Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 42 (2.11.1928)
- Date
- 1928-11-02
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 42 Seite 268, Jedes Plattfußleiden schmerzlos behoben Erzeuge für Frostballen, empfindliche, leidende sowie Senkfüße leichte ortho- ' pädische Schuhe. Was auf Grund meiner langjährig erpiobten Praxis eingebaute Einlagen, daher;vbft Normalen Schuhen nicht zu unterscheiden ist. Garantie für Heilung und jede Paßform und angenehmes Gehen. Komme auf Bestellung Ins Maus. HAN S V EI <3 L vorm. Bwbenlcek Spezialwerkstätte für orthopädische Schuhe IV., Starhemberggasse 6/7, Parterre 1©| flflCHSlCflTEfl ־!§ werden mußte, hat sie in diesem Sommer eine neuzeitliche techni'sche Völlgndung erhalten, die nicht.mehr zu übertreffen sein ■dürfte. Trotz dieser großzügigen Umwandlunz hat der Betrieb auch nicht einen Tag pausiert, Das Jahr 6689 ist für die Adäss Jisroel insofdrh von . besonderer 'Bedeütüng, als die iGemeindeiftstituttöneii in der. Artillerie- Straße in ihm ihre 25jährige Bewährung 'feiern 'können. Orthopädische Schuhe erhält man bei Veigl, I'V., Starhember.ggasse 5-7. Wer dort' nicht ■> zufriedengestellt wird, dem kann nirgends mehr geholfen werden. Große Stiftung für eine Talmud-Thora. Aus Lemr berg wird uns berichtet: Die bekannte Pfiilünthropin Frau,' כשר SEIFE Marke: ALEFBETH mit des orth. Rabbmätsaäsessörs, Kolice, erzeugt ״PÖL.10“ FRIEDflSftMfS ÄCO. mumm Seifen- und Kerzenfabrik, kßlläCE ■■■■■ Marjäm B ä r d a c h ־ F r ä n k e I hat der. Agudas Jisroel ein schönes?'Gebäude für eine Talniud-Thora geschenkt. Außer den Lehrräumen sind noch vermietbare Räume vorhanden,-deren Erträgnis zur Erhaltung der Talmud-Thora haitragen wird. * 1 £■■■1 ES H H H!fflll Tschechos 1 o wakei 1 IflBBBBBflBBBBBBBBBBBBflBBBflBIBaaBBBBBBBBBNSIBBBBBBBBBBBBBBBBBaBSBBBBBEiBBBBBii Zur Beachtung I Auf vielfachen Wunsch, der aus dem Kreis unserer aus den Ostländer stammenden Wiener Leser geäußert wurde, werden wir fortab הרלסח הנר עומצ״ש IDT nach den מנהג ותיקי nach welchem unsere ostländischen Brüder sich richten, veröffentlichen. Die Zeitbestimmung wird uns allwöchentlich vom ״Hithachduth Jereim“ zur Verfügung gestellt. . "התאחדות יראים" ווינה ״Hitachduf Jereim“ Vereinigung Thoragesetzestreuer Juden in Wien II., Heinestraße 30. T. 15. כ״ה פ׳ וירא זמן הדלקת הנר עש״ק שעה 4 ע□ 22 מינוט זמן שקיעת החמה עש״ק שעה 4 ע□ 35 מינוט 3 מיניט-i זמן הדלקת הנר מוצש״ק שעה 5 עם Direktoratswechsel an der S. R. Hirsch-Schule. 1F r a nik1f׳u r t ■a. M. (J. U.) ■Mit dein 1. Oktober hat!Herr Studiendirektor Dr. Elias Fink, der Leiter der 'Samson Raphael!Hirsch - Schule und!Lyzeum, wegen Ueber- ׳schreiturig!der Altersgrenze das ■Direktorat niedergelegt. Studiendirektor (Dr. Fink, der seit 42 Jahren an der Schule wirkt, hatte das Direktorat seit 1923 inne. Zum 'Nachfolger ist ׳Herr Studienrat Dr. Elias aus Fürth gewählt. Da derselbe jedoch sein Amt erst im Frühjahr (1929 antreten Kann, wird während des Winterhalbjahres Herr Studienrat Dr. Markus Lange die iDirektoratsgeschäite verwalten. Von der Berliner Adass Jisroel. Berlin. (J. U.) Während in der Reichshaupt׳stadt die Reformtendenzen sich seit Jahresfrist aufs neue geltend ■machen, worunter insbesondere die Einrichtung von ultraliiberalen Gattesdiensten im Norden und Westen zu rechnen ׳sind, ■hat die israelitische Synagogengemeinde ■Adass Jisroel den seit Jahren verfolgten Kurs weiter mit allem .'Nachdruck verfolgt.!Neben dem alten Zentrum in der Artilleriestraße bildet sich in der Tiergartengegend ein lebensvoller neuer Mittelpunkt. Die im Jahre 1924 gebaute Synagoge, Siegmundshof 11, erweist ׳sich bereits als unzureichend. Eime größere Anzahl neuer Reflektanten 'konnte nicht mit den gewünschten Synagogenplätzen versorgt werden, und der Ruf nach Erweiterung des (Gotteshauses läßt ׳iffch stark vernehmen. ׳Bisher mußten ■diese Stimmen noch überhört werden, da ■die Gemeinde ihre Kräfte auf den Ausbau ihres Schulwerkes konzentrieren muß. Das Realgymnasium wird zum kommenden Frühjahr mit ■der Oberprima 1seinen Abschluß finden und dann ein in der ׳Geschichte der deutschen Juden bisher nicht gekanntes Schulgebilde darstellen.!Zum bevorstehenden Winter wird das Realgymnasiinm nach ■dem Schulhaus Siegmundshof 11, übersiedeln und alsdann mit dem Oberlyzeum unter einem Dache vereinigt werden. Die neuen Schulräume werden sich den bisherigen würdig angliedern, iln das gleiche Haus werden auch die im Tiergartenviertel vor zwei Jahren eingerichteten!Grundschulklassen, die bisher provisorisch untergebracht waren, verlegt werden. Ein in den ,letzten Tagen vom Vorstand an die!Mitglieder der A!da׳ss Jisroel verschicktes Verzeichnis weist 21 unter Aufsicht des Rab'binates stehende Fleischwarenhandlungen ■in den verschiedemsten Stadtgegenden auf und gewährt damit einen. Einblick in die weitverzweigte Amtstätigkeit des.!Rabbi- ,nates. Nachdem die Mikwah!in den 25 Jahren ihres 1Be-' Stehens!bereits zweimal räumlich und technisch erweitert Oberrabbiner Rabbi Chajim Sonnenfelds שליט״א Festgruß an die tschechoslowakische Republik. In unserer Festnummer veröffentlichten wir eine bedeutungsvolle Kundgebung, die im letzten Augenblicke vor Redaktionsschluß vorn greisen orthodoxen Oberrabbiner von Jerusalem, unserem Landsmann Rabbi Chajim! Sonnenfeld שליט״א an uns ״gelangt ist. Die warme Würdigung der organisatorischen Freiheit und Unabhängigkeit, der sich die gesetzestreu-jüdische Konfession in der Slowakei im tschechoslowakischen Staate erfreut, hat allenthalben wohltuend gewirkt. Auf vielfachen Wunsch aus den Kreisen unserer jiidischen und nichtjüdischen Leser geben wir im folgenden eine deutsche Uebertragung des hebräischen Originals. . Die Red. Bedeutsam ist der heutige 14. Cheschwan (28. Oktober), die zehnet Jahreswende des Tages, an welchem dem slowakischen Volke die Freiheit verllllllllilllillllllllllllllllllllillllllllllllllllllllllllllllll!ll!lllllllllill[₪llllllllllllllllliilllllllllllllllllllllll!l!l!llllillllllll| Preis und Qualität unerreicht! ( Sie müssen schon jetzt Ihren Bedarf decken, weil 1 wir wieder vergrößern und während des Umbaues. 1 unser Lager reduzieren müssen. Alle Herbstneu־ § heiten in reichster Auswahl zu beispiellos billigen f! Preisen! : 1 Mode-Bordüren-Kasha.S 2.90 Kleiderstoffe. 100 br. ... S 2.90 I Kleider-Popeline, 100 br. . .S 3.90 Mantel-Flausche und Veloure, 140 br. . . . S 9.80 Double für Mäntel, 140 br. ...... S 9.80! Zibeline, alle Farben, 140 br. . . S 12.90 ff Seide, Plüsche, Samte: 1 Faille de chalre, 80 br.S 2.90 1 Brokate, alle Farben, 80 br.S 2.50 §־ Crepe de Chine, alle Farben, 100 br. . . . S 4.90 ₪ g Samt-Chiffonet. 90 br.S 4.90 H | Plüsche für Mäntel. 120 br... S 9.80 § gj Strick■ und Wirkwaren 1 1 Orig. 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Die zehn Jahre der tschechoslowakischen Selbstregierung unter dem Präsidium des liberalen Mannes mit rechtschaffenem Herzen, des Herrn P r äsidenten Masaryk, können allen Völkern der Welt als bewährtes Vorbild dienen dafür, wie groß der Wert der allgemeinen Freiheit und Gleichberechtigung für die Entwicklung eines Staates ist, der sich auf den Geist des Volkes einstellt. Diese zehn Jahre bedeuten auch eine Glanzepoche im Leben des Judentums in diesem Lande, denn in ihnen hat das orthodoxe Judentum in der Slowakei erhöhte Geltung erlangt. Durch den Rechtssinn der Regierungsverwaltung wurde es unseren orthodoxen Brüdern erleichtert, die gemeindeorganisatorische Steilung, in der sie sich bis dahin befestigt hatten, zu stärken und auch neue organisierte Kräfte zu bilden, denen im Leben des einzelnen und der Gesamtheit, des .Individuums und der Gemeinde eine hohe Bedeutung zukommt; durch sie wird den Geschehnissen im öffentlichen Leben das Gepräge des Allmächtigen (gelobt sei Er) aufgedrückt und Israels Namen unter den Völkern verherrlicht. Wir, eure Gesinnungsbrüder an heiliger Stätte, die wir uns Tag und Nacht der Abfallsströmungen erwehren müssen und uns im Geiste des Heiligtums zu festigen und zu ertüchtigen haben, fühlen sehr wohl die Bedeutung der religiösen Gesinnungsfreiheit, deren die tschechoslowakische Regierung das orthodoxe Judentum teilhaftig werden ließ; mit diesem System leuchtet sie den Völkern voran und läßt sie den Weg der Wahrheit erkennen, daß die allgemeine religiöse Gesinnungsfreiheit allein das taugliche Instrument zum gouvernementalen Erfolg ist. Dieser Zustand übt dann indirekt auch auf den Gang der gemeindlichen Angelegenheiten im heiligen Lande und in den anderen Ländern einen tiefdringenden Einfluß aus. Das ganze gesetzestreue Judentum hier im Lande und in den Ländern seiner Diaspora freut sich heute dessen und erkennt richtig, in welch hohem Maße die mächtige religiöse Kraft, die sich unter der freiheitlichen Herrschaft in der Slowakei im Leben der orthodoxen Juden äußert, auch in Zukunft für ihr und unser aller Leben entscheidend sein kann. Wir nehmen daher Anteil an eurer Freude und sagen euch Dank dafür, daß ihr es verstanden habet, eurer — unserer — Freude durch die beabsichtigte Herausgabe einer besonderen Jubiläumsfestnummer den richtigen Ausdruck zu geben. So mögen denn diese unsere Worte Wohlgefallen finden vor dem Herrn des Weltalls, der die Rabbi Joel Ungar s. A. Von Rabbiner Ph. Fischer in Sarospatak (Ungarn).- , Fortsetzung.’1') (Nebst ■dieser innigen!G־tte:s-;u׳nd!Menschenliebe bildete ׳noch eine rührende ■Bescheidenheit den!hervorstechendsten Grundzug ■des wahrhaft ■edlen Wesens ׳unseres R. Joel. Bis auf seine geistigen Erzeugnisse erstreckt sich diese Besc!he׳idenlh׳e.'i׳t׳. Das will in unserer ׳Zeit, wo die sonst am demütigsten sich׳ gebärdenden Männer die Schöpfungen ihres Geistes, seien sie mit noch so bitterem Schweiße auf ■die Welt gebracht, wahrhaft vergöttern ■und sie ■für Meisterwerke ohnegleichen ausschreien — wahrlich etwas bedeuten. Von ■der modernen, auch :unter den Rabblnen schrecklich graßierenden Krankheit, halbausgereifte Gedanken ■dem Drucke zu übergeben, wußte er sich völlig frei. Er ging in ■seiner!Bescheidenheit so weit, sie nicht einmal schriftlich abzufassen. Er schrieb die Ergebnisse seiner Forschungen :nie nieder. So wenig mutete er sich in seiner wahren, nicht nur bloß mit den Lippen be- ׳kündeten Demut zu. Daß er sich aber in der Ein- Schätzung seiner eigenen Geistesarbeit gewaltig irrte, das beweist zur Genüge •das, nach seinem Tode \lurch seinen ältesten Schwiegersohn, meinen Großvater R• Elieser Süßmann Sopher,!Verfasser des weitbekannten midraschapadischen Lexikons und Kommentars ״Jalkut Elieser“, herausgegebene Werk ״תשובות ריב״אiResponsen des R. Joel ben Elieser“.. Dasselbe enthält ■die Entscheidungen R. Joels betreffs ■der an ihn gerichteten religionsgesetzlichen An- ■fragen. Gedachtes Werk konnte nur dadurch zusammengestellt werden, daß sein!Herausgeber ■alle diejenigen, von denen er wußte, daß ■sie mit Rabbi Joel ■Ungar ■in wissenschaftl'iohem ׳Briefverkehr gestanden, aufgefordert hat, die Abschriften der ,in ihrem Besitze sich befindenden Gutachten ihm einzuschicken. Hier gibt uns Rabbi Joel ohne seine Absicht ein *) Siehe Nr• 37, 38, 40, 41 der ״Jüdischen Presse“.!getreues Ab!bi/ld ■seineir erstaunlichen 1Belesenheit :und musterhaften Gründlichkeit. Da findet man ■keine haarspaltenden Spitzfindigkeiten, sondern einfaches, folgerichtiges und eben darum ■utn so eindringlicheres Entwickeln des Ergebnisses aus den Anfangsreimen der talmudi'schen Theorie. ■Bisher sind nur die auf dem Orach- Chajim und Jorah-Deah, ■des Schulchan-Aruch sich beziehenden Gutachten herausgegeben.*) Die auf die anderen zwei Teile sich beziehenden sind handschriftlich ׳vorhanden. Wenn aber auch die ׳Bescheidenheit in der tiefsten Tiefe seines Wesens ihre Wurzeln hatte, so daß er die Zurückgezogenheit über alles ׳liebte, so gab es ■doch einen Fall, der ׳ihn seine Bescheidenheit vergessen machte und ihn aus seiner Zurückgezogenheit hervortreten ließ. Das geschah immer, wenn man sich nicht scheute, mit freventlichem Leichtsinn oder mit eingebildeter, im ■Grunde genommen jedoch oberflächlicher, angeblicher Wissenschaftiichkeit unsere!heilige Lehre anzugreifen.!Ihm war die Thora die Sohutzwehr des!jüdischen Volkes, die schon so manchen -Sturm ausgehalten, schon so mancher Gefahr getrotzt und ■die allein!Israel vor der Entartung und Verrohung der ׳Völkerschaften, in deren Mitte es das Schicksal geschleudert, bewahrt ■hatte. Wfe tolerant1* und liberal er auch sonst war. wie liebevoll er auch alle Wesen, die den Stempel ■der G-ttähnlichkeit trugen, in sein Herz aufnahm, wie seine werktätige Liebe keinen Unterschied ■machte zwischen Frommen und Nichtfrommen: wenn man sich aber erkühnte, die Brandfackel der Vernichtung ins G-ttesheiligtum ■Israels ■zu schleudern, das unheilige Feuer des׳ lodernden Hasses!gegen die uns mündlich und schriftlich überlieferte Thora zu entzünden, da schwand ■ihm seine Bescheidenheit, jegliche!Rücksicht, da war’s ihm nur daran gelegen, ■den Brand zu löschen, *) Inzwischen ist auch ein zweiter, auf חש משפט לאבן העזר sich beziehender Teil, i, J. 5684 von meinem leider so ׳jung verstorbenen Cousin Elieser Paschkes s. 1. herausgegeben worden. die Feinde zu verjagen. Es galt ihm alsdann, ■die ■in der treuen Erhaltung der Thora ruhende Heilszukunft seiner Nation, ja die •Heilszukiinft der!gesamten ■Menschheit zu retten. Ein solcher Fall ereignete sich, als im Jahre 1844 am ,12. Juni 25 sogenannte ״deutsche Prediger“ — wir sagen mit Absicht nicht Rabbiner — zu einer Rabbinersynode in ■Braunschweig zusammentraten. Die ׳Herren tragen zwar .sonst den Namen Rabbiner als einen, der sie etwa noch an alte Traditionen binden könnte,' nicht, und schmücken sich mit Vorliehe mit dem eines Doktors. Wir von unserem Standpunkte jedoch meinen, daß ׳Leute, welche die Grundlage ihres׳ Lehrberufes in Israel, ׳die heilige Thora, ■dem jeweiligen Zeitgeschmack gemäß umwandeln, mit nichten — Rabbinen, viel eher ״Propheten“ aber, wohlverstanden — ״falsche“, sich nennen sollten. Um aber ■die Bedeutung ■und die Tragweite -dieser Synode recht zu begreifen, müssen wir in der Zeit etwas vor- ■greifen und die Umstände und Wünsche, wenn auch in gedrängter Kürze schildern, aus denen diese Versammlung hervorging und deren Ausdruck sie ■bildete. VII. Es war in ■der ersten Hälfte des Jahrhunderts. Die zuerst in der Weltstadt an dem Seineufer erklungenen Losungsworte: Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit waren auf einem Siegeszuge durch Europa begriffen. Die zum Selbstbewußtsein erwachten Völker forderten ihre Rechte und wollten nicht mehr zum keuchenden Lasttiere weniger Bevorzugter sich erniedrigen lassen. Und was Wunder, daß der Ruf nach Freiheit auch in die eienden Hütten desjenigen Volkes Eingang ■fand, welches Volk noch mehr geknechtet wurde, als die übrigen, und eben deshalb noch mehr nach der Freiheit köstlichem Kleinode schmachtete, welches Volk nicht bloß von den bevorzugten Klassen, sondern auch von ׳den untersten unterdrückt und mißhandelt worden ist. und in des Wortes bitterster Bedeutung ■zu einem!Knechte der Knechte erniedrigt worden war. Und der anfänglich nur ׳im Stillen gehegte Wunsch nach Befreiung von ■den mittelalterlichen