Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 39 (20.9.1929)
- Date
- 1929-09-20
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 30 JÜDISCHE PRESSE Seit© 7 Die Schlußsitzung. Dienstag, nachmittags um 5 Uhr. fand die fei erliehe Schluß s i t z 11 n g der zweiten Kenessio Gedaulo statt. In dem festlich beleuchteten großen Sofiensaal wogte eine schier unübersehbare große •Menschenmenge, alle freudig bewegt, nichts mehr von Kampf und Streit, nichts mehr von der Müdigkeit der letzten acht Tage in den Gesichtern. Oben an der Estrade wiederum die charakteristischen 1Rabbinerköpfe, am Priisidententisch Oberrabbiner Z i r e I s o 11 n (Kiscliinew). D. Pinclias K o 1111 Oberrabbiner Aron Lew Ln. Oberrabbiner Zirelsohn eröffnete die Sitzung und nahm in •bewegten Worten Abschied von ׳der zweiten Kenessio. Hernach folgten die ־ Sprecher der Landsmannschaften, Rabbiner;Friedmann aus New York, Rabbi Ferber aus London, der gerne schon die Zeit •selten möchte, wo die entferntesten Söhne des jüdischen Volkes den Weg in die Aguda, den Weg zutn gesetzestreuen Judentum finden würden. Dann sprach der ,Pitisker Raw Walkin, einer der. populärsten •Redner der Kenessio. Den Abschiedsgruß der lErez JtoroebLandsmannschaft spricht Oberrabbiner Jonathan;Horowitz. Rabbi Zuckermann, der kn •Namen •der rumänischen!Landsmannschaft sprach, gab seiner!Bewunderung für die polnisehen Landsmannschaften, die in ihrer organisatorischen Arbeit so vielseitig und erfolgreich tot. lebhaften Ausdruck. Rabbi Menachem 'Sembo, ,der als •einer der größten Talmud-toten!Polens gerühmt wird, zeichnet sich in seiner Rede , als Meister der Hagada aus.!Nachdem!Dr. Pinchas Kohn, •der inzwischen das Präsidium übernommen hatte, der Politisch e 11!E x e k ti 11 v e der;Agildas Jisroel, den Herren Rabbiner iLc vensteim, Generalkonsul ■Sa lly G 11 g g e 1111 e i in.!Herrn €11. <1. E i ß,!Herrn Rabbiner Weil (Colmar) und Herrn 1Harry Goodmauti (London) seinen Dank ausgesprochen hatte, ergriff Herr ■I.!M. Lcwi.ti (Warschau) das Wort und betonte, daß er stolz ■darauf sei, daß die 'Kenessio als Parlament des thoratreuen Judentums die •schönsten und charakteristischen!Eigenschäften desselben treu zürn Ausdruck gebracht habe. Daher haben wir uns der vielen Thoraworte, mit denen die •Debatten durchsetzt sind, nicht zu schämen, die Totalität des jüdischen Volkes komme eben in der Kenessio zum Ausdruck. Wenn auch die zweite Kenessio noch nicht alle, die zu uns gehören, hichcrgehracht hat, so wird dies die dritte oder •die vierte bewirken, aber die;Führer der Agudas Jisroel würden solange mit •Hingäbe ihrer besten Kräfte arbeiten, bis in Agudas Jisroel alle vereinigt werden, die ‘zu uns gehören. Herr Frieden soll 11 ׳(Lodz) brachte eine Erklärung der polnischen ׳Fraueiiorganisation der Aguda zur Verlesung, in welcher die •agudistischen Frauen ihre Treue zur jiidisehen Tradition 1bekennen. Und endlich bestieg, enthusia- •stiscli begrüßt, Herr Jacob Rosen heim das Podium׳. ..Gesegnet bist du bei deinem •Kommen, gesegnet bei deinem ■Gehen,“ das war der iBibelvcrs, mit •dem er seit! Schlußwort cinleitete. Er gedachte der!Initiatoren •der Agudas Jisroel. Rabbi •Chaim Solowciczik, •Rabbi ׳Jizchok Halevy, Rabbi Salomo!Breuer und-Rabbi •Chaim Oscr Grodzenski und Herrn Jakob •Strauß, die vor zwei Jahrzehnten die Aguda ins •Leiben gerufen haben,!Mit Stolz weise er auf seine ׳Mitarbeiter Oberväbbincv Lewin (Rxcszow), 'Rabbiner •Dr.!Pinchas Kohn, Oberrabbiner Schapira lind I. M. Lewin, ferner •die Jugend beiderlei Geschlechtes, die Poaic!Agudas Jisroel, hin, •die alle heute mit ihrer Wirksamkeit •beweisen, daß die Schöpfer der Aguda segensreich gewirkt haben. Ueiber allen •Gruppenegoisnius siegte die einigende!Kraft der Thora. Wenn mau am •Beginn •der Kenessio •von ■der quälenden Sorge erfüllt war, ob;Agudas Jisroel bei den bestehenden inneren Gegensätzen bestehe,11 bleiben könne, so sind wir heute dieser Sorge enthoben. Der Raib'binische Rat, der sich mm ein Orgaiiisationsstatut gegeben hat. ist geeignet, ein geistiges Thorazentriiin zu bilden; hoffentlich!werden unsere ׳vermögenden Brüder bald die materiellen ׳Mittel hevbcischafien, die nötig sind, •damit •dieses geistige .Zentrum gedeihlich für das gesamte Judentum arbeite. ■Herr!Rosenheim hob auch mit besonderer ׳Betonung hervor, daß cs in der Fra g e d e r J c w i s h A g e •n c y keine Strömuu! innerhalb der Agudas Jisroel gäbe, die nicht restlos ׳hinter den Beschlüssen der!Kenessio Gedaulo •stellcu würde. Er hotte, daß;die zweite ,׳Kenessio eine glückliche und segensreiche Periode •für die Zukunft vorbereiten •wird. Nach Herrn Rosenheim ,sprach, •jubelnd begrüßt, der •Lubliner Raw. Rabbi!Meier •Schapira. •der erklärte, daß alle Debatten und Diskussionen mit Außerachtlassung aller persönlichen Momente nur mit •Bedach tu ah nie auf sachliehe!Momente geführt wurden. Oberrabbmer Schapira hob׳ ' die Arbeit von!Herrn Wolf Pappenheim und 1. M. Lewin hervor und unterbreitete der!Kenessio •den Vorschlag, Herrn Rabbiner Dr. Pinchas Kohn znm Präsidenten der Exekutive und Herrn Jacob Rosenheim zum Präsidcuteti der Gesamtorganisation zu wählen. Das Publikum bereitete den Genannten rauschende Ovationeu und erhob •diesen Vorschlag zutn •Beschluß. Außerdem empfahl •Herr Oberrabbiner Schapira ein Projekt des Presover Raw, Rabbi ׳M. Oh. Lau, zu beherzigen, \yonach jüdische Frauen zum!Lichtzünden nur solche Kerzen verwenden sollen, •welche ׳die Marke Ner-Mizwoh tragen. •Die Durchführung •dieser Maßnahme •würde ganz beträchtliche Summen zur Erhaltung von Jeschiwoh und Thorastätten . ergeben. Nachher kamen Oberrabbincr Dr. C a rIeb a c h (Altona) •und!Herr 0!• 1 e a 11 (Warschau) zu Worte. •Es war kein alltäglicher •Anblick, als nach dem Arbeiterführer Orlean, •jubelnd begrüßt, Rabbi Oliaim Oser Grodzenski •das Wort ergriff. 1Er gedachte der Zustände in IR u ß 1 a ti •d und in •E r e z J s r 0 e 1. Der Choiez Chaim hat den Wunsch gehabt, am ersten Tag Slichoth wegen der russischen Verhältnsse einen Fasttag zu verkünden, aber da inzwischen die •Ereignisse •in Erez Jisroel einen Fasttag am ׳Erew •Rosch-Chodesch Ehrl veranlaßt haben, so •bitte er nur in!jenen Orten, wo man am Erew Rosch-Ghodesch 1Ein! nicht gefastet hat, am ersten Slichothtag zu •fasten. Rabbi Chaim Oser!Grodzenski erbückt in den Kämpfen, die in der (Kenessio ausgetragen wurden, eine Aehnlichkeit zu den!Kämpfen •von Schamai und Hillel, die trotz der heftigen •Debatten als gute Freunde auseinandergingen. So mögen auch die Teilnehmer der!Kenessio in Frieden auseinander gehen. Nachdem noch Herr Schwarzmann (1Warschau) und der Amschinower Rebbe gesprochen hatten, ergriff Oberrabbiner!Le׳win (Rzeszow) das Wort und dankte in herzlichen Worten allen Mitgliedern des Büros und dem technischen!Leiter der zweiten Kenessio, Herr Alfred •Stroh. Hierauf nahm er im Namen des Zentralrates. herzlichen ,Abschied von der •zweiten Kenessio.!Es folgte die ,Schlußrede von Dr. Pinchas (Kohn, dem ebenfalls herzliche Ovationen bereitet wurden. Nachdem er den Behörden, besonders aber der Polizei •seinen herzlichsten ,Dank ausge- Lewitan-Oslo, Prnskin-Robrin, Neufeld-Novi-Dwor. sprochen hatte, wendete er sich den internen Problemen der Agudas Jisroel zu.!Er bezcichtictc. Herrn Jacob R o s e!111 e i •m als Vater der •Aguda's Jisroel, sich selbst als den ewigen •Diener der Aguda, •und da sie beide nichts ohne I. M. Le• will ,(Warschau) unternehmen, so kann inan — sagte Herr!Dr. Kohn — ungefähr eine richtige Vorstellung von der künftigen Leitung der Aguda haben.;Dann dankte er dem Raw der ׳Schiffschul •in Wien, Herrn Obcrrabbiner J. F ii r s t, für den schönen Sabbat den er der Kenessio in •der Schiffschul bereitet hat, und lobte die hingebungsvolle Arbeit ׳von Alfred •Stroh, Theo Klei 11 und ׳Hermann B o n d׳i, die die technischen Arbeiten der JCeuessio zur vollen Zufriedenheit geleistet haben. Nach seinen Worten ״Die ׳zweite Kenessio ist geschlossen“ sprangen die Delegierten von ihren Plätzen auf, die Jugendlichen stimmten die Agudahvmne an und unter Tanzen und Singen begannen die Chassidim ihren Reigen. Die zweite •Kenessio war zu Ende. Ueberfall auf Teilnehmer der Kenessio. In der Nacht von Samstag auf Sonntag sind fünf Teilnehmer der!Kenessio, als sie vom Kongreßhaiis in ihre Wohnungen zurückkehren wollten, im 20. Bezirk überfallen und blutiggesclilagen worden. Als die •fünf Kongreßteiluehnier durch die Nordwestbahnstraße gingen, stürzten in eiiicin schlechtbelcuchteten Teil der Straße vor dem •Hause INr. 49 ■fünf gut ungezogene Burschen ohne Kopfbedeckung auf die iHeimkehrettdett los und versetzten ihnen mit Stöcken mehrere heftige Schläge über •Kopf, Schulter und ■Rücken. Zwei Teilnehmer wiesen ernstlichere •Verletzungen auf, und zwar der Rabbiner Salamon Jauklewitsch •und der Journalist Leib Szczekacz. beide aus• Lodz. (Die Aerzte •der Rettungsgesellschaft, die berufen wurde, konstatierten bei dem •Rabbiner eine Bintbeule und eine Rißwunde am Kopf, bei dem Journalisten eine vier Zentimeter lange Rißwunde, am •Kopf. Die Ueberfallene» gaben an, daß die Burschen Wiener •Dialekt gesprochen haben. (Dein Ueberfall tot weder ein Wortwechsel noch eine!Stänkeret voraugegangeu. Einzig orthodox כשר Milchspeisehalle unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der עדת ישראל (Schiffschul) * Frühstück — Jause - Nachtmahl JOHANNA DEUTSCH Wien, II., Herminengasse (Ecke Franz Hocliedlingergasse) Neuheiten für Herbst und Winter Fiir die Dame: Mäntel und Kleider Blusen, Schlafröcke, gestrickte Westen Fürs Kind: Kleidchen und Manierl, Pyjamas und Schürzerl Knaben«Anzüge prima Qualitäten Billigste Preise Ernst BRILL Wien, IL, Taborstrafje 20 Jeder Teilnehmer des Kongresses erhält 70% Rabatt vom angeschriebenen Preise l!In •der Umgebung war es bekannt, daß mehrere Kongreßteilnehmer, es sind •insgesammt 32,!in einem Heim in der ,Nordwestbahnstraße, •das während •der Kriegszeit jüdische Flüchtlinge ,beherbergte, ihre ,Unterkunft gefunden haben. Noch in der Nacht vorgenommene Streifungen •der Polizei hatten keinen Erfolg. Seit gestern abends wird die Nordwestbahnstraße von 8 bis 10 Uhr abends ständig •von Pclizeipatrouiilen durchstreift, während ׳von 10 bis 1 Uhr nachts ein polizeilicher Permanenzdienst in dieser Straße eingerichtet!tot. •Einer ,der Verletzten hat am nächsten Tage in •der Kenessio selbst das ,Wort zu einer geschäftlichen!Mitteiliiiig erbeten, machte •dein iPlenufh von dem Vorfall Mitteilung und bat das Präsidium, bei• der •Polizei ener-_ gisch zu intervenieren. Herr Jakob Rosenheim ergriff hierauf •das Wort und gab •seinem!Bedauern Aitsdruok, daß das Präsidium •diese Mitteilung, die unter den Kongreßteilnehmern!Besorgnis •zu erwecken geeignet ist. zuließ. So bedauerlich an und für sich dieser!Zwischenfall ist, so muß gesagt werden, daß die Wiener Polizei in •Vorbildlieber Weise für die •Ruhe und ׳Sicherheit der Kongreßtcilnehmer gesorgt hat und sicherlich auch künftighin sorgen wird. Ein wertvolles Memoirenwerk der Orthodoxie. Der Name ״R a b ׳b i .1 aIk 01b •L i •p s c 11 •i t!z“ ׳bedeutet ein wichtiges •Kapitel jüdischer •Geschichte. Es weiß unsere ,Generation noch /viel!zu wenig von •diesem Kapitel, obgleich — oder vielleicht well — es bis nahe an unsere Tage iheranreicht. •Und ׳gerade dieses!Kapitel sollten ׳wir sehr genau kenn׳en, wenn!wir unsere Zeit ,verstehen und an der Zukunft des Judentums •mit!Sach■; k e n n tu i s' •u m* d!!U •m s •i c h t a rlb ei t e n w olle n. ,R abb i Jaikob L.ipscMtz in Kowno stand a!n der Wiege der gegen!- wärtigeni •Generation und wachte •pochenden (Herzens •über jede •Regung und' •jede Neigung, die sich im ,Leben des Volkes entfaltete. (Er war Sekretär, 'Vertrauensmann, Berater, Publizist und!Sendbote der geistigen und1 ipolit'isehen. Führer des russischen orthodoxen Judentums im vorigen Jahrhundert und treuer Siegelbewahrer ihres ,Willens. Es geschah ,während!der zwei Generationen, die d'er unsrigen vorangegaugen ist, schlechtweg nichts •im orthodoxen Judentum von!Ruß'knd, das damals etwa drei Viertel ides gesamten orthodoxen judlen!tu.ms umfaßte,!wovon Ralbbi Jakob Li'pschjtz nicht Kenntnis gehabt und wobei er ׳nicht in!irgendeiner ,Weise mitgewirkt!hätte. An der •Seite ■des Gaons Rabbi Jizchok Elchonon Soektor in Kowno arbeitete er im Zentrum, im!Brennpunkt alles bedeutsamen Geschehens und •vereinigte i:n sich in genialer Weise den Ge׳schic,hts)kenuer •und׳ den iGesc'hichtssc'bäpfer zugleich in einem Zeitraum!von •achtzig Jahren, de׳r •mit uns ׳und1 unseretm jetzigen ׳Wollen durch unzählige Fäden verknüpft ist. Er ■hatte den glücklichen ׳Gedanken׳, ein Tagebuch zu führen und alles attfeu sehr eiben, was er erlebte, und sogar alle Zeitungsartikel und -notiizen!zu sammeln!״ die ׳sich •mit den Problemen der •Zeit •beschäftigten.!Sein Sohn, Herr Motel Lfpschitz, in Kowno •(Adresse: ׳Notel •Lipsitz, Kaunas- Slabada, Raudomvario guve 2:1,!Litauen) gibt nun dieses •unschätzbare Memoirenwerk, das in seiner Art einzig dasteht, in drei starken ׳Bänden unter dem Titel ..Sich rau Jakob“;heraus!. (Den ersten!Band halben wir seinerzeit an d׳er Stelle ausführlich gewürdigt. ׳Vor ׳kurzem erschien auch d'er!zweite .Band•. ׳Er umfaßt den• Zeitraum ׳von 55,20 bis 5640 irnd! erschließt unserer Kenntnis Ereignisse und Geschehnisse, von denen• bisher auch •intimeren Kennern der Geschichte des •vorigen Jahrhunderts nur ganz Allgemeines •bekannt •war. Es kann •heute gesagt werden,-daß ohne dieses ,Werk das Judentum unserer Zeit für ׳eiwige Zeiten׳ ein!Buch miit sieben 'Siegeln bleiben müßte. Wer also!Einblick gewinnen will im das Werden lind Weben' unserer •Gegenwart, schaffe sich!dieses Werk an und׳ ׳lese es als ein Vermächtnis der Großen des vorigen Jahrhuuderts. Als eine vollkommene Ergänzung zu diesem Werke erschien soeben aus ,der Feder des Herausgebers Notel Lipschitiz •eine volkstümliche!Biographie!des ׳Gaons Rabbi• Jiizohck Spektor in jüdischer Sprache. Auch sie Wird gern gelesen werden. 1B. Nachrichten!da) Der Abschied des Geier Rebben. Der Gerer Rebbe ist Montag nach Hause gefahren. Er hat Sonntag nachmittags von der Kenessio Abschied geuommen. Die ganze Versammlung ist aufgesprungen, stürmt von ihren Sitzen nach vorne und steht dicht gedrängt im tiefsten Schweigen, um die Worte des Gerer Rebben zu hören. Er spricht nur wenige Minuten und sagt etwa folgendes: Ich muß leider die Sitzung unterbrechen, weil ich abreisen muß und der Versammlung vorher meinen Segen gehen will. Sie möge die Kraft haben, all das auszuführen, was sie sich jetzt vorgenommen hat, und jeder einzelne möge gestärkt und gefestigt an seinen Ort zurückkehren. Ich wünsche allein eine kessiwo wachassimo tauwo. Von der Bankgründün'g bin ich sehr befriedigt, sie ist eine große Notwendigkeit. Bei der technischen Ausführung muß man darauf achten, daß Zinsen nehmen und geben im geschäftlichen Leben an bestimmte Voraussetzungen geknüpft ist. Es ist dies oft schwer einzuhalten, um so größer der Lohn für den, der darauf bedacht ist .