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Jüdische Presse · 1930-08-15 · 33 (15.8.1930) · page 4

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Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
33 (15.8.1930)
Date
1930-08-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
Belongs to
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Nr. 35 Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Residenz ■Atelier mr moderte Photographie den industriellen Unternehmungen auf einen Wochentag dauernden Charakter haben und in gesetzlich bindender Form bestimmt und d u r c h g e» führt werden müßte, ehe an die Einführung der voll« ständigen Sonntagsruhe auch nur gedacht werden dürfte, Zahlreiche kleine Existenzen mutwillig zu vernichten. Die jüdischen Vertretungskörperschaften sowie namentlich die sabbattreue Kaufmannschaft und die jüdischen Handelsangestellten, vor allem aber die jüdi־ sehen Gemeinden, sollten sofort alle ihre Kraft zur Verhindereung einer solchen, für viele tausend jüdi« sehe Menschen moralisch und wirtschaftlich gleicher« maßen katastrophalen Abänderung des jetzigen gesetz« liehen Zustandes aufbieten. Aber sofort, bevor es zu spät ist! Handelsangestelltenversammlung in Piestany. Sonn« tag, den 16. Aw, versammelten sich auf Einladung derAgu« das«Jisroel־Jugendgruppe in Piestany die sabbathaltenden Handelsangestellten, um zur Frage der Einführung der allgemeinen Sonntagsruhe Stellung zu nehmen. Gruppen« Präses Herr Leo L e i t n e r schilderte die moralische und wirtschaftliche Gefahr, die durch eine solche Neuerung dem ganzen Handelsstande, besonders aber den ohnehin gegen viele Hindernisse ankämpfenden religiösen Handels« angesteliten droht, und fordert die Versammelten auf, 1 echtzeitig an der Abwendung der Gefahr mitzuarbeiten. Zwei Mitglieder der Jugendgruppe wurden darauf als ständige Vertreter der Schomre*Schabbos*Stellenv<;rmitt* lungszentralc der Agudas*Jisroel*Jugendorganisation in. Piestany bestimmt. Außerdem schloß sich die Versamm* lung einstimmig der Preßburger Resolution an und er« suchte die orth. Landeskanzlei in Bratislava, die Ange« legenheit der sabbathaltenden Arbeitnehmer im Sinne dieser Resolution vor den Regierungsstellen mit der er« forderlichen Energie zu vertreten. Herr I. I. B r a u n aus Bratislava forderte sodann in einer längeren Aus« spräche die Piestanyer orthodoxe Jugend auf, aus der Be« handlung der Sabbatfrage die Schlüsse für ihr Verhalten in bezug auf die ganze Stellung der Thoratreue überhaupt im jüdischen Leben zu ziehen. Aus einem einheit« liehen Gesichtspunkte muß an die Lösung aller Probleme der Thoratreue in unserer Zeit ge« schritten werden, wenn unser Tun und Trachten höheren Sinn haben soll. Wer den großen Gedanken der Agudas Jisroel nicht begreift oder ihm gar Widerstand leistet, der befindet sich auf einem Irrwege und wird — wenn er auch möchte — auch in der Arbeit für den Schabbos nicht die richtige Erkenntnis finden können. Die Aguda« Jugend solle in ihrer Tätigkeit für die Erhaltung des Sab« bats gewissermaßen nur als ein Exempel zeigen, daß' sie ~- im Sinne des Agudas«Programms — die Treue zur ganzen Gedanken« und Lebenswelt des h i s to rischen Juden t u m s bewährt. ״SCHOMRE SCHABBOS“, WIEN ll«9 Leopoldsgasse Nr. 16, Fernsprecher R-40-0-S0 Offene Stellen: 1 Schuhmacherlehrling, Praktikanten in verschiedenen Branchen, 1 Verkäufer aus der Wäsche« branche (Auslagenarrangeur bevorzugt), 1 Verkäuferin, 1 MonossChauffeur (Hilfsarbeiter), 1 Herrenschneider« gehilfe, 1 Damenschneidergehilfe, 1 Schneiderin für Kostüme1, 1 Ajournäherin, 2 Spulerinnen, 1 Stepperin, 1 Dienstmädchen, Vertreter. Stellengesuche: Stellengesuche liegen vor von An« gestellten und Arbeitern jeder Art, für Handel, Gewerbe und Industrie sowie für Haushalte. Landeszentrale ״Schomrc Schabbos“, Stellenvermittlung der Agudas Jisroel Jugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Turnergasse 14—16. Offene Stellen: Lehrling für Glas« und Porzellan« waren (Tek. Sarluhy), Kommis für Kolonialwaren (Prie« vidza), Kindermädchen (Prievidza), Stenotypistin, deutsch (Dun. Streda), Kommis für Gemischtwaren mit Kaution (Perbete), Kürschnerlehrling (Bratislava), Kommis für Kurz# und Modewaren (Nove Mcsto n. V.), Kinder« mädchen und Erzieherin, Deutsch, Ungar, perf., mit Koch« kenntnissen (Komarno), 2 Lehrlinge für Modewaren (Bratislava), Kindermädchen mit Kochkenntnissen (Brati« slava), perfekte Köchin (Piestany), Lehrling für Spezereiwaren, slov. deutsch (Banovce), Lehrling_ für Textilwaren (Senec), Kommis für Modewaren (Nitra), Friseurgehilfe (Galanta), Spirituosenpraktikant (Nitra), Korrespondentin (Bratislava), Stenotypistin, Deutsch, Slow. Topolcany), Kommis für Manufäktunvaren (Nitra), Kommis für Spezereiwaren (Nitra), Vertreter (Brati« slava). Wir suchen für sabbathaltende Angestellte und Arbeiter Beschäftigung in allen Branchen. Anfragen ohne Rückporto werden nicht berück« sichtigt. itAi‘ י, der Hausfrau zu drei Personen gesucht. Gefällige Zuschriften unter ״Näh- und Kochkenntnisse“ an die Wiener Administration dieses Blattes. MARKUS BERNFELD I., Schotte5«ring 35 (Ecke Kai) Aurumieren 60 Groschen. / Spezialist in Barfstutzen und Haarschneiden (auch für Kinder). Erstklassige Bedienung. ״Mirjam״, jüdisches Mädchenpensionat PreSov, Levoöskä 54. Moderne, streng religiöse Erziehung, orth. כשר reichliehe Verpflegung, sonnige Schlaf- und Arbeitssäle, Garten, moderne Sprachen, Musikunterricht, Sport. — Prospekt. Bözsi Gansl Sala Jacques Mohr Vrbovü Verlobte Heidi Schreiber Albert Halle Wien Trnava Verlobte Jenny Weiner Bela Bass Wien, II. empfehlen sich als Verlobte Wien im August 1930 Gratulation: II. Große Schiffgasse 2 llonka Grab Trnava Verlobte Miksa Roth Topolöany Die Agudas Jisroel ־Jugendgruppe, Trnava, gratulier*t hertzlichst ihrem verdienstvollen Präsidialmitgliede Herrn Albert Halle zu seiner Verlobung mit Frl. Heidi Schreiber, Wien. Die Agndas Jisroel ־ Jugendgruppe, Trnava, gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Vor&taaidsmitgliede Herrn Max Roth (Trnava-Topolcany) zu seiner Verlobung mit Frl. llonka Grab aus Trnava. Der Tifereth־Bachurim־Verein zu Vrbove gratuliert herzlichst seinem verdienstvollen Gründer und Präses Herrn Jacques Mohr anläßlich seiner Verlobung mit Frl. Bözsi Gansl aus Sala. Suche für meine Tochfer 29 Jahre: alt,!häuslich gut erzogen, einen anständigen!braven jungen Mann. Sie!besitzt großes eigenes Haus •mit sämtlicher Einrichtung, Bargeld und komplette Aus* stattung. 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Adm. d. Blattes. Buchhalter mit Praxis, deutsch, tschechisch, Schreibmaschine perfekt, per sofort gesucht. Reflektanten auf freie Samstage bevorzugt. Offerte an Antonina Becka synove, Uhersky Brod, M 0 r a v a. Junger Mann mit guter Stimme, streng religiös, gewesener Rabbinatskandijclat, sucht in *K u r 0 r t, eventuell auch in Deutschland, Oesterreich. Schweiz oder Italien Posten als Bal-Tafiloh gegen volle Pension, 3 bis 4 Wochen und Rückerstattung der Reisekosten. Zuschriften unter ״Jere Schomajim“ an die Bratisl. Adm. d. Blattes. Zur Bewirtung einer alleinstehenden bejahrten Frau wird rührige, religiöse, verläßliche Frau, die das Hauswesen leitet, a u {'genommen. Zuschriften mit Gehaltsa »sprächen an Wwe. Max Urban, Piestany. uiiimmmmmiiiimiimmmiiiiiimimiiimuimmimiuiii jjj Durch einen Irrtum wurde mein angebjjj E 1 i c 11 c r Austritt aus dem Judentume in einigen jjj: E jüdischen Blättern verlautbart. 5 jjj Meine Konkurrenz will diesen Umstand nun jjj E ausnützen und streut das Gerücht aus, ich hätte jjj E eine Christin geheiratet usw. E Ich habe wohl geheiratet, aber als guter und E jjj stolz aufrechter Jude, der ich stets war und sein E Sj werde, natürlich eine Jüdin aus gut jüdischem Haus. 5« E Trotzdem hat man sich nicht gescheut, offen« E E bar aus Konkurrenzgründen, die oberwähnten Tat־ E jjj sachen zu mißbrauchen, um mir geschäftlich Schaden E jjj zuzufügen. jjj E Jeder, der mein bisheriges jüdisches Wirken S E kennt, wird dieses Konkurrenzmanöver nicht alltäg« E E licher Art entsprechend bewerten. S £ Jeder anständige, reinlich denkender Jude, Sj E egal, ob Mann oder Frau, wird um seine Unter« jjj S Stützung in meinem ehrlichen Kampfe um meinen S E guten jüdischen Namen gebeten; diese Unter« E jjj Stützung lassen Sie mir am besten dadurch ange« S E deihen, daß Sie künftighin Ihren Bedarf bei meiner Sj S Firma decken und dieselbe, soweit es Ihnen möglich S E ist, Ihrem Bekanntenkreise weiterempfehlen. E E Hugo Mikolasch E E Chef der Firma Bandagen«Mikolasch, E S Wien, II., Taborstraße 22. E Tf 111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111111 r? n 11■ Friedlämler & DeDlsöi WIEN, l.v Seitenstetteng. 2 Tel. U-28-1-28 XI., Zentral ff riedhof, neben d. 1. Tor, Tel. U-18-0-85 KONKURSE Die aut. orth. isr. Kultusgemeinde in Eisenstadt be« absichtigt einen Rabbinatsasesssor (דיין) anzustellen.■ Der zu Akzeptierende muß vollständige rabbinische Autorisation besitzen, vorzüglicher Kanzelredner sein und; wird außer den rabbinischen Agenden der Gemeinde auch den Religionsunterricht in sämtlichen Schulen (Volks*, Bürger« und Bundesmittelschule) zu versehen haben, even*> tuell auch תנ״ן/ רש״י וגמרא unterrichten müssen;. Die Anstellung erfolgt provisorisch, bei gegenseitiger halbjähriger Kündigung. Offertgesuche, welche mit der Autorisation von drei anerkannten orthodoxen Rabbinern und sonstigen Nachweisen über Vorstudien, bisheriges Wirken, Staatszugehörigkeit usw. in einfacher Abschrift belegt sein müssen, sind bis Ende August 1. J. an die gefertigte Gemeindevorstehung einzubringen. L. Soltesz e. h., S. Wärndorfer e. h.,. Sekretär. Vorstandspräses. Die aut. orthod. isr. Kultusgemeinde zu Zlate Moravce sucht für die ימים הנוראים einen בעל מוסף Derselbe muß streng religiös sein und eine schöne, klang* volle Stimme besitzen. Honorar tsch. K 2500. Sofortige: Offerte sind zu richten an Leopold Steiner, orthod) Gemeindepräses. Anfertigung von geschmackvollen Stickereien in garantiert echtem Solde für? Mäntelchen ן פרוכת׳ ספר תורה und jedwede ina jüdische Ritual einschlägigen hebräischen Stickereien verfertigt billigst und prompt G. RU 12, Bratislava, Schanzstraße Nr. 48/3 (vis-ä-vis־ Y. M. C. A.) v Diplomiert und mit goldener Medaille ausgezeichnet f Möbelkäufer, Brautpaare, Achtung f Staunend niedrige Preise: Vollbauschlafzimmerj, Luxufasson, von tsch. K 3800, Schlafzimmer halbhart tsch:. K 2000, ganzhart tsch. K 2800, Eichenspeisezimmer kom» plett von tsch. K 4900, Nußholzspeisezimmer von tsch. K 6900, Herrenzimmer, Eiche, von tsch. K 3000, Küche von tsch. K 550, Ottomane prima tsch. K 290, Afrique« Matratzen tsch. 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Dienstag 25. 19. 2. Mittwoch 26. m 3. Doinnerstag 27. 21. 4. Freitag 28. 22. 5. Samstag 29 23. . jTeniiiiah 6. Adas Jisroel (Schiffschul). Gebetstunden in der Zelt vom 21. bis 28. Ab 5690. Freitag, den 21. קבלת שבת 705־ Uhr; ב p ש״ק פ׳ ע : Morgengebet 6.30 und 9.30 Uhr. Vortrag von פרקי אבית nachmittag um 3.30 Uhr, anschließend מנחה nachmittag um 4 Uhr, מוצאי שבת קודש 7.55 Uhr. — An Wochentagen Morgengebet 5.15 und 6 Uhr Minchah 645־. Donnerstag, 27. Ab 15 6 י1״ב קטן מוקדם Uhr. Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortliche* ־ Redakteur: Dr. Joel Pollak, Wien, II., Leopoldsgasse 26.—• Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz, Bratislava.—• Druck: Druckerei» und Verlags>׳A.*G. Ig. Steinmann, Wien; , IX., Universitätestraße 6—8. 818872

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