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Jüdische Presse · 1932-03-18 · 11 (18.3.1932) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
18 (1932)
Issue
11 (18.3.1932)
Date
1932-03-18
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Herr Oberrabbiner Schreiber, der zielbewüßte Leiter der Preßburger Jeschiwa, hat keine Gelegenheit versäumt, um auf den Unermeßlichen Schaden hinzuweisen, der aus dem Mangel eines Internates sowohl dem rPytDri למוד als auch dem persönlichen Wohlergehen der Talmidim an der angesehensten Jeschiwa des Landes erwächst. Die Bratislava er Stadtverwaltung stellte in großmütiger Weise einen sehr wertvollen und in jeder Beziehung geeigneten Baugrund ‘ zur Errichtung des Internates unter der nun mehr unabänder- ״"*liehen Bedingung zur Verfügung, daß das Gebäude bis spätestens Ende 1932 fertiggestellt wird. Aus diesem Grunde allein schon wurde die Verwirklichung des Planes jetzt zu einer nicht mehr hinausschiebbaren Pflicht aller derjenigen, denen der Fortbestand der alten Jeschiwa, der die jüdische Welt soviel zu danken hat, nicht gleichgültig ist. Obgleich die wirtschaftlichen Verhältnisse äußerst ungünstig sind, rechnet man damit, daß die Förderer des Thorawissens und die Freunde der Jeschiwa auf dem ganzen Erdenrunde es an begeisterter Mitarbeit und persönlichen Opfern nicht fehlen lassen werden, um in den nächsten Monaten schon eine Institution erstehen zu lassen, die dem ganzen Judentum zum Ruhme gereichen und der Thora ein Bollwerk werden dürfte. , Auf Anregung des ehrwürdigen Jeschiwaleiters machte sich der Preßburger Ortsverein der J eschiwätalmidim den Gedanken zu eigen und ist nunmehr entschlossen, alle Widerstände ' zu überwinden, um die noch fehlenden Mittel zur Durchführung des in allen seinen Einzelheiten bereits durchdachten und gründlich vorbereiteten Planes in kürzester Zeit zu beschaffen. Ein aus etwa vierzig Mitgliedern bestehendes Komitee ‘hat die Werbearbeit in die Hand genommen und wird sogleich — zunächst in Preßburg und Umgebung — an die Veranstaltung einer großzügigen Sammlung schreiten. Die Ortsvereine der Preßburger Talmidim in anderen Orten des In- und Altslandes werden ohne Zweifel das gute ״ Beispiel nachahmen und mit Liebe und Eifer Baustein an Baustein fügen, damit das Gebäude noch vor Ablauf , der Frist vollendet wird und seiner heiligen Bestimmung übergeben werden kann. Wer sich zur Mitarbeit erbötig machen will, möge sich sofort bei der Jeschiwpleitung melden. Es gilt, eine neue Epoche in der ruhmreichen Geschichte der 'Preßburger Jeschiwa einzuleiten — ein Werk zur Ehre der Thora zu vollbringen, an dem Anteil zu haben, der Wunsch eines jeden g u ten Juden sein möge Bei Nervenreizbarkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit, Mattigkeit, Niedergeschlagenheit, Angstgefühlen hat man in dem natürlichen ״Franz-Josef“-Bitterwasser ein Hausmittel in der Hand, um die meisten Aufregungen, von welchem Teil des Verdauungsweges sie auch immer äusgehen mögen, alsogleich zu bannen. Aerztliche Berühmtheiten erkennen an, daß das Franz-Josef-Wasser auch bei Menschen vorgerückten Alters zuverlässig wirkt. In Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen erhältlich. Sind Sie geistig oder körperlich ermüdet? Massieren Sie Ihren Körper! Dies geschieht am erfolgreichsten mit unverdünntem Franzbranntwein Alpa. Eine solche Massage verbessert den Blutkreislauf, stärkt die Muskeln und erfrischt die Nerven. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzte über die Art der Massage. Chewrafest in Uhorska Ves. Die קדישא R^nUhorskä Ves (Ungereigen) veranstaltete am (י״ר אדר אי (סורים סטן eine.חברא סעודה. Der Vorstand der Chewra Kadischa, Herr Rafael Winter, ■begrüßte aufs herzlichste die Gäste und gedachte der vielen seit der letzten, vor 18 Juhren stattgefundenen תברא סעידה Dahingegangenen, die einst die Stützen der Gemeinde waren. Herr Lehrer Leopold Weiß und Kantor Abraham M e i e r 0 v i t s hielten längere Ansprachen und befaßten sich mit der Bedeutung des Festes. Ing. Emil W_eil|-Stupava gedachte der. alten Ungereigener Gemeinde und hob hervor, daß die Gemeinde trotz des im Jahre 1918 zufolge des Umsturzes erfolgten materiellen und moralischen Schadens den alten Traditionen von תירה ימציח treu geblieben ist. Herr Alfred Barabas, Präses der Kultusgemeinde, dankte den Gästen für ihr zahlreiches Erscheinen und konstatierte, daß dies ein!Beweis für■ die Treue und Opferwilligkeit zur Erhaltung der Gemeinde ist; Für den humoristischen Teil sorgte Herr Wi|helm N e u nia u n aus Bratislava, Herrn David Steiner gebührt Dank für die Dekorierung des Festsaales und der Tafel, Besonderes Lob sei den Damen Frau Johanna Steine r, Frau Rafael W i n t e r, Frau Sidi Steiner gesagt für die Zubereitung des ausgezeichneten Festmahlas, welches bis in die erste Morgenstunde andauerte. Beim Feste wurden ansehnliche Beträge für verschiedene wohltätige Zwecke gesammelt. Herr Ludwig Winter aus Bratislava veranstaltete eine Sanvinlang für den Kolel in Frez jisroel, Sijum in Sartäske Luky. Die vor zwei Monaten ins Leben gerufene Ag u d a.s;־ J is r o e 1 - J u ge ndgruppe in Sariäske Luky (Sebeä) veranstaltete am שקלים 'S סוש״ק in Verbindung mit einer MMaweh d’malkoh einen Sijum auf סס! ס3יח» dem außer den Gruppenmitgliedern auch etwa 20 Gemeindemitgüeder beiwohnten. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Feldbrand hielt bei der Mahlzeit, die eine wahrhafte של סציה fTfiVD war» den Sijuttivortrag, der in Inhalt und Form begeisternd wirkte. Vorsitzender Herr lg. Schwarz begrüßte die Erschienenen mit einigen flW) 31רי• Kontrollor Herr Josef M o s k o v i t s und Vizepräses Herr Armin Feldbrand hielten ebenfalls geistvolle aktuelle Reden. Das Hikowzu-Lied und andere Gesänge trugen zur Hebung der freudigen Stirnmung bei. Sijiimfeler in Tofnnla. Aus Tornala jadM uns berichtet: Am 21. Adar I fand unter großer‘Begeisterung das Sijiimfest der hiesigen Chewra ״Tiferes Bachurini anläßlich der Beendigung der ׳ קידושיןDD statt. Herr Rabbiner Efrajim Balajti trug einen schönen Hadron vor. Es sprachen nock^Herr Rabbiner S. D. Reinitz und andere Herren. Sämtliche Redner würdigten die Tätigkeit ■des Vereines. Zum Schlüsse spra<m unter großem Beifall der Vereinspräses Herr Leopold Friedmann, auf dessen Antrag beschlossen wurde, nunmehr den Traktat 0 סחים im Verein vorzutragen. Von der Bratislavaer Jeschiwoli K’tano. Die ehemaligen Schüler der Rratislavaer ״ Jesghiwoh. K’tano gedenken, aus Anlaß des zehnjährigen1 Bestandes dieser Anstalt anfangs Nissan , ein W i e d e v s e h e n s f e s t, verbunden mit einem Sijum auf סדר נ ז יק י ו zu veranstalten. Anmeldungen zur Teilnahme sind zu richten an: I. Kolm, Bratislava^ Stefanikova 1 a. Schomre Schabbos Stellenvermittlung der Agudas Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei. Landeszentrale: Bratislava, Edlhof. Offene Stellen: Anstreicherlehrling (Bratislava), Lehrmädchen für Spielwaren (Bratislava), Vertreter für Bürstenwaren (Bratislava), perfekte Köchin (Mafienbad), Lehrling für Textilwaren (Tek. Sarluhy], Lehrling für Modewaren (Bratislava), Kinderfräulein (Bratislava). Wäe suchen Beschäftigung für Kommis, Lehrlinge und Büroangestcllte in allen Branchen, Stenotypistinnen, Buchhalter, Zahntechniker, Drogisten. Inkassanten, Zuckerbäcker, Hilfsarbeiter, Köchinnen, Kinderfräulein usw. usw. Amtsstunden Montag und Mittwoch abends von 8 bis 9 Uhr. — Anfragen ohne Rückporto bleiben unerledigt! Statt Karten Wir laden unsere Freunde, Verwandten und Bekannten zur Trauung unserer ,Kinder Tera und Leopold welche בשטי״ס אייה Samstag, den 20. März, Q י״ב ארך um halb l Uhr in Sv. Jur (Sankt ■Georgen) stattfinden wird. ■ ך David Ehrenfeld und Frau, Leopold Rosenblüth, Wien—■Kosice Tel.-Adr.: Hochzeit Ehrenfeld, Sv. Jur. Manci Kohn Wilhelm Donnebaum Zenta Bratislava Verlobte Lili Lewien Jakob Grosinger Nov6 Zämky Topolöany-Ipolysäg Verlobte SUCHE bin Vollwaise, 27 Jahre alt, hübsch und temperamentvoll, nicht unbemittelt, häuslich E m E und. geschäftlich erzogen, musik-und sprachenfl £ kundig, dabei sehr fromm; Nähe Wiens wohnhaft, daher Mangel an Bekanntschaft, und suche׳ auf diesem Wege herzensguten Mann, der für. mich, alles bedeuten soll. Erwünsche sichere Position, definitiv Angestellter bevorzugt. Zuschriften unter ״Sulamith“ an die Wiener Administration dieses Blattes. ZUM OSTERFEST GEHÖREN FESTLICH STRAHLENDE FMSSBODEN UND MÖBEL VER. WENDEN SIE ZUR PFLEGE NUR lnne PARKETT-, LINOLEUM- UND XYLOUTH-WACHS. IN ALIEN EINSCHLÄGIGEN GESCHÄFTEN ERHÄLTLICH. AUFKLÄRUNGSSCHRIFT UMSONST DURCH. C1RINE WERKE JOSEF LORENZ & C.., EGER, שדרך הגון! 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Mincha 3.30 Uhr. p*wiD-6.50 ־ Uhr. -־ An Wochentagen: Morgengebet 6.15 Uhr, Minchah 6.15 Uhr, תענית אסתר Minchah 6.15 uhr, 6 פורים״־וזשכמה Uhr, 1-30 מנחה uhr. ־ Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Redakteur: Pr, Joel Pqllak, Wien, II., Gr.־ Pfarrgasse 3/3. •[- Für die Tschechoslowakei Jacob Joel Braun, 'Bratislava. ־ Druck; Druckerei* und Verla!gs?A,*G. lg. Sleinmann, Wien, PC, Universitätsstraße 6*8, ■ ־ י; L ־ ’: ■V\ ד-י.׳ , A J״,׳ ,

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