Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 36 (14.9.1928)
- Date
- 1928-09-14
- Page
- – (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Nr. ffi. ifid bMtfndirtS üQtetf lü&sefieii jrnigen dessen Mittetet - Name des^Sifters des Christentums mit hebfäijschen Buchstaben. steht. . ,... ״.״ .c;> Die. Agikftsf^ii^^il-iug^hagihple;|rll(Bt darauf im 'StoftafoS&ttÖI fdÜpÄÜ ttll; ifii?'■ ־ Ie#lffö|#־i:-Wa^nwfli: /; ::rtät|f ־El^cf1״vö:r SeejMUfl|erffl, ׳■־ fh Preilburg hdfce’h s/cfi seiTdfni&ör £elt Mfilfo- Ü SI *••itallieft.’1 ■ - •־•■־•• •**־ Mäfddfäffei• ' ■• ■ ■. ..... gtöJffifffiiM fff m SeH8fla0ttgäs§§ ein Lokal und locken Euch daliftt. Meldet ihre Nähe! Im Interesse der Säbbätjiäitejlä|n kaufmännischen Angestellten. Die Schomre •Schäbos - Sektion der Agudas Jisroel-Jugendgruppe in Bratislava erläßt, in def Hasch ׳Häschono-Ausgabe des Sman-Zettels folgertden beherzigenswerten Appell. An di& ääbbäthalteride kauftiidnrischalt! Die Lage der jüdischen kaufniatinlschdii Stelle!!- suchenden wird voll! Tag zu Tag scHwIertgdh Hunderte jünge Leute aller Branchen suchen Brot gegen f 1 e i ß i ge, t ii c h i; i g e״ und t r e u e Arbeit. Sie finden jedoch keine Anstellung, nur weil sie au dem teuersten Gut des Judentums, d e m .heiligen Sabbät, unverbrüchlich fesih'altöri! in Eurer Macht allein Ist e$, Ihnen zii helfen! Vergebet vakante Stellen in Eurem Geschäfte ah Säbbatrüheridb Stellensuchende! Sie wollen Euch treu dienen, denn sie .wissen, genau so gut wild Ihr, was der Sabbatli ihnen und dem ganzen Judentum bedeutet. Ihr traget mit die Verantwortung, wenn manche in der Not der Arbeits- Iosigkeit schw ach w.erde n und sinkeri. Wendet Euch bei. etwaiger Vakanz . an die Sciiomre Schäbos-Sektion der Ägüdas Jisroel-Jugendgruppe, Bratislava, Turnergasse 14-16. £ Schomre Schabbos-SteUenvermittlung des Landesverbändös der Agudas-Jisroel-Jugendgrupperi Ja der Slowakei, Bratislava, Turnergasse 1416־ (Postfach 140). Offene Stellen: 1. Kommis, Kurz- und Textiilbranöhe, 2. Lehrling, Textilgeschäft, Provinz, volle Verpflegung, 3. Kommis, Eisenwaren, 4. Kommis, Schnittwaren, 5. Kürschnerlehrling. Stellengesuche. 101.!Kommis •in Spezerei, 102. (Kommis!in Konfektion, 103. Praktikant,!Qlaswaren, 104. zwei Lehrlinge,!Manufaktur, 105. ein Lehrling,!Eisenwaren׳,' 106.!Buchhalter (׳drei ׳Sprachen), 107. Kürscihnergehilfe, 108. Volontär •(!Praktikant), Uhrmacher, 109. Kommis, Kurz-, Wirk- und ,Galanteriewaren, eventuell Kolonialwaren.!Bewerber 'berufen •sich •auf!die Anmeldungsnummer. Angabe •von Namen, genauer ■Adresse, Alter, besonderen *Fähigkeiten, Sprachkenntnissen ׳und Art der •gesuchten Stelle ist!bei Stellengesuchen ׳unbedingt erforderlich. ׳Briefe ohne diese Angaben können nicht berücksichtigt werden. . . ■ Wir ersuchen, *jeden!!Briefe Rückporto!beizulegeii. Mjni—!■■inimanaitiinMimiMi iichkeit dieser Komödie so sehr ins ׳Bewußtsein, daß ich mich vor Eitelkeit geschützt fühlte. ׳Und wie ich ■damit fertig war, ■konnte ich zum Volke hinaus. Die mir erwiesenen Ehrungen prallten nun von mir ab, ich ■hatte ja ihren Wert erprobt . . ———;, )Ein Chassidiimrabbi war Gast bei Rabbii Chajim Wioloschiner. Bei Tisch kam ׳die Rede auf., ■den Sinn des Verses im ׳bekannten Pisman:. אזכרה אלהים ואהמיה Rabbi Chajiim fragte: ״Wart Ihr ■schon einmal 111 Peters- •bürg?“ .,jNein“,. sagte der Rebbe.!Ra'bibi Cha!j׳im: ,Aber Ihr habt gehört von Petersburg, eine..wundervolle.,.Stadt mit hellen; breiten Sträßen;!Brücken und Burgen, Palästen, Villen, kurzum ׳mit allem, ■w.as des’Menschen!Herz!gelüstet! Und. ־auch. Warschau; :ist eine große, schöne'. •Stadt;, große Geschäftshäuser,. Gärten,. Theater, Stadtpank. Aber .erst Berlin.׳und Parte! esi •ist gar nicht zu schildern, wie schön diese Städte ׳siftid!“ N ״Was sollen diese Redensarten von den!Nichtigkeiten dieser Welt, wenn von tiefen Dingen gesprochen wird?“ ׳dachte der Gast und er ■gab auch seinem Staunen leisen Ausdruck. . •; .־.! ־; iRäbbi Chajim: ,All diese Städte sind errichtet, in Glanz und Größen aufgebaut, inides die heiligen Stadt ׳noch in Tfümfherh liiegt. Das ist der!einfache Sinii des!Pismo’ri.“ ״Und ichlV tnejnte der Ghässidlmrabbi, ,;holdv mir den Sinn!des Pismori nicht erst aus Petersburg, Warschau, 'Berlin ׳und!Paris, •sondern »ich ■schaue in;mich, sehe auf und in!die (Menschen, um ׳mich herum und ■klage: ״Iclj denke Gottes und erschauere, da ich sehe wie jede Regung (יעיר התעיררות irdischer, leiblicher und ■sinnlicher Art hoch empor schnellt. Die!Regungen der Seele zu Gott aber (עיר אלסים) tief unten bleiben.“ * ׳״Euer früherer Pristav (iPolizeichef) war gefürchtet, der ׳jetzige ■scheint sehr ■geachtet zu sein“, fragte man einen 'Kleinstadtjuden ׳des früheren russischen Litauen. ״!Kommt aufs Gleiche heraus“, gab der ■Provinzler zurück. ״Wir übersetzen *ובכו תי פחדי!ebenso wie בכי ״ חן כמרSo gib denn Geld her!...“ י * 'Rabbi ׳Levi Jiizchok aus iBerditschew pflegte zu sagen: Früher •hielten •es unsere Väter auf der ׳Straße 5tets4jtit der Wahrheit, im ׳Gotteshause aber sagten sie di׳e Unwahrheit. Heute aber ist es umgekehrt, Wahr und ehrlieh sind sie nur im Gotieshause, draußen aber ist ei uni die Wahrheit und Wahrhaftigkeit schlimm bestellt. Wie meinte es der!Rabbi? jüMäettE PK&S& Seite 237 GeHeralVersämmiüntf det Äfehäa-Jagettüttutjpöln fäi1<L am .e^steitj ^eHehottage: ■die otr^P fi.ij 1 g h׳. 6׳־G.e tt.dr La Jv.$/s jtjnm 1 u ng , d e r .. Jjißa da;s JI1:310«j* j u |ji •rl Jtatf; iMtildjlefld ׳|ldef1|t,, sitzende^.Herr Max!Löwy pietätvoll .de^.söf frifH-dahifl^ leschiedenent׳MitHecl’es ,Gh;! B; ,W;o.t.t i t z!und •über-gefit Zur!ErJtattdng däs Tat ,i g k e 11 $b e r.f c h t e ä über die Jweief, neuer S c h i n r i m ,ihr. Unterrichtsiprogtamm veffrößert. Der b'esteiiigefflhrte •und beliebte Sman-Eehiilcf- Anzeige•? bl'glHt rhit der Ädsci1-lriäscliä1täh־'Ntimmer ( sein fünfjäRriige^ Jubiiaufn, aus weiefeerrt^ Anlässe •er dis Festftumrtier mil fentspreöhend^n Beiträgen erscheinen wird. Der K a s s a b' e r. 1 •c 111׳ — erstattet von Herrn;lMax W e i s z. — weist einen!Umsatz von! zirka tsöh. K. 50.006 Während sieben Monaten auf. Sämtliche Sektionsarbeiteh nehmen •eitle gedeilliiiche feritWickliiiig in mihimfisstleben־ der •Linie. Nachher hält ׳Merr Jakob joel 6 t a u n unter all- Ä1$*Jf§i!נ! il der Päfftfffe Wöftlz hffi äet VStfülf dflill' ääsgezelchffifttf «« m m$t mm mi fe.׳(Bh#r. jmfr;;Glb.g r r,d\bh;f nA14 SLc& tßßb&h bef jid'll Gr|HAtfejnsf(^|!^indn ÖesfiM .41$ ,von dannen, .gegangegen Schüler, würdigte sbirie ndhen Votlüge,, erahnte die, Ve.rsämmelten .zu.,:.1140. ^שובח ומע?ט י ' ' ‘ ’ ' T“‘ ׳ ־״*'־־■־ ־״ däl Schlußprufungen ln Bratislava. Der letzte ׳4 3 ת des Jahres und der darahfiölfefehde! Söuhtag waren in Bratislava ,:reichlich apsgefülit mit jdea Prüfungen-in^den ־Thora- Iehr^äiisialteh.,die den utlhierricht' iri. den teligidseh JUege^nt dtäfiddn bis nahe an •das Jah^tisehdd uthinterbrÖchbrt;,fbr{- SÜtzteH: Diese Tdt-iäche' ällhiri zeugt ^öhöü von dfef Öplef* bereitschaft, ■die 'Eltern,׳ Schüler׳ und Lehrer gleichermaßen bekunden, werih es.!gilt, die heran wachsende Generation mit Thora wissen und Liebe :zu den Geboten der ת 1 הי ק fürs!Leben auszustatten.; •Arti ■ ת D IS! fanden diei!Prüf׳ungen ■unter. Leitung Sn Ehrw; des; Herrn ׳Q;b e rr aib.bj Ä.e r Sc 11 reib er in der ״Jessode ׳H a t ho r a ־ Schul e‘,‘ statt. Eltern und!Freunde der Thora waren zahlreich er* schienen und ׳brachten den trefflichen Lehrern ihren Dank gemeihef Späninitlg sein ׳Referat .,jOf thö'ddJtfe J •ü g e H d i n B e r e 11 :s c h a f t“, welches ■mit ׳großem Beifall aufgenommen wurde. In det Debatte ■ergreifen die Mitglieder Wolf W e i ß,Selig W e i ß,( W., D o n n e b a u m, Ä. 1K o H ■n, A. j. W •e i ß und . J., S c h,ö n •berge r. das Wort. Es wurde beschlossen, anläßlich des achtzigjährigen Wiegenfestes Rabbi Chajim Sonnenfeids שלי״טא eine Stiftung zu seinen Ehren ins Leben zu rufen. Von weiteren Beschlüssen sind ihervorzuheben, eine Glückwunschadresse an K. Wolf Pappen heim •anläßlich seines 86jährigen Geburtstages am •kommenden Jom Kippur ׳zu richten, für lunbemittelte •Bachurlm den Monatsbeitrag zu reduzieren, ferner wurden einige theoretische Fragen der: neuen.,׳Leitung,z׳ur Erledigung als Material,zugewiesen. Die Neuwahl der Funktionäre ergab ■folgendes Resultat: Oh. J. Weiß (Präses), Adolf Kohn und ,Wiih. Donnebäum!(Vizepyäscs), (N. ׳Kohlmaun!(!Kassier), Bayer (Schriftführer),,Sam.;Langer!(׳Kontrollor). In den Ausschuß wurden •gewählt die •Herr&n: .!Max Benedikt, J. Danzig, zum Ausdruck für die!Mühe, die sie ׳unermüdlich und erfolgreich im;Interesse ׳eii1,es .,!guten 1Lehtresiiltäfes. ttufwenden. Herr •öb'efrabbiher ScBfdiber, sp'räch ^öWöhl den MelarHäinf •als auch den Gäb'oim dhr, Schule ßt ihre wettvollen Leistungdh seine Anerkennung aus. Recht ,gtitc Et־,־ folge wies die T•a 1 tuü d- Thor a־Sc.'haiIe auf, die ״äh die •.or.th,-jüdische Yolksschüle. ängeglledeft ׳ist tnid' deh UhterricJit diif vier.tcgüläre Klassen und eine Aushilfs- •klasse verteilt.!Det Prüfuhgskommission!gehörten!Se. .Ehrw. ׳Herr Q!b e r r a^ibbi n e r /S,c!h r e■i;b:e r; .die.;.Herren Rabbijier Wessely, Oberrabbiner H i r s c 11,1 e r . •u!nd eine ,Anzahl •anderer Talmilde. Chächomim und . מוהירי תירה unser,et Gemeinde art.« Auch hier waren die Eitert! der Kinder zahlreich bei der Prüfung anwesend. Es war ei;־ freuliich, zu׳ konstatieren, daß die Klinder äiif die Frägeu durchgehends ׳zufriedenstellende Antworte'n־ gaben ■und!mit einem;!Maß'• von* Kenntnissen!auf,wa׳rten :׳konnten; das,;.den, hervorragenden pädagogischen Fähigkeiten, ihrer!LehVer zür Ehre gereicht. Die unfer der bewährten .iLeitühg des Herrn Rabbiner Bartich!Ld׳b'׳l stehende V 0 r b e r ö it׳ü■lug s׳j e׳s ch i wa ישי ב ה קטנה war auch'im verflossenen Sömmersemester auf der Höhe ihrer Aufgabe. Se. Ehrw.!Herr R a ׳b b i n e r ■W e s s ■e 1׳ y nahm ׳Sqnn.tag E. Herzl, A. Holländer, ■Arm. Kohn, Emil Koth, Aron Köß, Bernat Schreiber,!L. D. Üngar, Wolf Weiß, M. Wottifz, A. Zimmermann, Samuel Langer und Max Weiß (Kontrollor). Frau Lazar Kohn ע״ה. Aus Nov.6 iZa miky berichtet man uns: Die ׳Reihen der wahren נשים צדקניות lichten sich •al Im äh Hg.• Am 27. v. IM. verschied im Alter von! 81 Jahren Frau!Lazar Kohn ע״ח Sie gehörte zu jenen Frauen, welche nach ׳alter Sitte!nur für ihr jüdisches Haus ׳unld wirikliches Wohltun lebten. Obgleich sie wohlhabend ׳war, lebte sie stets,,sehr einfach, sowohl im,Bause wie in Gesellschaft.' Ihr Schwiegersohn/ Herr Rabbiner Josef!Rub inst ein •aus Jänoshaz langte zur לוי״ verspätet ׳an. So konnte nur iSe. Ehrw.!Herr Oberräbbin׳er Josef T i g e r m a n n ihre Verdienste in ׳einem •eihdriicksvollen Nachruf schildern. ׳In Würdigung der ■ Verdienste der Verblichenen und ■der ■ihres Sohnes, ,unseres verehrten Gemeinde,Präses!Herrn Rafael Kohn, wies ihr .׳der Vorstand unserer •Cliewra Kadischa ein Ehrengrab zu. Ihr Andenken sei gesegnet Ignatz Seidl s. A. .Am, 4. September verschied in Nove Zamky i׳m Alter von 63 Jahren eines der eifrigsteil Mitglieder ■der •ortih. Gemeinde, ׳Herr Ignatz Seidl. Er war auch Förderer!der Aguda, wie er überhaupt alles nach besten Kräften förderte, was im Rahmen der orthodoxen Gemeinde ׳als unterstützenswert bezeichnet wurde. Die הלר׳... fand ■unter großer Teilnahme statt. In dem Verchiedenen betrauert ׳Herr ■Obefrabbiher ׳Benijämm Seidl in Galanta seinen Bruder חנצב״ה Grabsteinsetzung. Am ersteh Selichottage wurde auf dem Preßburger בית החיים die מצבה ■auf das Grab des vor einigen Monaten verschiedenen Chaf i m Bo r u c.h .. , Die Alten übten Ehrlichkeit:, und..׳Redlichkeit im Handel!und Wandel, es. war daher ,eine!krasse Unwahrheit, wenn sie in der!Synagoge von sich ׳sagten: ״Oscham1׳u, ibogadnui usw.“!Die Heutigen sprechen mit diesem Süniden-;bekenntnis ■in der ■Synagoge d׳i׳e volle Wahrheit, weil sie all .da׳s i׳m ״Oschamnu“ und ,AI chet" Enthaltene wirklich im Leben betätigen. : * Der bbrüiifhte Verfääsdr dek: ,,,Mdigaie arrriiköth“ ■weilte ׳in. Kraikau an Jden heiligen Feiertagen, wo •er sich um d׳ie Stelle des Oberrabbiivers;bewarb.. •In Krakau herrschte der Brauch, daß am Kolnidre-Abend nach Schluß des Gottesdienstes einer der angesehensten •Männer. *Adon Olam“ ׳singend vortrug.,Dieses!Mal ■trat der erste Vorsteher an ׳den Gast heran und sagte: ״Kahal verehrt dem Rabbi ״Adon Olam!“ ,yU-hid der Zweck meines Hierseins“, ■sagte der Rabbi, ,־hs.t;;eigentlich; :umge׳kehr,t,: nämlich daß der ״Adon Olam“ mich״mit diesem Kaha-1 (beehrt. ..“ -.:•׳,:■•-v- ״•. Scho!ftrö-Söjiilbte-SeIit|6ii ä6r Wiener Jugendi grüppe; : Offene Ställen. I ■Praktikant (Seilerwaren) ׳ '1 Praktikant (iWeinihandlung) - 1׳ Praktikant (Tapeziererizugehör) (1 Praktikant (im ßurgenland, Maschinen) mit Kost , ,׳und!Quartier 1 ׳Stenotypistin '* ....: , ...; 1 Vertreter (׳für Detailhandel) 1 ׳Vertreter!(für Juwelierw-aren) ' 1 Kürschnernäherin Steilengesuche. 1 Praktikant (für Feilwären) 1 Lehrling (Optiker) l-Kommis (Textilwaren) 2 Stenotypistinnen (Anfängerinnen) 1 Modistin־ , 1 Praktikant (Seidenwiaren) .ßuehe בחזך, י״ש z׳u drei, ׳eventuell vier Kindern,...zum gründlichen; Unterricht in חומש ורש״י beziehungsweise גמרא ותוספות und ׳zur Prüfungsstellung in den Gegenständen der I. Bürgerschutkiasse Slowakisch oder ׳Deutsch* Offerte bitte vor סוכות Emanuel Honig, Maly Lipnik (Slowakei). in ,Anwesenheit ׳der Gaboim, vieler ב /נ י תורה und der Eltern die ScMußipriifung in 1Nebensch׳iur vor ׳und. w׳ar auch diesmal vom •Umfang und,der Gründlichkeit der Kenntnisse, die!die Schüler aufwiesen, vollauf!befriedigt. Die Schüler zeichneten sich durch Fleiß und klare Beherrschung des Stoffes ׳aus ■und erwiesen sich ■teilweise gut vorbereitet zum Besuch einer Jeschiwa. Einweihung einer Schule in Sered. Am 9. September wurde in Sered die staatliche Bürgerschule unter großen Festlichkeiten ihrer!Bestimmung ■übergeben. )Zum Einweiihungsfest waren!zahlreiche - vornehme Gäste, hhtei ihnen Minister G a z ■j ׳i k, Skols.-Ref. B a 0 11׳, Univ.wProf. ׳M i n׳i;s t e r G •a z i k, ׳Skols.-Ref. B ,a 110. 1 JJniv.-Prof, Jüdische Gemeinde war durch ■Gemeindepräses Herrn Geza ׳F r i e d 1 än der . vertreten. ־ Herr. Friedländer, .;1 hi eit.,,ln slowakischer;Sprache eine sinnvolle Begrüßungsansprache, die allgemeinen Beifall und lebhafte Zustimmung fand. Talmud Tliora-Priifuhg iri Nbve Zamky;. Wie aus Novö Zamky berichtet wird, fand dort am ש״פ &׳ נצו״י die Schlußprüfung in der oberen Klasse!der Talmtid ■Thora statt. Außer dem Vereinsvorstande ,waren die Vertreter der Gemeinde, der; Ghewra Kadischa und des Schülvor- Standes zugegen.!Herr Josef 1R e i c h f e 1 d, ■ Vizepräses ■der Talmud Thora leitete die Prüfung.!Die Kinder leisteten Löbens- und ׳Anerkennenswertes. Die Melamdini 'hatten infolge der kleinen Schülerzahl Muße, sich mit jedem einseinen Kind ■intensiv zu •befassen und dies zeigte sich ■auch aii dem guten Resultate, das sie erreichtem Petrzalka (Audorf) b. Preßburg, ,1. Slichostag 5688. Heute hatte unsere junge, aufstrebende israelitische Ge־’ meinde einen genußreichen Nachmittag zu verzeichnen. Unser;geistiges Oberhaupt•, . Se...Ehrw. Herr Bezirks-Oberräbbiner M. S. He rzog, aus Stupavä, beehrtö .,seine hiesige israelitische Filialgemeinde mit seinem Besuche. Nach der Begrüßungsansprache des Herrn;Mor.. F r i e d, Vizepräses der Gemeinde, an unseren Ehrengast hielt derselbe anläßlich׳ der herannahenden Jomim, Nauroim־i eine formvollendete Mussardröscho, in ,welcher er an, der *Hähd geistreich gedeutete? Talmud- und Midraschstellen auf die unabweislichen Pflichten jedes Bar Jisroel hinwies, die Ans diese kommenden heilig-ernsten Tage auferlegeri, ein neues Bar Jisroelimöneuen. Jahre;zu werden, so wir dieser unseren Aufgabe irrt alten untreu wurden. Ganz besonders’■ scharfe Worte ׳fand der Redner gegen die entartete Mode. Die Auswüchse der, Mode erfüllen die Herzen^ all jener mit, tiefste?׳' Betrübnis, denen daranliegt, jüdische Sitte mit jüdischer ■Sitt- Iichkeit zu erhalten. Diese zeitgemäßen Worte übten große Wirkung auf die Zuhörer aus. Es wäre am Platze, wenn hian äüch in arideren kleineren jüdischen Gemeinden, die doch die größteri Nachahmer der Stadtmöden sind, solche Aufklärungsarbeit von Zeit zu Zeit verrichten Würdöi Dei Hiriiriiels reichster Segen wird solches Bestreben überall mit Erfolg krönen. ' Quittung. Für die arme,־ durch ׳Feuersbrunst ruinierte ׳Familie in S z q >g y ■e!n y ׳»ingen bisher bei •unserer BratiSläyaer Administration ein:; י; v, B. R.. Bratislava‘ . ..tsch. K 100.'— Frap lg. 1Oehlbaum. Sammlung in. .. .. ... Plesivec .. tsch. Ki .23.-^־-A . .. Zugambien ......t§ch..K.,123.—־ Der Äusgang äer Lemb'lfgär KeHlliä-Wählän., / Die Wahlen iri ..die ■jüdische: Kehilia .m.;Lerttberg fanden Sonntag am ersten Slichothtage statt. Nicht nur ,׳in Galltzien lind in Polen, sondern in ׳der ׳ganzen jüdischen Welt ■sah ׳man miit großer Spannung dem.,Ausgang dieser Wählen entgegen. In den ׳verflossenen zehn Jahren waren die Ziöriisteri Alleinherrscher!dieser!großen jüdischen Metropole.!Noch!bei!den!jüngsten-Seijmwahien haben von 30.000 jüdischen Wahlberechtigten 28,000 für!den Zionistenführer Dr. Leon Reich gestimmt. ■Allerdüngs setzte - riäch dem Siegestäumel eine herbe ■Enttäuschung ein ׳und ׳selbst kn Lager det Zionisten entstand ׳ein ׳Zwiespalt, ider nicht mehr zu verkleistern;wär. Auch die orthodoxen ׳Massen haben nach der ׳Niederlage ■bei den Sejmwablen eilige- ׳sehen, •welch ibiftere Früchte Zwietracht!und Uneinigkeit tragen. Sie!gingen!, diesmal geeinigt in .einem orthofdoxen Block ׳zu •der Wahlurne. Sie konnten fünf!Mandate erriingen. Die Zionisten könnten von den 25!Mandaten bloß zehn erringen. ׳Der Wirtschaftsblock: unter der Führung von!Dr. Allerhand (Assimilant) erreichte acht Mandate, die Arbeitergruppen zwei.