Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 31 (1.8.1930)
- Date
- 1930-08-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 51 . Seife 4 JÜÖiSChEPIfESSE ■■■ gwSEJgfl. IBl Aufnahmen WieiLl Aselraaiit 1, TekR'2i2-8lf täglich von 9 hi8 6 Uhr, an Sonntagen von 9 t!* וגז י ה ♦ ©ettänf kaum die Möglichkeit zur Wciterbiklühg bleibt. Jeder, der heute seinen Mann stehen will, muß dieses Hilfsbuch besitzen, das dazu noch den Vorzug genießt, mit dem in einigen Monaten erscheinenden 12. Band für lange Zeit das einzige, abgeschlossen vorliegende Lexikon der Nach« kriegszeit in deutscher Sprache zu sein, das in seiner Gesamtheit trotz der Verarmung des deutschen Volkes für weiteste Kreise erschwinglich ist.. Es ist ein Werk für jedermann, für den Wissenschaftler und den Gelehrten wie für den Geschäftsmann und den im praktischen Beruf Stehenden, nicht zuletzt für die Familie, für Frau und Kinder. Aus dem Leserkreise. Sehr geehrte Redaktion! Ich gestatte mir, auf den in der vorvorwöchigcn Nummer Ihrer Zeitung erschienenen Artikel ״Das jüdische Wien“ von L. Mattcrsburger, V. Winkel, zu reflektieren. Herr Mattcrsburger scheint seine Kenntnisse über das Wiener orthodoxe Judentum und seine religiösen Führer auch aus dem Amtskalendcr zu schöpfen. Herr• Mattersburger schreibt, daß Männer, die zu den Säulen orthodoxer Bethäuser gehören und dort das große Wort führen, am Samstag das Geschäft offen« halten. Das stimmt nicht. Es . darf vielleicht als bekannt vorausgesetzt werden, daß z. B. die Schiffschul Personen, die Mechale Schabbes sind, gar nicht als Mitglieder auf« nimmt, so daß solche gar nicht in die Lage kommen, ״Säulen“ oder gar Vorstandsmitglieder dieser Gemeinde zu sein. Genau so wird es auch in den anderen orthodoxen Bethäusern sein. Vorkommnisse, wie sie Herr Mattcrs« burger schildert, dürften — um sich eines Ausdruckes aus dem Untertitel des vorwöchigen Artikels zu bedienen — in ״Winkel“«Bethäusern möglich sein, und haben solche, wenn selbe dort geschehen, das Recht verwirkt, sich als orthodoxes Bethaus zu girieren. Es stimmt auch absolut nicht, daß orthodoxe Rab« Einer das Offenhalten der Geschäfte mit ״Heterim“ sank« tionieren, und dürfte schwerlich auch nur ein Fall genannt werden können, daß ein Mitglied des ehrwürdigen Rab« binats der Schiffschul auch nur einen solchen Heter herausgegeben hat; wie sich gewiß auch, kein anderer Rabbiner — der als orthodox gelten will — dazu her# geben wird. Diese paar Zeilen mußten geschrieben werden, um den guten Ruf, den die Orthodoxie Wiens — in Nah und Fern —- genießt, nicht durch — wenn auch gutgemeinte — Unrichtigkeiten zu schmälern. Empfangen Sie den Ausdruck meiner besonderen Hochachtung __ Nathan Herzka. Briefkasten. Chewra M. T. Vrbove: Berichte werden, immer kostenlos gebracht. Wozu aber in solch kleinen Ge« meinden eine Zersplitterung der thoralernenden ortho« doxen Jugend? Ist dort keine Aguda«Jugendgruppe? Wenden Sie sich an die Aguda#Jugendorganisation in der Slowakei. Adresse: Bratislava, Turnergasse 14/16. Berufen Sie sich bei Ihren Einkäufen auf die ״Jüdische Presse“. Säri Hönigsber Moritz Zilz Nitra Nitra Verlobte Koloman Sisoults Bllky-Irsava C. S. R. Paula LöwenRopf Bodrog-Semjen Ungarn Verlobte Anläßlich der Verlobung des Herrn Koloman Sisovits, Bilkydrsava, mit Frl. Paula Löwenkopf, Bodrog«Semjen, gratuliert herzlichst Emanuel Steinberger jun., Iräava, Anläßlich der Verlobung unseres langjährigen Vor« Standsmitgliedes, Herrn Ignatz Weingarten, Sered«Nove Zämky, mit Frl. Janka Glück, Budapest, entbieten wir unseren herzlichsten Glückwunsch. SchomresThorasVerein / Augudas Jisroel Jugendgruppe Nove Zämky. Heirat! Junger Mann in Palästina, in sicherer definitiver Stellung, 31 Jahre alt, vermögend, sucht sich mit einem Mädchen aus gutjüdischem Hause zu verehelichen. An« träge unter ״Mädchen aus dem Westen stammend“ an die Bratisl, Adm. d. Bl. Ich suche für meinen 26jährigen Sohn, intelligent, guter Talmudist, Absolvent einer Privat#Handelschul<?, der in meinem in einer Großstadt Ungarns gelegenen, alt« eingeführten, gutgehenden Geschäft bleiben wird, ein schönes Mädchen von streng orth.«religiösem Hause. An« fragen unter Chiffre 25״” an die Wiener Administration. כשר Pension u. Restauration H6RMINE SICHNER Baden bei Wien, Rollettgasse Nr. 7 GANZJÄHRIG GEÖFFNET Zentralheizung, Warm- und Kaltwasser Interurban Nr. 1082/4 Orth. כשר sowie diverse Käsesorten in feinster Qualität, streng verläßlich, liefert Staufffer & Söhne, Käsefabriken Sopron - Ungarn Vertretung: Ludwig S chischa, Wien,!1., PratersfraBe 50 Telephon: R• 43-727־ MARKUS BERNFELD L, Sc hotten ring 35 (Ecke Kai) Aurumieren 60 Groschen. / Spezialist in Bartstutzen und Haarschneiden (auch für Kinder). Erstklassige Bedienung.;■■■ .־■. -!■== KONKURSE Die Sentaer aut. orth. israel. Kultusgemeinde schreibt hiemit Konkurs aus für die freistehende OBERRABSINERSTELLE unter nachstehenden Bedingungen: Die mit der Stelle verbundenen Bezüge sind: a) Nutznießung von 21 Distriktketten städtischen Feldes; b) durch die Stadt votierte Beihilfe von Dinar 10.800 jährlich; c) städtische Zulage für Religionsunterricht von Dinar 2200 jährlich; d) staatliche Zulage für Religionsunterricht von Dinar 3000 jährlich; e) Unterstützung des Verbandes jüdischer Kultus« gemeinden (Savez), welche nur jugoslawische Staats# bürger erhalten, Dinar 7200 jährlich; f) aus der Kassa der Kultusgemeinde Dinar 12.000 jährlich; g) Wohnung in Natur; h) Stole. Die Bewerber haben über die Rabbinerbefähigung (Hatoro) von drei orthodoxen Rabbinern zu verfügen. Die Konkursgesuche unter Anführung, bzw. Nach« weis der Befähigung, des Alters, des Familienstandes, bis# höriger Betätigung und Sprachenkenntnisse sind bis zum 15. September 1. J. an den gefertigten Vorstand ein# zusenden. Probezeit ein Jahr, binnen welcher Zeit die Staats« spräche anzueignen und die Staatsbürgerschaft zu er« werben ist. Die Reisespesen werden nur den Berufenen vergütet. Senta (Jugoslawien), 1. Juli 1930. Emil Rosenberg, Armin Graf, Sekretär der Kultusgemeinde Präses der Kultusgemeinde Die aut. orth. isr. Kultusgemeinde in Eisenstadt be« absichtigt einen Rabbinatsasesssor (ידיין anzustellen. Der zu Akzeptierende muß vollständige rabbinische Autorisation besitzen, vorzüglicher Kanzelredner sein und wird außer den rabbinischen Agenden der Gemeinde auch den Religionsunterricht in sämtlichen Schulen (Volks«, Bürger#‘und Bundesmittelschule) zu versehen haben, even« tuell auch תג״ך, רש״י וגמרא unterrichten müssen. Die Anstellung erfolgt provisorisch, bei gegenseitiger halbjähriger Kündigung. Offertgesuche, welche mit der Autorisation von drei anerkannten orthodoxen Rabbinern und sonstigen Nachweisen über Vorstudien, bisheriges Wirken, Staatszugehörigkeit usw. in einfacher Abschrift belegt sein müssen, sind bis Ende August 1. J. an die gefertigte Gemeindevorstehung einzubringen. L. Soltesz e. h., S. Wärndorfer e. h., Sekretär. Vorstandspräses. In der Jüd. Kultusgemeinde Uh.sBrod, Mähren, kommt die Stelle eines Kantors, der gleichzeitig Sekretär« dienste versehen muß und befähigt ist, die Schuljugend in hebräischer .Sprache zu unterrichten, zur Besetzung. Be« werber um diese Stelle müssen einen sittlich«religiösen Lebenswandel führen, tschechoslowakische Staatsbürger sein, dürfen das 35. Jahr nicht überschritten haben und müssen die tschechische und deutsche Sprache in Wort und Schrift vollkommen beherrschen. Selbstgeschriebene Gesuche mit Zeugnissen in Original oder in beglaubigten Abschriften und mit Angabe der Gehaltsansprüche sind bis spätestens 15. August 1930 an die Verwaltungskom!־ mission der Jüd. Kultusgemeinde, Uh.־Brod, zu richten. Nur Berufene haben Anspruch auf Vergütung der Reisespesen. Der Obmann der Verwaltungskommission: Markus Fuchs. Die Presover aut. orth. isr. Kultusgemeinde sucht per sofort einen erstklassigen שייחט ובודק! der eine größere Praxis aufweisen kann. Gehalt nach Uebereinkommea. Offerte samt כ ל 1 ח p *Abschriften nebst Angabe des Alters, Familienstandes und bisheriger Tätigkeit sind bis zum 5. August 1. J. emzureichen. Preäov, am 18. Juli 1930. Ludwig Ganz m. p. Dr. Siegmund Neuwirth m. p. Gemeindenotar. Gemeindepräsos. Beim TalmudsThora«Verein in RimavskasSec ist die Stelle eines Religionslehrers zu besetzen. Die Stelle ist per ר*ח חשל[ הבע״ל anzutggten. Bewerber mögen ihre eigenhändig geschriebenen Offerte, in denen die bisherige Tätigkeit und Gehaltsansprüche anzugeben sind, an Schwarz Dezsö, Rim.sSec, einsenden. frieinderSOeßtsü) tfjiEM, I., SeitenstetUmS' 2 TeB. 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