Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1930-06-20 · 25 (20.6.1930) · page 3

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
16 (1930)
Issue
25 (20.6.1930)
Date
1930-06-20
Page
– (sequence 3)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2629891-2630341-2630365--3663-2635693
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

4 entity mentions

Nr. 25 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 BOHNEN ■ pflAnzliche XtlUENTFErZUNGSMITTEL. Aus dem Leserkreis. Wir erhalten folgende Zuschrift: Obwohl es in Zelem bisher immer üblich war, innere Streitigkeiten nicht in die ()Öffentlichkeit zu bringen, muß im Interesse des guten Rufes unserer Gemeinde das nachfolgende Gesehichtchen erzählt werden: Am 25. Dezember v. J.!fand hier die Neuwahl des Vor- Standes, bei der zwei Parteien, und zwar die des Gemcinderates Dux und die des bisherigen Vorstehers Moses Reiner einander gegenüberstanden, statt. Die Wahlkommission bestand aus vier Anhängern des Herrn Reiner und einem Neutralen. Für die Partei Dux warden 24 gültige'Stimmen, für die Gegner nur 9 Stimmen abgegeben. Die Wahlkommission!)rächte trotz Profestes das Abstimmungsergebnis nicht zum Skrutiniiun und erst am 19. Februar d. J. entschied die Verbandskanzloi, deren Sekretär!Herr Reiner selbst ist, daß die Wahl vom 25. Dezember annulliert werde. Einige Monate verstrichen und erst am 8. d. M. fand eine Neuwahl statt, die einen ganz eigenartigen Verlauf nahm. Bei Beginn der* Wahlhandlung, um 8 Ohr früh, wurden zwei Stimmzettel abgegeben und bald darauf, um 8.50 Minuten, infolge eines von der Kommission provozierten Zwischenfalles der Wahlakt geschlossen. Weitere Stimmzettel wurden nicht mehr angenommen und am 9. d. M., abends die abgegebenen zwei Stimmzettcl skrutiniert. Dabei ergab sich, daß die Kandidaten!)ekler Parteien einstimmig gewählt wurden. Da nun dieses Resultat unmöglich wäre, gaben die 'vier der Partei Reiner augehörigen Kommissionsmitglieder ihre Stimmzettel ab u n<l - erklärten die Kandidaten der Partei Reiner als gewählt. Selbstverständlich kann cs bei diesem Resultat nicht bleiben und es wäre abztiwarten, wie sich die Verwaltungsbehörden zu dieser Wahlaffäre verhalten. Tizmach. üeutschkreu z, 10. Juni 1930. Der Sabbat im jüdischen Spital. Im Spital der Israel. Kultusgcmeinde sind Tafeln mit dem Ersuchen angebracht, am Samstag ש״ר nicht zu rauchen. Es ist kein Zweifel, daß diese Hausordnung nicht nur für Kranke und Besucher,!sondern auch für die Spitalsangestellten gilt. Eis ■wirkt auf Kranke und Besucher aufreizend, wenn man Aerztc‘ aan "D שכת im Spital der Israel. Kultusgemeinde trotz des Verbotes rauchen sieht. Audi die Eintragungen in die Krankengeschickte am שבח ק״ könnten;strenge verboten werden, ohne daß dadurch die Kranken Einbuße erleiden. Mit vorzüglicher Hochachtung Mendel Friedmann Wien, II., Ob. Doum1s.tr. 19/26. Eine Schomrc Schabbos-Vereinigung in Kopenhagen. Eine beträchtliche Schar von Saibbatfrennden fand sich am 26. des vergangenen Monats׳ in.'־einem großen Vcrsaimnhingisisaal ein, uim den Auisfiiiihiuxnigen!des Herrn Ra'bb. Dr. Windeier über die allweltliöhe ,Sabbätbewegung, sowie die projektierte Kalenderreform •zu lauschen. Redner wies u. a. darauf hin, daß die Ursache der Preisgabe der Saibbatidee in weiten Kreisen, nicht allein in sozialen und wirtschaftlichen, sondern a-ucli in jüdischen Verhältnissen *u suchen sei. Wenn מחללו ש" בפרהסיא" in die höchsten Ehrenämter, die eine jüdisehe Gemeinde oder ■Gemeinschaft ■zu vergeben hat, widerspruchslos eingesetzt und dann berufen werden können, die Geschicke jüdischer Institutionen!zu leiten, so ist es ganz natürlich, daß diese Bagatellisierung der Saihbatheiliguwg jedem unbefestigten Zuschauer die letzte!Scheu nehmen muß. Als!zweiter Redner trat Herr Ilabb.-Cand. Knöpf elma eher auf. Er appellierte an die Kaufleute und Unternehmer, sie mögen doch den Handelsa »gestellten die Sabbatheiligung ermöglichen. Seine Ausführungen wurden .ebenfalls mit großem Interesse angehört. Alle Anwesenden bis auf einige Unterzeichneten darauf die Petition an den Völkerbund, von der Kalenderreform Abstand zu nehmen, und schlossen sich der neuen «״שומרי שבח -Vereinigung an, die unter Leitung des Herrn Rabb. Dr. Winekler und 11. Kuöpfelmachcr eine intensive Tätigkeit zu entfalten verspricht. N. R- Ein Chilul Haschern in Kopenhagen. Der Vorstand der hiesigen Gemeinde hat sich wieder einen Chilul Haschen! geleistet, der seinesgleichen suchen dürfte. Nach 15 Jahren fiel es ilim ein, daß der orthodoxe Raw der hiesigen Machsilce-Hadass- Vereinigung Gemeindckultusstcuer zu entrichten habe. Da dies natürlich verweigert wurde, erstens aus rem religiösen Gründen, zweitens weil mit einer ■solchen plötzlichen Forderung enst nach 15 Jahren aufzutreten, ganz widersinnig und ungerecht sei, wurde der Gerichtsvollzieher beauftragt, der am letzten 1' reitag kurz vor שבח in die Wohnung des Raw ciutlvang und ihm den Schabbostisch als Pfand wegiuihan. Kaufet palästinensisches Olivenöl! Wir können unseren Lesern, die im Prinzip die so schwer heimgesuchte jüdische Kolonisationsarbeit in Erez Jisroel gerne durch Verwendung palästinensischer Landes# Produkte zu fördern geneigt sind, heute die erfreuliche Mitteilung machen, daß nunmehr die Erzeugnisse der Oclfabrik' ״Schemen“ nach einem von Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner S. Fürst beglaubigten Attest des Haifaer Rabbinats auch in ritueller Hinsicht, namentlich auch hinsichtlich Terumoh, Maassev und dcrgl., den strengsten Anforderungen entsprechen. Was die gesundheitliche Seite der Frage des Oelgenusses betrifft, können wir da# rauf hinweisen, daß gelegentlich der Eröffnung der ersten Wiener rituellen Kochschule im ״Krügerheim“ von einem hervorragenden medizinischen Diätetiker nebst Butter frisches Olivenöl als das zuträglichste Fett bezeichnet wurde. Die Oelfabrik ״Schemen“ hat seit kurzem auch in Wien eine Niederlage ihrer Produkte errichtet. Feinstes palästinensisches Olivenöl bester Qualität in viereckigen Büchsen zum Preise von S 4.50 per Kilo# gramm־Büchse in allen besseren Delikatessengeschäften «nd beim Alleinvertreter für Oesterreich S. R a b i n 0# witsch, Wien, II., Zirkusgasse 10, Tür 16, zu haben. Das Erste Jüdische Lnndes-Waisen- und Lehrlingsheim in der Slowakei.!Am 25. v. M. fand in Kosice die feierliche Grundstcinlegumg des vom Sozialen Hilfsvercine fiir Juden der Slowakei zu errichtenden Jüdischen Landcs-Waisen- und -Lelirlmgisheimes statt. Die Aeußerlichkeiten dieser Feier und mehr noch die große Bedeutung dieser ueucn, längst entbehrten Institution verdienen in allen Kreisen der jüdischen Bevölkerung der Republik, besonders aber der Slowakei, gewürdigt zu werden. Dev Soziale Hilfsverc.iii der Juden für die Slowakqi ■wurde im Jahre 192! mit dem Sitze in Kosice gegründet, um dem als Folge dc;s Krieges und der Nachk r i ogsuim w-ä lizungen, besonders in der Ostslowakci, drückend gefühlten Massenelend!zahlloser Familien abzuhelfen, die Hab und Gut, ihre ■Existenz, zum großen Teile ihren Ernährer verloren und obdachlos geworden waren. Der Verein stellte es sich zur Aufgabe, den Existenizlo&gcwordenen durch materielle Beihilfe ■an Maschinen, Werkzeugen, Rohmaterial, Waren und Geld neue Existenz- und Erwerbsmöglichkeiten zu bieten, durch «Einrichtung von Werkstätten die Jugend zu produktiver Arbeit auszubilden und Arbeitsgelegenheiten zu schaffen, und als drittes, eigentlich als erstes Ziel: die Versorgung, Erziehung und Ausbildung «der jüdischen Waisen für einen Lebensberuf. Der unermüdlichen, selbstlosen Tätigkeit der Gründerin und Präsidentin Frau Irene MuLzner in Kosice gelang es, das Interesse der jüdisehen Gesellschaft, in erster Linie der Stadt Kosice, für die humanitären Ziele des Vereines zu gewinnen und die großzügige materielle Unterstützung des American Joint Distribution Committee für die Tätigkeit des Voreines z׳n sichern. Durch diese bedeutende materielle Bcviliilfc und die Opferwilligkeit der Kosicev jüdischen Gelutrft nbftof3eub. Sjaftltd) nefärbte Rafpte cntftcKcn bet? idjötifte Selbe ©d)ö1U)eit§feI)tcr ju erben oft fdjoit öuicft etnmciHfies Sßufeeu mit ber fjerrlid) erftiidjenbeit 3af)11»nfte Chfiorodonft be* ■ feltlgt. SDte 3äl)1te e:f)<rtten fefjou lifldi firnem ©ebraudj erneu Uutn־־ bciooöcu ©lfenbelitcilatp. 83er|1tcften ©ie 03 gttuädjft mit einer £1tbe sn Kd, 4.— öhofee Stube Kd. 6 — lieber1׳.!( au hoben_ Seilschaft, die sich in Mltgliedsbeiträgen mild reichlichen Spenden zeigte, war es dem Sozialen Hilfsvcreinc fiir Juden der Slowakei möglich, 250 Waisen zu versorgen, in Näh- und Kunstindustriewerkstätten i!1 Kosice und• Michalovcc zirka 100 Mädchen ,und Frauen auszubilden und zum selbständigen Broterwerb zu verweilen, in P1־esov eine Sahloisscriwcrikstätte mit Lehrlingisschule und Lehrliiigishcim lind in Kosice eine Gärtnerei in Verbindüng mit einem einjährigen Landwirtschaftskurs für jüdische Jünglinge einzurichten und zu erhalten. Der naturgemäße Zustrom der Kinder der auf dem;Lande durch Lizenzentzug und durah die ,scharfe Konkurrenz, der verschiedenen Konsumgenossenschaften verarmten Juden in die «Stadt Kosice, wo sich allen Lehrgelegenbeiten bieten, machten es nötig, für die ■Erhaltung dieser Mittel- und Fachschulen besuchenden und Handels- und Gewerbelehrlinge bildenden armen Juden,kinder zu sorgen. Z׳u diesem Zwecke riefen die aufopferungsvollen Bemühungen der Präsidentin Frau Irene Matzner im Jahre 1925 eine Mensa ins Leben,, welche seither durch- ׳schnittlich an 60 jüdischen «Mädchen und Knaben, die sich in Kosice für einen praktischen Ldbe'nsberuf ausbildeii, unentgeltlich jüdische rituelle Kost verabreicht. Weiters unterhält der Verein seit Jahren Ferienkolonien, in weldien jährlich 100 jüdische arme, unterernährte Kinder durch Vier Wodien in gesundem Bade- oder Landaufenthalt Kräftigung finden. F!ür diese vorstehenden Zwecke hat der Verein seit seinem Bestehen nahezu tsoh. K 5,000.000 auifwenden können, wozu!die jüdische Gesellschaft in Kosice allein über tsoh. IC 800.000 beigetragen hat. «Ein Hauptaugenmerk des Vereines war v!om Anbeginn darauf gerichtet, einem längst gefühlten Bediirfnis zu entsprechen und ein Landes-Waisen- und -Lehrlingsheim zu ׳schaffen, um die in der Versorgung des Vereines stehenden jüdischen Kinder auch hygienisch einwandfrei unteiibringen zu können und deren mornlisohc und religiöse Erziehung zu überwachen. Die z« diesem Zwecke «durch die unermüdliche Agitation des Vereines znsammemgebraehten Spenden, der Beitrag des American Joint Distribution Committee ermöglichte es im Vorjahre, ein entsprechend großes Objekt in der Stadt Kosice um den Kaufpreis von tsdi. K 200.000 zu erwerben. Der Architekt und Baumeister Hugo Kabos in Kosice arbeitete kostenlos die Pläne «des zu erbauenden Landes-Waisen- und -Lelirlingsheimes aus und er-!bat sich in dankenswerter Weise, den;Bau zum!Selbstkostenpreise durcbzufiühren. Der Voranschlag dieser!Baukosten betrug nahezu tsch. IC 600.000! Die zu diesem Zwecke eingelcitetc!Sammelaktion ergab trotz der gegenwärtig• sehr ungünstigen Wirtschaftslage in der Qstslowakei bei der Opfer- Willigkeit «der jüdischen Bevölkerung in Kosice zirka tsch. K 100.000, tsch. K 50.000 bewilligte zu diesem Zwecke der Magistrat der Stadt Kosice, tsoh. K 85.000 ■spendete das American Joint Distribution Committee, welches!zur!Erwerbung des Grundstückes bereits tsch'. K 65.000 boigetragen hatte. Der Lhnlclesaussehiiß in Bratislava bewilligte tsch. K 85.000 und das Ministerium fiir soziale Fürsorge stellte einen Beitrag in Aussicht, die beiden israelitischen Kultusgemeinden in Kosice haben größere Beiträge bewilligt, ebenso sind bereits aus verschiedenen anderen Gemeinden der Ost- Slowakei und der B.-B.-Togen in Prag und Bratislava Bauibeiträge gespendet worden, so daß der Verein an Kriegswaisenfonds der Agudas Jisroel Einladung zur ordentlichen Generalversammlung, welche am 1, Juli 1950, 1/a? Uhr abends, II., ‘Leopoldsgasse 16, im Sitzungssaal(;!der Agudas Jisroel stattfindet. — T a g e!s o r «d n 11 n g : .1, Rechenschaftsbericht. 2. (Bericht der Revisoren. 3. Erteilung des Absohitoriums. 4. Bestätigung kooptierter Vorstandsmitglieder. 5. Wahl von!zwei Revisoren. 6. Statutenänderung. 7. Wahl von zwei Mitgliedern auf Lebensdauer des Rates der Verwaltung des Eisernen Fonds^ 8. Bestätigung der in diesem Rat vom!Schweizer K. W. F. delegierten drei Mitglieder. 9. Anträge. — Falls die Generalversammlung nicht beschlußfähig־ ist, findet um 7 Uhr die zweite statt, welche ohne Rücksicht auf die Zah l der Erschiene neu beschlußfähig ist. — Anträge der Mitglieder sind!spätestens Freitag, den 27. Juni «beim Vorstande emzubringen. Wien, Siwan 5690. Der Vorstand: Juni 1930. 1. I. Thum im Vorsitzender. ISRAELITISCHE GEMEINDE STRASBOURG (Frankreich) Zur Besetzung der Stelle als Oberkantor für unsere große Synagoge (mit 2000 Sitzen, große Orgel und Chor) findet ein Wettbewerb s t a 11. Bewerber mit einer schönen, klangvollen, kräftigen Stimme, musikalisch gebildet: <(ß 1 a 11lese r), wollen sofort ihre Offerte cinreiclicn au Generalsekretarint (1er israelitischen Gemeinde 2 quai Kleber in Strasbourg (France) unter Angabe des Lebenslaufes enthaltend Alter, Nationalität, FamiJicnvcrhältnisse, bisherige Tätigkeit, Vorbildung, Art und Umfang der Stimme und Beifügung eines Lichtbildes im Ornat. Hohes Gehalt mit Anrecht auf Pension. Den zur Probe zugelassenen Kandidaten werden Reise- und Aufenthaltskosten vergütet. Baubeiträge 11 bereits zirka tsch. K 350.000 aufzubringen imstande war. Der Verein beschloß, mit dem Bau z!u bcginnen und das ־ jüdische Waisen- und Lohr lingsheim noch im Laufe dieses Jahres unter Dach zu bringen und seiner Bestimmung znzufähren, in vollem Vertrauen darauf, daß es gelingen wird, durch die fortzuiisetzendcn Sammelaktionen und das Ergebnis einer!zu diesem Zwecke zu veranstaltenden Effektenlotteric den noch nötigen Betrag aufzuibringen. Unter diesen Auspizien fand am 25. v. M. in Kosice die 9. Generalversammlung des Sozialen Hilfsvcreines der Juden der Slowakei statt und anschließend daran die f;c i e 1• 1 i c.11 c Gniinclsteinlegumg: des Ersten Jüdischen L a n d e«s - W a i s e.n- ■und L eh r li 11 gisli eim es fiir die Slowakei in Kosice statt. Bei dieser Feier waren der iLandesnussciiuß für die Slowakei durch den Landesabgeordneten Dr. Bela ßlamir, das ,Landesamt durch Ober rat Stefanik, das tsclieclioslowakisclic Rote Kreuz durch Landesikommaudie-!'enden General Snajidarek vertreten, ferner die Stadt Kosice, die beiden Kosicev Kultusgemeinden und hiesige Wo'.hltätgkeitsvcrcinc. Die Vertreter dieser Korporationen würdigten bei Unterfte'rtigung der in den Grundstein zu ]unterlegenden Urkunde in Ansprachen die humanitären Bestrebungen des Vereines und stellten die weitestgehende Unterstützung der von ihnen vertretenen Behörden und Korporationen in Aussicht. Es ist zu begrüßen, daß man in der Praterstraße 33 streng כשף und gut speisen kann. Für guten Mittag- und Abendtisch zu zivilen Preisen sorgen die bekannten renommierten Selchwarenerzeuger Eisen & Ilönigsber, welche doch das beste Ja Fleisch am Wiener Markt kaufen. Gut gelegen an der elektrischen Straßenbahn und 9er Autobus. Zu erwähnen wären noch die elegante Bedienung und hygienische Einrichtung. TrenfUn Teplice (für Rheumatiker), Dr. S. LÖwy (gew. Arzt der Wiener Kliniken), Villa Zemanyi. Zur Verhütung des Sonnenbrandes und Erzielung gleichmäßiger Hautbräune sowie bei F lechten, Hautjucken, Brandwunden und roten Händen leistet unschätzbare Dienste die seit Jahren ärztlicherseits anerkannte OBERMEYER-CREME, welche jede Apotheke führt. _ Chinuch Sefer Thora. Im Beth Hamidrasch Sr. Elirw. des Herrn Großrabbiners Eisig Hager, XX., Bäuerlegasse 20, fand am 1. Tage!Scliwuos die feierliche Einweihung eines neuen Sefer Thora statt. An der Feier nahmen einige hundert Festgäste und namentlich die übrigen Bethäuiser 'des Bezirkes und die chassidisehen Rabbis teil und es wurden viele Reden gehalten. luniiiiiiiniiuiiiimiiiiiipiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiiimiiiiiiiiu 1 Restaurant Eisen & Hanigsbeer, 11.. PiateistraOe 331 2 Unter Aufsicht der Adas Jisroel (Schiffschul) 2 S Vorzüglicher Mittags- und Abendtisch. Elegante S 2 Bedienung, schöner Speisesaal, zivile Preise. E יי■ Haltestelle der Elektrischen und Autobus Nr. 9 S 2 vor Geschäftseingang. 2 Amtliche Verlautbarungen der Isr. Kultusgemeinde Wien. Israelitische Kultusgemeinde Wien. Z. 3921 ex 1930. Wien, 13. Juni 1930. Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiemit bekannt, daß die Privatisiert- Prüfungen aus israelitischer Religion für Mittelscliüler(innen) und Präparandinncn im II. Halbjahr des Schuljahres 1929/30 Dienstag־, den 2 4. Juni 193 0, von 3 bis 6 Uhr nachmittags, I., Seitensiettengasse 2, II. Stock (Rabbinatskanzlei) durch Herrn Schulrat Prof. Dr. Heinrich P o 11 a k vorgenommen werden. Die Prüfungstaxe beträgt S 5 pro Halbjahr und ist im vorhinein an der Kasse der Israelitischen Kultusgemeine Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu entrichten. Die Quittung־ ist dem Examinator vorzulegen. Der Vorstand der Israelit. Kultusgemeinde Wien. Jugendgottesdienst. Am Samstag, den 21. Juni 1950 um 3 Uhr nachmittags findet der letzte Jugendgottesdienst im Schuljalire 1929-30 für die israelitische Schuljugend in den Gemeinde- und Bezirks-Synqgogen statt.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.