Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 23 (7.6.1929)
- Date
- 1929-06-07
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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tfovfflovt ▼?platz* poroien* rladlt post a telegrafo▼ ▼ Bratlslave «s. 415724112#־. ייוי Z«Jtn02en vom Verleier versendet. Journal exptdla par 1‘edltear ■f.hh JÜDISCHE PRES ORGAN FÜR DSF INTERESSEN DES ORTHODOXER JUDENTUMS. Redaktion n. Administration] Wien, 1!.,Leopolds• fiase 26, 1. Stiege, i, Stock. — Tel.R 45-4-94. Tschechoslowakei: Bratislava, Postfach 140. ßneheint jeden Freiing. — Redaktionsschluss: Mittwoch Mittag. Abonn!unenispr£85e 1 Ganzjährig! Für Oesterreich S 14 Tschechoslowakei tschech. K. 70, Einzelnammer öst. Gr. 40, des übrige Ausland 2 Dollar. Zahlungen auf Konto ״Jüdische Presse“, Wien für Oesterreich: Postsparkassenkonto Nr. D-93614; Deutschland: Post- Scheckkonto Berlin Nr. 122619; Jugoslawien: Postspk.-Amt Zagreb Nr. 40217; Polen: Postspk.-Amt Warschau Nr. 190409; Ungarn: Postspk.-Amt Budapest Nr.50170; Schweiz: Postscheckk. Zürich VIII. 4117; für die Tschechoslowakei: ״JüdischePresse“, Biatislava, Postspk,-AmtPrag Konto Nr.53386 Mb*. 23 wien>Bra*isiava, 7. Juni 1929 ,ביה וינדדפרעסבורג כ״ח אייר תיפ״ט 15a Jahrg• Vorbereitungen für die zweite Kenessio Gedauloh. Mitteilungen des K. G. Bureau. Wien:!AJPB. Oie *V-eri1׳a 11»Jimtisr>en׳ mit :dein osterreichischen Verkehrs׳büro stehen vor dem Abschluß. Die technische Organisation der K. G. ist somit in den Grundzögen festgelegt. Die zweite und wichtigste Aufgabe des K. G. Büros, ■die Gästepropaganda. beginnt. Nachfolgend publizieren wir Preise für Unterkunft und Verpflegung der Teilnehmer während der Kongreßtage: A)!Kleine Gutscheimhefte (für Teilnehmer, welche für Unterkunft und Verpflegung selbst sargen wollen): Anspruch auf Visafreiheit. Fahrpreisermäßigungen auf den österreichischen Bundesbahnen und Schiffen der Donaudampfschiffahrtsgesellschaft. Eintritt zu ,den Kongrcß'Verhandltnigen, Abzeichen, Gruppena-ufnähme und Stadtplan, pro Person S20 ־.— B) Große Gutscheinhefte (für Teilnehmer, die Vorsorge für Unterkunft und Verpflegung wünschen). Außerdem Anspruch auf die Leistungen des kleinen Gutscheinhoftes: Bei N ä c h t i g u n g i n R i n g s t r a ß e n h 0 t e 1 s (Bristol. ilmpcdal. Zimmer mit Bad) sowie a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro Person S 449.— >b) bei ׳Verpflegung im Kongreßgebäude mit erstklassiger Küche pro Person S 461.— Bei ׳Nächtigung in bürgerlichen Hotels (mehrbettiges Zimmer) sowie a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro Person S 1'37.— b) Verpfleg, im Kongreßgebäude pro Person S 149.— c) Verpflegung in einer Mittclstandsküche . pro Person S 72.— B e i Nächtigt! n g i n , H erber g c 11 (Schlafsälen) sowie : a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro!Person S 113.— b) Verpfleg, im Kongreßgebäude pro Person S 125.— c) Verpflegung in einer Mittclstandsküche pro Person S 48.—!Ergänzuugsgutscheiue für Rundfahrt in Wien und Besichtigung des Schlosses Schönbrumi. pro Person S 9.—; Auffahrt auf den Kobcnzl S 6.—: Halbtagsausflug nach!Baden S 20.—; Ganztagsausflug ins Burgenlund. Besuch der alten jüdischen Gemeinden S 30.—: Ausflug nach Preßburg S 20.-—. Aus def Aufstellung ist ersichtlich, daß die Möglichkeit besteht, in der niedersten Kategorie mit S 48.— die Kosten des Wiener Aufenthaltes während des Kongresses zu bestreiten. Das Echo der zweiten Kenessio Gedauloh in der jüdischen Welt. Jerusalem (AJP1B.) Aus J׳er!!sa׳lem wird -mitgeteilt, daß erf0lgiversprechende Unterhandliunigcn mit Freunden .in Bagdad. Aegypten und Tripolis bezügiieh der K. G.- Propaganda i:tn Zuge sind. Wa r s c 11 ■au (AjPB.). Die Organisationsaribeiten für die K. G. wurden in Polen bereits aufgenommen und stehen unter der Leitung der Fleviren Rabbiner Tobias Horowitz!und Wolf S. Jakobsohn. Das K. G.-Büro befindet sich in der Zentrale der Agudn!s Jäsroel. Warschau, Graniezmi 9. -- Wie uns mitgeteilt wird׳, hcnr'sc'nt überall rege Begeisterung und cs wird allerorts an die Gründung von Pr!0ipagandasc!kt,ionen für die K. C>. geschritten. Kowuö (AJPB,). Anläßlich der beivorstehenden zweiten Kieuessio Gedauloh haben sich in Litauen p’rorninente Freunde der Aguda gefunden, die ihre ganze Persöniichikcit idaflür!eiusetzen, der AgniÜa־Org׳׳artisatioi 1 in Litauen wieder ׳neue lm(puls׳e zu׳ geben. Es sind ßestrebungen ,in! Zuge, einen tüchtigen Organisator!mit der Organisation der litauischen Aguda zu betrauen. Die Anregung zur Herausgabe eines agu׳d,isti׳schc11 Wochenblattes findet großen;Beifall. Die Voribedingmigeni sind günstig. Budapest (AJPB.). Die Propagnduaribei(ein׳ des K. G.iBüro'S haben zur Folge. dalLsich in Ungarn •zahlreiche Freunde izur Mitarbeit gemeldet halben: Wie uns mitgeteilt wird!, be’rrischt in Ungarn für die zweite K. G. große Begd sterling. Bei Nächtig u n g in feinen Stadt h 0 t e :1׳ s sowie a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro Person S 239.— b) Verpflegung ׳im Kongreßgebäude mit erstklassiger Küche pro ׳Person S 251.— Bei Nächtigung in gut bürgerlichen Hotels (Zimmer mit fließendem Wasser) sowie a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro 'Person S 176.— b) Verpfleg, im Kongreßgebäude pro Person S 188.— c) Verpflegung in einer Mittclstandsküche ' pro Person S 111.— Bei Nächtigu 11 g in gut bürgerlichen Hotels (einfaches Zimmer) sowie a) Verpflegung in Restauration mit erstklassiger Küche pro Person S 155.— b) Verpfleg, •im )Kongreßgebäude pro Person S 167.— c) ■ Verpflegung in einer Mittclstandsküche pro ■Person S 90.— Reiset num Kongress mit den bekannten Schiffen der Cunard Line Red Star Line White Star Line Bureaux in New York: Cunard Building, 25 Broadway International Mercantile Marino Co., 1 Broadway in Wien: Kärntnerring 4 und (V., Wiedner Gürtel 8 שרמז כשר (תחת השנחת הרב ח ישעי סורסט שיפשוהל) Erzeugt unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Herrn Oberrabbinet Jesaia Fürst (Adas Jisroel) Ueb erall erhältlich! Die ״Jeschiwas Chachme Lublin44. Eine Renaissance des jüdisch-religiösen Geistesleben in Polen. Herr Oberrabbiner Chapiro aus Pietrkow, der Begründer der großen ״Jeschiwas Cliaelnne Lublin“, weilt augenblicklich in Deutschland. Rabbine'r Chapiro richtet seit Jahren sein Hauptaugenmerk auf die Lösung• des besonders verwickelten jüdischen Erzi e h n n g s- 11 n d B i 1 cl 11 ngsp r o b 1 e m s in Polen. Das weitverzweigte orthodoxe Schn!werk (Knallen- und Mädchenschulen) soll nun seine Krönung erhalten in der ״Jeschiwas Chaehiuc Lublin“. In einem Gespräch mit dem J. T. A.-Vertreter äußert sich Rabbi Chapiro wie folgt über diese Institution: Das Jeschiwali-Gebäude, seit 1924 im Bau, soll bald eröffnet werden. Es ist in sechs Stockwerken nach den modernsten technischen und hygienischen Grund- Sätzen errichtet. Der Lehranstalt ist eia Internat nngegliedert. In drei Jahren führt sie mich einem theoretisehen systematisch aufgebauteu Lehrgang zu einer Zwischenprüfung־ lind dann nach zweijährigen praktisehen Kursen zur Rabbiinitsprüfung. Gelehrt werden zwecks größtmöglicher Konzentration nur jüdische Fächer. Zur Bekämpfung des auch im Osten sich vordrängenden Bildungsprivilegs der Bemittelten, das teilweise ungeeignete Kräfte in einen ihnen nicht gemäßen Lehrgang preßt, anderseits hochbefähig'te junge Leute, die sich schon früh ihren Lebensunterhalt verdienen müssen, fernhält, dient das Internat, in dem die Zoglinge, unbeschwert von materiellen Sorgen, unterhalten lind mit sonstigen Zuschüssen versorgt werden. Hier soll das jüdische Thorazeutrum erstehen, von dem aus der europäische Osten mit Lehrkräften und dev Westen mit anderen Thoralehrnicthoden und jüdischen geistigen Anregungen verseilen werden soll. Die Jcschiwah, die bereits 300 Schüler hat, fußt auf der 400jährigeu Thoratradition Lublins, wohin schon der berühmte Amsterdamer Rabbiner Manasse hen Israel vor mehr als zwei Jahrhunderten seinen Sohn zum Studium schickte und auf der zentralen Lage der Stadt, die sie vor Jahrhunderten schon zum Sitz dev ״Vier“- Lander-Synode machte. Auf die Frage nach der Lage Spendet für den Kindergarten und Jessode Hatfiora der Adas Jisr08l, Wien, II., Nestroygasse 11 im jüdisch-religiösen Leben in Polen schilderte Rabbi Chapiro die große Krise des Wirtschafts- und Geisteslehcns im Osten. Insbesondere die Zwangssonntagsruhe wirkt sich «ach vielen Richtungen katastrophal aus. J rotzdem herrscht ein starker jüdischer Lebenswille und die Sehnsucht nach jüdischem Wissen ist allenthalben sehr stark. Alle Organisationen sollen i n de r E 1• z i e 1111 n g s f v a g e d e n A n g e I p u 11 k t jüdischer Politik. Rabbiner Chapiro verspricht sich von dem Aguda-Schulwerk in Verbindung mit der neuen auf die Erfordernisse der Gegenwart eingestcllteil Jcschiwah eine Renaissance des jüdischen Geisteslebens im positiv religiösen Sinne. ב ע" ה Tausende und Abertausende von Jünglingen und ihren Lehrern, die sich ganz der תירה ergeben, leiden bitterste Not! 50.000 Dollar wurden im letzten Jahre vom KEREN HATHORA für physischen Schutz und geistige Erziehung jüdischer Kinder verausgabt. Ein Vielfaches ist nötig, um allen Anforderungen gerecht werden zu können. Zwei große Schöpfungen tragen den Namen des KEREN HATHORA: Das Zentralinsfitut ,Beth Jakob* in Krakau und die ,Jeschiwah Chachme Lublin*. Beide harren der Vollendung, um in neuzeitlicher Form auf alter Grundlage das jüdische Kind zu erziehen. Gedenket der תורה! Gedenket am Thoraieste des KEREN HATHORA! Spenden nehmen die Landesverwaltungen des Keren Hathora entgegen. Allgemeine Keren Hathora-Zentrale, Wien II, Leopoldsgasse 26 (Bankkonto Zentral-Europäische Länderbank, Expositur Franz Josefs-Kai, Wien I.) ך■■....■■■■■.,... Was bietet die führende Weltfirma Othmar Schiff, Wien, I., Kärntnerring Nr. 6 Bristo"U-erTel.t,eu)41.3°621 in Damenperttcken 7 I. Modernste und individuelle Ausführung H. Tadellosen, mustergültigen Sitz Hl. Nur erste Qualität in Material und Arbeit zu mäßigen Preisen Die Firma Othmar Schiff legt allergrößten Wert darauf, jede Kunde unter allen Umständen zufriedenzustellen * _Setzen Sie sich_ daher, bevor Sie eine Perücke kaufen in Ihrem ureigensten Interesse mit der Firma Qthmar Schilt in Verbindung!