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Jüdische Presse · 1931-02-20 · 8 (20.2.1931) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
8 (20.2.1931)
Date
1931-02-20
Page
– (sequence 3)
Language
German
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•Nr.-8 tffilatfiilig . ,. >\ . zur . : , Festakademie . . der A**J*»Hädchengrup|»e weiche Mittwoch, den 11. März d. .1., 7 Uhr abends; im Theatefisääle des Hotel Post, I., Fleischmafk 24, stattfindei ׳'־ Käfter!׳ ׳bei Anriy Herzog, II., Kleine Platt* gasse 1, und bei allen Vorstandsmitgliedern. Nut fiit Damen. Amtliche Verlautbarungen der Israel. Kultusgemeinde Wien. Aus dem VcrwallnflKsberlchle filr das Jahr 1930. ,1■״d״c J" 1,®,.י lebten Jahren getroffenen orKanisatorisclicn ta.ibn ahmen im ׳Rahmen .-des VerWafningsgottcsdienstes der israelitischen hiiHiisgcincindc Wuen ergibt sich, daß dem Präsidium dieser Ge- ",f,nd.c״.-״berei.^J,der?<iit:״ller Rechii 1111 äsabsch 111 ß für das Verwaltunglahr 1930 mid die detaillierten Ergcbnisbericlite .aus dun einzelnen Ver- \valt1mgs/.we1gen vorliegen. Auszugsweise werden in folgendem eine ivciite von Daten, die aflgemeinem fntere'ssc begegnen dürften, zur VeroifcnnichtuiK gebracht: A, Kultus- und rituelle Angelegenheiten. In den G e m e i 11 d e t e ln ין e I n und in den von der Kultusgemeinde י veranstalteten temporären Gottesdiensten •s*1!!$®״ . l״sK0samt 9 9 9 5 Betsitze zur Verfügung, welche tnrifimilliK eine Jahreseinnahme von S 216 273 briugen sollten. Der faktische B.1re1nga11g im •־Jahre 1930 hat S 166.114 betragen. Der Ausfall ergibt sich durch!«. Anbetracht der Wirtschaftslage vorgeiiomincne Ermälii- «imgen und unentgeltliche Ueberla.ssungen. aber auch durch unverkauft gebliebene Betsitze ... In den Geineindebethüiiscrit wurden insgesamt' 6 9 3 T r a 11 u 11gen vorgenommeti gegen 689 i111, Jahre 1929. ferner 7 82 A ח i l׳c- ['“je ״״-1?׳י* ן'1-ל׳y,1 fJes Jahres 1929. An Trainings- und Aufgebotsuxen sind b aH.080 eingegangen gegen S 69.045 des voraugegdngenen Jabres \ 011 3 24 im Jahre 1930 vor dem Rabbinat vollzogenen h 11 e t r e 11 n u n g e 11 buben 81 ohne Entrichtung einer Gebühr stattgefunden, wahrend 111 243 Füllen insgesamt S 25.3SS an Gebühren entrichtet wurden. . 1■ v 11l"1ritl?J.1?" B״ der israelitischen Kiilttisgemeindc hat alle Zahl der .verabfolgten Bäder 52.043 betragen, und zwar 12.816 für l-r״uen und 39.227 tllr Münner. •Unentgeltlich wurden 11.281 Büder ver- •״ - . lJ1e ׳ •gesamten 'Einnahmen liahcfv S 31.658 betragen, welchen .m Betriehsauslagan S -45.313 gegenüberstiinden. Der Bctriehszuscliiiß hat sich Kögen das Vorjahr verdoppelt. 1, 11,"- Je11 ei,tJ.930,׳ ,w״.rdc״ . insgesamt I 4.6 4 9 S t ü c k. G r 0 11- ' l 31,י'ז. ־ ' ״? ‘ c 1 11 v 1 c '6^ •י Stück Schafe rituell ge- S>״״״ltec /״DT Rückgang gegenüber dem Jahre 1929 betrügt zirka 20 0 0 Stuck Großvieh mul 22(10 Stück Kleinvieh, c '״arcit. auch die Einnahmen an Schücliteebiiliren um rund •30.000 י geringer als uu vorangegangenen Jahre. Unter Aufsicht der Kn tiiSKemeiiide hetanden sich 36 Fleischbänke, von welchen ־an ־ Aufsiehtsgebiihren .insgesamt S 24.800 entrichtet wurden.. B. Unterrichts■ und Bihllotiieksangelegcnlieltcn. Im ■Schuljahre 1929130 hat die Zahl der Schüler und Schüierinnen .an Volksschulen 9272. an Hauptschulen 3922 betragen, ■dm Bundes- und Privatmittelsclmlen verzeichnen 6285. die Bibeuii'd he lvä isclicn Schulen 1184 und die Privat- B i b c 1- . 1111 d 11 e b r 11 i s c 11 e il Schulen 2391 Schiller. In sechs Gemeinde- und zehn Vercinsssyiiagogcn hat an 32 Sabbaten Jugend■ gottesdienst stattgefunden der von 59.400 Schülern und Schülerinnen nesucht war, Lehranstalten und Vereine wurden ans dem Kapitel ..Unterricht *, mit .insgesamt S 149914 subventioniert Der L e se snni der Bibliothek der i s r a c j i t isehen K 11 1111s g e m c i 11 d e wa■• im .Berichtsjahre von 9125 Lesern ״״?eCv״!d1e Werke benützten. Von 1249 Personen wurden 1605 Werke entlehnt. . Die Bibliothek verzeichnet iin Jahre ,1930 einen Zuwachs Von., 997■ .•Blinden.';:.Hievon gelangten19 ־k'. keschuhkweisc. |u den Besltz-der Bibliothek. C. Fiirsoruewesen. I" .1■er ^Ve r s o r g 11 11KS a n s t a I t der israelitischen Kultusgemeinde hat die Zahl der Insassen 111 Münner und 237 Frauen betragen Hievon wurden für 121 keinerlei Verpflegskosten . entrichtet, 1111• Dl von den nach Wien Zuständigen seitens der Gemeinde Wien \ erpflegskostenbeitrüge geleistet, während für 42 Insassen die ' volle normierte Verpflegsgeblibr von S 5 pro Tag einhezahlt wurde. In der Anstalt sind 61. Personen beschäftigt (3 Aerzte. 3 Beamte und 55 Personen Hans- und Pflegepersonal). Die Zahl der Verpflegstage. der In- •sassen hat 126.031. die des Personals •22.356, zusammen 148.407 betragen. Don G e s a in t a 11 s g a b c 11 für. den . A 11s t a l.t sbetrieb per b 469.062 (ohne Generalimkosten der Zentrale) standen fcmnahineji an Vcrpilegsgebühren. Spenden und Stiftnugsgebtiiiren von h 325.190 gegenüber. :so da« der Zuschuß für die Anstalt aus Gemomdemitteln S 134.867 betragen bat. Aus ,dein Lebensmittelp. V r, ’ ,£ ״ " *' •s v c f ׳־. e i e 11 I. i s s e seien angeführt: Heisch 13.000 Kilogramm, Butter und Fett 5500 Kilogramm. Milch L׳-l'lter• Eier 62.390 Stück. Meid 10.326 Kilogramm, Zucket ..0י.ר Kilogramm. Im Jahre 1930 sind in der Anstalt 71 Insassen יי-ו Mannei und ,36 Frauon) verstorben, drei Insassen sind ausgetreten, In S n i t a 1 der i s r a e 1 i t i s c 11 e 11 Kultusgemeinde hat der Krankenstand am 31. Dezember 1930-174 Patienten netragen. Die Zahl der Verpflegstage der Patienten im Jahre 1930 behei sich, auf 58.43, des Personals auf 42.769., Durchschnittlich waren L'l der Anstalt 132 Personen beschäftigt (20 Aerzte, 51 Pflegepersonen, ■יר Haiispersöual, 6 Beamte). Die durchschnittliche, ,Verpflegsdauer eines Kranken im Spital hat 13'fs Tnge betragen. Von den Vcrpflegsi-mernder Patienten entfallen 15.508 auf unentgeltlich verpflegte Patienten. '10 Eigen kosten eines P a t i eil t e 11 pro Tag haben S 15.67 ״;tragen,;so daß. selbst bei den vollzalilenden Patienten der III. Klasse, seitens der KnlUisgemeinde ein Zuschuß von S 4.07 zu leisten war. Die L e s am t a u s g a b e 11 für das Spital. haben im Jahre 1930.S 917.735, die E i u 11 ä 11 m e 11 S 617.528, sohin der Z 11 s c 1111 ß aus G e-!״ e1 n d e 111 i t t e I 11 S 3 0 0,207 betragen. Aus dem Lebensmittelverbrauclisverzeicliiiisse sei . angeführt: Fleisch 14.370 Kilogramm, Hühner 486 Stück. Butter 1iud Fett 4870 Kilogramm. Milch 55,860 Liter. Her 143.000 Stück. Mehl 6200 Kilogramm, Zucker 7500 Kilogramm. In den Ambulanzen׳, dos Spitals wurden 8266 Patienten unentgeltlich behandelt ,, 10 ׳ der K i 11 d c r s p i t a I - A in b 111 a u z der israelitischen Kultusgemeinde im Augarten sind im Jahre 1930 11.051 Ordinn-!!ii'tien. unentgeltlich vorgenommeii worden. Die Gesamtausgaben für das Kiiiderspital-Ambiilatariaiii haben S >34.323 erfordert. Im . S t ä d .t i s c h e n Versorg11ngsl1nu.sc Lainz v. :!rde itir 22 Pfleglinge, welche aut rituelle Verköstigung reflekfferten, 1 ulistilck, Mittag- und' Nachtmahl heigcstcllt und hiefilr ein Betrag s> •42.470 verausgabt, .. . bi der offenen Armenpflege sind S 123.598, für 0 e 1• 1e n a k t i o 11 e u . und iiir ...V c r I a s s 0 11 u Kinde r“ - 106.810 verausgabt worden. Für .1 iigendilirsorgezwecke alteiu Imt der;'aiwand im Jahre 1930 S 216.377 betragen. Die Jugendfürsorge li-.tte sieh mit!8.089 Fällen zu befassen: Hievon entfallen auf Jugend- -׳ nchtsfälle 1273. auf Vorimmdschaftsfälle 1082 und auf sonstige Pflegs‘ ״aftsiälle 15.734 Parteien - . Das Konto ״S u b v e 11 l i 0 11 e,u au Vereine und F ii rs 1 r g e - A k t i o 11 e n“ weist pro 103(1 einen Aufwand von 1 ‘ 141.769 auf,. . " " ׳ . ' 'Die gesamten Ausgaben für das Kapitel .,FürsorgeVesen“ be-, .i: 'en sieh im Jahre 1930 auf S 2,149,829 , .; D. Friedhof« und Beerdigungsweseu, , ,"־ lin' Jahre 1930 wurden seitens der Kultusgemeinde 2 4 3 1 Be- ' 1 d i g u 11 gen (2346 Erwachsene, 83 Kinder). 64 U e*b e r f ii h- 1 ״ u g e n v 0 11 L e i c h e n nach auswärts. )39 Krematorium s• 111׳ ין Sporte und 23 Exhumierungen durcligeiührt Von den Beerdi- :gen entfalle״ auf den Zentralfriedhoi (I. Tor) 687, auf den Neuen ׳ 1 ׳■',elitischen Fiiedhoi 1704, auf den israelitischen Friedhof itu XXI Be- ׳ h 12. auf den Döblinger Friedhof 28 Bestattungen. Die .Gebühren der > •Klasse wurden in 31, die der ll Klasse in 83 und die der III, Klasse : i ■ 1?7 Philen erlegt. ' Gegen Entrichtung der vollen Gebühr der 1 ■ Klasse, welche bereits geringer ist als die Eigenkosteu der Kultus-: «׳ meinde, sind 663 Beerdigungen, gegen ermäßigte Gebühr der IV. Klasse! י,־•’ vollzogen worden. In 8 Fällen wurde die Beerdigung ehrenhalber1 11‘1'-•ntggltlich, b! allen übrigen Fällen wegen Mittellosigkeit taxirei vor-.' "׳ *;iJiunieu . f E. Matrikenweseii. ' I , Yom MatVfkelamte. dessen., siätistiseber Jahresausweis für das' 1-׳r 1930 bereits, auszugsweise veröffeutlicht wurde, sind im Jahre 1930; [ •spüichtige Doliiimente 4377, taxfreie 2035 filr Parteien, ferner 6914; (•s-offo-,Doku11)entc iiir Bebiifden ausgefertigt worden, , '; . P• Finanzen. 4; -Dfo' Gesanitei’inaiimeu der israelftisehen Kultusgemetiide. im! J ilire 1930 djabea ,S 6,311,414, die Qesaintausgabeu S 6.34^4,79 . be-׳• "*Ige״,. •SQ.Ä Ulf dieses Venyaltungsjahr allein ein Feblbetrag vqo f f.;37,065 restiitiertj der sich lim den ans den Vorjahren vorgetragenen! Het1zitsaJ׳jL0äs0׳n S 94-^2 auf ..S. 231 907 erhöht, in. ErnuusgeljünÄ־ irg§t}d-; weicher zur Bedeckung, dieses , Fehlbetrages ,heranzuziehender Fonds '■der Reserven muß dieser' 4Felilhetrag iiir tla^ Jahr 1931 vorgetragen werden.; - 1 . RdUditftiieBitg». , ‘ f«streiIeiW die Sc^üiörinftiiÄftfiieii Wt IßeiÄdiitdieldfeebcÄiiien l«ä II. Halblafire des Schuljahres 1930/31. . י '־ tv;■ A n d i 0 j ü d i s c ft e ff *fei f e t,hJ ‘ . An den hebräischen Sprach- und Bibeischiiliii der israelitiscften Knltursgemeinde Wien erhalten Schüler and Schülerinnen der Volks*, Haupt*- lind Mittelschulen, ihrer Aitersstiifemmd ihren Vorkenntnissen ent* sprechend. Unterricht im Hebräisch-LesetbifUebersetzen des. Gebetbuches und des Pentateuch in hebräischer Spräche und in Talmud. Die Aufnahmen für das II. Halbjahr finden ab 2 2. Februar 193! in folgender Einteilung statt: Ii, Seltehstettertsiasse 4. , , 4 Für K11al.cn und Mädchen der Völksscbüle: Montag von 5 bis 6 Uhr (im Ralibiiiat. H. Stock): für. Knaben der Ha'fiptschnleu: Montag von 6 bis 7 Uhr (Chorzimmer, IV, Stock): Barmizwah-Vorbereitungsknrs: Freitag von 2 bis 4 Uhr (Cborziindfer. IV. Stock). Jl., Tempelgasse i (HI. Stock), Für Mädchen der Volksscliuli• I. und 2. Klasse Montag und Donnerstag von 2 bis 3 Uhr. Saai I; 2. Klasse Dienstag von 2 bis 3 Uhr. Saal f; 3. und 4 Klasse Dienstag von‘ 3 bis 5 Uhr, Saal I: 3. mul 4. Klasse Sonntag von 11 bis 12 Uhr. Saai I. und Donnerstag von 3 bis 5 Uhr, Saal I. ־ Filr Knaben der Volksschule: ,2. Klasse Freitag von!2• bis 3 Uhr, Saal I: 3, und 4. Klasse Freitag von 3 hls '4 Uhr, Saal I; 3. und 4. Klasse Mittwoch von 4 bis 6 Uhr. ,Saal II. Für Mä de 11 cn der Hauptschule: Kurs I Sonntag von 9 bis 11 Uhr. Saal I: Kurs ü Donnerstag von 5 bis 6 Uhr, Saal 1; Kurs Hl Sonntag von 10 bis 12 Uhr Saal H. ,•;«׳ >, Für Knaben der Hauptschule‘.•״Kurs l Mittwoch von 6 bis 7 Uhr. Saal II: Donnerstag von 5 bis 7 Uhr, Saal II. Fiir Müde heu der Mittelschule (Oherstufe): Montag und Mittwocli von halb 7 bis halb 8 Uhr. Saal 1. Für Knaben de! Mittelschule: hKurs 1 Montag und Mittwoch von 4 bis 6 Uhr. Saal I: Knrs II Donnerstag von 2.40 bis 4.30. Saal H. Talmudkurs: Montag von halb 6:bis haih 8 Uhr. Saal H. und Dienstag von halb 6 bis 8 Uhr. Saal JjV.. II., Sebastlan-Knelpp-Gasse 14. Für M ii d c 11 e ״ der Volksschule•: Abteilung I Montag und Donnerstag von 2 bis 3 Uhr: Abteilung H-‘Donnerstag von 3 bis 5 Uhr: Abteilung III Montag von, 3 bis 5 Uhr. Fiir Knaben der׳ Volksschule: ■§01»1tag. von 10 bis 11 Uhr und Mittwoch von 4 bis 5 Uhr י Für Mädchen der Hauptschule: Mittwoch von 6 bis 8 Uhr. Fiir K 11 a b c n der Hauntschiile: Mittwoch von 6•bis 7 Uhr und Sonntag von 11 bis 12 Uhr. II. Rembraitdtstraßc 32. Fiir Knaben der Volksschule: Sonntag von 10 bis 11 Uhr und Dienstag von 2 bis 3 Uhr. . ... , Filr Knaben der Haiipstclmlc: Sonntag von II bis 12 Uhr und Dienstag von 3 bis 4 Uhr. VI., Schtnulzhofäasse 3. Filr Knaben und Mädchen der Volksschule: Abt. i: Sonntag von 10 bis 11 Uhr und Freitag von 2 bis 3 Uhr; Abt. II: Montag von 3 bis 4 Uhr und Freitag von 3 bis 4 Uhr. Für Mädchen der Mittelschule: Mittwocli von 3 bis 4 Uhr. VIII.. Ncudeggergnssc 12. Fiir Mädchen der Volksschule: Dienstag von halb 3 bis halb 4 Uhr: der Hauptschule: Dienstag von halb 4 bis halb 5 Uhr: der Mittelschule: Kurs I: Dienstag von• halb 5 bis halb 7 Uhr: Kurs 11: Donnerstag von 4 bis 5 Uhr. IX.. Wasagnsse 10 (Gymnasium). Hebrälschluirs Mir Mittelschüler: Montag von 6 bis 7 Uhr mul Donnerstag von 5 bis 6 Uiir. IX.,, MülInerKassc 2! (Teinpelgebäude, I. Stock). Für Knaben und Mädchen 'der Volksschule: Abt. I: 51011 tag von 3 bis 6 Uhr; Abt. II: Mittwoch von 3 bis 5 Uhr: Abt. III: Donnerstag von 3 bis 6 Uhr. X., Humboldtgasse 27. Fiir Knaben und Mädchen der Volksschule: Montag und Dienstag von 2 bis halb 5 Uhr. Mittwoch von 2 bis halb 4 Uhr. Donnerstag von 2 bis 5 Uhr, Freitag von 3 bis halb 5 ■Uhr. Xill., Penzluuerstrallo 132. Für Kiinbtn und Mädchen der Volksschule: Freitag von 2 bis 4 Uhr; der Mittelschule: Anmeldungen bei Herrn Rabb. Dr. Lewiu. XV., Turnergasse 22. , ' ,. ,,Filr;־ Kn n b;e 11 ,,.der■ Hmiptschjule^ Freitag ^,von halb 3 bis halb 4 Für* M ä d c 11 c 11 der Hainitsbffifiy: iFönn’erstäjf von 6 bis 7־ Uhr und Samstag von 4 bis 5 Uhr. XiX.. Dolllnerfjasse 3, Fiir M ä d c 11 e ״ der Hauptschuld; Freitag von 2 bis 4 Uiir XX., Othmargassc 46. u,.1.r.11׳cr.1,u,1rc Hwriiii h’iwritli) täglich von 2 bis 8 Uiir abends, liiiiiiinuttiiThiituiiijlinlhl Tschechoslowakei« Die Sonntagsruhe. Der atif vorigen Mittwoch, den ir. Februar anhe.« r.iumte-Ministerrat, auf dessen Tagesob.dhung tt. a. auch die endgültige Entscheidung über die;Einführung der allgemeinen und vollständigen Sonntagsruhe stand, hat — wie wir erfahren — diese Frage n i c h t behandelt. Infolgedessen tritt in der Erledigung dieser Frage eine kleine Verschiebung ein, ohne daß aber dadurch auch auf eine grundsätzliche Acnderung des Planes ge־ rechnet werden dürfte. Unserem Vernehmen nach begibt sich dieser Tage das im vorigen Sommer eingesetzte Komitee der sabbathaltenden Kauflcute Bratislavas,' er* weitert durch eine größere Deputation, •nach Prag, um noch Versuche zu unternehmen, die Frage zur relativen Zufriedenheit beider Teile zu lösen. Es darf aber nicht verschwiegen werden: Die Situation und das Verhalten der entscheidenden Stellen nötigen zum größten Pessimismus. 1 m vorigen Sommer, als die sabbathaltenden Kaufleute und Angestellten von der Agudas Jisroel wiederholt zu Sitzungen einberufen wurden und auch in den Mitteiluii« gen der ״Jüdischen Presse“ auf die Gefalir, die damals erst im Anzuge war, aber schon deutlich genug hervor־ trat, aufmerksam gemacht wurden, wären, da entscheid donde Faktoren noch nicht auf einen festen Standpunkt festgelegt waren, zielbcwußtc Schritte von der Art, wie sic jetzt getan werden, Vielleicht von Erfolg gewesen. Im gegenwärtigen Stadium scheint uns, hei aller dankbajen Anerkennung für die großen Anstrengungen, die von allen Beteiligten in letzter Stunde gemacht werden, die Hoffnung auf eine W e n d tt tt g zu m Besseren äußerst gering zu sein. Als ganz unangebracht und — nach der übereinstimmenden An־ sicht aller .Kenner der Verhältnisse — entschieden schädlich müssen jedoch Versuche bezeichnet werden, die darauf hinzielen, die sabbathaltcnde Judenheit in den slowakischen Gemeinden zur irrealen , •A u fw.c ri f u n g der M achtfrage zu bewegen. Anstatt un* fruchtbare politische Querwege einzuschlagcn; wäre es — wie wir es in der vorigen Nummer schon ängedeutet haben,— .viermehr vernünftigerweise auf das dringendste geboten, \ alle gesellschaftlichen Kräfte des *Judentums auf eine planmäßige und geradeaus auf das Ziel gerichs tete Hilfeleistung an die sabbathaltenden Kaufleute und Gewerbetreibenden zu verwenden, die infolge der even's tuellen Sonntagsruhe in ihrer wirtschaftlichen Existenz Si!a' 'י Für K 11 a b e ״ der Volks- und Hauptschule (Methode der öffentliehen Schulen): Kurs (: Sonntag von lO bis 11 Uhr, Saal II, tag von 2 bis. 3 Uhr. Saal II : .Kurs II: Sonntag von 11 bis 12 Uhr. Saal II. mid Die1ist4־K von 3 bis 4 Uhr. Saal IIt - Kurs III: Sonntag v 12 bis 1 Uiir. Saal II. und Dienstag von 4־■ bis• 5 Uhr. Saal 11. Barmizwah-Vorbereitungskurs: Sonntag von 8 bis 10 Uhr. Saal II. Samstag von 6 bis 7 Uhr. Saal II. . . ... ״ . ״ Talmildkurs iiir Atiiänger: Montag von 2 bis 4 Uhr. Saal I . Talniudkurs fiir Fortgeschrittene: Samstag von 4 bis 6 U״r, Saal 11. > XXL, Holzinelstergasse 12 (Tempelgebäude). ■ Für Knaben und Mädchen c|er Volksschule: Montag von 5 bis 6 Uhr: der-Hauptschule Mittwoch von 5 bis 6 Uhr, ־ Der Unterricht an allen Abteilungen und 111 allen Kursen ist u ne h t g c I t I i c 11. Isrtieiitiscliei• Jugendgottesclieiist, Am Samstag, den 21. Februar 1931, findet‘um 3 Uhr nachmittags <101־ Jiigcmlgottcsdicnst für die israelitische Schuljugend in den 'Gemeindeuiid Bezirkssynagogen statt, Predigten in den israelitischen Gemeinde- und Bezirkssynagogen. Freitag, den 20. l’elmiar 1931, werden bei dem' tun 5 Uhr 20 Minuten beginnenden Ahernlgottesdienst in nachbenannten 'Gemeinde- und Bezirks- Synagogen Predigten nbgebnlten. und z.wur:!.. beitenstettengasse 4• (Rabbinei Dv. I, lughcUt); II., lempclgasise 3 (llabbiner Dr. J. M. BaclO-jA., Siebenorunnenpasse I״ (Rabbiner Dr. M. G , Mehrer). Samstag־, den 21. Februar 1931, halb 4• Ulu־ nachmittags, 11״ Uzntanitengasse 6, religiös-populürei־:'V0rtrugs/.ykl1.1s.: ״Die L'ebfer und!.ehren der Misclinah und der Gcmuruh (Rabbiner Dr. Z. *l'nubes): Samstag den 21. rclmiar 1951, 4 Uhr nachmittugvs, exegctisciier Vortrag־. MX., Dollinergaisse 3 (Rahbiuer Dr. A. 1׳ rankfiirter). Aenderuiig der Tclephonniimmein der IsraeUtisehen Kultusgemeinde Wien. Ab Dienstag, den 17. Februar d, J., 5 Uhr iiadimittags, werden wahrend; der Aiutstunden (8 bis 3 Uhr) ,säintliohe Abtei hingen der Israelitischen Kültusgeiiieimle W 1e׳n,. U, _beitenstettengassc 2/4, telephonisdi unter Serie U8,5־5״25־ erreidibar sein. Nach Schl:110. der.. Amtsstunden (.י U111 . nachmittags) sind das T r a s i (l i u m u n d c 1 e S i t 7, u n g s s a I e unter den Nummern U-23-5-8^ und Lb2586;3־, die Amtsdirektion unter U2־do87־ ״,Kl'.der 11411* w.i» ir t un(©r U-35-5-88 flimirulü״. Pk> SeparatmimiiK'ni de« s t e 11 e 1■« m 10 s U--9-0-0-, mi des F r i e cl 11 ״ f a m t e s, U34־4־24־ und U-27־l64־, blei- Iren auch weiterhin aufrecht. AgudassJisroehJugendgruppe, Wien, II«, Floßgasse 1, Telephon R*45»7»47. der am Montag, den 2. März 1931, 0111^ Uhr a^ebds großen Fe.stsaale d§s Fiotel Post, I«, Fleischmarkt 24 igang!.,jDraehengasse l); stattfindenden ׳;mit erstMassigem Prögrammv Karten ,sind äfebewiHcb -,, in. der. .Jw4gW?' )der an der Abendkasse m haßien; Karten recht. 5eitig sichern! ‘ ■_ oder sogar in ihrer Treue zur Sabbatheiligungf 1ד*6נ droht sind, Den jüdischen Gemeinden und allen sonstigen moralisch verantwortlichen Körperschaften des Juden־ tuins erwächst hier eine Aufgabe, der sie sich, unter keinen Umständen entziehen dürften. Die jüdische Oeffentlichkeit wird angesichts der äußerst be* trübenden Lage fast aller sabbattrcucn Kaufleute — Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen — Forclc* rungen stellen müssen,'die wichtig genug sind, um ernst genommen zu werden. J. J. B.; Der 7. März. In diesem Jahre fällt der 7. März, der Geburtstag unseres hochverehrten Herrn Präsidenten Masäryk, auf einen - Schabbos, Der G*ttesdie1ist in allen jüdischen Tempeln und Bethäusern wird י selbstverständlich mit einem patriotischen. Festakt verbunden sein. Um aber diese Feier auf gut jüdische Art mit einem Akt edler Menschenliebe zu verbinden, wandte sich das im vorigen Jahre anläßlich des achtzigsten Geburtstages des Herrn Präsidenten zusammengetretene Bratislavaer ״V o r* bereitendes Komitee zur Errichtung eines jüdischen Genesungsheims in der Tatra“, das den Namen des Herrn Präsidenten Masaryk tragen soll, an alle jüdische Gemeinden mit der Bitte, an diesem Tage die Spenden beim Thora*Aufruf diesem Zwecke zu widmen. Im Anschluß an den 81; Geburtstag des Herrn Präsidenten, sollen auch in allen Gemeinden Sammlungen für das Genesungsheim veranstaltet werden. Das Vorbereitende Komitee hofft; sobald überall tat* kräftige Lokalkomitees sich ,der Sache annehmen, mit dem jüdischen Genesungsheim eine Institution zu schaffen, in dem jeder Jude des In* und Auslandes einen Segen er* blicken wird. Sammelbögen und Zuschriften, sind an Dr. Ludwig Lieben, B r a t i s i a v a, Franziskänerplätz Nr, 8, zu adressieren, Geldsendungen an die Donau* bank, Bratislava, Konto ״Jüdisches Genesungsheim“ zu überweisen. Alle jene Jlausfrauen, welche ״C i r i n e“ poch nicht kennen, sollten beim Großreinemacher vor. Ostern unbe* dingt einmal einen Versuch mit ״C i r i he “ machen. Ge* nießt dogh das flüssige Hartwachs ״G i r in e“ den besteh .Ruf schon seit 30 Jahren in vielen tausend Hausfrauen* kreisen zur Pflege von' Liholeuih, Parketten, Xylölitb* Böden, Möbeln usw. Siehe Inserat.;< V Wir gratulieren herziiehst unserer Kassierin Fräuleijx Erna Zabel anläßlich ihrer* Verlobung mit f-ferrn B£la tjoldberger, Otrokovce bei Hlohovec, ׳ U ׳ AgudasfdüsroeLMadeKengruppe, Da; Stredai

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