Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 17 (1931)
- Issue
- 17 (1.5.1931)
- Date
- 1931-05-01
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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Nf. 11 JÜDISCHE PRESSE Unsere Kaffee-Rösterei arbeitet mit den vollendetsten Einrichtungen und Verfahren. Dem Meinl-Kaffee bleibt das kostliehe Aroma voll erhalten. Bitte, versuchen Sie einmal Meinl- Kaffee 1 Julius Meinl Kaffee- und Tee-Import. NACHRICHTEN Ritueller Kochkurs für Vorgeschrittene. Bei genügender Teilnahme Beginn anfangs Mai. Rasche Anmeldung erwünscht. Dr.-Kviiger-Hcim, II.? Mal/gasse 7. Tel. A-48-0-77. Rabbiner Dr. Klein in Wien. Das Mitglied des rabhinischeit. Ilutcs und des Zontralrutes der Agudas JisrooL Seine Ehrwürdcn ■Herr 1R׳a.b.biikm* Di־. A. Klein aus Nürnberg,!ist Donnerstag, den 30. d. M., auf seiner Durchreise nach Nitra anläßlich der ersten Ja1hr.ze.it des verewigten Präsidenten der slowakischen Agudas Jisroel des N-itraer llaw Kat7. s. '/. I.;in Wien eiligetroffen. Zum Empfang am Bahnhof •hatte sich eine zahlreiche Schar eingefunden und Herr Rabbiner Dr.!Klein hat sich amF ■eindringliches Ersuchen bereit erklärt, auf seiner Rückreise ,in Wien einen Vortrag zu halten. Generalversammlung der Agudas-Jisroel-Ortsgruppe Wien. Sonntag, den 26. April 1. ]., fand •im groben Vortragssaaale der Agiidas-Jisroel-Jugendgruppe die diesjährige Generalversammlung der Agmlas-Jisrocl-Orts- 'gruppe Wien statt. Trotz herrlicher Frähling.ssoraie hatte sich eine stattliche Zahl eingefunden, um über die Tätigkeit der Agudas Jisroel im vergangenen Jahr etwas zu!erfahren. Nachdem der Vorsitzende die Erschienenen begrüßte und einen überaus warmem Nachruf ■den Herren ׳Oberrabbiner Katz, Nitra, Sejmdeputier,ten Elia Kirschbraun, Kultusprüsklent Jsak Bauminger, Vorstandsmitglied Samuel Niissenbnum und Josef Stern s. Z. 1. .gehalten hatte, ergriff Herr David Txirkl das Wort zum Tätigkeitsbericht, dem wir ■in Kürze entnehmen:__ Der Vorstand der Agudas jisroel hat sich auch im, vergangenen Jahre bemüht׳, weitere Kreise der Wiener Orthodoxie der Agudah-Idee näherzubringen und dies ist ihm ihm Wege der verschiedenen Agudah- Institutionen tatsächlich geglückt. Die ״Soziale Fürsorge“, die erst jetzt vor Pessach wiederum die Not- Wendigkeit ihres Bestandes bewies, hat produktive Fürsorge geleistet, d. '11. sie hat in erster Linie •dort Unter- ■Stützungengewährt, wo es sich um Schaffung von Existenzen, handelte. Der ״Keren Hathora“ hat seinen Aktionsradius bedeutend erweitert und es ist ihm auf diese Weise ge- Jungen, trotz des relativen Rückganges des Erträgnisses jeder einzelnen Büchse um zirka 30 Prozent die Einnahmen auf der vorjährigen Höhe zu erhalten. Recht ■betrübend wirkte vorerst der Bericht über •das Palästina-Schulwerk und es war daher eine besondere Befriedigung, daß es trotz der schweren. Wirtsc'haftskrise gelungen ist, etwa S 4000 für das Palästina- Schulwerk in Wien aiifzubringe 11. Das Wanderheiin der Agudas Jisroel und die Wiener Beth-Jakob-Scthule wurden nur kurz gestreift und vielleicht ist gerade diese Kürze ■der Beweis dafür, daß diese Institutionen itn jüdischen Leben Wiens eine allseits anerkannte Steilung ■errungen haben. Dank der Tatsache, daß clie Sekretariatsagenden des Verbandes der Sabbatfreunde ״Schomre Scliabbos“ vom Sekretariat der Agudas Jisroel geführt worden, konnte auch über diese Tätigkeit Berieht erstattet werden. Die Stellenvermittlung hat eine bedeutende Anzahl von Posten vermittelt. Auf dem Gebiete der Gewerbefördeming wird unermüdlich ge-;arbeitet, und gegen die Kalenderr!efor,m sind ebenfalls einige tausend Protestuniterschrifteii gesammelt wordeu. Es׳ war ferner eine freudige Ueberrascliung, daß in Wien bereits 200 Personen den Daf Hajauml mitlernen. Zum Schluß hat der Referent noch auf das Vortragsverhältnis der Agudas Jisroel mit der bekannten Versicherungsgesellschaft ״Phönix“ hingewiesen, über das in unseren Spalten schon des öfteren berichtet wurde. Die Tatsache, daß auf Grund dieses Begiinstigungs- Vertrages Versicherungen jeder Art zu den aller-;günstigsten Bedingungen abgeschlossen werden können■, läßt erwarten, daß diese günstige Gelegenheit in Zu- •kirnft noch mehr ausgeuützt werden wird. Dem Kassabericht für das Jahr 1930 entnehmen wir bloß die End- Ziffer in der Höhe von zirka *S 32.000, die angesichts der schwierigen Wirtschaftslage für sich selbst spricht. Die Generalversammlung konnte es sich nicht versagen, dem ״jungen“ Präsidenten der Agudas-Jisroel- Ortsgruppe, Herrn Wolf Pappenheim, den Wunsch auszudrücken, er möge mit demselben jugendlichen Eifer ׳wie bisher שנה Z"P עד im Rahmen •der Agudas Jisroel für das Wohl der jüdischen Allgemeinheit tätig sein, und Herrn David Türkl für seine Tätigkeit zu danken. Nach Schluß der Tagesordnung erhielt Herr W. S. Jacobson, Hamburg, das Wort zu seinem Referat ״Die Lage der Juden in Ost und West“. Anhaltender Beifall belohnte den Redner für seine glänzenden Ausführungen. Pro domo. Nachdem ich auf die wuchtigen Angriffe der ge? •ehrten Kollegen Baumihger, Dr, Klaber und Professor Rath in, den öffentlichen Sitzungen entsprechend. geant* wortet habe, muß ,ich nur die in der ״Sjdmme“ abge* druckte Aeußerüng des Herrn Dr. Klaber richtigstellen.!Derselbe sagt: Herr P. verlangt eine Bevorzugung der Orthodoxen. Weiters sagt er: Herr Pappenheim sagt, daß eine Gruppe schlechter behandelt werde als die andere. Ich habe aber nur geiagt, daß die schlechtere Be* Handlung, die ich mit der ßeschaffung einer Pumpe für das rituelle Bad und dem Wanderheim erhärtet habe, auf* hören solle. Daß ich die Zertrümmerung der Gemeinde will, ist eine glatte Erfindung. Ich habe jederzeit betont, daß w i r nicht die Kultusgemeinde erobern wollen, daß wir deren Erhaltung in der jetzigen Form im Interesse der großen Mehrzahl der Wiener Juden wünschen und daran mit* arbeiten. Daß wir uns ganz anders entfalten könnten, wenn die Orthodoxie selbständig wäre und wir unsere großen Steuergelder für unsere Institutionen verwenden könnten, ist doch sicher. Leopold Löw, der hervorragendste Reformrabbiner Ungarns, schreibt: Die Zwangsgemeinde ist die leibliche Schwester des Halseisens! Wolf Pappen heim. Zeire Agudas Jisroel. Der Vizepräsident der Zeire Agudas Jisroel in Jerusalem. H. El;i!ja׳h׳u ZaIat ulk. wird .in den :nächsten Tagen in Wien eintreffen und sich von hier nach Zürich begehen. Herr Zalatnik wird .im Dienste der Organisation in diesen beiden Zentralen wichtige organisatorische Arbeit zu leisten ■haben. Palästina־Einwanderung und Touristik 1930. Das ״CommerciabBuHetin“ vom Februar 1931 ver* öffcntlicht einen Bericht des obersten Immigrationsbeamten der Regierung, dem wir nachfolgend einige Ziffern ent* nehmen. Der Ucberschuß der Einwanderung über die Aus* Wanderung war im letzten Jahre 3430. Die Zahl der ein* wandernden Juden betrug nach den Regicrungsziffern 4944, die Zahl der Auswanderer 1679. Unter den jüdischen Pan* Wanderern des letzten Jahres befanden sich 178 Personen mit einem Kapital von Pfund 1000 oder darüber. 541 Pa* lÜstincnscr und Transjordanier pilgerten im vorigen Jahre nach Mekka. Die Touristik zeigt eine Abnahme gegenüber dein Vorjahre. Die Regierung schätzt die Zahl der Touristen im Jahre 1930 auf 13.200, gegenüber 13.500 im Vorjahre. - (JAB.) Druckfell Icrberichtigung. Tn der Besprechung des Rosenheimschen Buches ju der letzten Nummer unseres Blattes (Nr. 16, Seite 4, Spalte 3, I. Absatz) soll es richtig ״Usus“ statt ״Unfug“ heißen. Amtliche Verlautbarung der Israel. Kultusgemeinde Wien. Konkurs. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien beabsichtigt anläßlich der diesjährigen hohen Feiertage Funktionäre (Kantoren, Vorbeter, die auch als Kaure wirken können, Chorsänger und Schofar* bläser) für die temporären gottesdienstlichen Veranstab tungen zu bestellen. Nähere Auskünfte werden im Schulamte der israe* litischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, 3. Stock, während der Amtsstunden von 9 bis 12 Uhr vormittags erteilt. Wien, 27. April 1931. Der Vorstand. Israelitischer Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 2. Mai 1931, findet um 3 Uhr nachmittags der Jugend* gottesdienst für die israelitische Schuljugend in den Ge* meinde* und Bezirks*Synagogcn statt. Predigten!und exegetische Vorträge in den israelis tischen Gemeinde* und BezirkssSynagogen. Samstag, den 2. Mai 1931, werden in na'chbenannten Gemeinde* und BezirkssSynagogen Predigten, bezw. exegetische Vorträge beim Morgengottesdienst abgehalten: Predigt: II., Paz* manitengasse 6, Beginn 9 Uhr 30 Min. (Rabbiner Doktor Z. Taubes). Exegetische Vorträge: XVIII., Schopenhauer* straße 39, Beginn 8 Uhr 30 Min. (Rabbiner Dr. D: Feucht* wang); XXI., Holzmeistergasse 12, Beginn 9 Uhr 15 Min. (Rabbiner Dr. M. Rosenmann). ^Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllll₪ Tschechoslowakei. ₪IIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!IIIIIIIIIIIIIIIIII!III!N Programm ■dos ■am 16. Ijar (3. Mai) in Nitra abzuhaltendcii Treffens der Ag,udas-Jisroel-J׳uge11dgruppen in der, Slowakei, anläßlich des ■ernten Jahrzeittages des Nitra er llaw. s. Z. 1. Nachmittags halb 2 Uhr: Gemeinsamer Gang־ zum Bes Haahajim aum MazewoJ1-׳Stellen. Nachmittags .halb 4 Uhr: Gedenkfeier. 1. Eröffnung. 2. Gedenkrede, gehalten von Raibb. D.r. A. Klei n, Nürnberg. 5. Schlußwort. Nachmittags!halb 6 Uhr: Jugendtagung. 1. Eröffn!ang. 2. Referat: ״Die Aufgaben der a!gu!dißtischen J ngend“, erstattet van Wolf S. J a c o ib s o m, Hamburg. 5. Referat: ״Selbsterzicluiug — Klallerziieilmug“, ׳erstattet A׳on G11, J. Weiß, Bratislava. 4. Diskussion. 5. Schlußwort. Abends 8 Uhr: Sijum. Bei verdorbenem Magen, Darmgärungen, üblem Mundgeschmack, Stirnkopfschmerz, Fieber, Stuhlverhal* tung, Erbrechen oder Durchfall1 wirkt schon ein Glas natürliches ״Franz*Josef“*Bitterwasser sicher, schnell und angenehm. Namhafte Magenärzte bezeugen, daß sich der Gebrauch des ״Franz*Josef“*Wassers für den durch Essen und Trinken überladenen Verdauungsweg als eine wahre Wohltat erweist. Das ״FranskJosef'“־־Bitterwasser ist in Apotheken, Drogerien und Mineralwasserhandlungen er* hältlich. i Zionisten unter sich. Unter den einzelnen Riehtaugen, Gruppen ,und »t^prigr uppen' der!tschechoslowakischen Zionisten iherrfcht schon seit Jäingcrer Zeit ein wüster Hader. Die!zionistischen iZw.eigariganisatianen ׳greifen ■die!Führer ■in deii zionistischen Zeitungen!gegen- Leiden Sie Rheumatismus? Beraten Sie sich mit Ihrem Arzte, was Sie dagegen tun sollen, und kaufen Sie MenthoUFranzbranntwein A L P A Alpa־Massage verschafft Ihnen Linderung, beschleunigt den Blutkreislauf, ge* währt dem Körper die erforderliche Nah* r,ung, stärkt die Muskeln und wirkt wohl* tuend auf die Nerven. Verlangen Sie Alpa nur in Flaschen mit unverletzter Plombe. ße;i!tlg auf das heftigste in einem Tone an, der sich in keiner Weise von!dem Tone untorisciheidet, w.ic sie von Zeit zu Zeit übereinstimmend über die slowakische Orthodoxie he.rifaillen. Und das ■will schon etwas;heißen! Einzelheiten dieses iParteigezün.kes interessieren Außenstehende sehr ׳wenig. In .ihnen kennen sich nicht einmal ])■airteiigesch'ulte ,Zio.n׳is׳tcn!mehr aus. ״Wie die Anzahl deiner Städte, so die Anzahl deiner Götzen, o Israel!“ — wie ׳die Anzahl deiner Gruppen, so ׳die!Anzahl!deiner ii.lle.i,mgii!ltilgen;und .11.nibecli.ugt richtigen!Lehren, 0 Ziomiism.׳us! ׳Uiiilämigst .ist unter den ti30l1ccl10׳s10׳wa1k׳i1schen zioni- «tischen!Götzen sogar eine A.rt Palastrevolution ausgebrochen. Sie .hat da׳z1u geführt, daß der gosahäiftsführende Ausschuß des zionistischen .Landesverbandes einen seiner!Besten und im gehässigen Kampfe gegen! Orthodoxie und Aguda sicherlich auch einen der Verdienstvollsten, nämlich den Redakteur des Uzliorodcr ״Z s 1 d o N e p 1 a p“ ■tBela S z e r e n y, üb er Vorsoll lag des Dr. Emil Margul j e s in Leitmeritz, Präsidenten der ״Jüdischen.. Partei“, aus der׳ zionistischen O 1־ g• a!11! s a t!i o n ■a u s zusc 11 1׳ ließen beschloß. Die־• solben Männer also, die Zeter und Mordio rufen, wenn eine orthodoxe Gemeinde Zionisten — wegen der religiösen Unvereinbarkeit des öffentlichen Bekenntnisscs zum Zionismus mit der mitbestimmenden Zugehörigkeit zur thoratreuen Gemeinde — aus ihrem Verbanclc ausschließt, werden gegen ihre ,eigenen Gesinmmgsgcnosscn ganz wild, sobald einer von ihnen es wagt, sich einmal gegen die von der ,Partei geforderte ״,Disziplin“ aiiifzulehnen und 111 ,bezug au!f eine n Lehrsatz der neuen zionistischen politischen Thora eine andere als die offiziell gutgeheißene Ansicht öffentlich zu äußern. Er muß erbarmungslos zur Tür hinaus. Den guten Leuten fällt es nicht, ein, einen ,Augenblick darüber nachzudenken, ob denn die Lehre in Th o 1־as •Mosche, Talmud, Schul c 11 a 11 A r u e h und Poski m U b e r di c Thoragebund e 11 h c i t aller Glieder des jüdischen Volkes einer orthodoxen Gemeinde nicht zumindest ebensoviel bedeuten muß •und nicht zumindest ebenso starke Disziplinärg e w a 11 für sich in Anspruch nehmen darf, wie etwa der Parteibeschluß einer zionistischen Landesorganisation.; Bei rauhem, kühlem und veränderlichem Wetter entsteht den Rheumatikern große Pein. Durch Massage mit Franzbranntwein ״Alpa“ erreichen Sie . große Erleich* terung. Der Blutkreislauf wird äußerst lebhaft, gewährt eine entsprechende Körperernährung, wodurch Muskel* Stärkung und günstige Nervenbeeinflussung erzielt wird. Beraten Sie sich mit Ihrem Arzt über die Art der Massage. Ans der Budgetberatung der Prager Kultusgemeinde. Die Prager Kültusgcmeinde zählt zu den wenigen jüdischen Großgemeinden der tschechoslowakisehen Republik, deren Budget auch den ein z eineu Mitgliedern — wenigstens nach dessen Annähme durch die Repräsentanz — bekanntgegeben wird und ihnen die Möglichkeit gibt, zu prüfen, ob und inwiefern die gewählten Repräsentanten die Opfer, die von den Gemeindemitgliedern an direkten und indirekten Steuern und sonstigen Leistungen für die Gemeinde gebracht werden, auch wirklich n a c h dem Willen der Mitglieder uud n am entlieh im Geiste des Gemeindeprogrammes verwenden und auf die einzelnen Posten entsprechend verteilen. Das ist eia solch großer Vorzug, daß er — bei dem Gesamtbilde und allem Beklagenswerten, das die Präger Gemeinde seit vielen Jahrzehnten dem gesamten Judentum sonst bietet — vielen größeren orthodoxen Gemeinden zur Nachahmung empfohlen werden darf. Am 15. April fand eine Plenarsitzung der Gemeinderepräsentanz statt, in welcher über das Budget und mit dem Budget zusammenhängende Gemeindeangelegeuheilten beraten und ,beschlossen wurden. Die Gemeindeerfordernisse betragen insgesamt tsch, K 2,350.000. Diese verteilen sich auf folgende Hauptposten: 1. Kultus und Unterricht tsch. K 880,000, 2, Kulturelle Institutionen tsch• K 95.000, 3. Soziale Institutionen tsch. K 531.000, 4. Allgemeine Verwaltung tsch, K 850.000. In dieses Budget sind, jetzt zum erstenmal, auch die Erforderniss.e der einzelnen Synagogen aufgenommen und natürlich wohl auch zur Beratung gestellt und der Beschlußfassuiig unterworfen. Das ist vom orthodoxen Gesichtspunkte nicht ganz unwichtig. Denn erstens werden die orthodoxen Geineindemitgheder dadurch für den religiösen Geist dieser Tempel in höherem Maße mitverantwortlich als bisher, da in das Budget nur Sub-