Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 15 (1929)
- Issue
- 12 (22.3.1929)
- Date
- 1929-03-22
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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Nr. 12 JÜDISCHE PRESSE Seite 5 m. ■ | T s c 11 e c ho slow a k ei f 5flSa&KSBHBa££8S3HS33Bfl8ßflaRBBH8HIBMBRMroHMaMBnBraMGBnB»a11a1BBIH!lMMMB1raBB£ DiejüdischenMilitärpersonenamPessach A׳uf eine Eingabe der orthodoxen Landeskanzlei in Bratislava verständigt das Landesmilitärkomrnando für die Slowakei :in Bratislava die Landeskanzlei sub Zahl 20442/1 org. vom Jahre .1929 unter Berufung auf den Erlaß des Landesverteidigungsniinisteriums, Zahl 14865-1/3 odd. 1929 vom 15. Februar 1929, daß den Militärpersonen jüdischen Glaubens, welche darum nachsuchen, an! 25. und 26. April sowie an dem Vorabend des Feiertages und ebenso am 1.!und 2. Mai .mit dem Vorabend, sofern der Dienst es gestattet, .Urlaub zu geben ist. Anderenfalls ist ihnen dienstfrei zu geben. Allen jüdischen Soldaten, die nicht Urlaub haben, sondern vom Dienst befreit sind, ist für die Zeit vom 25. April bis •inkl. 2. Mai statt der Naturmenage ׳das Relutum auf ihr An- .suchen in barem auszubezahlen. Eltern und ׳Verwandte tun gut, ihren im Militärdienst stehenden Angehörigen schon jetzt hievon Mitteilung zu machen. Einberufung der Reservisten auf Pessach Zahlreiche jüdische Reservisten in der Slowakei und Podkarpatskä R׳ns wurden zur Waffen- Übung auf den 26. April, das heißt auf den zweiten Pessachtag, eiiiberufen. Die orthodoxe Landeskanzlei in Bratislava wandte sich an das Landesverteidigungsministeriums mit dem Ersuchen, diesen Reservisten zu gestatten, erst nach den Pessachfeiertagen einzuriieken. Das Landesverteidigungsministerium gab diesem Ansuchen ■sub Zahl 211771/3־ oddel. 1929 in dem Sinne Folge, daß es die Militärkommanden anwies, solchen Gesuchen von Reservisten zu entsprechen. Es empfiehlt sich daher, daß jeder einzelne jüdische Reservist, der die Feiertagsgesetze halten will, sofort an das zuständige Militärkommando 1111־ ter Berufung auf ■die obige Zahl ein Gesuch wegen Aufschubes des 'Einrüokungstermins richtet. Diesem Gesuche wird!kn Sinne des iininisteriellen Erlasses ganz bestimmt entsprochen werden. Aus der Pressburger orth. Gemeinde. Wir erhielten folgende Zuschrift: Orth, zidovska nübozenskäobecv Bratislave Oftli. isr. Kultusgemeinde Orth, izrael. hitközseg Bratislava (Preßburg) , Bratislava (Pozsouy) V827בע״ה ־ 'י-'.. -■:י•■־- י■■■־•-■•.- .׳; 1929 ,. An die löbliche Redaktion der ״Jüdischen Presse“, Wien-Bratislava. Wir ersuchen hiemit eine löbliche Redaction um wortgetreue Veröffentlichung nachfolgender Erwidevung auf die in Nr. 1/929 Ihres gesell. Blattes erschiene ne Notiz. Hochachtend I in Aufträge der Repräs. Sitzg. v. 17. d. M. Bratislava, den 18, März 1929, (Stampiglie) (gez.) A. Grünsfeld Notär Bezugnehmend auf die in Nr. 1/1.929 Ihrer gesch. Zeitung mit Namensfertigung ״Jacob Joel Braun“ erschienene, die jüngste Neuwahl in unserer Gemeinde, besprechende Notiz, beehrt sich der gefertigte Vorstand mitzuteilen, daß derselbe beim löbl. Präsidium der orth. Landeskanzlei, dessen offizielles Organ die ״Jiidische Presse“ ist, vorstellig wurde und die Anfrage Ich ging versunken, verzweifelt umher, erkundigte mich bei den Bauern ■über die ׳Wetteraiistsichten. Sie spotteten: ,,!Baben Sie Ihren Sommerweizen schon gesät, Herr Lehrer?“ ■Ich ging ■zu Joche.111, dem Schäfer, der alles wußte, und in Wettersaohcn ein wahrer!Prophet war, hinaus. ״!Höret, Joc-'hem,“ sagte, ja flehte •ich, ״wie wird wohl am nächsten Dienstag früh das Wetter sein?“ Jochein nahm eine Prise,!hob den Arm aus dem uralten zerfetzten ■Have- . lock -zur Höhe, sah!sehr bedeutungsvoll zum!Himmel hinauf, suchte prüfenden Auges den (Horizont ab und sprach endlich dieweisen Worte: . ״Jo,!Herr Lehrer, am künftige!Dienstag. Kann ich Ihn soho sage. Wenns do nicht regnet, dann gibts schönsten Sonnenschei . .!Nun kam der Vorabend der!großen -Ereignisse. Regen u׳nd Schnee ׳hatten nachgelassen, aber der!Himmel sah nicht geheuer aus. ׳Ich verbrachte eine schlaflose Nacht und meine Augen hingen an -den verdächtigen Wolken-!rissen.!Bin trüber Morgen kam, aber es ■regnete nicht. Dem;Himmel sei es gedankt. Die!Gemeinde ist!versammelt. Der Gottesdienst geht ordnungsgemäß vor sich. D!ie Thora is!t eingehoben. loh ■stehe mit dem Gesichte zur Gemeinde gewendet und denke mir die Kanzel, die die Synagoge nicht besitzt, hinzu. Die erste!Kanzel meines!Lebens. 'Bin Erkorener. Ich sehe noch einmal •verdächtig und mißtrauisch z!u den schlechtgeputzten!Fensterscheiben hinaus. Die Gemeinde räuspert sich, setzt sich, ist gespannt.!Einer hustet. Todesstitle. Ich schieße los: ״ יIm herrlichsten Soimenglanz prangt die Welt, bJünende, duftende ׳Pracht . . .“ Da prasselt es urplötzlich von oben herab, daß unsere ganze Schul zu wackeln beginnt, Schnee tmd Sturm una Hagel schlägt an die Fenster. In diesem Getöse der Elemente gehen meine weiteren Worte unter. Heu1^ Windes ׳und den Geräuschen des Schneegestöbers geht auch das laute Lachen aller zehn Mitglieder unter. Es scheint mir aussichtslos, noch weiter gegen das böse Element zu kämpfen. Die weitere Stimmung in der Schul kann ich nicht beobachten, denn ich stehe nun. den Rücken der Gemeinde zugekehrt. und trage kleinlaut das Mussafgebet vor. richtete, ob sich die Zentralkanzlei mit dem Inhalte dieser Notiz identificiere. Präses Herr Oberrabbiner Weber erklärte uns hierauf, daß, sobald er von der beabsichtigten Veröffentlichung dieser Notiz erfuhr, von Kosicc aus, woselbst er sich zur Zeit aufhielt, dagegen sofort telephonisch Verwahrung einlegte, welcher Verwahrung Herr Braun sich merkwürdigerweise nicht fügte. Herr Präses Weber gab. auch bezüglich des Verhältnisses zwischen Zentralkahzlei und Zeitung dahingeht'nde Aufklärung, daß für mit voller Namensfertigung erscheinende Notizen, diese Kanzlei keine Verantwortung übernimmt, selbstredend auch nicht für die erwähnte Notiz, umsoweniger, als diese gegen dessen a u sd r ii e k l i e 11 c 11 Verwahrung• veröffentlicht wurde. Der gefertigte Vorstand hält es unter seiner Würde, sich mit dieser, durchwegs Unrichtigkeiten enthaltende Notiz meritorisch zu befassen, sondern weist selbe ihrem ganzen Umfange nach, auch auf diesem Wege energisch zurück, kann aber nicht umhin, sein Erstaunen darüber •auszusprechen, daß Notizschrciber, der in seinen weiteren Artikeln den לאי von לא חסור die ■strenge Befolgung rabbinischer Anordnungen besonders unterst reicht, in diesem Falle außer Acht zu lassen, für gut gefunden hat, und gegen das ausdrückliehe Verbot des Herrn Kanzlei-Präses, der zufolge ‘.seiner Stellung berufen ist, dein Willen unserer רבני□ נ״י Ausdruck zu verleihen, was auch in dieser Sache geschchen ist, zu handeln. Schließlich wollen wir noch bemerken, daß wir uns in dieser Angelegenheit in eine Zeitungspolemik principiell nicht einlassen können. Bratislava, den 17. März 1929. Der Vorstand der orth. isr. Kultusgemeindc. Replik. Zwciundeinhalb Monate, sind vergangen, seitdem icii meinen Artikel über, den Wahlausgang bei der orthodoxen Gemeinde in Bratislava in der ״Jüdischen Presse“ veröffentlichte. Während dieser Zeit ließ die Gemeindeleitung in der ihr zu Diensten stehenden zionistisehen Presse das Publikum . ausreichend mit den Angelegenheiten der Gemeinde beschäftigen und glaubt jetzt olfenbar, den eigentlichen Inhalt meines Artikels in ihrer Weise genügend laut übertönt zu haben, 11m mit. einer eigenen ״Erwiderung־“ an die Oeffentlichkeit zu treten. Sic meint wohl, die jüdische Oeffentlichkeit habe inzwischen vergessen, um was es sich handle und worauf es mir und all denen, die mit mir in jüdischen Dingen gleichen Sinnes sind, ׳ankommt. Es wird dafür gesorgt werden müssen, daß diese Versuche, die öffentliehe Aufmerksamkeit auf das Nebengebiet des Personliehen zu lenken, zum Scheitern gebracht wird. Denn was schrieb ich und was wollte ich? Ich habe das Wahlresultat sachlich und mit klaren Worten festgestellt und präzis, wie; ich es gewohnt' bin, die Konsequenzen abgeleitet, die■ sich, daraus für die zuk ii 11' ft igen Au f g a b e n der prinzipie 11- 11■ e 11 c n Or 111 o d o x e 11■ in ne 1׳ h a 1 b der Preßbürge r '0 rtli'ö döxe'ii• Gemeinde ergeben. ' Ich wandte mich an Diejenigen,;׳ die im Sinne des ortliocloxen Judentums, ,und■ gemäß den. orthodoxen Organisafionsstatuten die nach sehr reiflicher Erwägung einstimmig gefaßten und mit der Unterschrift sämtlicher orthodoxer Rabbiner :des Landes in ■allen Bethäusern öffentlich bekanntgegebenen Beschlüsse der Rabbiner- Versammlung von Popräd für die Gemeinden und für Einzelnen als verpflichtend anerkennen, sich zum Zwecke einer zielbewußten und systematischen A u fkl.äi'ung de r gutgesinnten Gemeinde m i tglieder oppositionell zu organisieren und ihre Interessen zu vertreten. Ich forderte nicht etwa eine Annullierung der Wahl durch die Behörden oder durch die gesetzlichen und religiösen Foren dev orthodoxen Konfession auf Grund der Poprader Beschlüsse. Ich verlangte nur, daß wir sei b‘ c r die gutgläubige aber leider durch agitatorische Schlagworte irregeführte Mehrzahl der Gemeindemitglieder über das Wesen und die Zielsetzungen einer orthodoxen Gemeinde a u fklären, damit sie bei zukünftigen Wahlen nicht aus Moderne Schlagworte im Lichte der Vergangenheit. Sozialismus: Die!Kinder Israels ziehen durch das Rote Meer zur!Freiheit. Kommunismus: Einer für alle, alle, für einen. Klerikalismus: Ein Volk von Priestern sollt ihr mir sein. Politik: Abraham zu Lot: Gehst du zur Rechten, gehe ich zur Linken. Militarismus: Alle Zwanzigjährigen sollen -gemustert werden. Demokratie: Jeder ׳muß einen halben Schekel Kultussteuer zahlen. Kapitalismus: Der Tanz ums goldene Kalb. Adelsprädikate: N!ioht~ Awrom, sondern Abraham sollst du genannt werden, nicht Jaikob, sondern Israel. Freimaurerium: Die Kinder Israel mußten Städte bauen in Aegytpten. Klassenlotterie: Und das Los fiel auf den 14. Adar. Zionismus: Von Zion geht aus die Tliora! Aguda: Vereinigung der Trenmmgsfreunde. Misrachisten: Westliche jUestler. Mnemotechnik: Gedenke* stets, was dir Amalek angetan, dann wirst!du es nie vergessen. Radio: Und es hörte das Haus Pharao. Krematorium: Der Jude wird verbrannt. Weekend: Heilige den Sabbat! Die Zukunft einer Illusion: Lieber freudlos wie gottlos. Galgenhumor: Siehe Purim. Purimscherze: Ausgelassener Humor. O. N. Unkenntnis der Dinge gegen ihre eigenen G r u n d ansc h a u n n g e n dazu beitrage, das jiidisehe Gemeindeleben in unhaltbare Zustände zu bringen. Es handelt sich also darum, zu verhüten, daß die orthodoxen Gemeinden jetzt angesichts der von der gesamten orthodox-jüdischen Welt als Abfnllsbestrcbung erkannten zionistischen Geistesrichtung nicht abermals, in jene chaotischen Verhältnisse hineingeraten, die vor genau sechzig Jahren die Begriffe verwirrten und die katastrophalen neologen Kongrefibeschlüsse ermöglichten, so daß die ״Trennung“ für das wahre Judentum zur religionsgesetzlichen und praktischen Lebensnotwendigkeit wurde. Wenn mitten im schweren Ringen der Gegenwart an der Spitze der größten und angesehensten orthodoxen Gemeinde der Slowakei, die neben vielen solchen Männern, die nur deshalb zur Orthodoxie gehören, weil sie zufällig nicht Mitglieder der neologen Gemeinden sind, G. s. D. immer noch, oder vielleicht gerade heute. Hunderte von ehrlich frommen, sich durch Thora und Jirns Schomajim auszeichnenden Baalebatim zu ihren Mitgliedern zählt, eine Gemcindeleitung steht, deren stark überwiegende Mehrheit sich aus Leuten rekrutiert, die sicli über die entscheidendsten rnbbinischen Beschlüsse glatt Irinwegsetzen und zum Teil in eigener Person Zionisten sind, Nationalfond und andere zionistische Institutionen fördern, und zum anderen Teil• Zionisten zur Wahl Vorschlägen und sich für Gemcindezwecke mit •Zionisten verbünden, so ist es evident, daß ein pfliclitbewußter orthodoxer Journalist eine furchtbar ernste Arbeit leistet, wenn er seine mahnende, und warnende Stimme erlicht. ‘ Man lese nun die ״Erwiderung“, die unsere •Gemeindeleitung meinem Artikel entgegenstellt! Ich . sage ״Gemeindeleitung“. weil diese Zuschrift in formaler,und stilistischer Beziehung sicherlich ein Unikum darstellt und denjenigen, die einen solchen Beschluß in einer Repräsentantensitzung nach stundenlanger Debatte erbringen, ein Tntelligenzzeugnis ersten Ranges ausstellt. Ich finde beim besten Willen nicht eine Zeile, in dieser Bekanntgabe, die eine ernste Antw-ort erheischt. Sachlich zu erwidern, zum Beispiel. klar. zu sagen oder auch nur mit einem einzigen Faktum zu erhärten, womit meine ״Notiz“ ״d urchw cg s. U nr i c 111 i g k e i t c 11“ enthält, das hält der ״gefertigte Vorstand“ — so beschließt und teilt mit die. Gemeinderepräsentanz! — natürlich ״unter seiner Würde“. ' ־ Dagegen gehört es sehr zur Sache und ist wohl über der Würde des ״gefertigten Vorstandes“,. ejiiie Geschichte von einer Unterredung mit Sr. Ehrw. ...Herrn Präses Oberrabbiner Weber breitspm־ig . aufzütischen, die sich meinen authentischen, Informationen nach ga n z a n d e r s zugetragen hat und keinscfalls die Kernfrage berührt, wer Recht hat, die Gemeindeleitung oder ich. Die Gemeindeleitung kann sich in eine ״Zeitungs- Polemik prinzipiell nicht einlassen“. Das ist schön und löblich! Dagegen kann sie großartig ״erstaunt“' sein und einen ״Notizschrciber“, der seit Jahrzehnten . itn öffentlichen jüdischen Leben steht und sich nach besten . Kräften bemüht, der Orthodoxie zu nützen, öffentlich vor allei־ Welt fälschlich der bewußten Uebertretung eines strikten Thora Verbotes zu zeihen. Das geschieht natürlich nur, weil dev ״gefertigte Vorstand“ vqn der Repräsentantensitzung am 17. d. M. den Auftrag erhielt, ״erstaunt“ zu sein und beileibe, nicht etwa, um meine Glaubwürdigkeit lierabzusetzen und die Wirkling meiner sa׳chliche־n Darlegungen auf die-vielleicht dennoch n i c 111 ״erstaunte“ jüdische Oeffentlichkeit zu mindern. .'.)•־ Ich werde der , Gemeindeleitung ,Gelegenheit geben, aus dem ״Erstaunen“ herauszukommen;;Denn ich habe noch bevor diese Nummer in die. Hände; ch?1’ Lesern gelangt, die Beleidigungs- und Verleumdungsklage gegen (len ״gefertigten Vorstand“ beim hiesigen Rabbinat eingereicht. . Das ist meine Antwort. Vielleicht ist sie zu, ernst für einen Purimscherz, den sich die Preßburger Gemeindeleitung geleistet hat. Jacob Joel Braun. Das Kaschruswesen in den Kurorten.( Das ׳Interesse fiir die Lösung und Regelung des Kaschrusrwesens In den!größeren Kurorten ist in den weitesten Kreisen des Publikums im!Inu׳n׳d Auslände sehr rege. Unserer Information nach beschäftigt sich das vorbereitende Komitee der ׳Maohazike Hadas eingehend• mit dieser Frage. Demnächst soll eine konstituierende ■Sitzung stattfinden, in!der auch über!das 1Kaschr!n'swes.en beraten | Aus der Hagodo von Purim. Worin unterscheidet sieh der Monat Adar von allen anderen Monaten? Daß an i׳hm die!Aktion der Palästina/zentrale ■der Agudas Jisroel stättfindet. Warum gerade in diesem Monate? .. *Der חכם antwortet:!Weil das ganze ׳Purimwunder ■beweist, ■wie wichtig die Mädchenerziehitng ist׳. :Mordechai hat eine Esther er-!zogen und dadurch das ■jüdische Volk errettet. In Erez Jisroel können in •den agudistischen 'Mädchenschulen 630 Esthers erzogen •werden, zu sdldhen jüdischen׳ Frauen erzogen■ werden, von denen der Talmud sagt, daß in ihrem S’chuß einstens ■Israel ■erlöst wird.!Der רשע antwortet': Weil die ׳Palästjna!zentra!l!e in der Megillas ,Esther ■.vorkommt, nämlich unter dem!Namen des zweiten Sohnes ■Hommons. D a 1 p h 0 n. Der □ת antwortet: Damit man rechtzeitig für ■den Frühling die Reise nach ■Erez Jisroel gewinnt. Der שאינו יורע לשאול (der nicht zu fordern versteht) antwortet: Weid der Adar der einzige (Monat!ist. der manchmal acht Wochen hat. wodurch der )Mangel׳ an Persönlichkeiten, welche zu fordern verstehen, wenigstens durch die Zeit etwas ausgeglichen wird. Der Leser dieser Zeilen aber antwortet: ׳Sie haben alle vier ■nicht ganz unrecht, die Wirklichkeit aber ist, weil am Purim man sich freuen ■muß, der jüdische Mensch sich aber nur freuen kann, wenn er im sinne des שמחתי זשימחתי auch andere erfreut. לפיכך חייב Darum fühle sich jeder verpflichtet, sich dieses Bewußtsein des Erfreuens anderer dadurch ׳zu verschaffen, daß er noch am Tanis Esther., spätestens alber am Purim selbst seinen Beitrag zur Adar־,Aktion auf das ׳Postscheckkonto der Palästinazentrale der Agudas Jisroel. Frarik- ,furt a. M.,!Nr. 53.900, österreichisches Post&parkonto Nr. 33.406, überweist.