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Jüdische Presse · 1931-08-28 · 34 (28.8.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
34 (28.8.1931)
Date
1931-08-28
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ttiatitt; Ludwig Singef üttd BMa Kästner, die ihm ver« schiedene aktuelle Beschwerden des Handelsstandes vor־! brachten nrtd erfreulicherweise volles Verständnis für ihre Wünsche beim Herrn Handelsminister vorgefunden haben. Der älteste Mann der Slowakei gestorben. In Heithäusel in der Slowakei starb im Alter von tot Jahren, und 2war am Tage seines 101. Geburtstages, der jüdische!Bürger Moritz Steiner, der im Jahre 1830 geboren wurde Und der älteste Mann der Slowakei, wahrscheinlich auch der Tschechoslowakei, gewesen ist. Das Schulwesen der Pester orthodoxen Kultusgemeinde. Die Budapester orthodoxe Kultusgemeinde veröffentlicht soeben eine ausführliche Darstellung ihres Schulwesens, der u. a. zu entnehmen, ist: Die Knaben- Volksschule wurde im Jahre 1873 eröffnet, Unter den Schülern der ersten Klasse befand sich auch der derzeitige Oberrabbiner der Kultusgemeinde, Viktor Sußmann. Die ־Mädchen-Volksschule wurde 1917 eröffnet. Eis folgte die Gründung der Knaben- und Mädchen- Bürgerschule. Alle diese Schulen haben nicht bloß in den allgemeinen und den jüdischen Lehrfächern, solldern auch auf sportlichem Gebiete schöne Resultate erzielt. Religionsunterricht ׳wird in der , Thoras-Emes- Schule erteilt, die auch eine weltliche Unterrichtsabteilang besitzt. Die Zöglinge der Jeschiwah werden vom Hischaru-Verein unterstützt. Um die Gründung und Ausgestaltung dieser Anstalten hat sich der verstorbene Oberrabbiner und Oberhausmitglied Koppel Reich sehr große Verdienste erworben.;Feierliche Bestattung der in Wiznitz geschändeten Thorarollen. Am 12. August fand in Wiznitz (Bukowina) die;feierliche Bestattung der vor etwa einem Monat in der Wiznitzer Synagoge geschändeten Thorarollen statt. Vor der Beerdigung wurde im Rabbiner«Bethaus ein Trauer« ’ Gottesdienst abgehalten, bei dem die für die Bußtage fest« gesetzten Gebete verrichtet wurden. Der Ortsrabbiner Hager, der den Tag des Begräbnisses als Fast« und Bußtag •erklärt hatte, hielt eine ergreifende Predigt, in der er an« gesichts der Tatsache, daß zum erstenmal in der Stadt Wiznitz Thorarollen zerschnitten wurden, zu Buße und Einkehr mahnte. Nach dem G«ttesdienst •formierte sich der Trauerzug, an dem sich eine tausendköpfige Menge beteiligte. Die Läden waren geschlossen. In den Straßen, die der Trauerzug passierte, bildeten dichte Menschen« mengen Spalier. , Juden müssen Pfarrern silberne Löffel ״schenken — Eine ,unglaubliche Entscheidung des Kasseler Landgerichtes. Kassel, 20. August. (J. T. A.) Ein Urteil, das nicht nur an mittelalterliche Zustände gemahnt, sondern sie .auch praktisch wiederherstellt, wurde vom Kasseler Land« gericht in einem Prozeß der jüdischen Gemeinde von Rotenburg a. d. Fulda gegen das dortige Pfarramt gefällt. In Rotenburg sind die Juden auf Grund einer alten Ver« ordnung, deren Datum und Entstehungsursache sich nicht mehr feststellen läßt, dazu verpflichtet gewesen, alljähr« lieh je einen silbernen Löffel an den Stiftsprediger der Neustädter, Kirche abzuführen. Schon in den Jahren 1809, 1833 und 1851 wurden vergebliche Versuche gemacht, diesen vermeintlichen Rechtsanspruch des Pfarramts für nicht bestehend erklären zü lassen. Die Behörden und Gerichte stellten sich aber immer auf die Seite des Pfarr« •amts. Nur während der französischen Okkupation von 1814 haben die Juden diese entwürdigende Abgabe nicht :zu leisten brauchen. Vor kurzem ist es nun den beiden jüdischen Nachbargemeinden von Meimbressen und Mansbach, für die eine gleiche ,,Verpflichtung“ anerkannt wurde, gelungen,, sie durch, die Justizbehörde in aller Form annullieren zu lassen. Daraufhin hat nun auch die Ge« meinde Rotenburg den Versuch gemacht, eine Entschei« düng der Gerichte herbeizuführen, nach der diese Al?« gabenverpflichtung aufgehoben wird. Das lokale Roten« burger Gericht lehnte das ab und erklärte den Anspruch des Pfarrers auf die Löffelsteuer für einen gültigen Rechts« titel. Aber auch die Revisionsinstanz, das Landgericht in Kassel, schloß sich-dieser Auffassung an. In einer eben der jüdischen Gemeinde von Rotenburg. zugeleiteten Urteilsbegründung von fünfzehn Seiten Umfang führt das Landgericht aus: Es sei nicht zu erweisen gewesen, daß die-LöffeLSteuer Ueberrest des mittelalterlichen Hörig« keitsverhältnisses der Juden zur Kirche sei und es werde nicht"-für ausgeschlossen gehalten, daß es sich um eine privatrechtliche Schuld der Juden an die Kirche handelt. .Sei das aber der Fall, so müsse die Löffelabgabe auch weiterhin geleistet werden. Aus der bloßen Vermutung, es bestünde eine' privatrechtliche Abmachung dieser Art, begründet das Gericht also eine Entscheidung, die jeden jüdischen ׳ Einwohner Rotenburgs dazu verpflichtet, auch :״ jetzt noch dem *Pfarrer alljährlich einen Löffel zu geben. - Auf juristische Kreise wirkt diese Urteilsbegründung um so befremdlicher, als ja kaum angenommen werden darf, •daß. eine privatrechtliche Schuld auf so seltsame Art ‘ wirklich abgetragen werden könnte. Handelte es sich um eine der Kirche zurückzuzahlende Summe,• so müßte doch -die Geltungsdauer der ״Steuer“ und der Wert der zu entrichtenden Löffel fixiert worden sein. Bei der hessi« sehen Judenheit hat die menschlich und juristisch unver« ständliche Haltung des Kasseler Landgerichts'große Ver« ■Stimmung, ausgelöst. ״ . Chancellor verabschiedet sich von den Agudaführern. Der High Commissioner Sir John Chancellor hatte am .Donnerstag, den 20. August, den Oberrabbiner der Aguda, Raibbi Sonnenfeld, und die übrigen palüstinensischen Aguda-Führer zum Tee gebeten, um sich von ihnen zu verabschieden, Der High Commissioner stellte •die Aguda-Führer dem neuen ׳Landentwicklungsdirektor Lewis French vor. Chancellor erklärte, es würden am 23. August, dem Tage des arabischen Generalstreiks, keinerlei Demonstrationen zugelassen werden. Der 15. August in Palästina vollständig ruhig verlaufen. Der mit großer Spannung erwartete 15. August, •an depr nach den Weisungen der vor kurzem in Nablus .abgehalteuen arabischen Konferenz im ganzen Lande Demonstrationen gegen das ^;Bestellen, ver- ־siegeltet* Waffenlägef, in den exponierten jüdischen Kolonien veranstaltet werden ־solle«,•*ist w vollständiger Ritfue Verläufen. Nach den Berichten ,sämtlicher offi?;zieller Stellen ist , die arabische> Bevölkerung “fast nirgends der von den extremen arabischen׳ Nationalisten ausgegebenen Parole, gefolgt, Das Leben in den. Städte« 4!nd Kolonien zeigte das gewohnte Bild;; bloß in Nablus liefern ihr fiährMfe Bett zur Ktmeroiereeugung. Vom Pressen der Früchfe bis zum Verpacken des gebrauchsfertigen Kunerols steht die Herstellung unter streng ritueller Atifsicht des Herrn Bezirksrabbiners S.Enrenfeld zu Mattersburg. Kunerol kann von jedem Strenggläubigen ohne Bedenken zur Zubereitung von Milch- und Fleischspeisen verwendet werden. 100% REINES KOKOSNUSS FETT ״Kunerol ist nur echt in Originalpackung!‘4 ״Vor täuschenden Nachahmungen wird gewarnt!‘4 hielten einige arabische Ladenbesitzei•1•Ihre Geschäfte geschlossen. 'י Die Regierung hatte, nachdem ', sie wiederholt ihre Entschlossenheit zum Ausdruck!gebracht hatte, am 15. August keinerlei Demonstrationen zuzulassen, noch in den letzten Tagen alle Maßnahmen getroffen, um einer drohenden!Panik vorizubeugen. Trotzdem!hatte am Donnerstag und Freitag eincj teilweise Umsiedlung jüdischer und arabischer Familien a׳us den gemischten Bezirken Jerusalems stattgeflinden. Ein Zwischenfall in Reha via, einer neuen jüdischen Vorstadt in Jerusalem, hatte am ׳Freitag Anlaß zu ׳eintpr Steigerung der nervösen Stimmung in der Stadt gegeben. Dpr^ an einem Ba׳u in dieser Vorstadt beschäftigte 23jä:h!rigc jüdische Arbeiter Mordechai MisracHi war von einem Araber mit einem Dolch attackiert worden, doch gelang es ihm, nach kurzem Kampfe dem Angreifer die Waffe zu entwinden. Dem Arbeiter M.israchi, der leichte Verletz׳ungen erlitten hatte, wurde im Hadassah-Soiial erste Hilfe geleistet,.? worauf ,er sich in häusliche Pflege begeben konnte. Der Araber war nach dem mißlungenen Angriff entflohen und konnte von den ihn verfolgenden׳ Arbeitern nicht!mehr eingeholt ׳werden. , Nach Safed, wo das Gerücht verbreitet war, daß trotz des Verbots der Regierung : Demonstrationen stattfinden würden, war militärische Verstärkung ent-, sandt worden. Auch in .Af׳uleh : und in der gesamten Jesreel-Ebene herrschte dm Hinblick auf die angekündigten Kundgebungen eine gewisse Beunruhigung. 25.000 Zöglinge der Beth-Jakob-Schulen in acht; Ländern. .Wie das ״London Jewish Bulletin“ meldet, besitzt das Beth«Jakob«Schul\verk derzeit Schulen!׳in acht Län« dern, in'• denen insgesamt 25.000 Mädchen ־ Ufft׳errieht er« halten. Infolge des Lehrerinnenmängels, der erst im Jahre 1932 behoben sein dürfte, ist.es im Augenblick unmöglich, diese Zahl zu vergrößern. 1932 sollen noch 30 Schulen in verschiedenen Teilen Polens, in denen der Bedarf am größten ist, eröffnet werden. ' V■ **' Beth-Jakob in Krakau. Im ,,Israelit“ berichtet S. Schachnowitz über die Krakauer Beth«Jakob?Lehrerinnenanstalt: Auf der ״Galerie der Unsterblichen“ oben sitzen neben uns, den Helden des Tages, die Führer der Aguda,: Vertreter de.r Kehilla und alles, was in Krakau Rang; und Amt hat. Der unermüdliche R. Oscher Spiva begrüßt ׳und berichtet über die Entstehung der Anstalt. Herr Dr. Fischel ergreift das Wort, erst polnisch, dann deutsch, für die Kultus« gemeinde. Es sprachen noch Vertreter ,der Aguda und der Gäste und mit einem!kräftigen ü«d eindrucksvollen Schlußworte des Herrn Oberrabbmers Dr. J. Carlebach aus Altona findet diese Festsitzung, die erste größere Veranstaltung auf unserer Studienfahrt, in später Nacht« stunde ihr harmonisches Ende. Donnerstag vormittags wohnen wir der Prüfung in der Bes«Jaakow«Lehrerinnen«Bildungsanstalt bei. Die Lehr« kurse finden noch, bis zur Fertigstellung des Neubaues, im alten Hause statt. Die von der? Leiterin, Frl, Dr. Judith Rosenbaum, und den anderen sechs Lehrkräften vorge« nommenen Prüfungen setzen alle in Erstaunen und ringen den Berufspädagogen in unserer Reisegesellschaft höchste Anerkennung ab, die auch in einer Ansprache des Herrn Oberrabbiner Dr. Carlebach rückhaltlos zum Ausdruck kommt. Was diese hundertzwanzig jurigen Mädels alles wissen, ist geradezu erstaunlich. Es ist das Erlebnis von Sobor, ins Große übertragen. Ein junges Mädchen verliest einen Aufsatz — es ist schon ein richtiger, Vortrag —, über Moschiach, voll schöner, jüdischer Gedanken und strahlender Wortbilder, ״Hat Ihnen jemand dabei ge־־ holfen?“ entringt sich uns unwillkürlich die Frage. ״Ja“, lautet die prompte Antwort, ״Jesaja, der Nowi, hat mir dabei geholfen.“ AU diese Menschen, Schülerinnen, Lehrerinnen und Mitarbeiterinnen •— Frau Schenierer ist üfa1;er ihnen sind von einer Glut beseelt, von einer Liebe zum Werke getragen, daß sich das eigene Herz ari dieser Flamme ent« zündet. Hier weist ein Licht in, jüdisches^Zukunftsland. Gegen Jahresende werden mit diesem llehr^majerial 25 bis 30 neue Beth«.Jakob«tSchulen eröffnet verdenfk|nnen. Das erleben wir in Galizien, im Lande, in "dem die* Jeremiade der mangelhaften Töchtererziehupg nichl״wsj;wmmte, in dem sich jüdische Schriftsteller ' ihre ‘M$eelaika*MQtive holten , , , . i; Noch nicht falle sind erfaßt*״ aber es kann gar, nicht anders sem, als daß sie bald alle von diesem wachsenden Lichte ahgeloökt und heimgeführr werden, alle, die 1 dazu bestimmt sind, einstmals als Mütter eine neue jüdisch! Gen!r«tiotv in .Galizien und Polen großzuziehesu״ .. ü. ׳׳-׳ 1יי'■■■'*׳'׳ יי' •־'• "■;' ‘־ ־• ׳.*’*•:v.,.' ׳., MufifclHitfi# Am 22. d; M. feierte Hermann Gumpertz^eifief der ausgezeichnetsten Männer der deutschen. JtfiienÄifi seinen 80. Geburtstag. I« Frankfurt a» Mam geborgt^ heiratete er 1879 und ließ sich in Hamburg; nieder, er nicht nur angesehenes Gemeindetttifglied» sondern auch einet der bedeutendsten Talmudisten ist. 1882 gründete ,et in Hamburg die ״Chewra Schass“, 1883 wurde er zum Vorsteher des Synagogenverbandes und später zu seinem Vorsitzenden gewählt. Er war Repräsentant der Deutsch« Israelitischen Gemeinde, und seitdem Oberrabbiner Matküs Hirsch nach Hamburg kam, war er bis 1911 ehrenamtlich Dajan seiner Gemeinde. Nach dem Tode des Oberrab« biners Hirsch hat Unser Jubilar gemeinsam mit dem seligen Rabbiner Dr. N. A. Nobel זצ״ל das Öberrabbittät vertreten. Gumpertz hat im Laufe eines halben Jahr« hunderts ungeheuer viel zur Verbreitung des Talmud« Studiums in Hamburg beigetragen. Aber auch an den all« gemeinen jüdischen Institutionen Deutschlands hat er emsig mitgewirkt. Er war Mitglied des ״Verbandes der deutschen Juden“ seit dessen Gründung bis 1914, Mitglied des 2״entral«Komitees des Hilfsvereins der deutschen Juden“, seit 1892 Kurator und später, seit dem Tode des Rabbiners Dr. Selig Auerbach זצ״ל, Halberstadt, Vor« sitzender des Kuratoriums des Rabbinerseminars zu Berlin und seit 1907 im Vorstand der ״Freien Vereinigung für die Interessen des orthodoxen Judentums“. Möge der Jubilar noch viele Jahre in gleicher geistiger und körper« licher Frische erhalten bleiben. Rabbiner Wolf Diamant ״ל?., Am 6. d. M. ist in H a m b u r g der Rabbiner der Kelilas Jaufi und Agudas Jeschorim«Vereinigung R. Wolf Diamant im Alter von 58 Jahren gestorben. Der Ver« blichene war ein Sohn des in Wiener Schiffschulkreisen hochgeachteten R. Nochum Diamant und Urenkel des Chassam Söfer und hatte sich in den drei Jahrzehnten seines Hamburger Wirkens in seiner Synagoge und als Beisitzer im Bes Din die Liebe und Verehrung weiter Kreise erworben. Oberrabbiner Mayer Schlick ז״ל. Vor einigen Tagen ist der Oberrabbiner von O n od, Rabbi Mayer Schück, nachdem er bereits seit •einigen Jahren schwer leidend war, gestorben. Der Verblichene gehörte einer der angesehensten Rabbinerfamilien an und war der erste orthodoxe Rabbiner Ungarns, der erkannte, daß die Talmud«Thora«Schulen durch entsprechende Pflege des profanen Wissens ausgestaltet werden müssen. Er gründete demgemäß selbst eine Gewerbeschule,\ die in Verbindung mit einer T'almud«Thora stand. Die Be« stattung fand unter großer Beteiligung statt. Bundestag des Esra. Vom 29. Juli bis 20. August d. J. fand in Steckleo« berg (Harz) ein Bundestag des Esra statt. Es wurde über Palästina«Arbeit und Mädchenarbeit im Bunde referiert und auch die. Referate von Awrohom W 0 1 f, Berlin, über den Verpflichtungsgrund der Gesetze und Dr. F e i 1 c h e n« f e 1 d, Berlin, über den Begriff der Autorität im Judentum fanden verdiente Beachtung. . , ,; Die Aguda? Jugend errichtet in Paris eine Fabrik . für sabbathaiteiide junge Leute. Die Pariser Ortsgruppe ״Zeire Agudas'Jisroel“ er« öffnete kürzlich eine Fabrik für sabbathaltende junge Leute. Die Fabrik soll auf!kooperativer Basis geführt wer« den. Das Unternehmen, dessen Ehrenpräsidium Mr. Mat« thieu Müller, Mitglied der politischen Exekutive der Aguda«Weltorganisation, übernahm, beginnt den Betrieb mit 50 Angestellten. Uebersiedlung des Lubawitscher Rebben nach Polen. rfiga, 23. August. (J. T. A.) Wie der JTA-Vertreter in Riga erfährt, beabsichtigt der־ berühmte'Lubawitscher Robbe, der seit 'längerer Zeit in Riga lebt, sich dauernd in Polen niederzulassen. Ausgabe der Fragebogen zur Volkszählung in Palästina. Soeben ׳wurden die Fragebogen für die bevorstehende Volkszählung ausgegeben. Die. Bogen entha.1teil 18 Fragen, darunter die Fragen na011 dem Religionsibekenntnis, •dem Geburtsland, nach der wirtschaftlichen Stellung (selbständig Erwerbender oder. Lohnempfänger), nach dem Berufszweig, der Umgangssprache und dem Bildungsgang. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien Israelitische'Kultusgemeinde Wien. Wien, 20. August 1931. Kundmachung Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien, veranstaltet an den kommenden hohen Feiertage« im Festsaale des Hotel ״Post“, 1״ Fleischmarkt 20 (Eingang I., Drachengasse 1) einen ' V Festgottesd ienst, d«r hauptsächlich für die reifere Jugend beiderlei G?- schlechtes (im Alter von 15 bis 20 Jahren) bestimmt ist. Der Zutritt zu diesem Gottesdienste, der nach dem Vorhilde urid im Umfange der Gemeindegottesdienste abgehalten wird, erfolgt auf Grund unen tg* e 111 i c h a u s g e g e b e 11 er K a 1* t e n. deren Verteiluiig tunlichst im Wege der Jugendorganisationen er- 1 folgen soll. Die Jugendgruppen werden ersucht, ein Verzeichnis jener Jugendlichen, die Eintrittskarten zu diesein Gottesdienste wünschen, bis spätestens Montag, den 31. August 1, J., dem Jugendreferate der Kultusgemeinde zu übermitteln. Die Ausgabe d«r Karten' j«uf ,Grund, der Verzeichnisse erfolgt am L und 2. SeptemboK. L J,* während die Einzelkarten i a«; J^gendBclm ab Donnerstag, den 3, September 1. J.; im Jügendreferate* ־ L, Seitensjetto«׳* gasse 4, IL Stook, von 9 bis 12 Uhr vormittags, ausgefplgt. werden. i Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. v

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