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Jüdische Presse · 1931-08-07 · 31 (7.8.1931) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
31 (7.8.1931)
Date
1931-08-07
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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.Nt, '51 Aufnahmen täglich ton 0 bifi 6 Uhr, tu Sonntagen ton 9 bit & Übt Hochzeitfeier. Im Restaurant Schey in Raden bei Wien feierte Dienstag, den 21. Men. Aw, Herr Jakob E i ß, Sohn des Herrn Gh. J. Eiß aus Zürich, seine Vermählung mit Fräulein Esther Aschkenasy, Tochter des Herrn Salomon Aschkenasy aus Wien. An der Hochzeitfeier nahm ein weiter Kreis Von Verwandten und Freunden beider angesehenen Familien freudigen Anteil. Gastrede in Lipjany. Am 3ש״ל1 0׳ עלן batte die Gemeinde Lipjany Herrn Rabbiner Dr. Leo Jung aus New York unerwartet zu Gast. Auf dem Wege nach Pre§ov mußte er unvorhergesehenermaßen wegen des heraus nahenden Sabbats an der Bahnstation Lipjany seine Reise unterbrechen. Am Schabbas nachmittags hielt er im Bethamidrasch eine gedankenreiche und eindrucksvolle .דרשה Jüdisches Kurteben in Tatranska Lomnica. Wie uns aus dem in der Hohen Tatra befindlichen Kurort Tatra־ 1 o m n i c e berichtet wird, herrscht dort unter den aus allen Herren Ländern sich zusammengefundenen jüdischen Gästen ein reges jüdisches Leben. Dieser Umstand macht den dortigen Aufenthalt recht angenehm. Für die reli־ giösen Bedürfnisse wird hinreichend gesorgt und durch die Gegenwart Sr. Ehrwürden des Preßburger Oberrabbiners wird der jüdischen Gesellschaft ein besonderes Gepräge aufgedrückt. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Akiba Schreiber, der bereitst seit Wochen hier weilt, steht im Mittelpunkte des allgemeinen Interesses. Obzwar Se. Ehrwürden in größter Zurückgezogenheit lebt, kann er sich den vielen Besuchern, die sich bei ihm einfinden, nicht entziehen. Sein Sohn, Herr Simcha Bunim, hat die berechtigte Auf־ merksamkeit auf sich gelenkt, als er am vergangenen ש״ק פ׳ עקב vor einer großen Zuhörerschaft einen gut־ durchdachten, auch von Kennern beachteten ״חריפות Vortag hielt, der ihm die vollste Anerkenung eintrug und die Perspektiven einer vielverheißenden Zukunft für ihn eröffnet. , L. B. Ein Gerichtsverfahren gegen Rabbiner Nurok. Riga, 1. August (J. T. A.) Gegen den jüdischen Abge־ ordneten im lettländischen Parlament Rabbi M. Nurok’ wurde ein gerichtliches Verfahren eingeleitet, weil er wäh־ rend der letzten Parlamentswahlkampagne Flugschriften und Wahlplakate drucken ließ, die nur in jiddischer und nicht auch in in lettischer Sprache abgefaßt waren. Rabbi Nurok ist. einer der führenden Rabbiner Lettlands, Mit־ glied des Aktionskomitees der Zionistischen Welt־ Organisation und des Vorstands des internationalen Ver־ bandes der Völkerbundsligen. Jüdische Opfer der Kommunistenkundgebungen am 1. August. Am 1. August versuchten die Kommunisten in Warschau trotz des polizeilichen Verbotes Straßen־ kundgebungen anläßlich des von den Kommunisten pro־ blamierten Äntikriegstages zu veranstalten. An einigen Stellen der Stadt kam es zu Zusammenstößen zwischen Demonstranten und der Polizei. Bei dieser Gelegenheit׳ wurden der 25jährige jüdische Arbeiter Israel Kädszinsky erschossen und die jüdischen Arbeiter׳ Nison Czarnogora - und Pinchas Bornstein verwundet.. Kreditinstitute auf Genossenschaftsbasis finden beim ’ Publikum immer mehr Vertrauen, und es zeigt sich die Tendenz, Privatgelder bei solchen Instituten anzülegen, die vermöge'der strengen Bestimmungen ■ihrer Statuten jede Beteiligung an Industrie oder spekulativen Unternehmun־ gen. ausschließen und sowohl auf diesek Weise als auch da־ durch, daß die Geschäftsgebarung unter ständiger Auf־ sicht der Mitglieder und unbezahlter Funktionäre steht, sonstige Risken ganz wesentlich herabsetzen. Einbruch in eine Amsterdamer Synagoge. Am Dienstag, den 28. Juli, würde in eine Synagoge der jüdischen Gemeinde Amsterdam ein Einbruch verübt. Den Tätern fielen wertvolle Kultgegehstände in die Hände. In dieselbe Synagoge wurde auch x vor sieben Jahren eingebrochen, wobei ein größerer Betrag an Armengel'dern geraubt wurde. Die Polizei nimmt an, daß hier eine eigens zum Zwecke der Ausplünderung von Synagogen gebildete Bande am Werke ist, und hat daher eine besondere Korn־ mission mit der Untersuchung des Falles betraut. Judenfeindliclie Ausschreitungen in Lublin. Im Anschluß an ein Fußballmatch zwischen dem christlichen Sportklub ״Unia“ und dem jüdischen Fuß־ ballklub ״Stern“ kam es in Lublin zu schweren antisemi# tischen Ausschreitungen. Auseinandersetzungen zwischen Zuschauern bei den Wettspielen arteten infolge der Hetze antisemitischer Agitatoren zu einer Schlägerei aus, die sich auch nach Schluß des Wettspieles auf den Straßen fortsetzte. ״, ׳ . Verschärfter Feldzug gegen die Synagogen in R!ußs länd. Aus Briefen, die in Moskau eingetroffen sind, geht hervor, daß in verschiedenen Teilen der Ukraine und Weißrußlands ein wahrer Vernichtungsfeldzug gegen die Synagogen ini Gange ist. In Krivojrog hatte man auf dringenden Wunsch der jüdischen Bevölkerung vor einiger Zeit begonnen, die Ghorsynagoge, welche vor drei Jahren in ein Kulturhaus umgewandelt worden war, allmählich wieder ihrer früheren Bestimmung zuzuführen. In den letzten Tagen aber wurde eine Kampagne mit dem Ziel eröffnet, daß die Synagoge allen möglichen nur nicht reli־ giösen Zwecken dienen soll. In der Stadt Brailow (Ukraine) wurde auf Veranlassung der aktiven ״Apikorsim“ gegen den Willen der übrigen jüdischen Bevölkerung der städti־ sehe Beth Hamidrasch in einen Klub umgewandelt, Das. Vorgehen der Behörden hat im Hinblick darauf, daß es sich auf die Schließung des Beth Hamidrasch beschränkte, während gegen das in derselben Stadt bestehende Nonnenkloster bisher keinerlei Schritte unternommen wurden, auf die jüdische Bevölkerung besonders verstim־ mend gewirkt. In Krassilow (Ukraine) ist der Kampf zwischen den intireligiösen Arbeitern und der glaubens־ treuen jüdischen Bevölkerung um die Synagoge noch nicht beendet, Es scheint aber, daß die antireligiösen Elemente mit ihrer Forderung nach Umwandlung der Synagoge in eine Schule auch hier durchdringen werden» so daß den Juden dieser Stadt anläßlich des Neujahrsfestes kein ent# sprechender Betraum zur Verfügung stehen wird» ln religiös jüdischen Kreisen ist man der Ansicht, daß durch die Schließung zahlreicher Synagogen die Wirksamkeit der vom Apikorsim־Yerband ausgegebenen Parole, m Rösch Hasehanah und Jom Kippur zu arbeiten und den Syn# agogen fernzubleiben,verstärkt werden soll, Väcz r ׳ Im Juli 1931 ' Ung.-Brod-Lultafovlce •־ Verlobte ברכת טז״ט לבבית לידיד נפשנו האברך המצוין במעלות ובמדות משכיל וחרב מוכתר בנמוסין ה״ה ש;ל מה ווייס ב ארד נ״י לבואו בברית הארוסין עם ב״ג מרת אייריל חיה מינץ חחי׳. תזכו לבנות בית נאמן לד׳ ותורתו לתפארת כל בית ישראל סבא כחפץ וברכת ידידכם צבי הירש ברעך וארוסתו גם אנו פונים כלפי המברכים לברך אח ידידנו בברכת גדא טבא שבתי שיינפעלד ורעיתו Orthodox#jüdische, intelligente Familie in Brat!־ slava würde neben ihrem eigenen Sohn einen 9־ bis 13jähri־ gen Schuljungen aus gutem Haus in volle Verpflegung nehmen. Anfragen unter ״Streng religiöse Erziehung“ an die Bratislävacr Administration des Blattes erbeten. Vornehme Familie aus den besten orthodoxen Kreisen nimmt Mädchen aus ebensolchen Familien auf erst- Massige Verpflegung. Streng religiöse und intensive profane Erziehung, auf Wunsch Referenzen. Zuschriften unter ״Besonders mäßige Preise“ an die Wr..Administration. מ816ס0-כעל תפלה gesucht! Orthodoxer Rabbiner mit klangvoller Stimme sucht מ0816?״שחריתים für יוהכ״ס und ראש השנק in streng orthodoxer Gemeinde. Diesbezügliche Anträge .:unter 5692״“ befördert die Bratislavaer Administration.;Lehrerin! mit ungarischem und deutschem Diplom; nimmt für 1־. September den Unterricht und : die Verpflegung etwas zurückgebliebener und schwer erziehbarer Kinder an. ■; Zuschriften unter ״Gewissenhaft“, an die | Wiener Administration.;c. 353/1931־ Konkurs; Die Berehovoer orth isr, Kultusgemeinde sucht einen Sekretär־Stellvertreter. Ledige Herren, die die I tschechische, ungarische, deutsche und hebräische Sprache 1in Wort und Schrift beherrschen, mögen ihre schriftlichen Eingaben mit Zeugnisse einsenden. Gehalt laut Ueberein- :kommen. Berehovo, den 13. Juli 1931. : Fodor m. p. ' (Stampiglie) Grünbaum m. p. Gemeindepräses. Gemeindesekretär. IMaschinschreibschule im Dr.-Krüger-Heim Bass Xl.,2a1i«1׳a(ffi«dl1*f, »eben d. i. Tor, Tel, 11-18-0.85 WIEN» I., Seltenstetteng. 2 Tel. (1-58-138 Das Wiener כשר Restaurant von internationalem Range* Unter Aufsicht A d a s J i s ro e l Wien, II. Obere Donaustraäe Nr. 91 M a t u ra vo rbereitung Gymnasium, Realschule und Handelsakademie Sicherer Erfolg. — Sämtl. Handelswissenschaften. Nachhilfe in allen Gegenständen des Gymna9iama, der Realschule und Handelsakademie. 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Mitteilung zu machen, daß ich, das Restaurant ״Imperial“ in Poprad, vis-a-vis dem Bahnhof, übernommen habe, Yerläßliehe orthodox-koschere Küche, schmackhafte Speisen, reinste, solideste, den höchsten Ansprüchen entsprechende Bedienung wird garantiert. Hochzeiten werden übernommen. Schöner Saal zur Verfägung, Gäste, die ihren Somroeraiifenthalt in der Tatra nehmen wollen, erhalten die besten Speisen zu ihrem Aufenthaltsort in der Tatra zugestellt. Wilhelm Kimgenfrau. g Aufnahmszahl beschränkt Auf Wunsch Prospekt 3. ■ ■■■■■■■■ ■ ■ ■ P ■■■■■■■■■ויי■■■■■■■■■■■■■■■! Streng כשר Streng אפילו למהדרין מן חסתדרין » 1 Speitehaus Hirsch i : PRAG* I. Bilkovä 19 j 2 Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhot m •■■■■■■■■*■■■■■■■■■■■■י■■■■■*■■*■■■■■■ Tag Ab August Sabbath Sonntag ׳ : .26 9, 127. Montag 27. 10. 128. Dienstag 28, 11. 129. / Mittwoch 28 12. 130. . Donnerstag 30, 13, 131, Freitag 1. Elul 14. 132. Samstag 2, 15. 133. Adas Jisroel (Scbiflfscbul). Gebetstunden in der Zeit vom 24. »Aw bis 1. Elul 5691: Freitag, 24. Aw Minchah 7,15 Uhr, ש״?! פרשה ראה^ Morgen■* gebet 630 und 9 30 Uhr. Vortrag פרסי אבות J-30, Minchah■ 4 Uhr, 805 מוצש״ק — An Wochentagen ־׳5*׳5 השכמה Morgengebet 6, Minchah 7 Uhr. 6.30 יו׳*כ קמן Uhr. Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Redakteur; Dr, Joel Pollak, Wien, II., Leopoidsgasse 26,~ Für die Tschechoslowakei Jacob Joel Braun, Bratislava. : Druck: Druckerei* und Verlags־A.*G. Jg, Steinmann, Wien, IX., Universitätsstraße 68־. 1021621250000505145205357034

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