Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 22 (31.5.1929)
- Date
- 1929-05-31
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Seite 4 JÜDISCHE PRESSE Nr. 22 der erwähnten Industriefinnen verfügen über ein Kapital von mehr als je 20.000 Pfund. 59 Unternehmungen arbeiten mit einem Kapital von über je 3000 Pfund, alle! anderen Industrieunternehmungen mit einem Kapital von weniger als je 3000 Pfund. Synagogenweihe der Negeriuden in New York. (J. T. A.) Bekanntlich existiert in New York eine ׳Kongregation von N e g e r n j ü!d i sehe n G lau'bcns, ׳die sich ..Bnej ׳Brith Abraham“ nennt.!Die Kongregation erwarb vor kurzem im Zentrum des Negerviertels von New York zwei ,Häuser und baute sie in eine Synagoge und eine Schule um.!Der ,Einweihung der Synagoge wohnte ein Neger-Herrscher aus Westafrfka, Prinz Gora Amaa JP1. ׳bei, der ׳über!Millionen Negeruntertanen herrscht. Vor der Feier wurden das iMincha- und das ׳Maari'w^Gobet gemeinsam verrichtet. Es fand dann eine Seelenandacht nach verstorbenen Negenjuden statt, wobei der Rabbiner der Negergemeinde, Rabbi Ford, der selbst!Neger ist, das Kaddisch-Gebet sprach. Fürst Gora Amaa hielt eine Anspräche, in der er die kulturell hochstehenden Mitglieder der Gemeinde anfforderte, in sein!Reich nach Afrika zu kommen, wo sie als Lehrer des Volkes an der!Erlösung Afrikas mitarbeiten sollen. Rabb׳i Ford führte in seiner Rede aus, die schwarzen Juden seien für den Aufbau von Erez Israel und für die Befreiung;Afrikas, יי Die!jüdische Negergemeinde setzt!sich aus •Negern zusammen, die oder deren Eltern erst in Amerika zum Judentum iibergetreteri sind. Wohl gilbt es in Amerika Neger, die behaupten, einem uralten /jüdischen ■Negerstamm anzugehören. Diese Behauptung hält aber der Prüfung nicht stand. _ Amtliche Verlautbarungen der Israelit. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Die Konfirmation der Mädchen in den Gemeindetempeln findet im Jahre 1929 an folgenden Tagen statt: 1. Bezirk: (Stadttempel) I., Seitenstettengasse 4, Sonntag, den 16. Juni, um 10 Uhr vorm. II. Bezirk: (Leopoldstädter Tempel) II., Tempelgasse 5, Sonntag, den 2. Juni, um 9 Uhr vorm. XV. Bezirk: (Fünfhauser Tempel) XV., Turnergasse 22, Sonntag, den 2. Juni, um, halb 11 Uhr vorm. XVI. Bezirk: (Ottakringer Tempel) XVI., Hubergasse 8, Sonntag den 16. Juni, um 9 Uhr vorm. Der Vorstand L der Israel. Kultusgemeinde Wien. \ Kundmachung. f Die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Schüler und Schülerinnen an Volks-, Bürger- und Hauptschulen für das II. Halbjahr des Schuljahres 192829־ finden durch die zuständigen Religionslehrer in den Sammelstationen statt. Die Termine für die Prüfungen können bei den Schulleitungen oder im Schulamte der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags ab 2. Juni' 1929 erfragt werden. Die Prüfungstaxe beträgt S 5 pro Halbjahr und ist im vorhinein an der Kassa der Israelitischen Kultusgeeindme Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, oder bei den Bezirksämtern XV., Turnergasse 22, XVI., Hubergasse 8 und XXL, Holzmeistergasse 12, in der Zeit von 9 bis 12 Uhr vormittags bezw. beim Bezirksamte XVIII., Schopenhauerstraße 39, von 3 bis 5 Uhr nachmittags zu erlegen. Die Quittung ist dem zuständigen Religionslehrer vor der Prüfung zu übergeben. Der schriftliche Bescheid des Stadtbezw. Orts- Schulrates über die bewilligte Dispens vom Besuche des öffentlichen israelitischen Religionsunterrichtes ist dem Prüfer vorzuweisen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Kundmachung. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt hiermit bekannt, daß die Privatistenprüfungen aus israelitischer Religion für Mittelschülerinnen) und Präparandinnen im II. Halbjahre des Schuljahres 1928-29 D i e n s t a g, de n 18. Juni 1 929, von 3 bis 6 Uhr nachmittags I-, Seitenstettengasse 2, II. Stock (Rabbinatskanzlei), durch Herrn Schulrat Prof. Dr. Heinrich Pollak vorgenommen werden. Die Prüfungstaxe beträgt S 5 pro Halbjahr und ist im vorhinein an der Kassa der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4, I. Stock, zwischen 9 und 12 Uhr vormittags zu entrichten. Die Quittung ist dem Examinator vorzulegen. Der Vorstand der Israel. Kultusgemeinde Wien. Gesucht. Ueber Ersuchen des ״Hilfsvereins der Deutschen Juden in Berlin“ und zufolge einer Nachfrage aus Texas wird verlautbart: Ein Herr Hersch Nachtigold, der während des Krieges im Infanterieregiment Nr. 55 der österreichischungarischen Armee, 9. Kompagnie, gedient hat und in Kolomea stationiert war, wird gesucht. Etwaige Nachrichten erbeten an die Amtsdirektion der Israel. Kultusgemeinde Wien, I., Seitenstettengasse 4. Erna We!55 Ignatz Spitzer Wien. II. Gratulation: II., Untere Augartenstrasse Nr. 25, II. Stiege, Tür 33. Eva Mermelstein Max Friedmann Verlobte Im Mai 1929. äiiiiiiiiimmmiiii.. I lloii Donnotiaum Josef Spiel 1 Bratislava Särvär-Szombathely | Verlobte Hauslehrer ׳erteilt önterricht in׳ Tenach und Talmud ׳wie in orofanen Gierenstä׳nden. Geht auch -mi't Kündern, auf Sommerfrische. Ge#. Zuschriften1 ׳un1t:er ״!Bewährte׳ Methode“ an die Wiener Administration dieses!Blattes. I Schahhashaltender Bawnpnieur Itschechoslowakischer Staatsbürger, suchtPosfen. .Ingenieur“ an die Bratislavaer Administration״ I Unter כבד m ה׳ מחונך—מגרונך. וועלכע געט ינרע רעפלעקטירט אויף איינען שטימבעגאבטען חזן בן שלושים, יורע ספר וראוי להיות ש״ץ, בעזיצט קרעפטי־ גען אונד קלאנגפאללען באריט!אךטענא*ר מיט שענער קאלעראטיר מוזיקאליש, קלאסישער מגנן אובד מימיו נתגדל וואורדע על ברבי החונות והנגינה. ווענדעט אייך זאפארט אן די בראטיסל. אדמיב. אונטער "תורה יקיל זמרה“. i BADE- und KURORTE E Marienbad Franzensbad Restaurant ,Goldener Schlüssel‘ Grand Restaurant Fürstenkof \כשרstrengorthodoxeKüche כשר Simon Raab כשר streng orthodoxe Küche כ שר Bad Aussee orth.^-Pension - Restaurant / Altausseerstraße 64 Aeltestes streng^^־Restaurant im Salzkammergut Schöne Zimmer, gute Küche, zivile Preise, reelle Bedienung Vor- und Nachsaison ermäßigte Preise / Eigenes Bethaus piD im Hause. EM. 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Tor, Tel. U85*18-0 ״ KONKURS An der aut. orth. isr. Volksschule mit s 10 מי, Unterrichtssprache in Nltra. ist ab 1. September 1929 eine Lehrerstelle zu besetzen, um welche sich Lehre! ׳die die slow. Sprache vollkommen beherrschen, bewerbe; können. Die Stelle ist mit den Im Gesetz 104/926 bestimm ten iB׳c!z׳ii!Ke!n ■•verblinden. Vorrecht 'genießen diefenisen. die Fähigkeit zum Gesang- und Zeichenunterrichte besitzen, Gesuche sind bis zum 15, Juli d. J. an den Schul• Stuhl der orth. isr. Volksschule in Nitra zu richten. N r t r a, 20. Mai 1929. Simon Feher Adolf Kohn Schriftführer. Schulpräses. Konkurs Eine größere orth. isr. Kultusgemeinde sucht per 1. September 1. J. einen tüchtigen, pädagogisch und fachwissenschaftlich befähigten, streng frommen, 1111■ verheirateten, tschechoslowakischen Staatsbürger als Religionslehrer. Bewerber, welche die deutsche, ungarische und slowenische Sprache vollkommen beherrschen und die Befähigung besitzen, den Religionsunterricht auch in slowenischen und ungarischen Bürgerschulen zu versehen, mögen ihre Gesuche, Zeugnisabschriften und Gehaltsanw Sprüche unter ״Religionslehrer“ an die Bratisl. Adm. d. Bi. bis 15. Juni 1. J. einsenden. Konkurs In der aut. orth. isr. Kultusgemeinde Dunajska Streda ist die Stelle eines שו״ב sofort zu besetzen!. Derselbe muß ein ירא שמים, tüchtiger שוחט und ausgezeichneter בעל חפלה י קורא sein. Monatliches Einkommen tsch. K 3500 und freie Wohnung. Reflektanten mit קבלות von anerkannten orth. Rabbinern, wollen ihre Offerte mit Angabe ihres Alters und Familienstandes ehestens einsenden. Zum Probevortrage werden nur Berufene zugelassen und nur diesen die Spesen vergütet; Dun. Streda, 22. Mai 1929. Der Vorstand. Vornehme orthodoxe Familie in Budapest sucht fiir September streng frommen intellig. 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