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Jüdische Presse · 1929-08-16 · 33 (16.8.1929) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
33 (16.8.1929)
Date
1929-08-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 33 JÜDISCHE PRESSE Seite ,3 Tschechoslowakei. Der hundertste Jahrzeitstag des Rabbi Mordchaj Benet זצ״ל Unsere Mitteilung in ־der vorigen Nummer der ״Jit- ׳disehen Presse“ über die'bevorstehende Veranstaltung einer ■würdigen Gedenkfeier an dem;Grabe des!Landesrabbiners . von Mähren und׳ Schlesien, des als ה ד1 ר j 1 ג א in ganz Israel anerkannten;Rabbi!Mordcihaj Benet זצ״ל in Nilkolsburg anläßlich seines hundertsten Jahrzeitstages hat — wie vorauszusehen war — allenthalben außerordent- Viehes Interesse ausgelöst. Aus nah und rfern melden sich im!Aguda-Biiro in ‘Bratislava Teilnehmer an der G e s e 1 Is c h a 11 s r e i s e «ach Ni ko 1 s'burg, die am 12. Aw von der slowakischeu ,Agudas Jisroel ׳veranstaltet wird. Besonders stark dürfte die Teilnahme der!A gud a - J u g e n d' aus den •iiähergelegenen Ortschaften sein. Aber auch aus den Reihen 1 :der Ba aleba trm, namentlich der 'Bn e Thora und Talmi d e C h a c h o ,m i m, gelangen Anmeldungen in an- ■sehnlicher Zahl an. Zahlreiche orthodoxe Gemeinden ׳werden sich offiziell durch iDeiputationen an der!Veranstaltnng!vertreten lassen׳.!Die größeren J e schi w0 tih in der Siowaikei werden ebenfalls die Gelegenheit 'benützen, um den!Manen des Thorafürsten, der noch vor;einem :Jahrhundert einem glänzenden Stern gleich- •über der mährischen Judemheit strahlte, den Tribut ihrer ehrlfurchtsvollen ׳Danikbarkeit zu zollen. 'Es ist somit anztinehmen, daß der ,hundertste Jahrzeitstag dieses ״Großen in!Israel“ am Vorabend des 13. Aw!(des eigentlichen Jahrzeitstages) ■in den IMauern der •altehrwürdigen Gemeinde Nikölsburg einen •!solch großen!Kreis!von ■tiharatreuem Juden vereinigen ׳wird•, wie er seit dem •nicht ■genug bejammernswerten religiösen *Niedergang der mährischen .jüdischen Gemeindiem dort!sicherlich nicht gesehen ׳wurde. IDem Leben und 'Wirken ■der großen!Fahnenträger der! Thora aus der Vergangenheit wohnt eine mächtige, beleibende Kraft inne. Wer weiß,, o'b nicht die erneute Erinne- •rung an Rabbi Mordchaj Benet ׳ זצ״לund <Ber Anblick der allgemeinen Verehrung, die das orthodoxe Judentum und seine thorabeflissene■ Jugend in dankbarer Anhänglich heit .dem religiösen Wegweiser zollt, auch im Herzen der wemgen Treugeibliebenen in!Mähren ׳und Böhmen einen im 'Ver- :borgenen glimmenden׳ Funken z-u neuer ׳Glut entfachen ׳und!zu neuen Entschlüssen anregen ■wird.!Das ■wäre das schönste ‘Resultat dieser ernsten Zusammenkunift!in Niko'lsbiiTg •am hundertsten Jahrzeitstage ׳Rabbi Mordcbaij Benets זצ״ל. ' Oie I ■s r-a-e 1 i t ■i sehe 1K u ׳11׳ 11׳ s g'e m e i n!'d e ׳!■n Nikolsiburg ist auch ihrerseits!bestrebt, die Gedenkfeier wiir- ■dig zu gestalten und die Gäste herzlich zu empfangen• Am;בית החיים ist die!Ma׳zewoh instand gesetzt worden.!Das!Beshamidnasch ׳wird an diesem Tage geöffnet sein und •alle ׳ aüdlsahen Altertümer und Sehenswürdigkeiten der!Gemeinde׳ ־!und• der Ghewra KadisCha wenden dem Publikum!zur ßes.icbtigung zugänglich gemacht werden. Oie ׳Gemeinde hat für die den 112׳. Aw, 4 Uhr nachmittags 1beginnende offizielle Fever, folgendes Programm festgesetzt: 1. Psalm 16.; 2. iGedenikrede. 3. Menuoho-Neohono. ■4. Ansprachen! der vorher angemeldeten Redner. 5. ElHmole-rachamim. 6׳. Räbbonon-Kadisoh. Oie ,׳Kultusgemeinde und Chewra •Kadischa in- Nikolsrg ersucht uns außerdem׳, die folgende Einladung zu׳ ver- ׳öffentlichen: ב" לו Nikölsburg, am 7. August 1939. Aus Anlaß der hundertjährigen Wiederkehr des Todestages des 01b e ׳r 1׳ a •n id e 5 ■r a b!b 11!11 e r •s Mordchaj Benet (׳Markus!Benedikt),!findet am Sonntag, •den• 18. August 1929 (112. A׳w 5689) um 16׳ U'hr nachmittags am!Grabe dieses unvergeßlichen Meisters in ׳Israel eine feierliche Trauerandacht ׳(IHesped) statt, an 1d׳e!r' teilzunehmen. hiemit an alle Nachkommen. Angehörigen und Verwandten des Verewigten sowie ■an die 'in- und ausländischen!Kultusgemeinden die höfliche Einladung •ergeht. ׳Voranmeldungen wegen!Quartier ,und Ver- 1köstigung s-iud an ׳die Kii'itusgemcinde Nilkolsburg erbeten, Nikölsburg, August (Aw) 19129 (5689). Kultusgemeinde‘ und Chewra Kadischa, Nikölsburg. Die Agudas Jisroel . Landesönganisation für ׳Böhmen, Mähren und Schlesien ibeteiliigt sich ebenfalls korporativ an der Veranstaltung und ,Herr Rabbiner Kurz weil aus Triesch wird 111 ihrem Namen den iHesped!halten. Selbstverständlich wird auch im Namen der •slow ak׳i׳scheu •Agud a ein!Redner das Wort;ergreifen. (Die G es eil s chaf ts rei s e nd e n •aus •Bratislava fahren um!12,05. Uhr mittags ab und treffen 3,11־ Uhr in Nikölsburg ein. Oie gemeinsame Rückreise wird am selben Abend entweder um 9 Uhr oder 12 Uhr angetreten׳, Delegiertentag der slowakischen Aguda־ Jugend. Auf dem Delegierteutag der slowakischen Aguda- Jugend in Trencianske-leplice wurden verschiedene Beschlösse und Resolutionen angenommen, die teilweise auch weitere Kreise interessieren dürften. Einen großen Raum in den Besprechungen nahmen die prinzipiellen Fragen ein, die durch die bevorstehende Kenessio Gedaulo aufs Tapet gelangt sind. In bezug auf das Verhalten gegenüber der Jewish Agency fand die feste Stellungnahme des G. A. and das sttrikte Verbot an sämtliche Mitglieder der Aguda-Organisation, in die Agency in ihrer gegen- Esset nur ELKA-Rrot aus der Unter Aufsicht der Adas Jisroel stehenden DAMPFBÄCKEREI LEDERER &KOHN Betrieb: Wien II, Hollandstraße 7 Telephon R-47-4-95 Verkaufslokal: II, Große Schiffgasse 16 Telephon A-41-7-45 wärtigen, den Anforderungen der Thora nicht Rechnung tragenden Gestalt einzutreten, einhellige Billigung. Bezüglich des § 4 der Aguda-Sta tu t e n blickt die gesamte Aguda-Jugend der Slowakei mit ehrfurchtsvollem Vertrauen der Entscheidung der ג 11־ ל י התורה entgegen. Sie hofft zuversichtlich, daß der Rabbinische Rat eine jede Forderung zurückweisen .wird, die lin Gegensatz zu der bisherigen Fassung des Paragraphen eine Möglichkeiteröffnet, an dem gegenwärtigen Stand der Dinge in bezug auf die vollste Selbständigkeit der Aguda als orthodoxe Organisation des Judentums zu ändern oder in ihre leitenden Organe Personen zu wählen, die durch ihre persönliche Zugehörigkeit zu Organisationen oder sonstigen Körperschaften, welche Thora und Tradition nicht für die Gesamtheit als verpflichtend anerkennen, in gegebenen Fällen in ihrer Handlungsfreiheit für die Unabhängigkeit des thoratreuen Klal Jisroel behindert sein könnten. Die rabbinischen Autoritäten der Slowakei können auf die unerschütterliche orthodoxe Prinzipientreue der Aguda-Jugend rechnen. ln einer einstimmig angenommenen Resolution wendet sicli die Jugend au die orthodoxen Rabbi ne 1־ des La nd es: Die am 20. Tanuis in rrencianske-leplice tagende Delegierteuversammlung der Aguda Jisroel- Jugendorganisation appelliert an alle orthodoxen Rabbiner der Slowakei, in deren Wirkungskreis eine Aguda Jisroel- Jugendgr tippe noch nicht existiert, eine solche zu gründen, respektive eine Gründung, möglich zu machen, urn die gesamte orthodoxe Jugend unseres Landes unserem Rahmen einzufügen und so die Möglichkeit zu schaffen, die Aufgaben der orthodoxen Jugend der Slowakei gemeinsam zu lösen. Der Landesverband der Aguda Jisroel-Jugendgruppen sichert ihnen weitestgehend Unterstützung und Entgegenkommen zu.“ Zur Weiterentwicklung der Stellenvermittlung für Schomre Schabos wurden auf Antrag der Schomre Schabos ־ Sektion folgende Beschlüsse gefaßt; 1. Zwecks Erweiterung der Tätigkeit für Schemiros Schabos schließen sich sämtliche Jugendgruppen der Slowakei der Schomre Schabos-Sektion der Jugendgruppe in Bratislava insofern an, als eine jede Jugendgruppe zumindest ein Mitglied mit der Leitung der Schomre Schabos-Sektion betraut, das der Bratislavaer Zentrale allwöchentlich einen Ausweis über die an seinem Orte offenen und gesuchten Stellen einzusenden hat, der dann veröffentlicht werden soll. 2. Sämtliche Jugendgruppen, die selbst Herausgeber eines Smanzettels sind, werden verpflichtet, den ihr allwöchentlich zugehenden Ausweis der■ Schomre Schabos-Sektion zu veröffentlichen. 3. Der Delegiertentag beauftragt den Landesvorstand, die Redaktion der ״Jüdischen Presse“ energisch aiifzufordern, die Ausweise und Aufrufe der Schomre Schabos-Sektion zu veröffentlichen. ׳״״׳•*!״״■יי-—־. Die Schomre Schabos-Sektion hat die ehrw. Rahbiner zu ersuchen, die Gemeinden auf ihre Tätigkeit aufmerksam zu machen und um ihre Unterstützuiig zu bitten. ׳'Besonders sollen die elirw. Rabbiner auf die triste Läge der der Jeschiwa entwachsenen Bachurim aufmerksam gemacht werden, die — wenn sie sich einem Berufe widmen wollen — nicht imstande sind, selbst wenn sie sich der vom Gewerbegesetz vorgeschriebenen Lehrzeit unterwerfen, einen Posten zu bekommen. Unsere ehrw. Herren Rabbiner mögen bei den in Betracht kommenden .Bale Batim dahin wirken, daß sie frühere Bachurim bei Stellenvakanzen bevorzugen mögen. In dieses Gebiet gehört auch folgende Resolution: ״Die zukünftige Leitung des Landesverbandes wird beauftragt, die bisher bestehende J e s c 11 i w a- Aktion auf breite Basis zu stellen und deren Unter- Stützung, respektive Förderung von einer zentralen Stelle leiten zu lassen. Es wird der Leitung überlassen, diese Zentrale zu bestimmen.“ An die ״Alten“ in der Aguda richtet sich folgender Beschluß: ״Der Delegiertentag ersucht die slowakische Landesorganisation der Aguda Jisroel, die größtmögliche Propaganda für clie Kenessio Gedaulo zu entfalten, den Rabbinischen Rat zu ergänzen und sich unbedingt dafür einzusetzen, daß dieselben in der Sitzung des großen Rabbinischen Rates vollzählig erscheinen.“ ln einer anderen Resolution wurde beschlossen, allen Jugendgruppen nach Möglichkeit ״B-Gruppen“ anzugliedcrn. IUIIU₪₪IIIIII1IIII₪M^ Lebensuersicherunss-Gesellschaft ec 99 liiiiiniiiiiiimimimiiimnimiiiiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiii Gegründet 1882 Gegründet 1882 Versicherungsbestand Ende Mai 1929 .. . 2000 Millionen Schilling Garantiemittel Ende 1928 . 238 Millionen Schilling ü Prämien-u. Zinseneinnahmen ן im Jahre 1928 . 97*/a Millionen Schilling Tätigkeitsfeld der Gesellschaft: Oesterreich, Deutsches Reich, Tschechoslowakische Republik, Belgien, Holland, Frankreich, Spanien, Italien, Ungarn, Polen, J ugoslawien, B ulgarien, Griechenland, Rumänien, Palästina, Syrien, Türkei, Aegypten Kinder-Versor$ungs-Vers!cherun$ lllllllllllllimillllllllllllllllllllllllllllllllllllinilll Erziehungsrente für das Kind, Sterbegeld nach dem Tode der Eltern, und prämienfreie Versicherung des Kindes vom 24. Lebensjahre an 1ןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןן!ןןןןןןןןווו1ווווווווווווווו!1וווווווווווווו1וו1ווו1ווו1ווווו111!וווווו1וווווווווו11וו1ווווו1וווווווווו1וח1ו Gegen das Denunziantentum. Weitere Kundgebungen. Die Repräsentanz der ortih. i׳?׳r. Kultusgemeinöe ia Trnava hat in ihrer am 3. August stattgefundenen Sitzung einhellig folgende Resolution erbracht: ״Bezugnehmend׳ auf den in׳ der ״Jüdischen Volkszeitung“ erschienenen, einer!unwürdigen Denunziation sehr ähnlichen ׳Artikel spricht die ׳Repräsentanz der orthodoxen israelitischen Gemeinde in Trnava über diesen ihre Entrüstun.tr und Empörung aus. Die allseitig so!verehrte Person des ehrw. Herrn Oiberrabiner Schreiber שליט״א steht viel zu hoch, um von solchem׳ niedrigen Geschreibsel getroffen zu werden. Der כולל ist für uns eine viel, zu heilige Institution, als׳ daß solch übe!!wollende und׳ verderbende Schreibart diesen» etwas •anhaben könnte. Es ist aber doch ein trauriges Zeichen der Zeit, daß ein Blatt seinen Lesern׳ so ■lange •Jahre hindurch systemadisch ביזוי ת״ח ויראי ה׳ auftischen (kann und darf.!Hohe Pflicht ׳der!jüdischen •Oeffentlichkeit ist es daher, in schärfster Wieise gegen dieses Vorgehen ׳Protest zu erheben. (Stampiglie.) Hermann K׳atz. ■» Machsike Hadas-Verein In der Slowakei. Sonntag, den 13. Tamus versammelte sich die Repräsentanz der Machsike Hadas im Lokale ■der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Bratislava zu ihrer ersten konstituierenden Sitzung. Den Vorsitz führten der rabbinische Vizepräses ׳Se. 'Ehr.vyürden Herr Oberrabbiner B u x- ' b a u m ־ Galanta und der geschäftsführende 'Präses Herr Leopold Pa.sc.hku r z-D. Streda. Anwesend wäret! die. Herren Oberrabbiner, beziehungsweise Rabbiner Ungar- Trnava, Straßer-Sala n. V., Abeles-Sarluky. Bresnitz-Senec, Schatin-Meder, Katz-D. Streda, Eckstein-Sered, Sohill-Bösing, Singer-Somoryn und ein großer Teil der gewählten Repräsentanten. Brieflich und telegraphisch ■entschuldigten sich •die Herren Rabbiner Tigermann-Novi- Zamky, Frey-Surany, ■Reich-Batockesy und mehrere Mitglieder. Auf der Tagesordnung stand die Wahl des Vollzugsausschusses und Lektionen. Fragen der praktischen Aktionen, der Organisation. Finanzen und Presse und diverse Anträge. Nach Eröffnung der Sitzung ׳durch Herrn P a s c h-ku s erhält Herr Joel N e u w al d e r-Nitra das Wort zu einem Antrag vor der Tagesordnung. Das SitzungsprotokoH enthält hierüber folgend? Eintragung: 1 ׳׳■' :•־•*׳ ׳׳׳' . 'G :r>. ״Redner schildert mit ernsten Worten und Entrüstung das schreckliche •und bodenlose עזות וחציפות und. רשעות der Zionim und Misrachim. welche — wie •bekannt — durch ihre Schmähartikel in der ״Jüdischen Volkszeitung“ die ׳Ehre des Ehrw. Nossi unseres Kolel in Erez Jisroel •and Oberrabbiners von Pr'eßburg angegriffen haben und einen jeden orthodoxen thora- und glaubenstreuen Juden aufs tiefste verletzt haben. Er beantragte unter lebhafter Zustimmung aller Anwesenden, daß die Machsike Hadas hiezu ernst Stellung nehmen und dafür sorgen solle, daß solche und ähnliche Fälle nicht mehr Vorkommen.!Antragsteller würd beauftragt, im Namen des Vereins Machsike Hadas eine Resolution in dpr ״Jüdischen ,Presse“ zu veröffentlichen, wonach die Machsike Hadas ihre tiefste Verachtung gegen ■diese רשעיס und מוסרים richtet und wird dafür sorgen, daß solche Elemente, welch? •eien כ^ך התו״תיauf soich gemeine Weise zu Untergraben Versuchern* ׳dem Ktai ausgeschlossen werden. כבודו־ שי^מרן הגה״ק מפ״ב במקומי־ מונח־ לשם לתהלה׳ ולתפארת עד'כיאח ג״צ סב וכל כלי יוצר עליו לא יצלח וכל לשון תקום '£תו למשפט תרשיע ז**ת נחלת 'עברי ד 1כו׳< ״ , %f.kl,s Web)elri!konstatiert mit Bedauern, aab ähnliche Blätter auch in orthodoxen jüdischen Gasthausern. die ihre Existenz auf das׳ Vertrauen der orthodoxen Juden bauen, aufliegen und auf diese Weise ihre verdammenswerten Anschauungen unter orthodoxen Juden verbreiten. Er beantragt, daß die רבנים חג׳ dafür sorgen mögen, daß Stellen, die den Namen ״orthodox“ auf ihrem Schilde tragen, nicht die מה ר סי הדת unterstützen, ihnen angehören und ihre vom orthodoxen Standpunkte verbotenen Anschauungen verbreiten. Auch dieser Antrag wird einstimmig angenommen. Hierauf wurden die einzelnen Sektionen über Antrag eines• Kandiidieriingsausschusses!in der Weise!gewählt, daß die rabbinischen Mitglieder von den׳ Rabbinern und die Laien vorn Plenum gewählt wurden. Es wiihde gewählt ein Vollzugsausschuß, eine Ritual- und Hechscherim-Kommission, eine Hechscher-Sektion der Kurorte, eine סת״ם“ •Sektion, eine Jeschiwos-Sektion und eine Schomre Schabbos-Sektion. Nach eingehender Besprechung der Pressefrage und einiger organisatorischer Angelegenheiten ■ wurde die Sitzung beendet. Frau Oberrabbiner Semele Katz s. A. Am ש״ק חז1ן starb im Alter von 87 Jahren die Witwe des Oberrä'b!bi׳ners Rabbi׳ Moses Ka׳t׳z 'זצ״ל i׳n Nitra. ■Mit ihr ist eine Frau abberufen worden, die •auch in frühereu Zeiten selten, in unseren ׳Zeiten leider überhaupt nicht mehr existieren. Ais Frau׳ d׳es vor zweieinhalb Jahren dahin- •gegangenen גאון וצדי ה Rabbi Mosche Katz זצ״ל w׳a׳r sie eine wirkliche אשת חבר, denn in den Kämpfen, ■die er auszufeahten. ׳hatte, stand sie immer ׳aneifernd, dabei, •aber auch besänftigend zur Seite, so daß ׳auch sie •an seinen Lorbeeren im Kampfe fiiir תורה ויראה und! •wahre Jüdisch- ׳keit einen großen Anteil!hatte. Sie war vom Hause aus dazu!vorbereitet; sie war ׳die Tochter des ׳'Rabbi ׳Abr.!Pscherrhofer, Oberrabbiners in Fraukiirdien, Enkelin ׳von R*. Mosche Kanizsa und <R. Mordchaj Tos'k זצ״ל» ihr צדקות läßt sich nicht schildern. Es braucht nur ber׳vo!rgehoben;z׳u werden, daß siesich bis •knapp ׳vor ihrem ׳Hinsc'heiden •nicht■ nehmen ließ, mit ׳ מ ני ןzu beten. Ihre צוואה, die sie an ihre Kinder h'iuterließ, und der •Brief, den sie an die Gemeindeleitung richtete, bezeugt, daß sie •moralisch und geistig ■auf einer Höhe stand, wie!wir sie von den אמהות (kennen, Ueber ihr i^^-Geben ■und ג״ח können am besten die Witwen und Waisen, die sie an ׳jedem! Freitag •entweder ׳mit Geldspenden oder ־mit Naturalieii beschenkte. u11׳d •die armen בני תורה die sie an jedem ער״ח bedachte, die beste Auskunft ,geben. Wenn •man noch ihre!sonstigen guten Eigenschaften •au!zähle 11 wollte, müßte •man Bücher Millen. Sonntag nachmittag fand!die הלוי׳ statt.An ihrer Bahre sprach zuerst ihr Sobn, Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner

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