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Jüdische Presse · 1928-07-13 · 27 (13.7.1928) · page 3

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Journal
Jüdische Presse
Volume
14 (1928)
Issue
27 (13.7.1928)
Date
1928-07-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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Nr. 21 JÜDISCHE PRESSE Seite 183 1 Tschechoslowakei Kaschrus! Es scheint allgemach, daß bei uns in der Tschechoslowakei die einfachsten Fragen des jüdi׳־ sehen Lebens zu schwierigen ״Problemen“ werden/ : sobald ernste Schritte ׳zu ihrer Lösung unternom- ,men werden. Da ist die Frage des Kasichruswesens Mn den öffentlichen Speise hä* 11 sern der großen Kurorte, Man sollte meinen, daß eine Angelegenheit, an der Tausende von religiösen Juden interessiert sind, zu jenen Selbstverständlich keiten zählt, die nicht einmal erst erörtert zu werden j brauchten, um zur vollsten Zufriedenheit aller ׳Be-; teiligten geregelt zu werden. Weit gefehlt! Wir : schreiben uns seit Jahren die ׳Finger wund, um der Gewissensqual unzähliger religionstreuer Juden Ausdruck zu geben und' die Schaffung von Vor׳־ ' kehrungen zu fordern, die es dem genesungheischen־ ' den Juden in den großen Kurorten :tiriseres Landes: ermöglichen sollen, ohne die schwersten Gewissensbedenken ein Restaurant aufzusuchen. Die öffentliehe!Meinung ist darüber längst einig, daß es un- ג erträglich ist, wenn auf einem Gebiete wie das ׳ Kaschruswesen, nicht absolute Sicherheit herrscht,, daß es skandalös ist, wenn es an Kurorten in unserem Lande, die von vielen Tausenden von gesetzestreuen Juden aller Länder und aller Volks- •••schichten besucht werden müssen, an den eie- :.mentarsten Aufsichtstnaßnahmen für Schächt- und Kaschruswesen mangelt, daß es die Empörung eines jeden gesitteten Menschen .herausfordert, wenn an den g־ttgesegneten Heiiv quellen von Karlsbad, Marienbad u. a. die Reparierung der physischen Gesundheit für ortho- : doxe Juden nur auf Kosten der seelischen Gesundheit erlangbar ist. Versammlungen und Konferenzen an Ort und Stelle und anderwärts haben bereits wiederholt auf das Bestimmteste festgestellt, daß, in den Kurorten ,■ mit ihren Gasthäusern, Imbißhallen, ׳ Frühstückstuben, Bäckereien, Konditoreien, Mikwo- ־;aus Und sonstigen Institutionen, deren die religiöse "Lebensführung bedarf, zu allermindest ein solches Maß von Sicherheit in bezug auf die religiöse Vertrauenswürdigkeit obwalten müsse, wie man es in den kleinsten Gemeinden des Westens und des . Ostens nicht missen möchte. Diese Wahrnehmungen ׳ vorurteilsloser religiöser Juden aller Gesellschafts־ klapsen und die ׳Beschlüsse von Versammlungen, die : .alljährlich an diesen Kurorten abgehalten werden,, sprechen eine viel zu deutliche Sprache, als daß man der zügellosen Willkür auf diesem Gebiete noch länger untätig Zusehen dürfte. Es geht nicht an, daß beispielsweise Sc(hochtim an Orten, wo es weder orthodoxe Gemeinden, noch orthodoxe Rabbiner gibt, Jahrzehnte 'lang ohne jede kontrollierende Autorität über sich wirken und selber ihren eigenen Rabbiner abgeben. Oder — um ein anderes Beispiel zu erwähnen — kann• und darf ein Restaurateur, der zudem noch nicht einmal ein בן תל* ה ist, in eigener Person darüber entscheiden, wann und für wen er auf Verlangen —■ natürlich nur des ׳lieben Nutzens wegen — bezüglich der Sabbathvorschrift e n Konzessionen zu machen berechtigt sei? — Diese und ähnliche Fragen werden Jahr um Jahr von allen!Seiten gestellt, sie werden immer wieder gestellt, mit bangem Herzen gestellt, und immer noch harrt man vergebens auf eine Antwort, die der Seelenqual der Menschen, die Karlsbad, Marienbad oder andere tschechoslowakische Heilquellen nicht des Vergnügens wegen aufsuchen, ein Ende bereiten könnte. Wohl hat das Rabbinerkomitee der slowakisehen orthodoxen Landesorganisation vor einigen Monaten etwelche einleitende Schritte zögernd unternommen, um dem Uebel abzühelfen. Spät genug, aber endlich doch! Diese Versuche sind aber — wie wir vermuten — für die jetzige Saison endgültig gescheitert. Die direkten Ursachen dieses Mißlingens mögen welche immer sein. Sie mögen in dem sehr begreiflichen Widerstand der Restaurateure und der von ihnen selber angestellten und entlohnten, und wohl auch selber beaufsichtigten (?) Schochtim oder etwa in der rückständigen ״liberalen“ Anschauung der dortigen Reformrabbiner zu suchen sein, die von ihrem alten österreichischen Hoheitsrechte, über die Schechita in ihrer ״Gemeinde“ den Gebrauch zu machen, sich auch moralisch für berechtigt halten, daß sie das religiöse Gewissen aller orthodoxen Gäste eines Internationalen Kurortes durch die Verhinderung einer jeden orthodoxen 'rabbinischen Aufsicht an der Schlachtstelle auf die drakonischeste Art vergewaltigen. Letzten Endes trägt das Jüdische Publikum selber die Schuld - a 11 diesen unerhörten Z u s bä n d e n. ׳Würde das K 1 a 11 g e f ii h 1, das Bewußtsein der Verantwortung eines jeden einzelnen für das Wohlergehen der Gesamtheit wach sein, so wären solche ustände u n in ö g 1 i c h. Die Klagen über das Kaschruswesen dürfen nicht bloß ״■Unterhaltung?- Stoff“ für gelangweilte Kurgäste während des mehr oder weniger unfreiwilligen Aufenthaltes im Badeorte sein. Sie müssen sich zu einer taktisch und organisatorisch wohlvorbereiteten Aktion vefrdichten, die von allen, die e? ängeht, ernstgenommen werden soll. Die jüdischen Kurgäste müssen vor allen Dingen auch bei sich z-u Hause beweisen, daß ihnen das öffentliche Kaschruswesen ein Anliegen aufrichtiger religiöser Ueberzeugung ist. Mit dieser Ueberzeugung ausgerüstet, dürfte es ihnen an M,ititeln1 der Selbsthilfe nicht mangeln, auch diese Frage einer Lösung entgegenzuführen. Das orthodoxe Judentum möge endlich das eine lernen, was ihm leidet in solch Verhängnisvoller Weise abgeht: * die Kunst, zu fordern! _____ I. I. B. Sijumfest in Topolcany. Aus Topolcany berichtet man uns: Einer der wertvollsten .Lernkurse, die unsere Aguda-Jugendgruppe veranstaltet, ist unstreitig der Kurs in ספל תהליבן den Herr Hirsch Korn fein während drei Jahren mit außer- . gewöhnlichem Erfolg geleitet hat. Aus Anlaß der Vollendung dieses ר S D unserer כתבי ק ל ד ש veranstaltete die Gruppe!eine wohlgelungene Feier. Am Sonntag, יום א׳ חפת־ בלק s Uhr abends versammelten wir uns: in der jüdischen Volksschule, um das ספד חהלים zu beenden. Herrn K o r n f e i n dankt unsere orthodox gesinnte J11gend außer diesen gründlichen Vorträgen gar mancherlei,, ' Seit der Gründung cler Aguda-Jugendgruppe wirkt er mit ganzer Hingebung für ihr Wohl und erzieht unsere Mj^tglieder zu wahrhaft treuen Juden. Als Gäste erschienen! beim Fest Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner W e i s z, unsere selbstlosen Vortragenden, die Herren Heinr. Fried- :mann und Herrn. Trutz er und zahlreiche תלמידי חכמים unserer Gemeinde. Nach מנחה beendete Herr : Kornfein in musterhafter Weise das ספר תהליט und seine ■ Vortragsweise machte auf , alle Anwesenden• einen tiefen ' Eindruck. Nach מעליב begann die ע ו ל ת מ צ ו ה D bei reichgedeckter Tafel. Als erster Redner sprach unser Herr Oberrabbiner. Seine wohldurchdachte, .׳ gediegene, Rede wurde mit Begeisterung aüfgenommen. Von der Midrasch(־ stelle בל ״העוסק״ בתהלים כאלי עסק בנגעים ואהלות ausgehend, erblickt er die Aufgabe der Aguda-Jul- : gendgruppe in den beiden Worten י ם י א ה ל ו ת״ Vג > prä-; zise •ausgedrückt. ג ע. ו □״ > indem sie die jungen Mensehen vor ,den schädlichen. ,und verkiekenden Einflüssen; der ״Zeit“ bewahrt und ״ת ה ל ו ת״ dadurch, daß sie durch die Aguda באהלה'של חולה erhält. Herr Oberrabbiner konstätierte mit Freude, daß. die Topolcänyer Agiida-Jugend- . gruppe für ,die wahre jüdische Idee kämpft und eiferte in diesem Zusammenhang die Jugend zum Festhalten an den Prinzipien der Aguda und zum fleißigen Besuch der VorV träge an. Nach dieser Rede erfreute Herr Öberkantor! Klein die Gesellschaft mit seinen schönen Gesängen. Es hielten noch schöne Reden die Herren Hirsch Körn,י־׳ fein und Mordechaj Zarkower. Zum Schluß dankte Gruppenpräses Herr Paul Link Herrn ■Kornfein für die rastlose Mühe, die er dem Verein opfert. Erst nach Mittel1־- nacht trug Herr Kornfein das Benschen vor. Alfred Löwy ן״ל, Aus Topolcan langt die Trauerkünde an uns: Mit betrübtem Gemüt teilen wir den Lesern den großen Verlust mit, den unsere Agudas׳-JisroeI-Jugendgruppe erlitten, hat. Am vergangenen עש״ק פ׳ ה ק ר,־ בלק knapp vor Schabbesbeginn wurde einer unserer Besten, auf welchen wir stolz waren, unser liebes Mitglied Herr Alfred Löwy ן״ל zu Grabe getragen. Alfred Löwy ע״ה hat bei Sr. Ehrw. Herrn Oberrabbiner Dirschinsky in Galanta und später in Hust und zuletzt bis vor einem; Jahr, als er schon schwer erkrankte, an der Preßburger ישיבה gelernt. Da er von unbemittelter Familie war, mußte er sich auf den ישיבות die größten Entbehrungen auferlegen. Er zog sich auf solche Weise ein Lungenleiden zu, dem er nach langer Krankheit letzten Freitag Im׳ Alter von 26 Jahren erlag. Wegen des heran’׳ nahenden שבח war es nicht möglich, ihn מספיד zu sein. Die Mitglieder der Agudas Jisroel und zahlreiche׳ Trauergäste versammelten sich jedoch am Sonntag abends im Agudalokal, um ihn zu betrauern. Herr Hirsch Kornfein hielt einen herzzerreißenden יהספך in welchem er das השמת התורה und die anderen מעלות ומרות טובות des Verblichenen schilderte und die Anwesenden zu תשובה ומע״ט ermahnte. Der ergreifende הספד machte einen tiefen Eindruck auf die ganze Versammlung. Herr Oberkantor K 1 e in widmete darauf dem Heimgegangenen einen bewegten Rabbinerwahl in , Lemesany. Aus Lemesany (bei Kosice) wird uns nachstehendes gemeldet: Die hiesige Rabbinerstelle, die seit Jahren vakant war, ist Sonntag, den 20. Tanus, besetzt worden. Es wurde einstimmig gewählt Herr Rabbiner Jesaja Frey, Sohn des Herrn Oberrabbiners M. Frey in Surany und'zukünftiger Schwiegersohn des Herrn Oberrabbiners Moses Deutsch in Sobotica, der früher diese Rabbinerstelle innehatte. (Wir wünschen dem neugewählten Oberrabbiner צלח לבב! — Die Red.) Veimählungsfeier. In Säst in wurde am 1. Juli die Hochzeit von Frl. G. Donath, Tochter des Tafelrichters. Herrn Dr. J. Donath, eines Abkömmlings angesehener frommer Eltern, mit Herrn Sandor Herschkowits aus Kirolyhaza in althergebrachter Weise feierlich begangen. Die Trauung vollzog Herr Rabbiner Eduard Reich aus Trnava, den eine langjährige Freundschaft mit Herrn Tafelrichter Donath verbindet. Doppefsijum in Piestany. Sonntag, den 20. Tamus beging der vor kurzem ins Leben gerufene Mischtiöto t h v e r e i n in Piestany seinen. ersten Sijum auf ש״ם משנה, gemeinsam mit der חבלה ש״ס die den Traktat מגילה beendet hatte. Zur Feier haben sich außer den Vereinsmitgliedern auch zahlreiche Gäste und אוהבי חורה eingefunden. Alle Anwesenden wurden von den Vorstandsmitgliedern Herren Abeies, Stern u. a. auf das freundlichste bewirtet. Die einzelnen Traktate der משנה waren unter den Mitgliedern zum Lernen in der Weise verteilt, daß!das סלל משניות alle zwei Monate durchgelernt wird. In der Schaß-Chewra hat Herr J. A. Weinberger מס׳ מנילה vorgelernt. Beim Sijumsfest hielten wirkungsvolle Gelegenheitsreden Se. Ehrw. Herr Oberrabbiner W eb e r, Herr Rabbiner Te i c ht h a 1, Herr. Rabbiner Rottenberg aus Antwerpen, Herr Jakob Joel Bräun aus Bratislava urid der Vortragende Herr J. A. Weinberger. Nagyszeiitmiklos. Rabbiner Dr. Samuel Feldmann wurde in der konservativen Statusi-quo-Gemeinde in Sanni,- colac-Mare (Nagyszentmiklos bei Temesvar) zuni Bezirksrabbiner gewählt. Rabbiner Dr. Feldmann war drei Jahre hindurch Hörer der Bäuerischen Jeschiwah in Frankfurt, nachdem er vorher an den Jeschiwoth in Großwardeirt bzw. Waizen gelernt hatte. Seit acht Jahren wirkte er als Religionslehrer an der Bürgerschule der Großwärdeiner orthodoxen Gemeinde. Wie uns aus Nagvswentmiklos berichtet wird, ist begründete Hoffnung vorhanden, daß die Szent-Mikloser Gemeinde, die nun in Rabbiner Dr. Feldmann einen hervorragenden orthodoxen Rabbiner gewählt hat, nach dem Beispiel mehrerer Status-quo-Gemeinden in Transsylvanien sich ebenfalls auf orthodoxe Basis stellen wird. Rabbiner Dr. Samuel Feldmann tat sich bereits literarisch hervor, er hat einige Werke Samson Rafael Hirschs in ungarischer Sprache übersitzt. Zuschrift an die Redaktion. Mißbrauch mit rabbinischen Zeugnissen. Von Herrn Oberrabbiner Braun in Lipjany werden wir um Veröffentlichung folgender Zeilen gebeten: Neulich kam׳ ein junger Mann namens Abraham Löwy aus Krompachy mit der Bitte zu mir, ich mochte ihn in שחיטת עופות prüfen und ihm :קבלה geben. Er brachte mir ein Empfehlungsschreiben vom Kirchdraufer שוחט bei dem: er gelernt hatte und den'ich kenne. Ich1 wollte ihm durchaus keine קבלה geben, weil er meines Erachtens vom Kirchdraufer לב נ״י bei dessen שוחט er gelernt hatte, מבלה haben müßte. Nach zudringlichem Verlangen gab ich ihm ein Zeugnis, wonach er — trotz!• dem ich ihm eine קבלה nicht gebe — mir seinen חליף zeigte und!ich denselben für gut befunden habe. Jetzt höre ich, daß er behauptet^ von m”1r קבלה zu besitzen. Ich bringe demzufolge zur allgemeinen Kenntnis, daß ich dem Genannten keine קבלה gegeben habe und er ei!n!e, solche von mir nicht besitzt. Oberrabbiner Israel Braun. Lipjan-Brezovica. Briefkasten, Eiferer! Ihre Einsendung gegen die Firma Friedmann u. Co., die Sie mit der früheren Firma Eisen u. Hönigsbeer identifizieren, kann in der ״Jüdischen Presse“ nicht veröffentlicht werden. Die ״Jüdische Presse“ hat seinerzeit energisch!genug gegen Mißbräuche auf dem Gebiete des Kaschru'thwesews Stellung genommen, aber nach!den Verfügungm des ׳Rabbinats der Adas Jisroel, nach welchen die Firma Friedmann 11. Co. unter Aufsicht steht, ist keine Veranlassung, diese Angelegenheit weiter z!u pertraktiieren. Ihre weiteren Behauptungen bedürfen auch ■einer gründlichen Korrektur: 1. ist glatt erfunden, faktisch wurde Fleisch, das nicht ■der Schechita der Schiffschul ׳entstammt, vorgefanden, welches!angeblich in' L 0 h h selche kam. Eine Verarbeitung oder ein Vertrieb dieser Fleischsorten konnte nicht :konstatiert werden. Alle anderen!Gerüchte sind ebenfalls nicht zu kontrollieren. 2. üb die Firma Fniedmann u. Co. registriert ist, können Sie im Wiener ׳Handelsregister ■ein,sehen. 3.!Die Firmen E. ׳H. und 1M. 1F. stehen ebenfalls unter Aufsicht. Die׳ Sclhf/sehu! verlautbart in ihren der ״Jüdischen!Presse“ beigefegten ׳״Mitteilungen“ lda:s Verzeichnis der unter ihrer Aufsicht stellenden Firmen. Nathan Adler Gina Rosenstock Wien IX. Hamburg Verlobte Gratulation findet nicht statt!Die Agudas-Jisroel-Jugendgruppe, Piestany, gfratuliert :herzlichst ׳ihrem verdienstvollen Vorstandsmitglied Herrn Jenö Mannheimer zu seiner Verlobung mit Fräulein Dora Ungar. Vac, und Herrn Jakob Holzer zu seiner Verlobung ■m׳it Fräulein Ilus Schwarz, Györ. Einheirat! Für junge Wiitwe!in ungarischsp'rachigem, größerem Ort der Slowakei,!Besitzerin eines gutgehenden Schnitt- Warengeschäftes, wird streng orthodoxer, branchekundiger Mann zur Einheirat gesucht. Unter Chiffre ״Friedlich“ an die Bratisi. Adm. •■״ ■— ״־ .׳■ —־־־—־—-- — 1—■—aw—LToa» an einer öffentlichen Anstalt sucht Privatstunden in allen jüdischen Fächern für vormittags ׳und nachmittags ab 6 Uhr. Zuschriften unter ״Religionslehrer“ an die Wiener Administration des ׳Blattes. Für streng religiösen Jüngling von sechzehn Jahren aus gutem Hause, der dreier Landessprachen mächtig ist, wird Stelle als Lehrling in!besserem Geschäft gesucht. Kurz- oder Eisenbranche bevorzugt. Zuschriften ■unter Chiffre ,,!Aufwärts“ an die (Bratisi.!Ad׳m. Streng כשר Streng אפילו למהדרין מן חמחדוין Speisehaus Hirsch PRAG, 1. Bilkovä 19 Haltestelle der Tramway Nr. 1 und 4 vom Bahnhof Junge, sehn gebildete Dame aus gutem jüdischen Hause sucht irgend eine passende Halbtagsbeschältigung. — Unter ,Vornehm־‘ an die Wiener Administration dieses Blattes.

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