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Jüdische Presse · 1931-02-06 · 6 (6.2.1931) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
6 (6.2.1931)
Date
1931-02-06
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seite i jÜDISci# (*RESSE Kn■■« gsa£mmsmmmmm Erstklassig Utld billig bei!)itfirir &Kohn, Damotbackerel ll«m SiHtlffli••« 16 ilf MoiiaitdfttraBe f Telephon A-41-4-45 Teiephört R4?4*Ö5 WEISS•, FEIN• UND MtUHG£&fi€ft . S6holette4*0n1ll Hol1artd«ttt1fiä t _ ... . Veiksnfsitell* »Or d4ft 0. Betlrlt! IX, gtoiirpii« JO, feie&fton A^id>B>5d liehe Verdienst Herrn Teitelhattms, der durch seine aus# gezeichnete Vortragsweise und seinen eisernen Fleiß die Zuhörer sieben Jahre zusammenhieit. Er verlas die herz# liehen Begrüßungsschreiben der Groß#Räbbiner von Czortkow שליט״א* Husiatyn שליפוי׳א, Kopyezynce ־ .של'0ז״א Oberrabbiner Fürst‘, sprach in flammenden Worten über ditf Bedeütung des Tages und drückte der Jugendgruppe Dank und Anerkennung für das große Werk aus. öie öroß#Rabbiner I. A, Friedmann und M. Fried# mann, von Sadagora ermunterten mit gediegenen חלרךן Worteh die ■Jugend zum Weiterschreiten auf dem bctretenen Wege. Vorstands#Mitglicd S. Spitzer feierte Herrn Teitelbaum als den Helden des Tages und über־ reichte ihm namens,, des Vorstandes ein Ehrengeschenk. Ebenso Herrn Elieser׳ Ehrlich, der trotz schwerer Tägesarbeit es keinen' Abend versäumte, dem beizuwohnen. ׳Herr Dickmann schloß sich namens der ןי;ןןף^ Teilnehmer den Ausführungen an und überreichte ebenfalls ein kleines Präsent. ' '..׳׳;׳ ׳ ' ׳. ׳' ■■׳ ' .; , -r1 Präsident Rabbiner Dr. Rohn feierte die herrliche Idee des Lublincr יףב besonders von dem Gesichts# pünktd aus,* daß er den 200jährigen Streit beendet, ob der GhasSidismus dem Thora#Studium Abbruch־ getan öder .nicht. Im דף הילטי hat■■'sich Ost und West fzu einer gemeinsamen Großtat im Interesse zur Erhal# tung der Jüdischkeit zusammengefunden: — Herr Ob# mann Kommerzialrat Siegmund Bondi bringt die Grüße der Adas Jisroel und deren besondere Sympathien für die erfolgreiche Arbeit der Jugendgruppc. — ,Herr Wolf Pappenheim .feiert diesen •Feiertag der ganzen Orthodoxie und bittet die Anwesenden, in ihrem Kreise für die Ein# ״chtung von ש יעו ר י דף ח י 1מ י tätig z״ sein• Er dankt namens der Ortsgruppe den . Teilnehmern und be* sonders Herrn Teitelbaum; Hierauf trägt Herr Teitelbaum einen ל {£ ל ל fi vor, der andächtig angehört lind mit größer Begeisterung aufgenommen wird. Herr Lipe Türkl preist in' schlichten, vom Herzen "'•'zu Herzen gehenden WörtcfV die hohe, Bedeutung .von'. ' , 0. ך ך ך ארץ R , ׳" ,ת ל ל חenn .der Mensch, sich nach schwerer Tagesarbeit sich noch .Zeit abringt für das Studium •,von |ת ל ן ן. Herr Rabbiner Habermann sprach einige . herzliche Worte. Zum Schlüsse sprach Rabbiner Tobias Horowitz namens des G. A. der Aguda:' Er -würdigte das• Verdienst des Lublirier Raws' und aller Mitlerner 'tun die Erweckung;•und!Befestigung des Thoralernens, dieser Grundjage des Judentums, in,bewegten Worten. , ... Oberkantor Braun verherrlichte das Fest durch seinen meisterhaften Gesang. Die B#Grüppe hatte einen "Chor gebildet, ,welchen Herr Reich, ein Mitglied der Jugendgruppc, dirigierte und der durch seine schönen Gesäügc den Beifall der Anwesenden hervbrrief; - Erschienen waren ferner , in Vertretung des Czortkower Rebbe ,seine Söhne, Sr.: Ehrw. Hefr Rabb. Josef Baiungarteu, ferner die ehrw.' Herren Rabbiner Schenk, Flesch, Weiß! Sch,merler, Rosen, Benedikt;, ' Neu'wirth u. a. ln Vertretung ’ des Gr9ßrabbi'ners von Kopyczince erschienen - dessen1 Söhne R;׳• Awrohöip שליט״א und dessen Brüder.;״ .; ־ ׳ ' Das Fest schlo'ft mit •Chassidischen ״ Gelängen und Tänzen. In später Abendstunde trennte man;׳sich mit .'demjerhebenden' Bewußtsein, ein großes jüdisches Fest gefeiert' zu haben, das einen Auftakt zu einer gewaltigen Bewegung1'bildet. ' •' ■>.: ■■ üuiniiuiiiiiiuiiiiiinmiiiiiniuiiiimmnnmwmmuimiiiiinmi Lebensversicberangs - Gesellschaft ־י‘׳■•׳';־•־-•;;■. U i ■ ווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווווו!ן Gegründet 1882 Gegründet 1882 MdiiiniiigsMflil Ende Juni 1930 2450׳ Mllllonei! StbilllDg MMtel Ende 1929 •■ * 3M) mm Tätigkeitsfeld dsr Gasellachaftt fOeatejr.rejQh»..Deutsol1es ‘ Reich, Tachcchoslewakieche Republik, Belgien,״ Holland; Frankreich, Spanien, Italien, Urigarri,‘Pblen, Jugosläwlen, Bulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina Syrien, Türkei,:^egypjen ... ירי, ÄtrfBföt gestichen v 6 f z tt »li c h i HflCHRiCHTEK n Nachdem am Sonntag, den 1. Februar 1. .1., der Sijum Haschas des Daf Hajaumi in überaus feierlicher Weise stattgefunden hat, ],•Wurde am Montag der Daf Hajaumi aufs Neue begonnen. Im großen Saale .der; •Agudas Jisroel Ortsgruppe halten sich mehr als 30 *Zuhörer eingefunden, um an diesem Schim־ teilzunchmen! ׳ _ Der Vorstand־!, der nsAgudasj^ Jisroel Ortsgruppe appelliert an die; gesamte! ,(thoratreue Judenhcit Wiens, überall Daf Hajaumi Schufturi.-einzürtchten und ist gerne bereit, Vorlerner .namhaft; zu!־vnachen. . . 1 Einstweilen •findet.••^Rr .Daf Hajaumi Schiur an folgenden Stellen statt:, Agudas Jisroel Ortsgruppe, II., Leopoldsgasse 16, allabendlich 8 Uhr; Agttdas Jisroel Jugendgruppe, II., Floßgasse 1, allabendlich• 80.iUhr;. Sadagoraer Klaus, II., . Hertninengasse, 8, aHabentlUph 8 Uhr; Agudas Khal Chassidim, II., Franz! ^Hoc^jedlihgergasse 2, allabendlich 8 Uhr; Rabbiner H; A$chk$päsy,׳II., Franz Hochedlinger# gasse 23, allabendlich 7 Uhr;. Schomre Hadas, XX., Othmargasse 34, allabendlic'lff8־ Uhr. Üm zahlreiche Tcilnänthc wird gebeten. •י •־. . . .י1,יי י. יי׳ Dr. Salomon KJrenberger s. A. Eine erschütternde Kühde verbreitete sich Samstag in der Wiener Judenhieit. Rjner ihrer Besten ist unmittel# bar nach'der Feier seines 70. Geburtstages, dessen Würdi# gung infolge plötzlicher Erkrankung unseres Chefredak# teurs in der jüngsten..,Nummer unterblieben war, nach längerem Leiden verblichen/ RegierüngSfat Dr. Salomon Krenberg'er hat das Zeitliclfe gesegnet. Was dieser Mann, der nur Freunde und Verehrer.'zählte, für das unter seiner Leitung stehende Taubstummeninstitut geleistet hat, mit welcher Hingebung er. jeden״einzelnen ,seiner Schüler be# treüte und welch aüsgczeicnnete Erfolge er erzielte, ist weltbekannt. Ein hervorragender Pädagoge jm Taubstum# menunterricht, hat er besonderen Wert>!darauf gelegt, die Schüler, die meistens aus'־religiösen Familien stammten, * religiös zu erziehen urid . :ihnen Kenntnis ׳ des Judentums beizubringen. .Dieselbe Hingebung widmete er der ״Einheit“, deren langjähriger Vorstand-er war. Seine •Herzensgüte, seine Liebenswürdigkeit machten den Verkehr mit ihm zu einem besonders angenehmen. Auch im. Tempelv.ereim;,Hietzing, desäen Vorstand er angehörte, war seine , Tlifigkeit förderlich. Seme auf« opfernde Tätigkeit zugunsten'1׳ der Allgemeinheit macht seinen Verlust zu einem ^unendlich :schweren. Die große ,Teilnahme ,an seinem,^,eie^enbegängnis, zeugte von der Wertung und Beliebtheit,'deren er sich erfreute. An seiner > Bahre widmete ihm xler'.PräSident der Isr.1 Kultusgemeinde,' Prof.; Dr. Alois -Pick ,,;tjefj^rnpb^nde.ne Worte der Aner« kennüng. Die Herren Rabfyn.fr Dr.' Täglicht und Rabbiner Dr. Lewin, würdigten :s'6ih6’'Tätigkeit in ausgezeichneten Nachrufen, Vertreter des ^Taubstummeninstituts, desTem« pelvcreins, der ,,Einheit“, nahmen in bewegten Worten von ihrem verewigten Führer' rührenden Abschied. Oberkantor Einhorn rührte mit seinem^ergreifenden Gesang alle An־ wesenden. ׳( 1;,׳!; : Der schwergeprüften, Frau, und Familie des Ver# 1 blichenen entbietet die gäni!ie\tiidenheit Wiens den Aus# druck der wärmsten, Teilnahme! ״ Wr.VNeustadt. Zufolge.' Rücktrittes U<d,es . Kultusvorstehers . Gustav Ungar hat sich der Kultt^apsschuß in Wr.־Neustadt am; 1. ,dieses Monats neu konstituiert. Es wurden gewählt die Herren: Hugo Reinfiiger zum Vorsteher, Satnu Mandl zum Vörstehcr-SteTlVertreter, Arnold Lemberger zum ersten und Leopold ¥1t1 gar׳ zum zweiten Beirat. י Die neueste Lä'ge iiöa Zionismus. Die Misrac'hlsten haben durch Fraktionsbeschluß ihre beiden Vertreter in der Exekutive zurückgezogen. :Farbstein, Nurock, Fischmann und Meier Berlin hatten sich gegen die Verschiebung^ ausgesprochen, nur Lazarus Barth war persönlich mjL.dem Vorschläge Weizmanns auf Vertagung dös Kongresses einverstanden. Raw Meier Berlin hat sich ' noch',vor der Abstimmung zum ■Rücktritt entschlossen,.tihdj;5;er.\ hat sich sofort' nach Amerika begeben,- um dppL für. den Misrachi#Drive eine Aktion י. zu . unternehmen. ^Da -die Misrachisten infolge der kleinen Eingänge des ־Kören Hajessod die im Budget festgelegten Zahlungen 'inicht erhielten, gerieten ihre Institutionen und Schulen;;]!!?,große,finanzielle Schwierigkeitenj aus der. nun,,RgV1MeKr• Berlin mit seiner-Aktion heraüsH'elferi soll. ' Läzart1sf 5 Barth mußte, entgegen seiner persönlichen Ueberzeugung, mit den übrigen -Misfächisten .gegen■,•;'die;Vorschläge der Exekutive stiin# men; es mehren; s]qb!-di^.i^timmen, die einen Fraktions־1־ zwang in Sachen, die nichts mit Religion zu tun haben, ׳' -vferurteileri.-־ י־ ■':-■״®&■'־•• י •.:יי■1■ ‘••'"•״:• Die ׳•Revisionisten haben ihren Vertreter im Präsi# dium.des A.;C., Lichtheim,, zum Protest zurückgezogen* und durch, Meier Großmann erklären lassen, daß sie die Verschiebung nur als ein Wahlmanöver betrachten, um der Exekutive über die jetzige ungünstige Konjunktur hinwegzuhelfen. .;;• . In der Aktiöhskoiidt!ee«Sit'züng. sagte Weizmann darüber: ״Die ,Revisionisten spielen mit dem Feuer, mit ihnen ist nicht zu reäetr* äbej: - daß uns die anderen oppositionellen Gruppen und dazu noch die Misrachi in den Rücken stoßen, habeu! wir nicht erwartet. Wie kann die finanzielle Lage einfe|gute seip, wenn die Zionisten .selbst ihre Führer zu 1 diskreditieren versuchen!" Diese Attacke gegen .die' Qposjfypn. hat: großes Aufsehen erregt und zu heißen DebattenIPebattcn geführt. ,• Die politischen yerhandlungen mit der englischen Regierung sind'auf längere" Zeit unterbrochen-wordep.. Weizihann gab im Aktionskomitee bestimmte Auf# klärungen, •über die 'SjjUsehweigfep bewahrt wird. Es ergab sigh, daß 4ie Vej!;haudlü,ngen ühef das erste $tadmm‘>noch' gar nicht h‘eVäusgeköm1hen'־'sind; detaillierte •Vo.t־fechläge sind noch gar-,nicht?nfcSprache;g.ekgmmeh• ,• .Wie vorgusz.u§e,hen ,war^Jiaben die Engländer von der Erklärung der Exekutive* profitiert!• daß die bewilligten; 1500 Zertifikate ^clK^usgenützt-werden kannten. .3ie weisen auch darauf hin* 4aß die schlechte wirtschaftliche *itttf t«ii 1870 die betten tlfld teil 1870 die betten tabrik: Wietr! XV., stagigatte 10 fad Mariahilferstr. M8) Tel. R-35*8-47 und R-39-5-38 nilatai Wien VII, Burgaauo ifj Tal. B 32.3*80 Lage Palästinas und die ungünstige finanzielle Situation der Jewish Agency nicht auf das Weißbuch zurückzu-, führen seien. Die Opposition macht der Exekutive den Vorwurf, daß sie den Engländern diesen Trumpf in die Hände gespielt habe; es wäre, möglich gewesen, die• Unmöglichkeit der Benützung der Zertifikate weniger auffällig bekanntjeugeben. •Gfiinbaum, den man zwingen will, Sein Sejm«Mat1dat an Farbstein abzutfeten,' wird nunmehr in der nächsten. Zeit in London Aufenthalt nehmen und mit der englischen'Regierung mitverhandeln. Er ist at1eh‘;als Präsident‘des Wäad י Leumi in Palastin^: auf gestellt worden; aber da er polnischer und nicht palästinensischer Bürger ist, stehen dem noch Schwierig# ketten entgegen. Motzkin, der Präsident des A. C. und Mitglied der politischen Kommission, befindet sich immer noch in Nizza. Sein Gesundheitszustand hat sich aber derart gebessert, daß .man hofft, er werde in zweji. Wochen seinen Posten wieder aufnehmen können. Vom Mufti wurde eine Frauen#Delegation zunt Oberkömmissär Chancellor geschickt, die int Namen der arabischen Fraucn«Bewcgung gegen die Balfourj# Deklaration protestieren sollte. Natürlich sandte man keine arabischen Frauen vom Lande, sondern es waren dazu die Aristokratinnen aus den Harems gewählt, die ’.noch niemals einen Europäer gesehen haben. Der Mufti gab eine spezielle Bewilligung, daß diese Delegation ausnähmsweisc im Interesse des Landes ohne Schleier, aus# gehen dürfe. In geschlossenen Autos wurden׳ die Damen ätini Gebäude des Oberkomini.ssärs geführt, woraufsic ihm das von Naschaschihi, dem Bürgermeister Jerü# salems, aufgesetzte Memorandum mit der ־ ebenfalls von ihm eingepaukten Rede übergaben, gegen die B'a'Ifour# Deklaration protestierten und die ״Freiheit״ ^Palästinasverlangten. * . ״Große Aguda-Konferenz in Lemberg. Wir erhalten von unserem Spezialkorrespondentem folgenden Bericht: Zu der großen ׳Aguda#Konferenz, für die umfassende Vorbereitungen getroffen wären, erschienen: 170 Delegierte,, die 125 Städte vertraten. Parallel mit der Aguda«Konferenz geht eine Beratung von 150 agudistischen Gemeind'evor# Stehern über gemeinsame Richtlinien zur Vertretung! der jüdischen Interessen in den Gemeindeverwaltungen.. An: diesen Beratungen nehmen auch 25 Rabbinen teil.! Die. Aguda־Konfcrenz wurde bei Anwesenheit von; etwa 70Ö, Gästen und in feierlicher Stimmung riiit einer großen politischen Rede des Oberrabbiner's Lewin;: Rzeszow; eröffnest,. ,Er. setzte;sich mit. der zionistischen. Politik aus« einander und zeigte die klare Linie, diö dfe Äguda«Ihstanzen; undiLahäesorganisationen scheide’ urid: sie zugleich zu. einer. Front gegen die zionistische, Vormund'schafts« politik;eine. :; ־ , In ,Verbindung mit diesen großen Konferenzen ging; auch eine Konferenz der Galizischen Ägudä־Jugehdorgani« sation Vor sich, die ebenfalls einen vollen Erfolg; zu ver* zeichnen hat. Es waren etwa 70 Delegierte anwesend aus 52 Städten. Die Konferenz wurde, eröffnet durch den;Vor« sitzenden, Herrn J. S. Zucker. Es folgten viele ^Begrüßun# gene, worauf das Präsidium gewählt wird. Erster, Referent ist Herr A. M. Krongrad, Warschau, der‘in längeren Aus« führüngen über die Aguda«Bewegung iii Galizien berichtet. Er greift auf die früheren orthodoxen: Jugendb!e.weg,ungen in Polen, und Galizien zurück. Die jugendgarden der Agüda‘; haben die Aufgabe, die Reihen in Galizien, und Polen zu befestigen. ׳ , Das zweite Referat hält der Ehrenvorsitzende“ der Aguda in Galizien, Rabbi Jakob Wittels, der,1 eingehend die Arbeiten und Aufgaben Mder Zentrale während der Sejmwahlen bespricht. ' ' Hbrr Hillel Seidhiann berichtet über' die'Bisherigen . .Arbeiten: der Jugendorganisation. Er schlägt die? Gründung einer zweiten Zentrale iür Qstgalizien in Lemberg vor, Sodann , hält Herr Dr. Benzion Feßler ein Referat über, die Efez«Jisroel«Arbeit. Seine Vorschläge gehen dahin, ein Melamdim«Seminar zu gründen und die Arbeit in der Kolonie Machne Jisroel wieder aufzunehmen. Am zweiten Verhandlungstag referiert Herr Zwi Däner 'über ״Thorastudiüm als Programm der Aguda* Jugend“. Herr Seidmänn betont die Notwendigkeit der orthodoxen Presse. Herr, A. M. Krongrad ergänzt diese Ausführungen mit, dem Hinweis auf che erzieherische Be# deutung einer guten jüdischen Jugend*,und Volksliteratur, Es sollen Aguda#Kiridergruppen gegründet; werden. Es entwickelt sich eine lebhafte Debatte, - in deren Verlauf die Jugend über Verständnislosigkeit für die Ziele der Aguda. besonders der Jugend, auch in Kreisen der Ge« setzestreuen, klagt. Man debattierte weiter; über die Schaffung einer eigenen Zentrale /in Lemberg* in viele nur eine Zerplitterung der Rechte erblicken.: Der Vorschlag . Leinberg yyurde abgelehnt. Alle Jugcndgruppen in Galizien unterstehen dem Zentralkomitee in Warschau, Dem.״Jüdi# sehen Tagblatt“ wird' Anerkennung' ausgesprochen, ‘dem Oberrabbiner Lewiri Dank abgestättet für sein mutiges Auftreten im Sejm,: Ein Appell zum Anschluß ergeht an die, gesamte , orthodoxe Jugend in Galizien, Mit ,^iner Schlußrede des Herrn Krongrad wird die Konferenz 8 Uhr morgens, nach anregender Arbeit die ganze Nacht hin# durch, unter großer Begeisterung der Teilnehmer ge* schlossen, , ׳’ Arhnifpffnmmnprhnlf gegenwärtiger u, ehemaliger ׳ Ul P \ V P \ H Heimschützlinge, Dr. Krüger»; fllIl0llt>l|blllulllilUlllll jjeim *fr* Elisabeth » Heim); ► :: S«bbolbdlten<(0 "fördert ׳ die ’Söüttätbätten <f<91!! i: w 411 «#« h mu h יי 1« יי י1* וי י1 יי 1 יי«יי יי י 0 p ו; 7;Wien, II., Malzgasse |'Sabbalbaltende "fördert die;'Sabb<i'tbcilten<|i911

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