Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 18 (8.5.1931)
- Date
- 1931-05-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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Seite 2 jüdische fresse Nt. 18 Fein^Butter! AufB^teestHöhen v orzfig1ich I ein Drang nach Lehre und Belehrung. Und diesen Wissens* durst auf richtige Bahnen zu lenken, das ist die Aufgabe der Beth*Jakob*Schulen. Die AgudasJisroehFrauen* und Mädchengruppe hat nun den Vorsatz gefaßt, einenBeth<Jakob*Ferieni kurs zu beginnen und in Form eines Ferien* heimes Mädchen von 14 Jahren aufwärts in volle Verpflegung und unter Leitung des talentvollen und vielhewährten Frl. Lands* borg in Unterricht zu nehmen. Unsere Mädchen Sollen den schöpferischen Geist,,in der ewig schaffenden, herrlichen freien G*ttesnatur verstehen lernen, anvertraut einer gleichdcnkcnden jungen Gemeinschaft, und geführt durch die verstehende und verständige Führung des Frl. Landsberg. Wohin der Sitz des Ferienheimes für die heurige Sommersaison verlegt wird, ist noch nicht ganz bestimmt, doch sprechen sehr günstige Anträge und die besonders energische Und tatkräftige Mitarbeit einiger Nitracr Miid* chen für das dem Städtchen Nitra nahegelegene S o b o r. Es wird uns dort die Annehmlichkeit eines gemeinsamen Wohnens in einem größeren Kastell geboten, wo gleich* zeitig auch die Verpflegung, Verköstigung vorgenommen werden könnte. i Auch wurden seitens . der Nitraer Agudah schon größere Spenden geleistet■ und sind nun die Damen der Ereßburger Vereinigung aufs eifrigste bemüht, dem guten Vorbilde in keiner Weise nachzustehen. Je größer die Spendeneinnahmen sind, desto niedriger kann der von den Mädchen zu leistende Pensions* beitrag, der sich zwischen! 400 und 500 K für volle Pension per Monat bewegt, angesetzt werden. Wir ersuchen daher alle jüdischen Eltern, die, wie wir hoffen, die schöne Idee des Beth*Jakob gerne auf* gegriffen haben und für ihre Töchter zu deren Wohl ver* werten wollen, ihre Anmeldungen für den Sommerkurs an Frau Qberrabbiner Schreibet zu richten, welche sich auch gerne erbötig machte, die Spenden entgegen* zünehmen. Jede Spende, auch die allerkleinste, wird gerne entgegengenommen. Wir hoffen, daß sich jede jüdische Mutter gerne unserem Plane anschließt und uns verhelfen wird, die Be* geisterungsfähigkeit unserer Jugend nicht für fremden Geist empfänglich zu lassen, sondern die tiefen Schätze unserer alten Lehren durch sie zu neuer Fruchtbarkeit zu bringen, durch das jüdische Mädchen, die Lehrerin und Bildnerin eines kommenden Geschlechtes, die Mutter der jüdischen Zukunft. * P. T. Beth-Jakob-Ferienkurse im Sommer 1931 (5691). Die Leitung von Beth Jakob veranstaltet heuer erstmalig gemeinsam mit den Frauen« und Mädchengruppen der Agudas Jisroel in der Slowakei eine Ferienkolonie in Sobor bei Neutra. Der Ort liegt in den Kleinen Karpathen in herrlicher, gesunder Gegend. Die Ferienkurse dauern vom 6. Juli bis 31. August. Ihr Zweck ist, den Teilnehmerinnen neben der körperlichen Kräftigung und Erholung in der schönen Landschaft einige Wochen jüdisches Gemeinschaftsleben und Gelegenheit zur Erweiterung des jüdischen Wissens zu bieten. Es wird Unterricht in Dinim, Tefilloh, Pirke Owaus, Biblische Geschichte usw. erteilt, und zwar in drei Kursen: I. Feräenfortbildungskurs der Wiener BethsJakob* Lehrerinnenbildungsanstalt; II. Kurse für Vierzehn־ bis Sechzehnjährige; III. Kurse für Frauen und Mädchen von sechzehn Jahren aufwärts. Anmeldungen sind bis spätestens 1. Juni an die Beth־Jakob־Zentrale, Wien, II., Leopoldsgasse 26, zu richten, woselbst auch alle Auskünfte eingeholt werden können. Beth־Jakob־Zentrale, Wien. .EskY; Gegen die Kalenderreform. Der Bericht des Deutschen Studienkomitees für Kalenderreform. Das Deutsche Stüdienkomitee für Kalenderreform hat auf Grund einer Sitzung vom 16. März 1931 seinen Bericht über die Einstellung der deutschen Oeffentlichkeit zu den Fragen der Kalenderreform an die Reichsregierung erstattet. Der Bericht ist an den Völkerbund weitergeleitet worden, bei dem in diesen Wochen auch die Berichte aus den übrigen Ländern •einlaufen. Wir geben nachfolgend die Hauptpunkte des Berichtes wieder: Das Deutsche Stüdienkomitee für• KalenderrefoVm ist aus Vertretern der Regierung und öffentlichen Ver* waltung, der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, der Wissenschaft und Technik, der Presse, des Erziehungs* und Bildungswesens, der Religionsgesellschaften und der Frauenverbände gebildet worden. Es hat in Verbindung' mit einer Aufklärung über die Fragen der Kalenderreform festzustellen versucht, inwieweit in Deutschland aus wirt* schaftlichen und sozialen Gründen eine Kalenderreform für notwendig oder zweckmäßig gehalten wird und welche Stellung zu den Hauptvorschlägen für eine Reform einge* nommen wird. Die auf die Umfrage' des Deutschen Studienkomitees eingegangenen Antworten und die zahl* reichen sonstigen Zuschriften zeigen, daß trotz der vor* dringlicheren Fragen, die sich aus den Schwierigkeiten unserer derzeitigen Wirtschaftslage ergeben, ein lebhaftes Interesse an einer Reform des jetzigen Kalenders in der deutschen Oeffentlichkeit vorhanden ist. Als Ergebnis der Untersuchung stellt das Komitee folgendes fest: 1. Die Notwendigkeit einer Reform des jetzigen Kalenders wird in weiten Kreisen anerkannt. Von den Antworten auf die Umfrage des Komitees sprechen; sich etwa neun Zehntel für eine Reform des Kalenders aus. 2. Die Stellungnahme zu den beiden Hauptvor* schlagen für eine Reform des Kalenders ist nicht einheit* lieh. Die größere Zahl der Antwortenden spricht sich für Plan B. (immerwährender l2*M0nate*Kalender mit zwei Monaten zu 30 und ein Monat zu 31 Tagen in jedem Vierteljahr) aus. Ueber ein Drittel der Stimmen geben dem Plan C. (immerwährender 13*M0nate*Kalender mit Mo* naten zu 2& Tagen) den Vorzug. (Beide Pläne enthalten den für die Judenheit unannehmbaren Blankotag.) Daß 3. die Festlegung des Osterfestes allgemein gefordert wird, dürfte die jüdische Oeffentlichkeit weniger interessieren. Die Stellung der Religionsgemeinschaften zu den Fragen der Kalenderrefonn. Da durch die Reform des geltenden Kalenders religiöse Interessen berührt werden, hat die Vossische Zeitung Vertreter der Religionsgemeinschaften aufge* fordert,, ihren Standpunkt gesondert darzulegen. In der Osterausgabe der ״Voss“ formuliert zunächst Dr. Kurt Böhme den sehr vorsichtigen Standpunkt der evangeli* sehen Kirche. Er verschweigt freilich nicht, daß der Deutsche Evangelische Kirchenausschuß angesichts des Traditionswertes des alten Kalenders und mangels erheb* licher und wirklich fühlbarer Mängel desselben die Not* Wendigkeit einer allgemeinen Reform verneint und diese Auffassung auch gegenüber dem Deutschen Studien* komitee vertreten hat, weiß aber von positiven Einwen־־ düngen gegen den Refonngedanken nichts zu berichten. Der Blankotag stört die evangelische Kirche offenbar nicht, und Böhme berührt nur die Frage, ob die Blanko* tage als Werk* oder Feiertage zu behandeln sind, und be* sorgt, daß neben den kirchlichen und politischen Jpeier* tagen noch eine neue Art entstehen könnte: Feiertags'von rein weltlichem Charakter. ׳ ׳ .t Weit entschiedener äußert sich Dr,,■. Gottfried Brunner für die katholische Kirche. Sie zeigt e'fn viel größeres Interesse an den Fragen des Kalenders, denn für sie ist ״fast ein jeder Tag des Jahres mit Festen-des Herrn upd der Heiligen belegt“. Brunner erklärt;selbst die all* gemein geforderte Festlegung ^des Qsterfe§Ms für bedenk* lieh, denn wenn die Kirche den Wünschen■■ der •Wirtschaft entgegenkomme, so liefere sie all jenen Agitationsstoff, die sie als Verbündete des Kapitalismus beim arbeitenden Volke verschreien. Brünner fürchtet auch, daß die morgen* ländische Kirche die Neuerung nicht mitmache und daß sich so der bestehende Riß in der christlichen Welt er* weitere. Die stärksten Bedenken aber hat Brünner gegen die Unterbrechung der Wochenordnung. Die siebentägige Woche ist ihm eine göttliche Einrich* t u n g, an der die Menschen nicht rütteln sollten, und der zu erwartende Vorteil scheint ihm so gering, daß es sich schon im Hinblick auf das hohe Alter dieser Institution nicht empfehlen würde, von ihr abzugehen. Daß aber die katholische Kirche die ununterbrochene Wochentags* Zahlung zur conditio sine qua non gemacht hat, hört man leider, von Brünner nibht.‘, :' . Die ungarische Regierung wird keiner Kalenderreform zusiimmen, die die religiösen Anschauungen einer Glaubensgemeinschaft verletzt. Die Ungarische Gesellschaft für Auslandspolitik hat zum Studium der-Frage der Kalenderreform, die bekannt* lieh vom Völkerbunde , im sogenannten Verkehrsausschuß schon seit längerer Zeit geprüft wird, vor einiger Zeit ein Nationalkomitee organisiert, dem Vertreter der einzelnen Konfessionen, auch, dfer jüdischen, angehören. An der Spitze steht Hofrat Dr. Oliver V. Eöttevenyi. Kardinal Fürstprimas Dr. Justinian Seredi hatte dem Präsidium mit* geteilt, daß die römisch*katholische Kirche die Frage der Kalenderreform nur im Rahmen einer Synode zu beraten vermag, wie dies auch1 der Papst seinerzeit dem Völker* bunde bekanntgegeben habe. Damals wurde ein Unteraus* schuß eingesetzt, der das .Gutachten des Referenten des Problems, des Direktors der Schwabenberger Sternwarte Dr. Anton Tass, allen Interessenten zwecks Meinungs* äußerung zuleiten sollte. Daraufhin sind 17 Fachäußerun* gen eingelangt. Schließlich behielt das Taßsche Elaborat die Oberhand, das als offizieller Standpunkt des ungari־ sehen Nationalkomitees dem Völkerbund unterbreitet werden wird. In der diesbezüglich erbrachten Resolution wird u. a. hervorgehoben, daß der königlich ungarischen Regierung nur eine solche Kalenderreform zur Annahme empfohlen werden karin, die die Ruhe und die Stabilität des Landes nicht gefährdet, die religiösen Anschauungen keiner Glaubensgemeinschaft verletzt. Die radikale Modi* fizierung des Kalenders sei keineswegs aktuell, höchstens die Fixierung des Osterfestes und der übrigen beweglichen Feiertage. Änm. der Redaktion: Zu diesem von uns bereits verschiedentlich behandelten Thema wäre auf einen Vor* schlag des in Wien lebenden jüdischen Schriftstellers Markus Silberschatz zii verweisen, der, wie der r a b b i* nische Rat der Agudas Jisroel schon seinerzeit beim Völkerbund, anstelle des Blankotages eine Blanko* woche empfiehlt. Vielleicht eröffnet dieser Vorschlag einen Ausweg, der alle gegensätzlichen Standpunkte zum Aus* gleich bringt. 01 NACHRICHTEN 0 Generalversammlung der Agudas-Jisroel׳־ Ortsgruppe, Wie«. Zu unserem in der Vorwoche unter obigem Titel erschienenen Bericht;werden wir vom Sekretariat der Agudas Jisroel darauf aufmerksam gemacht, daß Herr Vizepräsident Markus Hornstein es war, der den Antrag gestellt hat: ״Die Generalversammlung möge dem ,jungen' Präsidenten, Herrn Wolf Pappenheim, den Wunsch aus* drücken, mit. demselben jugendlichen Eifer wie bisher ער ק״כ שנה ־ im Rahmen der Agudas Jisroel für das Wohl der jüdischen Allgemeinheit tätig zu sein, und Herrn David Türkl für seine Tätigkeit danken.“ Ferner tragen wir zu dem Vortrag des Herrn Wolf Jacobson nach, daß der Redner ungefähr ausführte: Seit der 2. Kenessio Gedauloh hat in der Agudah-, Bewegung in erster Linie die Jugend an Zahl und Intensitat Erfolg aufzuweisen. Ganz neue Gebiete, wie Lettland, Litauen und Rumänien, sind für Agudas Jisroel erschlossen worden. Allüberall werden ׳die Organisatoren der Agudas Jisroel und insbesondere die Gründer der Beth-Jakob-Schulen mit offenen Händen und offenen Herzen — manchmal auch mit , offenen Taschen — empfangen. 4 sind seit 1870 die besten Fabrik!Wien, XV., Sfaglgasse 10 bet Mariahilfefatr. 148) Tel. R-35-8-4? und R-38-5-38 ttllalet WIM V«, BurggasM 11, T«l. B 33*340 Erschütternd wirkte die kleine Episode, die der Redner zu erzählen wußte. Als er in einer rumänischen Stadt war, da kam einer der angesehensten Balebatim zu ihm und erzählte unter Tränen: ״Jeden Freitag abends, nachdem ich Kiddusch gemacht habe, stecken sich meine Töchter ihre Zigaretten an. Schaffen Sie doch eine Beth- Jakob-Schule, wenn Sie das hiesige Judentum vor dem völligen Untergänge bewahren wollen.“ Der Referent berichtete über die Arbeit der Agudas-Jisroel-Zentrale auf dem Gebiete der Abwendung der geplanten■ Kalender reform, der Abwendung des Sclnichtverbotes in gewissen deutschen Ländern und über Erez Jisroel. Herr Jacobson verwies dann noch auf den Versuch einer Berufsumschichtuug der unter der furchtbaren Wirtschaftskrise doppelt leidenden schabboshaltenden Angestellten in Deutschland und forderte zum Schlüsse weitestgehende Kräftigung der Agudas Jisroel. כדי שחבא שלהבת עולה מעליה ולא ע״י אחר Agudas Jisroel muß sich aus sich selbst, aus seinem eigenen Innern, erhaltcn können. Die Lage der Agudas Jisroel spiegelt sich in dem Herzen jedes einzelnen. Je mehr opferfreudige Mitarbeit, um so mehr Leistungen, um so mehr Erfolge auf allen Gebieten jüdischer Selbsterhaltung. Aufruf der Keren־Hathora־Zentrale. Die Keren*Hafchora*Zentrale ruft anläßlich des be* vorstehenden Schowuotfestes alle' auf, für den Keren Hathora zu spenden. 33 'A Prozent der gesammelten Gelder wird den Opfern der Wilnacr Ueberschwemmungskata* Strophe zugeführt. Propaganda der ״Einheit“ im Ausande. Die ״Einheit“, Verein zur Errichtung und Erhaltung von Volksspeisehallen, Wien, IL, Malzgasse 12, die seit 25 Jahren besteht, ermöglicht es durch äußerst billige, gute, dabei streng koschere Kost und die Sorgfalt, welche sie ihren Besuchern widmet, jedem״ insbesondere den nach Wien kommenden Fremden, sich hier gut und billig zu verköstigen. Der große jüdische Landesbildungsverein (״Omikc“, Budapest) veranstaltete in der Vorwoche mit einer 60 Personen starken Gruppe Hochschüler eine Studienreise nach Wien, deren Teilnehmer acht Tage in der ,,Einheit“ verköstigt wurden. Der Vorstand der ״Einheit“ erhielt daraufhin ein herzliches Dankschreiben des General* Sekretärs der ״Omike“, Dr. Julius Friedmann. Rabbiner Jakow Twerski זצ״ל Donnerstag früh, am 15. Ijar, ist Rabbiner Jakow Twerski, der Stanislauer Rebbe genannt, 57jährig, in ..seinem Bethause, als er irn Begriffe war, Talith und 'Tfillin znm Morgengebet anzulegen, im Kreise seiner Anhänger und Freunde plötzlich verschieden. Freitag, den 1. Mai, fand das Leichenbegängnis unter ungeheurer Beteiligung der jüdischen Bevölkerung statt. .תנצב״ה ״Cirine“*Beize macht Dich stolz, Denn zum Parkett wird weiches Holz. - Siehe Inserat! Mattersburg. Ein wahrhaft frommer Jude, ein selten guter Mensch ist dieser Tage mit R. Ahron Elieser Trebitsch im hohen Älter von 81 Jahren dahingegangen. Frühzeitig sich in den Dienst der Nächstenliebe stellend, wirkte er hilfs* bereit bis an sein Lebensende. Arme, Kranke und Hilf* lose fanden in ihm einen warmen Freund und eine feste Stütze. Tag und Nacht widmete er sich den Werken auf* opfernder Menschenliebe, verbrachte oft yiele Stunden am Schmerzenslager Kranker, um sie zu pflegen und ihnen in ihren Leiden trostreiche Hoffnung zu spenden. Auch an den öffentlichen Angelegenheiten der Gemeinde nahm er rührigen Anteil und seine dankbare Kehillo ehrte ihn stets durch Verleihung besonders wichtiger religiöser Funktionen. So hätte er durch nahezu sechzig Jahre das heilige Amt eines Chewrah*Kadischa*Vorstphers bekleidet. Aufrecht schritt er durch das Leben und ebenso aufrecht ertrug er mit unerschütterlicher Gottergebenheit die vielen Schicksalsschläge, die ihn in seinem Leben heimsuchten. Vorbildlich als Gatte und Vater sorgte er bei Hint* ansetzung seines persönlichen Wohles für seine Kinder und Kindeskinder. Die außergewöhnliche Beteiligung an der Halwajoh gab eindringliches Zeugnis von der Beliebtheit und Wertschätzung, deren sich der Verbliebene allseits erfreute. An seiner Bahre hielten Herr Qberrabbiner S. Ehrenfeld, Herr Rabbinatsassessor I. Taussig sowie seine Neffen Heinrich Trebitsch (Mattersburg) und Emanuel Hönigsber (Wien) tiefempfundene Nachrufe, Das An* denken des Verewigten bleibt unvergeßlich im Gedacht* nisse all derer, die ihn kannten. Secher Zaddlk liwrochoh. Leiden Sie an Rheumatismus? ״Alpa“*Massage ver* schafft Ihnen Linderung, belebt den Blutkreislauf, gewährt dem Körper die erforderliche Nahrung, stärkt die Muskeln und wirkt wohltuend auf die Nerven. Amtliche Verlautbarung der Israel. Kultusgemeinde Wien. Israelitischer Jugendgottesdieusj. Am Samstag, den 9. Mai d. J., findet um 5 Uhr nachmittags der J u g e n d g o 11 e s d i 0 n s t für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks- Synagogen statt. ן Warnungl Die P, T. Parteien werden höfliehst aufmerksam gemacht, daß unberufene Personen unter fälschlicher Be־ nützung verschiedener Titel in den Wohnungen der Trauer* Parteien sich einfinden und um Honorierung ersuchen. ' Weiters wird aufmerksam gemacht, daß weder Per־ sonen, welche die Anfertigung und Lieferung von Jahrzeit* tabellen offerieren, noch andere Gewerbetreibende be־ rechtigt sind, sich bei Offertstellung auf die Kultus* gemeinde zu berufen. Friedhofamt der Israel. Kultusgemeinde, Wien,