Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 19 (10.5.1929)
- Date
- 1929-05-10
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. 19 JÜDISCHE PRESSE Seite 5 schildert. Auf Antrag, des, Herrn Dr. Pollak wurden seine . Verdienste für die Schule sowie der, bank'; der .General- Versattittilung an ihn protokollarisch verewigt. Eingangs! der Generalversammlung erstattete Herr Generalsekretär Rabb. Dr: joel ׳Pollak einen mit großem Beifall aufgenommenen instruktiven Geschäfts- und Kassabericht, aus ' dem zu ersehen war, daß der Schulverein nahezu S 100.000 jährlich aufwendet, um diese einzige jüdische Volks- und Hauptschule für Knaben und Mädchen in Wien aufrecht zu erhalten. In wärmen Worten gedachte der Referent der Leistung der Wiener IsraeUtiScheil Kultusgemeinde, die ein Viertel dieses großen Budgets in Form einen Subvention beisteuert* der Adas Jisfoei (Schiffschul) und anderer Körperschaften, die zur Erhaltung der Schule beitragen. Die Generalversammlung war vom Obmann des Schulvereines, Herrn Siegmund B o n d i geleitet, der mit einem herzlichen Dank an die Vertreter der Kultusgemeinde Und der Schiffschul wie der übrigen durch Delegierte vertretenen. Vereine die denkwürdige General- Versammlung schloß. Generalversammlung. Die Chewra Kadischa Währing hielt am 28. Aprjl unter sehr lebhafter Beteiligung ihre 49. Generalversammlung ab. Obmann Josef Nossig begrüßte die Erschienenen, insbesondere die Delegierten des Währinger Frauenvereines, Frau Präsidentin Adele Schlesinger mit den beiden Vizepräsidentinnen, Frau Regine Kohn und Frau Medizinalrat Dr. Ignaz Winter sowie den Delegierten der Döblinger Chewra Kadischa, Herrn, Direktor Josef Brüll, und gedachte in herzlichen Worten der im abgelaufenen Vereinsjahre gestorbenen Mitglieder. Der vom Schriftführer Jacques Katz erstattete Rechenschaftsbericht fand ebenso wie der vom Kassier Leopold Subak vorgetragene Kassenbericht ungeteilten Beifall, zumal gerade aus dem letzteren die segensreiche Tätigkeit dieses Vereines klar ersichtlich ist. Se. Ehrwitrden, Rabbiner Dr. David Feuchtwang, der zu den Ehrenmitgliedern der Währinger Chewra Kadischa zählt, erfreute die Anwesenden mit einer längeren Ansprache, in welcher er die verdienstvolle Tätigkeit des Vereinsvorstandes besonders hervorhob. Seine Ausführungen wurden mit dem gewohnten großen Beifall äufgenommen. Bei den vorgenommenen Wahlen in den Vorstand, wurden die turnusmäßig ausgeschiedenen Herren Friedrich Gliickstnannj, Gustav Heß, Bernhard Kikenis, Gustav Rosenberg und Israel Rosenberg wiedergewählt,• die Herren Abraham Katz und Josef. Klein wurden mit einer dreijährigen FunktionS-׳ dauer neugewählt. Zu Revisoren wurden die Herren Signtuiid Salzer und Jakob Schwarz neuerlich bestimmt. Pessach im Rothschild-Spital. Sehr geehrte Redaktion! Als ständiger Leser Ihrer werten Zeitung bitte ich Sie um die freundliche Veröffentlichung nachstehender Zeilen: Ich habe die Pessachhalbfeiertage benützt, um einige meiner Bekannten, die im Rothschild-Spital krank liegen, zu besuchen. Schon beim Eingang fiel mir die wachsame Sorgfalt auf, mit der aut das Kaschruth des Spitals geachtet wird. Der Maschgiach der Anstalt ‘ hat alle Besucher, die Geschenke für die Kranken brachten, gründlich untersucht, ob sie nicht etwas den streng ritueilen Vorschriften des Festes Widersprechendes mit sich bringen. Von den Kranken selbst habe ich gehört, mit welcher Liebe and Aufmerksamkeit die Sederabendc in, dem Spital veranstaltet wurden., Sie empfanden alle als eine große Wohltat, die Weihe des Festes auch im Krankenhause nicht missen zu müssen. Ich erachte es für meine Pflicht, sowohl Herrn Bornstein, der mit ebensoviel Strenge und Energie wie mit liebenswürdiger Aufmerksamkeit seines Maschgiachdienstes waltet, wie der S p i t a 1 s k o m m i s s i o n der Kultusgemeinde, auf diesem Wege den herzlichen Dank der Kranken wie ihrer Angehörigen zum Ausdruck zu bringen. J. P. St. Pölten. Der!Herr ßu1ndes1mi׳uls.ter ׳für Unterricht 1hat ,mit ,Erlaß ׳vom 15. Aprlll Herrn Obe׳r,rafcib1iner Doktor Schächter ״in Würdigung sciuer hervorragenden׳ Verid-ienste ׳als Lehrer ׳und Erzieher“ den Ti teil״ ׳Professor“ ׳v!eri eben׳. Generalversammlung der Z. A. j. Oradea. Sonntag den 21. ׳April fand im großen Saa’l ■d!er .׳Z. A. .1. die 'Geaera-!׳ ׳ver.Sammlung der Z. A. J. statt. Der Präsident M. ׳Goldring!beigrüßte die!zahlreich erschien eaeii Mitglieder ׳und erstattete in einem ■geistvcfl gehaltenen ׳Referat ׳Bericht über die ' bisherige Tätigkeit der J׳!tgendg,r!np1pe. Die danach ivorgeiiictmime'11'e׳ Neuwahl exgalb folgendes •Resultat: Präsidium: Julius Pollak, Joel Askenasi, Leopold Farkas. Gaboim■: SteinÜekl iMozcs, ׳Gofdoiog Izsak. Kassier: Lajos Uilmann. Kontrollor: N. Gottlieb. ,Im Namen :des Präsidiums dankte Julius Pollak in warmen Worten den ■Mitglieder für ׳das Vertrauen, forderte ׳sie auf, ׳sich zahlreich rzutr ■aktivem!Mitarbeit 1it1 den Sektionen ׳zu! imalden, int ■denen ׳jedes ׳Mitglied Gelegenheit findet, sich: nach iNeigitng mntl!Befähigung ■zu '■betätigetu Der Liechtensteinsche Landtag lehnt den Antischächtantrag ab. — Ein Volksentscheid. (J. T. A.) Der ■Liechtciisteinsche ׳Landtag hat den Antrag, das Schächten nach jüdischem ■Ritus zu verbieten, mit 11 gegen 4 Stimmen abgefeimt. Die ■Frage unterliegt :nunmehr verfassuugsgemäß der Entscheidung durch eine Volksabstimmung. Die Frage des Schneidens in Liechtenstein hat bekanntlich große Bedeutung fiir die Schweizer ijudenbeit, deren Koscherfleischbedarf aufs ■Liechtenstein gedeckt werden soll. _. Amtliche Verlautbarung der israelit. Kultusgemeinde Wien. Zahl 2607 ex 1929. Wie!1, 30. April 1929. Kundmachung. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde hat in Gemäßheit ■der §§ 91 ׳und 16 des Kultusgemeindestatuts die Voranschläge der Einnahmen und Ausgaben der Kultusgemeinde, sowie sämtlicher unter der Verwaltung der Kultusgemeinde stehenden Fonds und Anstalten für das Verwaltungsjahr 1929 in allen Einnahmen- und Ausgaben- Posten geprüft und festgestellt. Gemäß § 91 des Statuts liegt dieser V#ranschlag dmch 14 läge, vom Tage der Kundmachung gerechnet, zur Einsicht nah me der Gemeiudemitgiieder in der Amtsdirektion, L, Seitenstettengasse 4, III. Stock, auf. Die Gemeiudemitglieder sind berechtigt, innerhalb dieser Frist Erinnerungen bezüglich des Voranschlages bei ■dem Kultusvorstande schriftlich zu überreichen, welcher dieselben in Erwägung zu ziehen hat. Diese Kundmachung wurde unter einem im ämtliehen Teile der ״Wiener Zeitung“ verlautbart. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wiien. Erhöhte Festesfreude in New York* (J. T. A.)!Auch iti -diesem ]ähr war!in ׳N6W York, wie ■in den anderen Zentren ■der Vereinigten Staaten, in ■der Beobachtung des Pessachfestes gegenüber früher, ein starker Fortschritt zu verzeichnen. Die Synagogen waren überfüllt, in ■den Familien und Klubs wurde der Seder nach Vorschrift geübt. ■Die jüdischen Sozialisten feierten das Pessachfest mit. Die von kommunistischen Gruppen veranstalteten Atitipessachkundgebungen waren nur spärlich besucht. Laut ■Marktbericht waren zum Pes!s׳achfest 200 Waggoniadnngen Lebendgeflügel in New York ab- ■gesetzt worden. Auf!Intervention von!Hiais ׳hat sich das Einwanderangsamt!bereit erklärt, •während •der Pessachtage die Ausweisung ■jüdischer ‘Einwanderer nicht zu vollziehen. Die vor einigen Jahren aufgekommene Uebu-ng, öffentliche Sedcrfeste zu veranstalten, findet immer mehr Verbreitung. Viele jüdische ■Kongregationen veranstalteten Sederfestc ■in den!Hotels und in Gemeindezentren. Die große Antipessach-Kampagne in Rußland. (J. T. A.) 411 diesem Jahre ist die kommunistische Antipessach-Kampagne in Rußland straff organisatorisch durchgefiihrt worden. ‘In zahlreichen Städten Rußlands und der 'Ukraine fanden am ersten und am zweiten Sederabend Umzüge jüdischer ׳Kommunisten statt, ln Kiew ׳sollen!sich laut Meldung der jiddisch-kommunistischen Presse an einer solchen Demonstration einige tausend jüdische Arbeiter und Jugendliche beteiligt ■haben.!In Tultschin nahmen ■1500 Araber an dem Antisederumzug teil.!Impo'sant sollen auch ■die Umzüge in Charkow und in Schepetowke gewesen sein. In Moskau fanden öffentliche Umzüge nicht statt, ,hier veranstaltete man in verschiedenen Klubs einen sogenannten ״proletarischen Seder“ mit Propagandareden und Kunstdarhietungen. ■Die Zeitung ״Emes“ ermahnte •die ■jüdischen Arbeiter, an den Pessachtagen zur Arbeitsstätte zu kommen; wer fern ■bleibt, stemple sich selbst zu einem ■Klassenfeind.!Ungeachtet dieser starken ■Kampagne wurde in den jüdischen Familien das Pessachfest traditionell ׳beobachtet, die Synagogen waren von Andächtigen ■überfüllt. Die Moskauer ׳jüdische Gemeinde verteilte große Quantitäten Mazzoth und zahlreiche Geldunterstützungen, ohne daß die Sowjetorgane diese Aktion ■irgendwie ■störten. glllllllllllllllllllllilillllllllllllllllllllllllllllUlllllltlllllllHIIIg I Von Kind auf 1 5 Eritinern Sie,sich Ihrer Jugend? Jener £ £ schönen Zeit, die nie wiederkehrt? £ 3־ Damals gab es schon: für £ 1 Pesach aecht Franck. § £ Ihre Mutter verwendete ihn regel- £ E mäßig. Vieles hat sich im Laufe E jjjj der Jahre geändert. Das Antlitz £ S der Welt ist ein anderes geworden. £ | Aecht Franck verläßlich E koscher, der Sie von Kind auf £ E begleitete, ist geblieben wie damals. E £ Gibt es einen besseren Beweis E E seiner Güte? E E Generationen kommen und gehen, £ Aecht Fravuk I verläßlich koscher | Kaffeewürze i bleibt bestehen!?Illlllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllllln!In Kremeut'schug haben die Frauen •der jüdischen Arbeiter zum Protest gegen ■die Einstellung ■des Verkaufs von Koscherfleisch ■in den Läden ■der Konsümgenossen-!schaft den Hausfrauenstreik ■proklamiert. Sie erklärten, für ihre!Männer ■nicht ■mehr Mittagessen zubereiten zu wollen, wenn ■nicht •bald mit ■dem Verkauf von Koscherfleisch wiederbegonnen wird. Ein schriftliches Ultimatum ■mit dieser ׳Forderung' wurde von mehr als hundert Arbeiterfrauen unterzeichnet. ---—-g I Tschechoslowakei i SHHBfflBOBHBBHHBBEHBBJHlüJkHöBaHHBKHieiKHBBH■ Das neueste Programm der ״Jüdischen Partei“. Man spricht in den Zeitungen wieder von neuen Parlamentswahlen. Es >is!t nicht ausgeschlossen, daß die politischen Propheten ■diesmal recht behalten und im Herbst oder etwas später abermals Wahlen stattfmden. Wie ■das schon ׳so zu sein pflegt, erscheint ■in Erwartung solcher Möglichkeiten die famose politische Wahlpartei der Zionisten, die sogen. ״Jüdische Partei“, pünktlich auf ■dem ׳Plan und ■bringt — ebenfalls wie dies■ schon immer zu sein pflogt — als reife Frucht ■ihrer anstrengenden und segensreichen Tätigkeit ■zum Heile ■und zum Wohle der jüdischen Wähler •in der Slowakei ■und Podkarpatskarus ein unerwartetes Glück, nämlich ein — neues׳ Parteip r og r a mim! Dieses allerneueste Programm ■der ״Jüdischen ׳Partei“!wurde von einer eigens;hiezu entsandten Kommission, bestehend aus den Herren Dr. Leo Sipos, Doktor Beruh. ׳Fürst, H.!Bleiweiß, Oskar' 'Kaminetsky und Doktor S'iigm. Fölides׳ ausgearbeitet und soll auf einem a־m 19. Mai abznhaltenden ״Delegiertentag“ zum ,bindenden Beschluß erhöben wenden ׳(bis es nicht vor den ■nächsten Wahlen abermals von einem noch neueren ■Parteiprogramm abgelöst wird!!). Wir ■sind in ■der Lage, diese Glanzleistung jüdischnationaler Parteipolitik heute schon der jüdischen Oeffentl'icbkeit preiszugeben. E׳s .lautet wortwörtlich: 1״. Die jüdische Partei vertritt die politischen .1!1 tcressen der Juden in ׳der Slowakei und Karpathorußlaiiid, und zwar ׳sowohl■ Jener, welche a u f j ii d!i s׳ c h -11 a t i o 11 a 1 e m Standpunkte stehe n, ׳w .i e a 11 c h Jener, w e 1 che sich diese s P r!i •nz־i p n 1 c 11 .t ׳z u eigen ׳mache n. Ihre Exponenten sind die ׳Parteileitung und ׳die von ׳der Partei in die politischen und autonomen ׳Körperschaften entsendeten Mandatare. 2. Die jüdische Partei steht nicht nur auf ■dem!Boden aller, der jüdischen Bevölkerung in ׳den Gesetzen der Tschechoslowakischen Republik gewährleisteten Rechte, sie fordert vielmehr, daß •die in der Gesetzgebung gesicherte ׳Gleichberechtigung in!jedem Zweige des praktischen Lebens in ׳sozialer, kultureller, religiöser, politischer und wirtschaftlicher Beziehung auch ׳faktisch und ■konsequent ׳durchgefiihrt werde. 3. Die jüdische -Patrei ist bestrebt, an der Aufbaunribeit des tschechoslowakischen Staates aktiv.!teilzu- ■nehmen und ,in Gesetzgebung und Verwaltung nach Maßgäbe ׳ihrer Kräfte positiv rnltzuarbelten und erwartet, •daß dieses׳ ihr Bestreben auch auf parlamentarischem Boden ■in einer :ihrer zahlenmäßigen Stärke entsprechenden Weise tatsächlich ermöglicht werden wird. 4. Die jüdische Partei wird in Angelegenheiten, welche ■die Juden des ganzen tschechoslowakischen Staates berühren, mit den j ii d i s c h e n P a r t e i e n ■der historischen Länder z u ■s a m •m e nw i r k e n.“ Aus der Aguda-Jugendgruppe in Bratislava. Die ijüngstverflössenen Wochen, standen im ■Zeichen des Jesohiwobocburs. Kaum!hatten an ■den ,diversen Jescbi'wos die ׳Semesterprüfungen stattgefunden, als auch schon der IMahnnif ■der Aguda unsere Bachurim ■erreichte, die jlntersemesterwochen“ ja ■nicht Ohne intensivem und öffentlichem;Limitd!Hatora verstreichen zu lassen. Die!bereits in Preßburg sich ■befindlichen iBachnrim ■veranstalteten sogleich nach Purim einen Gmorosdhins. an dem sich fast sämtliche Bachurim ׳beteiligten.!Diesmal wurde חגיגה durchgenommen und diese ׳willkommene Gelegenheit gab •umsereil Freunden von der Jeschiwo die Möglichkeit, in dem edlen Wettbewerb von □סלסול התלמירי ,ihre Kräfte ■in der!Kunst des Vortrages und in der Lernfertigkeit zu messen.!Den!Höhepunkt der Veranstaltungen ׳bildeten zweifelsohne die סוגיא " Vorträge!des Präses der Jugendgruppe!Herrn!A. J. Weiß, die sich einer 'Hörerzahl ,von vierzig Teilnehmern erfreuten׳ Tatsächlich!vermochten auch die meisten den tiefen Gedankengängen der Gharifusdroschot des אדמי״ר הגאון. נ״י am Sabbat 'Hagodol i׳m Bess ,Haknesses und au dem ersten und ■siebenten Jomlbow- Unsere ,wackeren und in (jeder ,Hinsicht mustergültigen Bachurim verdienten es ■sich sehr wohl, daß ■ihnen ein jraaMBHHMMflMflnBMnMMMHHraBMMn■* freudiges Beisammensein zum Zeichen der seitens Agttdas tage •in ׳der Schfurstobe mit großem ׳Verständnis zu ,folgen: Jisroel ■ihnen entgegengebrachten ׳Liebe und Sorgfalt veranstaltet •werde. Am!Sabbat אחרי •vereinte ein ■überaus stimmungsvolles und als •durchschlagender!Erfolg zu wertendes סעידה שלישית Zirka 70 Bachurim בליעה״ר in dem Saale der Aguda, Habochur K o p pel K oh n נ״י hielt den הדרן und knüpfte •daran einige ■wohlgefällig aufgenoinmene Diure Tora. Präses ,Herr A. J. Weiß widmete den Anwesenden ■: warme Worte •der!Begrüßung ■und insbesondere dem exsc'hienenen illustren Gaste!Herrn Samuel Schreiber. In einem fast ouistündigeii, ׳von׳ :inniger Bewegtheit überströmenden und überaus temperamentvolle Vortrag Beleuchtete!Redner an 'Hand!von .Quellen die ,Verantwortlichkeif und Bedeutung ׳des Jeschnvabachurs als Träger ■der Thorazukun'ft und :seine Stellung innerhalb der Aguda. Die herzergreifende Rede machte ungemeinen!Eindruck, ׳der sich gleich ׳in greifbaren Resultaten äuswiir'kte.!Mit wahrer virtuoser!Meisterschaft behandelte der darauf ■das 'Wort ergreifende!Gast Herr S am u c 1 6 c h r e i'b e r die שבת הג׳ Su׳g׳jo תמץ נוקשה aus der er sein aus analysierender Gründlichkeit ■und kombinatorischer!Produktivität gelboreu.es חד1ש dein gespannten Interesse der Zuhörer .vortrug, Habuc'hor •M.!Nasch נ״י überraschte die ganze Gesellschaft mit'■seinem klaren und gediegenen 1 תD ח ר י. aus der Sugjo חיטי קורזניתא die ■zum ׳siebenten Pessachtage gelernt ■wurde. שירות und תשבחות •von allen ■gesungen, gaben •der Feier .ihren freudigen!Charakter; ■der Ibis■ zur Abendstunde anhielt. Den agilen Arrangeuren Aron Koß, A. ßose n z welg. ■E. ,Wa 1 dm am11׳. D. 1M. W e׳i 13 und A.!G'lucik sei an dieser ■Stelle herzlich gedankt. Nicht unerwähnt sollen ■die lnach-Vorträge des Herrn Gerson König ׳in der ß-Gruppe während •der Ferien bleiben.!Der talentvolle Vortragende ■fand ein sehr dankbares Auditorium fiir ■seine mit gutem׳ geschichtlichen Sinn und pädagogischer!Begabung gehaltenen ״Vor- 1 esu iigen“. Gastvortrag in Senec. Am siebenten Peissachtage hielt der in Senec zu Gaste weilende ■Herr Adolf ׳W-eisz aus 'Bratislava auf ,׳Einladung des Schomre-Thora- Jugcndvereins einen glänzenden Vortrag im großen Beshamiidrasah. 'In ®einem an geistreiche!Diwre-Thora ,an,knüpfenden Vortrag wandte sich ׳der Redner linsbesondere an die Jugend und ermahnte sie, •dem!Ernste der ■Zeit entsprechend, ■den ׳Idealen des Thora-Judentums ,die Treue zu bewahren und die Gebote des Judentums im :praktischen Leben zu!hüten. Dem Vortrag wohnte die■ ganze Gemeinde a!1 und die ■gesamte Zuhörerschaft zollte ■dem Redner lebhaften Beifall. Verlobungen111! .׳ Bratislava verlobte sich am zweiten Tage Cholhamved Herr Wolf Welsz mit Fräulein Jolan. Bresnitz, Tochter ■des verewigten Oberrabbinens זצ״ל von S,e 11 e c . An ■der Verlobungsfeier ■nahmen ■die Herren Oberrabbiner Schreiber (Bratislava), Oberrabbiner Tiger mann;(׳Nove ■Zamky), lOberrabbiner Bresnitz (Senec), Rabbiner D. Wes- ׳sely, Rabbiner S. Hi r schier, Rabbiner S. Unsdorfer, ■die Verwandten ■und ein enger Kreis von ׳Freun- ■den der beiden Familien teil- ,Der Bruder der Braut, Herr Oberrabbiner .Emanuel ׳B r e s n i t z, ■der Bräutigam ,und Herr Rabbiner Unsdorf er .hielten eindrucksvolle Reden und gaben ihrer Freude darüber Ausdruck, daß es der!Mutter •des Bräutigams gegönnt ist, ■an einem Tage das Verlobungsfest zweier ihrer Söhne zu begehen. Denn am Abend׳ zuvor hatte sich Herr Simon Weisz mit Fräulein Katica Löwy, Tochter des verewigten Oberrabbiners זצ״ל von L e v 0 c a verlobt, wobei Herr Rabbiner W e s׳s e 1 y ■die ■Festteilnehmer mit herrlichen Diwre-Thora erfreute. In Nitra fand am 3, d. M. irn!Hause des Herrn Juda!Holländer die Verlobung seiner Tochter Helen ׳mjit!Herrn Jenö L e)f k 0 vii t s aus!N.-Bo j n a in An- Wesenheit zahlreicher Gäste, Verwandten und Freunde statt. Die!Herren Rabbiner Vorhand, Rabbiner Gold- ׳s t •e i n ׳und Ign. L e f k 0 v ■i t s, Bruder des Bräutigams, hielten sehr beifällig aufgenommene Reden.