Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 27 (5.7.1929)
- Date
- 1929-07-05
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
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Nr. 27 JÜDISCHE PRESSE Seite 3 Tschechoslowakei. § 4 und die slowakische Orthodoxie, Von Samuel Reiner. Presov. Vorbemerkung: Da der nachfolgende Artikel׳ eines bewährten Gesürainssgenossen mir vor der Drucklegung vorlag sehe ^11 mich genötigt, einige Bemerkungen voranzuschicken, tim nicht Mißdeutungen!Raum zu• geben Daß ,der § 4 ׳der Äguda-Statuten nicht vollkommen glückliche Formuhe- •m gen und• nicht in jeder Beziehung befriedigende Be- Stimmungen enthält, wußte man schon bei der Annahme •der Statuten durch die 1.!Kenessio ׳Gedauloh. Deshalb auch wurde der ,vorgelegte Entwurf nur bis zur 2 Kenessio Gedaulöh als gültig ■erklärt. Es wäre aber sachlich verfehl* und historisch nicht -richtig, ■die •Aus- Schließungsbestimmungen dieses Paragraphen als ״slowa k i s c 11 e“ Forderungen ׳zu bezeichnen, wie dies in der Diskussion mehrmals geschehen ist. Eine ..Gemeinde- Orthodoxie“ im deutschen Sinne gibt es 1n: der Slowakei •übe r •h a u p t n i ch t. Wer hier der orthodoxen •Gemeinde seines Ortes nicht angehört. oderans •freien Stücken■ auf die Gründung einer solchen, verzichtet, ■hat mit de,r Orthodoxie ganz zweifellos nichts mehr -gemein. Darüber ist •die■ allgemeine Anschauung bei Freund, und Feind längst •einig, trozdem ursprünglich unmittelbar ■und noch einige Jahre ■nach• demberühmten! Kongreß vom •Jahre 5629 manche גדולים noch unschlüssig waren. Die Frage •de,r Stellung der ,.Gemcindeorthodoxen“ al,'s solche innerhalb der Agude ist' daher sehr!kompliziert und ,kann nur entweder von den גדילי ״ התירהder ,betreffen-den Länder oder vom gesamten Rabbinischen Rat nach genauer ,Prüfung der Verhältnisse -in den in Betracht! kommenden Ländern lind Anhörung ,der Vertreter ■sowohl der ׳bejahenden wie der verneinenden: Anschauungen geregelt werden. Die ganze Frage ist' auch mehr theoretischer Natur. P r a ktisch wird' m. E. die Bedeutu-ng der ״Gememdeorthodoxen“ auch in bezug auf Deutschland von. beiden S ■e i t e״n' einwenig überschätzt. Denn׳ soweit •ich die gegenwärtigen Verhältnisse in Deutschland׳ zu über- •blicken vermag, ist auch •dort •die Zahl der ״Gemeindeorthodoxen“, d'ie nicht zugleich ■zionistisch gesinnt' wären, äußerst gering. ׳Mit den •Zionisten! verhalt es sich aber ganz anders. ׳Die Zionisten• sind unter den ״-Organisationen“ des § 4 unbestrittenermaßen verstanden. Der Zionismus ist eine mächtige und sehr tief in das -jüdische Volksleben und •in die Lehre vom Judentum hin eingreifende Idee, die sich׳ eine!imposante W eit- Organisation geschaffen!bat.• Es kommt gar nicht darauf an, was die einzelnen ׳Mitglieder oder sogar ganze' ■Gruppen■ von Mitgliedern dieser Organisation sich dabei denken oder wie sie ׳sich — wenn sie sich in ■ihrem- Privatleben auch vielleicht noch ehrlich und ׳aufrichtig •im orthodoxen Sinne jüdisch führen — ihre Zugehörigkeit :zur zionistischen Organisation und •ihren! Widerspruch zur Ansicht der für thoratreue Juden! maßgebenden גדילי התורה יה ירא ה׳, unserer ',Zeit, künstlich zurechtlegen.!Die zionistische Organisation ׳ist auch nicht •ein altes historisches Gebilde — wie ■etwa die alte!Kultusgemeinde aus vorreformatorischer Zeit, •in ,die sich •mancher ״Gemeindeorthodoxer“ 'h 1 n e ■in g e׳b 0׳ •r ■e!n dünkt —. •sondern■ eine moderne Organisation, deren1!Mitgliedschaft unter gesitteten Menschen! stets• ein, freies Bekenntnis ■zu di e n Gru n d •s ä t!z׳ e n un -d ei ne M •i t v e r a n t w o •rtung für die Wirkungen der Organisation! bedeutet. Bei •den iZiouisterii kann! durchaus nicht ihr persönliches Verhalten innerhalb der!Organisation., der sie sich ■freiwillig . anschlließen. ausschlaggebend. sein und nicht einmal die etwaige gute!A b s i ch t, die -sie• leitet..sondern ausschließlich der Zionismus, wie er sich am ,j Ci •d i sehe n L ■e!b e n t h e 0 r •e t i s c h und׳ ,p r a ktisch präsentiert. Einer solchen du reu •das ganze Judentum gehenden Bewegung, einer Welt- 0 rg a ni s a t i 0 n, gegenüber kann und darf auf!die Ver- 1hältuisse einzelner Länder nicht Rücksicht genommen׳ ■werden. Da ist es!die!mitunter schwere, aber heilige Aufgabe — und zwar nicht der ,Rabbinischen Räte der einzelnen Länder, sondern — des ■gesamten Rabbinischen Weltrates der Agnda, klare!Entscheidung zu treffen׳. Wer sich dann noch durch die Ausschließung von׳ gewissen ׳Aemtern der Leitung ״degradiert“ fühlt, dem ist nicht zu helfen, ■Und auch die Aguda-Organisationen■!in! -den ein- ■zelnen Ländern müssen ׳mit den sachlichen Feststellungen des Rabbinischen 1Rates in ,gegebenen Fällen als Tat- Sachen rechnen, )denen ׳gegenüber Opiportinitätsgründe bedeutungslos werden, es sei denn-.in um,gekehrtem Sinne למגדר מלתא wie etwa ■bei uns in der slowakischen Aguda-Organisation, wo ■Zionisten von• der Mitgliedschtft überhaupt ausgeschlossen sind. -In bezug auf die Zionisten• (selbstverständlich• auch die misrachistisehen!Zionisten!) ist daher der § 4 wiederum keineswegs eine Frage, die •uns Agudisten׳ der Slowakei besonders angeht. Der Leipziger Aenderungsvorschlag wird nicht ■vom Standpunkt ■und׳ den Verhältnissen der einzelnen Länder betrachtet ,und beurteilt werden1. Er ist eine Frage der Gesamtaguda und des gesamten! orthodoxen Judentums und — ■ich glaube bestimmt — wir dürfen ihrer Lösung vertrauensvoll en-tgegensehen. J. J. •Braun. Zu!meinem• größten, im Interesse der :guten Sache empfundenen Leidwesen hat sich meine Hoffnung, daß hiezu prädestinierte Männer ■den slowakischen Standpunkt in dieser die jüdische Oeffentliehkeit intensiv ■beschäftigenden ,Frage schließlich doch z׳um öffentlichen Ausdruck bringen werden, nicht verwirklicht, trotzdem bereits mehrere Wochen dahingegangen, seitdem diese Frage in •der ״Jüdischen! Presse“ angeschnitten) wurde. Möge es daher nicht als .Selbstüberhebung meinerseits betrachtet werden, wenn ich im Sinne des 01pיכם שאין אגשים השתדל להיות איש es unter- ■nehme, in ■den׳ Spalten dieses geschätzten Blattes die Meinung ■zu Gehör!zu bringen, welche die slowakischen Agudakreise, die im Gegensatz!zu׳ dem Artikelschreiber der ״Jüdischen Presse“, welcher der ganzen Frage bloß untergeordnete ■Bedeutung zumißt, den■ גקיי הדעת שבירושלים gleich •großes Gewicht auf Charakter ׳und reii- •giöse Gesinnung derjenigen legen, mit denen sie sich .gememschaftiich zu Tische setzen sollen, in bezug auf § 4 hegen. Die offene Aussprache ist umso notwendiger, weil durch sie, das ׳zu weite Vorwagen der die Abänderung des § 4 Anstrebenden einerseits und ׳eine dadurch sehr leicht eintretende Spaltung in ■der Aguda selbst anderseits, ver- ■hindert werden kann oder, 'besser gesagt, verhindert werden! muß. Es darf und kann kein׳ Zweifel darüber herrschen, daß die Orthodoxien in den! Sukzessionsstaaten, weiche Fleisch;vom Fleische und!Blut vorn Blute der •mit ״ungarischer Trennungsorthodoxie“ •bezeichneten s e 1 b s t ä nd i g en Orthodoxie sind und sich stolz als ,solche bekennen, das Wesen■ ihrer Orthodoxie •nicht bloß in der rückhalts- •losen Anerkennung der Souveränität der Thora, •sondern auch in der willigen und! unbedingten! Unterordnung von allem und jedem den seitens der חכמי התולה gefallen Entscheidungen' und Interpretationen der Thora- Satzungen erblicken, gleichviel, ob diese Entscheidungen׳!nach dem Geschmack der von ihnen ,Betroffenen sind oder nicht. Orthodoxie heißt in diesen Lagern die buchstäbliche Verwirklichung des אפילו אומרים לך על ימין שמאל ועל שמאל ימין wie ja auch der!Allmächtige ■seinem Volke• gleichzeitig!mit seiner Lebensbestimmung als .נוי קדוש, durch •die Thora geheiligtes Volk, die ממלכת כחגים, die •Regierung ׳und Herrschuft der Erzieher und Thoragelehrten, als unabä n d e r 11 c ■h ■e s V e r f -a!s ׳s u •n g •s'f 0 r 11 m m!it auif seinen!Lebens, und ■Leidensweg gab. (Vgl. 11 מלב ים. Kap. 11. v. 1. 11■ ד כ ר י הימים ,קרע הממלכה. Kap. 13, v. 5. גחן ממלכה לדוד על ישראל). Was aber unserer ■orthodoxen ׳Landesorganis׳ation bisher ׳nicht ■gelingen wollte, den! Zionisten und Misrachisten die 'Eignung zur Bekleidung von Ehrenstellen in den Ge- •meinden ■satzungsmäßig abzuerkennen, trotzdem es an ■hierauf abzielenden Bemühungen •und1 Bestrebungen nicht fehlte — ׳ich erinnere bloß au die!Kosicer Versammlung im Jahre 1924 —, •das erwarten •die slowakischen Agudisten' •mit Fug und Recht von׳ der W e 11 a g u d׳a. Es könnte vielleicht .mit׳ Rücksicht ■auf den Umstand, daß •die •Orthodoxie D e u t s c .h ׳1׳ a׳n!d s keine staatlich anerkannte Landesorganisation ■ihrer Gemeinden gleich •der unserigen■ besitzt, uns die Befähigung der deutschen ״Gemeindeorthodoxen‘‘!zur Bekleidung von Ehrenstellen׳ in •den zentralen Organen!der Aguda plausibel gemacht werden; •au s!g e s ch 1 o sse tt ä!s t״e s־‘j 0 doch,!d a ß die sIowa- Iki scheu Agudisten• diese Befähigung den Zionisten 11 n,d!Misrachisten je z u׳ er k-ennen würden. In •einer Aguda•, •die -die Souveränität der Thora!und die unbedingte ■Autorität ihrer Gelehrten als• ihre wichtigsten Postulate verkündet, können unter keinen Umständen Männer ■eine ■führende Rolle spielen, die •durch ihre Zu- •gehörigkeit zu einer von den חכמי התורה ver- {׳ernten! •Organisation klar!dokumentieren, daß der לא תסור für sie!nicht existiert. Wolle man uns •aber aus •der Tatsache, daß!in den Gemelndeieitungen mehrerer art'hodbxen׳ Gemeinden der Slowakei Zionisten Platz :gefunden! haben, keinen Widerspruch nachweisen wollen■, wie dies bereits mancherseits geschehen. Kein Vergleich könnte ■in dem Maße als hinkender bezeichnet werden, als •ein diesfällger Vergleich zwischen Aguda und ׳Kultusgemeinde, zwischen denen ein ׳himmel- 1hoher Unterschied besteht. J₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪₪A Kopfwäschen bei großer Hitze mit Franzbranntwein ALPA verschafft Ihnen angenehme Abkühlung und Erfrischung. Bestreichen Sie nach dem Rasieren die Wangen mit ״Alpa“! Dadurch vernichten Sie die Infektionsbazillen. In Wohnräumen zerstäubter ״Alpa“ desinfiziert die Luft. Waschen Sie -bei großer Hitze Ihren ■Kopf mit Franzbranntwein ״Alpä“ •Dadurch werden Sie angenehm abgekühlt und erfrischt. Denn während die von■ der Staatsgewalt •gewährleistete und ■geschützte Gleichberechtigung der Zionisten innerhalb der Gemeinde*) eine ungewollte Tatsache bildet, deren! Abänderung wohl •mit allen• Kräften angestrebt, aber ■bisher leider nicht ■erreicht werden• konnte, wäre eine solche von der Gesamtheit •der Agudas Jisroel freiwillig und statutenmäßig ■erteilte, nichts anderes als •eine Verleugnung der heutigen Grundprinzipien der Weltaguda, wozu die slowakischen ■Agudisten schwerlich zu ■haben• sein werden. Eine Ausbreitung •der Aguda sollte •meines besehe!- •denen Erachtens nicht ■durch •eine, wenn auch noch so schwache, Schwenkung nach ■links1, sondern! durch eine kräftige Schwenkung nach •rechts versucht und ■angestrebt werden, in! der Weise, daßdie Thorafürsten hüben und drüben, welche gegenwärtig ■der Aguda mißtrauisch gegenüberstehen, die Veranlassung finden sollten,!ihre Stellung zur Aguda einer gründlichen; Revision zu unterziehen, was •auch unbedingt ■eine!gewaltige numerische Stärkung der. Aguda zur Folge haben müßte. Abschluß des Gemeindekonfliktes in Dun. Streda. Seit Jahren durchwühlt ein heftiger Konflikt die alte berühmte jüdische Gemeinde Dunajska Streda (Dunaszerdahely). Der Streit glimmte Jahrzehnte hindurch im Schoße der Gemeinde. Er /brach jedocli erst hervor und entbrannte zur loderndeii Flamme, die den ganzen reichen geistigen und moralischen Besitzstand einer zu Besserem bestimmten orthodoxen Gemeinde mit Vernichtung drohte, nach dem Hinscheiden des als גאון אדיר bekannten Oherrabbiners Rabbi Samuel Lewi Weinberger ז}י׳׳ל Alle häßlichen und anwidernden Erscheinungen eines hemmungslosen Kampfes, der sich um die Interessen der orthodoxen Gesamtheit nicht kümmert, traten bei diesem Gemeindestreite zur Schadenfreude der inneren und äußeren Gegner einer klaren und geradlinigen Orthodoxie die Gemüter aufpeitschend und entzweiend hervor. Die administrativen und religiösen Foren der Konfession verwandten zur Schlichtung des Konfliktes und zur möglichst befriedigenden Lösung der dabei aufgetauchten sachlichen und formalen Probleme eine Unmenge an Kraft und Zeit. Die staatlichen Behörden wurden ungewollt in die einzelnen Phasen des Kampfes hineingezogen und die gesamte nichtjüdische Oeffentliehkeit hatte alle Augenblick ihr Ergötzen, in den nicht jüdischen Tageszeitungen Hetzartikel gegen die orthodox-jüdischen leitenden Körperschaften zu lesen, wie sie nur rücktsichtslose Parteileidenschaft und blinder Haß eingeben können. Es schien beinahe schon, daß selbst der wertvollste Besitz einer wohlorganisierten Konfession, die autonome konfessionelle Gerichtsbarkeit, in Mitleidenschaft dieses lokalen Streites gezogen und in den Augen des Konfessionsgenossen sowohl wie in denen der staatlichen Instanzen herabgesetzt werden sollte, wenn es nicht bei- Zeiten noch gelingt, den Entscheidungen der autonomkonfessionellen Gerichte den gebührenden Respekt zu verschaffen. Es bleibt ein dauerndes Verdienst des orthodoxen Verwaltungsausschusses, daß es seinen Mitgliedern durch energisches und zielsicheres Auftreten in der jüngsten Sitzung gelang, die Parteien in Dun. Streda zur besseren Einsicht zu bewegen und der friedlichen Regung in ihrem Herzen im Interesse der Zukunft der Gemeinde williges und verständnisvolles Gehör zu sichern, ln der darauffolgenden müiidliciien Aussprache zwischen den Vertretern der beiden Parteien unter Mitwirkung des orthodoxen Landespräsis diums zeigte sich bei allen Beteiligten eine freudige und brüderlich entgegenkommende Bereitschaft, den Konflikt nunmehr entgültig •aus der Welt zu schaffen und den Frieden in der Gemeinde einvernehmlich auf Grund des erstinstanzlichen schiedsgerichtlichen Urteils, bezw. der Entscheidung des konf. Appellationsschiedsgeriehtes hcrzustellen. Sie unterfertigten die folgende ״E rklärung“, die als Dokument guten Willens und mutiger Sachlichkeit der breiten jüdischen Oeffentlichkeit nicht vorenthalten werden soll. Erklärung. Wir gefertigte bevollmächtigte Vertreter der aut. orth. isr. Kultusgemeinde in Dunajska Streda einerseits und des Adas Jisroel-Bethauses in Dunajska Streda anderseits erklären hiermit rechtsverbindlich, das schiedsgerichtliche Urteil vom 12. Jänner 1928, resp. das Urteil des Appellations- Schiedsgerichtes vom 3. Juni 1928 in ihrer Gänze zu akzeptieren und restlos im Sinne der einvernehmlieh in der orthodoxen Landeskanzlei iu Bratislava am 17., resp. 26. Juni 1929 festgelegten Erläuterungen durchzuführen. Ebenso erklären wir, die Austragung der sich eventuell bei der Durchführung der finanziellen Abrechnung ergebenden Differenzen inappellabel dem Schiedssprüche des Herrn lzidor Pappenheim-Bratislava zu übertragen und uns diesem Schiedssprüche bedingungslos zu unterwerfen. Wir Vertreter der aut. orth. isr. Kultusgemeinde in Dunajska Streda erklären ferner, die• beim Obersten Verwaltungsgerichtshof in Praha unter Nummer 7670/29 eingereichte Beschwerde: gegen den Bescheid des Krajinsky urad in Bratislava «)??? _ J. J. Braun.