Mannheim
Compact Memory

Jüdische Presse · 1928-11-23 · 45 (23.11.1928) · page 5

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
45 (23.11.1928)
Date
1928-11-23
Page
– (sequence 5)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
91% known words query
IRI
…/2629891-2630244-2630288--3153-2635110
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

3 entity mentions

Seite 289 Nr. 45 JÜDISCHE PRESSE SEIDEIN HA IIS S.WILLHEIM WIEN I., TUCHLAUBEN 8 die Tagesfragen und die Angelegenheiten der tschechoslowakischen Staatsangehörigen in Palästina und verabschiedetc sich von seinen Oästen mit herzlicher Liebens- ,'Würdigkeit. ז Um 3 Uln־ nachm, ,wurde in dem großen, prächtigen •:Ucshamidräseli .jBetii •Samuel“ zu Ehren des Tages ein -feierlicher G - -t t e s d ■i e n s t des ״Kolel Schomre .Hachomoth“ veranstaltet. Alle Angehörigen des Kolel aus der T.scliechoslowakei ׳und zahlreiche!Gäste, unter ihnen tauch der ׳tschechoslowakische Konsul Dr. Frie mit seinen Beamten, waren erschienen. ׳In dem Bcthaiis, das jüngst mach dem Erdbeben neu adaptiert wurde, ,herrschte ge- :hobenc 1Festesis'tiininuiig und trotz des ,großen Andranges Feste Ordnung, Die Festrede hielt Oberrabbiner Ralbbi Ohaji.n1 Sonnenfeld. Die Gemeinde rezitierte einige ׳.!Kapitel Tlvilim und ein Gebet, das von Rabbi ׳Gliajim Sonncnfeld eigens zu diesem!Ablaß verfaßt wurde. ׳Der ausgezeichnete Chasan R i w o i n trug mit einem Chore Psalmen und das ״Hanoscn T’scnuoli“ auf das Wohlergehen .;׳des 'Präsidenten Masaryk und des englischen 1Königs Georg mit vollendeter 'Meisterschaft vor und schloß ,mit einem Filiale: Graz, Bismarckplatz Nr. 5 Die große Mode Velour-Chiffon imprlme, Velour-Chiffon fa?onnö in kolossaler Auswahl zu fabelhaft billigen Preisen. — Ferner: Crepe Faiile, Ciepe Flesch, Crepe Satin, Crepe Georgette in den neuesten Modefarben. Ctepe de Chine, alle Farben . . S Crepe Georgette, alle Farben . . S Crepe Satin, alle Farben.S Crepe Lavable, alle Farben . . . S Toile de Soie, alle Farben . , S Japan-Pongis, alle Farben . . . . S Ia Schnürlsamt .S Seidenfutter-Brokate . - . . . . S la Kleidersamt, alle Modefarben . S Feinster Velour-Chiffon, in allen Farben. 100 cm.S Velour-Chilfon imprime, her! liehe Dessins ... •.S 13.50, 13.80, 9.80, 11.-, 19.-, 4.90, 11.80, 7.80 9.80 16.- 13.50 6.80 2.90 3.50 3.80 9.50 19.- 28.- 600.000 tsch. K stellen dürften. Im Verlaufe der Sitzung haben die anwesenden Ausschußinitglieder ,einen Betrag von 109.000 tsch. K, für den Tempelbau gespendet. Koslce.!Die Kosicer orthodoxe israelitische Gemeinde hat die Jubiläumsfeier in!ihren beiden Tempeln auf die erhebendste Weise begangen.!Die neue große Synagoge war reichlich dekoriert und festlich beleuchtet. Dort erschienen auc'11 die Vertreter der iBeihörden.!Der Kantor!mit ,seinem Chor sang die Festpsalmien und Gebete .zum Teil nach der Melodie ,der!Nationalhymne. Darauf hielt ,Sr. Ehrw. •Herr Oberrabbiner Salomon!Brach eine 'Festrede.!111 schönen, tiefergreifenden Worten pries er die großen Verdienste des Staatsoberhauptes, die humane Gesinnung und dieTaten der Regierung, •durch •die es der jüdischen!Bevölkerung ein Herzensbedürfnis ist, ׳zum •Schöpfer für das •weitere Ge- ״'Mi Scheberach“!für Konsul Dr. F r i c. An den Festg-ttosdicnst schloß sieh ein Fest hn 'Gemeindehaus bei gedeckter Tafel an. Hier ergriff Konsul •iDr. Fric das Wort zu einem Toaste und dankte namens .;der tschechoslowakische!!!Regierung 1Rabbi Chain! Sonnen- -fehl und •der Leitung des Kolel für die Ehre, die ihm be- ,wiesen wurde, in. herzlichen Worten. Darauf besuchte ■der •Konsul da׳s nach den Verwüstungen des vorjährigen Erd-• bebens jetzt ueuerbaute •ßeshamidrasch ״Oliel Mosche“ Gerschon“ ׳in! Stadtteil der Kolel und drückte!seine Zufriedenheit mit dem schönen,!Bau und den anderen •Verbesserungen des Quartiers aiis. Die Versammelten gäben sodann dem Konsul das Geleite bis ״Mcah Sehearim“, wo •sie mit warmem •Händedruck Abschied nahmen. Bardiov. Auch in unserer Gemeinde wurde am 28. Oktober 1. J. gemäß den Anordnungen der orth. Landeskanzlei in Bratislava ein F estg-ttesdienst abgehalten. Nach Verrichtung der Gebete hielt Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner Ch. N. 11־ alberst am eine inhaltsreiche Festrede, die mit Beifall aufgenomrneu wurde. Hierauf ergriff Herr Rudolf Löwy das Wort zu einer schönen Rede, die begeisternd wirkte und tiefen Eindruck machte. Lucenec. Im Tempel der orthodoxen Gemeinde in Lucenec fand am 28. Oktober ein Festg-ttesdicnst in Gegenwart der ganzen Gemeinde, der Vertreter aller Behörden der Schuljugend und Jeschiwaschüler statt. Nach den vorgeschriebenen Gebeten hielt Herr Oberrabbiner Unsdorfer eine Festrede von tiefer Wirkung. Hierauf sang Herr Mendel Rubin mit einem eigens ein- ׳studierten Chor das ״Hanosen T’schuoh“. Liplany. Zum Festg-ttesdienste am 28. Oktober waren samtliehe jüdische Einwohner und ebenso ■die Jugend und die Schulkinder in Festkleidern!vollzählig erschienen. Audi von der <polil!ischen Behörde waren Vertreter delegiert. Der Fcstg-ttesdienst־ hatte sämtliche Anwesende in eine gehobeiie Stimmung versetzt, zumal ,unser ׳hochverehrter greiser (Herr Oberrab'biner Israel Braun in seiner ausgezeichneen Festrede es ׳vorzüglich verstand, mit an- . genehmen und taktvollen Worten die Bedeutung des heutigen großen Tages zu schildern. Tiefen Eindruck machte auf das!Publikum auch das Rezitieren der Psalmen lind besonders •das Absingen des Hymnus ■durch die Schul-;.kinder unter Führung unseres Kantors. Daß sich dieses Fest!zu einer imposanten Feier gestaltete. ist auch den : geehrten Damen des hiesigen Frauenvereines Frau Isidor H a m m e r und Frau Ignatz Zimmerspitz wie auch dem Talmud Thora-Lehrer Herrn Siegmund Händler zu danken, die den Saal herrlich dekorierten. Darauf, folgte die Festsitzung unter Leitung des Vizepräses Herrn Eduard T e i t e 1 b au m. derzeit Präses- Stellvertreter, auf dessen Antrag der einhellige Beschluß gefaßt wurde, einen Fonds zum Andenken an die zehnte; Jahreswende des Bestandes der C. S. R. zu gründen. : .Der Fonds soll durch eifrige Sammlung in der Gemeinde , aufgebracht werden und verfolgt den Zweck, die Zinsen am Ende eines jeden Schuljahres an die Vorzugsschüler der hiesigen Talmud Thora zur Verteilung zu bringen. : Zum Andenken an das verehrte greise Oberhaupt des : Staates, den 1Präsidenten, wurde der Fonds für alle Zeiten; ״T. G. Masaryk-Fouds“ genannt, j Tacovo.! ׳Das in unserer!Gemeinde veranstaltete Fest war sehr ,imposant. Die Festrede beim Festg-ttesdienst hielt de׳r! neugewählte ׳junge Herr Oberrabbi n er.!Grün \va I d j sehr eindrucksvoll. Die Gebete sang der Kantor mit Chor. Zdana. Zu einer imposanten Feier •gestaltete sich in der hiesigen orthodoxen :jüdischen Gemeinde Zdana das Jubiliäum vqm 28. Oktober, Der Tempel wurde schön beflaggt und dekoriert. Außer den hiesigen Gemeinde- : mitgliedern war auch ein großer Teil der Bezirksgemeinden,; welche zum Zdanaer Rabbinat gehören, vertreten. Die \ Vertreter der Behörde sind erschienen, auch zahlreiche j Gäste von der nichtjüdischen Bevölkerung haben sich im '1 Tempel oingefundeii. Der B e z i r k s c h e f!von Kosice; Dr. G-mittcr ist per Auto direkt zu dieser 1Ge׳legenheit; auf Einladung unseres Oberrabbiners nach Zdana ge- | kommen, um!den Feierlichkeiten der'jüdischen Gemeinde beizuwohnen. Nachdem die Psalmen rezitiert und das הנוחן תשועה ־ vom Votbeter vorgetragen wurden, hielt Ehrw. Herr Ober r alvbi n er . Na t׳han■ Jungreisz ־ eine schwungvolle, schöne Festrede,, wej.che auf sämtliche Anwesenden tiefen Eindruck machte. •Nachher 'hat Seine Ehrwürden das von der׳ orthodoxen Kanzlei eingesandte Gebet verrichtet. Herr Bezirfcschci Dr. G ma t te r gab seiner Freude •über die schön gelungene Feier Ausdruck. Auf Veranlassung des Herrn Oberrabbiners wurde in samtliehen Filialgemeinden Schabos פ׳ לך לו (den 27. Oktober) הנוח תשועה gesagt. Michaiovce. Anläßlich des zehnjährigen Jubiläuinsfestes der Repu- ‘blik veranstalteten sämtliche Korporationen erhebende Feierlichkeiten. Auch ■die Jüdische Gemeinde war bestrebt, ihr Bestes zu 'tun, um diesen Tag in würdiger Weise zu feiern. Der •G 11 ־ e sd i e n s t, der 'im großen Tempel abgehaiten wurde, war auch geeignet, •der inneren Stimmung ergreifenden Ausdruck zu geben. Herr Oberkantor ■Zoltan W i dd c r leitete den G-ttesdienst mit seinem vorzüglich ausgeibildetcn Chor ein lind verstand es, in allen vorgetragenen Gebetstücken Gefühle andächtigster Hingebung den Zuhörern zu entlocken. Es sprach Herr O b e r r a b b 1! n e r S. E h r e n •f e '1 d über •die Bedeutung des Tages und schilderte in ,beherzten Worten •die Erfolge auf wirtschaftlichen! und politischem Gebiete. Sodann trug der Oberkantor das ״Hanosen T‘schuoh“-Gebet .׳mit Chorbegleitung vor, gesungen mit der Melodie der!Nationalhyinne, in solch gelungener Weise, daß sie faszinierend wirkte auf alle Zuhörer, sowohl auf die!jüdischen wie auf die zahlreich 1versammelten Andersgläubigen. N. N. Stava Lubovna. Im Sinne des Rundschreibens der orth. Zentralkanzlei beschloß der hiesige Kultus Vorstand am 25. d. M. das bevorstehende Jubiläumsfest in würdiger Weise zu begehen. Am 28. d. M., 8 Uhr früh, begann die Feierlichkeit in unserem festlich gcschmtickten Bethause. Zum F e s t g - 11 e s d i e 11 st e fand sich nicht bloß die Judenschaft vollzählig ein, sondern auch zahlreiche Gäste anderer Konfessionen. Die B e 11 ö vden und Körperschaften unserer Stadt waren diesmal besonders stark vertreten. Nach dem gelungenen ״Ma Towu“-Vortrag unseres Kantors?' Herrn Emanucl Ncumann, folgte die andächtige Verriebttmg des vom Rabbinerkomitee verfaßten Gebetes, worauf dann unser ehrw. Herr Obern! b b i n e r J. Friedman n in meisterhafter Weise eine schwungvolle Rede hielt, die sämtliche Zuhörer' begeisterte und fesselte. Zum Sddusse wurde das ,;Ilanosen Tschuok-Gebet rezidiert. Zur Verewigung dieses Tages beschloß der Vorstand einen langgehegten Wunsch zu verwirklichen und den Bau einer Synagoge im Frühjahr in Angriff zu nehmen. Turna. Am 28. Oktober, halb 9 Uhr früh, kamen die Gcmeindemitglieclcr im Tempel zusammen. Es kamen auch zahlreiche Angehörige anderer Konfessionen und die staatlichen Organe hin. Nadidem die fünf Kapitel der Psalmen gesagt wurden, verrichtete. Se. Ehrw. Herr O b e 1־1 ׳ a b b i 11 e r Tannenba u in das uns du ich die Kanzlei zugesandte Festgebet und übersetzte es. Dann sang der Vorbeter das Hanosen T'schuoh mit Andacht. Darauf hielt unser Vorsteher Herr David Roth eipe sdiöne Rede, in der er den staatlichen Organen für ihre Teilnahme an dein Feste dankte und mit eindrucksvollen Worten die Gemeinde zur Loyalität gegen den Staat ermahnte, indem er darauf verwies, daß hei uns Juden schon die Kinder in der Schule zur Treue und zur Beachtung der Landesgesetze erzogen werden. Zum Schlüsse verkündete der Vorsteher, daß die Gemeinde Turna einen Jubiläumsfonds schaffe, der zum Bau eines ״Masaryk-Hauses“ in Jerusalem verwendet werden so'll. Es soll beantragt werden, daß sämtliche jüdische Gemeinden des Landes an diesem Bau sich beteiligen mögen. * Sahy. Um 9 Uhr früh wurde im Tempel, in Anwesenheit aller Gemeindemitglieder ein F e s t g -11 e sdienst mit anschließendem Chorgesang abgehaiten, wonach der Ehrw. Herr Oberrabiner Weiß in einer schwungvollen Rede die Bedeutung des heutigen Tages — insbesondere für das Judentum — schilderte. An der Tempelfeier nahm auch ein Vertreter der politischen Behörde teil, welcher dem Ehrw. Herrn Rahbiner im Namen der Behörde Dank für die schöne Feierlichkeit ausdrückte. Mit einem Schlußgebet für das Wohl des Landes und für das Wohl und das lange Leben unseres geliebten Präsidenten endete der erhabene G-ttesdienst. Um halb 11 Uhr vormittags hat unsere Gemeinde- Vertretung eine Festsitzung abgehalten, in welcher die Tagesordnung ausschließlich die Gedenkfeier anläßlich der zehnjährigen Selbständigkeit des tschechoslowakischen Staates bildete. Es wurde besdilossen, ein Huldigungstelegramm an den verehrten Präsidenteu T. G. Masaryk und ein Loyalitätstelegramin an den Landespräfekten Jan Drobny und an den Minister- Präsidenten Antonin Svehla zu riditen. Es wurde ferner der Beschluß gefaßt, zur Erinnerung an •dieses zehnjährige Jubiläum einen neuen Tempel zu erbauen, dessen Kosten sich auf zirku deifiien des Staates zu 'beten ■und die ׳Regiemnig in ihren Be- Strebungen ׳zur •fortschreiten1d׳en Konsolidierung mit allen Kräften m unterstiiilizen. — Im alten Tempel fand die Feier zu gleicher Zeit ׳statt. Herr Oberkantor Josef Schreiber hat mit seiner meisterhaften Vortragsweise der Gesänge •die Z׳uhörer entzückt. Tallos. Unser.!Herr Kantor hat Sonntag aun 2 Uhr nachmittags ■die!Feier \im Rahmen eines G -11 c s d i e n s t e s abgehalten ,und ,war ,bestrebt, den Tempel ׳unserer winzigen Gemeinde nach ,M-ögliolnkeit z!u dekorieren. Auch die angescheuen slo׳waki׳schen Einwohner des Ortes!waren mit ihren Frauen vollzählig •erschienen. Nach •den Gebeten .hielt er eine!schöne, von •patriotischem Pathos getragene Rede, die allenthalben Begeisterung weckte. Verlautbarungen der Israelitischen Kultusgemeinde. Ausschreibung einer Rabbinerstelle. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien gibt bekannt .daß infolge des Ablebens des Herrn Rabbiners Dr. Salomon Funk, s. A,, die Stelle des R a bb i n e r s beim Israelitischen Tcmpelvercinc ״A e s c 11 e 1 A \v r 0 h 0 m“, Wien, II., Pazmanitengassc 6. zur Besetzung gelangt. In Betracht kommen solche Bewerber (konservativer Richtung), welche sich bereits als Kanzelredner bewährt haben und welche nebst den gesetzlichen Erfordernisse» jene fachlichen Eignungen und Studien nachzmveisen vermögen, d i e s i e besonders befähigen würden, auch im Rabbi natskollegiuni (B e t h Din) der Israelitischen Kultusgemeinde Wien m i t z uwirke n. Die Regelung der mit dieser Stelle verbundenen Bezüge ist der Verhandlung mit den in Betracht kommenden. Bewerbern Vorbehalten. Bewerbtingsgcsnche sind mit allen erforderlichen Beilagen versehen, bis längstens 2 0. Dezember 1928 beim Vorstande des Israelitischen Tempelvereines ״Aeschel Awrohom“, Wien, II., Pazmanitengasse 6, einzubringen. Eine Spesen vergiitung aus Anlaß der Vorstellung oder der Abhaltung einer Gastpredigt findet nur dann statt, wenn diese im Einladungsschreiben an den Bewerber ausdrücklich zugesagt erscheint. W i e!1, 1m November 1928. * Stellenaussclireibung־. Bei der Israelitsichen Kultiisgemciiule Wien gelangen in nächster Zeit Schächtersteilen (שוחט ם ובודקים) zur Besetzung. Bewerber, welche die volle körperliche Eignung besitzeii, auf eine Tätigkeit in gleicher Eigen!־ schaft in größeren Gemeinden hinweisen können und im Nikkur (ניקור) bewandert sind, wollen ihre Gesuche nebst Befähigungszeugnissen (קבלות) von mindestens drei orthodoxen Rabbinern unter Nachweis ihrer bisherigen Verwendung und Angabe ihres Lebenslaufes bis längstens 15. Dezember 1928 an den Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde, Wien, I., Seitenstettengasse 4, III. Stock, Amtsdirektion, gelangen lassen. . ■ ■ \ Bei entsprechender Qualifikation kommen in erster Reihe österreichische Staatsangehörige für die Anstellung in Betracht. Der Vorstand der Israelitischen Kultusgemeinde Wien. t>oCks ■u^ßauplscdu&fiirJfaaßm, ■und ‘ffläddun mdOfenl&dkahrecdt //. ffldtzgasse. 16 öiejüöisclje $<$uk »t€l 2 Zimmer, 2 Kabinette möblieit oder unmöbliert, auch einzeln, eventuell mit Küche oder Küchen- und Badezimmerbenützung, Näiie Augaitenu. Hollandbuicke, zu verkn eten• Unter ״D,.B.W an die Wr. Adm. d. Bl.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.