Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 20 (17.5.1929)
- Date
- 1929-05-17
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
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Nr. 20 JÜDIS&irPttESSE ד׳ Seftfr 5 I Tsc he ch o81 o wa kei j Vorbereitungen vzur zweiten Kenessijoh-Gedauloh in der Slowakei. Die vor einigen Wochen eingesetzte ׳Bewegung ■zur j Reorganisierung ■der bestehenden Aguda-Ofts- und I Jugendgruppen und zur Schaffung neuer Gruppen ׳in ׳den Gemeinden, wo solche noch nicht bestehen, gelangt jetzt nach den Pessachfeiertagen zur vollen Entfaltung. Die Einberufung der 2. Kenessijoh Gedauloh nach Wien gab der gesamten organisatorischen Tätigkeü neue Impu'se und die Zahl der Juden aus allen Kreisen und Volksschichten, die ihren Teil an den Vorarbeiten herausnehmen wollen, wächst von Tag zu Tag. ׳In den Aguda-Gruppen wird mit Eifer an den Sammlungen für den Kenessijoh- Gedauloh- Fonds gearbei et ■und das Inkasso des ״T r u m a s Chower“ (!Pflichtbeitrages der Mitglieder) ist überall im Gange. Aus ■den Berichten, die bei der Bratislavaer Zentrale eintreffen, ist zu erwarten, daß die slowakische Orthodoxie auf der Kenessijoh Gedauloh gut •vertreten sein wird. Außerdem schließen sich jetzt schon ■in vielen Gemeinden größere Gruppen zusammen, um als Gäste an der ,Kenessijoh teilzunehmen und die Fahrt nach Wien gemeinsam (eventuell mittels Kollektivpässen) zu unternehmen. In der nächsten Zeit werden׳ in zahlreichen Gemeinden größere Versammlungen ׳und Kundgebungen für Agudas Jisroel und die Kenessijoh Gedauloh veranstaltet werden. Im folgenden ■berichten wir über ■die Versamm- Jungen, welche in den ersten beiden Tagen dieser Woche stattfanden. Aguda-Versammlung In Nitra. ■Als ein wichtiges Ereignis im gesamten Agudaleben der ■Slowakei darf die ■imposante Versammlung angesehen werden, die Sonntag, den 2. Ijar in Nitra von der Agudas Jisroel-Orts- und Jugendgruppe veranstaltet wurde. Der geräumige schöne Prunksaa.1 der orthodoxen Gemeinde war dicht gefüllt und konnte die Erschienenen nicht fassen. Man sah es dem vorzüglichen Arrangement .an, daß hier Agudas Jisroel den Sinn für organisatorische Arbeit bereits geweckt hat und daß hier die Begeisterung einer wohldisziplinierten orthodoxen Jugend: das Getriebe des ׳jüdischen Lebens zielstrebig zu gestalten imstande!ist. Der Sammelruf zur zweiten Kenessiioh Gedauloh trug das Seinige dazu ׳bei, die Judenschaft von Nitra erwartungsvoll der Propagandaversammlung entgegenharren zu lassen, ln welcher auch Herr Dr. Pinchas K 0 h •n, Vorsitzender des Aguda-Geschäftsausschusses in Wien, erscheinen und über die ■Aufgaben der Kenessijoh sprechen sollte. Eine große Deputation der Ortsgruppe und Jugendgruppe mit dem Ortsgruppenpräses ׳Herrn Joel Neuwalder an der Spitze begrüßte die auswärtigen Gäste auf das!herzlichste an der Bahnstation und geleitete sie!in die Wohnung des ehrw. Oberrabbiners, wo sich auch die Vertreter der Aguda-Gruppen und der Gemeinde einfanden. Pünktlich zur festgesetzten Stunde betraten Sne. ׳Ehrw. Herr Oberrabbiner Katz und die Gäste den Saal unter lebhaften Jecbi-Rufen der Versammelten. Zunächst richtete Herr Oberrabbiner Katz eine warme Begriißungsansprache an die Erschienenen ■und die Gäste. Wie er seit Anbeginn der Aguda-Bewegnug ■keine Gelegenheit!versäumte, um auf die Pflicht eines jeden orthodoxen Juden zur Mitarbeit in der 'Aguda hinzuweisen und •die!Idee ,der selbständigen Orthodoxie auch in den Fragen der Gesamtheit zu propagieren, so benutzte er 1auch die . Veranlassung, um in wenigen aber eindringlich betonten Worten die Mitglieder seiner* Gemeinde zur Erfüllung ihrer ׳Pflicht dem orthodoxen Klal gegenüber anzuregen. Hierauf hielt Herr Dr. ■Kohn, mit rauschendem Applaus begrüßt, einen tiefdurchdachten, von edlem!Pathos getragenen Vortrag über die Grundgedanken der Aguda und ihre fortschreitende Verwirklichung durch die Organisation, deren Wege und Arbeiten durch die Kenessijoh Gedauloh bestimmt werden. Von tiefer ׳Bewegung erfaßt, schilderte der Redner -die Stimmung, die auf der Seele der leitenden Männer in der Aguda lastete, so oft ihre große Sorge um das Schicksal des orthodoxen Klal in den ■ Herzen der breiten Schichten des Judentums aus Unkenntnis der Gefahren, die das Judentum bedrohen, nicht den erhofften Widerhall und die Tätigkeit der Aguda ־nicht die erforderliche Unterstützung fand. Daß trotzdem manches Wertvolle geleistet werden konnte, ist ein Beweis für die Größe des. Gedankens und für die Heiligkeit der Wahrheiten, denen er dient. Die zweite!Kenessijoh ist berufen, mehr nach ׳innen ■als nach außen ■die Vorbedingungen zu einer gedeihlichen erfolgreichen Arbeit zu schaffen. Ein warmer Appell zur Arbeit bildete den Ausklang der wirkungsvollen Rede. HeTr Oberrabbiner ■K a t z dankte dem Redner für seine Ausführungen. Herr Jacob Joel Braun beschäftigte sich sodann in seiner ■beifällig .aufgenommenen Ansprache mit ■den Problemen des orthodoxen Judentums und der Kenessijoh vom Gesichtspunkte der selbstbewußten und prinzipientreuen orthodoxen Organisation und wandte sich an die Anwesenden mit der Aufforderung, einen entsprechenden Anteil zu den Kesten der Kenessiioh aufzubringen, wenn die sfowäkisehe Orthodoxie eine ihrer würdige Vertretung erhalten wolle. Darauf ergriff Herr S. Schönfeld das Wort, um in wirksamer Weise die Bedeutung der Agudas Jisroel für die Entwicklung der Verhältnisse ■des orthodoxen Judentums in seiner Heimat (Polen) zu schildern. Seine interessanten Berichte wurden mit größter Spannung angehört und der allgemeine Beifall zeigte, daß die Versammlung sich mit dem Schicksal des gesamten Judentums •innig verknüpft fühlte. Nach den begeisterten Schluß- Worten des Herrn Oberrabbiners Katz sang der gutgeschulte Chor der Jugendgruppe das schöne Agudalied ״Hikowzuachim“, das von der Versammlung stehend angehört wurde. Und noch lange nachher, als der ׳Zug die Gäste zur Versammlung nach Topolcany führte, klangen in ihrem Herzen die Töne dieses Liedes fort. Aguda-Versammlung in Topolcany. Auf halb neun Uhr abends war eine Aguda-Ver- Sammlung ■in den Saal des Hotels ״Zur Krone“ in T o polcany angesagt. Wer den Tätigkeitsdrang ׳kennt, der im besonderen die Aguda-Jugend von Topolcany auszeichnet, war von der Liebe und der!Begeisterung nicht überrascht, mit der ׳diese Ankündigung aufgenommen wurde. Man merkt es bald, daß hier die Aguda Bürgerrecht genießt und längst Heimatsboden unter sich hat. Mit der ruhigen Selbstsicherheit des Starken wird hier für all das, was Aguda erstrebt, gearbeitet. Hier braucht nicht viel reorganisiert zu werden,, denn hier gehört seit Jahren ein jeder, der nicht fremden Göttern opfert, der Aguda an und ■bringt den Agudaddealen zumindest das Maß von Verstän&nis entgegen, das die Voraussetzung jedweder Ge- •samitheitsarbe.it ■ist. Der deputative Empfang am ■Bahnhofe zeigte den Gästen von vornherein, daß hier Jung und Alt nur einer leisen Andeutung bedarf, um für die Anliegen der Gesamtheit im Sinne der -Aguda in Aktion zu treten. Nach der kurzen׳!Aufwartung ■beim unpäßlichen Oberrabbiner und der liebenswürdigen Bewirtung ׳im ׳Hause des Herrn Ortsgrupen-Vizepräses David;L ö w b e e r begab man sich zur Versammlung. Der Saal füllte sich immer dichter mit den׳ von den in den Abendstunden stattfindenden zahlreichen Schiurim heimkehrenden Gesinnungsgenossen. An Stelle des abwesenden Ortsgruppenpräses Herrn Josef M. B e r n 1 e 1 d begrüßt Herr Dr. L ö wb per die Erschienenen und •besonders Herrn Dr. Kohn. Dieser entwickelt ׳in hohem Gedankenfiug ■die Gedankenwelt der Aguda und das Verhältnis dieser Ideen!zu Gemeinde und Institutionen im orthodoxen Judentum. Wenn das Ererbte und mühsam ־Errungene im orthodoxen Judentum dauernden Bestand haben soll, muß der Einzelne über den Kreis der eigenen Gemeinde hinaus für die Lebensbedürfnisse der Gesamtheit Interesse besitzen und von Idealen erfüllt sein, •deren Trägerin diese Gesamtheit ist. Agudas Jisroel ist die!Mittlerin dieses gegenseitigen Beeinflussungsprozesses zwischen dem Einzelnen und der Gesamtheit. Die Kenessijoh soll den Weg zeigen und die Menschen mit Mut rüsten, die Hindernisse zu überwinden. Die Versammelten dankten mit rauschendem Beifall für die eindrucksvollen Worte des! Redners. Wie der Einzelne die Pflichten gegen die Gesamtheit praktisch lim Rahmen der Aguda erfüllen sollte, ■davon handelte ■der nächstfolgende Redner, Herr Jacob Joel!B raun aus Bratislava, und erntete reichen Beifall. ׳Herr S c h ö n f e 1 d wies in einer schönen Rede •in jüdischer Sprache die großen organisatorischen Erfolge des orthodoxen Judentums!in den Ländern des Ostens nach und legte ein 'Bild der Situation dar, die Agudas Jisroel in diesen ■Ländern vorfand. Der Vorsitzende ■schloß die Versammlung mit Dankesworten an die Erschienenen und die Gäste. Am nächsten Morgen begann unter Mitwirkung des Herrn Schönfeld die Aktion für den K e n e ss i j oh - G e d a׳u 1 oh-F o n d s •und erzielte schon in den ersten Stunden einen sehr schönen Erfolg. Aguda-Versammlung in Galanta. Montag, de!n 3. 1I'ja!r versammelte! sich׳ trotz des z!ur Neige gehenden Gescbä/ftetages ein großer Teil der beiden Geimeinldien •iim ׳Schüfeaal ■min den! 'Vertreter der Agudas jisroel •über die Vorbereitungen der!!zweiten Kenessijoh Geidauifoih1 zu lauschen. Auch!hier fanden׳ die Gäste •sowohl! ׳von1 den Gemeindeimiteliederin׳!als auch' von dien׳ beiden ehirwürdigein Ofherralbbinern•!freundliche Aufnahme. Ortsgruppenpräses :Herr IsUdbr Su־ß1mamn• riebtefe ׳an /die Erschienenen׳ eine geistreiche und! in!die! Probleme de!r Agudas Jisroel •eindtolngenJde Begfüßungsanspracihe ■und bat Herrn Dr. K o h n, die Versammelten dla׳riiüber ׳zu belehren׳, weiche Lösungen ׳die Aguda speziell für die schweren Fragen der Jugenderziehung sulche. Herr Dr. K 0׳h n entsprach diesen Aufforderung in ׳glänzender Weise un/d׳d׳edkite in ׳liichtvolteru Sätzen die 'Pfade auf, .die dam■ Verantwprtuingsöbe'wußbsei® füfr da® 'Sahiokfcai ׳der .Gesamtheit!zur. Lösung den .großen Probleme dienern. Agudas Jisroel׳ und nur Aguda könne der ׳Jugend den!Halt ׳geben, den sie in unserer 'Zeit suche. Aufgabe dler. Väter und der Mütter sei &9, die Jugend! 4ü'r Agu'dä!zu׳ führen! .׳und ßße mit der Gesamtiheit . urfääbiar «zw verbinden. Seine Au^brulrfeen äi!> gänzte Herr Braun mit anschaulichen .Beispielen aus dem Die *chomten Bubikopf-Perücken!raufen Sie Damenfrislersalon ״Favorit״ Bratislava Sucht Myto 16 Fertige Perücken Jeder Art |n großer Amwahl steil am Lager. Leben! der orthodoxen׳ Gegenwart! und m'it einem zündenden! Appell׳ zur tatkräftigen TeiülnaHroe an Iden organisatoriseihen und finanzHeH-em׳ Varahbelte-n ׳zuim Gelingen der zweiten׳ Kenessfijoh Gediautohi Herr ■ Sußmann׳ dankte deh Rednern! ■namens aller Erschienenen!und versicherte,!daß die Bestrebungen (der Agud:a ln Galanta stets auf fruchtbaren!Boden! :fallen werden. Aguda-Versammlung ln Presov. Aus 1P r eis o v 'berichtet man uns: Seit idem Pessadi- •feste ׳hatten! wir hier a!m 12. Mai ׳die •zweite vorzüglich• gelungene Agtu'd!a־Veranstaltomg. Diesmal war es ׳die General- Versammlung der ׳Ortsgruppe^!Sie zeichnete ׳siich •in erster ReiJhe dadurch!aus, daß!wir ׳aus diesem •Anlässe wieder einmal das Vergnügen hatten, den alten, längstbewährten Vorkämpfer ׳der Aguda!Herrn Ob e-'r r׳albbd׳(n er Spitzer aus Kirchdorf in unserer Mitte zu begrüßen, aber auch dadurch; daß dies ■ti-er ׳erste Anlaß war, der ׳sich unserem 1aMve!rehr.ten ■neuen!Herrn 01b e׳r r׳abbin e r Lau! 'bot,!in׳ einer Aguda-Vc r $a!mrffk1׳n®!zu erscheinen1 und sich begeistert un/d begeisternd tziur Aguld'as Jisroel ׳zu be- ■kennen. Dem entsprach! auch1 der Erfolg. Dieser!wäre .sicherlich ■noch 'weit ■größer ׳gewesen, wenn wir ■׳die! An!- Wesenheit des iilustren Gastes hätten rechtzeitig mit Gewiißheit bekannt geben können).!Um 'halb 5 Uhr inachlmüttags erschien) Herr Oberrabbiner Spitzer in, 'Begledtuinig unseres Herrn ׳Oberraibbiners Lau im neuen *VereinsHotk-aIe ■im! Restau raut 'Schreiber, ivon den /Anweisehden! freuu׳diiichst begrüßt. Zunächst entbot ■Herr Samuel. R e i« e r d^n! zaMreich erschienenen׳ Gästen sowie!dem׳ :vornehlmsten׳ Agu!- disten! ■der•!Gemeinde, dem פרא דאו/רא!Herrn! Oberraibbiner •L־au> anläßlich׳ seines erstmaligen) öffentllchien Auftreten» in einer ■hiesigen׳ A׳gud1a-Ve,rsa׳imhluhg ■den hertz-!liehen WiiMkommgruß der Orts- •umldl Jiugendgrüppe und! bat;ihn, den׳ Kirchdörfer Raw als ׳41 נמל לפלינהn/d Mitbegründen der hiesigen׳ Ortsgruppe, der de auch ׳aulf dier ersten! Keniessdo ■Gefd/aulo ׳vertrat, zu! begrüßen. 'Herr 0 b e rt!a b׳b i ׳ne r L •a ■u! kam׳ diesem!Wunsche in;besonders, •henzbcher •Weise nach iübd־ s&tizte׳ sodann die Ziele der Agiudlas ,Jisroe'l und! Öler■ Kenessto Gefdaulo ׳ln IMarer׳ Dacrjsteüliunsg auseinander.!Er ׳S׳id1t in *kür gegenwärtigen organiisatorischen Tätigkeit!der Aguda ׳im!Grunde nur die ׳Fortsetzung ,jene!!• Arbeit, die im Jahre!1868 von׳ feilen!גדולי 1 המדינל ,znm WoiMe des ■ihor'atreuen בלל י^ראל edfflgeJeitet!wurde. Diese Aguda-Tätigkeit erscheint jetzt um so not- .wendiger,!als seit׳!jener Zeit wieder ■zuviele mntjüdlsdhle Eilömente in die OfrthoMbxie׳ Eingang gefunden halben׳. In!längerer Rede befaßte6 ׳a׳ch ׳sddiann Se׳. 'Ehnwi Herr 1Ob eirrabibiner Sipitizer■ mit Wesen •unldl Grund ans übauung der lAgudfa un!d ׳pl^dfi'ert'e!mit!besonderer Wärme für die Errichtung vorn 'Schellen zur orthodoxen! Eiiziehu'hg der Töchter nach ׳der: Art der iBeth-JufcdtHSclhUlm in Poflen. Der Vortrag löste begeisterten BeifaM aus. Herr ■S amu eil R ein e r ׳widmete hierauf Idlem L Präses und nachmaligen Ehrenpreises d'er Ortsgruppe 'R'.!Bldezer Fonf'eder ז״צל warme Warte des Gedenkens nnld wün'S'chte namens!der ׳Ortsgruppe Idlem schlwerkranken! Ge- ׳sinnufngsgenosseni Artur Le׳fko!vitS, Viizepräses der Jugeridgruppe■, iZuim 1. Punkte der Tagesordnung ״'Revision׳ der Statuten“, ׳erklärte der; Vorsitzende, daß diese nur ׳deshalb notwendig wurde, iwel!die seit!Gründung der Ortsgruppe a;iis unalbweislbar ׳erkannte Tätigkeit führ die Töchtererziehung auch׳ an Iden ,׳Statuten ■Raum! finden ׳müsse. D'ie beantragten ׳Mbdifi'kia־tionen ׳zu: ld׳e׳n )Statuten! wurden auch einstimmig angenommen. Die hierauf voiigemamimene ׳Neuwahl der Leitung ergab folgendes•!Resultat: Samuel! (Reiner (tPrä׳s׳e<s׳), Juda R o s e n f e 1 d! (Vizepräses), :S'iimon Müll e r ,(Kassier), Heinrich׳ F i s c h e,׳r (Kontroäile), David■ ■Müller (»Schriftführe,r), Namdor ׳Heriz ׳(!Quästok), Sa׳k>m011 Reini'tz (P.rälsteis!der Jugenkügnuppe), Sa!mue3! Leuchter, 3mm Lenz» Juflius Eisenstädtea־, Adblf »Frählkd!, Mör Panier, Salamon Ziipsar, Mar Stapnitzjky, Salomon Driedmann, Mor Gerstl, Wilhelm Schloß,!Ignatz Farlkias, (Ries Neumann׳, Ignaz Bnnazeill, David AckermfaUni' und!!Philipp Sauber (Repräsentanz). Ueber •Antrag ׳des: Herrn :H. 'Fischer wurde Se. Eiirw. Herr 0b eirir ab'b i •n e,r L au einistimmitg ■zurrii Elhrenpräses gewählt. Damit schloß 'der 'Vorsitzende!die Versammlung, die einen! Fortschritt der Algudu bei uns! bedeutet. Sljum-Feier in Nove Zamky. Wie aus 'N avre Zaim'ky berichtet wird!, hat dort die Schaß-Chewra!am vergangenen Sonntag ׳eine ׳schöne Sijum-Feler yerbustaitet. Da marr ׳diesesmaU ein! schweres Traktat — Mässebheth Jewomös— beenldigt hat,!war der Sfijuim großizügiger ׳als 'sonst. Ndbist 'd'en Mitgliedern •war der Gemeinde-, 'Ohewra-ÜCiadilschjaunkJ T׳a'lim'ud-Thara- Vorstand ׳vol'hzähli-g erschienen; auch ־viele sonstige GepieUidtemillgill'ede'r wuren anwesend Bei der!Mahlzeit hielt Se. *Ehrw. CHe!rr Oberrabibiher Josef T'ige nrn ä n׳n. deir das ganze Jahr hindurch die. Vorträge hält, eine inhaltsreiche, tiefsinnige Rede, in weäciheir er das •Bude von׳ ,.Jewamos“