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Jüdische Presse · 1928-12-21 · 49 (21.12.1928) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
49 (21.12.1928)
Date
1928-12-21
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 49• JÜDISCHE PRESSE Seite 31 ET nach Selbständigkeit der Orthodoxie schmeckt. Das ist eine Ware Frucht der sogenannten lUmfikationsbestrebungen. jedenfalls dürfte unter diesen Umständen der ganzen Welt die Lust vergangen sein, unsere Hamburger -Zustände als ideal und nachahmenswert zu betrachten. Einer von iGrindeLberg. Für einen Kene89i0-Gedaulo-Fonds. t(J. T. A.) Von der Landesorganisation der Agudas Jisroel in Deutschland wird mitgeteilt: Die Jugend verbände der Agudas Jisroel der Ost- und Westränder haben mit Zustimmung des Geschäftsführenden Ausschusses der Agudas Jisroel beschlossen, den Kenessio Gedaulo-Fomls zu schallen. Sein Zweck: Der K. G. F. dient a) der organisatorischen, geistigen, politischen und finanzielten Vorbereitung der K. G. ln allen Ländern (Mitglieder- Werbung großen Stils, innere Erziehung der Ortsgruppen, Stärkung und organisatorischer Ausbau der Landeszen- Direkte oder indirekte Gemeindesteuern? (Eine Anregung aus dem Leserkreise.) Am Ende des bürgerlichen Jahres beschäftigen sich die jüdischen Gemeinden mit der Zusammenstellung ihres Budgets. ׳Durch die Verschlimmerung der wirtschaftlichen Verhältnisse ergibt sich für viele Gemeinden die zwingende Notwendigkeit, ihre Ausgaben zu erhöhen. So sind z. B. manche 1Geineindemitg'l'ieider nicht mehr in ׳der Lage, die Schulgelder an die ״Talmud Thora“ in der bisherigen Höhe zu entrichten. Der Ausfall an Einnahmen muß dann uaturgemäß von der Gemeindekasse ersetzt und demgemaß auch der 1Einnahmenetat erhöht werden. Woher aber und auf welche Art kann dies erreicht werden? Da die jüdischen Gemeinden nirgends nutzbringende Güter besitzen, können die ■Einnahmen der Gemeinde auch nur durch die Erhöhung der Leistungen der Gemeindemitglieder an die Gemeindekasse erzielt wenden. Die Gemeinden erheben von ihren Mitgliedern direkte Steuern und indirekte Abgaben. Wenn wir es als gerecht betrachten, daß derjenige, der verdient oder mehr besitzt, auch entsprechend mehr Lasten tragen müsse, so ergibt es •sich dann auch von selbst, daß die 'Einnahmen der Gemeinden aus den direkten Steuern der Mitglieder bestehen müssen.!Da jedoch die Gemeindeleitung in der Regel aus den bestbemittelten ■Mitgliedern •sich zusammensetzt und unter diesen vielfach die Eigenliebe die Nächstenliebe überragt, gründet ■sich das Einnahmenbudget in den meisten Ge■ tnelnden weniger auf diese direkten als auf indirekte Steuern Gabella (Sdhladhtgebühr, Kons umsteuer etc.). Dadurch trägt dann der;Unbemittelte, der keine direkte Steuer leistet, sehr wesentlich zur Erhaltung der Gemeinde bei. . Nun soll-es zugegeben werden, daß es ■kein Unrecht ist, auch den weniger Bemittelten zu Leistungen an ■die Gemeinde heranzuziehen. Ein schreiendes Unrecht wäre es jedoch, den größeren Teil des Gemeindebudgets durch solche indirekte Steuern zu decken oder sie ■jetzt — weil die Gemeinden wegen der wirtschaftlichen Verhältnisse größere Ausgaben haben — zu Lasten der wirtschaftlich schwächeren ■Gemeindemitglieder noch zu erhöhen. Das würde soviel bedeuten, als sich auf den •Standpunkt;stellen, daß nicht die wirtschaftlich vermögenderen, sondern die kinderreicheren und demgemäß ökonomisch mehr belasteten Gemeindemitglieder für die Gemeinde mehr leisten müssen. Ein Beispiel soll dies erklären. Da sind Schwarz und Blau. Schwarz ׳ist reich, •er 'besitzt zehnmal soviel als Blau. Blau hingegen hat •eine zahlreiche Familie. Schwarz müßte gerechterweise zur Erhaltung der Gemeinde!zehnmal soviel leisten als Blau. ■Blau führt im Wege des Fleischkonsums allwöchentlich 6 isch )K an •die •Gemeinde ab. Dem müßte ■eine •Leistung von 60 •fsch. K des reichen Schwarz gegenüberstehen, was natürlich nicht im entferntesten der Fall ist. Darin liegt ein gewaltiges Unrecht. Um dies Unrecht zu beseitigen, hat die ■Miskolczer Gemeinde beschlossen, ab 1. Jänner die direkten Gemelndesteuer n. nach einem neuen System, nach den Vermögensverhältnissen der ein- «e'lnen Gemeindemitglieder, einz■u richten. Gabeliasteuer wird ׳auch iti Zukunft geleistet. Die als Gabella bezahlten Beträge der einzelnen Gemeindemitglieder werden 1jedoch in die direkte ■Steuerleistung der betr. Mitglieder eingerechnet bzw. auf Grund von Bons oder Talons von der Steuerpflicht in Abzug gebracht. Wäre es nicht ratsam, daß die anderen jüdischen Gemeinden dieses System ebenfalls einführen würden? (S. B.) Nachbemerkung der Redaktion: Uns scheint die Lösung dieser Frage nicht ganz so einfach. Das Miskolczer System verdient immerhin die größte Beachtung. Vielleicht liegt darin doch ein W׳eg, die leistungsschwacheren Gemeindemitglieder vor ■ungerechter Ueberbelastung zugunsten der Wohlhabenden zu schützen. Wir stellen •die Frage zur Diskussion. Es wäre gut, wenn erfahrene GcmeindesachwaÜer dazu Stellung nehmen würden. Das Rabbi ChaHni Fürst-Jubiläum. Vom Vorbereitungskomitee werden wir um Verö4tenüichung folgender!Einladung gebeten: Die Thoraverehrer, Schüler der Topalcanyer ׳״Mach- 3i׳ke Thora“ und des R. Chajini ׳Fürst n. ■j. werden ■hiermit Pera Türkl Samuel Kornitzer Wien Krakau Verlobte tralen, Finanzierung der Ijar-Tagung des Großen Rabblnlsehen Rates mit ihren bedeutungsvollen allgemein jüdischen Aufgaben, Errichtung des Ständigen Sekretariats des Rabbinischen Rates); b) Durchführung des Beginnes der neuen praktischen Unternehmungen der K. G. auf religiösem, sozialem und kultureflem Gebiet bis zu ihrer dauernden Finanzierung aus eigenen laufenden Mitteln (ins Auge gefaßt: Agudistische Zentralbank, internationale Versicherung gegen Arbeitslosigkeit für Schomre Schabbos. ein System von Lehrerbildungskursen im Osten, internationale Familienmatrikel, Volkshochschulen usw.). . höflich •zu der!Dienstag, 12. Tewcs 25)׳. Dezember), nachmittags 1halb 3 ׳Uihr, im großen Saale des ׳״Hotel Krone“ stattfindenden Jubiläumsfeier des ■fünfzigjährigen ■Bestehens der (Machsilke Thora und des segensreichen Wirkens •des allverehrten 1R. Chaijim Fürst n. j. eingeladen. 1P r 0!g r a m m: 1. Eröffnung ■und Begrüßung durch!Herrn Josef Bernfeld. 2.!Empfang •des Jubilanten durch den Oberkantor Herrn Klein. 3.!Festrede seitens des ehnw. ■Ralbbdnates und der K ul tu sge meinde durah Se. Bhrw.!Herrn!Oberrabbiner n. j. ■4. Jubiläumsrede im ■Namen der Schüler geballten von Ehr.w. Herrn 'Oberrabbiner Hirschler n. ■j. 5. Ansprache de!s Herrn A. Körnlein n. j. i׳m Namen der (Machsike Thora. Abends 7,30!Uhr 'Festbankett im großen 'Saale ■des ,;Hotel Krone“. R. Chajim Fürst־FondsdCamitee: Jose ׳L-M. ß e r, n f e 1 d m.;p. Hermann Frieidmann .tri. ,p. Gemeindewahl in Bratislava. Sonntag, den 3. Tewes fand in Bratislava unter starker Beteiligung die Wahl in der orthodoxen Gemeinde statt. Der!bisherige Vorstand wurde mit Stimmenmehrheit wiedergewähllt.!Das Skrut'inium der (Repräsentanz ist noch nicht abgeschlossen. Dajanwahl in Nitra. •Wie uns aus Nitra berichtet!wird, ist dort ׳vorigen Donnerstag die Wahl eines Daijams unter (heftiger Erregung ■vorgenommen ׳worden. Von ISr. Ghrw.!Herrn Oberrabbiner K a t z ׳wurde Herr Rabbiner (M. G ünizi e r aus Salgotarjan, dem der Ruf eines hervorragenden ת ח vorangeht, für diese Stelle vorgeschlagen. ■Ihm schlossen sich alle בני תולה der Stadt an. An der Wahlversammlung nahmen nach vorangegangenen scharfen Auseinandersetzungen schließlich hauptsächlich die בגי תל ל ח teil,!wie (dies ■bei solchen Angelegenheiten die Regel sein sollte. Von den abgegebenen 119 Stimmen entfielen 107 aulf (Rabbiner Günzder, der ■damit als gewählt ■hervorging. Eine!Gegenpartei, die in der Gemeinde Zwietracht stiften unld derzeit entgegen dem dringenden Wunsche des Qberrafobdners ■die Dajanwahl überhauipt vereiteln wollte, konnte nur 12 Stimmen aufbringen. Dajanwahl in Surany.!In Surany wurde Herr Mor Frey. •dar!jüngere Sohn des Herrn Oberrabbiners!M. L. •Frey, zum Da׳jan gewählt. Vorstandswahl in Ko§ice. Am zweiten Tage des Chanukahfestes wurde ■in der Kosicer orth. Gemeinde eine Neuwahl des Gemeindevor- Standes vorgenommen. Als gewählt gingen die Herren Benl Bayern, Hermann S c h w e i d. D. G o 1 d s t e i n, S. Hochhäuser und .Abr. ■Hartstein hervor. Einweihungsfest in KoSice. Der seit kurzer Zeit ׳bestehende und stark aufsteigende Wohitätigkeitsverein ישועות׳ ישראל in ׳Kosice feierte am zweiten GhanukahHAbend das Einweihungsfest seines neuen Vereinshauses. Die Weihrede hielt Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Broch. Darauf wurden die Chanukah- Lichter entzündet und vom Kantor geleitete Gesänge vorgetragen. Beim Festmahle sprachen die Herren Rabbiner Jungreisz und Schicki er. Das!Benschen wurde zu wohltätigen Zwecken versteigert. S. B. Chanuka bei den Bratislavaer Agudistinnen. (leih halte das Programm in!Händen. ״'Kleiner Redoutensaal.“ ■Gesteigerte!Erwartung. Ich sage gesteigerte, dann erwarten, ja daß man von uns schon etwas erwartet, dafür spricht das Publikum,!das diesmal ein ganz auserlesenes ist. Die Chanukafeste bedeuten ״große Tage“ für unsere Agu׳da-<Mädchengruppe. Unsere Mädchen fiUilen nicht nur, sie wissen, daß dieses Fest ein Fest!des jüdisehen Geistes und der jüdichen g-ttvertrauenden T a t it, des Geistes und der Tat, wie es diesen Agudistinnen als Lebensideal vorschwebt, ׳wozu s׳ie in ilhrer Aguda vorbereitet werden. Deshalb der Aufwand von Kraft und!Mühe, die Chamikaveraustaltung recht •schön und ■wirksam ■zu machen.!Deshalb das völlige Auifgehen aller, ■der kleinen und der großen Mädels in ihrer Aulfgaibe. Der großen aktiv als ׳Mit׳ wirk ende und Ordneriunen und der ■kleinen passiv I als Zuschauer, Miterle'ber und eigentliche Genießer des so willig und reichlich Gebotenen. Unsere ■Mädchen leben in ihrer Aigiidagruppe und sie Heben darin: Judentum. ׳Ihrer agilen Präsidentin Fräulein Jan’ka S o f f e r bereitet das Gelingen des ■Festes aufrichtige Sorge. Die Sorge verwandelt sich jedoch ׳zum Seelenjubel, sobald sie ■die geschäftigen Arrangeurinnen und i 1 eifrigen ׳Mitarbeiterinnen sieht. Alles klappt vorzüglich! 1 Unsere!Mädchen laufen erregt umher, die Damen können sich an schönen ßegrüßungsworten nicht genug tun. Händereichen, freundliches Lächeln — und zwischendurch ein!heimlicher, ängstlicher •Blick zu der noch streng v,erschiossenen Bühne. .,Hoffentlich ׳werden ׳sie’s gut machen, unsere Künstlerinnen, deren guter Wille sie!zu!Leistungen führt, die sie sich vor kurzer Spanne Zeit wohl selbst noch nicht zugetraut. ■Fräulein Rozsy Kohlmann, die Regisseurin des. Kinderstückes, ■lugt versteckt in den Saal: Kinder, viel Publikum und exquisites, also aufgepaßt. Zuplft da!zurecht und spricht ■noch dort ein tadelndes ■Wort, übt schnell einen Tanzschritt noch einmal ein, der den kleinen Füßchen unserer Allerkleinsten so schwer zu fallen scheint, und wiederholt noch einmal die schwierigsten Stellen. 1Indessen!beginnt das!Publikum ׳ungeduldig-kritische Blicke auf den nur zu lange geschlossenen Vorhang zu werfen. Und — man beginnt: Aus ■den Falten des Vorhanges schlüpft Fräulein Aranka!Fried mann, die in ■Ihrer reizenden Art die selbstverfaßten ■herzig-einfachen iBegrüßungsworte des Prologes spricht. Vom Herzen kommend, ׳zum!Herzen findend.!Anschließend die Conference der Frau!Benedikt. Auch sie hat den Pegasus bestiegen, n ■ihrer urwüchsigen Art, recht familiär, aber ■heiter und treffend jedem, der an der Vorstellung durch sein direktes ■oder indirektes Wirken beteiligt ■ist, sein zugemessenes Teil ״iKowed“ spendend. Nun folgen erst ■die eigentlichen Nummern des Programmes. Als erste ■die Rezitation des sinnigen und ivon jüdischer Schwermut durchzogenen Gedichtes ׳״Der ■jüdische Mai“ durch ׳Fräulein Millka Blau, mit regem Beifall bedankt. Dann ׳die kunstvollen Gesangsvorträge der Damen Kann und •Sägi, bei welchen der lebhafte Applaus und die reichlichen!Blumenspenden selbst die Kritik ׳sprachen. Wir sind stolz, diese beiden Damen für unser Programm gewonnen zu haben und hoffen ■auch auf ihre 1fernere!Hülfe bei unseren Veranstaltungen. Den Namen Frieda >K a uif!m a 11 n auf dem Programm zu lesen, genügt, um sie auch schon vor ■uns zu sehen, wie sie einfach, schick, den ungarischen Azent noch immer nicht •verleugnend, ihren 'humoristischen Vortrag!bringt. Sie ■hat uns auch diesmal nicht getäuscht u!nd der Beifall sprach ihr seinen Dank. Die iDuettnummer ■der ■Schwestern Weiß ׳Manci und Vilma geriet ganz nett. •Wirklich ׳künstlerisch in Ausstattung und Ausführung war das von Fräulein 'Lilly E r ■d e 1 y einstudierte u!nd von Mart'ha Grümwald künstlerisch begleitete rhythmische Turnen. Den Anweisungen ■ihrer!begabten iLehrmeisterln wußten sich die ■Mädchen •Margit ׳G׳l üc'k in der!Hauptrolle, Mädy G 01 ■d b e r ׳g e r, Paula Nasch. ■Iiza ■K o ß und IMädy ■Ros enbäum mit ׳Grazie und Harmonie anzu.passen. Und als!Zucker, der zum •Grunde bleibt, das (Hauptstück unter Rozsy!Kohlmanns Regie und In ■eisernen Fesseln gehalten durch die streng zum Talkt und zur Ordnung mahnenden Töne des ■Klaviers unserer Tuschi •G r ü nw ald. Diese beiden ׳haben sich um den Erfolg des Stückes verdient gemacht und haben auch unsere kleinen Mädels sehr ■herzig, mit viel Aufmerksamkeit und dabei ■auch ׳Ungezwungenheit ihre Aufgabe erfüllt. Ganz!besonders müssen ■wir die kleine Nelly!Qrünwald erwähnen, die riebst gutem Willen und Fleiß auch talentiertes Können verrät. Die Originalität des Struwwelpeters ■der Paula Unsdorfer löste •bei seinem bloßen .Erscheinen-schon lebhaften Beifall aus. Auch allen anderen verdienstvollen ■Mitwirkenden sei auf diesem Wege für ihr schönes!Spde׳l herzlicher Dank gesagt. Chanukafest der Agudas-Jisroel-Mädctiengruppe in Komarno. Aus Komarno wird uns berichtet: Am 9. Dezember veranstaltete die Agudas J i s־ roel-■Mädchengruppe ■in Komarno ihr erstes Chanukah-Fest, dessen •großer künstlerischer und materieHer Erfolg alle Erwartungen übertraf. Mit einer Festre׳de der unermüdlichen, zielbewußten Gründerin!des Vereins Frau J enö Schwarz nahm die Feier ■ihren Anfang und hielt das!zahlreich erschienene Publikum durch ein überaus abwechslungsreiches, der Aguda und dem Char1u,kah־Fest gleichermaßen entsprechendes Programm bis in die späten Abendstunden beisammen. ■Groß ■und ■klein tat sein Bestes unter der aufopfernden, liebevollen Anleitung der Gruppenpräsddentin Fräulein Linka J a k o b 0־ vi.ts und den anwesenden ■Müttern bereitete der Eifer , ihrer ׳Kleinen und ihre Liebe zu dem jungen Verein und zu seinen Führerinnen besondere ■Freude. Alle Erschienenen gewannen ׳bei diesem Feste abermals die Ueberzeugung von dem wohltuenden Einfluß der Agudas- Jisroel- Fraue ■n-: ■und :M ä d c h e n g r u p p e auf die ■jüdische Erziehung der h e r a n r e! ■f e nden M äd c h e ■n g e n e r a t i o n und waren des!Dankes voll an ■die verehrte Gründerin ■und alle die Damen, die an der ■Fortentwicklung der Gruppe ■hingebungsvoll arbeiten. Die Komorner Gemeinde dürfte in dieser iBezienuug vielen anderen orthodoxen Gemeinden beispielgebend sein. Denn sämtliche jüdische ■Mütter freuen sich, ihre Töchter allsabbatlich in die Aguda-׳Mädchengruppe schicken zu können, wo sie von Frau Oberrabbiner Lefko wi tsch und anderen Damen religiöse Vorträge hören und durch die Idee der Agudas Jisroel!in ihrer religiösen Gesinnung gestärkt werden. Die Genugtuung über den bisherigen Erfolg äußerte sich ■auch in ■der Ehrung, die der Gründerin und Förderin!der Gruppe Jenö Schwarz bei ■diesem Feste bereitet wurde. Die Gruppenpräsidentlu Frl. Jakobovits und ihre ■Mitarbeiterinnen Fräulein Blanka Stern und Frl. Roszi 'Present überreichten ihr nämlich eine prachtvolle goldgestickte Barchesdecke mit der Aufschrift «לבביד שבת gespendet von der Agudas-Jisroel-Mädchengruppe.“ Frau Schwarz war von all dem zu Tränen gerührt und bemühte sich, jedes Zeichen ■der Anerkennung abzuwehren in dem Bewußtsein, alles was sie für die Agudas-Jisroel-Mädchengruppe leistet, nur Leschem Schomaiim zu tun. Eine entzückende Idee von Frau B i a 11 k a ■Gero hat großes Jubel ausgelöst. Sie verfaßte ein schönes Lied zur Verherrlicbung ׳des Chanukah und der Aguda. ׳das wahrlich weiteren Kreisen mitgeteilt zu werden verdient und die ganze jugendliche Schar sang es begeistert nach der Melodie des ״Moaus zur“. Hierauf wurden die Anwesenden bewirtet ■und ■die Kinder erhielten von den Damen geschmackvoll dargebotene Leckerbissen allerlei . Art. Trenderispiel bildete den Abschluß. Möge die Freude, die unter •den Kindern herrschte, in jedem Hause Jisroels Widerhall finden! Wir hoffen und wünschen, •daß •der Agtiüa-Verein blühen nud gedeihen möge! Der großherzigen Gründerin und ihren Mitarbeiterinnen sei es vergönnt, durch ihr leuchtendes Beispiel weiterhin so segens- ^8IBIIIII1a1IIIIIIIIHlllBIIIIIMIIIIIII1n1lllflBII1niHllHHMIIIIIIIIIRB«HH; f Tschechoslowakei!?flflBBBaBBflBBBBBBBBBBBBBBBBBBBaBBIBBBflBflBBPBBBBflBBflBflflBflBBBaBgBBBBBBBBBBBBBBBBBS

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