Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 18 (1932)
- Issue
- 2 (15.1.1932)
- Date
- 1932-01-15
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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* *־ . V mmmm täg MNf ••Sömtteg*'־ töül?. •bis10 ׳;Uf1! abends statt/'Wöbtr hfebsf /dlh/Sefrhiriht '.(Ki'ifcttf &MföhättÄÄ äffi Dönnefstag/ GhüMfeSöhrRäSiihi am F&itäg, Utttf Vörträlö-tifttf' Disküssidhsä&ieiide a»/ Sott ft tag)י auch für GesfeHi^feeit• ׳(^feitüiigefts^Slie^ usfV) ge§bfg־tTsh/ /■ ■:/ד‘"/";■/' י1'”׳/'"" '■־׳ ־ .׳ .,'.;•• •' ’ •:,;,)J; ■,. י' יי'',- ■ •ל י 'י ‘ ־••"־“•''. ,׳ ■-י- '׳*־•*׳״י ״•#■ /*-■׳׳»^■fäü■M def altbewähfteii Märke , ‘ r ://; '׳v*,*■ '0'־ ״Heliefs .« גיבט •איהנען ׳ געוואהר, דאסס י' העזע ערציינניססע //; פעוילא0ןםליך כשוי י .זינד, אונד ראתדר אין יעדעם'יורישען היחע אהנע בעדענקק נעכרויכט' ווערדען יקאננעז ,"/ ,.1ווווווווווווווווווווווווווו!וווווווווווו!וווווווווווווווווווווווווו!ווו7. führung, auf jeglichen Luxus nach außen hin verzichtehd, glückselig bewahren sie den reichen Schatz altjüdisöher 'Kultuiuv'erke in ihrem LIeime; , . : Jüdische Frauen, ihr. •wisset gar nicht, wiey|el Gemütlichkeit in einer Tasse Tee’ in Freundeskreise genommen. liegen kann! Der nächste 5 - Uhr ־ Tee am Dienstag, den 19. Jänner, wird bei Jenny,Weil, II., Große Pfarrgasse 6, gereicht. , Samson Raphael Hirsch und* seine Schule. /Am Dienstag, den 5. Jänner, dem, Vorabend •des 27. Teweth, ■veranstaltete die ״Rabbiner-Hirsch-Gesell- Schaft“ anläßlich■ des Jahrzeittages vpn Rabbiner Samson Raphael ,Hirsch eine imposante Kundgebung zugunsten des von.' Rabbiner Hirsch gegründete’!! 1 Schulwerks (Sams'on Raphael' Hirsch 'Realschulfe, LyzeunLund Volksschule der Israelitischen• Religionsgesellschaft zu Frankfurt a. M.). Im Mittelpunkt der ,von etwa 1000 Interessenten aus allens Schichten der Frankfurter jüdischen Bevölkerung besuchten Veranstaltung' stand ein groß, ängelegtes. Referat , von Rabbiner Dr. Raphael ,Breuer .. (üben dessen Ableben wir , unten! berichten müssen). Redner, beleuchtete den; historischen Ursprung■ der. Einrichtung, einer' ’Frankfurter jüdisehen Schule auf’Grund der historischen , Unterlagen, die bis in das Jahr 1793 zurückreichen. Die damaligen' Bestrebungen führten im Jahre■ 1804 zur Gründung des Philanthropins. Im Jahre 1853 gründete Samson Raphael Hirsch .seine? Realschule als erste Schule, in Deutschland, welche eine Synthese zwischen den Bildungsidealen, der. :allgemeinen Kultur und dem ungeschmälerten Lehrinhalt •der jüdischen ( Religiöri, wie sie in;Bibel und7 Talmud niedergelegt ist, därgestellt. hat.. Redner führte aus, daß heute mehr denn je die jüdische Schule eine dringende Lebensnotwendigkeit für den Bestand der jüdischen Gemeinschaft darstelle. Während im 19. Jahrhundert der Rationalismus die Jugend in 'ihrer jüdischen Denkungsart gefährdete, ist es in der Gegenwart-1der Radikalismus, der auf die jüdische Psyche verhängnisvoll wirkt,׳ wenn ihm nicht schon bereits von der Schule aus entgegengetreten . wird/' י י י". "י‘.'. . ' 'י Rabbiner Dr. Raphael Breuer ־ .זצ״ל Am Nachmittag des vergangenen Sabbat ist in Aschäffenburg; Distriktsrabbirier Dr. Raphael Breuer, einem Herzschlag ־erlegen. Er erreichte ein Alter von '•nur 5- Jahren. Dje Trauer um den Heimgang dieses geistigen Führers, der gleich hervorragend als scharfsinniger •Gelehrter und' tiefschürfender 1 Schrift- :steiler •war, ist, überall, '.,wohin v die■■' Nachricht ל von seinem frühen Hinscheiden dringt, außerordentlich groß. Der Trauerfeier am Montag in. der Synagoge und . der Be- •statung auf dem israelitischen׳'Gemeindefriedhof wohnten außer allen Mitgliedern der׳ Gemeinde. Aschaffenburg .auch zahlreiche Führer des. orthodoxen Judentums aus Frankfurt und anderwärts bei. ' Dr. Raphael Breuer, ein Gelehrter und Kanzelredner von Ruf, war ein Sohn des 1926 verstorbenen Rabbiners der israelitischen Religionsgesellschaft Frankfurt am Main, Salomon Breuer upd ’Enkel von Sams'on Raphael Hirsch. Er übte 25 Jahre lang das Amt eines Distriksrabbiners in Aschäffenburg aus. ׳ ־ יצ׳ן Grabsteinaufstellung für Dr, KTrehberger. Sonntag, den 10. d.,.'wurde der Grabstein/ den. die Wiener Kultusgemeinde dem vor Jahresfrist verstorbenen Regierungsrat ׳ Direktor Dr, Salomon Krenberger und seiner ihm: im Tode .’nächgefolgten Gemahlin, gewidmet, hat; feierlich eingeweiht. Qberkantqr Einhorn yersah die kantorale Funktion; sodann sprachen ,Rabbiner Dr. ■X ' Taglicht,' Vizepräsident der Kultiisgemeinde Dr. Jakob,. Ornsteirt und/Moritz Felsenburg, Präsident der ״Rin’״ heit“. v . /;/ //.//•/ /<"■׳•;'•’./ / , /׳;//// Seaiästemöffiwag in der A, j, Jagendgruppe . Wien XX. -'- /״׳/,/."' ■ Am Mozze Schabbos, den 3,. Jänner, fand im neuen Lokale .4er! Agudas-JisrQebqügendgruppe Wien, XX,. Obere. Donäusträße 12/ die Efö/fnung des Winter- •Semesters 5603 mit einem Vortrag des Herrn Rabbiner Rothschild statt, zu dem sich eine '*stattliche!Zahl. Jugendlieber, aus der Brigittenau eingefunden hatten/Es war der Auftakt zu einer intensiven und erfolgversprechenden Arbeit, dfe: auch insofern schon Früchte gezeitigt hat, als die y,ereihsäbende seit der Zeit auch, sehr sehpti be: sucht sind. '־.// //״ '.'V-"' ////■/ /';."״/ // : /[' ' . Die Vereinsabende finden jeden Donnerstag, Frei- Lerniet de«;Daf HaiaH1n}t ן;; Adä AhläÖ des. gewältigmt^ Erfolges^,! gefJJfti*,־ tiätor de.s Öäf Öhjaumr, Eabb! Meier Schapira, Ltibiin, ih der;1Vmsahiittluhg am!d d.;effühgett hat, fishtep die/ 'Ägiidäi Jisroel, ätt jedett eihzeltien Juden den Appell, ih die Reihen 4def!,eilttehmer DaLHajauini-Sehiurim ,einautreten iirta ein Glied ih dieSef י großen Kette zu bilden, die däs Weltjüdefitütn ümspanftt. , >; A^jf-.YePwdisefi;. 1f1s|>esöftde,fe auf die Tatsäche, daß die Gem0f|.h1־P3öehim atti Efe\v Pessach beendet wifd׳ und daher für dte B’chäürittt einen, gkh^ besonderen Anziehungspüfikt bedeuten dürfte. / / ’ ״ * . 4• Der Däf-Hajaumi-Schiüf (/,fihdqt ' in . Wien! allabendlich äh folgenden Stellen Hättii ' Agüdas-jisroel Oftsgrüpp#-H., Leopoldsgasse .16; AgudäsJisrbel.-Jugendghippe, 1T% Flößgasse 1; Bethäusvprein Khäl-Ghasidijn, II., Ffah^HöchedUnger^Gasse 2;. Bethaitsverein 'Chäsidim,‘ II.,' H.er'minengasse 8; BethhüS- VTErein Chaside B.ojän, 11., Großh Schiffgasse 13) Großräbbirter Räbinöwitsch, II., Heinestraße 3; Bethäusvereih. Schomre Hadas,/XX.;~Ht5thfßargässe 34; Bethausverein Neweh-Scholaum, X., Rotenhbfgasse 22. ׳ '. Jtilius Rösenwäld gestorben. י Am Mittwoch, den 6. Jänner, abends, verstarb in seinem Heim in Chikagö Herr Julius Rosenwald im Alter vo.n 69 Jahrenv Er galt als der.Reichste Jude der Gegen-' wart und als י einer der; größten.); jüdischen - Philanthropen 1in der Geschichte., ־ : . / , Dritte Konferenz des polnischen Rabbinerverbandes. '1 Bei, Anwesenheit von etwa• 300 Rabbinern aus allen Teilen Polens wurde im großen■• Saale der Warschauer Jüdischen -Gemeinde die dritte -Konferenz des polnischen Rabbinerverbandes eröffnet. Unter׳ den Anwesenden bemerkte man die berühmten* Chassidim-Rabbis von Grodzisk, Radzimin / und Novominskp sowie Vertreter der . Regierung. ■ Auf der Präsidiümsfestrade sitzen Rabbi Kanal aus Blaszko, Rabbi' Mendel Alter aus ' Pabianiz, Abg. Rabbi Lewin aus Rzes'zow, Rabbi Bär aus Osorkbwo, Rabbi Lipschyz aus Kalysz und1 Rabbi Warszawialc aus• Mokörtow; Rabbi Lewin eröffnete die Konferenz, begrüßte die Regierungsvertrete!■,1 brachte ein Hoch auf d|e polnische Republik, ihren Präsidenten Moscicki und Marschall Pilsudski aus und erteilte Rabbi Lipszyz das Wort, der über die Rolfe des Rabbiners• im öffentlichen Leben sprach und verschiedene^ aktuelle Probleme der Religion ,'behandelte. Als Vertreter des Unterrichtsniinis?ers begrüßt Herr TchusZnicki die Konferenz als das Forum für Fragen der jüdischen Religion,• Wissenschaft uüd.'Tradition.' Im Namen.' des Führers des pärlamentariscHen ' Regierüngsklubs und ' früheren־' Ministers Oberst‘ Slawek begrüßte Jechidl Mastbaüm die Konferenz. Es folgten ein religiöser' /Vörträg von 'Rabbi Bär und Begrüßungen des Präsidenten der Warschäuer Jüdisehen Gemeinde Mäzur, desPfäSidenten der Repräsentanz Trockenheim, des/ Ober'steü ■'.Rabßt‘ Poserier im Namen des . Heeresrabbihats (u'nd...Jc^.'':Fuhr%s der AgudaS Jisroel Isaak Meir Lewiri. Nach Wä^l r(Tes.Präsidiums, än dessen/ Spitze Rabbi, Lipschyz steht, ^ufdc :die erste, Sitzung geschlossen. , ■ ';. ,.;ר ׳•'In der" zweiten Sitzung b^an,trägte der Rabbi von Kielce, in jeder Woiwodschaft , ,einen, Rabbinerverband zu schaffen,; der alle religiösen ’Kqmpefenzfragen, regeln soll. Es wurden ,Begrüßungen der ber.üh.mteh Rabbiner Chöfez. Chajim und Rabbi Chqirp Oser Grodzenski verlesen, woraufhin Rabbi [Kanal : den .Tätigkeitsberich,!;,.,,,der Exekutive erstattete. , Die Exekutive h^t in. vielen religiösen Fragen den jüdischen Standpünkt gegenüber; der Regierung und der Gesetzgebung ' vertreten und in den Fragen‘ ‘des Kotei Maaräbi (Klagemauer in Jerusalem) und der Kälender-. reform Aktionen durchgeführt. Er/ teilte mit, daß der־ polnische Rabbinerverband 900 , Mitglieder zählt. Es folgte eine ■teilweise sehr erregte. Aussprache über den Bericht der Exekutive, die sich in der-Hauptsache um die Autorität der Rabbiner׳ in ihren Getifeirfden, die in vielen Orten starken Angriffen ausgesetzt ist, drehte. Vom, Verband . wird •gefordert,. überall für die Autorität des Rabbiners einzutreten. Der Exekutive׳ wurde Entlastung ' .erteilt;/ ■י־ ז: . .׳..־/ ■ד■-/'■ י:';•/■׳ י :׳׳"׳• ׳ ׳,,'- י* ׳,■ *4 sf .;v׳•׳ W jjf •; 2^: /־ if&yi Ö® tlltttliUlli utt Amtliche Verlautbarungen der israelitischen Rultusgemeinde, Wien Israelitischer Jugendgottesdiqnst, Samstag, ,16. Jiinner, findet in allen Gemeindeühd Bezirkssyuagogen der ׳ Jugendgottesdieiiist um 5 Uhr;'nachmittags •statt.. . Predigten in (len israelitischen .Gemeinde- und Bezirkssyntigoge’n. F V e i t a g/L d e n 1 5. J ä n n e r 1 95 2 werden bei dein um 4 Uhr'30 Minuten beginnenden Abendgottesdienst in nachbenannten Gemeinde-. und Bezirkssynagögen Predigten abgehalten, •und zwar: 1., Seitenste,tteugasse 4 s (Rabbiner Dr. Israel Ta:glicht); 11., Pazmanitengasse 6 (Rabbiner Dr. •Z. Taubes); III./ Untere Viiaduktgasse 15 (Raibbiner Prof. Dr. K. Kupfer); V. , Siebenbriinnehgasse/l:a (RaJ^b; Df. M. G. Mehrer);, VI. , Schmalziiiofgasse 5 (Rabbinef Dr, I. Drobinslcy); VIII., Neudeggergasise• 12 (Rabbiner Dr. M. ׳Bauer);; XVI.,: Hubergasse 8 . (Rabbiner Dr; J. . ׳M,: Baöh);,־XX., Kluckygasse 11 (Rabbiner Dr/B/MiuTOelltein), L- Samstag, den 16. J n un e r" 1 9 32־;;■:Le“1'1h' Vo r m i tt a g sg 0 t t e sd i e usf . (Bibelyortrag)! XX״ Kluck^gaisse 11 (Rabbiner Dr; B.■ Miirmelstein); XXI״ Holzmeisje'rgasse Nr.' 12 (Rabbiner Dr. M, Rosenmann). R a c 11m i t tags g oft e^sdie ns t XPf״y/Eitelberggüsse 32 (Rabf>ine! Dr, M. Lewin). Mid 1־aschvol־t ra g : 11״ Paznianitengas&e 6, uni halb>4 U'Ur nachmittags (Rabbiner/Dr. Z^ Ta ub es). \ o / - ,י״;/:/,-׳ I -; :. "Jüdische soziale;Arbeit fn:Koäicö/■/::׳; v •/ .'. Der Generalausschuß . des' Soziälen Hilfsvereines fpr Juden der Slowakei hielt Sonntag, den 27.־׳DeZembeiv eine Sitzung ab, in welcher über: dievTätigkeit des; Ver-; / eines im vergangenen Jahr referiert' wurde. Die Präsideritin des . Vereines,. Frau Irene. M a t z n er, hat in ihrer Eröffnungsrede-; die• / vormaligen Sitzungen des Generalausschusses in Erinnerung‘ : gebracht die/ den ׳ Grundstein der:׳seither gegründeten sozialen Institu- , tionen / des Vereines gelegt" haben. Diese Institutionen : : sind die Zeugen de! erfolgreichen Arbeit des Vereines. Herr Dr. Josef W ei n be rger, Präsident der. /Miensä-; ׳ kommission, hielt dann über die Leistüngeh;der . Joint- * : Mensa ein Referat, aus dem wir folgendes entnehmen: . In der Mensa würden im Tahre 1931 105 Kinder; ver- : *! pflegt, davon 69 Jungen und 36 Mädchen, Vollwaisen 16, Halbwaisen '37, dib ■ übrigen sind ganz; mittellose 'Provinz־• /' kinder, von denen ein Teil in Koäice berüflich ausgebildet wird, die ,übrigen besuchen Mittel- und Fachschulemi Unentgeltlich werden verpflegt 59, geiferi ermäßigte Beisteuer die übrigen. 'Die für die Erhaltung der Mensa verausgabte Summe:, betrüg im verflossenen ׳ Jahr,/zirk^. Kc;/160.öoo//Die'/Aüsgabehv^fändeif^Deöküri^/ J von Spenden, von -Veranstaltungen, Subvehtioheh^" und' :■>/ / von den Beiträgen: der Zöglinge.' Frau Dr. Josef Lövy, ׳■berioh.tet'.,:dah9Yüber/';die .Tätigkeit’׳•■',•.■ der;;^Vaisehfu^orge-/ Sektion. .Der Verein, ist in. der Lage, für’ die in,^seiner: . Fürsorge stehenden Waisen : allseitig ,zü/sorgen/ Er sorgt / für 1 ihre Wohnung, Verpflegung, Kleidung, / er .trägt Sorge für ihre geistige und' körperliche Entwicklung, für. ihr moralisches Verhalten,/ gibt acht: auf ihre Gesundheit; und diejenigen, die ins Leben/liinaustreten,• werden dürch■ -ihri auf güten Plätzen un,tergebracht. Dies alles ermöglieht , das durch. ‘ große Opferwilligkeit: der , jüdischen; Ge-' ׳ Seilschaft, der Behörden und aus großzügigen. Beiträgen, des American Joint;Distribution Committee'- erfich’fete^ jüdische, Landes-Waisen- und Lehrlingsheim, wo 50 unbemittelte jüdische Juiigen:/vom; vVerein alles erhaltem was ihre’: körperliche und geistige Entwicklung / erf0r-\y dert. Der Verein, ist bestrebt,. in der nächten; Zukunft,/ aucii: ein Mädchenheim; zu errichten. — Frau- Dr.; L ö wy ,meint', daß niemand, der menschliches Gefülil in. sich .hat, sich ’ der, Wajsenfüfsorgearbeit 'entziehen;/dürfte/ diese Kinder werden vom- Verein nicht nuf־;füp[die';’Mehschhei't, sondern auch für das;Judentum;,/gerettet. Das Referat der Propagandakomniissioh' erstattete Frau Hermann Rot h. Frau Irene M a.t z ner berichtete noch über־ die in diesem Jahr/ durchgeführte; Sommerkolonieaktion, in welcher 136 mittellose,; erholungsbedürftige:/ Kinder ihre ,, Gesundheit stär•־ ken konnten. Sie׳ berichtete . ferner über die Gärtnerei des Vereines,! in welcher "derzeit zehn Gärtner-r ׳/ jungen ausgebildet werden, Weiter über ,'die Kunst-/, gewerbe- und Nähschule, ״Albä‘/' in welcher /anerkannte Qualitätsarbeit ,geleistet , wird/ über die . Schlosserwerk-; statte in Preäov und über die Nähschüle in Michalovce,; die alle sozialen Zwecken dienen. Der Generalausschuß nahm die , Referate mit Dank zur Kenntnis! Er stimmte / der Präsidentin bei und beschloß, daß pich die Arbeit;:, der Waisenfürsorgekommission auch auf/die Fürsqrge der im staatlichen Kinderasyl untergebrachten Kinder erstrecken möge, damit diese schon im frühesten Alter bei jüdischen Familien untergebracht׳ werden. / Der Verein ״Bikui* CliolinP‘ in Kosice. /; ־"' Wie .alljährlich^yeränstaltete der Verein' ,/Blikur / C h 6.1 i m" in Köäicie ein wohlgelüngenes Festmahl, bei; / welchem Beiträge und Spenden zur.Deckung der Vereins-/.; ___ __1t __.1 __T\__;V/ltili!•-_t , V;ä Familiennachrichten 1 :; > Iü|91ge!;ew!es unUebsamf!p/Drüclcfel11,ers/wieder׳׳;;höleji/ wij aus׳ d^r;yorwöchentUchen . N^rpmqi; dje, n|chstdpbi!de/Mitteilung: ׳////״//’//;'■ ■'■■'/;/״ .//; ׳//f / Fri/ Berta/Sputz, Tochter des bekannten;Wiener Kaufmannes Artur S-p u t a, hat sich; mit dem Antiquitätenbändler Herrn £$& Glaser/?äus"/OedenßHr|r:׳׳ Verlpbt. 8 Nes^dygas^ii. *v/S ausgäben gesammelt wurden: Der^^ein sorgt in mustergültiger .Weiß6 für die rituelle Verköstigung der; jüdischen/ Kranken im Landesspitale und übt dadurch eine nicht 'hoch genüg zu schätzende Wohltat an hilflosen Kranken, י Die Vereinsleitung opfert Zeit• und Mühe, um ihren ' Sqhüt?ling;en allds zu bieten/was ihrer Genesung förderlieh ist, Bedaueriich ist pur/daü die jüdischen Gejrniemden / selbst in den gegenw׳ärti8:en /wirtschaftlicH/schweren. ׳ Zeiten nicht die Verpflichtung fühlen, dem Verein ■durch . A׳ ausreichende Subventionen seüie^segensreiche ' und - all- 4 י ׳ y gemein anerkannte Tätigkeit 1p "gesteigertem" Maße .zu ־ ׳ . // ermöglichen. Beim Festmahl, an dem außer• den ordent- ■ ״ liehen Mitgliedern zahlreiche Gäste aus allen' jüdischen , ״ ■ J Bevölkerungsschichten teilnahmen,, wurden , diese Verd.ienste des Vereins gebührend gewürdigt. Es ׳ sprachen •״; /:-/ sehr eindrucksvoll die Herren Rabbiner Samüel Jungr.eisz und M, Spitz über die religiöse pnd soziale־־ ^״• ‘;y deutung ,der Wohltätigkeit besonders an h e i lbie d ü r,f- ׳! tigen Menschen. ” , »־. :/// | . Sijum in Trnavq. Am DIDt^ סיש״ק'veranstaltete die Agudas-Ji'sroel-Jugendgruppe .von, Trnava ein wohl- '/ gelungenes Sijumfest auf ׳ ער וגיןQD/OP דף in! Gemeinder• ־׳.,s ׳ , v SÄ 191^1^^^3^0893954783 48482353534848234823535323484848235323234823482353484823482353