Jüdische Presse
- Journal
- Jüdische Presse
- Volume
- 14 (1928)
- Issue
- 28 (20.7.1928)
- Date
- 1928-07-20
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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JÜDISCHE PRESSE Nr. 28 1 Seite 187 Tschechoslowakei ( Jan Drobny, Landespräsident der Slowakei. Zum Gruße. Die Verwaltungsreform in der tsciiechoslowakisehen Republik hat in den höheren Aemtern der Slowakei manche Aenderung heübeigeführt. { An die Spitze der auf ׳Grund dieses Gesetzes neu errichteten Landesverwaltung und damit in die höchste Würde der Slowakei wurde eine Persönlichkeit ׳berufen, die von vorneherein!in der gesamten Bevölkerung der größten Sympathie begegnet. Die Ernennung Jan Drohny’s zum Landespräsidenten der Slowakei erheischt in der J u d e n h e i t der Slowakei umso tiefere Ehrerbietung, als es ja gerade ein Ideal des Judentums bildet, den Richter, den Wahrer des Rechtes und der Gerechtigkeit, auf dem Piedestal der höchsten Landes würde zu sehen. Wer seinen Sinn und seinen Geist aus dem »Borne des Rechts genährt hat, wer!in der Rechtsprechung menschliche Größe ,und menschliche Schwäche zu kennen: und sie mit menschlichen Maßstäben zu messen Gelegenheit hatte, wird auf dem ■hohen Posten, auf den ihn die allgemeine Anerkennung stellt, den großen! Zug der Gerechtigkeit nicht mehr verlieren. Wir wollen es nicht als Zufall annehmen, daß die Würde des Landes- Präsidenten »der Slowakei gleich zu ,Beginn einem Richter zufiel. Es sei vielmehr ein Wahrzeichen für das Verhältnis des Landespräsidenten zur gesamten Bevölkerung, ,die ihm ■ihren Gruß entbietet und ein Sinnbild ■des Respektes, den ihm die Juden des Landes entgegenbringen. Auf G־ttes Vorsehung berief sich der Landespräsident bei seiner Ernennung mit gläubigem ׳Herzen. So möge denn g־ttliche Vorsehung seine Arbeit geleiten zum Segen für das ganze Land! * Empfang der konfessionellen Körperschaften durch den Landespräsidenten. iDieustag, ׳den 17. Juli, empfing ׳der ■neuernannte Lanidespräsident Jan (Droibny idie Vertreter der Kon- ■fessionen und ׳darunter auch der orthodox-ijüdlschen.!Nach dem!Empfang der ■katholischen, ׳der evangelischen ■und der reformierten •Kirchemvertireter ■wurde die Vertretung der orthodox-jüdischen!Konfession, »bestehend aus ׳dem Präses, Sr. Ehnw.!Herrn Olberrabbiner Web •er, ■dem Vizepräsidenten Herrn D.!H. E h r e n ׳f ׳e 11 d und ■dem Sekretär Herrn Heinrich Sch־war1z ,gemeinsam!mit einer Abordnung der Bratislavaer orthodoxen Kultusgemeinde,!bestehend aus Sr. Ehrw. Herrn Rabbiner Simon Hirsch! er in Vertretung des Herrn Oberrabbiner Schreiiber, der seinen Urlaub bereits angetreten ׳hat, dem »GemeindePräses Herrn David Kraiusz und den Vorstandsmitgliedern!Herren ׳Isidor 1F1!ei sch■m ann und!Simon Neumann ׳empfangen. י Zunächst ׳richtete an den Landes Präses Herr Oberr abbin er Weber eine!kurze ,Begrüßungsansprache, in der er •in wenigen ‘Sätzen die ׳moralische, rechtliche und politische Stellung der orthodox-jüdischen Konfession im Staate!zeichnete.!Die orthodox-jüdische Bevölkerung betrachte sich als eine gleichberechtigte und gleichiverpflichtete konfessionelle Gemeinschaft ■im Staate, die ׳ihre Rechte fordert, wie ■sie ihren Pflichten ׳zu ,genügen ׳stets bereit ׳ist. Sie habe (keinerlei ,nationalen Aspirationen dem Staate gegenüber ׳und auch keine!besonderen!politischen Arnbb tionen. ״Wir ׳wollen“ —■ ■So ׳führte Herr Oberrabbiner »Weber aus — ״einfache ■tschechoslowakische ׳Bürger mit gleichen Pflichten und gleichen ׳Rechten!sein. Wir ■wollen uns keiner einzigen Pflicht, die dem ׳Bürger vom ■Staat auferlegt wird, entziehen ׳und hoffen und erwarten׳, daß auch der Staat kein einziges!Recht uns vorenthalte. Als Konfession ■sind wir rezipiert ■und haben staatlich anerkannte und gesetzlich gesicherte ׳autonome Selbstverwaltung. ■Im Rahmen dieser!Autonomie sind wir!bestrebt,!das religiöse sittliche ׳Leben!der Judenheit zu pflegen,!zu intensivieren, zu stärken und!z׳u kräftigen. Wir bitten Sie nun,!Herr Präsident, •u׳ns ׳nach jeder Richtung hin ׳zu unterstützen und unsere Wünsche, ■mit ׳denen wir uns an!Sie wenden, mit Wbihlwollen z׳u!behandeln. Wir wünschen ,Ihnen, Herr Präsident, daß Ihre schwere Arbeit im!Dienste!und im Interesse!der Slowakei ׳und ,zum Wohle und ,Heile der tschechoslowakischen Republik vom besten Erfolg gekrönt sein!möge.“ Hierauf ergriff Herr Rabbiner!H i ir •s c!hl ■e r das!Zj'xjlt .^^TasloilcL־u.:m.gr als Krankenscl1־w־estern an der Zeit ׳von 6 Monaten, werden •2!jüdische, intelligente ׳Mädchen im Alter von 20 bis 30 Jahren am 1. August unentgeltlich aufigenammen. Bieweirberinnnen, ׳versehen mit Dokumenten, mögen sich persönlich bis zum 31. Juli, ׳in der Kanzlei des israelitischen Spitales melden. Die Spitalsleltung des israelitischen Spitales, Bratislava. Wort zu einer Ansprache, in der er den Präsidenten in Vertretung des Herrn Oberrabbiners namens der Preßburger!Gemeinde begrüßte. »Herr ׳L a ׳n d e s p r ä s i d e n t D r 0 ׳b n y ׳,dankte der Deputation für ihre Begrüßung ׳s׳ehr ,freundlich ׳und kennzeichnete sein Programm mit der Tatsache,!daß er aus dem Richterstande hervorgehe. Das verpflichte ihn zu Recht und!Gerechtigkeit in ■seiner Amtsführung. Er werde alles ■Gute und!Edle unterstützen ■und bitte, auch unterstützt 1Z!u »werden. Staatstreue und Judentum. .;Seine Treue zum Staate beweist der gesittete Mensch, wie etwa die Liebe zu Eltern und Angehörigen, in seinem gesamten Verhalten, ig Leben und Wirken, in Tun!und!Lassen. Seine Staatstreue -in Erklärungen und Auseinandersetzungen ■zu betonen, widerspricht »dem guten Geschmack; sie immer wieder betonen zu m ü ss e n, setzt Situationen voraus, die nicht gerade zu ■den angenehmsten zählen. »Ue'ber das Verhältnis der slowakischen Juden zum tschechoslowakischen Staate war an dieser!Stelle oft schon »die Rede. Die Juden in der Slowakei bekennen sich von Anfang an als pflichtbewußte treue!Staatsbürger, als treue pflichtbewußte Schicksalsgefährten ihrer nichtjüdisehen Mitbürger in dieser Republik, ohne jeden Vorbehalt und ohne jede wie ,immer geartete Einschränkung. Ihr Verhalten bei der opferbereiten und opferfreudigen Erfüllüng;ihrer staatsbürgerlichen Pflichten legt Zeugnis für sie ab. Die jüdische, in ׳der!Religion begründete, W e 11 a ns c h a u ׳u■n .g würde ihne!n die ■Staatstre,ue d ikt i e r e n, selbst wenn diese nicht — wie ׳es ganz offenbar der ■Fall ist — die natürlichste Forderung all ihrer mit dem Be- •stände des!Staates und; •seinem Gedeihen aufs engste ver- »knüpften geistigen, moralischen und wirtschaftlichen Interessen wäre. Die Juden in der Slowakei geben ihrer Staatstreue zwar nicht aufdringlichen, aber würdevollen und rückhaltslosen Ausdruck, so oft ■die ,Gelegenheit, die sie wahrlich nicht erst zu suchen ,brauchen, sich hiezu bietet. Sie lehnen es jedoch ab, ihre Treue zum t s c h e c .h o s ,1 o!w a ik i s c h e n Staate und ihre B ereitschaft, für das Wohl ׳des Staates und seiner gesamten Bevölkerung sich e i n z usetzen, auf andere Weise an den Tag zu legen und mit anderen B e׳w e i s m i 11 e 1 n zu erhärten, a 1 s d i e s vo:n ■anderen Staatsbürgern gefordert ׳wird. Sie lehnen jede Sonderstellung im Staate, jede nationale, kulturelle oder wirtschaftliche Utiterscheidung zwischen sich und der anderen vollberechtigten!Bevölkerung ■sowohl in bezug auf den Genuß von!Sonderrechten als■ auch etwa ׳in ׳bezug a.u׳f die Erfüllung von Sonder ׳pflichten ab und »können nicht zulassen, daß der Versuch gemacht wird, einen besonderen Kodex »der S t a a t s tr eu׳׳e für Juden zu schaffen. Wir Juden haben ,keinen Grund, beim antisemitisehen Ausfall irgend eines Journalisten oder Volksverhetzers sofort Zeter und ׳Mordio über die antisemitische Gefahr zu rufen und geraten keineswegs in erregte Abwehrstellung, wenn ruchlose ״Politiker“ ihre Popularität dadurch zu heben suchen, daß sie den Patriotismus der Juden zu trüben oder zu verdächtigen sich erkühnen. Wir Juden sind ein erfahrenes und durch alle Höllen und alle Prüfungen ungerechtster Verfolgungen längst hindurchgegangenes Volk. Wir wissen in unserem G-tfver- •trauen, daß letzten Endes ■unsere gerechte ■Sache ■immer obsiegt, wenn wir uns an die guten Traditionen unserer Vorfahren halten. Diese Traditionen aber lehren uns, allen Anrempelungen und allen politischen Schaitfmachereien und Brunnenvergiftungen gegenüber »vor allen Dingen — innere Ruhe und Würde zu bewahren. Staatstreue und Patriotismus sind keine Artikel ,für den Jahrmarkt, daß man sie laut in!die Welt hinausrufen müßte, um bemerkt zu werden. Wer sie bei uns beobachten will, mag sich der Mühe unterziehen und unser Sinnen und Trachten, unser Seelenleben und unser praktisches Verhalten in!Staat und Gesellschaft mit kritischem Blick betrachten. W׳ir sind gern Studienöhjekt, wir stehen zur Verfügung, wenn man uns ehrlich erkennen und nicht — gehässig ver! d ä c h t i g e n ■will. Diese wenigen';grundsätzlichen!Bemerkungen vorauszusenden, scheint ׳uns am!Platze, wenn wir uns ein wenig mit der Anfrage beschäftigen wollen, mit der sich die vornehme slowakische Revue ,JPrudy“ in ihrer jüngsten Julinummer an die ,Adresse ■des slowakischen Judentums wendet. Unter dem Titel ״Zidovska Politika“ berichtet sie ,zunächst auf Grund einer Mitteilung des ungarischen Nachrichtenbüros über ein Memorandum, das angdblich von der Landeskanzlei ■der ungarischen Juden in Budapest unterschrieben, vorn Oberrabbiner der Budapester Neologengemeinde Dr. Hevesi an di׳e »Rabbiner ■und jüdischen Kultusgemeinden in Amerika, England und Frankreich in hebräischer Sprache gerichtet un'd auch dem ungarischen!Ministerpräsidenten »Grafen Bethlen überreicht worden sein soll. ■In diesem Memorandum soll die Notwendigkeit der Revision des Triänon ver träges unter anderem auch mit der Behauptung begründet sein, daß ״die Juden in den Nachfolgestaaten unterdrückt werde n“. Der Arti'kelschreiber erblickt }n dieser Wendung des unglaublichen und ■jedenfalls unverantwortlichen Memorandums einen Stimmungsausdruck der slowakischen Juden und führt dann ungefähr folgendes aus: ,Auch unsere Juden in ׳der tschechoslowakischen .Republik bewahren!in »bezug auf dieses!Memorandum Stillschweigen. Vielleicht paßt es vielen von ihnen. In ׳Ungarn herrscht der Numerus clausus an den Univeirsitäten, die nationale!Presse ist täglich voll von Verunglirmpfungen der Juden, die dort allmählich von ■der Bekleidung öffentlicher Aemter völlig ausgeschlossen werden. Trotzdem lieben die Juden Ungarn und fühlen sich angeblich nicht einmal in der tschechoslowakischen Republik wohl. Das berührt vor allem die Slowakei. L0ך gisch würde daraus folgen — was selbstverständlich bei uns niemand empfiehlt — daß es besser wäre, sich die ungarischen Methoden anzueignen, wenn unsere Demokratie nicht lockt, nicht anzieht und nicht imponiert. Wir möchten jedoch auch von unseren jüdischen 'Mitbürgern in der 'Slowakei etwas über dieses Memorandum hören, zumal in letzter Zeit in der Presse oft genug von den Juden die Rede ist. Denn eine Außerachtlassung könnte von der tschechoslowakischen Oeffentlichkeit verschiedenartig ausgelegt werden. Wir sind auf diese Antwort aus der Slowakei begierig, weil dieses Memorandum eine Antwort erheischt. Wir in unserer ׳demokratischen Wohlgewogenheit haben ein Anrecht, zu erfahren: W o sind die Un'bille, deren Gutmachung im jüdischen Interesse sogar eine »Revision T r i a n 0 11 s erfordern müßt e?“ Diese Kernsätze des ״Prudy“־Artikels, die wir dem Sinne nach genau wiedergegeben hüben, erheischen in der Tat eine klare Antwort, den es ist nicht atizunehmen, daß sie von Uebelwollen gegen die Juden eingegeben sind. (Und unsere Antwort ist kurz, klar und bündig. I s t ein solches Memorandum von verantwortlichen Persönlichkeiten des ungarischen Judentums wirklich ausgegeben worden, so ist es geeignet, die Entrüstung der gesamten Judenheit in der Slowakei hervorzurufen. Als die ungarischen Juden vor einigen Jahren öffentlich kundgaben, daß sie!jede Intervention des Auslandes zu ihrer Befreiung von 4en unmenschlichen judenfeindlichen Drangsalierungen der ungarischen!Machthaber dankend ablehnen, so sahen wir darin einen!Schritt weiser politischer Zurückhaltung, die dem ungarischen Patriotismus der Juden zur Ehre gereichte und auch vom allgemein-jüdischen Standpunkte nicht mißbilligt werden »konnte. Dasselbe Recht nimmt aber die slowakische Juden:■ heit nunmehr für sich in Anspruch, als wir damk der g 111 ־ i c h e n Fürsorge hier in einem ,Staate leben, (dessen Ver Hv.'a 1 ft u n g s ׳g r u n dsätze ib n den zivilisiertesten Staaten zumindest g 1 e i c h s t eil e n. Es bedeutet einen schnöden Mißbrauch der internationalen Redefreiheit, wenn in einem Schriftstück ungarischer Juden der!Anschein erwec’kt wird, als o'b ihre politischen Wünsche auch nur von einem einzigen denkreifen Juden der tschechoslowakischen Republik geteilt würden. ־ ־ Haben die Juden in ׳der Slowakei Wünsche und Anliegen? Wer möchte das leugnen! Aber diese Wünsche und Anliegen sind samt und sonders unpolitischer Natur. Die Juden in der Slowakei weisen es mit Entschiedenheit von sich, eine andere Politik zu verfolgen als ihre nichtjüdischen Mitbürger. ׳Ihre Forderungen an Staat, Verwaltung und Gesetzgebung sind in Verfassung und Recht begründet und bezwecken nichts anderes, als was in den erhabenen Intentionen der tschechoslowakischen Republik nach dem einheitlichen Willen aller Staatsbürger enthalten ist: Den Genuß gleicher Rechte und die Erifüllung gleicher Pflichten im Staate. Die Juden bringen ihre Wiünsche auf verfassungsmäßigem Wege ausschließlich innerhalb der Grenzen und der Form vor, die Staatstreue und Patriotismus vorschreiben. Die Frage nach den ,Beschwerden der Juden, die etwa' nur im Wege der Revision des Trianon-lVertrages repariert werden könnten, muß also in der festen Ue'berzeugung, daß nicht ein Jude in der Slowakei ׳hierüber anders denkt, dahin beantwortet werden: Es gibt solche Beschwerden nicht! Die tschechoslowakische Verfassung, das tschechoslowakische Gesetz und der hohe humane Sinn der tschechoslowa'kischen Staatslenker bieten vollkommen ausreichende Garantien dafür, was das einzige Lebensziel des Juden bildet: Gleichberechtigung und Freiheit als Juden und als Staatsbürger in Treue zum Staate und in Treue zu Thora und Tradition. Civisjudaeus. Mate KinMMin. welches im Haushalte mithilft, _sucht Stelle im In־oder Auslande. Wiener Lola, Wien. XjX., Heiligenstädterstraße 76, II. 3Q Suche zu drei Schulkindern der I., II. und III. Klasse׳ isr, Lehrerin oder Erzieherin ״ die die Gegenstände der Volksschule in slowakischer Sprache nebst Religion zu lehren hat. Gefi. Zuschriften an die Adresse: Be 1 a Adler. Gutsbesitzer, Preserany, via Somorovä, zupa XVI. mit einiger Praxis, der 3 Landessprachen, »mächtig, wird ׳für sofortigen »Eintritt gesucht. Offerte nebst Angabe der Gehaltsanspriicbe ׳sind an Em. Leuchter u. Co., Nove Zaniky zu richten. P B8FEKTE HERRSCHAFTSK19CKIN nur über Tag zu einzelnem Herrn!gesucht, a׳uf Sauberkeit wind besonderer Wert ׳gelegt.!Be Werbung,sschreib-m mit Lichtbild unter ״Streng orthodox“ a׳n ,die ,Redaktion dieses!Blattes._ Einheirat! Für junge Witwe in nngarischsp'rachigem, größerem Ort der Slowakei,!Besitzerin eines gutgehenden Schnitt- Warengeschäftes, wird streng orthodox׳er, branchekundiger Mann zur Einheirat gesucht. Unter Chiffre ״Friedlich“ an die Bratisl. Adm.