Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 50 (19.12.1930)
- Date
- 1930-12-19
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 92% known words query
- IRI
…/2629891-2630341-2630388--3800-2635853- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
־ Nr. 50 JÜDISCHE PRESSE Sette 3 1©1 Nachrichten |@| Die Chanukafeier im Dr.־Krüger־Heim findet Sonn־ - tag. den •21..Dezember, um 5 Uhr nachmittags im Heime*. :•:II.; Malzgassc 7, mit reichhaltigem Programm statt. Gäste .willkommen. Lebeiisversichertingsgesellschaft ״Phönix64. ln den ersten zehn Monaten: des Jahres 1930 sind im direkten Geschäftsbetrieb der; Lcbensvcrsiehcrungs־ Gesellschaft Phönix in Wien (ohne Hinzurechnung über־ nomineller Rückversicherungen) 139.913 neue Lehensvcr־ Sicherungen mit einem Kapital von 528.619.716 Schilling abgeschlossen worden. Hievon entfallen 21,6 Prozent auf Oesterreich, 78.4 Prozent auf das Ausland. An Prämien wurden 72,260.274 Schilling vereinnahmt, an Versicherte und deren Hinterbliebene 29.810.165 Schilling ausbezahlt. Von dem mehr als 750.000 Polizzen umfassenden Versiehe־ rungsbestand des Phönix entfallend auf Wien ein Zehntel, das sind etwa 75.000 Polizzen; die Besorgung des Prämien־ inkassos dieser Polizzen wird aus Gründen der Vereinי ־ faehung und Kostenersparnis allmählich an eine in Wien, j I. Bezirk, WallnerstraBe 5, errichtete Zentralstelle über־ tragen. Alle sonstigen Agenden der mit der Pflege des Verkehrs mit dem versicherten Publikum betrauten Ge־ schäftsstellen der Gesellschaft bleiben hiedurch unberührt. Meeting der Agudas Jisroel. Sonntag, den 7. Dezember d. J., veranstaltete die Agudas־Jisroel־Ortsgruppe Wien die erste größere Vcr־ Sammlung in dieser Saison. Ein zahlreiches Publikum fand sich ein, unseren gefeierten Gast, Herrn Rabbiner Simon Hirschler, Modern, anzuhören. Der Obmann, Herr Wolf Pappenheim, eröffnete die Versammlung und hielt ■ einen warmgcfiililten Hesped über den plötzlich vcrschic־ denen Obmann der Krakauer Ortsgruppe, Herrn Senator Ignatz Baumingcr, זצ״ל• Br schilderte in tiefbewegten Worten den großen יר״ש ,DITI חלמיד und hervorragen־ den Führer, dessen Verlust für die Krakauer Gemeinde und Agudali sowie für die gesamte Orthodoxie schmerz־ ,lieh zu beklagen ist. Die Versammlung hörte erschüttert .diesen Nachruf stehend an. Alsdann begrüßte der Vor# sitzende den Referenten des Abends und alle Erschiene־ ■neu, unter ihnen besonders die Herren Rabbiner Schenk ■.und!,'losch. Herr Rabbiner Hirschler zeichnete in gewohnt treffender Weise die Tätigkeit der Agudali, die die erste 1weltumspannende Organisation glaubcnstreucr Juden ist: und auf dem ganzen Erdenrund zur Erhaltung und .Stärkung echter Jüdischkcit beiträgt. Alle Zweige der Tätigkeit der Agudali, 'Erziehung, Schabbosproblem, ErezgIisroel־Förden1ng, Zusammenfassung aller ortho־ doxen Elemente, Abwehr nach innen und außen, skiz־ zierte er in gewohnter temperamentvoller Weise und zeichnete genau den Weg vor, den jede Agudah־Gruppc gehen müsse, um in dieser Arbeit fruchtbar und segens# reich zu wirken. Besonderes Gewicht legte er auf die .Heranziehung der Tugend, die für alle Arbeiten der Agudali ein wichtiger Kaktor ist und gleichzeitig die Führer für die späteren Zeiten bildet. . Das zahlreiche Publikum lauschte mit atemloser Spannung. Der Eindruck des Vortrages war sichtlich ein ungemein tiefer. Der Vorsitzende ־dankte unter Zustim־ ״Hing der Zuhörer dem Redner für den genußreichen Abend, den er den Zuhörern bereitete, und für den sicher zu erwartenden Erfolg seiner Ausführungen. Künstlerabend der ״Talmud־Thora“. Der Sonntag, den 14. Dezember im Festsaale des Hotel Continental veranstaltete Künstlerabcnd zugunsten der S e h ii 1 e r a u s s p e i s u n g der Talmud־Thora־Schule “brachte einen vollen materiellen und einen noch größeren moralischen Erfolg. Trotz der Ungunst der Zeiten war ein großes distinguiertes Publikum erschienen, um der Sympathie mit dem guten Werke Ausdruck zu verleihen. Unter den Anwesenden waren zu bemerken: Rabbiner Dr. Rpsenmann, Obermcdizinalrat Dr. Krüger, Dr. Josef Tieho und noch viele Repräsentanten des jüdischen Wien. Das Anzünden der Chanukalichtef besorgte Oberkantor S. Weiß, der auch durch die Rezitation von ״Leolam jehe odom“ seine vollendete, in echtjüdisehcr Ucbcrlicfe־ rung wurzelnde Künstlerschaft bewies. Das gleiche gilt von Oberkantor Frankel, dessen ״Akabja ben Mahalalel“ den Zuhörern unvergeßlich bleiben wird. Nach der gehalt־ reichen Begrüßungsansprache, die Prof. Dr. Eisler namens der Veranstalter hielt, verstand cs der hoffnungsvolle Cellist Ernst F r i e d 1 ii n d c r, durch den Vortrag einer Kol Nidre־Variation das Publikum in weihevolle Stimmung zu versetzen. Mitglieder der Wilnaer Truppe, namentlich der bekannte Charakterdarsteller Segal, sorgten für die heitere Seite des Abends, der auch in künstlerischer Hin־ sieht sieh neben ähnlichen Veranstaltungen getrost sehen lassen konnte. Aus der Rede des Herrn Prof. Eisler sollen folgende .’Stellen hervorgehoben werden: ״Freilich, auf die Dauer könnte nur das klare und starke, opferwillige Interesse der jüdischen Bevölkerung von Wien und ihrer öffentlichen Vertretung unserer Schule helfen — dieser Schule, die ein Fundament ist der religiösen, also der edelsten Erziehung des jüdischen Kindes. Auf die Dauer braucht auch unsere Schulküche ■die ständige tatkräftige Teilnahme der gesamten Juden־ scliaft von Wien. Keiner sage: Die Zeiten sind schlecht. Denn sonst müßte er sieh sagen: Wenn die Zeit so schlecht ist für mich, wie schlecht ist sie erst für die Einrichtungen der sozialen Fürsorge, die ja immer einigermaßen von dem Ueberfluß in den privaten Häusern gelebt haben — wie schlecht muß diese Zeit für die hungernden Kinder sein. Denkt er so — und er kann gerecht und richtig gar nicht anders denken—, dann müßte er an der Not der Zeit, an •der Härte des Lebenskampfes doppelt und dreifach seine .Pflicht erkennen: den Aermsten, den Kindern, zu helfen.“ Zum Schlüsse würdigte der Redner die Verdienste ■der Frau Karoliue Altmann um die Gründung und die des Rabbiners Dr. Joel Pollak um die Erhaltung der Institution Und appellierte an die Gäste, die Schüleraus־ speisung tatkräftig zu fördern. Chanukafeier der ״Toras Chajim“, Wien, IX״ Pfluggasse. Am ersten Chanuka־Abend fand im Saale des P r 0־ m e n a d c ״caf e die Chanukafeier des der ״Adas Jesehurun“ angeschlossencn Sehulvereines ״Thoras Chajim“ statt. Den größten "Peil des reichhaltigen Programms be־ stritten die Schüler selbst unter Leitung des bewährten Lehrers Jelenko. Oberkantor Schiffmann, begleitet vom Klaviervirtuosen Prof. Ehrlich, zeigte durch den ■vollendeten Vortrag mehrerer Lieder sein hohes Können, und den Schluß des vom Obmann Zsiga Weiß gemein־ . sapi rpit den Herren Moriz G .a n.g, Mor. R a b i n e k, Jenü , kin',Hin e'k. und' Elias S c li Ö'n; mit י yiel Liebe und (Je־ schick) arrangierten Abends . bildeten eine Kinderjäüse und die Verteilung von Geschenken .•;:.in• die Kinder. Vereinigung jüdischer Akademiker. 1111 Rahmen der Vortragsabende der Vereinigung’ jüdischer,. Akademiker hielt-..-vergangene,. Woche Herr Da־ , yid B o n d y einen Vortrag־. .über ״Träume und Psycho־ analysc“. Der Vortragende beleuchtete das Themain seinen Beziehungen zu jüdischen und zu modern psycho־ analytischen Anschauungen und fand den ungeteilten IVci־ fall der zahlreich erschienenen Zuhörer, unter denen sich auch viele Psychoanalytiker befanden. An unsere jüdischen Brüder und Schwestern! Chanukka, das Fest des Uchtes, soll auch den in ihrer Existenz schwer bedrohten Thora־ Lehranstalten Oesterreichs ein Lichtpunkt sein. Wie alljährlich, veranstalten wir auch heuer eine Cluumkka־Aktion zugunsten der notleidenden־ Talmud־ Thauros und Jeschiwaus, zugunsten der Lehrer und Schüler, die leider im Sinne des במלחחאבלThora־ Studium obliegen und die mitunter auch das tägliche Brot nicht besitzen. Unser heiligstes Lebensgut, die Thora, steht in Ge־ fahr. Der Atifchrei, der aus unserem Munde namens aller dem Thorastudium obliegenden Juden erfolgt, der Hilfe־ ruf, der aus den Kehlen der sieh der Thora widmenden Menschen entringt, macht es jedermann zur heiligsten Pflicht, sein Scherflein beizutragen. Juden und Jüdinnen! Anläßlich des Chanukkafestes spendet reichlich fiir den KeremHatliora, spendet mit dem Bewußtsein, die wichtigste jüdische Institution da־ durch zu erhalten, und veranlaßt eure Freunde, auch das ihrige beizutragen. Der Segen G־ttes wird bestimmt nicht, ausblcibcn! Wien, Kislew 5691, K e r e n ־ H a 111 o r a, Landesverband für Oesterreich, Wien, II., Leopoldsgasse 16. Tel. R80־0־40־. Pos {Sparkasse, ״!conto 3.056!; ז. Übler Mundgeruch!wirft abftofeenb. Jpafjlici)!icfärbtc;״Jähnc entftcllcu bn§ )d)011ftc?lntlits 23eibc ®djöubcitSfelVIci■ tweröeu oft fc()0u burd) dnimiligcs Thtkcit .mit ber hcrrlid) cifrtfdjciibcn (ja ltpaftc ChiorodonS bcfcltigt. Sic Btilme cdmftcit fcfjoit und) fitrscm '(Mefiraitcl) einen lunnbcmollen (HfenbehtfllmiÄ Slcrfndicit Sic c-i siuiädift mit einer Beinen Tube ju Kc 4— Oi0f5 Tube Ke (). —. liebe all •u haben Heirat Suche Für meine Tochter, intelligent, hübsch, JOjähnif, aus vornehmer orthod. Familie, häuslich und Geschäfts־ tüchtig, 40.000 tsch. K. komplette Ausstattung und ein Zimmer Möbel, passenden frommen jungen Mann, eventuell kinderlosen Witwer, Kaufmann oder tüchtigen Handwerker. Unter ״Glückliche Zukunft II“ an die Bratislavaer Admini־ stration dieses Blattes. I yilB üPflf füTIINfit Schützet euch u. eure Brüder II &UR OLHUnUaHSl gegen die Wirtschaftskrisis! וכי ימוך אחיך ומטח ירו עמך והחזקת בו גר ותושב וחי עמך! ״Wenn dein Bruder vermügensscluvach geworden und seine Hand schwankt, festige ihn, iimdiere seine Schwäche, selbst Fremder, der dein Beisasse geworden, damit er lebe neben dir.“ (Lev. 25. 35). VERBILUGUNGSAKTION! Wenn Sie Ihr unbewegliches Waren Inger, trotz Wirtschaftskrise, mobil machen wollen! DEBITORENSCHUTZ! Wenn Sie vennögeiisseliwaeli geworden! Wenn Sie geklagt sind! Wenn Sie gepfändet Avorden sind! L e i I e 11 S i e d a s A 11 s g 1 e i c 11 v e r 1' a 11 r e 11 niclii ein! SONDERN: wenden Sie sieh verlranensvoll an uns! Wir wollen, daß Ihr Notstand kein Nutzobjckt werde! Wir wollen, dal! Sie, w e n 11 u 11 v c 1־ s eh 11 1d e t, ehrenhaft Ihre Situation überwinden! Wir wollen, daß Sie in Zukunft ein wertvolles Mitglied der menschlichen 'Wirtschaftsgemeinschaft bleiben. I Zuschriften unter ״Geineinbiirgschaft“ an die Bratislavaer Verwaltung I dieses Blattes. Strengste Verschwiegenheit Ehrensache und verbürgt! I Obligatorische Sonntagsruhe in den Steinbrüchen' von Athlit. , Der High Commissioner hat in den von der Rc־ gierung zur Gewinnung des Materials für den Hafenbau von Haifa gepachteten Steinbrüchen der 1MCA. und der Athlit Company obligatorische Sonntagsruhe ungeordnet. 111 diesen Slcinbriiehen sind 150 jüdische Arbeiter he־ schäftigt, die bisher Sonntags arbeiten durften, um die Sabbatruhe beobachten zu können. Die neue Anordnung des High Commissioners hat heftige Erregung unter der Judcnhcit Palästinas hervor־ gerufen, die in der neuen Bestimmung eine Verletzung der Gleichberechtigung der drei Konfessionen Palästinas erblickt. Das Arbeiterorgan ״Dawar“ stellt fest, daß die neue Verordnung eine Benachteiligung der jüdischen Ar־ heiter bedeutet, die nunmehr gezwungen sind, an zwei Tagen der Woche zu feiern. ״Doar Hayom“ erklärt, die Lalüsti״a־Regicrung beabsichtige augenscheinlich, in Palästina das Prinzip .der Zwangssonntagsruhe, wie es in einigen Ländern der Diaspora durchgeführt ist, zur An־ Wendung zu bringen. Nach, der Veröffentlichung des Weißbuchcs scheine alles in Palästina möglich zu sein. Im Hinblick auf die gesetzlichen Vorschriften wolle sich das Blatt jeder weiteren Kommentierung der Regierungs# Verordnung enthalten. * Das ist schlimmer, als das Weißbuch, diese Anord# nung der Sonntagsruhe für die Arbeit in den Stein־ brächen von Athlit. Dort erheben sich die stolzen Ruinen einer Trutzburg aus der Zeit der Kreuzfahrer und fast mutet es so an, als wären diese Ritter des Plerrn von Was schenken Sie? Wohl eine Gabe. die dem Beschenkten nützlich ist. Wie'■' V ersl. wenn sie seiner Gesund- : heil dien(! Bin solches Geschenk isl doppell willkotnmen. Es isl der M enl hol- F r m n / h r a n n I n> e i p AL P A Sie inerden Männern und Frauen jeden Alters hesonclere Freude bereiten, wenn Sie ihnen ein oder mehrere Fläschchen Alpu in der neuen künstlerischen A usslaU ung schenken, denn sie wissen, da(! Alpu ihrer Gesundheit dient und da(! sie ihn jederzeit h r a u c h e n können. Schenken Sie Gesundheit, Schenken Sie Alpat Bouillon wieder auferstanden, um in anderer Weise das heilige Land zu erobern. Man weiß wirklich niclit recht, wie man diese Erscheinung werten soll, oh als Symptom oder als Illustration zum Weißbuch. Von der Ferne könnte man allenfalls es so deuten, daß die Aufsichts־ beamten über die Arbeiten in den Athlitcr Steinbrüchen englische Beamte christlichen Glaubens sind und die Rücksicht auf sie diese seltsame Verordnung zeitigte. Demi seltsam ist und bleibt sie. Wir nehmen an, daß bei den Arbeiten Araber, Juden und Christen beschäftigt sind. Die Araber kennen von Religions wegen überhaupt einen Arbeitsruhetag nicht. Der Charakter ihres Freitags beschränkt sich auf einen Besuch der Moschee und auch dieser ist kaum obligatorisch. Die־ christlichen Arbeiter sind sicher in Athlit in einer verschwindenden Minorität. Um so unbegreiflicher also jene Anordnung, die .unseres Wissens nicht einmal im Post־ und Eisenbahnwesen besteht. Jedenfalls ist diese Anordnung der schlimmste Schlag gegen den Kerngedanken des Nationalheimes, der doch besagt, daß die Juden cs so betrachten dürfen, daß sie nicht etwa als geduldete Minorität, sondern von Rechts wegen *in Palästina ihre Existenz aufbauen können. Auch dieser Traum scheint ausgeträumt zu sein. Wir sind fest überzeugt, daß, wenn ein legislativer Council bestände, dieser nimmermehr einer solchen An־ Ordnung seine Zustimmung geben würde, die ja auch den Standard des arabischen Arbeiters bedeutend herabdriiekt und den des Juden um über 28 Prozent. Es gibt also wirklich keine Goluserscheinung mehr, die. nicht auf das Heilige Land verpflanzt• worden wäre. Es ist, darüber sollte man klar sein, ein Sieg der Mission. Und das ist die symptomatische Bedeutung der Anordnung von Lord Chancellor, Oh die Pica bei der Verpachtung der Steinbrüche nicht eine diese Anordnung ausschließende Klausel hätte ein fügen können, wissen wir nicht. Jedenfalls trifft die Pica keine Schuld, weil cs sich keiner, der die paläslineii־ sischen Verhältnisse kannte, je hätte träumen: lassen, daß eine, weder im Plerkommcn, noch in dem Zahlenverhält־ nis der Einwohner begründete Maßnahme kommen könnte. Und wie stellt sich Lord Passficld, der doch jüngst eine Vorliebe für die Einwanderung frommer Elemente kundgab, die Verwirklichung dieses Gedankens nun־ mehr vor? Seihst wenn man sich mit dem Grundgedanken des Weißbuches — Beschränkung der Fürsorge auf die bereits in Palästina siedelnden Menschen — zurcchtfindcn wollte, wie kann man eine aus dem religiösen Bekennt־ nis abgeleitete Minderung der Eebensmöglichkcitcn er# klären? Das ist die bange Frage, welche die aus den Ruinen der Kreuzfalirerhurg hei Athlit wuchernde Pflanze auf wirft. P. K. Das Ideal jeder Dame Ist ein schöner Teint! Benützen Sie beim Gesicht waschen Original-Aipn- Meullmll'ranzbraiint wein! 'Elmge Tropfen genügen. Von {lein Erfolg werden Sit» sein• überrascht sein. Der Fettglanz verseil windet, die Bildung von Ausschlägen wird verhindert. Der Teint bekommt ein frisches und reizendes Aussehen. Origina'l-’MenthoIFranzbranntwein ״Alpn4i erhalten Sie überall. Chamikafeiei■ in Galanla. Aus Galan t a meldet man uns: Am ersten Cha־ nuka־Abend hatten wir das Vergnügen, einer schönen 'Feier beizuwohnen, die vom Jugendverein Chcwras Zeire Jisroel veranstaltet wurde und viel zur religiösen Stär־ laing ihrer jugendlichen Mitglieder beigetragen hat. Plerr Schab. Eöwinger begrüßte mit herzlichen Worten die Erschienenen. Sc. Ehrw. Plerr Oberrabbiner B. Seidl hielt die Festrede so glänzend und so eindrucksvoll, wie man es von ihm gewöhnt ist. Die Rede des Herrn A'bra# liam Eöwinger löste in der ganzen Versammlung leb# hafte Begeisterung aus. Flerzliche Reden hielten amch die Plcrren Leopold Deutsch, M. A. Deutsch, H. Lau־ f e r, M. Löwy, Schuldirektor II. Rozsa und Sekretär Max P r e ß 1) 11 r g e r. Wien. Entgegen der verbreiteten Nachricht, daß Rabbiner W e I d e 11 f e I d aus Grzynuilow nach Wien kommt, 11111 den Posten des 1. Rabbinatsassesors zu übernehmen, sind wir In der Lage mitzuteilen, daß ■Rabbiner Weidenfeld bei seiner Zusammenkunft in Lemberg mit den Herren Delegierten der Wiener Kultusgemeincle, auf ihre Frage, ob er auch■ geneigt wäre, eine solche Stelle auzuuehmen, erklärt hat, daß er ausdriicklich nur auf die Vorsitzendenstelle reflektiert hat, sonst aller er es sich erst überlegen müßte. Nun erfahren wir, ׳daß Rabbiner Weidenfeld .seine Kandidatur zurückgezogen hui.