leisten. Das ,Bezirksamt 1begründete seinen Standpunkt damit, daß die Abgabe allerdings keine ״öffemlieb-rechtliche“ sei, sie stelle aber eine privatrechtliche Verpflichtung dar. Sic sei in einer ,,kanonischen Visitation“ enthalten und diese trage den Charakter eines ■nrivatrechtliichen Vertrage« zwischen der jüdischen Kultiisgemeinde lind dem katholischen Pfarramt. tim Appelilutionswege gelangte die Angelegenheit vor das;Landesamt •in Bratislava, weiches anfangs die- .ses Monats sub Zahl 26.34-2/32-6 den inappellablen Be- .scheid erbrachte, daß die Entscheidung des Bezirksamt es •in Uh. •Skaliea aufgehoben ■sei und daß für die Jüdische Kultusgeineinde ‘HoliÖ keinerlei Pflicht betdelie, diese Leistungen fortzusetzen, auch •nicht :in Form einer privatreckt׳!ichen Leistung. Diie kanonischen Visitationen •halben ■iitych Erkenntnis des Obersten Ver- ■wiultungfigerichtshoifes vom 15, XII. 1931, Zahl 17.908/51 nicht den Charakter eines pr.iv!atrechtlich׳e11 Vertrags, nie sind vielmehr einfache Protokolle über den fakti- «dien seinerzcitigeu Stand zur Zeit der bischöflichen Visitation. Wenn das •Pfarramt — sagt die Entscheidung — den Anspruch erheben will, ist es seine Sache, nachzuweisen, daß das Protokoll (kanonisclie Visitation) auf einem von beiden Parteien (jüdische KuRusgemeinde und katholisches Pfarramt) geschlossenen Vertrag beruhe. Diese Angelegenheit ist somit zugunsten der jüdischen ■Gemeinde in Holic^ inappellabel erledigt und wird für etwaige ähnliche Fälle als Präzedenzfall dieneu können. Seinestereröffnung an der Bratisiavaer Jcschiwa, Sonntag, den 23. Ijur, begannen an der Bratisiavaer jescluiwa die regelmäßigen Vortifüge cles ״Hauptschiur“ •m,it einem feierlichen Eröffnungsakt. Der ehrwürdige Jeschiwa-Leiter, Herr Gberraibbiner Schreiber, hielt aus diesem Anlässe •in Gegenwart des gesamten Rabbiliats, des Ceaneindevorstandes, der Jeschivva-Dozenten und einer großen Anzahl von בני תירה und אוהבי תורה eine groüangelegte Rede über die Wege cles Thoralern uns und der Thoraförderung und ermutigte seine Schüler zur begeisterungsvollen Hingebung all das heilige Studium trotz der großen Opfer, die 11 niserc Zeit ihnen auferlegt.■ Die Jahrzeit des Rabbi Awrohom Aron Katz ®צן"*♦ Aus Nitra berichtet man uns: Anläßlich des zweiten Jahrizcittages des großen Führers der Agudas jisroel Awrohom Ahvom Katz צל"?» veranstaltete die A׳gndas-Jisroel-Jugendgruppe einen Sijnni auf t״y '0$• Die Herren Rabbiner GI1. ׳Meislik und Rabbiner Simon Schreibe r hielten dabei beifällig aufgenommene Reden. Herrn Rabbiner Mcislik sei für die belehrenden und schönen Vorträge während des Lernens der ganzen מסבת auch an ׳dieser Stelle Dank gesagt Fortschritt in der Einbürgerung von Juden in der Tschechoslowakei. Im Jahre 1930 sind, wie das Statistische Staatsamt mitteilt, in der Tschechoslowakei an 1398 Personen israelitischer Konfession (636 Personen jüdischer Nationalität) Staatsbürgerschaften erteilt worden, davon in Böhmen 60 (13), in ,Mähren und Schlesien 69 (41), in der Slowakei 1020 (216) und in •KarpatlioMißland 449 (366). Die Juden bildeten 19,3 (7,68) •Prozent aller in den Staatsverband neu aufgenoiutneiicn Personen. Tn der gleichen Zeit wurden aus dem Staatsverband entlassen 752 Israeliten (74 Juden), davon in Mähren 209 (6), in Böhmen 164 .(3), in der Slowakei 362 (5) und in Karipathorußlancl 17 (15).!Der Ueberschuß an neu erworbenen Staatsbürgerschaften bei den Juden betragt daher im Jahre 1930 846 (562). Im Jahre 1929 wurde 1108 Juden Staatsbürger— sehaft erteilt, davon 794 in der Slowakei und 202 in iKnrpnthovußlaml. Gleichzeitig wurden 647 Personen, entlassen, so daß der Ueberschuß nur 46i betrug. Die neu;in den Stantsverband aufgenom,menen Juden bildeten 18.35!Prozent aller neuen Staatsbürger. Gastvortrag in der Bratisiavaer Aguda. Herr Oberrnbbiiier Moses F i s c 11 e r aus Sp. st. Ves weilte letztenש'פ׳במרבר in Bratislava und wurde mit der Abhaltung eines Vortrages in der Agudas Ji.b־oc<ij!-J11)gcu1d:gruppc beehrt. Boi (stark überfülltem Saale entsprach der verehrte Redner dieser Einladung und (bereitete damit allen Anwesenden einen geistigen Genuß von ungewöhnlicher Feinheit. Herr Oberrabbiner Fischer rechtfertigte seinen guten Ruf in vollem Maße. Der ausgezeichnete Vortrag, von einer geistesscharfeu luilachischcn Erörterung eingelcitet, bot auch in rednerischer und formeller Beziehung Meisterhaftes. Inhaltlich zeichnete sich der Vortrag durch die 'Riefe der Gedanken und umfassendes Wislsen um Agudas Jisroel und die jüdischen Zeit probt eine aus. Seine verständnisvolle Begeisterung für Agudas Jisroel und die •schönen, in geistreiche Deutungen zahlreicher Bibel- und Tailniudstelleii gekleideten religiösen Mussarwarte übten auf die Zuhörer 1nachilua.ltigc111!Eindruck und lösten rauschenden Beifall aus. Frieden zwischen den Gemeinden in Nove Mesto n. V. Aus N o v c M e st o 11. V. wird uns berichtet:־ Nach zehnjährigem Kampf zwischen der orthodoxen und der Status-q uo-Gemeinde ist es endlich gelungen, den Frieden zwischen ihnen herzustellen. Unter Vorsitz des Herrn Hugo Tauber, Präses der Status quo isr. Kultus- ׳gemeinde, Wurde Sonntag die feierliche Friedenssitzung abgehalten, bei der sowohl der Vorstand der Chewra- Kadisdiu unte r Hnlmung der Hör re u ße ivnät Knausz und L. Fürst als auch der orthodoxe KultusiVorstand unter Führung des Präses Herrn Josef Lichten ׳b e r g und Herrn Vizepräses Max Handwerker ׳anwesend waren. Was dem früheren Gemeinde Vorstand nicht gelangen war, cla׳s •ist Herrn Hugo Taube r, dem der konservative Geist!in seiner Wiegenzeit bei seinem seligen Großvater, dem berühmten Verfasser des ״Sefer En Meir“, •cingeimpft wurde und der auch heute in diesem Geiste •das religiöse Leben in unserer Stadt fortpflanzt, gelungen. Es ist seinem Verdienste zuzuschreiben, daß sich die Chewra-Kadisclia-Vereiiie der beiden Gemeinden veremigteu ־ und nunmehr als eine Korporation ״Chewra Kadischa“ weiterbestehen werden. Gastvortrag in Kosice. Ans Kosice berichtet man uns: Am TOpr□'© ש״ה hielt der als agudistischer Redner bekannte Herr Mendel Stern aus Dun. Streda iu unserem städtischen Besiianiidrasch mit Zustimmung Sr. Ehrvv. des Herrn Oberrabbiners und des Gemeindevorstandes einen dreiständigen Vortrag über das Thema: ״Die Aufgaben des thoratreue n Judent ums für Chisuk Ha das Wehoeinuueh“. Eingelcitet von tiefen und gedankenreichen Thoraworteu und immer wieder angelehnt an herrlich gedeutete Stellen aus •den Aus- Sprüchen •unserer Weisen, entwarf der Vortrag eia Bild •der Gegenwart im jüdischen Lager und bewies unwiderleglich die dringende Notwendigkeit des engen Zusanunenschlusses all derer, •die das orthodoxe Judentum unterallen Umständen erhalten wollen. Im besonderen legte er iu interessanter Weise •die Ansicht der polnischen □*׳ גאונים וצדקund na in entlieh des ״Cbofe/z Chiajim“ und des Ger rer Rabbi in dieser Frage dar ׳und;berührte •dabei alle Probleme, mit denen sich die Gesamtorthodoxie beschäftigt. Dem Vortrag hörte die Versammlung bis zum ,Ende mit gespanntester Aufmerksamkeit zu und alle Anwesenden zollten dem glänzenden Redner Dank und Anerkennung. Gründung einer Agudas-Jisroel-Jugendgruppe iu Hunienne, Am מש״ק סר' □מדבר fand in Humen ne eine Versammlung der orthodoxen Jugend im Lokal des ״Bne Bei Fettsucht, Gicht und Zuckerharnruhr verbessert das natürliche ״ ־Franz-Josef“־Bitterwasser die Magen- und Darmtätigkeit und fördert nachhaltig die Verdauung. Forscher auf dem Gebiete, der Stoffwechselheilkunde versichern, mit dem Franz-Josef-Wasser glänzende Ergebnisse erzielt zu haben. Das Franz-Josef- Wasser ist iu Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich; neues! א ר ט ה. כשר neues! ttMUft "1.■ <°.? ־e DeliKateB Säialhase Zu beziehen bei Fa. Fischer & Künstlicher, Bcnskä Bystrlca Telephon Nr. 12S Telegramm-Adresse: ״Q A Z 0