Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 8 (26.2.1932)
- Date
- 1932-02-26
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Februar stattfimlemlen Generalversammlung versendet soeben der Verein ״Wohltätigkeit“ zUr Unterstützung in Not geratener Juden in Bratislava seinen 29. Jahresbericht. Der Berieht zeugt von einer sichr .ersprießlichen und anenkennenswerten Arbeit im Dienste der Wohltätigkeit durch Gewährung von •kleineren, unverzinslichen Darteilen an Handel- und Gewerbetreibende. In dem kurzen, sachlich gehaltenen Bericht des Vorstandes und des Ausschusses an die ״GeneralVersammlung wird mit Recht auf die Steigerurig der Not im Berichtsjahre hingewiesen. Angesichts dieses .י Umstandes ist cs gewiß ein Zeichen treuer Öpferbereitschaft der Vbreinsleitung für die Ziele des Vereines, wenn es ihr gelungen ist. seine Leistungen, trotz des erheblichen Rückganges, seiner Mitglieder, auf ungefähr derselben Höhe zu erhalten wie im vora.ngegangenen Jahre. Der Verein zählte im Berichtsjahre 1931 865 Mitglieder (im Jahre 1930 waren es 933). Von den 281 eingelaufenen Gesuchen wurden 220 positiv erledigt!mit tsch. K 232.812 an Darlehen, Der Kassahericht balanciert mit tsch. K 291.852. Die Einnahmen :setze׳n sich im wesentliehen aus tsch. K 35,601 an Jahresbeiträgen, tsch. K 3205 an Tcmpelspendeüi, tsch. K 4055■ an diversen Spenden und tsoh. K 210.460 an .Rückzahlungen zusammen. Der Verein besitzt ein Vermögen von tsch. K 244.562׳. hievon die •Emil-Popper-Stiftung mit tsch. ׳K 15.347 und die Markus־und-Sophie-!Fiirst-Stiftung mit tsch. K 18.885. An ,Außenständen verzeichnet der Bericht derzeit tsch. K 435.193. Die Grippe überfällt meistens Personen, die zu wenig abgehärtet sind. Ihr Organismus reagiert in ungünstiger Weise auf ,das veränderliche Winter- und Vorfrühlingswetter. Durch regelmäßige Massagen mit dem Menthol-Franzbranntwein A.LPA wird der Körper abgehärtet sowie gekräftigt und gegen Verkühlung und Ansteckungsgefahr widerstandsfähiger gemacht. ist die Pflege von Patketten, Linoleum, Xylolithbödert mit C1RINE flüssir. dem noch nicht überö *. •’•**' tf offenen Hau wuchs i emm flüssig bildet keine klebrige ” Kruste, sondern einen trockenen, harten, dauerhaften und hochglänzenden WachsUberzug, der alle Fußböden licht wie neu erhält dritte flSsafg ist tthr in Originalflascben, farblos, rot, gelb und btaun, übe!all erhältlich Probeflasche umsonst durch cimmWERKE Josef Lorenz & Co., Eger SCHOMRE-SCHABBOS-STELLENVERMITTLUNG der AgudasrJisroel-Jugenclgruppen in der Slowakei, ' Landeszentrale, Bratislava, Edlhpf. Offene Stellen: Modewarenlehrling (Bratislava), Konfektionskommis ' (Bratislava), Tapeziererlehrling (Bratislava), Kinderfräulein (Topolßany), Bäckerlehrling (Topolcany), Eisenwarenlehrling (Surany), Anstreicherlehrling (Bratislava), Lehrmädchen für Spielwaren. (Bratislava), Vertreter für Bürstenwaren (Bratislava). Wir suchen Beschäftigung für Kommis, Lehrlinge und! Büroangestellte in allen ' Branchen,, Kinderfräulein, Köchinnen, Stenotypistinnen, Buchhalter, Drogisten, Setzer, Zuckerbäcker, Inkassanten, Hilfsarbeiter, Chauffeure usw. 1 Amtsstund'en Montag und Mittwoch abends von 8 bis 9 Uhr. Anfragen, ohne Rückporto bleiben unberücksichtigt! Bvie£ka8!ta11» Nitra: Ihr Aufruf ist weder unterschrieben, noch mit einer Stampiglie versehen, er kann also nicht veröffentlieht werden. Oesterreich im ״Großen Brockliaus“. Ein. paar Remerkuaiigen zum Erscheinen des 10. Bandes. (Kat—Kz, 800 Seiten, in Ganzleinen S 47.—; :bei Rückgäbe• eines allen Lexikons nach, den festgesetzten Bedingungen S 43.—.) -Mat dem neuen Bänd, der trotz aller Nöte und Schwierigkeiten der Gegenwart pünktlich zum angesetzten Zeitpunkt erschienen ist, liegt die Hälfte des grollen Werkes vor. Dies;mag Veranlassung sein, einmal rückblickend zu betrachten,, was bisher geleistet worden ist, um daran. 2u ermessen, was uns das Werk nach seiner Vollendung bieten wird־ Insbesondere sei einmal untersucht,. ob wir Qesterreieher mit der Berücksicihtigung der Dinge, die uns besonders angehen, im ״Großen Brookhaus“ zufrieden seih können, um es gleich vorwegzunehmen: wir können diese Frage mit einem vorbehaltlosen Ja beantworten. Die Vernachlässigung, die wir früher bei deutschen Nachschlagewerken gedegentlieh beklagen mußten, besteht nicht mehr: ״Der Größe Brockihaus“ läßt unseren Verhältnissen die gleiche eingehende Beachtung und Würdigung zuteil werden wie denen des Reichsgebiets, so daß wir das Werk auch in dieser Beziehung aufs wärmste empfehlen können. D|e6 zeigt sich zunächst in städte- und landeskundlicher Hin-. sicht: die untere Einwohnergrenze für die Aufnahme von Ortschaften ist die gleiche wie für das. Reichsgebiet. Wir finden unser österreichisches Ehrwald oder Braunau, unser Hoch joch oder die Iliwetke ebenso gut wie einen entsprechend wichtigen Begriff in Deutschlaiid. Auch hinsichtlich der Bebilderung, die bekanntlieh zu den großen. Vorzügen des. Werkes!gehört, hat Oesterreich nicht schlechter abgesebnitten als das Reich. Der zuletzt erschienene 10. Band zeigt uns — um nur ein paar Beispiele anizufiihren — Ansichten von Kitzbiihel und Klosterneuburg, das Benedikt!ueistift Kremsmünster, Burg Kreuzenstein bei •Koraeuburg und! Ku;f- Feste Geroldseck. Von Gustav Klimt, dem eheiryjjUgmi Führer der Wiener Sezession, ist das Gemälde ״Der Kuß“ aibgebildet. Auf der. Tafel ,,KrankenhausT finden wir die Darstellung eines Tagesranms im Krankenhaus der Stadt Wien in Lainz. Ferner werden Stadtpläne' von Graz, Innsbruck, Klagenfurtv .Lagepläne von Bädgastein und Ischl gebracht. Bei Artikeln über juristische Krageu folgÖn der Danstellung des reiclisdeutschen Rechts stete dac Abweichungen in Oesterreich, so daß;auch in dieser Beziehung ״Der Große Brockliaus“ ein guter Berater für jeden Oesterreicher ist. Dem Gebist der österreichischen Verwaltung ist genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Beispiele hiefiir geben Artikel wie Bundesgesetzblatt* Bundesrat, Eisen.bahntarife, My<pothoken.lM1 nken. iisw, Auch die ״Deutsche Literatur in Oesterreich“ ist in einem eigenen Artikel dargestellt. Wenn wir so an diesenlBeisipielen, die aus der Fülle des Gebotenen .herausgegriffen sind, mit Genugtuung feststellen können, daß auch die Wünsche des Oesterreiehers im neuen ״Großen Brockhaus“ erfüllt sind, mögen noch ein •paar Wort(? über die allgemeine Bedeutung dieses Nachschlagewerks, ani Platze «ein. Die Vorzüge früherer Auflagen des Brockliaus —;gewissenhafte Berichterstattung über dlfe Gebiete nicht ־ minder als dauerhafte und geschmackvolle Ausstattung — sind heute in glücklichster ״Weise dadurch ergänzt worden, daß man sich bewußt auf die praktische Verwendbarkeit des Welkes im täglichen Leiben eingestellt hat. ״Der Große. Brockliaus“ ist ja nicht zur Belastung unseres Gehirns mit ungeheurem Wissensstoff da —־ man soll ihn gewiß nicht auswendig־ lernen! — sondern gerade zur Entlastung: ‘jeder' wird darin nacbschlagen können, was ihm irgend; von Nutzen sein kann. Sei es, daß er Tatsachen, wisseti will: den Erreger und die Bekämpfung ■einer Krankheit, den Lebenslauf eines Nobel- Preisträgers, den Verlauf1 der Tsonzosolvlachten, die Aussprache von Nahtehb wie Chemnitz, Los Angeles, Grevenbroich, Kukliix-Ktlan. Oder daß er praktische Hilfe wünscht: Ratschläge für erste Hilfe bei Unglücksfällen oder Vergiftungen, über die Berufswahl der Kinder, über Rechtsfragen. Aus all diesen Einzelheiten ergibt eich das Gesamtbild eines Naolischlagewerks, das uns in tausenderlei Fragen jeden Tag unentbehrlich ist. Leipzig Wien II, Ob. Donausti. 85 Verlobte Charlotte Weber Leopold Frankl Tochter das. verewigten. Oberrabblners Rabbi Kaiman Weber;וצ׳ל P1 eS-t a,ny T opolßany-Bratislava Ve.rtab t e זזנהלת הישיבה דר׳״ה פ״ב ■טביעוז סזה ברבת &וזל שוב להב׳.החסן :המו״מ מ׳ צבי סרענסל.נ"?, לתלי איתשיו לאס מב ס׳ ׳שדה ו יעב ע ר תי׳ בה הרב הגאון ־המנמזו מוה״ר p‘ וועב־ער.זצי׳ל אב״ד דס״ק פישטיאן. haßen Ihren Sefern eine freuOige Ober* rafdjung bereitet* Inöem fte Den Qeflpreld ab S>bcuot auf TR.l/70 Im Abonnement ermäßigt hoben« ׳Die Crfpamld. beträgt beim!‘Abonnement läbrlld) Wärt 3,60׳ gegenüber ö«m bisherigen greife. 3Dcfifrtnann£?ßonatdhefte> Die fdjonfte Deutfcbe Atonatdieitfcbriftv hoffen bur<b biefe Rreldperbllilgung jebe beutfebe Sa־» mitte* wnb jebed! beutftbe J« erobern. ‘Sie 3«itfd)t1ft wirb natb bem ärtetlher Wer immer fcböncc. A3*ftetmaun4 ßlonatdhefte liegen, foft In (eöem fteftaurant u.£afe aüd »erber ln ouen Orten ©euttcbionba unö im 5(u»ianbe eefuw» eutiftein * «nöm Bedag ©eor|Aleftermann t״ ^raunfebwetg, Bitte fenßen ©le mir uncerblnOUcb unß foftenlod eine Probenummer oon Aleftermannd ,Jßonatdbeften mit 100 ©eiten 2ert< 60 bl« 70 eln»״unb buntfarbigen Bilbern unb etwa 7 JSunftbeilagen. 30 Bf. für Parto (audb Audlaiibdmarfen) füge l<b bei.?lamr!...... «IBM, (it S«ttenttAtt«110. 2 Tel. Ü.28.1-28 XIMZ«niralfriadhef, neben d.!. Tor, T«I.U-I8-Ü>83 MÖBEL erstklassiger Qualität erhalten Sie bei größtem Entgegenkommen in jederHinsicht nur im Möbelhaus REDLER, WIEN I, Wipplingerstraße 35 שימר שכס Hotel Barschak -ie"•"׳ °r s-chi-g3׳ ,46-4-39-Telephöri Ä____ כשי* .frn Restaurant streng rituelle erS klassige Küche כשף ■ אונצער אויפדכם דער איור. קולנווסנעמיינדע מ. ע. ראביגער יוסף■ באב» Aeußerst günstige Lage. Mäßige Preise. Spezialität: Uebernahme von Hochseiften. 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Eventuell auch zu Kindern Unter Adresse: Feigelstock, Castellezg. 20/16. מברכים אני בברכת מז״ט חמה ולבביח אה חברנו הנכבד, הרב הגמל בתוי״ש, חכי ממהלים יכו׳ מר גבריאל י^דא איליאיריפז*ט שליט״א, גבאי חברתנו לש»בר" לההקשדוסו בקשר שיח־בין ולההמנזהו יכהז יפאר ברבנית.בר"ק ה׳ שאמשאן יזכהי ה׳ ־נהל את ■עדתו בבביר והדר ־וישפיע עליהם לחזור! התורה והיהדות, להיות לברכה ולתפארת בקרב הארץ. חברה חריפות . ח ברה מגירות של הישיבה הרמה פרעסבורג תע״א Einheirat Für 26jähriges frommes Mädchen mit,Kurz- und Moder Warengeschäft wird frommer junger Mann, mögl. תורה p,■ vom Fache oder mit kleinem Nebenberuf, tschechoslowakischer Staatsbürger, gut Slowakisch sprechend, über 28 Jahre alt, gesucht. Offerte unter ״ט*בים השני□״ an die Bratislavaer Administration. Für junges Mädchen, wirklich schön, streng, religiös, intelligent, häuslich und: geschäftstüchtig, חול}DTYבמ> aus• weltberühmten, hochadeliger Familie, mit kompletter Aussteuer, modernsten »Möbeln usw., wird gutsituierter Kaufmann oder Beamter, eventuell bis 40 Jahren, תודה וי״ש P gesucht. Wer anstatt aufs trügerische, vergänglich.e Geld, vielmehr auf Schönheit, Jugend, Intelligenz, Herzens- und Familienadel Gewicht l'egt, erreicht hier sein Ziel vollständig. Anträge unter ״Lebensglück“־ an die Bratislavaer Verwaltung dieses Blattes erbeten. ■■*■■■■■■■■■«■«■■■■■■aa■»■■■■■«■»■■■aa!; Streng כ»ר Streng. 5 «פילו למהד^מן חמחדרין J PRAG. I. Bllkovä 1» > Haltestelle der Tramway Nr« 1 und 4 vom Bahiihot 2 ■•MW•■■ ■ ■■■ ■■■■■■■■ ■■■׳•■■’■■■■■■ ■•■ ■ ■ ■ Berufen Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die ״Jüdische Presse". Tag Adar Februar Fesachim Sonntag 21. 28. 69. Montag 22. 29. 70. Dienstag 23. . März 1. 71. Mittwoch 24, 2. 72. Donnerstag 25. 3. 73. Freitag 26 4. 74. Samstag 27. 5, 75. Adas Ji8roel (Schiflfschul). Gebetstunden in der Zeit vom 19; bis 26. Adar 5692, Freitag, den 19, Adar; Minchah 5.30 Uhr, ־ש״ק ם׳ כי תשא Morgengebet 7 und 9,30 Uhr, — Minchah 3;30 Uhr. — 6.20 מ״ש״ק — An Wochentagen; Morgengebet 6.15 Uhr^ Minchah 5.30 Uhr.' Eißentümer, Herausgeher, Verieger und. verantwortlicher Redakteur: Dr, Joel Pollak, Wien. K״ Gr, Pfarrgasse 3/3; — Für die Tschechoslowakei Jacob Joel Braun, Bratislava. Druck: Druckerei* und Ye?lags*A,*G. lg, Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 6*8,