Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 16 (1930)
- Issue
- 8 (21.2.1930)
- Date
- 1930-02-21
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
- Belongs to
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Seite 6 JÜDISCHE PRESSE Nt. 8 _Die ReJaktina Menilmml in iteinem fall« die Verantwormno toiidi 1118 Kasflinis Im llnnoiicBiileile 0011 es ist Sadie 1l1!r leset, situ 10 infonnm Residenz-Atelier für moderae Photonranhie Wien, 1. Fleischmarkt 1, Tel.79-2-80 MWV1UVM« nwiAVt__Aufnahmen «glich von 9 bis 6 Uhr. an Sonntagen von 9 bis 5 übt Kundmachung des Rabbinerkomitees der aut. orth. isr. Landesorganisation. G r i e c 11 i s clie W eine. Mit Bezug auf die seinerzeit veröffentlichte Kundmachung, wonach sich das Rabbinerkomitee veranlaßt sah, למגדל מלתא griechische Weine wegen der seinerzeit aufgetauchten rituellen Bedenken und der Kompliziertheit des Kaschrus als rituell unzulässig zu erklären, wird hiedurch bekanntgcge'ben, daß das Rabbinerkomitce nach wiederholten Beratungen in dieser ׳Sache und nach genauer Feststellung der Kaschrusinöglichkeiten und Bedingungen beschlos־ sen hat, für dieses Jahr dem Herrn Rabbiner Falk Friedmaun aus Kosice, unter Hinzuziehung des Herrn Oberrabbiners 0. ׳Weiß aus Silagynagyfalu zu gestatten, unter ihrer Aufsicht griechischen Wein rituell bei Beachtung der festgesetzten Bedingungen herzustellen. Das Ra'bbinerkomitee. Zur Benachrichtigung derP. T. Weinhändler geben wir höfl. bekannt, daß iäitt Mmmm l»ti כשר של פסח אף למהדרין מן מהדרין welche unter Aufsicht der durch das Ehrw. orth. Landes-Rabbinerkomitee betrauten Herren Rabbiner ע״צ הי״ט erzeugt wurden, in prima Qualitäten und Originalgebinden zu beziehen sind bei föeingroßiianiüung Brüder Liehermann Bratislava - Pressburg, Telephon 25-24 Gegen eine Kalenderreform mit Blankotagen. S äm׳tt i c h e ,R a b bi!1 e r i n cl e r Sic wak e i ׳erhielten vor ׳einigen Tagen ׳ans Zürich eine Broschüre des ״ j ü 1d 1i׳ s c ih e •11 K 0 rn i t •e. e 1s ׳b e t ־1׳ e f ,f :s ׳d ■er Kalen d׳ e rreform“. Die ehrw.!Herren!Rabbiner werden auch auf diesem Wege auf die weittragende Bedeutung hingewiesen׳, die der schwierigen Arbeit dieses!Komitees für die!Sabbatiheiliguug und den Schutz der wirtschaftlichen 'Interessen der Juden zukommt.!Es erscheint aiuf das dringendste geboten, die breitesten!Massen über die ׳,Gefahr, die dem gesamten Judentum!von einer internationalen ׳Kalenderreform ׳mit!Blankotagen droht, aufzuklären ׳lind ׳eine unterscbriiMiohe Massetiikiuudgehtt'ng von möglichst zahlreichen Juden zur ׳moralischen Unterstützung der Arbeit des!Komitees hi!Genf bzw. seines. ׳Züricher Sekretariats herbeizuführen. Voraussichtlich werden ׳die •eibvw.!Herren iRab-!binar!in der Slowakei in den nächsten Tagen auch vom orthodoxen Zentralbiiro;in Bratislava ein Rundschreiben erhalten. Wer eine solche 'Broschüre;nicht erhalten hat, wird'׳gebeten, seine Adresse dem lB.üro der Agud a s JiiSinocl!im• Bratislava, Turnergassc 14/16 (1Post- •fach 140), ׳aufiziigebcn. In z'irka zwei Wochen wird daselbst auf Verlangen •dieselbe!Broschüre auch in hebräischer Sprache zu haben sein. ״Offener Brief66. An die •Leitung des ״Jcrueham Jossimi“ in Bratislava! Wie wir erfahren., fand am 9. Februar 1. J. die feierliehe!Einweihung des neuen!Heinns des •jiidiseihen׳!Knaben- Waisenhauses statt. Zu dieser Feier wurden höchstwahrscheinlich alle ׳maßgebenden Faktoren der jüdischen und nichtjüdisoheu Oeffentliahkeit geladen. ׳Der mit großer 'Umsicht arbeitenden Leitung wird ׳es gewiß nicht unbekannt sein, daß •die unter ihre Obhut gegebenen Zöglinge auch Lehrer und Erzieiher haben, weiche in 1Körperschaften zusammengeschlossen sind. W׳ie es doch möglich war, daß diese ansonsten seit Jahrzehnten zur wichtigen Mitarbeit herangezogene 'Körpersahaft bei den!Einladungen (mit Ausnahme zweier Personen) übersehen wurde, läßt sich durch •ein! angeb- •liches ,;Achselzucken“ eines Mitgliedes der Leitung leicht erklären. (Würde es sich nur um einen Formfehler handeln, so hätten wir es stillschweigend zur Kenntnis genommen, nachdem aber das angebliche ״Achselzucken‘‘ •auch etwas anderes bedeutet, ׳sind wir als •moralische Körperschaft gezwungen, diesen Vorgang zu mißbilligen ׳und• bei dieser Gelegenheit auch zu bemerken, •daß •es zu׳ einer solchen Taktlosigkeit ganz ■sicher •nicht gekommen wäre, wenn in die Leitung dieser Waisemnsfitution auch ein Lehrer herangezogen worden wäre. Die jüdische Lehrerschaft! in Bratislava. Der Wiedersehensfng der Tyrnaucr Jeschiwa. Wie bereits mitgeteilt wurde, vereinigen sich die früheren Schüler der Tyrnnucr Jeschiwa am ״VD1 ש״ק פרשה und dem darauffolgenden Sonntag zu einem kollegialen Feste. Das Literesse sowohl der Schüler wie der *Tmavaer Gemeindemitglieder für diese Veranstaltung ist sehr stark. Es wird sich laut den vorliegenden Meldungen wahrscheinlich ein recht ansehnlicher Teil der Schüler an der Zusammenkunft beteiligen. Das Vorbereitungskomitce versandte an alle Sdiüler, deren Adresse ihm bekannt war, eine direkte Einladung. Für diejenigen, die aus mangelnder Adresse die persönliche Einladung nicht erhielten, gilt die an anderer Stelle dieser Zeitung veröffentlichte Bekanntmachung des Vorbereitungskomitces. Ln besonderen wird auf baldige Mitteilung von den Gästen über Ankunftszeit und beabsiditigte Aufenthaltsdauer sowie über etwaige Wünsche be־« ziiglich Quartier und Verköstigung gewartet. Während der Veranstaltung wird auch ein Sijum auf גטין ,DD und ein {״(־D חיג1ך stattfinden. Im Interesse des Sabbats. Aus Zar novica wird uns berichtet: Die hiesige Ortsreprasentanz wollte den bisher stets am Montag stattfindenden Wochenmarkt auf Samstag verlegen. Infolge der Intervention unseres, ehrw. Herrn Oberrabbiners ‘S. Schlesinger und des Herrn Gcmeindepräses B. Jcllinek wies jedoch das Landesamt dieses Vorhaben der Ortsrcprüsentanz ab. Diese Entscheidung ist für die hiesigen sabbatlmltenden Kaufleute von großer Wichtigkeit. Der Schomre Thora-Verein, Senec gratuliert herzlichst seinem verdienstvollen Vorstandsmitgliede Herrn Max Bresnitz, Bruder Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners zu Senec, zu seiner Verlobung mit Fräulein Rezsi Weisz, Tochter Sr. Ehrw. des Herrn Oberrabbiners in Topolcany Geschäftslokal großes Zimmer, zwei Kabinette, Küche, Nähe Augartenstraße per sofort zu verkaufen. Zu־־ Schriften unter ״Gelegenheitskauf“ an die Wiener Administration. Schönes, Itllu Gassenzimmer eventuell mit Frühstück an zwei Personen sofort zu vermieten JAKOB ZOLLSCHAN, II. ROTENSTERNGASSE15 Suche für, mein Schnitt- und Sch uh Warenlager einen tüchtigen Verkäufer, der die Landessprache be־־ herrscht. Talmudkenner werden bevorzugt. Zuschriften unter Chiffre ״Religiös“ an die Bratisl. Admin. d. Bl. קרן קימת אד מעהייעיייען 1000ער ארמען♦4 אץ יעדעם לאנדע אנראכט. פיער 160 שיללינג קעננען זיע איהרען פערשטארבענען רען גאמען אין מעהרערען טס^ער ארטען פערעוויגען׳ דערארטיג ראסם זיע דאדורך אייף יענע זייטע איין גרויססקן פארשפרעכער אויף יעדען טאג אויף מעהרערע 100 עי יאהרעו אויסגעזארגט האבען. עס איזט אף איהנען אייגע פפליכט צי העלפען איהרע! פערשטארבענעו, וועלכער זיך זעלבער מעהר ניבט העלפען קאנן, פערזיימען זיע גיכט דיע גרויססע נעלעגענה*יט. אנפראגע אוגטער "קרן קימת" או ריע וויעגער אדמיניסטרי Konkurs. An der fünfklassigen orth.־i8r. Volksschule m i t slowakischer Unterrichtssprache in Preäov wird zufolge Pensionierung gin Lehrerposten per sofort besetzt. Um diesen Posten können sich bewerben Lehrer, welche die slowakische Sprache vollkommen beherrschen. Bezüge: laut Gesetz 104/926 Sb. z. a. n. Solchen Bewerbern, welche die Fähigkeit besitzen, auch hebräische Gegenstände zu unterrichten, wird ein schönes, ständiges Nebeneinkommen zugesichert. Gehörig adjustierte Offerte sind bis zum 20. März 1. J. an den Unterfertigten einzusenden. PreSov, am 17. Februar 1930. Filip Sauber m. p. Schulpräses. epsioit französische Schweiz MowlfUX-CIlillOII früher Baden Baden Ab April Montreux, Clärens, mod. Koni, ln allen Schlafzimmern fließ. Wasser Gründliche Ausbildung in Sprachen, Wissenschatten und Haushalt, sorgfältige Erziehung. StrengTituell.Referenzenu.Prosp.z.Verftigung של פסח כשר E. SCHMIDT & Weingroßhandlung BRATISLAVA, LAMACSKA 7 Spendet für den empfiehlt ihre anerkannten vorzüglichen KOSCHERWEINE der Adas ilsroel, Wien, II., Nestroygaase 11 WIEN, I., Sellenstetteng. 2 Tel. U-28-1-28 Grabsteine XI., Zentral! riedhof, neben d. 1• Tor, Tel. U> 18»0>83 Wöbelkäufer, Brautpaare, Achtung! 30 Prozent hilliger E Schlafzimmer v. 2000.—, massive Schlafzimmer v. 2800.—, Luxus־Schlafzimmer v. 4800.—, Speisezimmer v. 5900.—, kompl. 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Minchah 12.15 und 3.30 Uhr; 6.15 מוצאי ש׳ק Uhr. — An Wochentagen Morgengebet: 6.20 Uhr, Minchah 5.30 Uhr.!5יום כפור קט Uhr• Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher- Redakteur: Dr. Joel Pollak, Wien, II., Leopoldsgasse 26.— Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz, Bratislava.— Druck: Druckerei« und Verlags״A.«G. Ig. Steinmann, Wien», IX., Umversitätsstraße 6—8.