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Jüdische Presse · 1929-09-20 · 39 (20.9.1929) · page 1

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
39 (20.9.1929)
Date
1929-09-20
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
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Zürich VIII. 4117; für die Tschechoslowakei: ,Jüdische Presse“, Biatislava, Postspk.-AmtPrag Konto Nr.53386 Br. 39 Wien-Bratislava, 20. September 1929 ,ב*» וינה־פרעסבורג ט״ו אלול תיפ:׳ט 15. Jahrg. IN UND H Crepe-Satin in hochfeinen' Schattierungen E GeorgsSSe-Satin fürs elegante Kleid s Moires! glatt und imprime, in allen Farben E Velour-Transparent! alle vornehmen Farben EE Velour-Transparent imgsrimg, exklusive Dessins j= Velour-Imprimä mit Metallfäden, die letzte Pariser E S Schaffung 2 E ManteSu. Kleidersamte in den neuesten Farben, j| E feinste Qualitäten E In unserer Wollstoffabteilung s 1 ErstkB. Orig. Engl. Mantelstoffe Wie Tweeds, | | Double, feinste Neuheiten in Kleiderstoffen | i Beste Qualitäten in größter ggggg^ i י DULDNIR & DEUTSCH Wien VII, Neubaugasse 10 •T.B-34-4-10, B-34-2-51 j| ^'',llllllllllllllllilllllll SAMSTAG GESCHLOSSEN ||jllllll₪lllllillH(lllr Zu ויאש השנה! wünschen Sie allen Ihren Verwandten, Freunden, Kunden, Gästen u. 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Schwere Sorgen überschatteten ihren Beginn, heller Sonnenglanz überstrahlt ihren Abschluß. Wahrlich nicht unbeträchtlich sind die F 0 r ts c h r i 11 e, welche die zweite Kenessio gebracht hat. Die O rg n׳i s a t i o׳n s- und Finanzaib t e i 1 irn g, der bisher am meisten vernachlässigte Zweig der Agudaarbeit, bekommt einen eigenen Reissortchef, dessen Aufgabe es sein wird, die Organisation in die Höhe zu ,bringen und das Finanzwesen zu sanieren. Die organisatorische V 0 11 e 11 d u ו!־ g der Aguda hat auch darin einen׳ Fortschritt erzielt, daß nun die Gesamt org an isation in der Person des ׳Herrn Jacob Rosen- 11 e ■i an einen P r ä s i d e n ׳t e n und die Exekutive in Rabb. Dr. Pinchas K 0 h n einen V o r! s i ,t z e n d e n bekommen hat. Die zwei obgenannten Herren ,bildgn fortab gemeinsam mit Herrn I. M. Lewi n, Warschau, die Leitung der Agudas Jisroel, die unter Mitarbeit von dem aus ■ungefähr dreißig Mitgliedern )bestehenden Geschä'ftsaiisschuß die Geschäfte der Agudas Jisroel hoffentlich einheitlicher, rascher und ziep stre'biger führen wird, als es bisher der ■Fall war. An dieser Stelle soll auch hervorgehoben1 ׳werden, daß an der zweiten Kenessio auch das Organisationsstatut d es R a b b i n i s c )11 6u Rates geschaffen wurde. Hiedurch wird dieses oberste Orff an der Agudas Jisroel, das wie eine Krone mit herrilichem Diadem Agudas Jisroel als religiöse Ö:rganisation schmückt und auszeiohnet, in die Lage versetzt, ihre wichtigen Arbeiten zu! erledigen. Daß es gelungen ist, Rabbi C h a i m 0 s e r G r 0dzenski, den Wilnaer Raw, zur Uebernabme der Präsidentenstelle der Arbeitsexekutive des Raibbini־־ sehen Rate« zu gewinnen, ist ein Vorzug, der neben dem sachlichen Fortschritt auch, eine erfreuliche persönliche Note in sich birgt. Wahrlich, der C h 0f e z Cih a 1 an׳, der Czortk0 wer und der Gerer Rabbi als Ehrenpräsidenten, Raibbi Chaimi Oser G r od׳z e n sk-i als Präsidenten der Exekutive des Raibbini,sehen ׳Rates, eine Gruppe, in der die besten Kräfte und die leuchtendsten Namen chassidiscihien Fiührertums und talmudiscfrer Gelehrsamkeit vereinigt sind. Die zweite Kenessio hat aber auch eine V e rb r e i t e r u n g d e r <B a s ,i s der Agudas Jisroel!gezeigt, die neben der Kenessio stattgefuindene E r z i e- ׳hu ng s k 0 n f e r e nz, die wunderbar verlaufene J u g e n d t׳agu n g und nicht •zuiletzt die F r a u e nk 0 n f e r e n z, haben eindrucksvoll .,und färben- •prächtig die segensreiche Auswirkung der Aguda auf alle Jede des thoratreuen jüdischen Volkes gezeigt. י Besonders soll ■hervorgehoben werden das Wirken der Poale Agudas Jisroel, der agudistisehen Arbeiterorganisation, deren Füllrer, Orlean, Eckermann, Rogowoi׳, selbst neben den ehrwürdigen Häuptern der Rabbiner eine ausgezeichnete Figur gemacht haben. In einer Hand der Hammer., in der anderen die Thora,־ wahrlich• ein Bild, das •in Anbetracht der bisherigen, in religiösem) Sinne höchst unerfreulichen Entwicklung des jüdiseihen Arbeiters eine Möglichkeit versinnbildlicht, die mit dem allergrößten Respekt aufgenommen werden muß. All diese Einzeigriippen innerhalb der Kenessio bildeten den Hintergrund zum Erscheinen der großen Per׳s ön ll!i c h k e i t e n, über die Agudas Jisroel glücklicherweise in Ost und .West -in reichem Maße verfügt. Herr Jakob Rosen he im und! der Lubliner ׳Raw, Rabbi Me:ir Schapira, haben! mit ihren rednerischen Leistlingen die Kenessio geradezu beherrscht. Dr. Pinchas Kohlt, der Kischenewer Raw Zirels ohn ,und der Rzeszoiwer Raw Lewin haben mit klugem Takt und Geschicklichkeit die Verhandlungen geleitet. Die markante Ersähe[- nung von I. M׳. Le win, Warschau, ,hat die podnisehe Landsmannschaft, die so •reich' ist an kraftvollen Persönlichkeiten, gezügeit. Die große Arbeits- **************.*.—.. I P. T. Kongreßteilnehmer! : Gönnen Sie sich nach den anstrengenden Kon«! ferenzen einige Tage der Ruhe und Erholung! Die beste Gelegenheit hiezu bietet Ihnen das! allseits bekannte HOTEL NATIONAL j (Besitzer David L e i t n e r.) | in MARIENBAD I Feinstes כשר Restaurant am Platze mit; 60 elegant eingerichteten Zimmern, fließendes Kalt« und Warmwasser sowie Privatbäder. Pensions«!; arrangements von tsch. K 70 aufwärts. Auskünfte erteilt bis Mittwoch bereitwilligst: Kurt Leitner, : derzeit Wien, II., Hotel Central.! (Kohlensäure« und Moorbäder bis! j 15. Oktober geöffnet.) An die p. t. Teilnehmerinnen des Kongressesi Wollen Sie, gnädige Frau, es nicht unterlassen, während Ihres Aufenthaltes in Wien die weitberühmte Kunstwerkstätte für D AM E N PERÜCKEb Im M, 1111. iiMg 6 gegenüber Hotel Bristol (Tel. U-41-3-62) zu besuchen Othmar Schiffs Perücken und Scheiteln verdanken ihre internationale Beliebtheit der modernsten und indlviduellen Ausführung, dem tadellosen, mustergültigen Sitz, sowie der vorzüglichen Qualität in Material und Arbeit bei mäßigen Preisen. — Preiskataloge gratis! 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