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Jüdische Presse · 1928-09-14 · 36 (14.9.1928) · page 6

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
36 (14.9.1928)
Date
1928-09-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Seite 232 JÜDISCHE PRESSE Nr. 36 gebot, sehen wir heute in großen Staatsgebieten Anordugngen gegen das Thorastudium, gegen die!Heiligung des Sabbat, wir erleben in unseren Gegenden den heftigsten Kampf gegen die Institution der 'Schechita. ־ Als Vorwand dienen Vorstellungen und. Beschlüsse, die von Tierschu.tzvereinen ausgehen; doch ist der eigentliehe Charakter der Angriffe hinter diesen Vorwänden recht deutlich erkennbar. Man weiß sehr wohl, daß durch ein Schächtverböt, wie es etwa in der Schweiz besteht oder einige Jahre in Sachsen bestanden hat, das ':konservative Judentum schwer getroffen wird; deshalb holt man so vorsichtig als möglich zum Schlage aus, um .nur sicher zu treffen. Und wir.- sehen auch, daß gleichzeitig in mehreren Ländern Westeuropas und Amerikas eine Bewegung entstanden ist, welche für die von den!Parlamenten zu erlassenden Schächtver.bote in den breiten iBevöikerungsschichten Stimmung machen soll. Große Geldmittel sind aufgebracht, um durch Wort und Schrift, durch Vor- •führtingen und Bilme die öffentliche Meinung zu 'beeiu- ’ flussen. ... Wie unendlich schwer es ist, gegen diese geschlos- .senc Angriffsfroirt eine-wirksame Verteidigung zu organisicren, davon haben, nur \vehige einen 'Begriff. Immerhin muß mit Freude und ־Genugtuung konstatiert werden, daß sich z. 6. das deutsche-Judentum aller Schattierungen zur . Verteidigung-der Schechita zusammengeschlossen :hat. — ,Um zu verteidigen, muß man die Angriffsmcthöden kennen; es sind ׳zwei Punkte, die da in Betracht kommen, die Vorbereitungen und die .eigentliche Schächtung. — Um die Vorbereitungen zum Schächten, das Niedcrleg.en, Binden und Festhalten, möglichst rationell und schönend zu ge- . staltcn, sind gerade!jetzt wieder einige!Methoden i׳n Prii- •fung: man sucht auf diesem Gebiete mit ungeheurem Eifer vorwärts zu kommen, scheut weder Mühe noch Zeit noch Kosten und hofft, bald ein allseits befriedigendes!Resultat aufzeigen zu können. (Die Beurteilung der Vorgänge nach dem Schächten ist Gegenstand ■der heftigsten Angriffe der Schächtgegner gegen die!Institution der Schechita überhaupt. Unzählige Vorführungen, oft unter bewußter Fälschung der Vorbedingungen, haben einem Laienpublikum die Grausamkeit des ‘Schächtens durch Aufzeigen der Bewegungen des Tieres nach dem Schächten darlegen wollen. Unzählige Prüfungen durch Tierärzte haben einzelne Symptome ati dem eben geschachteten Tiere!finden wollen, welche auf ein vollständig oder teilweise ׳vorhandenes Bewußtsein nach dem!Schächten hindcuten, ja es beweisen. Es •sei ׳hier gar nicht gesprochen von dem. ״ängstlichen ׳Blic'ke“, von den ״heruinschauenden Augen“, •dem Heben des!Kopfes gegen den Himmel 11. a. Erwähnt sei der Cornealreflex,!dessen noch lange nach dem Schächtschnitte ׳mögliche Auslösung die einzige Grundlage!für Abgabe von Gutachten war, welche, das Schächten als grausame Handlungsweise verdämmten. Oie!Literatur über das Schächten ist namentlich auf dem Gebiete der Gutachten außerordentlich groß. Denn gelang es auf der einen!Seite den Angreifern, eine Gutachtensammlung über die Grausamkeit des Schächtens beizubringen, so. waren anderseits die Verteidiger ׳des , Schächtens in der!Lage, die namhaftesten Anatomen, P,hysiologcn, Pathologen in der :humanen und veterinären Medizin zur Abgabe von Gutachten für Beibehaltung des Schächtens zu veranlassen. iDas Studium all der Gutachten mit darin niedcij gelegten Erlfahrungen fast aus ׳dem gesamten Gebiete der Medizin ist eine ■sehr interessante und ■belehrende Arbeit, und doch ist: dieses: Studium nicht darnach, um ein er- . schöpfendes. Bild, über . ׳den ,IKfernpnrifct ׳der Fragen ׳zu ge- - vvinnen. Jedes einzelne Gutachten behandelt ׳die Frage vom Standpunkte des Gutachters; ■betont־vor: allem anatomische, physiologische, pathologisbhe, ■vetefinäre oder ׳hygienische Gesichtspunkte, um dieselben dann mit’ dem Gegenstände des Gutachtens .iin Beziehung zu bringen.;Doch bleibt nach dem!Studium all der Gutachten immer noch die Frage bestehen: Vermag der Schächtschriitt ■das Bewußtsein sofort zu zerstören? treten wir vor die Grabstätte des י ,"ש5תי כר!ן״ Das!Grabmal besteht aus seöhs Steinen und einem großen Baum, eine 1Wundererscheinung, ׳der aus der ׳Mitte der!Mazewo ihervorschießt und seine Zweige über sie breitet. 'Ein Vorderstein am Fußende des Grabes, ein Kopfstein, rechts und links’längs des Grabes ,׳je ein Stein und diese giebelförmig überdachend zwei!Steine. Die beiden Seitensteine sind mit kleinen schwarzen!Buchstaben iibersiit. Die!Inschrift des Kopf- und Fußsteines ist vermutlich gleichlautend; lesbar ist jetzt nur noch die Inschrift des Fußsteines. An den beiden senkrechten ßeitensteinen ist ebenfalls eine gleichlautende Inschrift zu lesen. Die;Inschrift des Fußsteines lautet: נתחדשה בשנת תרנ״ז ע״פ המצבה הישנה משנת הקע״ז לפ״4 (Duchanhände) כי שם - הלקת מחקק ספון וטמון. צנצנת המן פדגוג.ואומן כל רז לא אניס ליה ולא כמון כמעשי ידי אומן הרב הגאון המפורסם מורנו ורבנו רבי שבתי בהגאץ מוהר״ר מאיר הכהן הגדול הנמשח בשמן בעל שפתי כהן נזר הזמן סליק למתיבתא דרקיע בחצי הזמן יצאה נשמתו באחד דאדר ראשון וביום החמשי בשני בו נקבר ונטמן שנת היום בא משיח לגאול עם לא אלמן והוא לחיי העולם הבא מזומן ומיתת צדיקים לכפרה — סמן der ganzen!Länge׳ Auf den beiden Seitensteinen ist :nach die folgende gleichlautende Inschrift angebracht באוהל הנמתח בדרי מעלה מראה הכוהנים מראה אופן בתוך אופן לכל צר במראה אופנים לטהרה ולטומאה להיתר ולאסור ולחייב ולזכות שם פנים תכיפית מחכימות זרח מזרחית ומגלה 'צפונות תורתו כמסיני נתונים בפלפולו מחרד אורייתא ומכווין. אליבא דהלכתא בפוסקים הראשונים והאחרונים ער שנקבר הדרת שפתי ישנים. Auf dem linken Giebelstein sind nebeneinander zwei Texte eingraviert: הפרט נמצא מן תר״ג 1) האי מאן דמוסיף יוסף ומאן דלא מוסיף דגברא עמיה שריא. נהורא נהר יוצא מערן להשקית את הנן נעל נעילת שערים פוחח כיון להלכה הלכתא רבתי לשבתי כהן כהנה יוסף ולא פסק ער שלא לטה (?) - משחת כהן. -) ספרו שבחיו להולך המים ושם לילות כימים פים מפיק. מרגראין ואבני שישא ומירה גינו דמחיי כחזתא רימים שלהבת■ וגחלי רחמים ה״ה הגאין הגדול מוה״ר שבתי נהגאין מוה״ר י מאיר עיני חכמים. Auf dem rechten Giebelstein befinden sich die folgenden ׳Inschriften: •u 'P1e ®^nt wortung der Frage setzt voraus, daß man ״?er dem Begriff ,Bewußtsein“ vollständig Klarheit hat. :Doch darf die Tatsache, daß eben diesör Begriff :׳bei einzelnen Naturforschern, Philosophen und Psychologen verschieden gefaßt wird, keinen Beweggrund dafür abgaben, die Absichten und daraus folgenden Deduktionen der einen als maßgebender zu betrachten als die der anderen. Man würde da wieder in den gleichen Fehler verfallen, wie. er bei den Gutachten beschrieben worden ist. Als allein maßgebend und richtungweisend kann demhach nur eine experimentelle Forschung angesehen werden, welche nach den jeweils üblichen!Methoden die Prüfung der Erscheinungen vornimmt, ohne an die!Resultate allzu weit reichende Schlüsse zu knüpfen. Es ist bisher in dieser Richtung wenig gearbeitet worden. Nichtsdestoweniger sind doch bereits einige Tat- Sachen durch Experimente am!Gehirne von Sch'lachttieren, dem Sitze ihres!Schmerzempfindens, erkannt und gut fundiert worden. Die Experimente selbst, ihre .Methode, ihre Durchführung, die dabei möglichen Fehler, welche zur Vermeidung von Irrtümcrn gut gekannt sein müssen, sollen in der Fachliteratur studiert werden. Vor allem muß dies jeder tun, der auf experimentellem Gebiete selbständig Weiterarbeiten will. Hier seien nur die wichtigsten!Resultate zusammengefaßt.!1. Es ist nachgewiesen, daß sofort mit dem Schächtschnitte die Blutzirkulation im Gehirn aufhört, daß also die sehr empfindlichen ׳Zellen des Gehirnes plötzlich von jeder Nahrungszufuhr abgeschnitten werden. ^ןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןןו1|111ו1ווו111ו1||!11ו1|!|||||₪!!111ו11!111111!1111111111111111111111111!1111!1111| (Der Herbst-Verkauf beginnt! ( H Sie müssen schon jetzt Ihren Bedarf decken, weil ü ff wir wieder vergrößern und während des Umbaues M Ü unser Lager reduzieren müssen. Alle Herbstneu- M 1 beiten in reichster Auswahl zu beispiellos billigen 1 ü Preisen! §j | Stoffe: | Mode-Bordüren-Kasha . . ..S 2.90 1 f§ Kleiderstoffe. 100 br; . ..S 2.90 1 H Kleider-Pöpeüne, 100 br. . . ... . . S 3.90 1 ü Mantel-Flausche und Veloure, .140 br. . . . S. 9.80 1 ff Double für Mäntel, 140 br.S 9.80 1 Ü Zibeline, alle Farben, 140 br. ..S 12.90 1 | Seide, Plüsche, Samte: §jj 1 Faille de cliaire, 80 br. . . . S 2.90 1 g Brokate, alle Farben, 80 br. . . . . . . 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Grabes des Schach fanden wir zwei׳ In der Nähe des• :Mazewoth mit!folgenden Aufschriften 1) רבי ייסף סיני ועופר הרים. היה בפי בש״ס ובארבע טורים, דן דין אמת לאמיתו בשער הורים ומורים תורתו אומנתו... 2) ישעי׳ בן אמיץ כח בגבירים. שלשלת היוחסין נצר מגזע הורים ומורים, על קברו לתנות לכו נא הגברים ישב על כסא מלכים בים החלמור הוחרים, הרב את ריבנו הבקי בש״ם ובטורים, ובהשנתו ויריעה ו על האבן כנשרים, נשיא אלקים אתה בתוכנו במבחר הקברים, זכרו כיין לבנין לא יסוף לרור דורים, צרפתי ותומתו יגל על כל בשר -.לתחיה יעמוד עם כל הלחשים והטהורים. Tief ergriffen und erschüttert stehen wir auf dieser furchtbar-heiligen Stelle ׳und verrichten die üblichen ■Gebete.שלום עליכם מרנן ורבנן ־.... Eine Huldigung dem größten Lehrer Israels ׳der letzten Jahrhunderte. Reb F. Sch. ergreift das ■Wort und versucht, mit markigen Worten der Bedeutung des Erlebnisses Ausdruck zu geben. Darauf!begäben wir uns wieder zurück ׳ins בית־ הכנסת des Schach, um dort סדר יום כפיר קטן und תפלת מנחה zu verrichten. Unter der Wucht des Erlebnisses sind wir wie :im Traume versunken, aus dem uns erst die klangvolle Stimme des Vorbeters, der mit vollendeter Meisterschaft u!!^ auf das Erlebnis hindeutend . . ״ כי רצו עבדיך את אבניהDeine ,Diener hangen mit Befriedigung an ihren Steinen . . rezitiert, weckt. Nach einem erfrischenden Trank besteigen wir unseren Autobus zur Rückfahrt ׳nach Luhatschowitz. Während ■der Fährt wende ich meine Gedanken der böhmischen und mährischen Judenheit zu. Es erscheint einfach als Rätsel, wie Böhmen und Mähren, welche einst blühende Provinzen religiöser 'Pflichterfüllung und jüdischer Geistesbetätiguug waren, in religiöser ׳Beziehung gerade zu einem Sumpfe werden konnten. Waren doch die Verhältnisse in Deutschland und Ungarn vielfach ärger und trotzdem blüht dort ein lebenskräftiges, zukunftsfröhes 2. Es ist nachgewiesen, daß die durch den Schächtsöhnift zum plötzlichen Aufhören gebrachte Blutzirkulation auch durch ändere als die durchschnittenen Blutgefäße, welche bei allen Tieren vorhanden sind, nicht wieder restitiiiert wird. - 3. Es ist nachgewiesen, daß die unseren Prüfungsmethoden zugänglichen Partien des Gehirnes nach dem Schächtschnitte ihre־ Tätigkeit alsbald einstellen, um sie nicht wieder aufzunehmen. 4. Es ist nachgewiesen, daß der Schächterschnitt •eine außerordentlich starke mechanische Verschiebung im Volumen des 'Schädelinhaltes, ״eine Gehirnerschütterung“, bewirkt.: 5. Es ist nachgewiesen, daß ein Tier, dessen Gehirn man durch Unterbindung seiner •Blutzuflüsse funktionslos gemacht hat, während und nach der Schächtung die gleichen Erscheinungen und ׳Bewegungen auf weist wie ein vollkommen normales Tifj. 6. Es ist nachgewiesen, daß ein Tier, dem man den für Empfindungen empfänglichen und dieselben verarbeitenden Teil des Gehirnes lange vorher durch!Operation entfernt hat, beim Schächten die gleichen!Erscheinungen und Bewegungen ■aufweist wie ein normales Tier. 7. Es ist nachgewiesen,־ daß . ein ־nach den Vor- Schriften der Religionsgesetze geschachtetes Tier, ׳,dem sofort nachher die Fesseln abgenommen sind,.keinerlei zweck- :bewußte Bewegungen . ausführt, welche auf vorhandenes Bewußtsein schließen lassen. * Zusammenfassend kann somit gesagt, werden, •das Gehirn eines geschachteten Tieres hat so׳fort nach dem Schnitte seine geordnete Funktionstätigkeit: verloren. Was an Erscheinungen an dem Tiere gesehen wird: Bewegungen, Krämpfe, Brüllen usw. geschieht ohne Anteilnahme des Gehirns, also unbewußt. Rückenmark, Nerven, Muskeln, Gelenke Sind •lange nicht so empfindlich wie die Nerven- Zentren des Gehirnes; auch wenn sie 'kürzere oder längere Zeit von jeder Nahrungszufuhr durch •das Blut aibgeschnitten ׳sind, können sie noch funktionsfähig bleiben; auch werden sic von dem Blutverlust lange nicht so vollständig betroffen wie das Gehirn selbst. Was wir demnach an dem geschachteten Tiere sehen, was z. B. an •der ׳Empfindlichkeit der Cornea, des Maules, •der Zunge gezeigt werden *kann, all das sind Reflexe, welche insgesamt auch ohne!Mitwirkung des Gehirnes zustandekommen können, wir können uns davon an schlafenden oder an narkotisierten Menschen und Tieren überzeugen. Die experimentell;erhärteten Tatsachen zeigen uns demnach, daß einerseits ׳das Gehirn nicht funktionsfähig ist, anderseits aber die anderen Körperteile noch ׳ihre Funktionsfähigikeit haben. Man kann so verstehen, wie viele der mit der Materie befaßten Gutachten, wie viele;Wissenschaftler das Schächten nicht nur nicht als Tierquälerei, sondern geradezu als eine ideale Tötungsart bezeichnen. ׳Voraussetzung aber ist, und ■das sei nochmals nach- •drücklichs't hervorgehoben: Tadellose Fixierung des Tieres in allen seinen Teilen vor dem 'Schlachten und tadellose .Ausführung des Schnittes durch einen geübten, kräftigen Schocket mit Hilfe eines fehlerlosen Messers. Nur!höchste Präzision, in ׳jeder!Hinsicht führt zu einem einwandfreien Resultate. ■Und die Forderungen 1111־ seres Religionsgesetzes sind in Hinsicht ׳des ׳Schächtens als maximale zu ,bezeichnen. 3mal täglich friscligetiratsne Gtmsi 1 Emanuel Schlesinger Tel. R-40-5-90 Wien, II., Große Schiffg.5 Tel. R-40-5-90 x j '«עש1111111ש1שש1«111ש111111ווו1וו1וו1ווו1וווו1וו1וו1111וו1וווו11ו11ווווווווווו1«1ש1ו111ו1ווו1ווו1וווווווו1ו11חה'11ווו1הו1ווווףףווו1י »■—«——»»*mum.'UBBairaggsBgHswBiBaBBKMKaMWwga orthodoxes Judentum. 'Warum!kann aus diesen ׳Ruinen kein Leben erblühen? Meine stillen Forschungen bringen miclj zu dem!Resultate; ׳Weil in Ungarn und Deutschland ׳die übriggebliebeneU Treuen sich zu einer geschlossenen Einheit zusammentaten und so erst stark genug wurden, um der demolierenden Axt ׳der iNeologie Einhalt!zu gebieten. ׳In Ungarn erstand der ״Kessav iS 0 f e r“, 'Rabbi C׳h׳a!jim S o f e r, R. C ׳h a j i m •Z e w i Mannheimer usw., der deutschen Judenheit!S. R. (Hirsch und retteten m־i׳t dem Werke der Organisation das Judentum in ihren Ländern. In Böhmen und Mähren kam es nie zu einem derartigen Versuche und es siechte so lange dahin, bis cs zu der tieftraurigen Lage kam, in der es sich heute befindet. Die Handvoll Jereim, die Mähren besitzt, :sollten doch einsehen, daß dies der einzige Weg ist, der der mährischen Judenheit noch eine Zukunft ■bringen ׳könnte. Sie dürfen auch vor einem Kampfe nicht zurückschrecken, denn auch das ungarische und deutsche Judentum verdankt seine Erhaltung dem Heroismus seiner Vorkämpfer. Der Weg der Genesung liegt in der!Feststellung des Uebels und ■in seiner Behebung. Der ׳heutigen Situation entsprechend 'heißt dieser Weg — Agudajisroel. Im Aw . 5688. Rabbinerseminar zu Berlin. Die Eröffnung des Wintersemesters findet am , Marcheschwan 5689 '(15׳. ■Oktober 1928) statt, die Aufahniepriifung am 30. Tischri 14)׳. Oktober). Aufnahmeesuche, denen ein!kurzer. Lebenslauf, ׳das Abiturienteneuignis •einer Vollanstalt in! beglaubigter ׳Abschrift, sowie in Zeugnis über die ׳religiöse Lebensführung beizufügen ind, sind zu richten an Dr. II. Wohlgemuth, Berlin N 24, inienstraße 147. Sorgfältigste Lieferung in plombierten Säcken von 1 Sack 50 kg angefangen franko Haus, ebenso'In Fuhren und Waggons 5* Kohlen- und Koksgroßhandlung Nordbahnrutschen 3. 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