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Jüdische Presse · 1928-12-14 · 48 (14.12.1928) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
48 (14.12.1928)
Date
1928-12-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 310 JÜDISCHE PRESSE Nr. 48 Die üedafition Munt in keinem Falle die Verantwortung kezngli des Kastln! im Annoncenteile und ist es Sacke der Leser, sich 20 intonieren die anderen irn Ausland erzeugten Weine abermals im hebräischen Wortlaut wieder: וער הרבנים הארצי נשא ונתן בישיבתו בפרעשבורג ביום כ״ג ברון התרפ״רז אורות כשרות יינות גריכענלאנד (נרי־ כישע וויינע) המובאים משם זה שנתים. ואחר שנתברר שיש כמה חששות בדבר ואשר כמעט מן הנמנע הוא לצאת מירי כל החששות הללו, החליט ועד הרבנים עפ״י דעת חוה״ק למגדר מלחא לאסור ייין זה כשחיה הן לפסח והן לכל ימות השנה בכל הה המת הקדושות שבסלאיואקיא. יינית כאלו שכבר נעשו בהכשר ובהשגחה עד זמן הפסח העבר ואשר יש עליהם הכשר מזמן הנ״ל יוכל להמכר בכל אתר ואתר עפ״י היחד הרב אב״ד דשם עד ימי החנוכה הבע״ל ומזמן ההוא ואילך חל עליו איסור הנ״ל. חוץ מזה מחליט וער הרבנים גם בנוגע לשאר יינות הנעשים חוץ למדינתנו לבל להתירם לעתיד רק בתנאי שיוזי׳ לועד הרבנים השגחה עליונה עליהם, ולכן כל הרוצה לעשות יין חיע למדינה ולמכרו במדינתנו בתור כשר צריך להודיע מקורם לועד הרבנים מקים וזמן עשיית היין ושמות המשגיחים שיהיו מפקחים שם ולקבל על עצמו השגחה עליונה של ועד הרבנים בעשיית היין• כל איש שיתי׳ מוכר יינות הנ״ל גנד איסור הנזכר יאבד עי״ז חזכת כשרותו■ Frauen- und Mädchen-Aguda in Nitra. A׳u׳s N i t r a ׳be;rächtet ׳man uns: Eine imposante Ohamilkarfeierlictokeit veranstaltete unsere Vereinsleitung. Zu diesem Behuie ׳hat der Vorstand der Kultusgeaneinde!uns den Prachtsaal übe;־ lassen, ,welcher sich diesmal als zu ׳klein erwiesen hat. Jung ttn/d alt strömte zu dieser Vorstellung. Nachdem die Ghanukalichter ange!zündet waren und der gut geschulte Chor das ״iMoos zur Jeschuomi“ gesungen hatte, betrat die Präsidentin Fräulein Terka Königsberg die Trilbüne tthd!begrüßte in herzlichen Worten die Versammelten. Hernach sprach Frau Oberraib'biuer K a t!z, welche das Chanu'kafest ׳schilderte und aulf die Lehren hiniwies, die die Aguda hiervon ableiten soll. Großer Applaus folgte dem geistreichen Vortrag unserer allseits hochgeschätiztcn Frau Oberrabbiner. Hernach fand die Vorstellung statt, bei welcher 40 Mädchen mitiwirlkten und allgemeinen Beifall ernteten. Der Reingewinn wurde zu wohltätigen Zwecken verwendet. |K. E. Hochzeitsfeier in Dun. Streda. Aus Dun. Streda ward uns •berichtet: A׳m 21. Kislew fand hier in besonders feierlicher Weise die Vermählung des Herrn ׳Ohajjkn ißh r e 11■ r e I c h, Sohnes Sr.Ehrw. des Herrn Oberrabbiners S. Ehren■ reich in Szilägyi Somlo, mit der Tochter unseres Herrn Rabbiners A. K a t z statt. Zur Hochzeitsfeier erschienen aus nah und fern.■zahlreiche angesehene Gäste, die ,sich bemühten, ׳Herrn Rabbiner Katiz und seinem Schwiegervater Zeichen der Verehrung und Anhänglichkeit zu beweisen. Im besonderen war Herr O'berrabbiuer Ehrenreich Gegenstand liebevoller Aufmerksamkeit. A׳rn שבת חנוכה hielt er im Bethaus Adas Jisroel, das dicht gefüllt war, eine דרשה deren Eindruck unvergeßlich bleiben wird und die den Geist atmete, der diesen hervorragenden Führer in der rabbinischen Welt auszeichnet. Oberrabbiner R. Falk Jungreisz, Abaujszänto זצ״ל Am מוצש״ק וישלח verschied einer der hervorragends.ten Rabbonim Ungarns R. Falk Jungreisz z. c. ■1״ Oberrabbfner in Abaujszänto im 81. Lebensjahre, nach einem 50jährigen Wirken mit!wahrem IMe s z ir e siz-jN ef es ah׳ für Toraih und Jirah. Der Verblichene war Schüler seines großen Onkels,!des weltberühmten Csengerer Rebbe, seines Bruders aus Fehergyarmat und des Kszaw-Szofer s. c. 1. Bin seltenes ׳Gedächtnis!und immeuser Fleiß ermöglichten es, das aus ihm ein Gaon und eine mit seltenem weltlichen Wissen zugleich begabte Größe in Israeli ward. Sein erstes Rabbinat war Nagy-Sallo (Velky Sarluhy), wo er nachdem er größere ׳Rabbinatssitze zurückwies,!die S'zombatheiyer (Steinamanger) Rabbinatsstelle annahm. Von hier folgte er dem )Rufe der einst Mühenden Gemeinde von Abaujszänto (als Nachfolger •des zum Landespräses der Oiritih. Kanzlei gewählten iLeop. Lipschiitz). Ueberall kämpfte er mit seltenem Heldenmut gegen die!Reform innerhalb seiner Gemeinden, für Kilall-ilnteressen nach außenhin, so beim Tiszaes׳zlla׳rer Blutbidbul usw. Zur הלוי׳ eilten Deputationen aus ׳allen Teilen des Landes herbei. Lieber 20 Rabbiner •und Ober.rabbiner vom In- und Auslande waren erschienen. Aber wegen des kurzen Wintertages konnten nur Maszped sein •die Oberraibbiner von ׳Mezökövesd (dar1 einzige Sohn). Sodann die Oberrabbiner von H. Mad un!d׳IMIskolcz, weiiters die Oberrabbiiner von Fillakowo und Nog.rädberczei (!Neffen des Gaon).!Die Enkel, die Oberrabbineir von Mezöcsät una Szatmärököiitö. Die Urne'ffen,!die ehr׳w.. Raibbiner von Kaschau (Jurigreisz), Prelow (Jungreisz) und Nyirmada. Die übrigen ׳erschienenen Rabbiner •verzichteten wegen Kiinze der Zeit auf das Wort. Hamwaszer. Zuschriften an die Redaktion. Die Ritualität In den Anstalten der Kultusgemeinde. Irn Berichte der israelitischen Kultusgemeinde Wien über ihre Tätigkeit in der Periode 1925/1928 wird in einem Abschnitte״ ׳!Das Kinderamlbulatoriium Ider israelitischen Kultusgemeinde Wien“ auch über das iKiinderambulatorium und Sonnentagesheim für kränkliche jüdische Kinder im Augarten Bericht erstattet. Dieses Institut ist eines der wichtigsten sozialen Anstalten der isr. Gemeinde, wo tatsächlich!Nützliches und Brsiprießliches geleistet wird. Hs werden schwächlichen, unterernährten Kindern während der Sommermonate Sonnen-, Ernährungs- und Liegekuren gewährt. Pädagogisch geschulte Kräfte bemühen sich den Kindern den Aufenthalt im Heim so angenehm als nur möglich zu gestalten, während die Küche für gute Ernährung sorgt. (Leider wird diese Küche nie ׳'h 1t r i t u e 11 geführt, weshalb sich viele fromme Eltern nur schweren Herzens amd nur bei ׳in Lebensgefahr schwebenden Kindern entschließen, dieselben iins Sonnentagesheim zu schicken, wo den Kindern Trefespeisen verabreicht werden. Die Befürchtung liegt nahe, daß die kleinen Kinder ans Trefaessen gewöhnt, dazu sozusagen erzogen werden. Es gibt jedoch auch streng konservative Eltern, •die ihre Kinder auf keinen Fall einer Anstalt anvertrauen, in der Trefa gekocht wird, wodurch viele unterernährte Kinder der Wohltaten des Kinder- und Sonnentagesheimes verlustig gehen urfd dem •Zugrundegehen ausgesetzt sind. Es ,handelt sich doch nur um Kinder mittelloser Eltern, die ihren Kindern anderweitige Erholung nicht bieten können. .Sämtliche Parteien, deren Vertreter im Kultusvorstände jetzt flach der Wahl sitze«, haben die Religion als Basis für die Führung der Agenden auf ihre Fahne geschrieben.!Hier wird ein 1Fall aufgezedgit, ׳wo die Vcrsprechungen in Taten •ihre Fortsetzung finden mögen, und zwar,• daß die Küche des ’KinderambuIatorium׳s und Sonnentageslheimes nach rituellen Vorschriften geführt und unter Aufsicht!des Rabbinafs und eines verläßlichen Masc'hgiach gestellt wird.jMiit der •Umstellung müßte sofort begonnen werden, damit die Küche bei (Betriebsaufnahme rituell geführt werden kann. Damit wird einer dringenden Forderung streng creligtiöser Juden Rechnung getragen werden. Wien, im Kislev 5689. Sehe wach ׳Knöbel. Die Trauung des Herrn Franz Spitzer, Surdny mit Fräulein Zsenka Stern, Galanta findet אי*ךן Sonntag, den 3. Tewes 722 Uhr nachmittag in Galanta (Rest. Fischhof) statt. Verwandte. Freunde und Bekannte werden hiezu auf diesem Wege eingeladen. i Einzige orthodoxe Konditorei כשר משגיח mit ständigem ן מחת השגחת הרב הג׳ דביח הכנסת ״תלמוד ח ו ר הי | H Sr. Ehrwflrden Herrn Rabbiner H. Schenk I ISRAEL VORTREFFLICH E n g r os-A b g a be gj Wien, II., Obere Augartenstrasse 52, Tel. 44-814־ Ü En-detail-Ab&abe Cafg und Konditorei: H Wien, II., Leopoldsgasse Nr. 22. 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