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Jüdische Presse · 1929-04-05 · 14 (5.4.1929) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
14 (5.4.1929)
Date
1929-04-05
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 6 JÜDISCHE PIUSSSE Nr. 14 WIEN, I., Seltnnstetteng. 2 Tel. U-28-1-28 XI., Zenit alf riedhof, neben d. 1. Tor, Tel« U-18-0-85 Semesterprüfungen in Bratislava. In den letzten Tagen fanden in Preßburg in allen Tlioraanstalten die üblichen Jeman-Priifungen statt. In der Jessodö H a t h o r a, in der J e s c 11 i w o K e t a n o und ebenso das unter Leitung des Herrn Samuel Schreiber stehen׳ den Nebenschiur an der großen Jeschiwo, wiesen auch diesmal recht bemerkenswerte schöne Erfolge auf, die deutlich beweisen, daß am Unterbau des Thorastudiu!ms> in unserer Stadt mit Erlist und Eifer gearbeitet wird. So ergab sich denn auch das gute (Resultat, welches das ״große Verhörten“ im Hauptschiur am 12. Adar auf wies;,• als natürliche Folge der vorangegangenen Prüfungen. Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Schreiber, nahm das Verhören in Gegenwart des Rabbinates, der Dozenten!, einer Abordnung des Gemeindevorstandes, der Gaboim und zahlreicher Bene Thora vor. Die Bachurim bewiesen zum größten Teil profundes Wissen und eine Liebe zur Thora, die wahrlich von der Allgemeinheit besser ge- Würdigt werden müßte. Die älteren Schüler sind imallgemeinen jetzt schon Talmide Chachomim und die jüngeren sind ernstlich bestrebt, solche zu werden. Diese thorabeflissene Jugend wendet ihr Interesse dem ״Lernen“׳ 'im alten wahren Sinnie zu und verdient es, von der jüdisehen gesetzestreuen Gesamtheit mit der größten Wert,- Schätzung beachtet zu werden. Das ״große Verhören׳״ tan der Preßburger Jeschiwa erbrachte aufs neue den Beweis, daß unsere Jugend auch heute von der ehe- ■maligen idealen Opferbereitschaft für die geistigen Güter des Judentums erfüllt ist. Wollen wir diese heilige Glutj in den jungen Seelen erhalten, so müssen w i r den Fragen •der Jugend, unserer Jugend, die ernsteste Aufmerksamkeit schenken. Nichts ist verloren, wenn diese Jugend •unser bleibt, und alles ist dahin, wenin sie — choliloh — unsere Reihen verläßt. Chewra-Süde in Dunajskamoc. Am Erew Rosch Cbodesch Adar 11׳ war für die vereinigten Gemeinden D ai n a m 0 c - R a d v a n y ein denikwürdiger Tag. Anlaß־ lieh des um •das erweiterte Beth Hachajim ■mit großen Kosten errichteten schönen Gitters hielt Se. Ehrw. Herr Oberrahlbiner Israel Reich aus Bätorkesy eine sehr schöne, zu Herzen gehende Deroschoh, in welcher •er zum Schlüsse die Verdienste des Chewravorstehers Herrn David Weisz und der übrigen Mitglieder hervorhob. Nachher sprach Se; Ehrwürden bei •dem Grabstein des vor Jahresfrist verschiedenen (R. Mordchaj Berger und würdigte in sehr bewegten Worten die Vorzüge dieses Zadik und Talmid Chochom ׳und hob hervor, daß die Zeugen seiner Frömmigkeit die ihinterbliebenen Kinder — die alle Jire Schomajim — sind. Nachher begaben sich die Versammelten in das Haus des 1Herrn,David Weisz. wo •die Chewra- Festmahlzeit stattfand. Hier wurden die Herren durch den reichlich •gedeckten ׳und .gezierten Tisch sehr angenehm überrascht. Zuerst hielt Se. Ehrw..wieder eine sehr inhaltsvolle, in .populärem Tone gehaltene Diwre Thora und Mussar enthaltende Rede. Im weiteren Verlaufe der Süde sprach dann Herr L. ׳M e z e i gediegene Diwre Thora, so auch der als Gast anwesende •Herr M. E. Grünlberger aus Marcelhaza, welche allgemeinen Beifall fanden. Dem allgemeinen Wunsch der Versammlung folgend ergriff auch Herr Ing. Jizchok Reich das Wort, dessen an die Jugend gerichteten Worte mit gespanntester Aufmerksamkeit angehört wurden. Den gesanglichen Teil des 1Festessens besorgten die Herren Josef W e i s z und Pinkas Berger. Herr Dr. Gl ück, Gutsbesitzer, •Radvany, beantragte, man möge die Verdienste des Herrn David Weis z. •die er sich beim Bauen der •Umzäumung erworben hat. protokollarisch feststellen und den Dank •der Chewra ihm protokollarisch aussprechen. Gegen Mitternach erst schritt man zum Benschen. ב״ד. II118 Kohn Josef Hirschler Wien H Wien H empfehlen sich als Verlobte Gratulation: II. Herminengasse 6 Herr and Frau Herr und Frau Bk David Ehrenfeld Markus Heller Wien Zlate-Horavce beehren sich, alte freunde und ^Bekannten zu der am Süenstag 3 ■9) אי״ה כ״ח אדר ם *Uhr nachmittags, in *Welke Surawy statifinäenden *Ciauun^ ihrer SKinder <Srna und *Wilhelm einzuladen. 1Wien, II-, Qroße Sperlgasse 37a SSlate-SHaravce Statt 3ia> ien Agirdas Israel Jugendgruppe, Wien, B., wünscht ihrem verdienstvollen Vorstandsmitglied Herrn Hür&chler zu seiner Verlobung irrrt Frl. Eus Kohn herzlichen טול טוב« Konkurs Die aut, ortb. I8r. Kultasgemoimfe zu Dun. Streda sucht •per sofort einen tüchtigen שו״ב. Derselbe muß auch ein ausgezeichneter בעל תשלה und קורא sein. Gehalt laut Ucbereinkommen. freie Wohnung, V« שחיטה und die übliehen Nebenemolumente. Reflektanten mit קבלות von anerkannten orth. Rabbinern wollen ihre Offerte ehestens ciiisenden. Zum Probevortrage werden nur Berufene zuge- Jassen und nur diesen die Spesen vergütet. Dtta. streda, 27. März 1929. Der Vorstand. של פסח Sämtliche של פסח Spezereiwaren liefert billigst und bestens LEOPOLD SCHISCHA* WIEN ll.f Krummbaumgasse 1 Tel. R 47-2-63 Konkurs Die orth. Isr. Kullusgemeinde zu Mattersburg (Mattersdorf) Burgenland sucht für Mattersburg einen tiiehtigen zweiten שרב ומנקר, .בעל חסלה ובעל״ק der. 1m som• mer im Kurorte Sauerbrumi die שחיטה. usw. zu erledigen hat. Der. aufzunehmende Ü3HW muß auch ■fähig sein, das Sekretariat ,der 'Kultusgemeiinde •selbständig zai führen. — Bewerber' wollen ihre Offerte mit ‘ Angabe ihres Alters und Familienstandes nebst Beilagen von קבלות von drei ,anerkannten orth. Rabbinern an •untenstehende •Adresse einsenden. Gehalt nach Uebercinkommen. Zum Probevortrag werden nur Berufene” ׳geladen. Rcisespesen werden nur dem Akzeptierten vergütet.. Leopold Kerpel, Kultuspräses. Mattersburg,• Burgenland. Für unsere Privatsynagoge, zirka 450 Plätze, suchen wir einen חזי, der auch ׳ בעל קוראsein muß. Gehalt 20.000 bis •24.000 tsch. K, Nebeneinkommen zirka 6000. tsch. K. Bewerber ihat Aussicht, außerdem a׳is שוחט ■oder משגיח angestellt zü werden, Wodurch ׳sich •sein Einkommen mehr als verdoppelt. Auch als סופר ist einträgliche ׳Nebenbeschäftigung möglich. •Streng orth., stimmlich begabte Herren mit guten Zeugnissen belieben sich zu melden bei Alt-Glogauer Synagoge, Breslau, Gartenstraße 38. חברה תלמוד תורה דקהל עדת ■שרון קאשויא האנקורז דיע חברה חלמיד תירה זוכט פיר נעכסטען זמן איינעי טיכטיגען מלמר, דער בעפעהיגט איזט, קינרער איי תנין גפ״ת נריגדלין צוא אונטערריכטער. .בעהאלט נאד איבעראיינקאממען. עס מעגען יונגערע קרעפטע מיפ1 צייגניססאבשריפטען זיר ווענרען אי דען אבמאן: מאריטץ שווייר^קאשיצע, מאלראבסקא• $קרוש־ נא 15. צום סיאבעפארטראג וועררען נור ערסטקלאססיגע סרעסטע נאך בערופונג צוגנעלאססען. רייזעשפעזען ווערדען נור רעם־ אלן צעפטירטען סערגיטעט. קאשוי, א׳ שמיני תרפ״ט. ..... ,, י , . •; י, דיע הברא־לייטונג. בישיבת ״אשל אברהם״.גוריציא (Italien) יש עוד מקום פנוי עבור בחירים אשר להם כבר יריעה בלמור גס״ת. הנחלת הישובה מחלקת סעד לפי כהה עבור בחורים הצריכים לזה סדר הלמור בחירף העבר היי שיעור עיון נ׳ דפים סנהדרין עם גפ״ת מהרש״א שעור טפל. סיימו כל מס׳ מגילה. חוץ מזה חימש רש״י רמב״ן ונ״ך. - הלמוד בזמן החדש יתחיל בריח אייר הבע״ל. ההע ח אברהם סופר שליט״א לומד כל השעורים בעצמו. 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Gebetstuhden in der Zeiti vom 25. Weadar bis 3. Nissan 5689. Freitag, den 25. Weadar Minchah 6.30 Uhr; ׳ שמיניß ש״ה : Mo^rgengebet 6.45 u. 9.30» Minchah 12.15 und 330, 7.15 מעףק Uhr. An Wochentage» Morgengebet 6.15, Minchah 6.30 Uhr. 12.15 יום כ8יר קטן n, 8L Eigentümer, Herausgeber, Verleger und verantwortlicher Redakteur: Dr. Joel Pollak, Wien, IL. Leopoldsgasse 26» *־+ Für die Tschechoslowakei: Heinrich Schwarz, Bratislava. Druck: Druckerei- und Veriags-A.-G. Ig. Sieiumann. Wien» IX״ UnlversitütsstraBe 6—8, 0102010101000201000001010102

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