Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 49 (12.12.1930)
- Date
- 1930-12-12
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nr. 49 I Die Hetfalttion übernimmt io keinem falle die Veranlwortpng Mm lies Kaste im flnnoticenieile und es isl Me to Leser, sidi zb mietmieten I ResidenzvÄtelierjarmofleraB PhotoarapUe *!sÜS&s Neue Sprachschule vom Wiener Stadtschulrat konzessioniert, für die englische und französi* sehe SDrache fiir weibliche Personen im ״Dr. Kriifrer-Helm" Wien. II.. Maizgasse 7. Tel. A-48-0-7/ (10 bis 12 Uhr und 3 bis 5 Uhr). Kurse für Anfänger und Vorgeschrittene, an ' Nachmittagen und Abenden. Spe• zielle Kinderkursfe. Etprobte. erstklassige• Lehrerinnen.•■י Billige Kurs• beiträge. Konversations-Abende. Achtung! Neue Adresse! Die Bratislavacr Redaktion und Administration der .,Jüdischen Presse“ befindet sich nunmehr in den neuen. Lokalitäten der AgU(las־Ji.srocl־Jugcndgruppe, im Edlhof, Mezzanin. Hingang von der zukünftigen C h a t h a m ־ S o f e r־ Gasse. Briefe und Postsendungen jeder Art adressiert auch weiter am besten an Postfach 140. Aus dem Leserkreis. Zur שעטנז Frage. Zum Aufsatze ״י ל־סיר מבשול Nr: 47־ Ihres gesell. Blattes möchte ich folgendes hinzufügen: Obwohl der Artikelschreiber die ernste Sache mit Humor behandelt, dürften seine Ausführungen auf Wahr־ heit beruhen und eine Abhilfe als dringend geboten er־ scheinen lassen. Um nicht חלילה das Gegenteil von dem zu erreichen, was mit dem Artikel bezweckt und gemeint war und damit nicht manche behaupten: ״Wenn auch beim verläßlichsten jüdischen Schneider keine Gewähr vor־ handen ist, so sei es auch keine Pflicht mehr, diesbezüglich Vorsicht zu üben", was dazu führen könnte, daß man sieh בשאט׳ נפש Über den אסור שעטנז hinwegsetzt, sollten d i e als verläßlich gelte n den S e 11 n e i d e r a u f alle diese Vorkommnisse a u f m erks a m g e־ in acht u n d v o n ihnen ausreichende G a r a 11־ t i e n für d a s כש־וה ihrer Arbeit verlangt w erde n. Ihre Verläßlichkeit dürfte nur dann als richtig anerkannt werden, wenn sie dafür die vollste moralische Sicherheit übernehmen können mit der ח?קה eines נאמן daß er אינו מוציא דבר מתח״ודבר ופו׳ Die Privatleute können nichts anderes tun, als sowohl Männer־ als auch brauen־ klcidungsstücke nur bei verläßlichen Schneidern unfertigen zu lassen. Alles übrige ist und sollte Sache der Rabbiner הרבני□ והדייני□ הי" ן sein, wie alle sonstigen Angelegen־ heiten des Kaschruswesens. Sie sollten bei einem Vcr־ dachte mangelhafter Handhabung oder bei der Wahr־ nchmung von Uebelständen die Schneider aufmerksam machen und das Nötige veranlassen. Gegebenenfalls müßte man den betreffenden Schneidern die Vertrauenswürdig־ keit entziehen und vor Mißbräuchen öffentlich warnen. Mir erscheint aber die Verläßlichkeit der ־ כשרLein־ wand überhaupt, da die betreffenden Fabriken nicht be־ aufsichtigt werden, sehr unzureichend. So ist die Zusam־ mensetzung der verschiedenen Nähzwirne und Garne und der unechten Seide nicht ganz aufgeklärt. Auch darin muß man sieh auf den ,Schneider vcr־ lassen können. Fertige Ware müßte in jedem Falle von einem verläßlichen Schneider untersucht werden, sonstdürfte sic selbstverständlich nicht verwendet werden. Dies ist besonders bei Frauenklei dem und Mänteln zu beachten. Ich möchte auch gern von ganz verläßlicher Seite erfahren, ob denn alle Seidenst o f f e von jeder Bei־ mengung von Schafwolle frei sind. Oberrabbiner L. Feldbrand, SebeS. Wertvoller als das Wachs der Biene Ist für die Hausfrau stets ״Cirine“. (Siehe ’Inserat.) Kampf gegen die Grippe! Bester Grippesehutz durch gründliche Desinfektion der Mund־ und Nasenhöhle, der Kehle sowie aller Atmungsorgane durch MenthoLFranz־ branntwein ALPA. Gurgeln Sie und spülen Sie den Mund mit verdünntem Alpa. Einige Tropfen genügen für ein Wasserglas. Das Einatmen des unverdünnten Alpa wirkt ausgezeichnet. Zerstäuben Sie Alpa in Wohn־ und Gesell־ schaftsräumen. Hiedurch gründliche Luftdesinfektion. Ver־ langen Sie nur Alpa־Originalpackung mit Plombe. Briefkasten. ,,Hanjrdof“, Sala n. V.: 1. Eine solche Parteinahme für die gefährlichsten Widersacher der ת1ךףק wurde an jener .Stelle schon wiederholt beobachtet. Keine Klügelei hilft darüber hinweg. Wir halten es nicht für nötig, uns in diesem Zeitpunkte mit der Sache abermals zu he־ schuftigen. — 2. Für die Untätigkeit der Aguda in der Ostslowakei und damit für den fortschreitenden religiösen Verfall der jüdischen Jugend sind vorwiegend die Sach־ waltcr des orthodoxen Judentums in jener Gegend' ver־ antwortlieh. Von seiten der Aguda wurde und wird seit Jahren allerlei angeregt, um die verantwortlichen Führer aus ihrer Untätigkeit aufzurütteln: Vielleicht rafft sieh jetzt der treugebliebene Rest der Jugend aus eigener Kraft zu einer Rettungstat auf. ״Prämie“ Galanta, Kosice, Presov, Topolcany: Auf die angekündigten Seforim־Prämien hat jeder Abonnent der' ״Jüdischen Presse“ Anspruch, der mit der Bezahlung der Bezugsgebühr nicht im Rüeksta n d c ist und bis Ende Dezember d. J. die volle Gebühr, d. h. tseh. K 80, für da,s Jahr 193 1 bezahlt hat. Jeder Prämien־ berechtigte hat das Recht, selber anzugeben, ob er Prämie 1, 2 oder 3, oder aber die ״Ueber־Prämie“, d. i. חומשים mit dem □אור החי'ם השל hl fünf Bänden, zu erhalten wünscht. Prämien 1, 2'und 3 siiitF Vollständig gratis; es sind außer der Bezugsggbiihr von tseh.' K SO nur tseh. K 10 für E i n b a n d u n d Porti mit einzusenden. Für die ״Ueber־Prämie" .ist außer der ganzjährigen-. Abo.n1.1e־ mentsgebühr und t^ch'/'K 10 für Einband Und“Pör(i! i]11r der geringe Betrag •von tseh. K• 13 ־, also y.üsamniennfsc׳n. K. 1Ü5 einzusenden. Das Werk ״I g r o t h ü o f'r im^ Wurde im v o r i g e n .1 a h r als Prämie gegeben., .;.I^h?s1nal kommen nur die angekündigten Prämien in Betracht. Ditta Leitner Ernst Breuer-Weil Wien, II : , Verlobte •משה׳ ארי׳ וואפזמיטץ ם ערל א בט ע פדעססבירג ביוד יירדא פ״שמאנז בראטיסלאווא ס ע ר ל א ב ט ע שיה זעקקבאן ווירצכורג מאטל קא־־נהו קעשמארק Kundmachung Beehre mich den p. t. Glaubensgenossen bekannt־ zugeben'," daß ich das.seil vielen Jahren bestehende und anerkannt streng orth. koschere Speisehaus ,Dänemark‘ Brünn, Koliste 77 übernommen habe und dieses in bezug auf Kasehrus wie bisher, auf st re n g o r t 11. k o s c 11 crer B a s i s, unter Aufsicht des elirw. Herrn Rabbiner Elias Grün־ fehl führe. Durch Renovierung der Spcisesäle, vorziig־ liebste Küche und mäßige Preise werde ich bemüht sein, meine ין. I. Gäste bestens zufriedenzustellen. H o c h zeit e n w e r d e n ii b e r n o m m c n. Hochachtungsvoll Cäcilie Friedmann, Tochter des derzeit in Amerika wohnli. Rabbiners Em. Friedmann, Eriinn, Koliste 77. ב״ה באתי להזס את רבי י הנ״ל ולהודיע ששום ביח חבשיל מפה איננו עומד החת השגחתי הוץ מזו של בית הבשיל הישן והידוע עומר גם להלאה החת השגחתי בעינא פקיחא• לזאת יאכלו ענוים וישבעו בבית תבשיל "דענעמארלו“ משופרי שופרי אפי׳ המהדרין מן המהדרין. פה ברינן יע״א א׳ לס׳ וישלח הרצ״א לפ״ל. נתן אלי׳ גרינפעלר (חותם)_הרב רערת יראים. פה Gibt es noch jüdische junge Männer, welche durch die Wahl eines wirtschaftlichen Mädchens aus Patrizier־ farnilic mit tscli. K 50.000 ein jüdisches Haus gründen ,können und wollen? Selbe mögen sich direkt unter Chiffre ״Clianuka 5631“ an den Vater derselben, durch die Bratislavacr Verwaltung dieses Blattes melden , und alles Wissenswerte angeben. Anonym zwecklos. Diskretion ver־ bürgt. ׳ Für einen 35jährigen, hübschen, gesunden, modern jüdischen Mann, sehr vermögend, Besitzer eines gut־ gehenden Exportgeschäftes in 'einer Großstadt der C. S. R., schuldlos geschieden, mit dreijährigem hübschem ׳Knaben, wird eine passende Partie aus gut jüdischem Plause mit!zeitgemäßer größerer Mitgift gesucht. Anträge erbeten unter ״Siwug scheut“ durch die Bratislavacr Admini־ stration dieses Blattes. Anonym zwecklos, Diskretion verbürgt. Stütze der Hausfrau streng religiös und verläßlich, eventuell auch gesetzteren Alters, mit guten Referenzen, wird für Haushalt mit drei Kindern nach Bratislava gesucht. Unter Chiffre ״Prompt“ an die Bratislavacr Adm. d. Bl. Es ist erschienen: "שאלות ותשובות הרב״ז" erster Band, großes Format, über 300 Seiten, enthält zwei Teile: Agada und Pfalachä, von dem weltberühmten Gaon, Überrabbiner Bezalel S’ew Schafran זצ״ל Bacau (Rumänien) Sich zu wenden an Sohn des Verfassers, Herrn Rabbiner H. Schafran, ßucurcsti 2 (Rumänien), Cal. Grivitci 255-A. Preis Dollar 2.—, für Rabbiner und Bibliotheken 1K Dollar. Kennen Sie schon d'e BROCKHAUS- ,ILLUSTRIERTE! Kostenlose MitteilungsblätterG des Verlags F. A. Brockhaus. Leipzig S Sie wird ihnen viel Anregungen geben können. Nummer 2 mit zahlreichen Abbildungen und Aufsätzen soeben erschienen. Verlangen Sie das Heft kostenlos und unverbindlich in einer Buchhandlung oder direkt vom Verlag F.A. BROCKHAUS LEIPZIG Oer Unterzeichnete ersucht gm kostenlos«, portofreie und unverbindliche Zusendung der/yBrockhaus-lllustrierten77 WIEN, I., SeUeVistefieng. 2 Tel. U-28-1-28 XI.,Zeiifralfriedhof, neben d.!. Tor, Tel. U-18-0-85 ■ Streng כשר Streng אפילו למהדרין מן חמהדרין ■ i Speifehauf Hirsch I i PRAG. I. Bilkovä 19 : ■ Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhot J i i Das Wiener כשר Restaurant von internationalem Range. Unter Aufsicht A d a s J i s ro e 1, Wien, II. 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