Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 43 (6.11.1931)
- Date
- 1931-11-06
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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י t י* ־,״ » . : 1 Nr. 45 ilfjjNK Wenn Sn Ihrer Wohnung kelfle Parketten, sonder« welche ßretterfaSden liegen, so sollten Sie diese mit CiRINE’Beizepolitur streichen und mit ״Cirine-Hartwachs fi&ssig" nachpoHeren. Das weiche Holz wird dann fast wie Parkett, es hat einen dauerhaften Glanz und Verursacht viel weniger Reinigungsarbeit. Irt allen Drogerien und elnsChläglgen Geschäften in 4 modernen Farben erhältlich. Aufklärungsschrift u• Auf• strichmuster umsonst durch cmtNE-Werke Josef Lorenz & Co., Eger Arbeitslosen* und Armenunterstützung in Sered. Aus, Ser ed berichtet man uns: In unserer Gemeinde hat die ־Arbeitslosen*., und Armenunterstützung bereits be* gönnen. Es werden auf Kosten der Stadtgemeinde auch 27 j ü d i s c h e Schulkinder täglich mit Milch und zirka 30 Arme mit ritueller Kost versorgt. Nach dieser Richtung hin haben sich besonders Frau Blanka Schul* Hof, Präsidentin des Frauenvereins, und Herr Stadtrat Emil S t e i n e r verdient gemacht. Sind Sie geistig oder körperlich'ermüdet? Massieren Sie Ihren Körper,! Dies geschieht am erfolgreichsten niit unverdünntem Franzbranntwein Alpa. Eine solche Massage verbessert den .Blutkreislauf, stärkt die Muskeln und erfrischt die Nerven. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzte über die Art der Massage. Für den Schabbos. An eine heilige jüdische und. menschliche Pflicht mahnt die seit einem Jahrzehnt im Interesse der Sabbatheiligung unermüdlich, arbeitende Stellenvermittlungszentrale der Agudas * Jisroel * Jugend* gruppen in der Slowakei in einem neuen Aufrufe, den sie an alle sabbathaltenden'Kaufleute richtet. Wir schließen uns diesem Aufrufe gern an, und bitten unsere Leser, bei Vergebung von ־vakanten Stellen jeder Art die unentgelt* liehen Dienste der Agudas Jisroel in Anspruch zu neh* men. Der Aufruf lautet: Sabbathaltende Kaufleute! Abermals tritt die gebieterische Notwendigkeit an uns heran, einen Appell an Euch zu richten. Die• furchtbare Wirtschaftskrise, die die gesamte Kaufmann* schaft bedrängt und Euch, sabbathaltende Kaufleute, im besonderen in Eurer Existenz bedroht, wirkt sich unter den sabbathaltenden Handelsgehilfen die längste Zeit schon katastrophal aus. ־,׳ . Hunderte jüngere und ältere arbeitswillige, kauf* männisch ausgebildete Arbeitsuchende warten monate* lang vergeblich auf Anstellung und Broterwerb. Sie wollen dem Sabbat, der ihnen, gleich Euch teuerstes religiöses Vätererbe ist. treu bleiben. Deshalb finden sie keine Beschäftigung und des* halb müssen sie Not und• Hunger erleiden. Wer kann diesen jüdischen arbeitswilligen Men* sehen helfen? Nur Ihr! Ihr könnt dies, wenn Ihr darauf bedacht seid, in Euren -Geschäften, Betrieben, Magazinen und sonstigen Arbeitsplätzen Eure religiösen Gesinnungsgenossen, die sabbathaltenden Arbeitsuchenden, im Falle einer Vakanz zu bevorzugen. . Ihr erfüllet damit eine heilige Pflicht und übet gleichzeitig eine Wohltat aus. Wendet Euch daher bei jeder Vakanz an uns. Sabbathaltende Arbeitsuchende aller Branchen und jeder Qualifikation sind bei uns jederzeit in Menge an* gemeldet. SCHOMRE SCHABBOS Stellenvermittlungszentrale der Agudas *Jisroel * Jugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Edlholf. Mit der Scheuei’arbeit geize, Nimm dafür Cirine־Beize. Siehe Inserat. Generalversammlung der Agudas-Jisroel-Jugendgruppe in Bratislava. Mittwoch, den 17. ■Marcheschwan, hielt die Agudas- Jisroel-Jugendgriippe in!Bratislava bei reger-Beteiligung der Mitglieder ihre diesjährige Generalversammlung ab- Vorsitzender Herr Max W e i s z begrüßte die Erschienenen und erstattete einen ausführlichen TätigkeitsbeHcht über alle Zweige der Aguda-Jugendarbeit. Aus ihm‘geht im allgemeinen ein Aufschwung auf den meisten Gebieten hervor, denen sich die Aguda-Jugend widmet. Im besonderen hat das neue schöne Aguda-Heim zur Hebung der Gruppe ■und zum Besuch der von ihr eingerichteten Lehrvorträge beigetragen. Erfolgreich haben auch die ״Jeschiwa-Akt io n“ (zur Unter- Stützung Preßburger Baehurim während ihrer Jeschiwah zeit) und; die S c h o m 1׳ e י S c h a b b o s - S t e 11 e n v e r~ mittlung gearbeitet. Herr Emil Koth verlas den Kassabericht. Hierauf richtete Herr Jakob Joel Braun eine Ansprache an die Jugend, in der er sie zum Ausharren und zu persönlicher Vervollkommnung ermahnte. Inder Debatte gaben die Herren H; Ad 1 er, K. Kohji und A.. Z. K o h n. gute Anregungen, Letzterer schlug mit Unterstützung des Herrn Braun vor, zur Stärkung der breiten Masse und der Jugend in ihrer Treue zum Sabbat dem van der. Jugendgruppe nunmehr. seit acht Jahren herausgegebenen ״Sinan-'Tfiloh^Anzeiger“‘ regelmäßig eine Beilage mit Belehrungen über die Sabbatheiligung am züfügen, Der Vorschlag wurde mit großer Begeisterung angenommen und die Leitung beauftragt, nach, «Mitteln zur fmahzieiien Deckung dieser Beilage mv. suchen. Die Neuwahl ergab folgendes Resultat: Präses: Max Weiß; Vizepräses: A. Z. Kohn und Partiel LöWy; Kassier: Emil Koth; Schriftführer: Alexander Holländer; Kontrollore: Josua Schönberger und Artur Ziiuniermann. In den Ausschuß: Bernhard Benedikt, Josef Fischer, Markus Grünsfehl. Hugo Glück, Artur Kästner, Bela Katzj Andor Kaufmann, Gerson Pollak, Jakob Reichenberger, Aron Rosenzweig und Ernst Ungar. Ersatz: Koppel Kolin, Jenö Koth und Desider Weiß. Bern fsutnseliich hing. In Vertretung der ׳ Agudas-Jisroel-Landesorganisation in Deutschland, lin. besonderen Aufträge natnhafter überlieferungstreuef Persönlichkeiten und als Vorsitzender der Aulim-Gemeinschaft wendet'' sich Dr. Nathan Birnbaum, ׳ßerlin-Charlottenburg 4, Sybelstraße 35. mit einem Aufruf an jene Ueberlieferungstreuen, die den Wunsch haben, sich dem landwirtschaftlichen Berufe zu widmen, ihm Namen, Adresse, Alter, bisherige Beschäftigung und außerdem noch mitzuteilen, an welchen Zweig der Landwirtschaft sie denken. : Aktivistengruppe in der A. J. > Tausende unserer Brüder und Schwestern gehören durch ihre Einstellung zurrAgudas Jisroel. Doch mangels eines umfassenden Arbeitsprogramms sowie Organisator!‘- scher Tätigkeit haben wir sie noch nicht fiir unsere heilige Sache gewinnen können. Diese Mängel unserer Bewegung sind die Beweggründe, warum wir uns an alle diejenigen Agudisten öffentlich wenden, die gewillt sind, mit!ins zusammen zu arbeiten, um Agudas Jisroel zu der Bewegung zu gestalten, die sie sein kann und sein muß. Zur Stärkung unserer Leitung, nicht um eine Sonderbewegung zu organisieren, haben wir deshalb die Aktivistengruppe in der Agudas Jisroel ins Leben gerufen. Wir Aktivisten in der Agudas Jisroel betrachten es als unsere Aufgabe, durch freiwillige nntl intensive Arbeit folgendes Programm zu verwirklichen: _ 1. .Durchgreifende Reorganisierung der Orts- und Jugendgruppen (kompromißlose Wiedergewinnung der Hegemonie in allen jüdischen Belangen für die in der Agudas-Jisroel-Weltorganisation organisierten Thoratreuen). 2. Verbesserung und Ausbau der agudistischen Presse und. Nachrichtendienst. 3. Propaganda und Herausgabe neuer agudistischer Literatur. , 4. Sicherung der finanziellen Grundlage der Organisation. Jeder Aguclist, der mit den internen Augelegenheiten unserer Bewegung vertraut ist, ersieht aus den vorerwähnten vier Programmpunkten, daß wir uns unsere Aufgabe nicht leicht gestellt haben. Doch sind wir überzeugt, daß wir ■in allen Ländern eine große Anzahl Freunde besitzen, die gewillt sind, mit uns gemeinsam an der Lösung mitzu arb eiten. Es!bleibt einer späteren Publikation Vorbehalten, ob vor der gemeinsamen Arbeitsaufnahme ein internationales Zusammentreffen aller Aktivisten stattfindet oder die Leitsätze zur Arbeit auf schriftlichem Wege gegeben werden. Heute rufen wir alle Gleichgesinnten auf: Meldet euch als Mitarbeiter in die Aktivistengruppe in der Agudas Jisroel! Oh, J. Eiß, Zürich A. H. Goodman, London M. D. Lewenstein, Zürich. Brief adresse: Aktivistengnippe in der A. J״ Postfach Selnau 150, Zürich. Volkswirtschaft. Epochemachende Erfindung für Skifahrer. Die in allen Sportkreisen bestens bekannte Skiwachs-Erzeugerfirma Cirine-Werke Josef Lorenz & Co., Eger (Chemnitz, Sachsen, und Salzburg, Oesterreich) bringt zur heurigen Wintersaison eine Neuheit, die •für jeden Skifahrer einen unentbehrlichen Ausrüstungsgegenstand bilden wird. Es handelt sich י um einen gesetzlich geschützten Skiwachsaufträger, eine Jcleine, sinnreich kombinierte Vorrichtung, die das beiße Aufträgen von- Skiwachs und Einplätten in einem Zuge in wenigen- Minuten überall ermöglicht. Trotzdem der Apparat einfach gebaut und deshalb auch sehr leicht zu handhaben ist, bietet er nennenswerte Leistungen und soll hier nur kurz auf seine wesentlichsten Vorteile hingewiesen werden. 1. Heißes Aufträgen von Wachs auf die Skier in wenigen Minuten (bekanntlich muß das WTacl1s heiß aufgetragen werden, wenn es gründlich halten soll). 2. Das Skiwachsen mit der Hand, Kork oder Bügeleisen entfällt. 3. Ueberall anwendbar! Zu Hause — in der Hütte — auch im Freien! 4. Bequem bei Ausübung des Sports tragbar. (Der Apparat läßt sich in drei kleine Teile zerlegen.) 5. Auch als Spirituskocher ׳verwendbar. 6. Der Aufträger ist stabil gebaut und hat bei sachgemäßer Behandlung leine unbegrenzte Lebensdauer. 7. Niedriger Anschaffungspreis, so daß sich jeder ׳Skifahrer die Vorteile dieses Apparats ,zunutze machen kann.! ' . Die in Sportgerätehandlungen sowie durch die Alleinerzeuger erhältlichen Prospekte, die an alle Interessenten gratis abgegeben werden, orientieren leichtfaßlich über die Anwendung des;,Cirine-Skiwachs“- Aufträgers, —1.1.1!111■,.; .11L111. וווווו.^^^י^^..■■.1;.ו.■. ■ SU»■—■ ■ Danksagung. Außerstande für die zahlreichen Beweise der Güte ' und des Wohlwollens, die uns. gelegentlich unserer Hoch* zeit entgegengebracht wurden, einzeln zu danken, bitten wir alle gesch. Verwandter! und ׳Gönner ergebenst, die herzl. Erwiderung ihrer Wunsche, bzw. unseren aufrich* tigsten Dank für die erwiesene Aufmerksamkeit auf diesem Wege freundlichst e(htgegennehmen zu wollen, Sahy, im Chesehwan 5692. , , Rabbiner Gh. J, Weiß!und Frau, Miau Möbel erhalten Sie umsonst nirgends,“ dagegen äußerst preiswert bei erstklassiger Qualität und größtem Entgegenkommen in jeder Hinsicht im Möbelhaus M. 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