Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 30 (3.8.1928)
- Date
- 1928-08-03
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Seite 195 Nr. <30 firaraBraMWHMMnHMHMHMMliraiHIIIBHMmNHMBRMBinMMHnMflaMUlMliag § Tschechoslowakei j SMHUHMMMnMNMMMmMMMHIMnpMmUMMMMUMHmHMMHBHMMM■■■■■■■* Die börgerliche Demokratie und das Judentum. Die!Gliederung unseres politischen!Lehens erschöpft -sich im!Kampfe einiger Gesellschaftsklassen. Die großen politischen •Parteien ׳bestehen einerseits aus der landwirtschaftHchen;Klasse und anderseits aus der politischen Gruppierung der organisierten Arbeiterschaft. (Die Volks- Parteien sind in den historischen Ländern, aber auch in der Slowakei in der!Hauptsache Parteien der landwirtschaftliehen!Klasse.!Neben diesen spielen noch ■zwei kleinere Parteien eine wenn auch nicht sehr einflußreiche Rolle: ■Die Partei der Großindustrie und des Banikkapitais und die der Staatsbeamten und Angestellten. Diese!Klassen dirigieren das politische;Leben unserer!Republik •und cs kann zu ,ihrem Lobe gesagt werden, daß sie die Interessen ihrer eigenen;Klasse mit vorzüglicher ■Intensität vertreten und auch zu ■vertreten ׳verstehen. Außerhalb dieser politischen Gliederung blieb, abgesehen von denjenigen, die nur nationale Politik treiben, die Mittelklasse, die große Masse der!Bürger und kleinen Leute. ׳Die!Kaufleute, Handwerker,!Gewerbetreibenden, die Massen der nichtstaatlicheri Angestellten, die von den Großunternehmungen!abhängigen kleinen!Unternehmer itud ihre!Angestellten, die ■'Klasse der ffntcllektueHen, alle diese sind besonders hier in der Slowakei aus der politisehen Gliederung herauisgebUebeu ■und sie ׳fühlen diesen Mangel ■tagtäglich am eigenen Leibe. Die wirtschaftliche Lage drückt besonders schwer auf diese Teile ■der Bürgerschaft. Die!Steuerlasten, die Handels- und Gewerbefreiheit, ■die infolge eigenartiger Umstände entstandene Situation, daß ganze Gesellschaft«- schichten ihre wirtschaftliche Position zu ändern genötigt sind, alle diese Fragen haben sich nicht zu nationalen, son- ■dern zu ö k 0 n omisc h e 11 P r 0!b ■1 c im e n entwickelt, die ohne Befragung dieser bürgerlichen!Klassen gelöst werden, uiud diese!Klassen sind es auch, die die Folgen der hiebei gemachten Fehler ׳seit Jahren zu büßen haben.!Die städtische Bevölkerung — um sie handelt es sich doch ■hauptsächlich — hat noch niemals eine solch schwere Krise durchgeinacht. Tag ׳für Tag gehen ׳Existenzen ■zugründe.!Man braucht nur das iKaffeehauspublikum ■der Provinzstädte zu ׳beobachten; dem informierten ist bekannt, daß die ׳Zahl der!Leute, die vergeblich um ■das tägliche Brot kämpfen und trotz der ׳größten Anstrengungen nicht die geringste wirtschaftliche Position ■erliaugen!können, der sogenannten ״!Luftmenschen“, sich im Verhältnis zu früher sehr ■vermehrt!hat. Die großen politischen!Parteien betrachten da׳s Leben -durch die :Brille ihrer eigenen!Klasse; ■das städtische!Eie- ׳ment, die cigtliche!Bürgerschaft, liegt außerhalb ihres politischen Horizontes. Die Judenheit zählt größtenteils ■zur städtischen!Bürgerschaft. ׳In den ersten ■zehn Jahren der Republik ,vermehrte in erster Reihe das Judentum ■das städtische Element, die städtische Bevölkerung, üäs!Leben ■im!Dorfe ist, abgesehen von •vielen anderen ׳Gründen, •vornehmlich in wirtschaftlicher!Beziehung unmöglich geworden. Die wenigen Juden, die noch auf dem!Lande leben, führen — mit Ausnahme etlicher, an den Fingern abzuzählender •Gutspächter — ein vegetierendes Dasein ■und werden in Zukunft die wirtschaftlich wurzellose städtische Bevöl'kerurig ,vermehren. Die Befürchtung liegt nahe, daß die jüdische!Bevölkerung in der;Slowakei sich ,in einigen Städten ,zusammendrängeu ׳könnte, und auch hier könnte •dann nach dem gali,zischen ,Vorbild der Fall eintreten, d׳aß die Hälfte der Judeiischaft, in einigen ׳Städten zusammengepfercht, aus Mangel ׳an ,wirtschaftlicher Position ■vollständig ■verelendet.!Mit dem wirtschaftlichen Elend ■ist auch der ׳moralische 1Verfall verbunden. Das!Bürgertum ׳und •mit ihm. das Judentum ist somit außerhalb der gegenwärtig •mit einander kämpfenden politischen Parteien geraten und ist ■der!Möglichkeit ■des ■Staatliehen Lebens und damit (jeder .politischen Einflußnahme auf seine ■eigenen wirtschaftlichen Nöte, auf seine Existenzfragen!vollständig beraubt. Diese Erscheinung ■ist um so ■trauriger,!als das gegenwärtige ׳politische Leben auch die wirtschaftlichen Probleme vorn nationalen ■Gesichtspunkte gestaltet. Die großen politischen Parteien bilden die brennenden Wirtschaftsfragen nicht nur ,zu •Klassenfragen, sondern auch zu nationalen Fragen um. Das!Bürgertum, diese gebildete, ■fleißige und arbeitsame ׳Klasse, die in jedem )Staate der spiritus rector des ׳politischen ,Lebens war, ist in einen völlig unorganisierten, ■u׳m seine Ange- •legenheiten unbekümmerten gleichgültigen Zustand ■herabgesunken. Es vermag nicht und will■ auch nicht •die Wahrung seiner ,Interessen in ■die eigene ׳Hand nehmen. Es sieht nicht ein, ■daß es allein■ im politischen /Kampfe von diesen großen Gesellschaftsklassen wie zwischen zwei Mühlsteinen ,zermalmt zu werden droht. Der Grund hiefiir liegt darin, daß es noch immer nicht einsehen will, daß es sich von dem nationalen politischen ,Ringen fernhalten und sein Augenmerk ■ausschließlich darauf richten müßte, seine wirtschaftliche ׳Existenz, •seinen Wirtschaftliehen Bestand inmitten der Kämpfe der großen!Parteien sicherzustellen. Das!Bürgertum könnte aber seine wirtschaftliche ׳•Existenz ,politisch nur dadurch sichersteilen, daß es seine eigene Politik e n tn a t i 0 11 a l i s i c r t. Das ■bedeutet, daß es sich politisch .11 u r z u ni Zwecke der Erhaltung seiner wirtschaftlichen Posit i 0 n bei ,völliger •Enthalt u n g von jedem national e 11!K ־׳nn p fc organisiere u 11 d z u s a mm e n s c h 1 i e ß e 0 1111 e R •ii c k s i c 111 auf Nation, ׳Nationalität 11 n d K 0 11 >f e s s i o 11. Diese nationalen Gegensätze sind aber heute leider noch zu scharf, um an einem solchen vollständigen politischen Zusammenschluß des gesamten Bürgertunis •denken •zu ׳können. Ueberdies haben die 1 eile des Bürgertums, die sich im politischen ■Leben national einengten, auch religiöse ,Gegensätze in das politische Leben hineingetragen und ■dadurch die Möglichkeit von vorneherein ausgeschlossen, daß das Judentum sich gemeinsam mit dem. anderen Bürgertum ■in eine einheitliche Partei vereinige. Die!schwierige wirtschaftliche Lage aber und der Umstand, daß gerade der nationale und ,Klassenkampf, der in unserem politischen Leben ausgefochten wird, zu der natürlichen Konseciiieiiz geführt hat, daß das bisherige ß ii r g e 1111 ־ ■tri;S c 11 ritt auf Schritt von seine r schwer errungenen wirtschaftlichen Posi- 11 0 n 11 i 11 a ■b g e d r ä 11 g t wir d, daß man anfängt, die!Menschen selbst bei der Besetzung der ■kleinsten Bcamten- oder Dienerstclle nach ihrer Nationalität zu klassifizieren, daß das Bürgertum des Segens des staatlichen Protektionismus nicht teilhaftig wird und daß ■ja eben dieser ׳Protektionismus •die H a 11d e 11su n d Gew e r b c f r c ■i h c i t •und damit die ■Lage des ׳Bürgertums so kritisch gestaltet, hat dazu geführt, daß sich ■die interessierten Kreise teilweise bereits ■zu Abwehrscliritten entschließen ,mußten. E i 11 T e i׳l d cs J u d e 111 11׳ m s 11 a t sic 11 ,b er e i t s zu m S c h u t •־/. e sei 11 er gefährdeten w i r t s c 11 a f 11 i e heu ,Interessen z u eine r b esonderen politischen W i r t s c 11 a f t s p a r t e i z 11 s a m 111 e 11 g c s c 111 0 s s e 11. ׳Dieser I eil des Judentums hat zunächst den ׳Kampf im Schoße des Judentums selber gegen die nationale politische 1Rich'tung aiifgenommen, um die politische Betätigung des Judentums zu e ii t 11 a t i 0- ■n a 1 i s i e r e 11. Einzelne Gruppen der jüdischen nationalen Partei lösen sich auch schon von diesem lebe ns- 11 n f ä ■h i g e n politischen Kö r p e •r ab, weil sie zur Einsicht gelangen, ■daß es für uns keinen ׳Sinti und keinen Zweck ׳hat, hier in unserer /Republik ein ״nationales‘ Leben ,führen •zu wollen. Sie!sehen ein, ■daß unsere WirtschaftHchen Interessen die Schaffung einer nationalpolitikfreien Organisation dringend erheischen. ' ,,Das' Juden turn ■'hat :mit dieser ■politischen ׳Richtung dem׳ ganzen Bürgertum das Zeichen gegeben, sich mit ihm ohne Rücksicht auf nationale Zugehörigkeit in einem ein- J ■heitlichen wirtschaftlichen politischen Lager zusammenziifinden. Mögen ,,die 'Hindernisse einer solchen Vereinigung heute noch so große sein, sie kann nicht mehr lange säumen. Die zwingende Notwendigkeit und die Zwangsfäufigkeit ■der Lage!beschleunigt diesen!Prozeß.!Die ׳jüdische ■Wirtschaiftsparfei fördert •gern eine solche bürgerliche Parteigestaltung und wirkt gern dabei mit. ■Insolange diese .Gestaltung noch nicht in das Stadium ihrer Verwirklichung getreten ist, beistrebt sie sich mit aller Kraft, das Judentum'von der n a t i 0 ti alen •jüdischen Partei u 11 d v 0 n 'j c d e m ■n a t i 0־ manleu politischen Kampfe f e r 11 zu 11 al t c 11. Sie wird an den Wahlen teilnehmen, um die politische Aufmerksamkeit des Judentums vor allen Dingen auf seine wirtschaftlichen Interessen zu lenken und es zu einer entsprechenden politischen Vertretung gelangen zu lassen. Sie will dahin wirken, daß dieses wirtschaftliche ,Programm die Plattform werde zur Vereinigung des gesamten libenalen Bürgertums ohne Unterschied der Nationalität und der Konfession zu einer politischen Partei, zu einer entnationa- Iisierten Politik und der wahren bürgerlichen Demokratie Geltung verschaffe. Dr. Wilhelm WeHvvart, Advokat in Topolcany. Zuschriften an die Redaktion. Zum Schulschluß an der Bratislavaer jüdischen Bürgerschule. (An die Redaktion der ״Jüdischen Presse“, ■Bratislava.!Im ״Jüdischen Familienblatt“ Nr. 14 erschien unter dem Titel ״Zum Schulschluß“ ein!Artikel, •der schwere und die Reputation unserer Unterrichtsanstalt schädigende Anschuldigungen Enthält.!Ich wäre!Ihnen sehr verpflichtet, wenn Sie der nachfolgenden streng sachlichen und ausschließlich durch •den obigen ■Artikel herausgeforderten Antwort!Raum geben würden: . 1. Eine Schule, über■» •deren!Direktor von seiner Obrigkeit jährlich protokollarisch festgestellt wird, daß seine!pädagogischen sowie administrativen Leistungen mustergültig sind und dessen Wirken laut einer amtliehen Erklärung des Schulfnspektorats ״stets ׳mehr als die genaue Erfüllung seiner ׳Pflicht bedeutet, seine Tätigkeit ■führte die Festigungder Anstalt nach innen herbei und machte, daß die Anstalt 11 ach* außen Ansehen g e w a n n“, kann ׳keine ״unerhört schlechte Schulleitung“ haben, so wie dieses der Ar.tikelschreiber, ■der oberflächlieh und unorientiert ist, glauben machen will. 2. Heber die inneren Gründe des ungünstigen Resultates bei den Privatpriifiingen will ich mich vor der Oeffentlichkeit derzeit nicht äußern. 3. Sobald der Herr Scliulinspektor von seinem Urlaub heimkehrt, soll eine von ihm auszustellende amtliche Erklärung ■bekräftigen, •daß der Direktor der Knabenbiirgerschule alles aufgeboten undauch schriftlieh an ge sucht hat, damit die Prüfungsk 0 m m ■i s s i o 11 mit Lehrkräften der •M ä d c h e 11־ b ii r g e r s c 11 u 1 e der K u 11 u s g c in e i n •d e, und nicht mit staatlichen Professoren e r g ä 11 z t w e r •d e.H:) Dieser Vorschlag war nicht durchführbar, da die Mädchenbürgerschule eben zur Zeit dieser Prüfungen ihre Studienreise nach!Brünn gehabt hat und weder diese noch jene aufschiebbar gewesen ist.!Der ■S c 11 u 1 i n s p e k t 0 r war auch sonst nicht g c 11 e i g t, nach de n z wische n ,i h m und d e 11 b e ■i d e n interessierten D i r e k t o r e n. d i e sb c z ii g I i c h gepflogenen V e r h a n ■d I u 11 gen die L e 11 r k r ii f t e d 0 r M ä d c h e 11 b ii r g e r s c h u I c in i t der Teil» a 11 m e a n dieser Pr i! f 11 11 g z 11 b e- 11־ a 11 e 11. iE i 11 0 E r k 1 ä r u 11 g des Schulinspektorat s, die diese T a t s a c ii e 11 bestätigt, wird •h a ti dg 1־ c i f 1 i c h c n 1B e w e i s . 1 i e •f e r n d a!f ii r, wie gein e i 11 11 nd verlogen die Tendenz jener Qu eile jst, aus •der der A r t i ,k e 1׳ s c 11 r e i b e r diesen Teil der Mitte i 11 ■u ngen geschöpft! Diese •Angelegenheit soll übrigens auch eine amtliche!Fortsetzung haben, d e 1111 es kann nicht geduldet werde 11, daß m a n 11 11 b e s t r a f t und ohne gebran d m a r k t z u werden, amtliche Tatsachen verdrehen k ö 1111 e. 4. Mit Rücksicht darauf, daß diese Anstalt •bisher die einzige Bürgerschule mit ungarischer Unterrichtsspräche in Unserer Stadt war, konnten wir uns nicht ver־. schließen davor, daß auch Schüler mit anderer Religion atifgenomrnen werden. Ueber Person und Zahl der Aufzitnehmenden verfügt jedes Jahr ■der Schulstuhl. Diese Zahl ist in letzter Zeit durch Einführung ■der •deutschen Unterrichtssprache bedeutend zurückgegangen,!(in ,die I. Klasse wurden bloß vier solche Schüler eingeschrieben.) Das Betragen der Schüler mit anderer Religion war völlig tadellos; äußerst selten war es, daß es unter ihnen schlechte Elemente gab, sie wurden stets zur Zeit entfernt. 5׳. Im verflossenen Schuljahr war die Unterrichtsspräche der I.!Klasse deutsch. ,Natürlich war hier der Unterricht rein deutsch. Im Schuljahr 1928-29 wird auch in der H. Klasse •der Unterricht ganz deutsch sein. ■Der Artikelschrciber mag ruhig sein, die Obrigkeit s 0 r g t d a •f ii r, genug rigoros und mit größerer F a c h m ä ß i g k e i t, als sie׳ der A r t i k c 1 s c h r e ibei־ hat, daß in deutschen Klassen ,kein u ng arisches Wort Vorkommen könne. Daß dem faktisch so ist, bestätigen im verflossenen •Schuljahre gelegentlich der amtlichen!Besuche, und zwar zweimal, protokollarische Feststellungen. Im kommenden!Schuljahr gibt es in allen Klassen nur ,mehr deutschen Unterricht. 6. Der •Artikelschrciber würde •dieser Schuldirektion einen großen ׳Gefallen erweisen, wenn er statt Rätsel ,in konkreter Form bekanntgeben wollte, wer •jene Lehrkräfte sind, ■die während der Unterrichtsstunden sich mit. sonstigem beschäftigen. Denn die Anspielung kann es nicht auf •den!Direktor abgesehen haben, ,ist ja von ihm in . Amtskreisen wie in Kreisen der Eltern •und der Schüler allgemein bekannt, daß er von früh bis •abends — auch über die obligatorische •S t u n d e 11 a n ,z a h!1 und die 1A־m t s stu nd e n hinaus — in •der Schule arbeitet und auch heute noch, wo andere Lehrkräfte längst •die Freuden der Ferien genießen,’er ,sich •in der Direktionskanzlei rackert. 7. Die Direktion ,ist geneigt, auch auf weitere Fragen bereitwillig streng sachliche, von den Tatsachen nicht im blindesten׳ abweichende Aufschlüsse zu erteilen.׳ 'Empfangen Sie 11m die Veröffentlichung ,dieser richtigstellenden Zeilen im voraus meinen besten Dank.!Bratislava, den 15. Juli 1928. ■Mit vorzüglicher Hochachtung Arpäd Sebestyen,!Bürgerschuldirektor. Nachbemerkung der Redaktion: Wir haben die obige Zuschrift des Herrn ׳Bürger- Schuldirektors Sebestyen. gern. aufgenommen, weil auch wir manches ,in dem erwähnten Artikel des ״Fainilienblattes“ nicht billigen können. Die Lösung des ungemein schwierigen orthodoxen jüdischen •Erziehungs- Problems darf nicht ■durch Heranziehung ׳von außerjüdischen vergiftenden Argumenten kompliziert,werden. 'Wir werden uns nächstens einmal mit den Erziehungsfragen vom Standpunkte der Orthodoxie eingehend beschäftigen und dabei versuchen, auch den Fragen gerecht zu werden, ■die in der größten orthodoxen Gemeinde iti der Slowakei im Zusammenhänge mit ■den jüngsten Prüfungen ■der Jessode-Hathora-Schüler die Oeffentlichkeit erregen. :f־) Die Veröffentlichung der Aeußerung des Schulinspektors wird uns für die nächste Nummer in ,Aussicht gestellt. (Die Red.) —׳■■*׳־■■ ■ - ■ - - -- - -- - - David Citron Gizella Roth Medias Kezmarok empfehlen sich allen Verwandten und Bekannten als Verlobte ן♦«♦♦♦««♦♦♦«♦«♦♦♦«♦««««♦«♦♦♦♦«♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦«♦♦♦♦♦♦♦♦« Geb. inteil, ledige Dame | Aniang 10. einwandfreies Vorleben, aus gutem relig. jüdischem L Hause, wirtschaftlich tüchtig, mit 10.000 Schilling Veimögen, wünscht <► Ehe mit wlrkl. Juden vornehm. Charakters zwischen 48 und fiöJahien, L ln gesicherter Position. G;fl. Zuschriften unter ״Hcr4ensbildung״ ° an die Wiener Administration des ßlaftes. L mit schöner Stimme und sympathischem Vortrag sucht Stelle für die Jomlm noroli« tur Schacharis, Mussof und K’rio Gefl. Zuschriften an die Wiener Adminlstra ion dieses Blat es unt. J. R. fjitfiiuiiiiiiiiiiKiiiiiiiimimmiiiimiiiiiiMiiimiiiiiiiiiimiP: I Bei Religionsiehrer | einer öffentlichen Schule finden Pensionäre gute Wohnung, s kräftige Kost und Unterricht. 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