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Jüdische Presse · 1929-02-22 · 8 (22.2.1929) · page 2

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Journal
Jüdische Presse
Volume
15 (1929)
Issue
8 (22.2.1929)
Date
1929-02-22
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Seit« ' ... "■<. nicftt, £* fe$e ich z. B. eine ganz kuriose Geschichte von der Urenkelin eines in allen unseren Gauen hochberühmten weltbekannten orthodoxen Oberrabbiners, deren Elfem aus der Slowakei nach Amerika ausffewandert smd, DerN&nfe dieser Familie und des frommen Urahnen jst uns wohl kekannb aber mit Küclcsieht auf den teueren Namen des •großen Rabbiners wollen Wir ihn nicht dar Oeffent’llchkcft preisgeben. Die Urenkelin, nennen wir sie Ur1!1y, wurde in Amerika ״entdeckt“ und studierte in Mnsiksphulen und Konservatorien, Zur •besseren Ausbildung kam sie nach Italien. WO Sie große Erfolge erzielte, sie erhielt von hier aus eine Einladung nach Aegypten, wohin *1e. in Begleitung ihrer Mutter reiste, ist unterwegs in Kairo mit dem Frlnzen Attüio feraeet, dem gegenwärtigen Gouverneur der afrikanischen Provinzen Italiens, bekannt geworden. Der Prinz bewarb sieh um dfe Hand des Mäd« Chens, dre er auch nach einigem?ögern erIÄ dbeh'wollte das Mädchen mb Rücksicht auf ,'־den berühmten‘ Urahn unter keinen Umständen die jüdische Konfession verlassen, pa mußte der Freund de® Prinzen» der große Mussolini, in höchst eigener Fersen etngreifeu• Aber auch dem Diktator Diisb mente anderes übrig 91s, trotz seiner neuen und Konkordat!leben Beziehungen zum Papst, eibzuWiliigen, daß sein ebristkathnjijsehä^ prfnzflieher Freund eine ״יי norribi’le dictai •יי Zivilehe mit dem Judeumädcben qingphe. ln Amerika und ׳jn Italien werden von jüdischer $eite Uclep Über die Standhaftigkeit ׳des jüdischen Mädchens ge־־ Wir aJter ^blicken in ■der Anliinnnluug dieses!׳ladt-hens von Jüdischer ^eite aus ״— eine Kuriosität der westeuropäischen amerikanischen Juden, die voll befriedigt M״d.. wenn statt Taufe und Konfessionslosigkeit‘^ bloß eine einfache zivile Mischehe statfindep. Jüdfech-uniiidische Kuriositäten, Anonymus. JÜDISCHE PRESSE Nf.a dm KowkoFcIaig. \r Immer in dor^Wclt oiu Gegensatz zwischen Manschen beigele^t, wie immer dpr frfedliehe Weg zun! Ausgleich sich kreuzende Interessen beschritten wird, so ist dies uot.er aller! Umständen vom Stand» punkt des Judentums aus innigst zu begrüßen; wo immer die Macht positiver Gläubigkeit gestärkt aus einem solchen h nedensscliluß horvorgeht, SO wird dies auch von der Orthodoxie als en Fortschritt empfunden. Das ungefähr sind die Empfindungen und Gedanken, mit denen wir die Errichtung des Konkordate »wischen Italien und der päpstlichen Kurie die WiederhersteHunff des Kirchenstaates als eines Bestandteiles der poüti&ehßn Geographie begleiten, Wir lehnen es ־״״.., Gelegenheit Steilung 5su nehmen m den Befürchtungen, di© hin und wieder geäußert sind, als?ז מ.nun in dem neuen Kirchenstaate die Menschen jüdischen Glaubens eine Minderung ihrer Rechte zu befürchten hätten. Selbstverständlich j§t in dem neuen Kii-ohe,ngtftnte die katholische Religion die Staats״ riaugion und ps kann, es muß sogar sein, daß auch zu den Lilien, die etwa Träger politischer Hoheitsrechte dieses Staates sein werden, Menschen jüdischen Glauhens nicht gehören werden Das bedeutet aber keines» wegs eine Minderung der jüdischen allgemeinen Rechte, da de!• Kirchenstaat eben ein religiöses Gebilde ist, im Gegenteil, wir sind überzeugt, daß gleichzeitig mit der Neüebelebung des religiösen Wolleng und des religiösen Tuns, die durch den vom Konkordat geschaffenen Zn» stand auf :ganz Italien äusströmen und übergreifen wird, auch dem religiösen beben der jüdischen Ge» meiuschaft neue Impulse Zuwachsen werden׳ Uelier cUe Grenzen Italiens hinaus gewinnt das neue. Lreignte des Konkordats eine besondere Beden» tung dadurch, daß nunmehr der Kirchenstaat des ■Papstes offiziell Sitz und Stimme im Rate der Völker, im Völkerbund, haben wird׳ Wir erinnern uns hierbei findet Sonntag den 34 Pebru&r 1928 וריס ק$ן? tn Restaijfant Nagel (Mete! New York', X(. Kl. Sperlg. 8,' um 7 Uli! abends, statt, Karten beim Verelnsvorstand, 1 י!., Me3t!0yp&3s 11 daran, daß im Jahre 1923 die jüdische Weltorthodoxie auf der ersten Kenessio Gedaulo sieh auf eine Resolution einigte, die lautet: ״Die Kenessio Gedaulo spricht die Erwartung aus< daß im Taufe der Entwicklung die das Leben dev Völker heeinfluÜendeu und bestimmen» den religiösen Weltanschauungen innerhalb des Völkerhundes 2ur Geltung bekommen, dabei aus dem Völker» bund Versöhnung und Frieden erwächst,“ Schneller als wir es erwarten durften, ist dieser Traum in das Stadium der Erfüllung getreten. Das neue Mitglied des Völkerbundes stützt seine Macht nicht auf Bajonette und Gold, es ist lediglich die sieghafte Kraft einer Idee, die in dem Vertreter des päpstlichen Stuhls im Rate der Völker zu Worte kommt» Diese Idee, die höchste, die durch Menschengeist und -brüst zieht, die Idee der Beziehungen zur Unendlichkeit Wird des Endlichen Herr werden-?• K. Rabbiner Arotisolm au§ der 55j[Q11|@tiscl1e:s1 ScbulkommjsdoH abgetreten. Das offfefelfe Organ da* Mferaohi ״Hatkor“ teilt in seiner ,letzten Nummer mit, daß der O'berrabhiner von Jaffa und Te|־A1w1׳w Sehlomo Hakohen Aronsohn, der vor cuügcr Zeit in die zionistische SSchulkommissiou in der Annahme eiiigetretei] ist, daß cs ihm gelingen Würde, Besserungen auf religiösem Gebiete zu erzielen, nun der zionistischen Exekutive mitgeteilt hat, daß er auf seine Stelle verzichte, da es ihm unmöglich sei, die zionis t i $ e 11 e Erziehung in religiösem Geiste zu beeinflussen, weil es Ihm wicht gelungen sei, bei den jn Tel-Awi’w wirkenden Lehrkräften irgendwie eine Rück■׳ siphtiiahmc auf die religiösen Erfordernisse zu arzieten• Louis MarshaU über die drei wichtigen Probleme der (Rmeribanisclien Jndewheik (J. T. AJ In der Eröffnungssitzung dar Konvention der pistriktsgroBlpgc Nr. 5 des Unabhängigen Ordens Btiiej Bfith, dje in diesen Tagen in Atalanta, Geprgja, statt׳» fand, Hielt Herr Loujs Marshall. Präsident des American Jewish Committee, eine Ansprache, in der er darauf hiuwies, daß die amerikanische Judenhejt drei wichtige Problejne zu lösen habe; Jüdisch^ Erziehung der Heranwachsenden - Generation, Durchführung der IiiJfsarbeit itj Europa und Aufbau Palästinas. Bei dem ersten Problem handelt es $id1 um nicht weniger als um die Erhaltung des Judentums in AmerUte»!eh richte, sagte Marshafl, die dringende Bitte au die 3tnerMt9nJesh*ißdlscbs-n Eltern, das große Erbe unseres Volkes ihr-sn Kindern nicht vor?yenthalten, Die jüdische Erzie* hang ist 3n wichtig, als daß es hei einer Stunde oder anderthalb Stunden Religion;״ unterricht in der Woche sein Bewenden Haben könnte, Der jüdische Unterricht muß eine wesentliche Rolle im Lehen des Midi» sehen Kindes spieleu. Das?weite Problem betrifft das Aufbauwerk des Joint Distribution Committee in Europa, Die Erfüllung dieser Aufgabe ist noch im Gange; es ist noch nicht alles getan, was getan werden müßte. Was das dritte Problem, den Aufbau Palästina?, betrifft, so gilt das VVort; Palästina ist Sache jedes Juden• Wer sieh Jude nennt, ׳kann und darf Palästina nicht gleichgültig gegemibersteheii, sondern .:muß helfen, das Land der Pro» plieten emporzubrjngcn. Die Zionisten, die die Initiative m diesem Werke ergriffen haben, verdienen Anerkennung, aber Palästina ist nicht allein ein Problem für Zionisten, es ist ein Problem, m dessen Lösung alle Juden heran» gezogen werden müssen. Dies hat ein zweites Gutes im Gefolge: die Vereidigung der Judenheit zu einem gemeinsamen Ziel, Wenn wir diese drei Probleme gelöst haben, §0 werden auch die übrigen jüdischen Fragen leicht.?» löse» sein. Die Rede Marslmtls machte tiefen Eindruck auf die Speüdet für den ן! KeMroypassa יי|1 ,dar Adas JjgrpeL Wien! Von l, Moser»׳ (Fortsetzung,) Die fevitische Familie Epstein ist in Polen stark ver* b.reiHt, leitet ihre Herkunft von Ejwsteln bei Juden» bürg ab und zählt ZU den hervorragendsten Gelehrtenfami’ hen" des Judentums, Daß solche ehemals steirische Juden- (amilieu noch heute in Polen festgesteilt werden können, zeigt beispielsweise auch die Familie Judcnberg, die ■in Uhnew bei Lei? ansässig jst und in ihrem Namen wohl am sieher&ten den Nachweis ihrer Abstammung aus Judeubejg bewahrt Hai- Dje Endsilbe ״berg“ wechselt oft mit ״barg" ab und es wäre sonst wirklich kein Grund für diu Führ rang dieses Namens elnguschen, wenn nicht die im Namen sich fortpflanzende Tradition von der Herkunft aus der einst ziemlich stark von Juden bevölkerten Steiermark. Wenn utm R. Abraham ha Levi Epstein im 18. Jahrhundert nach Rechnit? kam und dort als’ Rabbiner wirkte, kehrte er wahrscheinlich nur eben nahe an den niittelaUerliclKm Aus״ gangspunkt seiner Almen zurück und lohrte in der Mitte der Nachkommen derer, die einst mit seinen Vorfanren ins Exil natte.n gehen müssen. Wir werden später noch mehrere aus Polen stam» inende Rabbiner in Rechnitz finden, deren Wahl nur ein Reichen der geistigen Höbe der Rechnitzer Juden jener Ta׳g@ ist, Zunächst folgte aber R, Aron Schäbbataf, der Sohn des früher genannten R, Isak Prostis, dessen Wirken dun tatkräftigen Mann verrät. $elne Amtszeit fällt schon hi die B!(Reseit der Rechnitzer Gemeinde, die mit Eleasar Kalir ihren Höhepunkt erreichte. R, Aron Schabbatah dessen , zweiter Name schon einen gewissen ominösen Fingerzeig auf spätere traurige Vorkommnisse innerhalb der Gemeinde zu bieten scheint, hob die W'inkelbethäuser ip Rechnit? auf. Auf seine Anregung wurde ein großes Lehrhaus 3ית המירש ־ gegründet, und »war, wie es damals hieß, für ״ewig“, Efe wurde dabei auch der Wunsch ausgedrückt, der Himmel möge bewahren, daß aus dem Heiligen je Profanes werde, Wo ist mut schon die Ewigkeit des Rechnife&r Lehrhausei und wo seine Heiligkeit?! Etwas besser erging cs doch, soll man sich darob freue!!? -־־ einer «weiten Gründung des R׳ Aron iäohiSJbbata,!,׳ der CJicwra Kadfev'ha, die er gemeinsam mit seinem Stellvertreter, dem Paia-11 R. Wolf Tornau (Turnau oder Tyrnaui •jus Ube.u rief, Dies!er hcllge Verein besteht natürlich heute noch und ich sah ■in der Reelmitser Gemeint!estube ein wundervoll aysigestattetes Gcdenkbucli dieses Vereine?, ספי חזכיון והיא פנקס החברא קדישא דנט״ח דקהלהינר ק׳יק רעמיע יע״א נהרת וזטימי□ אשר חלק □גלמי□ אג-דח ישרי□ רשומות ס □נייח ת?5לח ירפיאוח לגסשוח 3ע5ףום וא״ף יהיקר 3ר3ה לנ5ש נא:ד!ה עדי נעזר □ נ□ התקנות חתמידוח התורות והתעודות ל3ןי ח5ר׳ היקדיס ושמות חאהו3יס גחוכו גל31ים 3ערד סדרי□ ל©י השנה □קדימה חרותה הרשימה גאורח □שיי□, נעשה □החמניות חני• שרשה ממיגי צער חר׳ ג3אים תיקרי□ הראשון שמקדישח חקי התורני סרח טיכא^ פרענק חיזוי השני חסי המרוט׳ חריר משח ליכמענשמערן יןייז והשיישי הק*.הסהמס חר״ר טרף3י עעלמיר יצץ ועיניך בי3וח נהשגין חגי תרי אלי&י׳ ריא׳ השכונית ח״ה הק׳ אכרחס חרש שענייאלד וחק׳ ה׳ איצק ריה מאסנר. חהד׳ ואימת נסנשי׳ עיר׳ק׳ ו׳ש׳ר׳ר□׳ נשקי׳ לפ״ק מקוהץ ומליסט מטני בהססת עניני□ שינים ילירי רעיוני הער סר״נק חליי סס״ה געהמ״ח סי מחנה ישראל מחנה יששכר וה׳ מחנה ליי. Der Schreiber dieses Piuax. dessen Chronostieh das Juhv l^d3 ergibt, ist der. Autor mehrerer seinerzeit sehr beliebter und verbreiteter Werke, Bär Frcnk aus Preßburg. Er hat zu einer Zeit, als die Blütezeit der Rechnitzer G׳e« meinde schon bedenklich ihrem Ende zuneigte. die Statuten und die Namen der Mitglieder der Chewra Kadischa verewigt und damit der Geschlchts, und namentlich der Familienforschung einen wertvollen Dienst gefettet. Der Verein dürfte damals schon hundert Jahre alt gewesen sein und es fehlen heute mir mehr wenige Jahre zu seinem zweihundertjährigen Jubiläum, Dem Oben wortgetreu Wie- כשר SEIFE Marke; ALEFBETH mit הכשף des orth• Rabbinatsassessors, Koäice, erzeugt ״POLIO“ FRIEDIN AM H A CO. BmGPISB Seifen- und Kerzenfabrik, KO^ISE £SBSSBI zahirejehe Zubörejschaft. unter der sieh viejö prominente Nichtjudön befanden, die eigens gekommen waren, um Marshall zu hören. Seit jeher war ארץ ישראל der Mittelpunkt <de§ $td1sehep Volkes und war es daher eine Einrichtung der Größen ישראל׳ס aller Zeiten, bei freudigen und &011* stigen Anldssep ארץ ישראל z« gedenken, Entsprechend diesen alten Elurichtungeu, gab es in jeden! jüdischen Hfaus eine Sammelbüchse — קו3ת ד מאיר העל הנס genennt iw die jede jüdische Hausfrau vor Ausühuus f*1r«r Pflichten, wie Ghatoh* nebmejj, Ucfitziinde!! 11. a., ilire Spende gegeben |!at. Durch die Entwertung der österreichischen Währung wurden in der Kriegs- und Nachkriegszeit die Sammlungen vernachlässigt. Da nun wieder stabile Verhältnisse eingetreten sind, erlauben wir uns. auf die eminente Wichtigkeit dieser größten und erhabensten Einrichtung aller Zeiten hinzuweisen und jedes für ארץ ישיאל warm schlagende Herz aufzufordern, nicht nur eine Dtlchse für sich m verlangen, sondern solche auch in D®־ kanntenkrejsen uuferznbriugen und so für die iteiUge Sache zu werben. Zentralkomitee der vereinigten Kol lehn. Düchsen werdet! über telephonischen Aufruf zugestefit: Ignaz Klein, H״ Schiffaintsgasse 17, Tel. Kw47״ß-6§. D, S e h f f f S ö h n L, Newtorgasse ö, Tel, Leopold Lederer, H., Nestroyg. U( Tel. K4§<־43־?. U1.WJWJBIH! FJI. 5 ״ ח Min Hüa 11ä fran 11 zeigen Ihre Vermählung an Bratislava, raliergas§e 5 den 19. Tewes 5689 t Jänner 1929 Topolcany Szombatbely Verlobte Die glückliche Gehurt eines gesunden Knaben zeigen hocherfreut en und Freu Hermine geh• Schlesinger & fflder 1• 4 כריח הורשm 12. st4er t fiaijoißncrham, W<i-> $il?rnthstr 78, arn hettb? Vf 11• vormunmiMMumai, 9 dergpge.benbn TUolblatt zufolge standen damals an seiner Ipit'&e der Tlioragcfeh-rte Michael Frenk, wahrscheinlich @10 Bruder des eben genannten Bär Frenk, ferner Moses ychfeusteru, ein Angehöriger einer Familie, die später nach Wien ans wand er ie, Mordecha! Zöllner, Abraham Hirsch Scliönwaid, dessen Nachkommen noch jetzt in Rechllitz leben, und Isak Löh Mostler. M'ejor Stein veröifeiitlieht im ,■,Magyar Rabbi1!«“ •die Grabinschrift des R. Aron Schabbataf und gibt als Todestag den 28. Kislev 175ß an. Ich selbst habe den Grabstein nicht gesehen, da ich andere, noch unveröffentlichte suchte, muß aber!eslstcllon, daß die Gedenktafel am Eingang m ,Synagoge ein wesentlich anderes Datum angibt. Dort heißt cs: חרב החסיד הגאון מי״ה שבחי אהרן 3ן חר3 החסיד מי"ה יצחק 0פרוס?5יץ טתליל מוש״ס יוה א׳ ריח כסליו הק״ז Grün walds סארי חבמי מרינחנו gibt ei» noch unmöglicheres Jahr, nämlich 530 ^=1760■ an, doch :icii will mich hier nicht länger bei diesen nur aas mangelnder Autopsie zu erklärenden Diiferepzen aufhalten und wende mich dem Nachfolger des R, Schabbatai. Aron zu, dessen Person — o!b mit Recht oder Unrecht, lasse ■ich dahingestellt — in den Mittelpunkt eines inneren Kampfes gerückt erscheint, der die von R, Schabbatai Aron herbeigeführte Konsolidierung der Gemeinde nahezu ins Wanken ׳brachte. ׳ *Jch'Uda Löb Stassow, von seinem Geburtsort in Stassow in Polen so genannt, kam im Jahre 1748 nach Restmitz. Er galt als bedeutender Gelehrter, verfaßte ein Werk עולת ראיה und zählte auch bedeutende Mänuer, wie?, ö, den späteren Mattersdorfer Rabbiner R, Nathan Natc tsebotten, zw seinen Schülern. Aber wenn sein Vorgänger bloß Schabbatai hinö, sollte Löh S.tassow selbst nur zu bald der Anhängerschaft an einen anderen Schabbatai beschul« dlgt werden, an dessen Namen sich Kämpfe ׳innerhalb der *) Bär ben Gern« ha Levi Frenk oder Frünk, auch Bernhard Frankel oder Fränkel, starb W5 In Proßburg. Am bekanntesten ist sein In Wien 1815 erschienenes Dach ^מח3ה ישרא das die Vorschriften für jüdische Frauen דיני סליחה« הלה, גדה in felchtfeßlfehev Form enthält.

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