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Jüdische Presse · 1931-01-09 · 2 (9.1.1931) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
17 (1931)
Issue
2 (9.1.1931)
Date
1931-01-09
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Seite* ■Jfe 2 ■■■1 Re Mktioü Mint in leioest falte RIümm fl IßiiRiHu Wnu ln UmnffntfUf 111 ft m Sidnmr Leser, sldi 1d informieren Reside DZ-Atelißr für moderne Phnfaaranhie Wl«»• I-Flelschnarnt 1, Tel. R49-2-80 * üIIMSit Anfnihmöti titlieh ton 9 bis 6 Uhr, an Sonntagien Von 9 bis & Übt Chamikafeierti in Bratislava. Die Ghanukatage bedeuteten für die einzelnen Agudagfuppen und ihre Unterabteilungen in Bratislava auch diesmal die willkommenste Gelegenheit, ihre Mit» glieder und zahlreich erschienenen Gäste im Rahmen ge־ selliger Veranstaltungen im Geiste wahren, thoratreuen Judentums und in der Aguda־Idee zu stärken. Fast jeden Abend waren die Räume der Jugendgruppe der Schauplatz eines Festes, das von einem recht stark pulsierenden agudistischen Leben in den Kreisen der orthodoxen Jugend zeugte. ■■ t Am ersten Abend war der große Saal nebst dem Vorraume dicht gefüllt, um einem glänzenden Vortrag des Herrn Rabbiners Flesch aus Wien über ״Chanuka־ betrachtungcn“ zü lauschen. Herr Max Weis z begrüßte dert Redner als Gast in der Stadt seiner Jugend mit herz־ liehen Worten. Herr Rabbiner Flesch entwickelte in aus־ gezeichneter Weise, anschließend an sinnreiche Deutungen von Bibel und Talmudlehren, den Geist des Chanuka־ festes und feierte die Agudas Jisroel als die Pflegerin; Erhalterin und Fortsctzerin jenes echten jüdischen Geistes־ heldentums, das zum Chanukafe'ste geführt hat. Herr Gcza W e i s z dankte in einem Schlußworte dem Redner unter rauschendem Beifall der ganzen Versammlung für die reiche Belehrung und die begeisternden Anregungen, die er der Preßburger Agudajugend in seiner in Form und Inhalt gleichermaßen wertvollen Rede zuteil! werden ließ. Der zweite Chanüka־Ahend gehörte der J ü n g־ 1 i n g s ־B. ־Gruppe, einer Vorstufe zur Jugendgruppe, etwa 100 Jünglinge im Alter vom 13. bis 18. Lebensjahre umfassend. Dem überaus gelungenen Feste wohnten namentlich Herr Rabbiner Hischle.r, Rabbiner Lö bl, Leiter der ״Jeschiwo Ktano“ und sämtliche Lehrer der Jessode־Hathöra־־Schule sowie zahlreiche Mitglieder der Jugendgruppe an. Vom umsichtigen Leiter der B־ Gruppe, Herrn Gerson König, begrüßt, begann das Fest mit den Chünukaliedern, gesungen von einem eigenen gut־ geschulten Ghor. Sodann leitete Herr M. E. Koth mit dem הדרן den Sijum auf מגלה D'ID. die die Gruppe in einem eigenen Schiur gelernt hatte, ein. Herr Rabbiner Hirsch ler hielt die Festrede in gewohnter, dem Ver־ stänänis seiner Zuhörer angepaßter, meisterhafter Weise. Der Direktor der Jessöde Hathora, Herr Rabbiner B. J. Feld b ran dt ergriff das Wort, um seiner Freude über die Thorabegeisterung der zur Aguda herangezogenen und heranerzogenen Schüler zum Ausdruck zu bringen. Herr A. Z. Kohn schloß den stimmungsvollen Abend ־ mit einer warmen Ansprache. Im Rahmen der in der Jugendgruppe seit Jahren 'eingeführten, aber in den neuen Räumen mehr zur Geltung kommenden Freitag־Abend#Zusammenkünfte hielt am שבח חנכה Herr Rabbiner Lebovitsch einen geist־ reichem und belehrenden Vortrag. Am מש״ק tummelte sich freudig erregt im Saale die Schar der ״jüngsten Agudisten“, der Aguda (Knab en)־ C־ Gruppe, das ist die G. s. D. ebenfalls etwa 100 Teil־ nehmer zählende Schülergruppe der ״Kleinen“ bis zur Bärmizwa. Die Führer dieser Gruppe, die Herren L. Glück und Aron Rosenzweig, arbeiten ziel# bewußt und verstehen in ihren Schützlingen das in Schule, Talmud Thora und Elternhaus Gelernte zur Reife und Entfaltung zu bringen. Das Chanukafest dieser;,C“־cr war erfüllt von der rührenden Herzlichkeit kindlicher Freudegier. Chanukalichtentzündung, Chanuka־ und Aguda־ lieder, Begrüßung vom Leiter A. Rosenzweig, Festvortrag, schlicht und klär und unterweisend zugleich, von Herrn A. Z. Kohn, Ansprachen, zu Herzen gehend und unter־ haltend, von den Herren Akiba Ungar und A. L. Adler, recht schmackhafte Näschereien und was sonst das Kinderherz erfreut, das war ein schöner Abend, für den eines der ״Mitglieder“ dieser ״orthodoxen Kinder־ Kchilla“ zu allerletzt in schönen Worten Dank zu sagen wußte. Der Schabbos ־ Vormittag der Mädchen־. B (Bnos)־ und C־ Gruppe verlief natürlich ebenfalls im Zeichen des Chanuka. Die bewährte Leiterin, Frau Fischmann, wußte den ■Mädchen, den größeren und den kleineren separat, allerhand zu erzählen, was sich tief in die jugendliche Seele einprägt. Und was diese Belehrung . für das orthodoxe Judentum in Bratislava bedeutet, kann daraus ermessen werden, daß zu diesen Aguda־Mädchen־ Untergruppen nunmehr — bis auf etwa 40, die leider zionistischen Einflüssen ausgesetzt waren — sämtliche Schülerinnen der orth. Mädchenschulen gehören. Am SchabboS־Nachmittag bewegten sich die Vor־ träge der Aguda ־Fraue n־ u n d M ä d c he n־(A)־ Gruppe selbstverständlich nicht minder in der Ge־ dankenweit des Chanukafestcs. In gesellschaftlicher Beziehung bildeten die großen Veranstaltungen der Aguda ־Frau ■en־ und M ä d־ chen gruppe am letzten Chanukatage ganz ohne Zweifel auch in diesem Jahre den Höhepunkt. Der Redoutensaal, wo die Feste stattfanden, war — wie immer bei diesen Veranstaltungen — zum Erdrücken überfüllt; am'Nachmittag von Kindern und ihren Begleiterinnen und am Abend von Damen aus allen Schichten der jüdischen Bevölkerung. Bedenkt man, daß es sich um Aguda־ Veranstaltungen, also um den Kreis der.orfhodoxen Frauen und Mädchen in Bratislava; handelt, bei denen die religionsgesetzlichen Einschränkungen für Gesittung, Geis t, Inhalt und Ra hme n des Festes entscheidend sein müssen, so wird man ermessen können, welch starke Ueberzeugungstreue zur konsequenten Einhaltung ihrer Linie gehört, und wird die Leistung unserer Frauen und Mädchen mit diesen Festen um , so mehr zu würdigen wissen. Ein überreiches Programm an Darbietungen der verschiedensten Art, Reigen, Spiele, Tänze, Allegorien, Lieder und Musikstücke, vorgeführt von einerganzen Schär kleiner und großer Mädchen mit. vielbewunderter künstlerischer Fertigkeit, verinnerlichtem Verständnis und viel'Liebe zur Sache, hielt in beiden Veranstaltungen die Teiln'ehmerinneh stundenlang im Banne und löste unge* teilten Beifall und uneingeschränkte Anerkennnung aus. Es־ »würde den Rahmen unseres zusammenfässendeh. Be־ richtess weit; überschreiten/ wollten: wir hier vclief:Nämen aller׳Damen und Kinder aufzählen, die sowohl durch die organisatorische, künstlerische und technische.- Vorbe# r^itung des Festes oder durch, ihre direkte Leistung bei Man ist es bei den rÄ^ädä־Frauen und ־Mädchen längst gewöhnt, daß e j h e "jede pflichtbewußt, kein Opfer scheuend, ihr Bestes tut, wenn sie auf einen Posten welcher Art imitier. gestellt wird. Nicht unerwähnt darf aber bleibfen, mit welch unermüdlicher Hingabe Fräulein Rozsi Kohl.mann diesmal ,ivieder die mühselige Arbeit übernahm, etwa zwanzig kleine Mädchen zu künstlerisch hochwertigen Leistungen vorzubereiten. Diesmal zollten die versammelten Damen ihre tief ergriffene Bewunderung den erstrangigen gesanglichen Leistungen einem Gast von auswärts, nämlich Frau Paula Guttmann geb. Krausz aus K o s i c e, die ohne Vorbereitung künstlerisch Her־ vorragendes bot. Mit gewohnter Virtuosität und meister־ hafter, künstlerischer Einfühlung begleitete au&h diesmal bei beiden Veranstaltungen Frl. Martha G r ün Wald sämtliche Darbietungen am Klavier und erntete dafür den wohlverdienten Dank aller/Festteilnehmerinnen. Manci Weiß Banska Stiavnica Salatnon Menczer v Bratislava Verlobte Die Agudas-Jisroel-JDOGndorganisation in der Slowakei gratuliert herzlichst ihrem gesch. Präsidialmitgliede Herrn Arnold Weinreb, Topolßany, zu seiner Verlobung mit Fräulein Irän Krämer, Filakovo Die dgudas-Jisroel-Jugendgruppe in Topolüony gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Präses Herrn Arnold Weinreb zu seiner Verlobung mit Fräulein Irän י Krämer aus Filakovo David Hartmann und Frau gratulieren herzlichst Herrn Arnold Weinreb, Topolßany, zu seiner Verlobung mit Fräulein Irän Krämer, Filakovo ב׳ד, ד׳ סערדאהעלי מעומקא דלבא בברכה חמה ונלבבה אני מברכים ברכח מולא טבא וגריא יאה לידידנו חברנו החשק במורשי לבבנו ראש ישיבתנו ה״ה הבחור כהלכה, כהן.שךעתו יפה, חריף ובקיטובא, מורג חרוץ בעל פיפיות. טעמו טעם זקנים בשערים המצויינים. פרי קודש הללים, יראת ה׳ היא אוצרו כש״ת מו״ה משה יירא כ*ץ נר״ו בן לכבוד קדושת אדמרר ריגה״צ שליט״א, אשר שמש בתואר גבאי דה׳ חריפות רגשיבתנו הרמה לרגלי ביאו בברית הארוסין למז״ט עם בת הרהגה״צ ובו׳ בנש״ק כש״ח מוה״ר יעהב! יחוקי׳ גר״וו שליט״א אב״ד דקע״י בפאפא יע״א יהא רעוא שיהא קשר של קיימא וזיווגם יעלה יפה, בעתירת חבריו המברכים. אחיויושעכ״ץ יחיאל נירשלאטס מאיר אונגאר בלארמו״ר שליט״א מפאקש מבעלעד הגבאים רח״ב בשם בני הישיבה׳ הי״ו של אמרר הכה״צ שליט״א רמהל יראים עדת, ישראל פה ס״ח. כ״ה . . הננו מברכים בזה את ■:ידידנו היקר הב׳ המופלג בת״וי : מוכתר.'במי״מ תרומיות ונימוסיות ראש הברחנו כש״ת מו״ה שמואל'אדדן הער צק א ינץ, לרגלי בואו בברית הארוסין •עם ב״ג הכלה המהיללה מ׳ מלכה דיהויזעי תי׳ מק״ק ס״ה יע״א בברכת מזל טוב היוצאת מעומק לבכינו כאות נפשו הטהורה וכאות חבריו הנאמנים. ׳ צעירי אגדת ישראל __ פה ק״ס ניי ה יי ז ל יע״א ' r.p, הננו מביעים ברכת מ!״ט, חמה ולבבית לידידנו הב׳ החתן המו״מ חו״ב מרה ש מ ואל ,א ריי ׳ ה ע ר צ קיא נ״י לרגלי התארשותו. ויהי רעוא שזווגו׳ יעלה יפה יפה. נאמת ידידיו גבאי ישיבה הרמה דגאלא:טא' יע״ה• Partie Für religiöses, intelligentes,. |1übsches Mädchen in Brati־ slava, Besitzerin eines güteingeführten eigenen ' Ge־ schäftes, wird junger, religiöser Mann mit gesichertem Einkommen in Bratislava *gesucht. 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