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Jüdische Presse · 1928-11-16 · 44 (16.11.1928) · page 5

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
44 (16.11.1928)
Date
1928-11-16
Page
– (sequence 5)
Language
German
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Nr. 44 JÜDISCHE PRESSE Seite 283 seidenhaus WIEN TUCHLAUBEN 8 seres Staates fördern. Gemcindcpräscs Josef Rottenb e r g erstattete Bericht, daß laut Beschluß der Gemeindereprüscntanz eine ״Mosnryk-Stiftung“ in unserer Gemeinde errichtet wurde, deren Zinsen jährlieh am 28. Oktober demjenigen Schüler oder Schülerin unserer Volksschule zugeteilt werden, die in der slowakischen Sprache ausgezeichnete Fortschritte beweisen. Nach dem Festg-ttesdienste fand eine Schulf e i e r statt, wo die Staatshymnen gesungen und Gelegenheitsgedichto deklamiert wurden. Nachdem die Zahl der Festgäste sehr groß war, wurde die Feier im Schulhofe abgclmlten, wo Schuldirektor Herr Josef Blau und Sclntllehrcrin Frl! Netti Zipser in slowakischcr Sprache die erhabene Bedeutung des Jubiläumsfestes schilderten. Sic wiesen darauf hin, daß mit gemeinschaftlicher Arbeit ein jeder zum Aufblühen unseres Staates behilflich sein kann und forderten die Anwesenden auf, es möge jeder Anteil nehmen bei dieser Arbeit. J• B. Siac. Das Jubiläumsfest fand bei uns im Rahmen eines F e s t g 11 ־ e sd ic n s t e s im schön geschmückten Tempel unter Teilnahme eines ansehnlichen Publikums statt, das aus den Gemeindcmitgliedern, den Schülern der Talmud Thora, der Jesehiwa und der Schule und zahlreichen Gästen bestand. Nach dem Rezitieren der Psalmen. hielt Sne. Ehrw. Herr Oberrabbiner Grünfeld eine schöne Rede, in welcher er die Bedeutung des Festanlasses und die Verdienste des Herrn. Präsidenten Masaryk würdigte. Das Gebet wurde vom Kantor mit seiner schönen Baritonstimme wirkungsvoll gesungen. Amtliche Verlautbarungen der israel. Kultusgemeinde Wien• 2. 8:00/1928. Verzeichnis jener Koscherfleischbänke, welche unter Aufsicht des ehrw. Rabbinates der Israelitischen Kultusgemeinde Wien stehen.' Gültig ab 1. November 1928 bis auf weiteres. Filiale: Graz, Bismarckplatz Nr. 5 Die große Mode Velour* Chiffon imprlme, Velour-Chiffon fa^onne in kolossaler Auswahl zu fabelhaft bhhgen Preisen. — Ferner: Ciepe Fable, Ciepe Flesch, Crepe Satin, Crepe Georgette in den neuesten Modefarben. Crepe de Chine, alle Farben . . S 13.50, 9.80, 7.80 Ciepe Georgette alle Karben . . S 13.80, 11.-, 0.80 .; ־..•-, . CrSpe Satin alle Farben S 19.-, 16.- Cte,)e Lavabie, al e Farben . . . S 13.50 1 oiie de Soie. ane Farben . , . s 6.80 (apan-Pongis., alle Farben . . . . s 2.90 la ^chnütisamt .. . s 3.50 Seidenfutter-Brokate . . , , , s 4.90, 3.80 la Kle dörsamtval!e Modefarben . s 11.80, 9.50 Feinster. Velour-Chifton, in allen Farben. 100 cm. s 19.- Velour Chi!fon imprimä, her! 1 che Dessins .... s 28.- und besonders das Absingen des 'Hymnus durch die Schulkinder unter Führung unseres Kantors. Daß sich dieses Fest zu einer imposanten Feier gestaltete, ist auch den geehrten Damen des hiesigen' Frauenvereines Frau Isidor Hammer und Frau Ignatz Zimmer spitz wie auch dem Talmud Thora-Lehrer Herrn Siegmund Händler zu danken, die den Saal herrlich dekorierten. Darauf folgte die F e s t.s it z u n g unter Leitung des Vizepräses Herrn Eduard;T e i t e l b au in, derzeit Präses- Stellvertreter, auf dessen Antrag־ der einhellige Beschluß gefaßt wurde einen Fonds zum Andenken an die zehnte Jahreswende des Bestandes der C. S. R. zu gründen. Der Fonds soll durch eifrige :Sammlung in der Gemeinde aufgebracht werden und verfolgt den Zweck, die Zinsen am Ende eines jeden Schuljahres an die. Vorzugsschüler der hiesigen Talmud Thora zur Verteilung zu bringen. Zum Andenken an das verehrte greise Oberhaupt des Staates, den Präsidenten, wurde der Fonds für alle Zeiten ״T. G. M a s a r y k - F 011 d s“ genannt. ■ . tages der tschechoslowakischen Republik eine Fest- Sitzung ab. Gemeindepräses Herr Wilhelm Wosner würdigte in längerer Rede die Bedeutung des Tages, schilderte die damaligen Zustände in den Nachbarländern und erinnerte an die heroische Tat unseres verehrten Herrn Präsidenten Thomas G. Masaryk zur Zeit der Hiisner- Affäre und beantragte, den Präsidenten der Republik aus Anlaß des Jubiläums telegraphisch zu begrüßen. Sodann schlug er die Errichtung einer Masary k- und einer Jubiläumsstiftung von je tsch. K 5000 vor, deren Zinsen alljährlich am 7. März, respektive am 28. Oktober an hiesige Arme ohne Unterschied der Konfession und Nationalität verteilt werden sollen. Beide Anträge wurden mit Begeisterung einstimmig zum Beschlüsse erhoben. Schließlieh wurde noch das Programm des Festg-ttesd i e n s t e s festgesetzt. Der Fest- und Dankg-ttesdienst wurde am 28. Oktober um 9 Uhr vormittags unter großer Beteiligung der Gemoindemitglieder wie auch der Behörden und der Schuljugend aller Schulen unseres Ortes abgehalten. Nach den in meisterhafter Weise gehaltenen Chorvortägen der Herren Kantoren Schlamovics und Blumenberg hielt Sc. Ehrwiirden Herr Oberrabbiner H i 11 e 1 Wc i n b e r g e r eine großangelegtc, tiefempfundene Festrede, die auf alle Zuhörer derartigen Eindruck machte, daß sich die Behörde mit dem Bezirkschef an der Spitze veranlaßt sah, dem Herrn Oberrabbiner einen Besuch abzustatten und den Dank für dieselbe ausziisprechen. Ersekkely. Die hiesige Filialgemcinde und alle zu ihr gehörenden auswärtigen Mitglieder veranstalteten am 28. Oktober im schön dekorierten Tempei einen würdigen, G-ttesdienst. Herr Ludwig Haber cröfifnetc die Feier mit einer schönen Ansprache und forderte die Versammelten auf, für das Wohl des Staates und des ׳Präsidenten Masaryk zu beten. Myjava. Die F e i c r in unserer 'Gemeinde wurde in einer besonderen Aufmachung in dem herrlich dekorierten Tempel im Anschluß ah den. üblichen Morgeug-ttesdienst abgehalten. Die entsprechenden Psalmen und Gebete wurden von unserem Kantor Herrn L. R os e n f cl d vor'gctragen. Sc. Ehrw1. Herr Oberrabbiner Josef B ro d־a ,hielt zur Feier des Tages eine ausgezeichnete Festpredigt. Die Behörden hatten!ihre Vertreter zur Feier entsandt. Äußerdem nahmen an ihr mehrere Bürger nicht jüdischen Glau- 1. Bezirk: Schwarzbrod Josef, Seitenstettenga:se 3. 2. Bezirk: Fellner Julius, Haidgasse 7. 2. Bezirk: Gerstl Igna'.z, Ma'zgasse 5. 2. Bezirk: Gerstler־ Leib, Schiffamtsgasse 14. 2. Bezirk: Hirschler Josef, Wolfgang-Schmälz-Gasse 4. 2. Bezirk: Kroniand Michael, Herminengasse 12. 2. Bezirk: Kurzrock Osias, Große Sperlga se 28. 2. Bezirk: Lustig Na'han, Leopo’.dsgasse 49. 2. Bezirk: Lubczer Kaiman, Rueppgasse 27. 2. Bezirk: Premilke Benjamin, Im. Werd 5. 2. Bezirk: Rüber “Markus, Schiffamtsgasse 19. 2. Bezirk: Schönfeld Israel, Krtinimbaumgasse 1. 2. Bezirk: Schönfeld Hirsch, Große Sperlgasse 31. 2. Bezirk: Täuber Michael, Ha dgasse 3. 2. Bezirk: Walfisch Moses, Förstergasse 5. 2. Bezirk: Wlach Viktor, Im Werd 3. 2. Bezirk: Winter Moritz, Heinestraße 9. 3. Bezirk: Lempert Israel, Custoz/agasse 3. 9. Bezirk: Kornmehl Siegmund, Berggasse 15. 10. Bezirk: Spuller Emil, Planetenga'se 3. 14. Bezirk: Loheit Froim, Rauchfangkehrergasse 22. 15. Bezirk: Margules Josef Leib, Oesterleingasse 4. 16. Bezirk: Melzer Simon, Friedmanngasse 29. 16. Bezirk: Piontkevvitz Wolf, Hofferpiatz 10. 18. Bezirk: Kornmehl Siegmund, Währingerstraße 97. 20. Bezirk: Eichner Heinrich, Rauscherstraße 3. 20. Bezirk: Hirschl Eugen, Treustraße 1. 20. Bezirk: Hornung Leopold, Jägerstraße 26. 20. Bezirk: Kurzrock Osias, Morta״apiatz 4. 20. Bezirk: Lederer Josef, Jägerstraße 24 (Heinzelmanngasse 16). 20. Bezirk: Lempert Moriz, Klosterneuburgerstraße 1. 20. Bezirk: Petyan 'Wi h:.lm, Klcsterneuburgerstraße 10. 20. Bezirk: Rottenstreich Hermann,' Hannovergasse 12. Unter Aufsicht Sr. Ehrwürden Rabbiner Dr. M. Rosenmann, 21. Bezirk, Josef Böck, Schloßhoferstraße 6. Wien, im November 1928. Der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde Wien. * T.-A. Z. 927. Ausschreibung von Grabsteinfimdamenlen. Lieferungsausschreibung Seitens der israeli.ischen Kultusgemeinde Wien gelangt die Herstellung von Grabsteinfundamenten auf dem Neuen Friedhofe für das Kalenderjahr 1929 zur Vergebung. Jene Firmen, welche zur Of.’erts'.e’lung herangezogen werden wollen, werden eingeladen, dies. , bis längstens 30. November 1928 dem Technischen Amte der Kul.usgemeinde, L, Seitenstettengasse 2, bei welchem auch während der gewöhnlichen Aintsstunden (Samsta,e ausgenommen) alle näheren Auskünfte erteilt werden, bekanntzugeben. Die freie Auswahl unter den sich meldenden Firmen zwecks Heranziehung der Offertstellung für die einzelnen Arbeiten behält der Vorstand der israelitischen Kultusgemeinde au.'drücklich seinem a'leinigcu Ermessen vor.!Wien, den 1. November 1928. Vrable. Wir begingen am 28. Oktober ein Doppelfest. An diesem Tage wurde in Anwesenheit einer, großen Menge von Gästen, obenan die Spitzen unserer Behörden und Aernter, der Schlußstein zum neuer bauten Bethamidrasch gelegt. Die gesanglichen' Darbietungen unseres Kantors Herrn Samuel' Kaufmann und die gediegeue Droschoh unseres Herrn Rabbiners J. B. S c h w a r z s t e i n. dessen Verdienst die Ausführung: dieses schönen Werkes ist;* verliehen der Feier erhöhte Weihe. In den Schlußstein ,wurde eine ־Rolle zum ewigen Andenken an den 2S. Oktober nie-'dergetegt, worin verzeichnet ist, daß der Bau <1 e 11 N a m e 11 d e s P r ä s identeu Thomas G. M a s a r y R tragen soll. In einer zweiten Rolle wurden die Namen der gegenwärtig fungierenden Gemeindevorsteher ' verewigt. Mit der Niederlegung der in hebräischer und slowakischer Sprache abgefaßten Urkunden wurde Gemeindepräses Herr Dr. Julius Ad 1 e r beehrt. \ ' . . . : Sodann fand der feierliche G - t 't e s d i e n s t *1m Tempel statt, wo nach den Psalmen und der Absingurig von patriotischen Liedern durch die Schuljugend unter Leitung unseres Hauptschullehrers Herrn Adolf Fejes der ehrwürdige Herr Rabbiner , S c h w a r z s t e i n eine mit großem Beifall aufgenommerie Festrede hielt. Batorkesy. Auch in unserer Gemeinde wurde anläßlich׳'des Jubiläumsfestes der Republik am 28. Oktober im Tempel, weicher aus diesem Anlasse beflaggt und festlich beleuchtet war, ein Festg-ttesdiens't veranstaltet, zu welchem außer den Mitglied'ern der Kultusgemeinde auch die Vertreter der Behörden sich einfanden. Nach dem Rezitieren der von 'der Landeskanzlei bezelchneten Psalmen würdigte Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner I s r a*e 1 R e i c h die Bedeutung des Tages in־ einer schwungvollen Festrede. Besonderen Eindruck machte es, als Se. Erwürden die Loyalität der Juden im allgemeinen schilderte. Um so ©her in unserem Staate, der das Gepräge eines Masaryk an sich trägt, überfluten uns die Gefühle der Treue und Anhänghehkeit an den Staat, welchen wir mit der. heutigen Feier Ausdruck geben. Hierauf verrichtete Se. Ehrwürden das Gebet vor der Bundeslade. Die Feier wurde dann mit einem durch Herrn Kantor Klimowsky aus den hiesigen Jeschiwah-Bachurim zusammengesetzten Chor vorgetragenen Gesang beendigt. Der Großpächter Herr Philipp S c 111 e s i n g e r . spendete für die Armen der Gemeinde tausend Kronen. Kurima. In ־Unserer'kleinen Gemeinde wurde , am 28. Oktober zu Ehren des Staates und des Präsidenten Masaryk ein feierlicher G-ttesdienst veranstaltet, welchem außer den ־ Juden auch d׳ie Vertreter der Behörden anwohnten und ihre Zufriedenheit mit dem Verlauf der eVranstaltung ausdrückten. Dun. Streda. Der Vorstand der orthodoxen Israelitischen Kultusgemeinde hielt hier am Vorabende des zehnten Gründungs- I EINLADUNG I | zu der § i ChanuVak - FestakadWe I | aer A• J. N&dtbengruppe Wien | | welche Dienstag, den 11. Dezember 1928, im Festsaal | 1 des Hotel Pos! stattfindet § | Karten sind bei Anny Herzog, II., KleinePlarrg. X, zu haben. § Nur für Damen! Nur für Damen! bens teil. . . Soporna. Am 28. Oktober versammelten wir und die Mitglieder aus dem Nach’bardorfe Pata uns in unserem festlich heleuchteten Tempel zur Begehung des Staatsjubiläums in Sabbatkleidern. Die Psalmen und das uns gesandte Festgebet wurden verrichtet und Herr Kultusbeamter Josef Weisz hielt eine kurze Festrede. Ladomirova. In dem beflaggten, festlich dekorierten und beleuchteten Tempel wurde am 28. Oktober ein Festg -11 c s d i e 11 s t abgehalten. Unser ehrwürdiger Herr Rabbiner Chaskei Weißblum, Herr Unterrabbiner Leibisch Eichenstein und Herr F. Fr i ed m a 11 n hielten entsprechende beifällig aufgenommene Festreden in Gegenwart der Vertreter der Behörden und der Körperschaften. Velky Tarkan. Auch in unserer Gemeinde wurde das Jubiläum sie st in imposanter Weise begangen. Sonntag nach dem Morgengebet versammelten sich die jüdischen Einwohner der zwei' Gemeinden Groß- und Klein-Tarkan im schön geschmückten Tempel. Der Vorbeter trug das uns von der Kanzlei gesandte Festgebet und das Hanosen Tschuoh mit großer Andacht vor. Sodann hielt unser Rabbiner Herr Moses W e i s b c r g. eine aktuelle Rede, die von allen Anwesenden beifällig aufgenommen wurde. Revuca. Am 28. Oktober wurden in unserem Bes Hakneses — und ebenso in Jelsava — von unserem Herrn Oberrabbiner Adolf Atlas in Anwesenheit sämtlicher Behörden und Staatsbeamten Festg-ttesdienste in imposanter. Weise abgehalten. Auch die Feuerwehr ist vollzählig erschienen. Jeder war entzückt. Herrn Oberrabbiner wurde von allen Seiten gratuliert. Sebeskeleines. In der autonomen orthodoxen israelitischen!Kultusgemeinde zu Sebeskelemes hatten die Jubiläums- Zierlichkeiten folgenden Verlauf: Schon Freitag zuvor wurde die jüdische Volksschule, das Bethamidrasch, der Tempel und die zur Straße gehenden jüdischen Wohnhäuser geschmückt'und beflaggt. Der Tempel war festlich dekoriert, elektrisch beleuchtet, das Poroches mit dem Nationalband, der Schuichon und die Kanzel mit Blumen geziert. Der F e s t g - 11 e s d i eh s t begann 9 Uihr vormittags ׳in Gegenwart der ganzen Gemeinde, der Frauen, der Schuljugend, der Ortsbehörde, der Gemeindenotare und der, Lehrer der Nachbargemeinden. Nach der Rezitierung der vorgeschriebenen Kapitel Tehilim hielt unser Herr O b e r r a b b i n e r F e I d ׳b r a tid eine enthusiasmierende Festrede über die Bedeutung des Tages und begeisterte die Zuhörer für Vaterlandsliebe und Dankbarkeit gegen das Staatsoberhaupt, den Herrn Präsidenten Masaryk, dessen Gerechtigkeitsliebe dem Staate das Gepräge gibt. Darauf sprach Herr Kuiltusgemeindevorsteher Koloman Loorbeer zu den Versammelten über das Jubiläum, das die Juden mit aufrichtigem Herzen mitfeiern. Auf seinen Vorschlag wurde sodann ein Huldigungstelegramm an den Präsidenten abgesandt. Zum Schlüsse wurde das von der Landeskanzlei eingesandte Festgebet und vom Kantor das Vaterlandsgebet mit Einschaltung des tschechoslowakischen Hymnus vorgetragen. Hierauf begab sich d׳ie Festversammlung in einen an den Tempelhof grenzenden, der Gemeinde gehörenden Garten, wo zum Andenken an das Fest zehn junge Bäume gepflanzt wurden. Hier hielt der jüdische Ortsrichter Herr J. G r 0 ß eine slowakische Rede, in der er sich besonders an ׳die Jugend wandte. Die Schuljugend sang hier im Freien das ״Nadtatrou“. In der jüdischen Volksschule wurde im Anschluß an dieses Fest vom Herrn Lehrer Nagel mit den Kindern eine innige und imposante Schulfeier veranstaltet. i

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