Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 18 (2.5.1930)
- Date
- 1930-05-02
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 18 M Die Redaktion üliernimmt ln Keinem Falle die Veraniwortnno Mol des Hasitims 1 flniioncenfeile סמע es isl Saflie M Leset, sidi n inlonnieten ■M RßSidßnz־ Atelier ffir moderne Photonranhie Wien, 1־ Fleischmarkt 1, Tel. 7980'2׳ .1XU%w|||a Aufnahmen täglich von 9 biß 6 Uhr, an Sonntagen von 9 bis 6 Ubt die ihr nicht ahnt, was ihr mit eurer Gabe Großes leistet. Alle beneide ich euch wahr« haftig. Ich meinerseits habe die Lehre daraus gezogen, keinen meiner Feiertage als vollkommen zu betrachten, an welchem ich nicht das Meinige zu dem Gelingen dieser schönen Herzenspflicht beigetragen habe. Bratislava, 22. April 1930. L. A. Landeszentrale ״Schomrc - schabbos - Stellenvermitthing“ der Agudas-Jisroel-Jugendgruppen in der Slowakei, Bratislava, Turnergasse 14/16. Offene Stellen: Nr. 231. Modistin, Kosice. Nr. 252. Lehrmädchen fiir Weißnäherin, Bratislava. Nr. 255. Köchin, tschsl. Staatsbürgerin, Deutschland. Nr. 254. Schuhmacherlehrling, Bratislava. Nr. 256. Kolonialwarenlehrling, Plesivec. Nr. 257. Kolonialwarenkommis, Plesivec. Nr. 258. Glasiere!•- und Emailliererilehrlin.g, Bratislava. Nr. 259. Modewarcnlehrling, Bratislava. Nr. 260. iVfodewarcnlehrling, Bratislava. Wir suchen Beschäftigung für: Mode- und Kurzwarenkommis (Auslagenarrangeur), Kommis in Schnitt-, Speizerei- und Salmhwuren, Holzbeamter, Hilfsarbeiter, Arbeiter, Köchin, Stenotypistinnen, Buchhalter, Biiropraktikanten, Schneidergehilfen, Verkäuferin und Kiuderfräulein. Amtsstuudeu: Samstag, Montag und Mittwoch von halb 8 bis 8 Uhr abends. ■a Qundraträtsel. AAAAAABDMMNOORRS ln die leeren Felder sind o'benstehende Buchstaben einzusetzen, so daß sich in den waagrechten und senkrechten Reihen die gleichen Worte mit nachstehender Bedeutung־ ergeben: l. Biblischer Frauenname, 2. biblischer Männername, 3. weibliche Form von viel (hebr.), 4. nichtjüdisches biblisches Volk. Aus dem Leserkreis. Vorsicht bei Einkauf von Fischstücken, Seelachsscheiben u. dgl. Von einem Leser wird uns geschrieben:! Es ist im Piublikum nicht genügend bekannt, daß Stücke von koscheren Fischen nur unter gewissen Voraussetzungen genossen werden dürfen, anderenfalls, ihr Genuß religionsgesetzlich verboten ist. Falls man Fischfleisch, sogar rohes, bei einem Händler kauft, der nicht ein religiös zuvei lässiger Jehudi!ist, muß auf verschiedenes geachtet werden, wovon hier einiges herausgegriffen weiden soll. Fi s c h-s t ü ck e, welche nicht bei einem religiös zuverlässigen Jehudi, der .sie selbst ge־' schnitten oder sie’1 selbst von der Herkunft!der Stücke überzeugt hat, gekauft sind, dürfen nur gegessen werden, wenn an ihnen das Vorhandensein von ablösbaren Schuppen fesigesiellt weiden kann. Deshalb sind enthäutete Fischstücke (Filets, Koteletts), deren Herkunft von einem koscheren Fisch nicht ohne weiteres zu erkennen ist, verboten. Solche Koteletts werden auch aus trefmen Fischen (Schweinsfisch usw.) geschnitten. Ebenfalls zum Genuß verboten sind Fischstiicke, deren Ueberbringung d ireli jemand anderen als durch einen religiös zuverlässigen Jehudi erfolgt, es sei denn, daß die mit der Hand oder einem Gerät ablösbaren Schuppen erkennbar sind oder daß die Stücke ordnungsmäßig gesiegelt sind, wie Fleisch und Wein. Es ist aslo auch der Genuß von nicht unter Aufsicht hergastellten Fischpasten verboten. Bei diesen kommt noch der Umstand Ivimzü, daß ihnen in der Regel Fette zugesetzt werden. Obwohl man fabrikfertigen echten Lachs in Scheiben, der in Dosen An Oel eingelegt ist, allgemein benutzt, so muß in jedem Falle ein Unter,schied zwischen echtem und sogenanntem ״Seelachs“, der in Scheiben oder Schnitzeln verkauft wird, gemacht werden. Hierhandelt es sich um ein aus ״Seefiiseh“ heilgestelltes Produkt, das ,durch!Bearbeitung und Färbung in Aussehen und Geschmack 1 a chs äh 11!1 i c■11 gemacht worden ist. Es ist also nicht erkennbar, ob bei der Herstellung nicht auch solche Seefische verwendet wurden, welche religionsgesetzlich verboten sind. Pälyäzat A tornaljai izr, el. 2 tanerös nepiskolänüt nyugdijaztatas folytan megüresedett igazgatödanitöi älläsra pälyazat hirdettetik. Javadalmazds: a törveny szerint. Igazgatassal valö megbidatas eseten termeszetbeni lakäs es törvenyszerii igazgatöi pötlek. A szlovak nyelo birasat es czehszloväk ällampol* garsdgot is igazolö kellöen felszerelt kervönyek a pälyä* zati hataridöig mdjus 31.*ig küldendök be. Tornalja, 1930. apr. 25.*en. Dr. Fazekas Dezsö iskolaszeki elnök Groszmann Samuel isksz. jegyzö Jünger Mann aus gutem und frommem Hause, der die Bürgerschulklassen öffentlich in slowakischer Sprache mit gutem Erfolge absolviert hat und der deutschen Sprache mächtig ist, auch Bibelunterricht erteilen kann, sucht Stelle als Lehrer oder Erzieher. Unter ״Ernst“ an die Bratislavaer Administration des Blattes. | Chaim Ungar i I!! Deutsch-Kreutz Szori Krausz Tochter Sr. Ehrw. Oberrabb. Lackenbach Verlobte Eszti Link Galanta Hugo Pollak Dunajska Streda Verlobte Die Agudas -Jisroel ־Jugendgruppe, Nitra gratuliert herzlichst ihrem verdienstvollen Mitgliede Herrn Ludwig Kornfeld zu seiner Vermählung mit Fräulein G. Snyders, Sahy מזל טוב! Jüdisches Mädchen das selbständig kochen kann und zu nähen versteht, wird per sofort gesucht. Ignaz Weiß, Sala. Einheirat Fiir streng religiös erzogenes, im Geschäft und Haushalt tüchtiges Mädchen wird ebensolcher Kaufmann oder Reisender, 30 bis 35 Jahre alt, gesucht. Unter ״Mode־ waren cn gros“ an die Wiener Expedition. Bade- und Kurorte 18888—88888888M8*888888888t880HI88N888H>88<88888>W8»i > Oberösterreich Oberösterreich Stärkstes Jodbad Europas orth.כשר Restaurant orth.כשר S. MAYERSOHN Schöne ein-und zweibettige Zimmer / Herrlicher Garten Telephon 59 Eröffnung am 15. 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Bilkovä 19 י JJ Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhoi a ■ ■an«1esBBBSB5is8SKBB«1BH»aas!s*B»BaaM1«0R1B■ Tag Ijar j Mai Chulin Sonntag 6. 4. 129. Montag 7. 5. 130. Dienstag 8. ti. 131. Mittwoch 9. 7. 132. Donnerstag 10. . 8. 133. Freitag 11. 9. 134. Samstag 12. 10. 135. Adas Jisroel (Schiffschul). Gebetstunden in der Zeit' vom 4. bis 11. Ijar 5690. — Freitag, den 4. Ijar: Minchah 705־ Uhr; ש*ק פ׳ תזריע מצורע: Morgengebet 6.30 u. 9.30 11- Minchah 4 h. 55־7 מוצאו עןיק Uhr. An Wochentagen: Morgengebet 6 Uhr, Minchah 7.10 Uhr. — 5-15 השכמה Uhr.. Minchah 7.10 Uhr תענית שגי וחמישי. Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher? Redakteur: Dr. Joel Pollak, Wien, II., Leopoldsgasse 26.—׳ Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz, Bratislava.— Druck: Druckerei* und Verlags־A.*G. Ig. Steinmann, Wien/. IX., Universitätsstraße 6—8.